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"kleiner" Plattenspieler/Phone-Pre f. 33/45/78

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Wiley
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2009, 17:21
Bin gerade dabei mir eine "kleine" Anlage (Klein im Sinn von wenig Bautiefe) zuzulegen ( Thread). Da soll auch ein Plattenspieler dazu kommen.
Da die in Frage kommenden Kompaktanlagen allesamt leider keinen Phono-Eingang besitzen muß also ein Phono-Pre dazu, oder aber ein Dreher mit integriertem Vorverstärker.
Das Thema Digitalisierung schwebt auch im Raum... so kam ich auf den Pro-Ject Debut III/Phono USB.
Bin aber auch für andere Lösungen im selben Preisspektrum offen! Habe irgendwo gesehen das es Phono-Pres mit USB gibt, ist das prinzipiell Schrott oder gibt's da auch brauchbares?
Ich möchte auch Schellack-Platten abspielen können! Gibt's hierbei was besonders zu beachten?

Habe auch noch einen Dual 505 mit dem ich bislang immer zufrieden war.

Problem ist die Bautiefe. Die Regale haben eine Tiefe von 25cm. Ich könnte z.B. eine Steinplatte o.Ä. drunterlegen, es wäre aber schön wenn ich mit maximal 30cm Tiefe hinkommen würde.

Habt Ihr Vorschläge für mich? Gebraucht-Geräte kommen ebenfalls in Frage!
Bärlina
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Jan 2009, 18:54
Nabend !

Miß einfach den reinen Durchmesser einer LP mit einem Holzgliedermaßstab und Du wirst erkennen, daß Deine Wunsch-Gerätetiefe unrealistisch ist.

Oder Rechenaufgabe:

1 Zoll = 2,54 cm
12 Zoll = X cm

MfG,
Erik
Wiley
Stammgast
#3 erstellt: 22. Jan 2009, 09:53
Jo klar, aber es gab auch schon immer Plattenteller die etwas kleiner waren als eine LP.
Ich hätte halt gerne einen "möglichst kleinen". Die wahre Lösung des Problems habe ich noch nicht... ich bin halt erstmal dabei mich zu orientieren was es so am Markt gab und gibt...

Bin auch an Anregungen Interessiert die meine Platzprobleme erstmal ignorieren...
MC_Shimmy
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2009, 10:20
Dieser hier paßt in Dein Regal:
Sony PS-Q7 in Aktion

Gruß
Martin
Wiley
Stammgast
#5 erstellt: 22. Jan 2009, 11:12
Cool, wenn der jetzt noch Schellacks spielen könnte...
aber das wäre wohl schon rein vom Gewicht her utopisch.

Aber trotzdem ein interessantes Teil!
Wiley
Stammgast
#6 erstellt: 22. Jan 2009, 15:43
Von der technischen Seite her habe ich in Punkto Bautiefenbegrenzung bei Tangential-Systemen prinzipiell interessantes gesehen. Die Frage wäre nun ob es sowas
a) auch mit 78 gibt ("Schallack-fähig")
und
b) natürlich wenigstens in halbwegs brauchbarer Qualität abspielt.

Cool wäre natürlich so ein Schubladensystem: z.B. in der Art:Sony PS-FL77
Habe hier im Forum allerdings eher weniger positives über die Dinger gelesen...

Sowas in der Art hier: B&O Beogram 5005 hätte vom Deckel her den Vorteil das er nicht mehr Tiefe bei geöffneter Haube braucht.

Die können aber sowieso auch alle nicht die 78 die ich gerne hätte...

Gibt's in der Richtung evtl. was interessantes?
MC_Shimmy
Inventar
#7 erstellt: 22. Jan 2009, 15:50
Tangentialspieler mit 78 Umdrehungen sind mit nicht bekannt.
Du könntest natürlich für die Schellacks noch einen zweiten Dreher dazustellen.

Gruß
Martin
pet2
Inventar
#8 erstellt: 22. Jan 2009, 21:21
Hallo,

es gab diverse Dual Reibradler mit mittlerem Chassis.
Die qualitativ hochwertigsten mit 78 Umdrehungen waren wohl der 1209, 1218 und natürlich der 1019.
Allerdings wurden diese üblicherweise in eine große Zarge montiert.
Es gab aber auch kleinere Zargen in denen sich überwiegend die Einsteigermodelle befanden.
Die hochwertigeren Modelle passen da aber auch rein.
Eine Methode wäre also, einen 1209/1218 (vielleicht sogar nur das Chassis) zu besorgen + einen kompletten 1214 (gibt es für ganz kleines Geld).
Um einen 1019 in eine kleinere Zarge zu bekommen benötigst Du allerdings dann einen 1010.
Funktioniert aber genauso .

Gruß

pet
Wiley
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jan 2009, 22:16
Ok, danke für den Tip - das werde ich mir mal ansehen!

Habt Ihr Tips was den dazu notwendigen Vorverstärker angeht, da ich ja wie es momentan aussieht wahrscheinlich keinen Phono-Eingang haben werde (momentaner Favorit ist eine Philips MCD 908/12).


[Beitrag von Wiley am 23. Jan 2009, 22:26 bearbeitet]
Wiley
Stammgast
#10 erstellt: 11. Feb 2009, 15:57
Es ist die Philips MCD 908/12 geworden, soweit bin ich auch sehr zufrieden. Schöner Klang, Optik und Haptik ebenfalls ordentlich.
Der Dreher wird "um die Ecke" aufgestellt - im Regal oder davor geht einfach nicht, es sei denn ich nähme so einen Sekrecht-Abspieler...
Als Phono-Pre probiere ich jetzt erst einmal eine IMG Stage Line USB Box aus. Da gibt es sicherlich "audiophilere", aber keine vielseitigeren in der Baugröße. Einspeisen und/oder abgreifen über Line und USB, mp3-player oder das Notebook als Abspielgerät ist ebenso möglich wie digitalisieren von Platten oder Tapes... da brauche ich mir über die Möglichkeiten jetzt erst mal keine Gedanken mehr zu machen.
Falls er mir so gar nicht zusagt kann ich da später immer noch mal ansetzen zum optimieren.

Es wird nun wohl ein DUAL 1219 oder 1229 Plattenspieler werden.
Eine Frage bleibt dann zunächst noch: welche Tonabnehmer-Systeme sind hier für Schellack ab besten geeigent? Da hab' ich so überhaupt keine Ahnung...
Hier im Forum bin ich auf folgende gestossen:
- Shure V15/III mit M78
- Dual DMS 220 möglicherweise vorhanden, aber welche Nadel für Schellack?
- DN 167 Nadel, passt die in die o.g. Systeme?
- in der Bucht werden Shure M 78 S und
Ortofon OM 78 Tonabnehmer speziell für Schellack angeboten. Nicht ganz billig (wenn ich bedenke das der Dreher wahrscheinlich nur wenig mehr kosten wird). Da ist die Nadel nicht zum wechseln, oder? Passen die auf einen der Duals?

Wie sind die zu bewerten, was gibt's für Alternativen?

Sorry, ist etwas konfus - so fühle ich mich hier auch momentan


[Beitrag von Wiley am 11. Feb 2009, 16:18 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#11 erstellt: 11. Feb 2009, 17:10
Vom M78s muss ich abraten. Zwei von drei Systemen, die ich hier hatte, waren mangelhaft.

Mein Tipp: Besorg' dir ein gebrauchtes M75 und nimm dazu eine passende Schellack-Nachbaunadel. Ich habe eine vom Thakker, was ganz wunderbar funktioniert. Von Cleorec gibt es für dieses System auch eine wunderbare Vinyl-Nadel.

Ein V15-III mit Jico ist trotzdem Klassen besser.

Gruß, Seb
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