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Neuling hat einen Dual 621 geschnappt

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Autor
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Scicco
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 13. Mrz 2009, 00:47
Hallo,
wie der Tietel ja schon sagt bin ich ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet, bisher habe ich mich überwiegend mit CD und anderer digitalen Musik auseinandergesetzt. Nun bin ich aber auf den Trichter gekommen mir einen Plattenspieler zuzulegen und mir eine kleine Heimanlage zu gönnen, um ein schöneres Musikerlebnis zu generieren. Nachdem ich mich ca 2 Wochen lang mit dem Thema Plattenspieler beschäftigt hatte ist meine Wahl auf den Dual 621 mit Dual-System DMS-240 E gefallen (ich hoffe ne gute Wahl) noch habe ich ihn nicht, aber er wird die nächsten Tage, hoffentlich recht sanft, ins Haus schweben. Nun stellen sich mir viel, viele Fragen und ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

1. Leider kam nur ein Versand in Frage, der Verkäufer garantierte mir aber eine super Verpackung, was muß ich machen/beachten bevor ich den Dreher in Betrieb nehme ???

2. Womit ich mich schon befasst habe, ist das hier http://www.zwillingssterne.de/download/UmbauDIN-CINCH.pdf nur möchte ich nicht ein Cinch Kabel einbauen sondern anstatt der DIN Buchse auf der Rückseite des Drehers eine Cinchbuchse setzen, ich finde das praktischer und man braucht sich nicht auf eine Kabellänge festzulegen. Spricht da was dagegen ???? Dann hätte ich noch ne Frage zu diesem Erdungskabel, wenn ich das richtig verstanden habe muß das mit dem Verstärker verbunden werden ??? Was uns zur wichtigsten Frage führt.

3. Alles was ich demnächst haben werde ist der Dual 621, was ich noch nicht hab ist ein Verstärker oder gar Lautsprecher/Standboxen, mein Budget ist leider auch nicht allzu groß. Ich brauche also ein komplettes System welches super mit dem 621 harmoniert, zur Verfügung stehen ca 200,- ich weiß das klingt recht wenig aber ich habe auch keine High End Ansprüche, ich möchte einfach schön Musik hören. Mein Wohnzimmer ist ungefähr 35-40qm groß, welchen Verstärker+Standboxen könnt ihr mir empfehlen ????

Ich hoffe sehr ihr könnt mir weiterhelfen.

Gruß Sven
dobro
Inventar
#2 erstellt: 13. Mrz 2009, 07:26
Hallo Sven,

zum Verstärker hätte ich eine Empfehlung:

http://www.dual-board.de/thread.php?threadid=20048

Für den Dual bekommst du im Dual-board bei allen Fragen sicherlich gute Antworten.

Hinweise bekommst du auch hier:

http://dual.pytalhost.eu/621/

Lautsprecher sind so eine Sache. Als Standboxen gibt es aber die Magnat Altea 5 bei e... recht günstig. Nur ein Tipp. Ich kenne die LS selbst nicht.

Viel Glück und Spaß mit dem Gerät.

Gruß
Peter
ellowkwent
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Mrz 2009, 19:17
Hallo,

erst einmal glückwunsch zu deinem Dreher,der ist für den Anfang ein gutes Gerät.

Später kann Du dir ja den Dual 701 oder mein persönlicher Liebling Dual 721 holen.

Verstärker,Auswahl gibt es genug ,diese folgende Modelle kann ich dir empfehlen:

Kenwood KA 660D, KA 770D ,diese bekommt man recht günstig meistens deutlich unter 100 Euro ,die haben ein gutes MM +MC Phonoboard,genügend Leistung

Denon PMA 500V 50-80 Euro 2x 80 Watt an 8 Ohm, gutes Phonoboard vergleichbar mit Nad PP2

Uher UA 220R Fernbedienbar,Vor/Endstufe trennbar,Individuelle MM +MC Phonoboard,massive Lautsprecherklemmen Banana tauglich,2x85 Watt an 8Ohm also genügend Leistung

Lautsprecher..Heco,Canton,Magnat haben sehr gute und günstige..
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 13. Mrz 2009, 20:01
Ich würde einen Telefunken Verstärker/Receiver von 1981 empfehlen...da sind die ganzen Anschlüsse sowohl in DIN als auch in Cinch ausgeführt. Da wäre es egal was nun die Quelle für einen Anschluss hat und man spart sich die Bastelei.
Scicco
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Mrz 2009, 21:46
Danke erstmal für die Antworten.
Das mit dem Telefunken "Verstärker/Receiver von 1981" hört sich gut an (wegen der Anschlußmöglichkeiten) hast du eine genauere Bezeichnung bezw. technische Daten vom Verstärker ?? Gibt es noch andere Verstärker die beide Anschlußmöglichkeiten (DIN bzw. Cinch) haben ?? Könnt ihr reine DIN Verstärker empfehlen ?? Ach ja, auf die Optik kommt es mir auch etwas an, bisl Holz sollte schon dran sein (hell) auch finde ich Drehknöpfe viel schöner als die neumodischen Taster. Vielen Dank.

Gruß Sven


[Beitrag von Scicco am 13. Mrz 2009, 21:48 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 13. Mrz 2009, 22:00
Momentan schwimmt ein TRX 3000 in der Bucht. Der hat fast alles DIN, ein Tape-Anschluss ist allerdings als DIN und als RCA/Cinch ausgeführt.

Habe den, ist ein richtiges Monster*...am Cinch habe ich meinen CD-Player hängen, der Rest ist via DIN verkabelt, bleibt mir ja auch nix anderes übrig. Dem fehlt allerdings das Holz. Das findet sich bei deutschen Receivern nur bis etwa Anfang/Mitte der 70er...

*fast 25kg Gewicht und 2x100W Sinus an 8 Ohm, bzw 4x50W an 4 Ohm, ist ein Quadrofonie-Receiver.

TRX 3000:

http://cgi.ebay.de/T...C39%3A1%7C240%3A1318

Hier müsste allerdings gebastelt werden:

http://cgi.ebay.de/T...C39%3A1%7C240%3A1318

Hier mal dazu das Prospekt von 1971:

http://telefunken.pytalhost.eu/1971/report71-70.jpg

technische Daten:

http://telefunken.pytalhost.eu/1971/report71-53.jpg
pe66
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Mrz 2009, 22:18

Scicco schrieb:
Danke erstmal für die Antworten.
Das mit dem Telefunken "Verstärker/Receiver von 1981" hört sich gut an (wegen der Anschlußmöglichkeiten) hast du eine genauere Bezeichnung bezw. technische Daten vom Verstärker ?? Gibt es noch andere Verstärker die beide Anschlußmöglichkeiten (DIN bzw. Cinch) haben ?? Könnt ihr reine DIN Verstärker empfehlen ?? Ach ja, auf die Optik kommt es mir auch etwas an, bisl Holz sollte schon dran sein (hell) auch finde ich Drehknöpfe viel schöner als die neumodischen Taster. Vielen Dank.

Gruß Sven



Hallo Sven,

Dual hat lange mit DIN gebaut, im Dual-Board unter:
Produktgalerie - Verstärker CV kannst du dir welche anschauen, der CV 40 denke ich dürfte dir optisch gefallen, die späteren Modelle haben zum Teil auch brauchbare MC Phonoeingänge.
Auch Rotel (RA414, RA812, ect.) sind für wenig Geld zu bekommen.

Gruß Peter
jhendrix_de
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Mrz 2009, 02:48
hallo
warum holst du dir kein adapter-kabel DIN/chinch??
dann hättest du auch mehr auswahl an passenden verstärker mit phono
germi1982
Moderator
#9 erstellt: 14. Mrz 2009, 13:43
Die meisten Adapter für DIN nach Cinch oder umgekehrt sind qualitativ der letzte Rotz...kalte Lötstellen und andere Fertigungsfehler en masse. Ist halt ein Billigprodukt. So richtig ordentliche habe ich bisher noch nicht gefunden...aber richtig ordentliche DIN-Kabel gibts, die werden ja heute noch für MIDI-Anwendungen genutzt.


[Beitrag von germi1982 am 14. Mrz 2009, 13:44 bearbeitet]
Scicco
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Mrz 2009, 13:58
Der CV40 gefällt mir wirklich sehr gut, reicht der denn auch Leistungsmäßig ??? Was könnt ihr da für Boxen empfehlen ??

Gruß Sven
germi1982
Moderator
#11 erstellt: 14. Mrz 2009, 14:35
18W pro Kanal sind ein wenig schlapp finde ich...schau dir mal den CV 80 an..wenn es ein Dual sein soll.

http://dual.pytalhost.eu/cv80t/cv60t-01.jpg
Janek
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 14. Mrz 2009, 15:29
Erstmal Glückwunsch zu deinem neuen Plattenspieler. Der Dual 621 ist ein solides Modell und gehörte Mitte der 70er zur Oberklasse. Ich selbst habe den Nachfolger Dual 731Q, welcher einen quartzgeregelten Direktantrieb hat. Betrieben wird er mit einem schönen Ortofon OMB 15.

Als Verstärker kann ich dir den Grundig V 5000 (1979-1982) empfehlen, welcher zwei sehr gute Phono-Eingänge besitzt. Phono 1 ist MM und DIN mit Lautstärkeregelung an der Frontseite, Phono 2 ist Cinch mit MM/MC-Umschaltung und Lautstärkeregelung an der Unterseite. Ich selbst habe die getrennte Vor- und Endstufen-Kombination Grundig XV 5000 und A 5000.

Die passenden Lautsprecher dazu sind die passiven Modelle Grundig SM 2000 oder SM 3000 bzw. die aktiven XSM 2000 oder XSM 3000. Alle Komponenten gab es in Silber oder Braun.
Der Vorteil dieser Geräte (neben den sehr guten Klangeigenschaften) ist die hohe Verfügbarkeit bei ebay-Deutschland. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendeins der genannten Produkte dort angeboten wird, denn Grundig hat hohe Stückzahlen davon absetzen können. Demnach findest Du auch viele Geräte, die mal als Ersatzteilspender herhalten können, falls mal was kaputt geht und sich das nicht mehr so einfach reparieren lässt. Außerdem gibt es wenige klassische Verstärkermodelle der späten 70er und frühen 80er, bei denen es so einfach ist, an die darauf exakt abgestimmten Lautsprecher zu kommen. Bei Kenwood oder Akai z.B. ist das fast unmöglich.

Bilder und Infos findest Du auf: http://wegavision.pytalhost.com/. Rubrik "Grundig", Kataloge 1980 oder 1981/82.

Außerdem sind die ebay-Preise der Grundig-5000er-Serie nicht so abgedreht wie bei vergleichbaren Produkten von z.B. Marantz oder Pioneer aus demselben Zeitraum, welche natürlich nicht minder interessant sind. Aber da zahlt man auch viel für Image, Namen und Kultfaktor.
Janek
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Mrz 2009, 16:10
Ein Foto genau meiner Anlage findest Du übrigens hier: http://grundig.pytalhost.com/grundig81-1/grundig81-06.jpg
Sieht heute immer noch sehr schick aus, wie ich finde. Ist halt nur 'ne Empfehlung.

Es spricht natürlich auch nichts dagegen, die restlichen Komponenten deiner Anlage von Dual zu nehmen, die haben ja zur gleichen Zeit auch noch tolle Geräte gebaut.
http://dual.pytalhost.eu/dual/1600.html
Scicco
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Mrz 2009, 18:03
Danke, was darf ein Grundig V500 kosten ?? Guter Zustand vorrausgesetzt natürlich.

Gruß Sven
akirahinoshiro
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Mrz 2009, 12:41
Wenns nicht ganz so viel Leistung sein muss, kann ich den Saba Hifi Studio empfehlen, habe selber den 8100 mit Dual 704 klingt eigentlich ganz gut und reicht alle mal aus, die Nachbarn zu quälen.
Janek
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Mrz 2009, 15:20
Kosten Grundig V 5000: je nach Zustand und Tagesform der Bieter ca. 70,00 bis 100,00 €. Danach geht's sowieso erstmal zum Techniker, weil irgendwas ist auch bei "voll funktionsfähig" nicht in Ordnung. Meistens sind die Kanäle nicht mehr gleich laut, die Regler und Schalter Kratzen und Knacken. Bei meinem XV 5000 war z.B. die Phonostufe nicht mehr in Ordnung, was sich jedoch ohne Austausch wieder reparieren ließ.
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