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Welcher MM-Tonabnehmer für meinen Pro-Ject RPM-5?

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wer_kent_di?
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Apr 2009, 20:32
Grüsse Euch, liebe Analog-Gemeinde . Hier meldet sich ein absoluter Neueinsteiger mit Probleme wie: 1)keine Ahnung (davon viel) und 2)keinen "Schotter" (davon wenig). Habe mich vorrangig von der Optik leiten lassen und mir nachundnach einen Pioneer Röhrenrec. ER-420, eine Röhren- Phonovorstufe von Acoustic Sound Lab (leider ohne MC-Eingang) und zum guten Schluss einen Plattenspieler Pro-Ject RPM-5 (mit Denon DL-103) geleistet. Problem Nr.3 ist: spielt nicht zusammen! Abhilfe könnte schaffen (lt. meines Kumpels, der aber auch nicht DER Analog-Fachmann ist) ein MC-Übertrager, eine andere Phonovorstufe (ungern!), oder einen MM-Tonabnehmer.
Was tun??? zu was ratet Ihr mir Zu welchen Geräte ratet Ihr mir und sollte natürlich im angebrachten finanziellen Rahmen (siehe obriges Problem Nr.2) bleiben.
Dank' Euch für Eure reichlichen Tipps und bis dann
janosch7
Stammgast
#2 erstellt: 29. Apr 2009, 22:40
Das Denon DL 103 passt überhaupt nicht zum Tonarm. Der ist viel zu leicht. Elektrisch verlangt das DL 103 auch mehr als üblich. Ergo ausbauen und was anderes unterbauen. Die üblichen Verdächtigen: z.B. Ortofon VM Serie

Gruß janosch7
germi1982
Moderator
#3 erstellt: 30. Apr 2009, 19:03
Das DL-103 fährt man am besten mit einem Übertrager oder einem Vorvorverstärker...so wurde das auch früher gemacht...die Teile heben das niedrige MC-Signal auf das Niveau von Moving Magnet an, wird also zwischen Plattenspieler und Moving Magnet-Phonoeingang eingeschliffen. Der Übertrager arbeitet passiv mit Trafos*, der Vorvorverstärker (oder auch PrePre) arbeitet aktiv mit Transistoren und ist dementsprechend weitaus teuerer. Ist aber flexibler anpassbar an das System, sowohl von Verstärkung als auch dem Abschluss vom System, und rauschärmer als ein Übertrager.

Aber wie schon gesagt, der Arm ist zu leicht für das DL-103.

Aber dem Threadtitel nach suchst du doch nach einem Moving Magnet-System und nicht nach einem Moving Coil-System??

Die Übertrager waren früher weit verbreitet, die waren sehr billig im Vergleich zu den PrePre's. 1978 wurden aufgerufen:

Übertrager: 100-150 Mark
PrePre: 500-600 Mark

*:

Das Verhältnis der Windungen zueinander bestimmt die Verstärkung, der Eingangswiderstand des Trafos schließt das System ab. Man braucht halt zwei Trafos, denn schließlich hat man ja zwei Kanäle..


[Beitrag von germi1982 am 30. Apr 2009, 19:10 bearbeitet]
wer_kent_di?
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Apr 2009, 22:53
Dank' Euch! für die Aufklärung. Ich denke, ein MM-Tonabnehmer macht am meisten Sinn ? Aber welcher - zu welchem würdet Dir mir raten Sollte möglichst nicht über 150€ kosten.
bis dann
anderl1962
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mai 2009, 10:58
Hallo guten Tag,

ich hätte da ein fast neues Shure M97xE, das passt sehr gut an den leichten Tonarm des Pro Ject. Ist ein MM - System schau mal hier:

http://www.williamthakker.eu/Shure_m12_x1.htm

auf M97xE tippen und lesen.

Hat mir sehr gut gefallen am meinem damaligen Pro Ject Debut II.
Doch jetzt spielt bei mir ein MM aus einer anderen Liga ( Elac D796HSP) und ich könnte Dir das Shure günstig verkaufen.
Wenn Du Interesse hast schick mir ne PM und wir regeln dann alles.

Analoge Grüße aus dem Oberbergischen Land
Andreas
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 01. Mai 2009, 11:35
Hallo!

Das hängt in erster Linie von deinem Musikgeschmack ab, in dieser Preisklasse wirst du leider noch keine Allrounder finden.

Das von anderl1962 genante Shure klingt eher rund und etwas weich im Baß, -hat aber insgesamt in dieser Preisklasse einen sehr schönen Klang-, homogen und unaufdringlich, leider nicht sehr Detailversessen.

Etwas spritziger und etwas heller abgestimmt wäre das Ortofon VM-red, ideal für Rock/Pop in dieser Preisklasse bei Klassischem Gesang allerdings etwas Scharf. Schlanker straffer Bass.

Bei einer Vorliebe für Klassische Musik oder Jazz käme eher ein Grado Prestige-silver in Frage, das Grado klingt ähnlich wie das schon genante Shure, -aber mit mehr Details und noch weicher, das Grado ist kein Dynamikwunder aber in dieser Preisklasse so ziemlich das einzige System mit dem ich mir auch einen klassischen Sopran anhören kann.

MFG Günther
*Cardas*
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Mai 2009, 09:05
Hab denselben Dreher und bin vom Goldring 2500 sehr angetan . Für mich eine absolute Empfehlung die Kombi.


[Beitrag von *Cardas* am 02. Mai 2009, 09:06 bearbeitet]
Bendias
Stammgast
#8 erstellt: 02. Mai 2009, 13:26
moinmoin,

mit MC kenne ich mich überhaupt nicht aus, aber bei MM ein klein wenig. Es gibt eine Menge MM-Systme. Welches passt, ist erstens eine Musikgeschmacksfrage und zweitens auch eine Preisfrage.

Wenn man zukünftig aufrüsten möchte, kann man von Goldring die 1000er und von Ortofon die Vinyl Master Serie empfehlen, da dort am gleichen Korpus später auch hochwertigere Nadeln eingesetzt werden können.
Ob das bei anderen Herstellern auch so ist, weiss ich nicht.

Goldring 1000er beginnt etwa bei 140,-- Euronen, Ortonfon bei etwa 70,--
wiesodenn
Stammgast
#9 erstellt: 12. Mai 2009, 12:35
ich könnte noch ein nagelneues Pickering XV-15 anbieten, welches bei mir (noch) arbeitslos ist.

Infos hier:

http://www.pickeringuk.com/hifi.html

Der Preis entspricht eher nicht der Qualität, es ist zu preiswert! Das XV-15 ist im Grunde eine Art Nachfolger des Stanton 681...das wurde sogar im Thorens 126 verbaut. Die übrigen Werte dürften auch für Dich passen.

Gruß
leroy3905pp
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Jan 2010, 20:30
Hallo Leute, möchte den Thread nochmal neu beleben, habe gerade einen rpm 5 bei ebay ersteigert, ohne TA. Das Dingen hat einen Acrylteller mit Plattenklemme.

Hat sich in der Zwischenzeit etwas getan im TA-Bereich, gibt es neue gut passende Systeme für den Dreher? Der Thread ist ja jetzt schon etwas älter. Ich hab' da nicht so die Ahnung, habe vor gut 2 Wochen meinen Micro Solid 1 aus dem Keller geholt und war irgendwie gar nicht zufrieden.

Ich höre überwiegend Rock/Jazz von fett abgemischten SPLIFF-Scheiben aus den Siebzigern bis hin zu Doldinger Passport. Klassik eher selten; und wenn, dann in H-Moll.....Ich liebe "pfurztockene Bässe und voluminöse Mitten".

Also, würde mich über Tipps freuen. Auch über einen gebrauchten guten TA wäre ich dankbar, habe mein Budget im Moment so ziemlich ausgeschöpft.

Hoffentlich liest das jemand...... Gruß an alle vom Uwe
anderl1962
Stammgast
#11 erstellt: 03. Jan 2010, 21:47
Hallo,

das Shure aus meinem Beitrag vom 1.5.2009 gibt es noch

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 03. Jan 2010, 23:00
Hallo!



.....Ich liebe "pfurztockene Bässe und voluminöse Mitten".


Beides zusammen wirst du in einer Preisklasse deutlich unter 200 Euro kaum finden, -wobei ich die Kombination an sich schon ein wenig wiedersprüchlich finde-, Am nächsten kommt da wohl noch ein Denon DL 160, ein Grado oder Shure dürfte einen etwas zu weichen Tieftonbereich haben.

MFG Günther
leroy3905pp
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Jan 2010, 23:37
Hallo Günther und Andreas,

danke für eure Antworten. Habe mich gerade etwas bei dem Shure von Andreas eingelesen. Ich tendiere jetzt als Noob zwischen einem Ortofon Vinylmaster Red (99,- Euro), und dem gebrauchten Shure von Andreas.

Das Denon 160 ist ja schon wieder ein bißchen teurer, habe auf die Schnelle ein paar so um die 160,- Euronen gefunden (ich weiß, alles relativ), aber für den schmalen Geldbeutel nicht unwichtig. Und okay Günther, dann verzichte ich erstmal auf die voluminösen Mitten und konzentriere mich auf den "pfurztrockenen Bass", wenn's beides für das Geld nicht gibt.

Vielleicht kann Anreas mir ja mal ne PM schicken, was das Shure so kosten soll.

Jedenfalls nochmals danke für die Meldungen. Das Thema ist ja unendlich, man kommt von einem Link zum anderen. Ich glaube ich kaufe erstmal schnellstmöglich etwas, um eine Diskusisonsbasis zu haben. Wenn man alle Systeme noch nnicht gehört hat, ist es ziemlich schwer sich durchzukämpden. In meinem alten Einsteiger Micro ist ein Shure M75 ED T2 (dürfte wohl von fast allen TA geschlagen werden....).


[Beitrag von leroy3905pp am 03. Jan 2010, 23:43 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 04. Jan 2010, 23:40
Hallo!

Das alte Shure M-75 ist an sich gar nicht so ohne, es steht und fällt halt mit der verwendeten Nadel, mit einer ED-Nadel ist das System dem Gros der heutigen Einsteigersysteme sogar etwas überlegen.

Das von Andreas angebotene M97xE ist allerdings schon ein etwas besseres System und galt früher als Shure noch eine ganze Palette an Systemen angeboten hat als gutes Mittelfeld.

Ich denke mal daß du mit dem Shure nichts falsch machen wirst. Nach deinen Klangvorstellungen zu Urteilen wäre das Shure eher etwas für dich als ein VM-red. Das -red dürfte weder in Mittenbereich noch im Tieftonbereich deinen Erwartungen allzu sehr entgegenkommen, zwar hat es einen trockenen nüchternen Tieftonbereich aber auch einen genau so trockenen Mitteltonbereich und etwas überbrilliante Höhen, -für das Geld zweifellos ein gutes System-, aber eher etwas auf Auflösung getrimmt als auf tonale Ausgewogenheit. Das VM-blue oder gar -silver sind allerdings schon recht interessante Systeme die man ohne wenn und aber zur gehobenen MM-Oberklasse, respektive im falle des -silver zur Spitzenklasse rechnen kann.

MFG Günther
anderl1962
Stammgast
#15 erstellt: 05. Jan 2010, 14:49
Hallo leroy3905pp,

ich schicke Dir gleich ne PM.

War nur leider bis heute nicht mehr im Forum. Deshalb meine Antwort erst jetzt

Gruß
Andreas
anderl1962
Stammgast
#16 erstellt: 05. Jan 2010, 15:55
Hallo zusammen:

Ich habe da noch ganz weit hinten in der Schublade ein Schätzchen. Das war als Ersatzsystem gedacht doch nun möchte ich mich von ihm trennen:

Hörbert Du kennst das Sahne - MM-chen sicherlich:

ELAC ESG796HSP

Das würde auf nem RPM 5 auch super aufspielen.

Gruß
Andreas


[Beitrag von anderl1962 am 05. Jan 2010, 15:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 05. Jan 2010, 19:30
Hallo!

@anderl1962

Holla das ist ja ein Ding, wenn die Nadel noch fit ist hast du da ein System das immer noch recht weit vorne in der Oberliega mitmischen kann. Das Elac habe ich selbst auch noch. obwohl bei meinem Exemplar die Originalnadel schon etwas runter ist und ich mir vin absehbarer Zeit einen Shibata-Retipp zulegen muß braucht sich das Sy<sten auch vor MC´s der 500-600 Euro-Klasse nicht zu verstecken.

Auch wenn das Elac nie den bekanntheitsgrad des Shure V-15/III erreicht hat so steht es doch Qualitativ auf der gleichen Stufe.

MFG Günther
anderl1962
Stammgast
#18 erstellt: 05. Jan 2010, 20:29
Hallo Günther,

jepp das Elac klingt verdammt gut. Hab ja aktuell eins in meinem In Der Beek ( Thema nicht weiter austreten mit dem Birger, bitte grins) mit Acrylteller über nen Norbert MM-Pre an ner Röhre ES Audio Meiler laufen. Und der Ton kommt aus Saba Rondo-Clones. Himmel da treibt es mir bei Katie Melua oder Rosenstolz sowie Dire Straits oder Pink Floyd, aber auch beim ollen Händel sowas von ner Gänsehaut rauf und runter. Einfach genial.

Und nun hau ich das Reserve-Elac raus, ich glaub ich überdenk das nochmal.


Analoge Grüße
Andreasnull


[Beitrag von anderl1962 am 05. Jan 2010, 20:36 bearbeitet]
Zwusel_26
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Jan 2010, 21:16
Hallo
@hörbert
Kannst du mir bitte sagen wo ich für das ELAC ESG796HSP
eine Shibata-Retipp bekommen kann.
Danke im voraus.
anderl1962
Stammgast
#20 erstellt: 07. Jan 2010, 21:34
Hallo bin zwar nicht Günther ala Hörbert.

Guckst Du hier:

http://www.williamth...-69-117_p6673_x2.htm

Für den Preis bekommst Du fast mein komplettes Orginalsystem ( im Bietebereich ), ist Original und spielt sehr gut.


Gruß
Andreas


[Beitrag von anderl1962 am 07. Jan 2010, 21:35 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 08. Jan 2010, 09:14
Hallo!

Hier eine Page eines Retippers mit dem ich recht zufrieden bin: http://www.schallplattennadeln.de/

Hier bekommst du nicht nur Shibata-Retipps sondern auch einige andere Schliffe zu einem Fairen Preis.

MFG Günther
Zwusel_26
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 08. Jan 2010, 10:07
Besten Dank für die Links
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