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Tonabnehmer-Kaufberatung Preisklasse um 500,-

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Autor
Beitrag
dewy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Mai 2009, 20:06
Guten Abend,

mein AT OC9 MLII spielt auf meinem Nottingham 294 für meinen Geschmack zu "spitz" in den oberen Mitten/Höhen, auch die räumliche Auflösung ist nicht so richtig überzeugend.
Nun ist das System rein von den technischen Daten schon recht fortschrittlich (Bor-Nadelträger, "Scharfer"-Nadelschliff).

Da ich Testberichte nicht für wirklich glaubwürdig halte, würe mich eure Meinung interessieren: welches System könnt ihr empfehlen. Wichtig sind für mich: geringe Verzerrungen, seidige Höhen, gute räumlich Abbildung (auch in die Tiefe), Plattenschonung.

Schönen Dank.
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 23. Mai 2009, 20:57
Beryllium-Nadelträger, vergoldet...habe das OC 9 ML II auch...

Was noch interessant wäre, welche Musik du damit hören willst, was für einen Tonarm du hast. Geht hauptsächlich um die effektive Masse. Da muss das System dazu passen, bzw. die Nachgiebigkeit der Nadel. Du kannst nämlich nicht einfach irgendein System dranklatschen, das wird dann nämlich nix. Das kann zu unschönen Resonanzen führen wenn der Arm für das System zu leicht bzw zu schwer ist.

Mit was für einem Abschluss fährst du das OC 9?

Für Rockmusik wurde mir das OC 9 empfohlen, damit macht das richtig Spaß...vorher hatte ich das DL-160 von Denon, das soll aber mehr was für klassische Musik sein. Das hatte etwas mehr Bass als das OC 9, ebenfalls gut in den Höhen. Ist aber halt ein High Output-MC das nun schon Mitte der 80er auf dem Markt ist und deswegen recht günstig in der Anschaffung. Die Entwicklungskosten sind reingeholt, Denon macht damit im Endeffekt nur noch Gewinn und kann da den Preis drücken.

Aber warten wir mal auf Hörbert, der kennt sich da aus.


[Beitrag von germi1982 am 23. Mai 2009, 21:01 bearbeitet]
dewy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Mai 2009, 05:42
Danke. Es handelt sich um den Ace-Space 294-Arm. Allerdings finde ich nirgends Angaben zur effektiven Masse, glaube mich aber zu erinnern, dass diese im "Mittelfeld" liegt.

Ich höre überwiegend Pop und Rock, vor allem aus den 70ern und liebe es, wenn die Instrumente exakt zu orten sind, die Becken "glänzen" und die Stimmen klar und unverzerrt sind, aber man nicht bei jedem "S" zusammenzucken muss.

Hatte zuvor ein DL 304, welches nicht ganz so gut auflöste, aber insgesamt homogener klang.

Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 24. Mai 2009, 14:57
Ich habe das AT mit 82 Ohm abgeschlossen, habe gelesen die Impedanz soll größer 20 Ohm aber kleiner 100 Ohm sein. Eventuell ist dein Abschluss zu klein, das erklärt auf jeden Fall das die Bässe nicht ok sind, denn der Abschluss hat Einfluss auf den Frequenzgang des Systems. Wenn der Abschluss zu gering ist fehlen Bässe, und die Höhen tragen zu sehr auf. Ich würde es erst mal mit einem höheren Abschluss probieren.

Ich benutze einen Moving Coil PrePre, also die aktive Variante eines Übertragers. Ist ein Selbstbau, Bauplan stammt aus der Zeitschrift "Elektor". Der ist wunderbar anpassbar, sowohl vom Abschluss als auch von der Verstärkung.


[Beitrag von germi1982 am 24. Mai 2009, 15:01 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 24. Mai 2009, 18:07
Hi, schau Dir mal die Ortofon Rondo SErie an. Das Blue und das Bronze liegen in der Nähe Deines Budgets. Ausgewogen klingender Universal-TA ohne Höhenübertreibung.

Gruß von Konrad
dewy
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Mai 2009, 05:24

germi1982 schrieb:
Ich habe das AT mit 82 Ohm abgeschlossen, habe gelesen die Impedanz soll größer 20 Ohm aber kleiner 100 Ohm sein. Eventuell ist dein Abschluss zu klein, das erklärt auf jeden Fall das die Bässe nicht ok sind, denn der Abschluss hat Einfluss auf den Frequenzgang des Systems. Wenn der Abschluss zu gering ist fehlen Bässe, und die Höhen tragen zu sehr auf. Ich würde es erst mal mit einem höheren Abschluss probieren.

Ich benutze einen Moving Coil PrePre, also die aktive Variante eines Übertragers. Ist ein Selbstbau, Bauplan stammt aus der Zeitschrift "Elektor". Der ist wunderbar anpassbar, sowohl vom Abschluss als auch von der Verstärkung.


kann ich zur Anpassung auch einfach einen Widerstand parallelschalten? Weil ansonsten klingt das AT schon prima und ich befürchte, man muss sich in recht luftige Preisregionen begeben, um was ähnlich gutes zu bekommen.
dewy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Mai 2009, 05:26

silberfux schrieb:
Hi, schau Dir mal die Ortofon Rondo SErie an. Das Blue und das Bronze liegen in der Nähe Deines Budgets. Ausgewogen klingender Universal-TA ohne Höhenübertreibung.

Gruß von Konrad


Hi Konrad, kennst Du auch die 2M-Serie? Das Black klingt - wenn ich einem englischen Testbericht Glauben schenken soll - genau nach meinem Geschmack. Kann es deiner Meinung nach mit dem AT mithalten?
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 25. Mai 2009, 07:03
Hallo!

Einen (berechneten) Widerstand könntest du nur dann paralell schalten wenn der Werk zu hoch wäre, das aber ist ein Unding. Es geht hier um eine Spannungsanpassung die dann gegeben ist wenn der Abschlußwiderstand ca. 10x höher ist als der Innenwiderstand des Systems. Jede weitere Widerstandserhöhung bewirkt somit gar nix.

Das 2M-black habe ich selbst. Es klingt zwar recht differenziert und tonal ausgewogen aber solange du die eff. bewegte Tonarmmasse nicht kennst ist eigentlich jede Überlegung bezüglich eines neuen Tonabnehmers erstmal reine Theroie da diese eff. bewegte Masse auf das schlußendliche Klangergebniss recht großen Einfluß hat. Bringe doch erstmal die notwendigen Daten in Erfahrung, dann ist es auch möglich ein System zu finden das deinen Vorstellungen entspricht.

MFG Günther
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 25. Mai 2009, 09:36
Soweit ich weiß, hat der Ace Space Arm eine eff. Masse von 13,5gr. damit liegt er im Mittelfeld und kann sehr viele gute TA aufnehmen.
Eine Empfehlung könnte auch das Audio-Technica AT33EV MC System sein. Bei einer Compliance von 10 x 10-6cm/dyne und einem Systemgewicht von 6,9gr kämst Du mit Montagematerial roundabout auf 10,8 Hz. Es kostet zZ. bei Audiocubes 550$, also gute 390 Euro.

Noch eine gute Alternative wäre das Audio-Technica AT33 Prestige, über welches im Hifi, respektive im Analogforum sehr gut berichtet wurde. Resonanztechnisch würde es auch auf den Ace Space Arm passen. Wären die gleichen Werte.
Analogo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Mai 2009, 11:00
Hallo dewy,
ich kann Dir auch noch ein Dynavector 10x5 sehr empfehlen, ist für einen weiten Bereich von Tonarmen eine sehr gute Wahl. Ist ein High Output-MC und 'glänzt' klanglich in praktisch in allen Musikstilen und ist dynamisch wirklich ein Hammer, ohne den Feingeist einzubüssen. Kostet etwas mehr als 400 Euronen.
Gruß
Harald
germi1982
Moderator
#11 erstellt: 25. Mai 2009, 15:24

dewy schrieb:
...Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).



Wobei ich sagen muss diese Einstellung ist schon sehr exotisch...5-50 Ohm....erinnert mich so an Pi mal Daumen

Zudem kann man da nicht jedes System mit betreiben, das Ortofon MC-20, für das mein PrePre ursprünglich ausgelegt war, braucht mindestens 75 Ohm. Die Denon-Systeme sowieso, ob jetzt DL-103 oder 304, die haben einen Innenwiderstand von 40 Ohm. Man soll da mit dem 10 fachen des Innenwiderstandes abschließen...

Aber 650€ für so ein Ding ist echt happig, für 500-600 Mark gabs früher einen aktiven Vorverstärker der besser anpassbar war und auch besser vom Signal-Rauschverhalten. Passive Übertrager bekam man für 150 Mark hinterhergeworfen, egal ob von Ortofon oder Denon usw...

Und manche rufen heute für einen aktiven PrePre schon 1500€ auf...Materialkosten 100€, als Normalkäufer, als Gewerblicher noch billiger...


[Beitrag von germi1982 am 25. Mai 2009, 15:31 bearbeitet]
dewy
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Mai 2009, 19:08

germi1982 schrieb:

dewy schrieb:
...Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).



Wobei ich sagen muss diese Einstellung ist schon sehr exotisch...5-50 Ohm....erinnert mich so an Pi mal Daumen

Zudem kann man da nicht jedes System mit betreiben, das Ortofon MC-20, für das mein PrePre ursprünglich ausgelegt war, braucht mindestens 75 Ohm. Die Denon-Systeme sowieso, ob jetzt DL-103 oder 304, die haben einen Innenwiderstand von 40 Ohm. Man soll da mit dem 10 fachen des Innenwiderstandes abschließen...

Aber 650€ für so ein Ding ist echt happig, für 500-600 Mark gabs früher einen aktiven Vorverstärker der besser anpassbar war und auch besser vom Signal-Rauschverhalten. Passive Übertrager bekam man für 150 Mark hinterhergeworfen, egal ob von Ortofon oder Denon usw...

Und manche rufen heute für einen aktiven PrePre schon 1500€ auf...Materialkosten 100€, als Normalkäufer, als Gewerblicher noch billiger...



Hallo Marcel,

stimmt schon, der Preis für den Verto ist recht happig - vor allem wenn man innen nur zwei Übertrager von Lundahl entdeckt und ganz viel Luft. "Normale" Ausgangsübertrager von Lundahl für Mikrofone kosten etwa 100,-.

Wie auch immer, schlecht klingt er nicht. Ich hab noch einen Ortofon T10-Übertrager und der liegt im Vergleich klanglich weit zurück.

Gruß
Dewy
germi1982
Moderator
#13 erstellt: 25. Mai 2009, 19:49
Ich habe mal ein paar Videos gemacht...die können natürlich nicht alles rüberbringen, aber schon einen Teil wie das Teil bei mir läuft...

Und nur um dich vorzuwarnen, bei mir laufen die Klassiker...Receiver Telefunken TRX 3000 Bj. 1979, damaliger Neupreis: 2960 Mark. Großes Kraftpaket mit 2x100W Sinus an 8 Ohm und 23,4kg Kampfgewicht. Plattenspieler: Dual 701, erster europäischer Plattenspieler mit Direktantrieb, dynamisch balancierter Tonarm mit 12g effektiver Masse und Anti-Resonator (zweigeteiltes Gegengewicht). Neupreis 1974/75: ca. 1000 Mark. Kampfgewicht 11kg, davon 3kg Teller...eigentlich für einen Direktantrieb total übertrieben, aber es war ja der erste Versuch

Electric Light Orchestra:

http://www.youtube.com/watch?v=zf1mDHrNqaM

The Doors:

http://www.youtube.com/watch?v=gSxrgM-FHoE

Santana:

http://www.youtube.com/watch?v=Wbn9rb11HaU

Gleiches Lied mit DL-160:

http://www.youtube.com/watch?v=bclXI5-Qv6E

Bei dem Lied von Santana wird am Bass nicht gespart...



Der MC PrePre ist wie gesagt ein Selbstbau, der Bauplan dazu stammt aus der Zeitschrift "Elektor".

Links die zwei übereinander sind für den Abschluss des Systems, rechts die zwei bestimmen die Verstärkung. Deswegen habe ich die auf Stützpunkte gesetzt, so kann man die immer ohne Probleme wechseln. Das Teil sollte man nicht unterschätzen, es hielt damals im Labor Vergleichen mit dem Ortofon MCA-76 stand...Bauplan kann ich bei Bedarf auch zukommen lassen wenn Interesse besteht.



Stabiliertes Netzteil:



Und läuft:




An dem Ding habe ich auch ewig gewerkelt, hatte da auch Unterstützung dabei. Ohne meinen Arbeitskollegen hätte ich das nicht gschafft. Von ihm stammt auch die Netzteilkonstruktion. Das ist so sein Hobby sowas auszutüfteln und dann auch zu bauen.


[Beitrag von germi1982 am 25. Mai 2009, 21:44 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 26. Mai 2009, 06:07
Hallo!

@dewy

Ein schlecht angepasster Übertrager ist klanglich gesehen jeder gut anpassbaren aktiven Lösung weit unterlegen. Also kommt genau gesehen nur ein System in Frage das mit dem Abschluß des Übertragers auch harmoniert. Leider liegt der Inenwiderstand der allermeisten aktuellen MCs bei ca. 10 Ohm oder darüber. Deine klanglichen Probleme mit dem OC-9 dürften zum Teil darauf zurückzuführen sein.

Es wäre in deinem Fall zu überlegen ob du nicht eine andere Lösung ins Auge fassen solltest.

Wenn der Tonarm wie MikeDo schreibt eine eff. bewegte Masse von 13,5 Gramm hat kämen die von silberfux genannte Rondso-Serie durchaus in Betracht. Bei verwendung der 2M-Serie würde ich ebenfalls keine Probleme vorraussetzen. -Aber das ist der technische Aspekt der Sache.

Da dir das AT OC-9 zu hell klingt und das Denon zu wenig Auflösung hat scheinst du mir ein Kandidat für ein Benz-Micro ACE oder Glider zu sein. Allerdings wären auch hier diverse Übertragerprobleme zu erwarten. Falls du dich von deinem Übertrager nicht trennen willst wäre es eine Sache von Versuch und Irrtum was damit harmoniert, -das kann unter Umständen recht teuer werden-.

MFG Günther
dewy
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Mai 2009, 06:09
@ Marcel: Whow, ich bin beeindruckt!
Schöne Anlage, toller Telefunken-Receiver.

Der Phono-Pre sieht nach viel Arbeit aus. Wahrscheinlich müsste man für etwas vergleichbares aus dem Laden irgendwelche astronomischen Summen hinblättern.

Bei mir werkelt ein Croft Röhren-Pre mit Phonoeingang aus den 80ern. Günstig defekt bei ebay ersteigert. Neuer Trafo und neue Netzteilkondensatoren und gut is.



Macht es eigentlich Sinn, mit dem Auflagegewicht zu experimentieren? Mein AT fährt mit 1,5g, wie vom Hersteller emfohlen. Irgendwie hab ich das Gefühl, das AT noch nicht voll ausgereizt zu haben.
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 26. Mai 2009, 06:28
Hallo!

Eine Veränderung des Auflagedrucks bis ca. 1,7 Gramm kannst du beim AT OC-9 schon vornehmen, allerdings ändert das so gut wie gar nichts am Klang, das AT OC-9 ist in der Tat ein wenig hell abgestimmt, daß es bei dir sogar spitz klingt dürfte m.E. auf den mismatch mit deinem Übertrager zurückzuführen sein.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 26. Mai 2009, 06:28 bearbeitet]
dewy
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Mai 2009, 04:57
Hallo Günther,

der Übertager ist mir nicht wichtig. Nur den MM-Eingang meines Croft-Pre möchte ich gerne weiter verwenden.
Gibts auch Übertrager mit passender oder anpassbarer Ohmzahl?

Oder: gibts auch aktive MC-Preamps (von MC auf MM-Niveau)?

Danke und Gruß
Dewy
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 27. Mai 2009, 07:14
Hallo!

Für beides mußt du wohl auf dem Gebrauchtmarkt Umschau halten, von Denon und von Ortofon gab es mal anpassbare Übertrager, MC-Prepre´s gab es von sehr vielen Firmen, auch hier sollte auf eine Impendanzanpassung geachtet werden.

Ansonsten bleibt bloß der Griff zu einem der besseren Magnetsysteme. So wie ich deine Hörerwartung einschätze dürften die die besseren Ortofon MM´s allerdings etwas zu hell abgestimmt sein, ich habe selbst ein 2M-black und ein VM-silver. Diese Systeme bringen zwar einiges an Baß rüber und liefern auch die passende Auflösung sind aber eher auf Transparenz als auf ein stark homogenes Klangbild gezüchtet.

Ideal häre für dich nach meiner Einschätzung eines der größeren Shure Systeme gewesen, allerdings werden diese Heute nicht mehr gebaut.

Also bleiben die großen Grados, hier wird es aber nicht unter dem Grado Reference Sonata Wood gehen. Das kostet immerhin ca. 600 Euro. Zudem können einige Laufwerke/Tonarme nicht mit Grados, diese sind recht Brummanfällig.

MFG Günther
düdldihüü
Stammgast
#19 erstellt: 27. Mai 2009, 11:16

Hörbert schrieb:

Ideal häre für dich nach meiner Einschätzung eines der größeren Shure Systeme gewesen, allerdings werden diese Heute nicht mehr gebaut.


Wird das Shure V15V xMR nicht mehr gebaut? Dieses ist jedenfalls noch sehr gut verfügbar, samt Ersatznadeln. Soll auch sehr gut sein, hab es selbst allerdings noch nicht gehört.
Schlägt allerdings auch mit 580€ zu Buche.
Milo_Minderbinder
Inventar
#20 erstellt: 27. Mai 2009, 14:06

dewy schrieb:
Es handelt sich um den Ace-Space 294-Arm.


... es handelt sich hierbei um einen 294mm langen Arm, der zur 12" Kategorie zählt.
Auch liegt die effektive Masse bei 15,5g.
Geeignet ist er für schwere MCs mit geringer Nadelnachgiebigkeit, e.g., die größeren Shelter Systeme,
die allerdings außerhalb des gewünschten Preisrahmens liegen.


MfG - Milo


[Beitrag von Milo_Minderbinder am 27. Mai 2009, 14:13 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 27. Mai 2009, 15:53

dewy schrieb:
...Oder: gibts auch aktive MC-Preamps (von MC auf MM-Niveau)?




Ich bin zwar nicht Günther, aber schau dir noch mal die Bilder von mir an und dann hast du die Antwort, das Teil macht nämlich nix anderes als das MC-Signal auf MM-Niveau anzuheben, RIAA-Entzerrung und weitere Anhebung finden im Phonoteil des Receivers statt...die gibts auch fertig zu kaufen, aber kosten auch dementsprechend...

Und wie ich schon schrieb, Baupläne kann ich bei Interesse schicken.


[Beitrag von germi1982 am 27. Mai 2009, 15:54 bearbeitet]
dewy
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Mai 2009, 06:10

Milo_Minderbinder schrieb:

dewy schrieb:
Es handelt sich um den Ace-Space 294-Arm.


... es handelt sich hierbei um einen 294mm langen Arm, der zur 12" Kategorie zählt.
Auch liegt die effektive Masse bei 15,5g.
Geeignet ist er für schwere MCs mit geringer Nadelnachgiebigkeit, e.g., die größeren Shelter Systeme,
die allerdings außerhalb des gewünschten Preisrahmens liegen.


MfG - Milo


Hi Milo,

wie bist du auf die technischen Daten des Armes gestoßen? Ich konnte leider nichts finden.
Gibts ´ne einfache Formel, um die erforderliche Nadelnachgibigkeit bzw. das Auflagegewicht auszurechnen?

Danke und Gruß

Dewy
Milo_Minderbinder
Inventar
#23 erstellt: 28. Mai 2009, 15:08

dewy schrieb:
wie bist du auf die technischen Daten des Armes gestoßen?


... aus einem Product Guide Pickup Arms Pivoted .



dewy schrieb:
Gibts ´ne einfache Formel, um die erforderliche Nadelnachgibigkeit bzw. das Auflagegewicht auszurechnen?



Zitiert: Robert E. Greene


MfG - Milo
Ludger
Inventar
#24 erstellt: 28. Mai 2009, 19:53
Hallo Dewy,
und wenn du nicht rechnen möchtest, schaust du hier:
http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=9609
Gruß
Ludger
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 28. Mai 2009, 20:14

silberfux schrieb:
Hi, schau Dir mal die Ortofon Rondo SErie an. Das Blue und das Bronze liegen in der Nähe Deines Budgets. Ausgewogen klingender Universal-TA ohne Höhenübertreibung.

Gruß von Konrad


Guter Tip - das Blue liegt bei 650 €, das Bronze mit 825 € dann doch schon von der preislichen Vorstellung weiter entfernt.
Wir haben den Nottingham vor gut einem Jahr mit einem Benz ACE L in einer Demo gehört. AquVox pre und an einer wirklich nicht preiswerten Kette. An der Analogseite hatten wir nix auszusetzen. LG
bouler1
Stammgast
#26 erstellt: 28. Mai 2009, 20:34
Nö,stimmt nicht,beiThakker ist es preiswerter.Aber immer noch reichlich happich.....


[Beitrag von bouler1 am 28. Mai 2009, 20:44 bearbeitet]
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 28. Mai 2009, 20:49

bouler1 schrieb:
Nö,stimmt nicht,beiThakker ist es preiswerter.Aber immer reichlich happich.....


ja doch Helmut, das mag sein. Ich kann aber doch nur von regulären Preisen ausgehen - als Händler sowieso. Dass dann irgendwo irgendwann irgendwie irgendwer rumläuft, der da meint, er müsse jetzt mal das dies und jenes als lowbudget anbieten ist immer so. Wie soll man sonst vergleichen können?
LG
bouler1
Stammgast
#28 erstellt: 28. Mai 2009, 20:57
Ich bin auf keinen Fall gewerblich,aber diese Preise stehen fest,und nicht nur im Sonderangebot,also stellt euch der Marktwirtschaft!!!!!!!!!
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Mai 2009, 21:05
Genau, wenn Preise zitiert werden, dann können es doch nur die Listenpreise der Hersteller und Vertiebe sein, oder? Für alles weitere gibt es preisvergleich.de und co. im Netz. LG
bouler1
Stammgast
#30 erstellt: 28. Mai 2009, 21:25
Manno,ich merk schon,ihr habt Überlebenskämfe,leider,aber so ist nu mal der Kapitalismus.
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 28. Mai 2009, 21:34
Muss ich das jetzt verstehen? Soll ich die zitierten Syteme nun nen Euro billiger anbieten. Bzw. was hat dieser Thread mit Marktwirtschaft und Kapitalismus zu tun?? LG
germi1982
Moderator
#32 erstellt: 28. Mai 2009, 21:42
Und ich habe beim "Nadel Willi" bestellt weil er erstens Mal einen guten Ruf hat, zweitens er das System hatte das ich haben wollte, drittens er auch Dual TK 24 im Sortiment hat und ich da auch gleich mal ein paar bestellt habe...

Und sucht nicht einfach irgendwelche Systeme aus, ansonsten hat er das gleiche Problem wie mit dem OC 9, der Übertrager passt nicht zum System ergo Fehlanpassung, zu geringer Abschluss, und dann klingt das wohl grottig...


[Beitrag von germi1982 am 28. Mai 2009, 21:43 bearbeitet]
bouler1
Stammgast
#33 erstellt: 28. Mai 2009, 22:10
@audiophil LeipzugGenau,das hast du zu begreifen oder zu verstehen!!!!!!!!!
Papa_San
Stammgast
#34 erstellt: 28. Mai 2009, 22:20

dewy schrieb:


Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).


Wenn Du schon so einen schönen Übertrager hast,warum dann nicht eins von den alten niederohmigen Ortofon MCs. Z.B. das MC 20 S oder gar das MC 30. Beide passen sehr gut zum Verto,haben eine mittl. Nadelnachgiebig und nerven garantiert nicht mit dem scharfen "S".

Beide Systeme gibt es noch neu beim Nadelspezialisten. Für das MC 20 S habe ich 400,-€ bezahlt.

Gruß Siggi
bouler1
Stammgast
#35 erstellt: 28. Mai 2009, 22:54
Wow,so viel? Warum denn das?
dewy
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 29. Mai 2009, 05:33

Ludger schrieb:
Hallo Dewy,
und wenn du nicht rechnen möchtest, schaust du hier:
http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=9609
Gruß
Ludger

Perfekt! Danke.


audiophil_Leipzig schrieb:

silberfux schrieb:
Hi, schau Dir mal die Ortofon Rondo SErie an. Das Blue und das Bronze liegen in der Nähe Deines Budgets. Ausgewogen klingender Universal-TA ohne Höhenübertreibung.

Gruß von Konrad


Guter Tip - das Blue liegt bei 650 €, das Bronze mit 825 € dann doch schon von der preislichen Vorstellung weiter entfernt.
Wir haben den Nottingham vor gut einem Jahr mit einem Benz ACE L in einer Demo gehört. AquVox pre und an einer wirklich nicht preiswerten Kette. An der Analogseite hatten wir nix auszusetzen. LG


und


Papa_San schrieb:

dewy schrieb:


Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).


Wenn Du schon so einen schönen Übertrager hast,warum dann nicht eins von den alten niederohmigen Ortofon MCs. Z.B. das MC 20 S oder gar das MC 30. Beide passen sehr gut zum Verto,haben eine mittl. Nadelnachgiebig und nerven garantiert nicht mit dem scharfen "S".

Beide Systeme gibt es noch neu beim Nadelspezialisten. Für das MC 20 S habe ich 400,-€ bezahlt.

Gruß Siggi




Hmmm, ich bin noch sehr skeptisch was Ortofon betrifft. Hatte früher in Laufe der Zeit einige kleinere MCs und wurde mit dem Klang nie so richtig "warm".
Auf der High End hab ich mich mit dem Vertreter von Ortofon unterhalten, er meinte, es würde schon darauf geachtet, dass es eine Art "Hausklang" bei den Ortofon-Systemen gibt.
Eher neutral und so. Mir vielleicht etwas zu kühl (der Klang, nicht der Vertreter ).


Gestern hab ich mal zum Vergleich das OM 40 montiert. Ist ja sicherlich auch kein schlechtes System, aber bei den "S"-Lauten wären fast die Blätter von meinem Benjamin abgefallen.
Auch insgesamt war der Klang deutlich härter, weniger fein. Es könnte natürlich auch damit zu tun haben, dass die Nadel ganz neu war
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 29. Mai 2009, 08:36
Hallo!

Es stimmt schon, je höherwertiger die Ortofon-Systeme sind um so neutraler und unspektakulärer klingen sie, -das ist aber bei anderen hochwertigen Systemen auch nicht anders-. Was nun? Welche eff. bewegte Masse hat der Tonarm jetzt? Zwar ist der Unterschied zwischen der 13,5 Gramm Angabe die wir von MikeDo haben und den 15,5 Gramm von Milo_Minderbinder nicht weltbewegend -kann aber bei diversen Systemen den Punkt auf dem "i" ausmachen.

Das dein OM-40 in dem Tonarm nicht besonders gut klingt ist eigentlich nicht besonders verwunderlich, -das System hat eine recht hohe Compliance und einen sehr scharfen Schliff. Eine eventuell nicht ganz korrekte Jusatage und die hohe Tonarmmasse mögen da zusammenspielen um deinen Klangeindruck zu erzeugen.

Ich denke daß du am besten mit einem Benz-Micro ACE-H oder Benz-Micro Glider-H fährst, hier kannst du den MM-Eingang deines Röhrenverstärkers nutzen. Falls dir die Systeme Preislich zu hoch angesiedelt sind käme noch ein Benz-Micro MC-Silver in Frage.

MFG Günther
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 29. Mai 2009, 08:41
Danke Günter (Hörbert), genauso sehe ich das auch.
Der Versuch mit dem Benz ACE sollte gemacht werden. LG
MikeDo
Inventar
#39 erstellt: 29. Mai 2009, 09:01

Was nun? Welche eff. bewegte Masse hat der Tonarm jetzt? Zwar ist der Unterschied zwischen der 13,5 Gramm Angabe die wir von MikeDo haben und den 15,5 Gramm von Milo_Minderbinder nicht weltbewegend -kann aber bei diversen Systemen den Punkt auf dem "i" ausmachen.


Ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren, aber soweit ich mich erinnern kann, hatte der Ace Anna 12'' eine eff. Masse von 15,5gr., der Ace Space 13,5gr.

Und Du hast Recht Günther, es mag nicht viel sein, kann aber bei einigen Systemen wirklich das sog. "I-Tüpfelchen" sein.

germi1982
Moderator
#40 erstellt: 29. Mai 2009, 15:55

Papa_San schrieb:

dewy schrieb:


Angeschlossen ist das AT an einem Ortofon Verto-Übertrager, die Impedanz passt zum AT (Einstellung 5-50 Ohm).


Wenn Du schon so einen schönen Übertrager hast,warum dann nicht eins von den alten niederohmigen Ortofon MCs. Z.B. das MC 20 S oder gar das MC 30. Beide passen sehr gut zum Verto,haben eine mittl. Nadelnachgiebig und nerven garantiert nicht mit dem scharfen "S".

Beide Systeme gibt es noch neu beim Nadelspezialisten. Für das MC 20 S habe ich 400,-€ bezahlt.

Gruß Siggi



Also das normale MC-20 braucht 75 Ohm als Abschluss...für das war mein PrePre auch ursprünglich ausgelegt vom Bauplan her. Aber es ist relativ schwachbrüstig, es produziert nur 70 µV...
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 29. Mai 2009, 17:14
Hallo!

@germi1982

Das ursprungliche Ortofon MC-20 gibt es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Gemeint ist wohl das letzte Modell diese Reihe -das MC-20 Super- das hat eine Ausgangsspannung von 200µ-Volt und einen Innenwiderstand von 10 Ohm-, das sollte mit ca. 100 Ohm abgeschlossen werden und war ein sehr gutes System,. Als Nnachfolger der MC-xxS Serie gilt die Rondo-Reihe.

MFG Günther
düdldihüü
Stammgast
#42 erstellt: 29. Mai 2009, 18:29
Nichts gegen dich, Marcel, aber musst du in jedem Post auf deinen außerordentlich tollen Prepre hinweisen und Werbung dafür machen? Ich glaube mittlerweile weiß hier jeder darüber Bescheid.
Papa_San
Stammgast
#43 erstellt: 29. Mai 2009, 19:01

Hörbert schrieb:
Hallo!

@germi1982

Das ursprungliche Ortofon MC-20 gibt es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Gemeint ist wohl das letzte Modell diese Reihe -das MC-20 Super- das hat eine Ausgangsspannung von 200µ-Volt und einen Innenwiderstand von 10 Ohm-, das sollte mit ca. 100 Ohm abgeschlossen werden und war ein sehr gutes System,. Als Nnachfolger der MC-xxS Serie gilt die Rondo-Reihe.

MFG Günther


Richtig!

Gemeint ist das letzte der Reihe,das MC 20 S mit VDH-Schliff. Bei mir läuft es an einem Ortofon T-20 und das Ganze klingt sehr,sehr dynamisch,sehr live!

Da Du einen passenden Übertrager für dieses System hast,würde ich es mir an deiner Stelle noch mal überlegen. Ja,die Ortofon MCs klingen sehr neutral. Das mag beim ersten Hören unspektakulär klingen aber es ist doch schön,ein System zu haben,dass bei jeder Musik gut klingt und nicht irgendwann nervt.

Eine dynamischere Kombination wirst Du wohl kaum finden!! Für die Kohle sowieso nicht!

Die Rondo Systeme sind auf Grund ihrer höheren Ausgangsspannung übrigens nicht für den ÜT-Betrieb gedacht. So schreibt es jedenfalls Ortofon.

Gruß Siggi

edith:http://www.nadelspez...642_MC-20-Super.html


[Beitrag von Papa_San am 29. Mai 2009, 19:04 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#44 erstellt: 29. Mai 2009, 19:44

düdldihüü schrieb:
Nichts gegen dich, Marcel, aber musst du in jedem Post auf deinen außerordentlich tollen Prepre hinweisen und Werbung dafür machen? Ich glaube mittlerweile weiß hier jeder darüber Bescheid.



Damit wollte ich eigentlich nur drauf hinweisen das in dem Artikel der Elektor, für das MC-20, ein Mindestabschluss von 75 Ohm erwähnt wird...tatsächlich sollten dann 82 rein nach Bauplan, aber das stand hier nicht zu Debatte. Und da der Übertrager des Threadstarters weniger hat, nämlich höchstens 50 Ohm, würde das nämlich auch nicht passen....

Und das war auch nur als Quellenangabe gedacht bevor einer fragt woher ich diesen Wert hätte, gibt ja Leute die einem nix glauben...:.

Und zudem will ich bloß helfen, aber ich meine wenn es dir nicht passt, kannst ja gerne den Black Pearl Moving Coil-Pre kaufen. Der ist von den technischen Daten identisch. Kostet aber halt ein bissel mehr....so ca. 1300€ mehr...die Alternative ist halt ein bisschen Arbeit und vielleicht so 150-200€ Materialkosten, aber wie du meinst, ich habe mein Teil. Wollte ja lediglich helfen ein bisschen Zaster einzusparen, aber wer nicht will...

Und wenn du mal was selber bastelst, willst dann noch die Freude und auch noch die Baupläne kostenlos mit den Leuten teilen die das gleiche Hobby haben und freust dich dass das was du gebaut hast super funktioniert, und dann bekommt man so eine Abfuhr, also tut mir leid, habe ich echt keinen Bock drauf...ich werde die Baupläne die ich im Dual-Board hochgeladen habe damit die Leute sich das auch nachbauen können entfernen...und das alles nur weil ich es den selbsternannten Bohrinselfahrern mal zeigen wollte das nicht nur ihre Skulpturen mit ausgezeichneten Systemen gefahren werden können, sondern auch die Dual-Plattenspieler die von denen ja sowieso als unterste Schublade angesehen werden...


Aber ich sage besser nix mehr, da ist jedes Wort zuviel


[Beitrag von germi1982 am 29. Mai 2009, 20:18 bearbeitet]
dewy
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 29. Mai 2009, 19:51
Danke für die TA-Tipps, mal sehen.

So ganz möchte ich mein AT OC9 II ML noch nicht aufgeben. Was haltet ihr von diesem Übertrager:

110395490460

Hat jemand einen Vergleich zum Verto?

Nach der Excel-Tabelle würde das OC9 mit einer Resonanzfrequenz von 11 Hz noch recht gut zum 294er Tonarm passen.
Hörbert
Moderator
#46 erstellt: 30. Mai 2009, 08:04
Hallo!



Nach der Excel-Tabelle würde das OC9 mit einer Resonanzfrequenz von 11 Hz noch recht gut zum 294er Tonarm passen


Sorry wenn ich das so sage, -aber deinen Exel-Sheet kannst du wohl den Hasen geben-.

Bei einer eff. bewegten Masse von 15,5 Gramm kommt das OC-9 auf ziemlich genau 8,8 Hz und bei 13,5 Gramm auf ca.9,2 Hz. Ich weiß ja nicht wie dein Exel-Sheet rechnet aber ich denke mal daß du entweder falsche Angaben zu dem System oder aber zu dem Tonarm gemacht hast. Bei 11 Hz hätte dein Tonarm etwa 6,5 Gramm eff.bewegte Masse. Falls die Eingabe von dir korrekt war ist eventuell eine falsche Formel eingesetzt.

Zumindestens würde ich mir mal an deiner Stelle ein ACE-H in deiner Kette anhören bevor ich mich weiter mit halben Maßnahmen und nachbesserungen in Puncto Übertrager beschäftigen würde. Ich würde mir von einem anderem Übertager jedenfalls keine Wunderdinge bezüglich Klangtreue erwarten sondern erst mal sehen wie der
Phonoeingang des Röhrenamps mit einem ACE-H zurechtkommt. Bei Experimenten mit Übertragern würde ich mich erstmal mit dem notwendigen Meß-Equipment versorgen und ein wenig mit der zugrundeliegenden Materie (Induktive Übertragung) beschäftigen. Es ist keinesfalls Trivial aus einem Übertrager mit einem vorgeschaltetem Generator (MC-System)einen einigermaßen Linearen Frequenzgang herauszuholen, hier sind unter Umständen Anpassungen sowohl Systemseitig wie auch Entzerrereingangsseitig notwendig. Zwar ist es kein Problem daß aus dem Übertrager etwas herauskommt aber die Qualität ist gegenüber einer vergleichbaren Aktiven Lösung zumeist eine Lachnummer.
MFG Günther
audiophil_Leipzig
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 30. Mai 2009, 19:22

Hörbert schrieb:
Hallo!

Zumindestens würde ich mir mal an deiner Stelle ein ACE-H in deiner Kette anhören bevor ich mich ... mit ... Übertrager beschäftigen würde. Ich würde mir von einem anderem Übertager jedenfalls keine Wunderdinge bezüglich Klangtreue erwarten sondern erst mal sehen wie der
Phonoeingang des Röhrenamps mit einem ACE-H zurechtkommt. Bei Experimenten mit Übertragern ...


Genau so kann was daraus werden! LG
Jazzy
Inventar
#48 erstellt: 30. Mai 2009, 21:19
@Germi: Der Ton der Videos ist aber nicht gerade aussagekräftig.Ist das etwa eine Aufnahme mit Micro?
Übrigens: bei Übertragerbetrieb bezieht sich die Übertragereingangsimpedanz auf die Spulenimpedanz des Systems!Nicht auf den empfohlenen Abschluss bei MC-Pre-Betrieb.


[Beitrag von Jazzy am 30. Mai 2009, 21:22 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#49 erstellt: 30. Mai 2009, 21:26
Meinst du mich?

Schick mir per PN deine E-Mail...dann schicke ich dir eine Kostprobe...die sind dann per PC gemacht der am Tape-Out angeschlossen wurde...

Welches Schweinderl hättens gern?...

Ich kann auch was vom Album "Best of Depeche Mode Vol.1" anbieten, da habe ich zwei Lieder von in digitaler Form. Das Black Sabbath Album "The Eternal Idol" ist komplett digitalisiert.

Aber ich habe noch ein kleines Brummproblem, da bin ich noch am rätseln...es ist relativ schwach, aber hörbar. Und es sind keine 50 Hz, sondern 86 Hz nach einer Frequenzanalyse. Also keine typische Masseschleife....


[Beitrag von germi1982 am 30. Mai 2009, 21:29 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#50 erstellt: 30. Mai 2009, 21:31
Ja,ich meinte dich,habe das Geb.date vergessen Wie ist der Ton bei den Videos entstanden?Für leute mit MM-Pre,die keinen neuen kaufen wollen,ist dein Bauvorschlag natürlich gut.Nur mit der Übertragerthematik kennst du dich nicht aus,macht aber nix,wissen viele auch nicht.
germi1982
Moderator
#51 erstellt: 30. Mai 2009, 21:37
Der Ton bei den Videos ist das was aus den Boxen kommt, das ist das normale Mikro von der Kamera.
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