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Klangoptimierung Quelle PC; Ziel: Stereo-Verstärker

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Autor
Beitrag
AlexJott
Neuling
#1 erstellt: 10. Feb 2014, 15:15
Moin zusammen!

Derzeit höre ich so:

quelle pc (spotify gratis-zugang - wird noch aufgestockt auf premium; ca 5 jahre alt)
verbindung: 3,5 mm klinkenbuchse direkt auf cinch in verstärker
verstärker: yamaha ax 492 (ca. 15 jahre alt)
lautsprecher: nubox 681 (neu gekauft)

ziel: verbesserung des klanges

alternativen:

1. verstärker (dessen funktionen langsam schlechter werden) wird beibehalten bzw. ein neuer analoger wird gekauft + externer d/a-wandler.

reicht dafür der behringer?: http://www.amazon.de.../275-3011753-6911059
und was ist von dem von nubert zu halten?: http://www.nubert.de/digital-audio-konverter/p1246/?category=128

2. verstärker mit digitaleingängen (= integriertem wandler) wird gekauft, preisbereich bis 1000 euro. im visier habe ich folgende drei modelle:

cambridge audio azur 651 a (ca. 700 euro)
nad 365 bee digital (ca. 950 euro)
advance acoustic x - i90 (ca. 700 euro)

welchen würdet ihr grundsätzlich bevorzugen? (probehören gehe ich noch bei gelegenheit)

frage grundsätzlich zum usb-kabel: zu überbrückende distanz zur anlage: 8 meter (geht nicht weniger leider). welches kabel wäre hier zu nehmen, wenn ich einen verstärker mit integriertem wandler nehme? hintergrund: die exorbitant teuren teile, die einige hundert euro kosten, erscheinen mir für meine zwecke übertrieben.


kurz infos zum raum:

ca. 31 qm offene wohnküche, wenig schallschluckende möbel/stoffe, viele fenster, harter fußboden, keine tapeten - also alles, was gut aussieht und den klang zerstört ...

danke euch für ein paar hinweise!


[Beitrag von AlexJott am 10. Feb 2014, 15:17 bearbeitet]
AlexJott
Neuling
#2 erstellt: 11. Feb 2014, 12:14
echt, keiner einen hinweis, kommentar o.ä.? würde mir sehr helfen.
vatana
Stammgast
#3 erstellt: 11. Feb 2014, 12:43
Ich rate dir eine hochwertige Sondkarte für den PC zu holen. Zum Beispiel Asus Xonar Essence. Die hat einen hochwertigen HiFi Wandler eingebaut und wird auch per Chinch mit deinem AMP verbunden. Sie hat auch Digitalen Ausgang, den brauchst du hier aber nicht, weil dein AMP kein Digital Eingang hat.

Ob du einen rießengrossen Unterschied hören wirst, können nur deine Ohren beantworten. Spotify Free streamt in schlechter Qualität, Premium ist 320 kb was sehr nah am CD ist.

Ich würde mir Xonar Essence bestellen und mal testen. Auch mit Spotify Free, Premium, CD auch...

Wenn du kein Unterschied hören solltest, dann zurückschicken und es so sein lassen wie es ist. Weil, jedes Ohr hört anders, und obwohl es mit der Asus für mich besser klingt, heisst es nicht das es für dich auch so gut/schlecht klingt. Ist halt sehr subjektiv.
elchupacabre
Inventar
#4 erstellt: 11. Feb 2014, 12:44
Ich hätte auch eine Prodigy HD2 abzugeben.

http://www.esi-audio.com/products/prodigyhd2/

Falls Interesse besteht.
AlexG1990
Inventar
#5 erstellt: 11. Feb 2014, 13:28
Moin!

Der Yamaha ist doch ein feines Gerät!
Was für Funktionen werden dann schlechter? Meinst du zufällig kratzende Klangregler?
Die kann man sehr leicht mit einem Kontaktspray (muss nochmal schauen welches genau) wieder gängig machen...

An sonsten:
"PC, 5 Jahre" sagt jetzt nicht viel. Ist es ein Desktop oder ein Laptop? Was für ein Soundchip ist auf dem Board? Wenn es (a) ein Realtek ALC88x HD-Audio ist, brauchst dir über den Klang keine großen Gedanken machen, wenn (b) keine Störgeräusche vorhanden sind (dreh den Amp mal ohne Signal weit auf).
Die Realtek HD-Audio's sind echt keine schlechten Wandler - vorrausgesetzt sie sind gut verbaut/geschirmt.
Du wirst höchstwarscheinlich keinen Unterschied zu einer teuern Soundkarte hören, außer dass der Pegel vielleicht ein Paar dB höher ist. Einfach im Soundmanager alle Effekte/EQs auf AUS, und den Master-Regler auf Maximum. Regeln dann am Amp...

Angeblich sind das "Welten", wenn man eine Soundkarte nachrüstet - die Einbildung macht den Unterschied!

Spiel doch mal eine CD vom PC aus ab - ist der Sound dann besser? Dann liegt's an den niedrigen Bitraten bei Spotify-Free...

Gruß
RaveL
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Feb 2014, 14:00
Ich würde auch sagen, dass eine gute Soundkarte für dich die beste Lösung wäre. Du könntest dann auch das lange Kabel, dass du zurzeit benutzt behalten und müsstest es nur an die neue Soundkarte anschließen. Das Ganze macht natürlich nur Sinn, wenn du auch in den nächsten Jahren deinen PC nutzt und nicht auf z.B. Laptop umsteigen willst, die Lösung ist ja nicht gerade billig.

Ich bin zurzeit auch noch auf der Suche nach einer Lösung:

Ich nutze auch spotify und habe schon einige alte CD's in FLAC umgewandelt. Abspielen würde ich gerne über mein netbook, welches zurzeit per Klinke (onboard) mit dem AVR verbunden ist. Ich überlege, ob es möglich wäre, das netbook per hdmi mit den AVR zu verbinden und den DAC vom AVR das Umwandeln überlasse. Wäre HDMI gut geeignet um Stereo verlustfrei zu übertragen?
elchupacabre
Inventar
#7 erstellt: 11. Feb 2014, 14:03
Du kannst Stereo von Cinch über Koax, SPDIF und HDMI verlustfrei übertragen
Slatibartfass
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2014, 14:04
Ich habe bei meinen nicht ganz neuen Stereo-Verstärker vor ein paar Jahren auch alle Potis und Schalter mit Kontaktspray gereinigt. Seit dem gibt es kein Knacksen mehr bei der Betätigung.
Jetzt läuft der alte Sharp Optonica (Baujahr 1978) wieder einwandfrei.
Zugespielt wird übrigens per PC über eine externe Asus Xonar Essence One.

Was die Qualität von Spotify-Free (160kBit/s Org Vobis, wenn ich mich nicht irre) betrifft, ist diese wirklich nicht besonders. Ich habe vor kurzem einige Musikstücke von Spotify-Free mit lokal in FLAC gespeicherten Versionen dieser Stücke verglichen.
Der Qualitätsunterschied war enorm. Spotify-Free ist weit entfernt von HiFi. Hier sehe ich zunächst mal den dringlichsten Ansatz für Verbesserung.

Slati
MFRF
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Feb 2014, 14:13

vatana (Beitrag #3) schrieb:
Ich rate dir eine hochwertige Sondkarte für den PC zu holen. Zum Beispiel Asus Xonar Essence. Die hat einen hochwertigen HiFi Wandler eingebaut und wird auch per Chinch mit deinem AMP verbunden. Sie hat auch Digitalen Ausgang, den brauchst du hier aber nicht, weil dein AMP kein Digital ....


In der Beschreibung seiner Situation steht, dass er 8 m Weg mit einem Kabel überbrücken muss.
Das würde ich sicher nicht mit einem analogen Cinch-Kabel machen

Hast Du schon mal daran gedacht die Musik über das Netzwerk zu streamen und den Mediastreamer / -player an einen
vernünftigen DAC zu hängen, welcher das Audiosignal analog zum Yamaha bringt?
Das erspart Dir die 8 m Stolperfalle Kabel
Klanglich etwas zu empfehlen ist immer schwer. Erst recht dann, wenn das Verbesserungspotential
der Räumlichkeiten noch nicht annähernd ausgeschöpft wurde.
Vielleicht solltest Du zuerst dort anfangen, je nachdem was Dich derzeit am Klang Deiner Anlage stört
elchupacabre
Inventar
#10 erstellt: 11. Feb 2014, 14:16
Die Möglichkeiten sind vielfältig, ich kann nur sagen, dass mein 7m Cinch Kabel (kein Billig Kram) an meiner Prodigy ohne Probleme und ohne erkennbaren Verlust funktioniert hat.
AlexJott
Neuling
#11 erstellt: 11. Feb 2014, 14:39
Hey, danke für die Tipps!

muss mal herausfinden,w as da in meinem pc steckt, denn: richtig übel klingt es trotz all der umstände nämlich nicht. spotify rüste ich auf, evtl. gehe ich aber auch zu wimp (jemand erfahrungen?), die machen die spotify-quali für bereits 5 euro/mtl. (wurde mir gerade vom kundendienst erklärt).

streamen über netzwerk, hm, muss ich mal schauen, ob ich mich damit beschäftigen will, klingt etwas aufwändiger, komplizierter...

zu dem yamaha-amp: ja, knacksende klangregler (standard-problem??), aber auch wackelkontakt beim eingangswahlschalter beim cd-eingang (der aber im cd-direct-betrieb nicht vorhanden ist, und über den höre ich immer, wenn ich cds höre, was ohnehin selten ist).

wie lange hält denn ein amp durchschnittlich, bis er signifikante leistungsabfälle aufweist?

übrigens: welche amps kennt ihr mit diesen schönen leistungsanzeigernzeigern, die so hin und her zucken? das fasziniert mich ja doch sehr...

mein cinch-kabel ist nagelneu, markenprodukt, 10 m - hab aber natürlich keinen vergleich.
AlexG1990
Inventar
#12 erstellt: 13. Feb 2014, 06:33

muss mal herausfinden,w as da in meinem pc steckt, denn: richtig übel klingt es trotz all der umstände nämlich nicht.

"Übel" klingen KANN es eigentlich auch gar nicht! Auch nicht mit 160kBit/s OGG, wobei ich das immernoch für das schwächste Glied halte...

Aber was solls...ich stehe wohl alleine da mit meiner Meinung, dass Onboard-Soundchips normalerweise (messbar!) TOP und völlig ausreichend sind... Die Aussage bezieht sich natürlich nur auf den Fall, dass keine Störungen/Brummschleifen vorhanden sind, die man am besten an der Ursache beseitigt...

Auch bei den Kabeln sehe ich selbst mit einem 20 Meter-Billigkabel von Ebay keine Probleme...
(aber irgendwer muss den teueren Kram ja kaufen, also bitteschön... )

Das ist halt Zeitgeist: Alles ist digital, also bloß die "Letzte Meile" Analogtechnik so gut es geht verstecken - in den Verstärker, dass es ja keiner mehr sieht...
AlexJott
Neuling
#13 erstellt: 13. Feb 2014, 17:12
kenne mich mit elektro zu wenig aus, um den kabeleinfluss beurteilen zu können.

ich habe nur irgendwie keine lust, nochmal 200 euros zu berappen, um eine vernünftige verbindung zwischen pc und anlage herzustellen - und 200 euro kosten etwa funkübertragungen oder die etwas gehobeneren dacs.
Slatibartfass
Inventar
#14 erstellt: 13. Feb 2014, 17:54

AlexG1990 (Beitrag #12) schrieb:

ich stehe wohl alleine da mit meiner Meinung, dass Onboard-Soundchips normalerweise (messbar!) TOP und völlig ausreichend sind... Die Aussage bezieht sich natürlich nur auf den Fall, dass keine Störungen/Brummschleifen vorhanden sind, die man am besten an der Ursache beseitigt...

Das habe ich geglaubt, bevor ich als Musik-Zuspieler von meinem SACD-Player, mit dem ich auch CDs und MP3 abgespielt habe, zu meinem PC als Zuspieler über den internen Soundchip gewechselt habe. Ich hatte keine Lust mehr erst alles auf CD oder DVD brennen zu müssen. Ich habe auch darauf geachtet, dass das Windows-System nichts umkonvertiert und WASAPI etc. getestet, bin aber nie an die Klangqualität des SACD-Players herangekommen. Ich habe hierzu ausgiebige Vergleiche mit den gleichen Audio-Dateien unterschiedlicher Musikrichtungen und Qualität zwischen dem SACD-Player und dem PC durchgeführt. Der SACD-Players klang einfach transparenter und dynamischer als der PC, so dass ich zunächst wieder gebrannt habe vor dem Musikgenuss.

Abhilfe hat für mich die Asus Xonar Essence One gebracht, die nun selbst die Klangqualität des SACD-Players zumindest bei im CD-Format aufgelösten Audioformaten leicht übertrifft. Nun sind alle Zuspieler digital an die Xonar One angeschlossen, die für micht jetzt die Schnittstelle zwischen der digitalen und der analogen Welt für Stereo-Formate bildet.
Die Analogausgänge des SACD-Players werden jetzt nur noch für den SACD-Betrieb genutzt, da dieses Format nicht digital ausgegeben werden können. Ich bin sehr zufrieden mit der Investition.

Slati
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