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Aktivfilter Brumm

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jmibk
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Dez 2003, 10:38
Probleme über Probleme...
Hab da einen variablen Tiefpass gebaut mit OPV's. Das Teil brummt aber.
Die Betriebsspannung ist eine Geregelte Spannung +-5V und auch am Oszi passt die Spannung (2µV Unreinheit).
Das ganze ist vom Netzteil getrennt und von Metall umgeben als Schirmung. Hängt am Eingang des Filters nichts, so ist der Brumm weniger. Ist am EIngang aber das Pult angeschlossen, Brummts mehr.
An diesem Eingangssignal hängt auch eine andere Endstufe dran, die absolut Null Brumm hat.
Endstufen sinds beide ganz normale ohne irgendwelchen Vor SchnickSchnack, so PA mäßige.
Mich macht das ganze langsam Wahnsinnig, die Elektronik spielt mit mir da herum
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Dez 2003, 10:44
+/- 5V ist zwar für OpAmps etwas mager, aber es sollte reichen. Wenn allerdings die Spannung zu tief ist, kann der Op in einen falschen Arbeitspunkt gelangen und dadurch Geräusche erzeugen, die sich je nach Tiefpass als Brummen anhören.
Woher hast Du die +/- 5V? Ist das Netzteil geerdet und bildet mit der Erdung eines anderen Garätes (Endstufe) eine Brummschleife?
Im Zweifelsfall kannst Du mir die Schaltung mailen. dann will ich mal sehen, was ich tun kann.
jmibk
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 30. Dez 2003, 20:29
Hallo,
ich kapier die ganze scheisse nicht, eigentlich sollt ich das als elektroniker schon hinbekommen *gg*.
Das Netzteil besteht aus einem einfachen H Kern Trafo mit zwei Sekundärwicklungen zu je 9V DC. Danach ist ein Brückengleichrichter und parallel zu den Dioden jeweils ein Kondensator mit ca 1nF. Nachher zwei 1000µ Elkos und zwei 100n Kondensatoren. Dann noch der Negativ und Positivregler für 5V (7905 und 7805) und nach 2 kleinen 22µ Kondensatoren in die Schaltung. Diese Spannung ist laut Oszi super Stabil.
ANMERKUNG: vorhher ohne Regler wars auch nicht besser, mit regler is a bissal besser.
Der Filter selbst besteht aus einem Invertierenden Addierer, einem Invertierer, dann der 2. Ordnung Tiefpass mit nachfolgendem Bufferverstärker, der die Filterverluste wieder auf den normelen Pegel bringt.
Und was auch komisch ist und auch öfters vorkommt ist...
Es wird bei dem Filter der Quad OPV TL084 verwendet. Tauscht man ihn gegen den Pin Compatiblen LM324 aus, so geht das ganze nicht, sondern knackt nur beim einschalten. Der IC ist aber dadurch nicht kaputt. Was sein kann ist, dass die Kabel irgendwo durch ein Feld verlaufen, auch wenn sie mehr als 10cm vom Trafo weg sind.
Die Ausgangsspannung am Ausgang bei kurzgeschlossenem Eingang beträgt -0,04V und hat auch keine erwähnenswerten spitzen oder so drin.
Kann wirklich sein, dass es die Kabel sind.
Es fallt nur auf, dass es brummt, weil die Endstufe leidergottes 600W Sinus hat und das 'kleine' störsignal auf einen nennenswerten Wert verstärkt.
jmibk
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Dez 2003, 20:44
Das Brumm-Problem hab ich gerade gelöst.
Für alle, die sich näher interessieren der Grund:
Ich denke dass es so eine Art open Loop gewesen ist, da ich in die Schaltung keine definiertenEingangs- und Ausgangswiderstände eingebaut hab. Jetzt sind sie drin und das Brummen, das beim Woofer doch 4 Watt ausmacht, ist weg.
zucker
Moderator
#5 erstellt: 30. Dez 2003, 20:45
hallo micha,

wieso gehst du am eingang auf einen addierer?

eigentlich setzt man doch einen spannungsfolger vor einen nichtinvertierenden opv, welcher die filterschaltung durchführt. zum verlustausgleich oder pegelerhöhung kann man einen nichtinvertierenden verstärker nachschalten. das ergibt weniger aufwand und immer positive signale.
im prinzip braucht man bei 4. Ordnung nur 4 OPV

die 2 x 5V sehe ich auch als ein bisschen wenig an.

am netzteil in deiner geschilderten form liegt es bestimmt nicht, vielleicht eine masseschleife?

der TL 084 (082) ist nach meinen erfahrungen geeignet.
jmibk
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Dez 2003, 20:53
An dieser stelle muss ich mich mal bei zucker (oder HENRY) bedanken, weil wo man duchs forum streift, wenn er was schreibt, kann ich immer was damit anfangen und es funktioniert meistens auch.

Wie funktioniert so ein Spannungsfolger (hab noch nie was gehört davon.
Das mit dem abschließenden Verstärker hab ich so.
Was hats mit den %V auf sich? das versteh ich nicht ganz, warum 5V zuwenig sein sollen.
Mein gedanke war das Clipping, da die Signale eh nie größer als 2V sind, geht sich das so mal prima aus.
zucker
Moderator
#7 erstellt: 30. Dez 2003, 21:03
@ micha

ein spannungsfolger ist eine opv schaltung, wonach am + eing. das signal anliegt und der invertierende direkt auf den ausgang gebracht wird. verstärkung also 0, dafür eine erhebliche widerstandsverringerung, um die nachfolgenden opv gut aussteuren zu können. also ein emitterfolger.

kann sein, daß man das im englischen "buffer" nennt. an der stelle bin ich nicht bewandert - mir ist die deutsche bezeichnung lieber.

+/- 5V

der opv kann in dem moment max + oder - 5V am ausgang haben, hat er aber nicht ganz, weil interne verluste entstehen

bei +/- 12 bis 15V arbeitet er ideal und kann spitzen bis 8V eff. problemlos sauber aussteuern.

herunterregeln geht immer, herauf ist schlimmer

herzliche opv grüße - henry
endstufentuner
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 30. Dez 2003, 21:11
das mit den wiederständen in der versorgungsleitung funktioiert perfekt.
das gleiche problemm hatte ich auch einmal mit wiederständen gelöst und sehr grossen pufferkondensatoren.
interensante schaltungen zur versorgungsspannungsglätung findest du bei pass aleph verstärkern der mit mos fets die versorgungsspannung glättet für seine class A verstärker.

muss nur noch hier sagen wie einmalig der vorverstärker von pass aleph funktioniert mit nur einem mos fet.
einfach genial die klangverbesserung nur durch einsatz so eines vorverstärkers mit einem transitor.
jmibk
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 01. Jan 2004, 02:04
Natürlich ist mir 'Bufferverstärker' ein Begriff, aber wie soll man da zwei Signale miteinander kombinieren können?
zucker
Moderator
#10 erstellt: 01. Jan 2004, 12:05
@ micha,

glaube wir reden aneinander vorbei, hast du denn 2 eingangssignale? wenn ja, dann natütlich mit addierer, aber den würd ich nicht-invertieren.

den spannungsfolger setzt man eigentlich an den eingang, also nach dem signaleingang von klinke, xlr oder sonstigem und geht dann damit auf addierer, oder filter, oder filter und dann addierer ....

ein traumhaftes neues jahr - henry
jmibk
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Jan 2004, 14:09
Aso, auf deutsch das Signal (beide Kanäle) Buffern und dann erst in den Filter rein. Werd ich mal versuchen, danke!

Ebenfalls ein Gutes neues!
zucker
Moderator
#12 erstellt: 01. Jan 2004, 18:45
@ micha,

rechts und links auf einen kanal? oder hast du sym. eingänge.
wenn sym, mußt du erst ein signal daraus machen. die 2 vom xlr auf + und die 3 auf - vom opv.
2 und 3 je ein elko 4,7µ auf je ein 47K, dann auf die opv eingänge. vom + eing. des opv einen 47K auf masse, vom ausgang das opv auf den - eing. des opv 47K, den ausgang mit 4,7µ entkoppeln (standardbeschaltung) > spannungsfolger > filter

wenn du aus beiden (rechts / links) einen sub ziehen willst, dann so wie du dachtest - je 1 spannungsfolger > addierer > filter
kai01
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Jan 2004, 22:25
Hallo,

der TL074 ist die rauschärmere Variante vom TL084.

Gruß
Kai
endstufentuner
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 10. Jan 2004, 15:25
naja kai01
der opa 4134 ist aber noch rauschärmer als der tl074 und hat eine bessere trnasitfrequenz als der tl074.
der tl 074 ist ein billiges standartteil.
den opa 4134 zu bekomen ist zwar sehr schwer aber es lohn sich.
vorallem hat der einen viel geringeren offset.
ist halt qualität von burr brown........
mann kann in bedenkenlos austauschen......
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