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Ausgangsimpedanz DVD Player

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:tom:
Stammgast
#1 erstellt: 22. Mai 2005, 00:44
Hallo,
Ich möchte gerne meinen DVD Player an eine Endstufe mit passiver Lautstärkenregelung, also Endstufe mit Poti davor, hängen.
Dazu habe ich versucht die Ausgangsimpedanz meines DVD Players raus zu bekommen. Der Hersteller konnte mir aber nix dazu sagen und messen kann ich sie auch nicht, steigt beim Messen irgendwie (Kondensator?).
Gibt es denn da bei DVD Playern einen Richtwert wie hoch die Ausgangsimpedanz (2 Kanal line out) ungefähr ist? Oder kann ich sie irgendwie anders raus bekommen?

Vielen Dank,
Thomas
Uwe_Mettmann
Inventar
#2 erstellt: 22. Mai 2005, 09:21

:tom: schrieb:
Ich möchte gerne meinen DVD Player an eine Endstufe mit passiver Lautstärkenregelung, also Endstufe mit Poti davor, hängen.
Dazu habe ich versucht die Ausgangsimpedanz meines DVD Players raus zu bekommen. Der Hersteller konnte mir aber nix dazu sagen und messen kann ich sie auch nicht, steigt beim Messen irgendwie (Kondensator?).
Gibt es denn da bei DVD Playern einen Richtwert wie hoch die Ausgangsimpedanz (2 Kanal line out) ungefähr ist? Oder kann ich sie irgendwie anders raus bekommen?

Hallo Tom,

klemme an den Ausgang des DVD-Players einen 1kOhm Widerstand und prüfe wie stark die Ausgangsspannung dadurch zusammenbricht. Prüfe auch, ob der Widerstand eine Einfluss auf den Frequenzgang hat. Ist alles o.k., sind keine Probleme zu erwarten, wenn Du ein 5kOhm Poti nimmst. Für die Verbindung zwischen Poti und Verstärker solltest Du ein kurzes bzw. kapazitätsarmes Kabel verwenden.

Viele Grüße

Uwe


Nachtrag:
Wenn Du Dir die Messung sparen willst, nimm einfach ein 10kOhm Poti, das passt schon. Der Ausgang des DVD-Players wird mit 10kOhm belastet. Bei voll aufgedrehtem Poti, ist der Lastwiderstand etwas kleiner (10kOhm // Eingangswiderstand des Verstärkers). Eine Last, die für einen DVD-Player unproblematisch sein sollte. Der Ausgangswiderstand des Potis wird bei etwa 3kOhm liegen. Weil der Eingangswiderstand des Verstärkers wesentlich höher sein wird, ist auch hier kein Problem zu erwarten.


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 22. Mai 2005, 10:02 bearbeitet]
:tom:
Stammgast
#3 erstellt: 22. Mai 2005, 12:02
Vielen Dank für die schnelle Antwort, scheint ja echt ein super Forum hier zu sein ;-).
Das mit dem kurzen Kabel habe ich auch schon gelesen und der Poti wird wohl eh ein 10kOhm Poti sein (wahrscheinlich THEL).
Das mit dem Messen habe ich allerdings nicht ganz verstanden, liegt denn überhaupt eine Spannung an ohne Ton bzw. angeschlossenem Verstärker? Oder muss man das im laufenden Betrieb machen (nur interessehalber)?

Vielen Dank,
Tom


P.S.: Ich will den Verstärker mit einem Endstufenmodul von 41hz.com aufbauen, sind die denn gut?
Uwe_Mettmann
Inventar
#4 erstellt: 22. Mai 2005, 12:58

Das mit dem Messen habe ich allerdings nicht ganz verstanden, liegt denn überhaupt eine Spannung an ohne Ton bzw. angeschlossenem Verstärker? Oder muss man das im laufenden Betrieb machen (nur interessehalber)?

Hallo Tom,

Du nimmst am besten Sinussignale zum testen. Also brauchst Du eine CD, wo Sinussignale mit verschiedenen Frequenzen von 20Hz bis 20kHz drauf sind. Den Pegel am Ausgang des DVD-Players kannst Du dann mit einem Osz oder einem NF- Voltmeter. Es geht auch mit einem PC messen, wenn Du die entsprechende Software hast.


Viele Grüße

Uwe
:tom:
Stammgast
#5 erstellt: 27. Mai 2005, 19:21
Hallo,
ich habe mal nach einem Kabel für die Innenverdrahtung gesucht.
Brauche ich da denn als "Hifi-Anfänger" ein teures Kabel, also hört man das oder kann ich auch dieses hier nehmen:

http://www.reichelt....;ACTION=3;GRUPPE=C66

In dem Datenblatt dazu ist die Kapazität leider nicht angegeben, nur der Widerstand von 55Ohm/km. Ist das Kabel denn gut oder steigt die Kapazität auch mit dem Querschnitt, sind ja immerhin 0,38mm²?

Vielen Dank,
Tom
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 27. Mai 2005, 20:02
Hallo Tom,

mit den Daten, die für das Kabel angegeben sind, kann ich nicht viel anfangen. Du kannst z.B. RG142 als Kabel nehmen. Dies hat eine Kapazität von knapp 100 pF/m. Daraus resultiert, dass bei einer Kabellänge von 1 m die Grenzfrequenz (3 dB Abfall) bei ca. 200 kHz liegen wird. Durch die parallel geschaltete Kapazität des nachgeschalteten Eingangs, praktisch wohl etwas niedriger. Wie schon geschrieben, um so kürzer das Kabel ist, um so besser. Wenn Du mehr über das RG142 wissen möchtest, hierzu gibt es einen Thread: Link. Dort ist auch erklärt, welche Cinchstecker für das Kabel geeignet sind und wie sie angelötet werden.

Es gibt allerdings auch Kabel, die nur eine Kapazität von ca. 50 pF/m haben. Leider kann Dir da keine Typenbezeichnung und Bezugsquelle angeben, da musst Du halt mal im Netz suchen. RG59 z.B. hat 62 pF/m, ist aber etwas unhandlich, da dicker Durchmesser.


Viele Grüße

Uwe
:tom:
Stammgast
#7 erstellt: 27. Mai 2005, 20:31
Das scheint ja eher als Cinch Kabel zum Verbinden von Geräten gedacht zu sein?
Ich habe halt vor mir mit einem Poti und amp einen kleinen Vollverstärker zu bauen und suche eben Kabel für die Innenverkabelung.
Bei thel.de gibt es von Sommer Cable auch extra Audio Installationskabel mit 60pF/m (http://www.thel-audioworld.de/bauteile/kabel/kabel.htm -das Onyx).
Ich bin mir halt nur nicht sicher wie wichtig in meinem Fall jetzt die Qualität des Kabels ist und ob es sich lohnt extra z.b. bei Thel Kabel zu bestellen oder ob es auch günstigeres z.b. von Reichelt tut?

thx Tom


[Beitrag von :tom: am 27. Mai 2005, 20:33 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#8 erstellt: 27. Mai 2005, 21:14
Hallo Tom,

es spielt keine Rolle, ob Du nun ein spezielles Installationskabel nimmst oder eins, was für die Verkabelung zwischen den Geräten gedacht ist (ist das R142 ja eigentlich auch nicht, denn es handelt sich um ein Kabel zur Übertragung von Hochfrequenzsignalen). Wenn Du nur ein paar cm überbrücken musst, hat das Kabel sowieso keinen Einfluss und Du kannst nehmen, was Du willst. Jedenfalls ist das Onyx-Kabel optimal und es kostet ja auch nicht viel, also nimm es doch einfach.


Viele Grüße

Uwe
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