Basstuning mit Behringer Ultrafex Pro 3200

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captainkirk
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Feb 2007, 00:13
Mein kurzes Fazit: Das Teil ist eine Megaempfehlung zum Tunen des (Tief-)Basses eurer Lautsprechern! Auch ohne Subwoofer wackeln bei Bedarf jetzt die Wände.

Angeregt durch einen Tipp im österreichischen Partnerforum hififorum.at habe ich mir einen preisgünstigen Stereo-Soundprozessor der Fa. Behringer zugelegt. Gebraucht für gerade mal 50 Euronen bei eBay. Behringer ist hauptsächlich für den PA-Bereich bekannt, in der Betriebsanleitung wird aber auch explizit der Stereo-/Hifi-Betrieb empfohlen.

So, was macht das Teil? Es sind 3 Funktionen eingebaut:
1. Ein Bassprozessor
2. Ein Enhancer/Exciter
3. Ein Stereobasis-Verbreiter ("Sourround-Prozessor")

Funktion 2. ist vor allem für flaue 80er-Jahre LPs und TV-Spielfilme mit stumpfem Sound oder wenn man oft leise Musik hört. Funktion 3. eher ein Gimmick, vielleicht zu gebrauchen, wenn die LS eng zusammen stehen.

Aber der Bassprozessor hat es in sich! Die Einsatzfrequenz ist zwar nur in 2 Stufen wählbar (Low, Ultra Low), aber m.E. reicht das. In jedem Fall ein viel besserer Effekt als mit den normalen Bass-Klangreglern von Verstärkern und Receivern! Auch als Loudness-Regler hervorragend nutzbar!

Gruß, Olaf
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 21. Feb 2007, 21:35
Hallo Olaf,

ich habe den Dualfex. Der hat eine variable Basscharakteristik. Leider ist der Dualfex ein Kompromiss. Sobald er zugeschaltet ist, wird die Räumlichkeit schlechter.

Wendet man ihn allerdings an, um mit Bassprocessor und Enhancer eine Kompaktanlagenbeipackbox zu tunen, leistet er Wunderbares. Derart angesteuert klingt selbst eine Billigbox oberflächlich nach HiFi.

Carsten
captainkirk
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Mrz 2007, 10:59
Hi Carsten,

was meinst du mit "die Räumlichkeit wird schlechter"?

Ich habe es zwar nicht nachgemessen, aber laut technischer Daten dürfte die Kanaltrennung jenseits von Gut und Böse liegen.

An "Verstärkerklang" und nicht messbare Klangunterschiede glaube ich eigentlich nicht. Wäre also interessant zu erfahren, wie genau sich die klangliche Schwäche äußert. Ich habe darauf zwar noch nicht geachtet, fand aber keine für mich wesentlichen Klangänderungen mit Ausnahme des Bassbereichs - außer, dass sich der Pegel beim Umschalten von Stereo Direct (ohne Behringer) und Monitorschleife (mit Behringer) ändert. Das könnte ja auch sein, dass du die Pegeländerung hörst. (Sorry, soll nicht abwertend sein, aber immerhin sind bei Vergleichstests Pegeldifferenzen häufig für angebliche Klangunterschiede verantwortlich.)

Gruß, Olaf
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2007, 20:17
Hallo Olaf,

ich meine damit, eigentlich auch die Ortbarkeit einzelner Instrumente, dass diese abnimmt.

Carsten
captainkirk
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 02. Mrz 2007, 19:06
Kann ich beim Ultrafex II Pro nicht bestätigen. Das würde mich aber auch stören, wenn es denn so wäre.

Gruß, Olaf
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#6 erstellt: 03. Mrz 2007, 18:25
Hatte mal den Vorgänger, den Ultrabass 1200. War schon beachtlich was der alles aus dem Sub holte, aber auf Dauer wurde es einfach zuviel. Bei Film ists ja ganz unterhaltsam (obwohls auch da teilweise nervend wurde das Gebrummel von ganz unten), aber bei Musik störte es einfach nur noch da es nicht grade schwache Tiefbässe auch da erzeugte wo sie eigentlich nicht hinpassten bzw. in einem Pegel der einfach zuviel des guten war.


Eigentlich nur zu empfehlen wenn man Tiefbassschwache Boxen/Subs hat oder zwecks der Raumakkustik Probleme mit dem Tiefbass die sich nicht lösen lassen ohne die Einrichtung zu zerlegen.

Bei ner ausgeglichenen Anlage nicht zu empfehlen, hab meinen wieder verkauft da mein Sub mehr als genug Tiefgang hat, aber war mal lustig zum probieren.
captainkirk
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 04. Mrz 2007, 01:53
@Großinquisitor

Laut Behringer-Pressetext:
"Der ULTRABASS PRO generiert Subharmonische, welche eine oder zwei Oktaven unterhalb der tiefsten im Signal enthaltenen Frequenz liegen."

Da ist ja klar, dass da auf Dauer zu viel Gewummer und Grummeln bei rauskommt. Sorry, das ist ganz nett bei kleinen Böxchen, aber nicht, wenn man schon einen ordentlichen Subwoofer oder Standboxen hat. Meine Meinung.

Mein Behringer Ultrafex erzeugt keine Subharmonischen, da hatte ich beim Behringer-Support extra noch mal nachgefragt.

Grob gesagt ist der Bassprozessor des Ultrafex vor allem ein EQ mit zwei fest programmierten Kurven. Die allerdings passen anscheinend ganz gut zu meinen Canton Karat M90DC.

Gruß, Olaf
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2007, 07:10

Mein Behringer Ultrafex erzeugt keine Subharmonischen, da hatte ich beim Behringer-Support extra noch mal nachgefragt.


Na dann is das was anderes
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