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FETTES KRASSES MINUS AN KLIPSCH

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Autor
Beitrag
RockfordFosgate
Stammgast
#1 erstellt: 20. Okt 2005, 18:12
Hi Leute!

Hab gestern mal in unserer Firma den Wareneingang gecheckt, da waren erstaunlicherweise 2x Klipsch RF-15, 3x RF-5 und 2x RF-25 dabei!! ich freute mich da wir selten was lautsprechermässiges bekommen....LEIDER!!!

Dann musste ich alle zerlegen da die gesamten Gehäuse der RFs in weiß lackiert werden sollen!!! IGITTTTT...aber der Innen-Architekt vom Käufer wünscht das so!!

Nun denn.....

Klipsch RF-5....laut Chief 1500€ pro Stück

Gehäuse: 1cm Voll-Holz, 2 Verstrebungen, Noppenschaumstoff reinGELEGT nix geklebt gar nichts, einfach verschraubt mit Torx-Sparx, Plastik-Front Zusammenfassung: eher sehr entäuschend

Chassis: 20er Tiefmitteltöner: Plastik-Korb *SCHOCK*, Entkompensier-Magnet
HT-Horn: Plastik *wieder Schock*

Weiche: 10x 15cm groß, zwei Kondensatorn der Marke FlySound mit zwei kleineren Spulen.....naja wer ned mehr braucht...... *SCHOCK*

wo stecken da bitte die bezahlten 1500€

RF-5 das selbe nur schwerer zu zerlegen

RF-25 auch das selbe nur größer und schwerer!!!

warum verwenden die Plastik??? warum legen die den Schaumstoff nur rein?? warum so ne beschissene Weiche in allen drei Modellen??? Ich verstehs ned... hab ja mal gutes von Klipsch gehört!!

Was haltet ihr davon???

Lg, Daniel
lolking
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2005, 18:27
Die RF 15 stehen bei meinem Händler für 700€ Paarpreis...

Das Hochtonhorn (ein so. Tractrix Horn) ist meiner Meinung sehr gelungen. Auch die Bäße haben glaub ich Sandwichmembranen und waren bestimmt nicht billig! Bist du sicher, dass sie nur Plastikkörbe haben?

Meine ehemaligen Klipschlautsprecher (von anno 1986?) waren absolut vorbildlich verarbeitet und auch vom Klang her genial.


[Beitrag von lolking am 20. Okt 2005, 18:28 bearbeitet]
Röhrender_Hirsch
Inventar
#3 erstellt: 20. Okt 2005, 18:40
Hallo RockfordFosgate,

ich kann ja verstehen, dass du entsetzt bist, aber musst du den Beitrag deswegen gleich 2 mal schreiben?

http://hifi-forum.de...read=5791&postID=1#1

Gruß
lens2310
Inventar
#4 erstellt: 20. Okt 2005, 19:42
Kauft alte Lautsprecher (1980) und Ihr erhaltet wahrscheinlich noch Qualität.
I.Q
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Okt 2005, 19:58
@ lens2310

100%ige Zustimmung meinerseits ! Habe heute noch eine hitzige Debatte mit meinem Bekannten geführt, über den Vergleich Lautsprecher früher und heute . Früher wurde noch auf Masse und Klasse gesetzt, heute steht die Optik immer mehr im Vordergrund . Bloss wie soll aus einem schmalen Lautsprecher mit 16er oder 20er Basstreibern ein tiefer präzieser Bass kommen. Volumen und Membranfläche sind Pflicht! So, nu is aber gut, das wird nun aber Off Topic.
Gruss Frank
RockfordFosgate
Stammgast
#6 erstellt: 20. Okt 2005, 20:04
ich MUSSTE 2 Themen machen damit hier JEDER erfährt was eigentlich an Klipsch dran ist....
I.Q
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 20. Okt 2005, 20:27
Ich glaub so schlecht sind die ja nun auch wieder nicht. Bei der Konkurrenz ( in dem Preisrahmen der RF-5) Canton, Magnat, Infinity usw. wird auch nicht geklotzt!
in Deiner Beschreibung hattest Du erwähnt das das Gehäuse aus 1cm Vollholz sei, korrigiere mich, aber das halte ich für unmöglich. Vollholz arbeitet, kann also reissen und brechen, und ist akustisch gesehen nicht für den Lautsprecherbau vorgesehen !
Gruss Frank
tiger007
Stammgast
#8 erstellt: 20. Okt 2005, 20:47
Diese heftige Kritik kann ich garnet so verstehen.

Dass das Horn aus Kunststoff besteht ist doch net schlimm.

ist ja net nur irgeng ein billiges Plastik.

Aus welchem Material sollte denn das Horn deiner Meinung nach bestehen, um hochwertig zu sein? Gußeisen??

Und etwas Schaumstoff wurde halt auf dem Boden im Bereich der Bassreflexröhren gesteckt. Mehr braucht die Klipsch eben nicht.

Ist doch Nebensache wies innen aussieht oder ob Schaumstoff geklebt ist oder nicht, Hauptsache ist doch dass sie einen super Klang und unglaubliche Power hat!

Und das bietet die Klipsch Rf Serie doch im phänomenalen Ausmaß...
LaVeguero
Inventar
#9 erstellt: 20. Okt 2005, 23:51
Ich verstehe die Aufregung um die Plastikchassis auch nicht. Ich sehe darin eher einen Vorteil, wenn man das unlängst kursierende "erden" mal in den Diskussionspott wirft.

Die Weiche, gut, da darf man denke ich mehr erwarten. Aber wenn die Dinger nun mal klingen, dann klingen sie auch. Und wenn dieser Klang den Preis wert ist, dann ist aus meiner Sicht die Wahl der Komponenten nicht in Frage zu stellen, sondern eher das Ohr der vielen Käufer.
Gullideckelhasser
Stammgast
#10 erstellt: 21. Okt 2005, 06:34
... also ich hatte bei meiner RF7 mal nen Tieftöner draußen.. also PLASTIK ?!?! hab ich da nicht gefunden.. hab mir eher nen leichten Bruch gehoben.. Absolut massive, wenn ich mich nicht täusche, Alukörbe und ein Magnet, daßd nen Kran für bräuchtest. Bin jetzt zwar nicht so bewandert in Sachen Selbstbau, daß ich die Chassis jetzt qualitätsmäßig einschätzen könnte, aber wenn ich die jemanden aus nem Meter Höhe auf den Kopf fallen lassen würde, weiß ich, was hinterher besser aussieht.. War doch relativ überrascht, wie massiv solche Ottos gebaut sind.. OK... einfacher Noppenschaum bevölkert auch meinen Bassauslass - hat mich auch gewundert, aber mit dem Klang bin ich zu 100% zufrieden und DAS zählt... Übrigens.. die RF5 ist zwar schubmäßig nicht mit der 7er zu vergleichen, bietet aber für die Baugröße doch erstaunlich Bass...

Fragen wir einfach mal so... "Du hast jetzt vielleicht welche zerlegt, aber... hast Du wenigstens vorher mal welche gehört ?!?" - glaube nicht, sonst würdest Du nicht schimpfen, was wie verbaut ist, sondern Dich eher wundern, was die mit welchen Mitteln zu welchen Preisen im Vergleich zum Wettbewerb für einen Klang hinbekommen.. Alles Interpretationssache..


[Beitrag von Gullideckelhasser am 21. Okt 2005, 06:35 bearbeitet]
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#11 erstellt: 21. Okt 2005, 07:05

lens2310 schrieb:
Kauft alte Lautsprecher (1980) und Ihr erhaltet wahrscheinlich noch Qualität.


Oder baut sie Euch selber. Da kommt dann auch qualität zu einen unschlagbaren Preis raus.

Außerdem bezahlt man den Namen nicht noch mit 50% des Lautsprecherpreises mit.

Grüße
plz4711
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Okt 2005, 10:54
Die Aussage "je weniger auf der Frequenzweiche drauf ist, desto besser" hört sich für mich ein bisschen nach "je weniger unterschiedliche Elemente im Reifen drin sind, desto besser".
Fahren wir also zukünftig wieder 100%Vollgummi - wenn das hält.

Geradezu aberwitzig, wie einerseits "möglichst wenig Bauteile" (=einfach) gefordert werden, diese dann aber im einzelnen "hochoptimiert"(=kompliziert) sein sollen.

Man könnte ja auch fordern, dass eine Spule eben möglichst ohne Schutzlack etc. gewickelt werden soll, denn das verbessert ja (vielleicht) den Klang.

Immer das gleiche: isses einfach, soll's kompliziert sein, isses kompliziert, solls einfach sein.
Wie neulich: Bekannter fragt nach Notebook-Empfehlung. Ich: IBM (auch wg. c't-Serviceumfrage). "Ja, aber gibt's da net noch andere?".
ecker98
Stammgast
#13 erstellt: 21. Okt 2005, 11:09
Hallo Zusammen

Das was sich hier an den Klipsch Lautsprechern zeigt, ist doch bei den meisten Großserienherstellern gängige Praxis.
Da wird auf auf Teufel komm raus am Materialeinsatz gespart, die Fertigung nach China verlagert, und statt dessen lieber in Werbung investiert. Dann wird daraus sogar ein Testsieger.

Ich glaube, das man bei einem Kleinserienhersteller noch einen reellen Gegenwert bekommt. Dort haben nicht die Controller oder Betriebswirte das Sagen, sondern Techniker mit Hang zur Perfektion.

Uwe
finkaudio
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 22. Okt 2005, 07:00

ecker98 schrieb:
Hallo Zusammen

Das was sich hier an den Klipsch Lautsprechern zeigt, ist doch bei den meisten Großserienherstellern gängige Praxis.
Da wird auf auf Teufel komm raus am Materialeinsatz gespart, die Fertigung nach China verlagert, und statt dessen lieber in Werbung investiert. Dann wird daraus sogar ein Testsieger.

Ich glaube, das man bei einem Kleinserienhersteller noch einen reellen Gegenwert bekommt. Dort haben nicht die Controller oder Betriebswirte das Sagen, sondern Techniker mit Hang zur Perfektion.

Uwe



Hallo Uwe,

sorry, aber Du liegst falsch .
Ein Kleinserienhersteller kann bei seinen Ministückzahlen keine Chassis machen lassen und muss von der Stange nehmen. Das ist ein deutlicher Nachteil. Außerdem kosten die Chassis bis zu 3x mehr bei kleinen Stückzahlen.

Made in China ist nur von Vorteil - das stimmt der Preis und wenn Du mit der richtigen Firma arbeitest, auch die Qualität.Ich habe jeden Tag damit zu tun und wenn Du die Schlafmützigkeit hiesiger Lieferanten siehst und die Motivation der asiatischen Kollegen, würdest Du anders denken.

Und die Nummer mit den Testsiegern dank Werbung ist so abgedroschen, dass ich sie echt nicht mehr hören kann.

Da hast Du aber auch kein Vorurteil ausgelassen


Gruß

KHF
ptfe
Inventar
#15 erstellt: 22. Okt 2005, 07:33
Moin,

zu den "Plastik"-Körben..

1. Es ist "Kunststoff" - nur Mutters Tupperware ist aus "Plastik"...

2.Mit entsprechenden Kunststoffen kannst Du heutzutage Sachen machen, da kommt kein metallischer Werkstoff mit. Außerdem hat selbst gutgemachter Metalldruckguß ein größeres maßliches Toleranzfeld als ein gut konstruiertes Kunststoff-Spritzgießteil.

3. Es lassen sich im Kunststoffspritzguß recht einfach Bauteildesigns abbilden, die im Metalldruckguß nur schwer oder gar nicht umsetzbar sind.Und das ist z.B. bei Hörnern mit Sicherheit ein gewaltiger Vorteil .

4.Das pure Gewicht der Körbe sagt noch lange nichts über die Qualität aus - z.B. strömungsgünstige Konstruktion ? Resonanz des verwendeten Korbmaterials ? etc...


Klipsch ist eher vom Sound her gewöhnungsbedürftig - ein stark polarisierendes Konzept - die Einen lieben es , für Andere ist´s schlicht Schrott..


cu ptfe
Nomadhunter
Stammgast
#16 erstellt: 22. Okt 2005, 11:46

ptfe schrieb:
2.Mit entsprechenden Kunststoffen kannst Du heutzutage Sachen machen, da kommt kein metallischer Werkstoff mit.

Dito, ich war auch erstaunt, als ich das erste Mal von (kein Witz!) Panzern aus Kunststoff gehört habe, erste Prototypen hat das US-Militär schon. Bei ähnlicher Widerstandsfähigkeit können solche Teile dank dem geringen Gewicht wunderbar auch in kleineren Truppentransportflugzeugen transportiert werden, Kunstoff ist also nicht gleich Kunststoff.

Zudem es tatsächlich doch völlig egal ist, was innen in der Box drin ist, oder wo die Box gefertigt ist. Solange ein Lautsprecher gut klingt, einigermaßen nach was ausschaut (Geschmackssache!) und einigermaßen lange hält, ist doch alles wunderbar, dazu müssen doch keine High-End-Kabel und -Frequenzweichen verbaut sein.

Grüße,
Lloyd


[Beitrag von Nomadhunter am 22. Okt 2005, 11:48 bearbeitet]
Tantris
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 22. Okt 2005, 14:26
Hallo,

unabhängig von der Verarbeitungs- und Materialqualität bei Klipsch scheint es auch mit der akustischen Güte nicht so hoch zu sein. In der aktuellen Stereoplay sind Messungen der Klipsch Synergy F2 (Standbox für 1000 EUR/Paar), das sieht ziemlich übel aus. Besondere Sorgen macht der Klirr im Mittel/Grundtonbereich, zwischen 200 und 1000Hz klirrt das Ding durchgehend mit 3-6% bei 100 dB bzw. noch mit 1-3% bei 95dB. Auch Freifeldübertragungsmaß sieht schlecht aus, das Abstrahlverhalten will ich lieber gar nicht sehen, schon auf dem 10- bzw. 30-Grad-Kurven sieht man Übles.

Gruß, T.
plz4711
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 22. Okt 2005, 15:08

Tantris schrieb:
Hallo,

... In der aktuellen Stereoplay sind Messungen der Klipsch Synergy F2 (Standbox für 1000 EUR/Paar), das sieht ziemlich übel aus. ... Auch Freifeldübertragungsmaß sieht schlecht aus, das Abstrahlverhalten will ich lieber gar nicht sehen, schon auf dem 10- bzw. 30-Grad-Kurven sieht man Übles.

Gruß, T.


Diese verflixten Messergebnisse aber auch.

Sowas sollte Stereoplay bleiben lassen, am Ende blickt der Kunde sonst noch durch, worauf es ankommt oder kauft sich für Röhrenklang entsprechende DSP-Effektgeräte statt 10x teurerem Röhrengerät

Ich jedenfalls liebe solche Messungen. Die zeigen nämlich, dass manche mit ganz besonderem Wasser kochen, nur leider kommt dabei nicht immer was besonders dolles raus.
Tantris
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Okt 2005, 15:18
Hallo PLZ,

ja, mittlerweile hat sich da etwas getan, die Klirrmessungen der Stereoplay sind wirklich gut. In derselben Ausgabe waren eine Focal und eine kleine Heco mit - preis- und größenbezogen - sehr guten Klirrwerten getestet. Ein 15.000-EUR-teil mit Elektrostatenhochtöner von T+A hingegen sieht gar nicht gut aus...

Gruß, T.
sound67-again
Gesperrt
#20 erstellt: 22. Okt 2005, 18:12

RockfordFosgate schrieb:

Klipsch RF-5....laut Chief 1500€ pro Stück

Gehäuse: 1cm Voll-Holz, 2 Verstrebungen, Noppenschaumstoff reinGELEGT nix geklebt gar nichts, einfach verschraubt mit Torx-Sparx, Plastik-Front Zusammenfassung: eher sehr entäuschend

Chassis: 20er Tiefmitteltöner: Plastik-Korb *SCHOCK*, Entkompensier-Magnet
HT-Horn: Plastik *wieder Schock*

Weiche: 10x 15cm groß, zwei Kondensatorn der Marke FlySound mit zwei kleineren Spulen.....naja wer ned mehr braucht...... *SCHOCK*

wo stecken da bitte die bezahlten 1500€


Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Allerdings habe ich die besseren Klipsche (RB 75 und RF 7), da gibts Monster Verkabelung innen etc.

Gruß, Thomas
lens2310
Inventar
#21 erstellt: 22. Okt 2005, 18:39
Irgendjemand sagte mal, mit billigen Chassis baut man garantiert keine guten Boxen, mit teuren aber auch nicht unbedingt.Aber man hat beste Voraussetzungen.
hbitsch
Stammgast
#22 erstellt: 22. Okt 2005, 18:45
Aehm, ich verstehe die Aufregung um die Materialwahl der RF5-Chassis nicht so ganz. Klipsch macht sogar Werbung mit den Polymer-Chassis:

http://www.klipsch.com/media/Products/2.RF-5.pdf

Der muendige Kunde koennte also schon vorher wissen, was in seiner Box ist.

Fuer 1500 Euro bekommt man uebrigens schon die RF7 (mit Alu-Frames), die RF5 ist fuer <1000 Euro erhaeltlich.


[Beitrag von hbitsch am 22. Okt 2005, 18:48 bearbeitet]
Nomadhunter
Stammgast
#23 erstellt: 22. Okt 2005, 18:57

lens2310 schrieb:
Irgendjemand sagte mal, mit billigen Chassis baut man garantiert keine guten Boxen

Wer sagt denn, dass Kunststoff billig ist?
hbitsch
Stammgast
#24 erstellt: 22. Okt 2005, 19:04
Eben. Es geht ohnehin nur um die Materialeigenschaften, die fuer das Einsatzgebiet relevant sind.
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#25 erstellt: 22. Okt 2005, 19:45
Moin,


finkaudio schrieb:
Made in China ist nur von Vorteil - das stimmt der Preis und wenn Du mit der richtigen Firma arbeitest, auch die Qualität.Ich habe jeden Tag damit zu tun und wenn Du die Schlafmützigkeit hiesiger Lieferanten siehst und die Motivation der asiatischen Kollegen, würdest Du anders denken.


betriebswirtschaftlich ist das sicher richtig, den bei gleicher Qualität günstigsten Anbieter zu wählen.

Nur sollte man sich überlegen, warum die denn so billig anbieten. Vielleicht, weil die Arbeiter bis aufs Blut ausgebeutet werden? Weil die Sicherheitsstandards extrem niedrig sind? Weil auf Umweltschutz kein Wert gelegt wird?

Sicher sind heimische Anbieter teilweise selber schuld, wenn sie eine schlechte Kundenpflege betreiben oder sich nicht so hochmotiviert um Aufträge bemühen (ist das wirklich so schlimm in Deutschland?). Doch ist es für mein Gewissen erträglicher, wenn ich weiß, dass die eigentlichen Produzenten - die Arbeiter - auch etwas von meiner hineingesteckten Kohle haben.

Und ich bin mir sicher, dass es etliche Kunden gibt, die lieber eine komplett in Deutschland (oder der EU, wobei ich die neu hinzugekommenen Billiglohnländer explizit ausnehme) gefertigte Box kaufen würden. Trigema lebt immer noch.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Lage für die deutschen Hersteller immer schwieriger wird, auch weil andere Hersteller noch skrupelloser schuften lassen. Aber irgendwo muss doch Schluss sein, gell?

Gruß
Cpt.
büsser
Stammgast
#26 erstellt: 22. Okt 2005, 20:42
Ich habe hier vor mir einen Testbericht von 1998 - zwischen der JBLS2600 und der Klipsch KLF-30, welche ich auch besitze, und in etwa mit der RF 7 identisch ist

Etwas zur Klipsch KLF-30:

....Dass das Konzept der KLF 30 klanglich - wie wir sehen werden - dennoch aufgeht, ist jedoch ein sicheres Indiz dafür, dass man bei Klipsch nichts dem Zufall überlassen hat.
.....Zwar werden wie bei der JBL echte Druckkammertreiber verwendet; der Mitteltöner sieht aber vergleichsweise leichtgewichtig aus, und dies obwohl eine niedrige Übergangsfrequenz und ein höherer Schalldruck gefordert sind als beim grossen JBL Horn.
Verwendet wurde ein in seiner Charakteristik neuentwickeltes Horn aus stabilem Hartplastik.
.....Insgesamt ergibt sich bei der näheren Ansicht der Klipsch der Eindruck, dass sie wesentlich kostengünstiger konzipiert wurde als die JBL.
Was aber angesichts des klanglich überzeugenden Abschneidens nichts anders bedeutet, als dass die Klipsch-Ingenieure ihr Handwerk funktionell begreifen und auch ohne exorbitanten Aufwand zum Ziel kommen.
.....Klipsch:
Anschnallen und Gas geben.
Eines macht die KLF-30 von Anfang an klar:
Sie verkörpert in klassischer Weise die Tugenden, die man einem Hornlautsprecher nachsagt:
In puncto Vitalität und Dynamik lässt sich die Klipsch nicht lumpen und zeigt genau den anspringenden, lebendigen Klang, mit dem die amerikanische Traditionsmarke berühmt geworden ist.



gruss büsser
plz4711
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 22. Okt 2005, 21:25
Entscheidend ist, was hinten rauskommt?


Tantris schrieb:
zwischen 200 und 1000Hz klirrt das Ding durchgehend mit 3-6% bei 100 dB bzw. noch mit 1-3% bei 95dB. Auch Freifeldübertragungsmaß sieht schlecht aus, das Abstrahlverhalten will ich lieber gar nicht sehen, schon auf dem 10- bzw. 30-Grad-Kurven sieht man Übles.

Gruß, T.


Also "das bisschen Klirr" macht wahrscheinlich gar nix aus, da man eh nicht mehr als 85db(A?) dauerhaft hören soll.
Und da simmer ja noch "a bissi" von 95dB weg... [Annahme: leiser = weniger Klirr; muß natürlich nicht so sein; und - ach ja, der scheiss-Crestfaktor ... vielleicht brauchts in "Spitzen" doch mal 95dB?]

Aber das Abstrahlverhalten... naja.
Wundert mich irgendwie nicht.
Andererseits: Wenn ich da so an die halligen Wohnzimmerräume (auch bei mir) denke ... da ist eh jede K+H O300D Perlen vor die Säue.
Warum also nicht so was Pseudo-Horn-Dynamisch-weil-Klipsch-Traktrix-blablabla-mäßiges hinstellen?
Und dass Verzerrungen das ganze "dynamischer" klingen lassen, ist auch hinlänglich bekannt. Spricht also dafür, dass das so gewollt ist.
Ein weiteres Indiz dafür ist nämlich der hohe Wirkungsgrad. Die Kundschaft erwartet ja geradezu dynamischen Klang, und durch wenig Schwingspulenüberhang erreicht man einfach beides: einen hohen Wirkungsgrad und die gewünschten Verzerrungen - passt doch bestens?!

Mal gucken, ob ich nicht irgendwo ein Verzerrungs-Plugin finde, mit dem ich das ein bisschen nachfühlen kann...


[Beitrag von plz4711 am 23. Okt 2005, 06:15 bearbeitet]
RockfordFosgate
Stammgast
#28 erstellt: 23. Okt 2005, 17:46
in der RF-5 sind auch Monster Cable!!

ich halte nach diesen Bildern nicht mehr viel von Klipsch, aber der RSW-12 und RW-12 sind schon NETTE teile!! aber für den Preis kauf ich mir auch was anderes!!
300volt
Stammgast
#29 erstellt: 26. Okt 2005, 08:50
@ rockfordfosgate

Was soll eigentlich dieser thread ?

Du machst Sachen schlecht , mit einer reisserischen Überschrift , und letztendlich ist es alles Blödsinn , was Du hier verbreitest .

1500,-für ne rf5 ? Blödsinn , kostet unter 1000,- .

Ich hab ne rf7 und selten so massive Treiber gesehen , in der Preisklasse und Grösse . Dazu hab ich vorher ne ganze Reihe anderer Lautsprecher besessen , bis ich bei Klipsch gelandet bin . Auch in meinen a-b Vergleichen sah der Rest relativ alt aus .

Außerdem spreche ich dir ganz klar ein Beurteilsvermögen über Lautsprecherboxen und deren Konstruktion ab .

Nochmal , was soll das bezwecken ?


RockfordFosgate
Stammgast
#30 erstellt: 26. Okt 2005, 11:10
hab ich hier irgendwas von RF-7 geschrieben?????

es ging überhaupt ned um die RF-7 also was soll dein Post bezwecken???
300volt
Stammgast
#31 erstellt: 26. Okt 2005, 12:14
Dir in mehreren gut verständlichen Sätzen klarzumachen , welchen Unsinn Du hier verzapfst , und dazu noch doppelt .
plz4711
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Okt 2005, 12:34
Sooo unsinnig ist das gar nicht.
Ich habe mich z. B. auch schon über manches LS-"Leichtgewicht" gewundet - Relation Oberfläche / Gewicht.

Klar könnte man sich entsprechend z. B. über Nubert mockieren:
Viel zu aufwändige Weiche, "klangverfälschend", viel zu solide Bauart, sollten das Geld lieber in die Chassis und Sounding stecken, die Alu-Druckgussdinger sind auch viel zu teuer, besser da sparen und Kevlar-TMT und Diamant-HT nehmen etc.

... habe derartiges aber noch nicht gelesen.
Röhrender_Hirsch
Inventar
#33 erstellt: 26. Okt 2005, 13:45

plz4711 schrieb:
besser da sparen und Kevlar-TMT und Diamant-HT nehmen etc.



Hallo,

Kevlar TMT und Diamant HT klingt irgenwie nach B&W Bauart. Ob der sogenannte Diamant HT einen klanglichen Vorteil bringt oder nur Marketing-Gedöns ist, ist aber bisher noch nicht geklärt. Beim Marketing ist B&W auf jeden Fall gut.

Ich habe nichts gegen aufwändige Bauart, solange der Preis- Leistungfaktor stimmt. Wenn einem bei teuren LS billige Teile entgegenfallen kann ich die Enttäuschung verstehen.

Gruß
plz4711
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 26. Okt 2005, 13:55
... stimmt.
Und solange solches "Gerät" nicht mindestens 3 Wege hat und zwar aktiv angesteuert, isses eh Kinderspielzeug - wie meine Box zu Hause auch.


[Beitrag von plz4711 am 26. Okt 2005, 13:57 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#35 erstellt: 26. Okt 2005, 14:30
Hallo,
ich habe den Test in besagter HiFi-Postille auch gelesen. Für einen Hersteller der mit "Hochleistungsboxen" wirbt sind diese Klirrwerte nicht gar nicht gut.
Der max. Schalldruck bei der unteren Grenzfrequenz auch nicht, das können konventionelle Konus-/Kalotten LS in diesem Vergleich besser.
Also, wo ist der Produktvorteile einer solchen Hornkonstruktion ?
Geht nicht besonders laut, scheppert und quäkt noch dazu - auch ein Alleinstellungsmerkmal.
Gruß
Markus
jenska
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Okt 2005, 17:26

300volt schrieb:
Dir in mehreren gut verständlichen Sätzen klarzumachen , welchen Unsinn Du hier verzapfst , und dazu noch doppelt .


Hi 300Volt,


Reg dich nicht,es ist der Mühe gar nicht wert

Wir wissen was wir an unseren Klipsch haben und Leute die nicht mal ansatzweise etwas Konstruktion und Funktionsweise von Lautsprechern wissen,können uns doch gar nicht aufregen


Gruß


Jens


P.S.

Viel Spaß mit deinem RSW 12 Ich habe meine jetzt acht Wochen und ich verspreche Dir einen wirklichen Genuß !
martin
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 26. Okt 2005, 17:39

Wir wissen was wir an unseren Klipsch haben und Leute die nicht mal ansatzweise etwas Konstruktion und Funktionsweise von Lautsprechern wissen,können uns doch gar nicht aufregen


Ist ja auch nicht verwunderlich. Um sich aufzuregen, muss man ja erst mal verstehen, was der andere sagt
300volt
Stammgast
#38 erstellt: 26. Okt 2005, 17:50
@ martin

Ja , genau so ein schwachsinnsposting .

@ jenska

Was reg ich mich auch auf , wozu les ich den schei... überhaupt.......

Vielleicht fehlt ja bei "fett und krass" auch die Kohle für ordentliche 7er Klipsch , dann muß man eben an allem rumnörgeln .

lens2310
Inventar
#39 erstellt: 26. Okt 2005, 17:56
Klipsch ist einer der Hersteller der ersten Stunde, neben Western Elecrtic, Altec und JBL.
Ich denke schon das sie wissen was sie da herstellen.
büsser
Stammgast
#40 erstellt: 26. Okt 2005, 18:12
Klipsch ist einer der Hersteller der ersten Stunde, neben Western Elecrtic, Altec und JBL.
Ich denke schon das sie wissen was sie da herstellen.



Sehe ich auch so.
Jedenfalls habe ich grosse Klipsch seit 1999, und würde sie NIE mehr hergeben!

gruss büsser
lens2310
Inventar
#41 erstellt: 26. Okt 2005, 18:18
Läßt man mal den "Consumerbereich" mit den "billigen" Sachen außen vor (was ja mittlerweile alle machen), sind die "alten" Sachen von Klipsch trotz der preisgünstigen Treiber allemal empfehlenswert. Klipsch war auch im "Highendbereich" immer bezahlbar. Fast jeder könnte sich heute ein Paar alte Klipschörner mit ihren Mittel-Hochtönern relativ preisgünstig ins Wohnzimmer stellen und würde damit eltliche heutige gleichteure Lautsprecherboxen schlagen.


[Beitrag von lens2310 am 26. Okt 2005, 18:22 bearbeitet]
plz4711
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 26. Okt 2005, 20:24
Klipsch klingt bestimmt ganz toll.
Die eigene natürlich ganz besonders
Besser als jede andere für den Preis.
(selbiges gilt natürlich auch für alle anderen Hersteller, denn Klang scheint ja sowas wie Geschmacksache)

Kommen wir also zu den Fakten:
Abklingdiagramme gibt's ja leider keine mehr in der Stereoplay - nunja, aber eben Verzerrungsmessungen.

Dass der Wirkungsgrad nicht der Prospektangabe entspricht - egal, Verstärkerleistung gibt's seit Transistorverstärkern satt.
Abstrahlverhalten: miserabel - was solls, wir hören ja alle im Freifeld.
Verzerrungen: die läppische NuWave35 (sorry, habe kein besseres Beispiel) ist über den ganzen Bereich deutlich besser (!!! und das wo die Klipsch sogar zwei Basschassis hat - und ein etwas größeres Gehäuse nutzen kann).
Und da bei der NuWave35 das Abklingspektrum noch dabei ist: da isses Perfekt ...
Maximallautstärke NuWave35: 105dB
Klipsch: 99dB ??? Ah ja, wegen des Wirkungsgrads?
Untere Grenzfrequenz: Etwa gleich (auch im Verlauf!)

Überhaupt ist die Stereoplay-KLANG-Punktzahl der NuWave nur minimal schlechter ... das sollte mal zu denken geben - oder auch nicht da Stereoplay-Redakteure selbige auswürfeln.

... und die NuWave kostet etwas mehr als die Hälfte (Klipsch-Rabatt und Nubert-Versandkosten nicht eingerechnet).
hbitsch
Stammgast
#43 erstellt: 27. Okt 2005, 05:51
@plz4711

Der Thread-Starter spricht von einer Reference RF-5 (ca. 900 Euro pro Box), die meisten, die sagen, dass sie ihre Klipsch moegen, sprechen von einer Reference RF-7 (ca. 1500 Euro pro Box) und der Stereoplay Bericht von einer Synergy F-2 (ca. 500 Euro pro Box).

Man koennte also sagen, dass hier jeder von etwas anderem spricht.
300volt
Stammgast
#44 erstellt: 27. Okt 2005, 06:14
Und deshalb würde ich den "thread" auch schließen , kommt sowieso nur noch Unsinn und Mißverständnis dabei raus .

Und der oberschlaue miesmacher rockfordfosgate ( threadstarter ) hat ja auch nichts mehr beizutragen .

Daher viele Grüsse an alle die hören , was gut ist .


Gullideckelhasser
Stammgast
#45 erstellt: 27. Okt 2005, 06:19
... exakt, und jeder, der mir meine (jawoll, ich bin jemand, der mit dem was er hat, durchaus zufrieden ist) RF7 schlecht machen will, ohne jemals eine gehört zu haben (was garantiert bei den meisten, die hier so die Klappe aufreißen der Fall ist), kann a.) mich mal zum Kaffee besuchen oder b.) mich mal am A.... bend besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Wie ich finde, muß man die Leistung einer Box a.) innerhalb ihrer Preisklasse/Anspruches vergleichen und b.) jeder für sich selbst entscheiden, was IHM passt, damit er glücklich ist. Aber jetzt einfach pauschal zu sagen "Der Hersteller ist Scheiße, weil er Plastikkörbe verbaut, ne einfache Weiche verwendet, oder die Gehäuse wie Selbstbau wirken", der hat noch nie ne kleine, selbstgestrickte Transmissionline mit zwei 8cm (EDIT.. nix Zoll.. )(jawohl.. mehr is nicht)Breitbändern für je 24 Euro und einem entsprechenden Hochtöner plus dilettantisch selbstgelöteter Weiche richtig gut aufspielen hören... und das bei einem Gehäusevolumen (selbst verspaxt und gespachtelt), daß die RF5 dagegen auskuckt, wie ein luxuriöses Containerschiff... sorry... aber Optik ist nicht immer alles, was es zu beurteilen gibt...

Von den Synergies hab ich jetzt ehrlich gesagt keinen Plan, da ich mich für diese Klasse seit meiner eigenen Ausstattung nicht mehr interessiere, aber wer mir die RF5 und die RF7 madig machen will, der sollte sie erstmal selbst hören, statt sie nur auseinanderzuschrauben... und das möglichst in (ich weiß ... für viele nur "VOODOOO") eingespieltem Zustand und nicht kalt aus der Box (die RF7 braucht mindestens mal nen Tag/zwei, um sich mit ihren 8 Kilo Magneten pro Tieftonchassis an die Wohnraumtemperaturen zu gewöhnen und´n lockeres Monat, damit sie richtig aufspielen kann)) ... wer´s nicht glaubt oder hört.. mir auch egal - die Diskussionen gab´s bereits zu oft und ... BITTEEEE.. fangt nicht wieder damit an. Zu diesem Thema gibt´s einfach nur zwei Meinungen und die vertragen sich nicht wirklich.. ich hab´s anfangs auch nicht geglaubt.. mittlerweile schon..


[Beitrag von Gullideckelhasser am 27. Okt 2005, 07:50 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#46 erstellt: 27. Okt 2005, 07:25

hbitsch schrieb:
...Der Thread-Starter spricht von einer Reference RF-5 (ca. 900 Euro pro Box), die meisten, die sagen, dass sie ihre Klipsch moegen, sprechen von einer Reference RF-7 (ca. 1500 Euro pro Box) und der Stereoplay Bericht von einer Synergy F-2 (ca. 500 Euro pro Box).
Man koennte also sagen, dass hier jeder von etwas anderem spricht.

Guten Morgen,
die Threadüberschrift benennt den Hersteller, kein Modell im Besonderen. Dieser Hersteller wirbt ganzseitig mit "Stil.Dynamik.Kraft.". Daran muß er sich wohl oder übel messen lassen, die von Dir beschrieben Einschränkung steht der Imagebildung klar entgegen.
Ohne Frage, Klipsch hat HiFi-Geschichte geschrieben, die aufwendigen Hornkonstruktionen sprechen für sich. Die heutigen Konstrukte werden es aber sehr schwer haben, diese Geschichte fortzusetzen.
Gruß
Markus
Tantris
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 27. Okt 2005, 07:35
Hallo Markus,

nach den mir vorliegenden Daten sind die Hornkonstruktionen in den Standboxen von Klipsch gar nicht mal so schlecht, der Ansatz macht jedenfalls Sinn. Der Klirr oberhalb 2kHz scheint sehr gering zu sein, die Directivity ist natürlich noch verbesserungswürdig. Problematisch sind wohl eher die Trennung und die schlechten Tiefmitteltöner bei der genannten Konstruktion.

Gruß, T.
hbitsch
Stammgast
#48 erstellt: 27. Okt 2005, 07:39

die Threadüberschrift benennt den Hersteller, kein Modell im Besonderen


Genau, und das ist das Problem. Der Thread-Starter sagt "Klipsch verbaut billiges Zeug" und hat genau eine Box von denen von innen *gesehen* und noch *nicht mal gehoert*.

Dann kommt ein Zweiter und sagt "Klar, die haben ja auch schlechte Messwerte", obwohl sich der Test auf eine ganz andere Box aus dem unteren Preissegment bezieht und niemand hier weiss, wie diese Box von innen aussieht. Noch weiss jemand, welche Messwerte die Box, die von innen so schlecht aussieht, hat.

Ziemlich viele Unbekannte, um solide zum Ergebnis "Klipsch baut heute schlechte Boxen" zu kommen, oder?
Röhrender_Hirsch
Inventar
#49 erstellt: 27. Okt 2005, 07:48

hbitsch schrieb:

die Threadüberschrift benennt den Hersteller, kein Modell im Besonderen


Genau, und das ist das Problem. Der Thread-Starter sagt "Klipsch verbaut billiges Zeug" und hat genau eine Box von denen von innen *gesehen* und noch *nicht mal gehoert*.


Moin,

er schreibt auch nur, dass er die Teile als "billig" empfindet. Über evtl. schlechten Klang hat er nichts geschrieben.
Manche nehmen die Kritik an den Lautsprechern sehr persönlich. Ich höre u.a. mit B&W, obwohl sie bei Fachleuten als Hallsoßenwerfer verschrien sind. Solange einem der Klang gefällt, muss einen die Kritik doch nicht auf die Palme bringen.

Gruß
300volt
Stammgast
#50 erstellt: 27. Okt 2005, 07:51
Unqualifizierte Kritik und dummes Geplapper schon


Gullideckelhasser
Stammgast
#51 erstellt: 27. Okt 2005, 08:13
... ist halt ne emotionale Geschichte... und gerade Klipsch polarisiert halt doch ziemlich - gibt eigentlich nur zwei Fraktionen: die die´s absolut geil finden, was aus den Kisten rauskommt, und die, die sie nicht gehört haben, aber aus dritter Hand irgendwas wissen wollen und an der Verarbeitung rummäkeln. Die Leute, die sagen "OK.. ich hab mir vieles angehört und mir gefällt die oder die Box von Klipsch im Vergleich zu der oder der von Hersteller xy aus folgenden Gründen persönlich nicht (und ist dann auch noch fähig, diese ausdrücken zu können)", gibt es leider viel zu selten - da würde sich auch keiner der Liebhaber auf die Füße getreten fühlen... Aber einfach so zu sagen "Dat is Müll, weil schlecht zusammengeschraub..".. passt einfach nicht und ruft halt entsprechende Reaktionen hervor..
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