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Yogi_65
Neuling
#1 erstellt: 27. Jan 2006, 10:38
Hallo zusammen,

da ich hier neu bin, möchte ich zuerst mal erwähnen, dass ich ein absolutes Greenhorn im Bereich Audio bin. Habe versucht ein paar Infos zu sammeln, ist jedoch schwer, da die meisten hier wohl absolute Fachmänner sind und ich nur Bahnhof verstehe.

Vielleicht kann mir aber jemand von euch ein paar Tips zu meiner Anfrage geben - wäre toll.

So, jetzt aber:

Da wir in ein paar Wochen ein Haus bauen und gerne Mucke hören, wollten wir in verschiedene Bereiche Lautsprecher einbauen . Die Decken sind abgehangen, so dass Einbaulautsprecher gut passen würden. Das Wohn / Esszimmer hat ca.50 qm, Diele 10qm, Schlafzimmer 18qm, Bad 11qm und Hauswirtschaftsraum 9qm. In diese Räume sollen die Dinger rein.

Haben mal angedacht, dass ins Wohn/Esszimmer 6 Lautsprecher reichen, in die anderen Räume vielleicht jeweils 1 LS

Die ganze Sache ist so gedacht, dass man halt überall eine angenehme Hintergrundmucke hört, also es muss nichts bombastisches sein. Allein im Wohn / Esszimmer soll es doch was Gutes sein.

Das ganze soll so gesteuert werden, dass ich die Räume einzeln regeln kann. Also brauch ich doch bestimmt so ne Art Mischpult oder ähnliches.

Dann hab ich Unwissende natürlich keinen Plan welches Kabel man verlegen muss und ob ich die Lautsprecher im Wz/Essz. parallel schalten kann.

Es wäre super von euch, wenn ihr mir Tips geben könntet, wo wir sowas am Besten kaufen, was ich brauche usw.
Wenn ich jetzt ins Geschäft gehe, hauen die mich mit Sicherheit übers Ohr...(klar, dummes Frauchen...)
Leider hat mein Männe kaum Interesse an Mucke, sodass ich die Schose wohl allein angehn muss.

Ach so, noch zu Info, haben eine Stereoanlage von Denon, Typ müsste ich nachschauen, falls ihr die Daten braucht.

So, jetzt hab ich euch aber genug genervt. Ich sag jetzt schonmal vielen Dank.

Liebe grüße

Nicole
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Jan 2006, 11:30
Also, alle Räume, wo nur Hintergrundmusik laufen soll, sind kein Problem.
Aber im Wohnzimmer möchte ich an Deiner Stelle schon eine rechte Stereo-Anlage oder auch ein Heimkino-Surroundzeugs. Also muss ich unterscheiden, ob es nur um "Geplätscher" geht oder um Musik und so. Daher würde ich im Wohnbereich schon mal was richtiges vorsehen. Das Problem ist nämlich, dass Du bei Lautsprechern in der Decke unmittelbar darunter eine vernünftige Wiedergabe hättest, aber nicht in einem seitlichen Abstand, weil die Dinger ja nicht auf Dich gerichtet sind. Ausserdem ist es zwar nicht "verboten" Boxen aufzuhängen, aber klanglich ist es vorteilhafter, wenn sie in Ohrhöhe sind.

Also, was ist machbar? Man könnte im Wohnbereich mit relativ kleinen normalen Boxen arbeiten und zusätzlich einen oder zwei Subwoofer verstecken. Diese könnte man theoretisch auch in die Decke einbauen. Die Lautsprecher würde ich so vorsehen, dass damit eventuell Heimkinobetrieb möglich wäre, aber auch eine normale Stereo-Wiedergabe und eben auch die Beschallung im Essbereich. Das bedeutet, dass Du zu jedem Lautsprecherstandort eine Leitung führen musst, die am zentralen Ort der Anlage endet (Da wo der Fernseher ist).

Die anderen Räume kann man entweder ab dieser zentralen Anlage beschallen bezw. die Zuspielgeräte (CD, Radio) dafür verwenden. Oder man beschallt sie individuell.
Im Warenhaus hat man eine zentrale Beschallung. Da werden relativ teure Spezialverstärker eingesetzt (100V-Technik) mit Gong und Mikrofon und was sonst noch. Prinzipiell müsste man sich einen Verstärker dieser Art beschaffen. Dann wird die Installation relativ einfach, weil zu jedem Raum nur eine normale Lautsprecherleitung gezogen wird. Allerdings ist dann die Lautstärke in allen Räumen weitgehend gleich.
Oder man hat am Verstärker z.B. 6 regelbare Ausgänge. Dann ist der Regler aber im Wohnzimmer. Du musst dauernd hin und her für Musikauswahl und Lautstärke. Oder man baut in jedem Raum einen Schalter ein, mit welchem man die Lautstärke in Stufen anpassen kann. Dann ist nur noch das mit der Musikauswahl.

Die nächste Möglichkeit wäre in jedem Raum ein Lautsprecher mit eingebautem Verstärker und Lautstärkeregler. Dann braucht man den zentralen Verstärker nicht. Es bleibt aber die Musikwahl im Wohnzimmer.
Oder man könnte in jedem Raum ein eigenes Radio hinstellen (wäre mit Sicherheit die billigste Lösung, auch wenn mal was kaputt geht) und im Luxusfall eine Zuleitung aus dem Wohnzimmer, wo man eines der Quellgeräte aufschalten kann.
Natürlich gibt es dann auch die drahtlose Musikübertragung, sodass man auf diese Leitung verzichten kann.
Ausser den aufgezählten Möglichkeiten gibt es von Revox (glaube ich) und B&O noch irgendwelche Mehrraumsysteme, allerdings zu recht stolzem Preis.
Yogi_65
Neuling
#3 erstellt: 27. Jan 2006, 11:49
Hallo Richi,

vielen herzlichen Dank für deine Mühe. Du hast mich jetzt schon ein bißchen schlauer gemacht. Ich werde dann wohl die Lösung mit dem Heimkino in Erwägung ziehen. Wenn ich dich richtig verstehe, muss man dann zu den 6 LS im Wohn/Essz. jeweils eine Leitung ziehen? Zusaätzlich müsste man dann noch in die anderen 4 Räume noch jeweils ein Kabel legen lassen?
Dann bräuchte ich wohl demnach einen Verstärker mit 10 regelbaren Ausgängen.
Mit dem hin- und herlaufen wäre kein Problem, kann ruhig ein paar Pfund abnehmen


Hast du vielleicht ein Link wo ich mich mal nach den Sachen umschauen kann?

Nochmals Danke für die schnelle Hilfe

LG
Nicole
kptools
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Jan 2006, 11:59
Hallo,

hier ein informativer Link und auch eventueller Ansprechpartner für Dein Vorhaben: http://www.mediacraft.de/

Gruß aus OWL

kp
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 27. Jan 2006, 16:31

Das Gezeichnete stellt den Wohnbereich mit der Surroundanlage dar. Die roten sind die Lautsprecherleitungen zu den Sorroundlautsprechern. Beim Sub kann es je nach Receiver sein, dass da eine normale Lautsprecherleitung reicht, wenn der Sub keinen eingebauten Verstärker hat, oder sonst muss eine geschirmte Tonleitung verwendet werden.
Die blauen Leitungen sind die Zuleitungen der anderen Quellen zum Receiver und die grüne Leitung kommt vom Receiverausgang Aufnahme (Rec. Out). Diese Leitung geht an das Ding, das ich mit Zusatz bezeichnet habe. Das kann einerseits ein Verstärker sein, wie er im Mediacraft-Link dargestellt ist (CA44). Es könnte auch ein 100V Verstärker sein, ähnlich jenen in den Warenhäusern, es könnte ein Leitungstreiber sein, wenn man aktive Lautsprecher (Fostex 6301BX oder normale Radios) verwendet oder es könnte eine drahtlose Übertragung sein, wenn man in jedem Raum entsprechende Empfänger montiert.

Ich würde Dir empfehlen, mit Mediacraft mal Kontakt aufzunehmen. Da bekommst Du sicher mal Angaben, was sowas in Deinem Fall kostet.
Du brauchts auf jeden Fall einmal die Surroundanlage (so ab 1000€ ohne Obergrenze). Und dazu kämen pro Raum jeweils 2 Lautsprecher (können normale Boxen sein) und der CA44 Verstärker. In jeden Raum müssen die entsprechenden Leitungen nach Mediacraft-Angaben verlegt werden. Zusätzlich noch die ganze Fernbedienerei (oder auch ohne sowas mit lokaler Bedienung am Verstärker?). Ich kenne das Zeug auch nicht, daher musst Du Dich wirklich bei denen schlau machen.
kptools
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Jan 2006, 12:20
Hallo,

ich empfehle in solchen Fällen, wie richi44, für den „Fernsehraum“ (meist das Wohnzimmer) ein separates und eigenständiges Dolby Surroundsystem. Für Multi-Room Lösungen empfiehlt sich ein Musikserver, der, völlig unabhängig voneinander, mehrere Räume mit unterschiedlichen Signalen versorgen kann. Hier tendiere ich mittlerweile zur funkgestützten Übertragung (spart eine Menge Leerrohre und Hirnschmalz zu deren Planung, bzw. Verlegung). Ich habe aber auch einige Bekannte, die eine drahtgebundene Übertragung bevorzugen, da sie sich in den eigenen vier Wänden nicht noch zusätzlicher Strahlung aussetzen wollen (Stichwort Elektrosmog). Dafür habe ich ebenfalls Verständnis. Das Problem bei der Planung eines solchen A/V-Systems ist, das der normale Elektroinstallations-Fachbetrieb davon (meist) keine Ahnung hat. Eigentlich wäre es die Aufgabe des Architekten oder Bauleiters solche Wünsche bei der Planung und Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Leider mangelt es auch hier an der nötigen Erfahrung. Zuerst einmal musst Du wissen, was Du willst und versuchen, einen kompetenten Partner zur Ausführung zu finden. Die Gefahr, dabei „über den Tisch“ gezogen zu werden (egal ob „Frau“ oder „Mann“) sehe ich nicht. Firmen, die sich mit solchen Systemen beschäftigen, sind noch recht neu am Markt und leben zuerst und vor allem von der Mundpropaganda (es sei denn, sie wären von vornhinein auf Beschiss ausgerichtet). Deswegen auch mein Tipp mit mediacraft, die Dir solche Firmen nennen können.

Noch ein kleiner Tipp: Ausreichend dimensionierte Leerrohre (16´er oder größer) zu allen möglichen (und unmöglichen) Stellen haben noch nie geschadet und sind relativ Preiswert realisierbar. Technisch ist dann alles möglich und wird nur durch das Geld limitiert, das man bereit ist dafür auszugeben. Man kann dann z.B. nach und nach „ausbauen / erweitern". Und Schnäppchen wird es hier nicht geben.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 30. Jan 2006, 13:10 bearbeitet]
Cyber_Capone
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Jan 2006, 13:19
Hallo,


ich muss schon sagen; das ist ein wirklich interessantes Thema, das hier erörtert wird. Ein solches System mit Musikserver, wie es "kp" erläutert hat, habe ich schon ein Mal bei Bekannten gesehen. Eine feine Sache!

Dazu habe ich auch einmal eine Frage: Ist dieser CA44/66 von "mediacraft" ein solcher Musikserver? Also, kann er mit verschiedenen Audiosignalen (gleichzeitig verschiedene Signale von unterschiedlichen Quellgeräten verarbeitet) angesteuert werden?

Dann wäre es nämlich ein geniales System. Ich habe Nicole nämlich auch so verstanden, dass man in den einzelnen Räumen jeweils eine andere Musik zu hören bekommen soll. Berichtige mich bitte, falls ich das falsch aufgefasst haben sollte.

Raten würde ich auf jeden Fall zu einer für jeden Raum separaten Zuschaltung der Musik. Also, einen, salopp ausgedrückt, "Licht"schalter (in diesem Fall Musikschalter) zu integrieren. Damit man nicht zum Verstärker zu gehen brauch, um genau den Kanal auszuschalten, von dessen Musik man nichts mehr hören will. Das erspart die langen Wege! Ich denke mal, dass es der Gemütlichkeit abträglich sei.

Noch besser ist jedoch, wie "richi" bereits bemerkte, an diesen "Musikschalter" zusätzlich eine Lautstärkerregelung zu versehen...



Gruß, Paul
kptools
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Jan 2006, 13:56
Hallo,

zuerst einmal ist es so, das man in jedem Raum über eine Funkfernbedienung die Musik ein- und ausschalten, in der Lautstärke regeln und auswählen kann. Das Auswählen erfolgt durch Ansteuern des Musikservers, der per Funk (oder Kabel) sein Signal an einen in dem Raum befindlichen Verstärker, an dem dann wiederrum die LS angeschlossen sind, oder Aktiv-LS sendet. Der Server ist nichts anderes, als ein großes Musikarchiv (daß natürlich erst gefüttert werden muß, Festplatte!), das eben eine definierte Anzahl von Räumen (Kanäle) mit unterschiedlichem Musikmaterial versorgen kann. Quellgeräte werden nicht benötigt, es gibt aber auch Ausführungen, die das können. Der CA44/66 ist eher ein zentraler Verstärker, der verschieden Quellgeräte verwalten kann (was zu Konflikten führen kann) und von dem zentral alle Lautsprecher (in den "Nebenräumen") angeschlossen werden müssen.

Grüsse aus OWL

kp
Cyber_Capone
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Jan 2006, 17:19
Danke für die Antwort kptools!

Das wäre ja eine tolle Anschaffung, so ein Musikserver.
Allerdings wäre ich auch eher für Kabel . Die Kabel dann schön "hinter Wände verlegen"! Toll!

Aber man kann ja auch einen Musikserver mit dem CA44/66 kombinieren, oder?! Also, Musikserver und Zentralverstärker zusammen?!



Gruß, Paul
kptools
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 31. Jan 2006, 07:33
Hallo,

sicherlich könnte man den M-Server als Quelle verwenden, müsste in dieser Konstellation aber immer zwei Geräte ansteuern / bedienen. Hätte aber gegenüber "normalen" Quellgeräten (CDP,Tuner,etc.) den Vorteil, dass er jeden Raum mit einer Auswahl aus dem kompletten Musikprogramm beschallen könnte. Die in meinem letzten Post angedeuteten Konflikte würden hier entfallen. Je nach dem, welche Lautstärken in den angeschlossenen Räumen "verlangt" werden und wie "weit" sie vom Zentralverstärker entfernt sind, können die LS-Zuleitungen schon recht lang werden, wogegen ich bei Cinch-Verbindungen weniger Probleme sehe. Deswegen bevozuge ich dezentrale Lösungen. Die Funkverbindung mit Aktiv-LS hat den Vorteil, dass ich in Nähe jeder Steckdose einen LS aufstellen kann. Es gibt z.B. Systeme, die das Musik- und Fernsteuersignal auf das Stromnetz aufmodulieren. Halte ich aus persönlichen Gründen, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen möchte, nicht für so gut.

Grüsse aus OWL

kp
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