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Canton Boxen ausgegraben "Stecker alte version HELP "

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Autor
Beitrag
Chalcin
Stammgast
#1 erstellt: 21. Mai 2006, 17:21
Hallo ich habe diese 2 alten Canton Boxen vom Dachboden geholt !
Es handelt sich hierbei um nicht benutzte Ergo Boxen die zimmig staubig sind !

Nur das Problem ist dass die Steckerverbindung eine alte ist !

Hier mal die Bilder
http://img62.imageshack.us/img62/3264/img37208ep.jpg
http://img62.imageshack.us/img62/3969/img37226je.jpg


Meine Frage ist jetzt :
Wie ich diese Stecker für einen normalen Receiver umbauen kann ...

Ich möchte die Boxen als Erweiterung für die Le 109 nehmen !

Und würde gerne wissen ob man bei diesen LS das Gitter abnehmen kann / darf .
Und ob ich die Boxen auf irgendeine Art entstauben sollte oder ähnliches .

DANKE


[Beitrag von Chalcin am 21. Mai 2006, 17:29 bearbeitet]
mitake_de
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Mai 2006, 17:50
Hallo,

dass es sich um keine alte Ergo, sondern eine LE handelt steht ja sogar drauf ;-)
Du kannst den Stecker einfach abschneiden. Du hast dann ein zweiadriges Kupferkabel. Eine Ader "+" eine "-". Isoliere sie ab und verzinne sie mit Lötzinn (damit sie sich nicht aufspleissen und am Receiver Kurzschlüsse verursachen. Dann kannst Du die Lautsprecher ganz normal an den Schraubklemmen des Receivers anschließen.
Was "+" und was "-" ist, musst Du herausfinden. Eventuell gibt es Hinweise im Internet, Frage direkt an Canton stellen (sind sehr hilfsbereit) oder einfach anhören. Wenn die Boxen verpolt werden, müsste sich der Klang Bass ärmer anhören (Phase 180° gedreht). Keine Angst, kaputt geht dadurch nichts.
Das Gitter bekommt man bei den neueren Ergos ab. Es ist einfach nur gesteckt. Gehe mal mit einem dünnen Gegenstand in eines der Löcher und ziehe daran. Natürlich nicht so, dass Du sie deformierst... :-)
Grüße
Dirk
Chalcin
Stammgast
#3 erstellt: 21. Mai 2006, 17:53
Oh Meine eigentlich auch LE !
DANKE für die Antwort !

Wenn ich jedoch das gitter abmachen will, sieht es an den Rändern so aus as wenn da Holz absplittern würde (SPan Platte )
Und das Gitter sitzt an der Stelle nicht mehr fest sondern lässt sich etwas hin und her drücken ..
Also lasse ich das mal lieber !

Aber trotzdem Danke für die Antwort und den Tipp mit dem Kabel


[Beitrag von Chalcin am 21. Mai 2006, 17:59 bearbeitet]
Shadow-HH
Stammgast
#4 erstellt: 21. Mai 2006, 18:12
Moin,

sieh an, die gute alte LE 400 Diesen LS habe ich einige Jahre als Rear gehabt und jetzt laufen sie bei meiner Schwester als Front.
Stecker abschneiden war ja schon erwähnt. Wenn du ein einfaches Multimeter hast, ist auch die Polarität kein Thema - am Stecker ist der dünne Stift + und das Plättchen -. Am Kabel sind üblicherweise die beiden Adern ganz gut voneinander zu unterscheiden an der Formgebung der Isolierung. Absolut ist die Polarität nicht so wichtig, es sollten nur alle gleich sein.
Die Gitter sind bei dieser Baureihe normalerweise fest montiert und nicht ohne leichte Schäden zu entfernen. Wenn der Staub denn unbedingt weg soll, empfielt sich der vorsichtige Eisatz von Preßluft und/oder Staubsauger - vorsich besonders an den Kalotten, die sind empfindlich.

Gruß Olaf


[Beitrag von Shadow-HH am 21. Mai 2006, 18:15 bearbeitet]
Chalcin
Stammgast
#5 erstellt: 21. Mai 2006, 18:32
Alles klar !
DAnKE

Werde einfach mit nem Staubsauger vorgehen
Oder sie einfach laut laufen lassen dann fleigt das zeug bestimmt raus ...


Habe jedoch noch ne Frage und zwar :
Wie kann ich denn beim Yamaha rx 496 die Lautstärke des 2ten Boxenpaares anpassen ?

Da ist ein Pegel Drehknopf aber der stellt glaube ich für beide boxenpaare die Lautstärke höher ..

Weil die kleineren Boxen ja meißtens lauter sind ..

Ps : Warum ist denn die Polarität egal wenn man alle falsch anschließt ? Und warum kann man das mit einem Multimeter feststellen ?


[Beitrag von Chalcin am 21. Mai 2006, 18:34 bearbeitet]
Shadow-HH
Stammgast
#6 erstellt: 21. Mai 2006, 19:31

Chalcin schrieb:
Alles klar !
DAnKE


Habe jedoch noch ne Frage und zwar :
Wie kann ich denn beim Yamaha rx 496 die Lautstärke des 2ten Boxenpaares anpassen ?

Da ist ein Pegel Drehknopf aber der stellt glaube ich für beide boxenpaare die Lautstärke höher ..

Weil die kleineren Boxen ja meißtens lauter sind ..

Ps : Warum ist denn die Polarität egal wenn man alle falsch anschließt ? Und warum kann man das mit einem Multimeter feststellen ?


Oh man . . . .

Pegelanpassung erfolgt mit Hilfe des Pegeltons von Receicer im Speaker-Setup . . . . siehe dessen Anleitung.

Da es sich um ein Wechselstromsignal handelt ist die Phasenlage interessant. Ist ein LS verpolt (=180° phasenverschoben) kann es besonders im Tieftonbereich zu akustischen Auslöschungen kommen, was zu sehr schwachem Baß führt. Sind alle LS gleichgepolt, ist alles im Lot.
Multimeter auf Durchgangsprüfung (auch manchmal Diodentest genannt) schalten und schauen, welche Ader auf den Stift (+) und welche auf das Plättchen (-) des Steckers gehen. Sollte ja wohl nicht so schwer sein . . .

Gruß Olaf
Chalcin
Stammgast
#7 erstellt: 21. Mai 2006, 19:46
Also ich meine ja nur wie soll ein Multimeter rausfinden dass es pplus oder minus ist .. denn es läuft ja in beiden Richtungen nicht wie bei einer Leutdiode ...


Em ja nur gib t es in der Anleitung nur eine Beschreibung , dass man den Pegel verändern kann ..

Aber warum sollte man denn den Pegel verändern wenn man es eh nur für alle Boxen gleichzeitig machen kann ...

Zumindest ist nicht beschrieben wie es für einzelne Boxen geht ..
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 21. Mai 2006, 23:02

Shadow-HH schrieb:
Pegelanpassung erfolgt mit Hilfe des Pegeltons von Receicer im Speaker-Setup . . . . siehe dessen Anleitung.


Der genannte Yamaha ist ein Stereo-Receiver.
Daher wird auch das 2. Buchsenpaar von derselben Endstufe bedient und ist somit natürlich nicht getrennt regelbar.
Es sollten keine 4 Lautsprecher gleichzeitig angeschlossen werden.

Zur Polung:
Man kann eine normale AA-Batterie an den Lautsprecher halten und dabei gucken, in welche Richtung sich die Membran bewegt (nach innen oder außen).
Man markiert eines der Kabel (egal welches) und führt die Prozedur an der anderen Box durch. Hier wird die Richtung abgeglichen und das Kabel ebenfalls markiert.
Shadow-HH
Stammgast
#9 erstellt: 22. Mai 2006, 03:37
Stereo-Receiver . . . aha, da hatte ich jetzt nicht dran gedacht. Dann mal Vorsicht mit der Parallelschaltung von der LE 109 und der LE 400 - beides 4 Ohm-LS.

Batterie geht natürlich auch. Da aber eh davon die Rede war, die Stecker abzuschneiden, wärs auch mit Multimeter gegangen.

Gruß Olaf
Chalcin
Stammgast
#10 erstellt: 22. Mai 2006, 13:42
Okay das mit der Membran habe ich schonmal gehört ..

Nur frage ich mich warum es aufienmal nicht mehr von Bedeutung ist , wenn beide LS flasch angeschlossen sind ..

Also wird das wohl nix mit den 2 Paaren Boxen weil die kleinen 100 pro lauter sein werden ..

Naja werden es halt die Rear für mein Surround System mit 2 Ergo 400 DC vorne
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 22. Mai 2006, 16:44
Wie gesagt, 4 Boxen gleichzeitig solltest du nicht anschließen. Das Versaut den Klang meist sowieso nur.

Chalcin schrieb:
Nur frage ich mich warum es aufienmal nicht mehr von Bedeutung ist , wenn beide LS flasch angeschlossen sind ..

Wenn einer der Lautsprecher verdreht angeschlossen sind, haben sie 180° Phasenversatz und v.a. Bässe löschen sich gegenseitig aus.
Wenn man beide Boxen "verdreht", dann laufen sie wieder "in Phase" und alles ist in Ordnung.

Ein Test zur Sicherheit wäre:
Boxen ganz dicht voreinander stellen, so dass sich die Chassis "anschauen". Wäre ein Anschluss verpolt, würde man keinen Bass mehr aus der Musik heraushören. Dreht man dann eines der Anschlusskabel um, hört man die Bässe wieder.
Dann sind beide richtig gepolt.
Shadow-HH
Stammgast
#12 erstellt: 22. Mai 2006, 16:52

Chalcin schrieb:


Also wird das wohl nix mit den 2 Paaren Boxen weil die kleinen 100 pro lauter sein werden ..

Naja werden es halt die Rear für mein Surround System mit 2 Ergo 400 DC vorne


Ja was denn nun?? Stereo-Receiver oder Surround-System?? In letzterem kann man die LS einzeln einpegeln, bei Stereo die einzelnen Paare nicht. Die von dir im ersten Post genannten LE 109 haben definitiv einen höheren Wirkungsgrad als die alten LE 400, also werden die 400er bei gleicher Leistung nicht lauter spielen. Und was um alles in der Welt ist eine Ergo 400 DC??? Ein Modell mit dieser Bezeichnung hats nie gegeben . . . . jedenfalls ncht von Canton.
Weißt du eigentlich, was du willst oder hast du nur Langeweile?

Gruß Olaf
Chalcin
Stammgast
#13 erstellt: 22. Mai 2006, 18:43
--hehe ich und meine Schnellschreibaktionen ..
Also ich meinte die 609 DC war nur in Gedanken bei der 400 LE

Surroundsystem kaufe ich mir im Juni .

Ich werde die boxen mal alleine anschließen nur aus Klanginteresse .

Bei dem Yamaha Receiver ist in der Bedienungsanleitung ein Verweis auf so einen Schiebeschalter ( 4/8 Ohm | 8 16 Ohm)
Ist das ein anderes Norm an Boxen ? Weil in Deutschland ist doch der 4/8 Ohm Standardisiert oder ?


[Beitrag von Chalcin am 22. Mai 2006, 18:44 bearbeitet]
Shadow-HH
Stammgast
#14 erstellt: 22. Mai 2006, 19:32
Dieser Schalter soll zum Anpassen der Endstufe an niedrige Lastimpedanzen dienen. Da in so manchem Verstärker ein zu schwaches Netzteil verbaut ist, wird mit diesem Schalter meist kurzerhand die Betriebsspannung der Endtransistoren reduziert, um das Netzteil und/oder die Kühlung nicht zu überlasten. Wirklich solide gebaute Geräte haben sowas nicht nötig.
Beim Betrieb mit deinen Canton sollte der Schalter auf 4 Ohm stehen, da es sich um 4 Ohm-LS handelt.

Siehe auch hier: http://www.hifi-foru...forum_id=42&thread=5

Gruß Olaf


[Beitrag von Shadow-HH am 22. Mai 2006, 19:34 bearbeitet]
Chalcin
Stammgast
#15 erstellt: 22. Mai 2006, 20:11
Jo Danke für den Link und deine Antwort .
Ist es eigentlich so dass sich auch die Spannung verändert ?
Weil ich dachte mal die würde immer konstant bleiben und nur die Stromstäkre würde variieren .

Das wär auch für mich logischer , weil in dem Fall dasss die Spannung immer gleichbleibt der Verbraucher kaputt gehen kann .(denn die Spannung wäre unabhängig des Wiederstandes bzw verbrauchers)=

Aber die Formel sagt ja dass die Spannung I * R ist .. hmm ich bin schon ien dummer 15 jahre alter möchtegern Physiker
sakly
Inventar
#16 erstellt: 23. Mai 2006, 04:42
Bei einem Festwiderstand kann sich der Strom nicht unabhängig von der Spannung ändern.

Zur Verzinnung der Litzenenden, die hier empfohlen wurde: das ist großer Murks. Das Lötzinn fließt unter Druck langsam weg und das Kabel hängt dann locker in der Schrubklemme und kann rausrutschen. Sowas ist nur sinnvoll, wenn man eine Klemmvorrichtung hat (ok, sinnvoll ist es trotzdem nicht, aber dann macht es nicht so viel aus).
Chalcin
Stammgast
#17 erstellt: 23. Mai 2006, 12:15
Aber warum kann dann ein Verbraucher überlastet sein , wenn die Spannung von Verbraucher abhängt ?
Und ich dachte man muss immer drauff achten ob eine LED genausoviel Volt hat wie die Stromquelle
Und den Strom also die AMpere sind egal weil der Verbraucher sich entsprechend viel nimmt
sakly
Inventar
#18 erstellt: 23. Mai 2006, 12:52
Wir reden hier von Lautsprechern, nicht von LEDs. Aber die Theorie bleibt die gleiche. Auch bei einer LED kann sich Strom nicht unabhängig von Spannung oder Widerstand ändern.
Die Spannung hängt auch nicht vom Verbraucher ab. Ist die Spannung zu groß, so wird der Stromfluss zu groß und der Verbraucher wird gekillt. Das ist bei einem Lautsprecher ebenso der Fall wie bei einer LED.
Chalcin
Stammgast
#19 erstellt: 23. Mai 2006, 13:15
Angenommen ich habe eine Stroomquelle die 12 Volt hat und einen Verbraucher der 2 Ohm hat .
Dann ist doch der Strom der fließt :

R=U/I
I=R/U

Also 6 Ampere



Was ich mich aber frage ist : wenn der Wiederstand anders ist ist ja automatisch nach der Formel auch die Spannung anders ..

hää

Und wenn die Ampere Zahl anders ist ist automatisch die Spannung anders usw..



Gibts du mir recht wenn man sagt , dass die Spannung einer Quelle nicht vom Verbraucher verändert wird soondern nur die Stromstärke , welche in den Verbraucher fließt ...

Und ein Wiederstand nur die Spannung ändert.. weil der Verbraucher sich ja selber den benötigten strom holt
sakly
Inventar
#20 erstellt: 23. Mai 2006, 13:26
Ne. Die Spannung ist gegeben (in unserem Fall), denn ein Verstärker ist im Optimalfall eine ideale Spannungsquelle. Da ist es egal, welchen Widerstand du dranklemmst. Der Strom bestimmt sich natürlich dann immer über den Widerstand.
Chalcin
Stammgast
#21 erstellt: 23. Mai 2006, 15:52
Okay DANKE !
Shadow-HH
Stammgast
#22 erstellt: 23. Mai 2006, 20:08

sakly schrieb:
Ne. Die Spannung ist gegeben (in unserem Fall), denn ein Verstärker ist im Optimalfall eine ideale Spannungsquelle. Da ist es egal, welchen Widerstand du dranklemmst. Der Strom bestimmt sich natürlich dann immer über den Widerstand.


Jepp, und der Umschalter bewirkt, daß der Verstärker bei 4 Ohm Last nicht soviel Ausgangsspannung an den LS-Klemmen liefert. Das reduziert natürlich auch den Stromfluß und entlastet das Netzteil. Außerdem entsteht an den Leistungstransistoren nicht soviel Verlustleistung (Wärme).

Gruß Olaf
mitake_de
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Mai 2006, 20:54
Hi nochmal,

zum Verzinnen sei noch gesagt, dass lediglich verdrillte Kabel Murks sind. Das Lötzinn ist zwar weich, fließt aber nicht. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass sich die Kabel soweit lösen, dass sie herausrutschen (habe ich noch nie erlebt) zieht man die Befestigung nach einem gewissen Zeitraum -wie bei Schraubverbindungen üblich- nach. Damit ist das Problem behoben.
Werden die Kabel nur verdrillt, muss man sehr sorgfältig arbeiten und kontrollieren damit nicht die eine oder andere Ader aus dem Verbund gerät und evtl. Kurzschlüsse verursacht. (z.B. durch Berührung eines anderen Kabels an benachbarter Klemme) Ferner lockert sich auch diese Verbindung. Meiner Erfahrung nach sogar stärker als die verzinnten Enden.
Zugegebenermaßen wäre eine Verbindung mit Bananensteckern diesbezüglich noch die sicherste Methode, so sie denn an dem dikutierten Verstärker anzuwenden ist.

Grüße
Dirk
sakly
Inventar
#24 erstellt: 24. Mai 2006, 06:31

mitake_de schrieb:
Das Lötzinn ist zwar weich, fließt aber nicht.


Lötzinn fließt unter Druck langsam weg. Das wird dir jeder Elektriker/Elektroniker bestätigen.
Ich schraube seit Jahren blanke Kabelenden in die Geräte rein und da hat sich noch nie ne Verbindung gelöst. Wer nicht in der Lage ist ein Kabel ohne abstehende Litzen in die Schraubklemmen zu bekommen, der sollte sich dann wirklich eher für Bananenstecker oder so entscheiden.
Shadow-HH
Stammgast
#25 erstellt: 24. Mai 2006, 20:15

sakly schrieb:


Lötzinn fließt unter Druck langsam weg. Das wird dir jeder Elektriker/Elektroniker bestätigen.
Ich schraube seit Jahren blanke Kabelenden in die Geräte rein und da hat sich noch nie ne Verbindung gelöst. Wer nicht in der Lage ist ein Kabel ohne abstehende Litzen in die Schraubklemmen zu bekommen, der sollte sich dann wirklich eher für Bananenstecker oder so entscheiden.


Nicht nur Lötzinn "fließt" unter Druck langsam, Kupfer tut dies als relativ weiches Metall auch. Darum müssen auch in Elektroanlagen die Schraubklemmen alle 2 Jahre nachgezogen werden. Im Privatbereich wird dies aber aus Kostengründen meist nicht gemacht.
Bananenstecker sind ein guter Tip . . . aber natürlich dürfen auch hier keine Litzen abstehen . Ab einem gewissen Kabelquerschnitt gehts auch gar nicht mehr ohne - es gibt wohl in der Preisklasse bis 1000,- Euro keinen Verstärker/AVR, der 10mm² direkt und ohne Banana aufnehmen kann. Trotzdem kann es nicht schaden, die Schraubklemmen ab und zu mal nachzuziehen.

Gruß Olaf
HiFi_Addicted
Inventar
#26 erstellt: 24. Mai 2006, 20:56
In der Industrie wird auch erst nachgezogen wenn nix mehr geht

MfG Christoph
Chalcin
Stammgast
#27 erstellt: 25. Mai 2006, 16:14
Okay also ich denke mal, dass Lötzinn unüblich und auch eher unnütz ist ..

Habe aber trotzdem mal ne Frage und zwar meintest du, dass wenn die Spannung weniger ist wäre der Strom auch weniger ..

Die Ampere Zahl ist doch die gleiche , nur dass die Wattzahl oder Leistung weniger ist ..

Oder liege ich da falsch .. ?


Wieviel experementiert ihr so mit verscheidenen Aufstellmöglichkeiten der Boxen herum ?


[Beitrag von Chalcin am 25. Mai 2006, 16:15 bearbeitet]
sakly
Inventar
#28 erstellt: 25. Mai 2006, 16:41

Chalcin schrieb:
Habe aber trotzdem mal ne Frage und zwar meintest du, dass wenn die Spannung weniger ist wäre der Strom auch weniger ..

Die Ampere Zahl ist doch die gleiche , nur dass die Wattzahl oder Leistung weniger ist ..

Oder liege ich da falsch .. ?


Ja, liegst du. Hast du dir schonmal das Ohm'sche Gesetz genau angesehen?
Wie soll der Strom denn konstant bleiben, wenn die Spannung geringer wird? Das funktioniert nur dann, wenn der Widerstand ebenfalls proportional kleiner wird. Da der aber konstant ist, muss die Spannung und der Strom proportional zueinander sein.
Chalcin
Stammgast
#29 erstellt: 25. Mai 2006, 16:57
Ich dachte immer dass die Sopannung und der Wiederstand wie in diesem Fall konstant ist ..

Also eine Quelle mit 12 Volt
ein WIederstand mit 2 Ohm
Und ein Verbraucher der sich in der AmpereZahl nach dem Wiederstand richtet ..

Wenn sich die Spannung nach der Stromstärke Proportional angleicht beedeutet das ja , dass 2 Variable da sind

Also dass Spannung vom Strom abhängt
Der Strom von der Spannung
und der Strom von dem Wiederstand .


Ich raff das so langsam nicht mehr !

Oder um meine Frage zu präzisieren ;
Was bringt denn eine Angabe auf einer Quelle in Volt (Batterie oder Steckdose )
Wenn die Spannung vom Wiederstand abhängt


[Beitrag von Chalcin am 25. Mai 2006, 17:09 bearbeitet]
sakly
Inventar
#30 erstellt: 25. Mai 2006, 17:23
Warum bist du immer so auf die 12V versteift? Wir reden hier nicht von einer Autobatterie.
Wenn die Spannung konstant ist, dann wird der Strom sich natürlich über den vorhandenen Widerstand im Stromkreis ergeben. Ändert sich die Spannung, so ändert sich proportional der Strom, denn der Widerstand ist an sich erstmal konstant. Wird der Widerstand verändert (Potentiometer) und bleibt die Spannung konstant, so ändert sich der Strom antiproportional mit dem Widerstand.
Alle drei Faktoren hängen voneinander ab. Ist ein Faktor fest gegeben, sind die anderen beiden proportional/antiproportional zueinander.


Also eine Quelle mit 12 Volt
ein WIederstand mit 2 Ohm
Und ein Verbraucher der sich in der AmpereZahl nach dem Wiederstand richtet ..


Hier wäre der Strom 6 Ampere. Was anderes geht nicht. Der Widerstand ist im Übrigen der Verbraucher.
Shadow-HH
Stammgast
#31 erstellt: 25. Mai 2006, 18:09
Eben,

die vom Benutzer direkt gesteuerte Größe an einer Kombination Lautsprecher - Verstärker ist die Ausgangsspannung des Verstärkers. Der Widerstand des "Verbrauchers" Lautsprecher schwankt zwar mit der Frequenz innerhalb bestimmter Grenzen, ist aber von der vom Verstärker gelieferten Spannung unabhängig. Man kann diesen also als konstant annehmen.
Wenn nun die Spannung verringert wird, verringert sich logischerweise auch der Strom, denn der Widerstand ändert sich ja nicht.
Ein Beispiel: Gegeben ist als Last ein Lautsprecher mit 4 Ohm. Der Einfachheit halber lasse ich jetzt mal die frequenzabhängigen Schwankungen außen vor. Der Verstärker liefert jetzt beispielsweise 20 Volt an den LS-Klemmen. Bei 20 Volt und 4 Ohm kommt man nach I=U:R auf einen Strom von 5 Ampere. Nach P=UxI ergibt sich eine Leistung von 100 Watt.
Nun reduzieren wir die Spannung auf auf den halben Wert von 10 Volt. Wieder benutzen wir die Formel I=U:R und kommen auf einen Strom von 2,5 Ampere. Mit P=UxI kommen wir auf eine Leistung von 25 Watt.

Wie man sieht, ist da nichts mystisches dran. Alles nur simple Physik und einfache Mathematik. Um leichter die Übersicht zu behalten, hilft es in komplizierteren Anordnungen oft sehr, wenn man sich ein sogenanntes Ersatzschaltbild skizziert. Dort werden die Anordnung und Verdrahtung nebst bekannter Größen eingetragen. Wichtig ist auch, die Fragestellung (für die gesuchten Größen) richtig zu formulieren.

Gruß Olaf
Chalcin
Stammgast
#32 erstellt: 25. Mai 2006, 18:27
Also das Problem wie ihr es mir beantwortet habt ist mir eigentlich klar , liegt jedoch in einem anderen Punkt.

Mich wundert , dass sich die Voltzahl (Spannung ) ändern kann (von alleine )
.
Ich dachte die Spannung würde entweder fest sein (wie bei einer Batterie)

oder vom Benutzer (Drehschalter bei einem Trafo ) verändert werden ...

Also bei einem Trafo kann man ja aus 5 Volt zB 100 Volt machen ...
Und I (Strom) wird ja durch den Wiederstand bestimmt .

Also wenn ich beim Trafo

10 Volt zb einstelle und einen Verbaucher mit 2 Ohm habe , dann ist I = 5 Ampere
Und die Leistung 50 Watt

Wenn ich beim Trafo 100 Volt einstelle mit einem Verbraucher von 2 Ohm dann ist I= 50 Ampere
Und die Leistung 5000 Watt
sakly
Inventar
#33 erstellt: 25. Mai 2006, 18:58
Ja, und bei einem Verstärker stellt man über das Musiksignal immer die Spannung ein, so wie das Musiksignal schwingt.
Chalcin
Stammgast
#34 erstellt: 25. Mai 2006, 19:00
Em also ist die Spannung nicht abhöngig vom verbraucher bei einem normalen Stromkreis ohne Digitale Regler oder wie auch immer .

Sprich bei einer Stromquelle aus der Steckdose oder Batterie ist die Spannung die beim Wiederstand ankommt immer die die auch draufsteht ..

Oder ist die Spannung aufienmal nicht mehr die gleiche wenn der wiederstand aufeinmal kleiner ist ?


[Beitrag von Chalcin am 25. Mai 2006, 19:01 bearbeitet]
Shadow-HH
Stammgast
#35 erstellt: 25. Mai 2006, 19:10

Chalcin schrieb:
Also das Problem wie ihr es mir beantwortet habt ist mir eigentlich klar , liegt jedoch in einem anderen Punkt.

Mich wundert , dass sich die Voltzahl (Spannung ) ändern kann (von alleine )
.
Ich dachte die Spannung würde entweder fest sein (wie bei einer Batterie)

oder vom Benutzer (Drehschalter bei einem Trafo ) verändert werden ...

Also bei einem Trafo kann man ja aus 5 Volt zB 100 Volt machen ...
Und I (Strom) wird ja durch den Wiederstand bestimmt .

Also wenn ich beim Trafo

10 Volt zb einstelle und einen Verbaucher mit 2 Ohm habe , dann ist I = 5 Ampere
Und die Leistung 50 Watt

Wenn ich beim Trafo 100 Volt einstelle mit einem Verbraucher von 2 Ohm dann ist I= 50 Ampere
Und die Leistung 5000 Watt


Deine Rechnung stimmt schon, läßt sich aber nicht mit einem Verstärker vergleichen.
Du hast ja bestimmt mal eine Aussteuerungsanzeige gesehen. Diese zeigt ja bei Musik keinen konstanten Wert, sondern sich ständig ändernde Werte an. Also ist auch die Eingangsspannung des Verstärkers nicht konstant, sondern abhängig von der Musik. Der Verstärker verfügt nun über einen bestimmten Verstärkungsfaktor. Dieser ist - vereinfacht gesagt - mit dem Lautstärkeregler einstellbar. Hier muß unterschieden werden zwischen Spannungsverstärkung und Stromverstärkung. Ein CD-Player gibt bei einer voll ausgesteuerten CD etwa 2 Volt ab. Diese 2 Volt würden an einem Lautsprecher schon eine ganz schöne Lautstärke erzeugen, wenn die Ausgangsstufe denn auch den benötigten Strom liefern könnte. Dies kann sie aber nicht und darum brauchen wir einen Verstärker, der die bei den vergleichsweise niedrigen LS-Widerständen (4-8Ohm) resultierenden hohen Ströme liefern kann. Zum Vergleich: Der Verstärker hat am Eingang etwa 50 Kiloohm - dies ist die Last für den CD-Player. So gesehen ist ein Verstärker also auch ein Impedanzwandler.
Ich hoffe, dir das einigermaßen Verständlich machen zu können. Das Thema ist ziemlich komplex und ich will hier nicht ganze Romane schreiben .

Gruß Olaf
Shadow-HH
Stammgast
#36 erstellt: 25. Mai 2006, 19:14

Chalcin schrieb:
Em also ist die Spannung nicht abhöngig vom verbraucher bei einem normalen Stromkreis ohne Digitale Regler oder wie auch immer .

Sprich bei einer Stromquelle aus der Steckdose oder Batterie ist die Spannung die beim Wiederstand ankommt immer die die auch draufsteht ..

Oder ist die Spannung aufienmal nicht mehr die gleiche wenn der wiederstand aufeinmal kleiner ist ?


Beinahe, bei der Steckdose ist die Spannung konstant. Bei der Batterie auch . . . . zumindest, bis sie erschöpft ist
Beim Verstärkerausgang ist sie nicht konstant, sondern variabel abhängig von der Musik.

Gruß Olaf
Chalcin
Stammgast
#37 erstellt: 25. Mai 2006, 20:44
Ist also wenn die Spannung geändert wird der Strom anders (I)
Oder ist die Leistung anders weil U*I ja P ist
Shadow-HH
Stammgast
#38 erstellt: 25. Mai 2006, 21:01

Chalcin schrieb:
Ist also wenn die Spannung geändert wird der Strom anders (I)
Oder ist die Leistung anders weil U*I ja P ist


Sag mal, was macht ihr in der Schule eigentlich im Physikunterricht ??? PC-Spiele besprechen oder auf dem Handy klimpern?

Wenn sich an einem konstanten Widerstand, z.B. einem Lautsprecher, die Spannung verändert, dann ändert sich auch der Strom. Da die Leistung das Produkt aus Spannung und Strom ist (P=UxI), ändert sie sich natürlich auch.

Gruß Olaf
sakly
Inventar
#39 erstellt: 25. Mai 2006, 21:11
Also dass man sich an so einer Formel so kaputtbeißen kann, habe ich ja noch nicht erlebt...
Shadow-HH
Stammgast
#40 erstellt: 25. Mai 2006, 21:28

sakly schrieb:
Also dass man sich an so einer Formel so kaputtbeißen kann, habe ich ja noch nicht erlebt... :L


Naja, irgendwo müssen die PISA-Ergebnisse ja herkommen

Sorry . . . . KNW


[Beitrag von Shadow-HH am 25. Mai 2006, 21:29 bearbeitet]
Chalcin
Stammgast
#41 erstellt: 25. Mai 2006, 22:43
Ja wenn man einmal den Dreh raushat ist es ja wohl auch einfach !
Aber den habe ich nunmal nicht !
Außerdem glaube ich nich dass mir der scheiss Unterricht was bringt in dem besprochen wird dass ein wiederstand U/i ist !
Denn auf die frage könnt ihr mir ja anscheinend auch keine Antwort geben ... Ob die Spannung verändert wird (von alleine) wenn ein anderer Wiederstand anliegt .
WEil wenn ein anderer R anliegt ist ja I anders und daher soll ja angeblich auch U verändert werden ... naja ich glaube ich kapier das eh nie
sakly
Inventar
#42 erstellt: 26. Mai 2006, 05:38
Warum soll sich denn die Spannung ändern, wenn sich der Widerstand ändert? Der Widerstand bestimmt allein den Strom über die Spannung.
Ich versteh nicht, wo dein Problem liegt, also was genau du nicht verstehst.
Chalcin
Stammgast
#43 erstellt: 26. Mai 2006, 06:35
Ich verstehe nicht wann die Spannung verändert wird ..
Wird sie durch Physikalische Gegebenheiten wie zB veränderung des Wiederstandes
oder durch einstellung des Benutzers verändert ?
Und wie wird das getan?
Shadow-HH
Stammgast
#44 erstellt: 26. Mai 2006, 07:29

Chalcin schrieb:
Ich verstehe nicht wann die Spannung verändert wird ..
Wird sie durch Physikalische Gegebenheiten wie zB veränderung des Wiederstandes
oder durch einstellung des Benutzers verändert ?
Und wie wird das getan?


Also nochmal: Mit dem Widerstand hat das nichts zu tun. Bezogen auf einen Verstärker gibt der Benutzer den maximalen Wert der Spannung durch seine Einstellung am Lautstärkeregler vor. Das ist dann der größte Wert. Der wird aber schwanken, da ja die Musik auch leisere Passagen enthält.

Gruß Olaf
Amperlite
Inventar
#45 erstellt: 26. Mai 2006, 10:36

Chalcin schrieb:
Ich verstehe nicht wann die Spannung verändert wird ..
Wird sie durch Physikalische Gegebenheiten wie zB veränderung des Wiederstandes
oder durch einstellung des Benutzers verändert ?
Und wie wird das getan?


Da du das Grundprinzip scheinbar noch nicht verstanden hast, gehen wir mal weg vom eher komplizierten Lautsprecher hin zu einem einfacheren Beispiel.
Wir gehen von der konstanten Netzspannung der Steckdose (230 Volt) aus und benutzen als Widerstände z.B. 2 Glühbirnen.

Bedingungen:
Netzspannung konstant
Widerstand der Glühbirne konstant
Aus dieser Spannung U und dem Widerstand R resultiert der Strom.

Wenn ich nun eine stärkere Glühbirne reinschraube, wird also der Widerstand kleiner. Die Spannung ist noch immer konstant. Kleinerer Widerstand bedeutet (nach I=U/R) einen höheren Strom.

Wir sehen:
In den meisten Fällen wird man mit einer konstanten Spannung arbeiten, ein vorgegebener Strom ist eher selten im "Hausgebrauch".

---------

Beim Lautsprecher wird es komplizierter. Wir geben durch den Lautstärkeregler wieder eine konstante Spannung vor.

Das Problem mit dem Lautsprecher ist, dass er kein konstanter Widerstand ist. Er ändert sich mit der Tonhöhe, die angelegt wird - darum heißt der Widerstand auch "Impedanz".


[Beitrag von Amperlite am 26. Mai 2006, 10:39 bearbeitet]
visir
Inventar
#46 erstellt: 26. Mai 2006, 12:24
Amperlite, ich glaube, das ist schon einmal ein guter Ansatz, dass Chalcin das versteht.

Ein bissl mehr zur Begriffsbildung:

Widerstand = Eigenschaft des Verbrauchers (Glühbirne, Lautsprecher, was auch immer), (idealerweise) nicht abhängig von Spannung, Strom oder Börsenkursen.

Spannung = das, was die Quelle (Verstärker, Steckdose, Batterie) liefert. (idealerweise) unabhängig vom anliegenden Widerstand oder Anzahl der Freibadbesucher.

Strom = das, was sich aus Widerstand und Spannung ergibt.
Ändere ich den Widerstand, ändert sich der Strom. Ändere ich die Spannung, ändert sich der Strom. Und fertig.

Den Strom kann ich nicht ändern, es sei denn dadurch, dass ich Widerstand oder Spannung ändere.

Leistung = Produkt aus Strom und Spannung. Jede Änderung von Strom und Spannung ändert natürlich auch die Leistung.


Nun zu Verstärker und Lautsprecher:
Wenn ich per erwähntem Schalter die Ausgangsspannung des Verstärkers halbiere, hat das zur Folge, dass sich der Strom auch halbiert. Die Impedanz (Widerstand) des Lautsprechers bleibt davon ja völlig unbeeindruckt.
halbe Spannung mal halben Strom = viertel Leistung. Damit wird der Verstärker weniger belastet.


Und zu anderen "Spannungsänderungen":
- der Lautstärkeregler ist sozusagen ein Spannungsregler. Drehe ich weiter auf, erhöhe ich also die Ausgangsspannung, fließt auch mehr Strom, und das ergibt mehr Leistung.
- die Musik ist einmal laut, einmal leise. Das zeigt sich durch einmal hohe und einmal niedrige Spannung der Quelle.

Alle Klarheiten soweit beseitigt?

lg, visir
nichtmehrda
Neuling
#47 erstellt: 26. Mai 2006, 16:38
Das habe ich soweit verstanden nur meine Verständnissluecke besteht darin , dass nach der Formel bei veränderung des Stromes oder des Wiederstandes auch die Spannung verändert wird ..

Nach der Formel wie gesagt ..

Ach ja wie verändert man denn die Spannung? Mit einem trafo ?

also von vielen Spulen auf wenige wird die Spannung ja weniger oder ?
Und von wenigen auf viele mehr oder so ....

warscheinlich quatsch ^^
Shadow-HH
Stammgast
#48 erstellt: 26. Mai 2006, 21:00

Amperlite schrieb:

Beim Lautsprecher wird es komplizierter. Wir geben durch den Lautstärkeregler wieder eine konstante Spannung vor.

Das Problem mit dem Lautsprecher ist, dass er kein konstanter Widerstand ist. Er ändert sich mit der Tonhöhe, die angelegt wird - darum heißt der Widerstand auch "Impedanz".


Ich habe die Sache absichtlich etwas vereinfacht dargestellt und den Lautsprecher als konstanten Widerstand angenommen, da in diesem Zusammenhang die mehr oder weniger wellige Impedanz nicht das Problem darstellt.

Es geht vielmehr darum, wie die Ausgangsspannung des Verstärkers verändert wird. Dies geschieht eben im Zusammenspiel mit der Stellung des Lautstärkereglers und dem im Takt der Musik schwankenden Eingangssignal. Sorry, aber viel einfacher kann ich es nun wirklich nicht erklären.
Das beste wäre wohl die Demonstration am offenen Verstärker mit Schaltplan und Meßgerät in der Hand. . . . . was aber wohl leider grade nicht möglich ist.

Gruß Olaf
Shadow-HH
Stammgast
#49 erstellt: 26. Mai 2006, 21:08

chalcin*chill schrieb:


Ach ja wie verändert man denn die Spannung? Mit einem trafo ?

warscheinlich quatsch ^^


Letzlich nicht mit einem Trafo, sondern mit Transistoren. Vereinfacht kannst du dir die Dinger als Ventile vorstellen wie einen Wasserhahn. Nur wird hier eben nicht der Wasserfluß gesteuert, sondern die Spannung. Beim Wasserhahn bestimmst du mit dem Dreh am Ventil, wie viel Wasser rauskommt und beim Verstärker tust du stark vereinfacht das gleiche mit dem Dreh am Lautstärkeregler - nur eben für die Ausgangsspannung.
Ich hatte da mal in irgendeinem Buch ein sehr gut gemachtes Beispiel für die Funktionsweise eines Transistors anhand der Steuerund eines Wasserflusses. Leider finde ich auf die Schnelle das Buch nicht

Gruß Olaf
nichtmehrda
Neuling
#50 erstellt: 26. Mai 2006, 21:28
OKay also ich hatte bis jetzt im Unterricht nur den Trafo .
Mit diesen SPulen ..

n1 /n2 U1/u2 und n1 /n2 ist wie i2 / i1

ist doch richtig oder =?

nur irgendwie ist das für mich nicht ganz nachvollziehbar wo in soeiner schaltung der wiederstand (als Lampe) einzubauen ist ..

also ich habe
100 Volt und möchte 10 haben

also mache ich eine Spule mit zb 100 oder 1000 Windungen und eine zweite mit 10 oder 100 Wundungen .. also ein 1/10 tel ..

Also nur für das Trafo jetzt ....
Shadow-HH
Stammgast
#51 erstellt: 26. Mai 2006, 21:58
Wie kommst du denn jetzt auf einen Trafo???

Ich dachte, wir reden hier von Verstärkern . . . . .

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, stimmt das mit den Verhältnissen von Windungszahlen, Spannungen und Strömen.

Im Verstärker haben wir aber nur einen Trafo. Nämlich den einen, der aus der Netzspannung von 230 Volt die Betriebsspannungen für die Endstufen und den Vorverstärker macht. Im weiteren Verlauf der Schaltung spielen Transformatoren bei Transistorverstärkern keine Rolle. Es ibt zwar auch hier Ausnahmen, aber die spielen in unserem konkreten Fall keine Rolle.

Gruß Olaf


[Beitrag von Shadow-HH am 26. Mai 2006, 21:58 bearbeitet]
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