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+/- bei LS falsch anschließen?

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Autor
Beitrag
erixxx
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Jan 2007, 12:34
hallo,
was passiert eigentlich, wenn ich + und - pol bei meinen lautsprechern falsch anschließe? klingt es dann anders?
Murray
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2007, 12:37

erixxx schrieb:
hallo,
was passiert eigentlich, wenn ich + und - pol bei meinen lautsprechern falsch anschließe? klingt es dann anders?


Solange es du bei allen Lautsprechern gleich machst, passiert klanglich nichts, es geht schleißlich um Wechselstrom. Verpolst du nur einen LS, gibts Auslöschungen, die sich z.B. durch fehlenden Bass identifizieren lassen.

Harry
Towny
Inventar
#3 erstellt: 26. Jan 2007, 12:39

klingt es dann anders?


Probiere es aus ... du wirst den Unterschied nicht überhören können...

üblicherweise wird der Bassbereich undifferenziert und v.a. die Abbildung leidet enorm unter der Verpolung...
erixxx
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jan 2007, 12:44

Towny schrieb:

klingt es dann anders?


Probiere es aus ... du wirst den Unterschied nicht überhören können...


es klingt beides gleich schlecht bei meinen alten cantönern

edit:
ich seh grad die gehen bis 30000hz, was macht denn das für einen sinn?


[Beitrag von erixxx am 26. Jan 2007, 12:48 bearbeitet]
Towny
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2007, 14:10

ich seh grad die gehen bis 30000hz, was macht denn das für einen sinn?


die Verkaufszahlen fördern

Alles oberhalb von ca. 20000hz kann KEIN Mensch hören


[Beitrag von Towny am 26. Jan 2007, 14:10 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#6 erstellt: 26. Jan 2007, 16:05

Alles oberhalb von ca. 20000hz kann KEIN Mensch hören


Aber Hund und Katze schon, drum heist es ja auch 'das ist für die Katz' oder für die Datenfetischisten...

Gruß, Helmut
sakly
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2007, 17:04

ruesselschorf schrieb:

Alles oberhalb von ca. 20000hz kann KEIN Mensch hören


Aber Hund und Katze schon, drum heist es ja auch 'das ist für die Katz' oder für die Datenfetischisten...

Gruß, Helmut


Lustig ist es vor allem dann, wenn man bedenkt, dass zB das digitale Medium CD nur bis 21kHz auflösen kann.
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 26. Jan 2007, 17:43
Versuche folgendes:

Stelle die Boxen direkt nebeneinander (wenige Zentimeter Abstand), sodass sich die Chassis gegenseitig anschauen.
Jetzt spielst du ein Lied ab, am besten mit viel Bass.

Dann verdrehst du die Anschlüsse an einer der Boxen.
Was merkst du?
ruesselschorf
Inventar
#9 erstellt: 26. Jan 2007, 18:32

Lustig ist es vor allem dann, wenn man bedenkt, dass zB das digitale Medium CD nur bis 21kHz auflösen kann.


Genau! Alte Quadrofonie-Schallplatten aus den frühen 70ern (CD-4 Verfahren von JVC?) hatten einen Hilfsträger im 30khz Bereich für die Rückkanäle aufmoduliert, man brauchte eine besonders eng verundete Shibata Nadel am Plattenspieler, aber es ging ganz gut...

Im Übrigen hat LORIOT schon damals festgestellt dass man nun durch Entwicklung einer Ultraschall-Schallplatte in der Lage ist das Gesamtwerk Ludwig van Beethoven's in nur 2 Minuten abzuhören

Gruß, Helmut
Doc_Tinnitus
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Feb 2007, 09:22

erixxx schrieb:
hallo,
was passiert eigentlich, wenn ich + und - pol bei meinen lautsprechern falsch anschließe? klingt es dann anders?


Alles soweit hier schon geschrieben, nur zur Abrundung:
Manche Enthusiasten hören angeblich, wenn die Phasenlage eines Lautsprechersystems um 180° durch Umpolung natürlich BEIDER Boxen gedreht wird (also sie beim allerersten Impuls nicht nach "vorne", sondern nach "hinten" mit ihren Membranen schwingen).

Ich habe es selber noch nie probiert, doch kann ich mir bei Audiomaterial realer Instrumente erster Güte mit entspr. Equipment und Hörerfahrung (z.B. als Musiker auf diesen Instrument) es vorstellen, dass man beim Anschlag bestimmter Instrumente u.U. hören kann, ob der naturgetreu die Luft komprimiert oder zunächst ausdünnt (tiefe Trommel?).

Aber in den allermeisten Fällen halte ich das für wichtigtuerisches Voodo-Gewäsch, da, wenn man Schallplattenaufnahme digitalisiert, man in großer Auflösung des Aufnahmebeginns erkennen kann, dass Aufnahmen vorkommen, bei denen die erste Halbwelle sowohl positiv als auch es Aufnahmen gibt, wo sie negativ liegt-also von "natur aus" bei der einen Aufnahme die Membranen aus der siganllosen Ruhelage zurück, bei der anderen nach vorne schnellen. Gerade auch für Hausmannskost sollte das unhörbar sein.

Wichtig ist einzig und alleine ALLES an einer Anlage gleich zu beschalten (also entweder ALLE roten Kabel an + oder an -). Ansonsten drückt die eine Box die Luft zusammen, während die andere Box die Luft "absaugt"-sie schieben sich also die kinetische Energie zur Schallübertragung gegenseitig hin und her anstatt Dir damit das Trommefell schön gleichmäßig zu massieren.
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 08. Feb 2007, 09:49

Manche Enthusiasten hören angeblich, wenn die Phasenlage eines Lautsprechersystems um 180° durch Umpolung natürlich BEIDER Boxen gedreht wird


Dieser High-Ender hat dann ganz bestimmt auch vorher kontrolliert, ob irgendwo in der Elektronik davor eine invertierende Stufe sitzt.

Ich weiß schon, wie das abläuft.
"Was, du steckst das rote Kabel auf die rote Klemme? Das ist ne klangliche Todsünde, das musst du sofort umdrehen! Ausser mir weiß das aber niemand."
Doc_Tinnitus
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 08. Feb 2007, 12:55

Amperlite schrieb:

Manche Enthusiasten hören angeblich, wenn die Phasenlage eines Lautsprechersystems um 180° durch Umpolung natürlich BEIDER Boxen gedreht wird


Dieser High-Ender hat dann ganz bestimmt auch vorher kontrolliert, ob irgendwo in der Elektronik davor eine invertierende Stufe sitzt.

Ich weiß schon, wie das abläuft.
"Was, du steckst das rote Kabel auf die rote Klemme? Das ist ne klangliche Todsünde, das musst du sofort umdrehen! Ausser mir weiß das aber niemand." :D



*grins* bist' wohl auch schon lange im "Geschäft"?
EXAKT
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