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Wie Thomson BiWire- LS an Verstärker anschließen?

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mechanikles
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Mai 2013, 09:37
Sehr geehrtes Forum,

wie ihr seht bin ich hier im Forum wie auch im HiFi- Thema insgesamt neu und komme direkt mal mit der ersten Frage um's Eck.

In den letzten (10) Jahren kam die Musik bei mir aus einer Thomson Altima 3300 Kompaktanlage, mit der ich auch einigermaßen glücklich war.

Nun kam es wie es kommen musste und letzte Woche ist der CD- Wechsler ausgestiegen. Da der die Hauptquelle war, suche ich jetzt nach eine (Very) Low- Budget- Lösung, wieder CDs hören zu können, die aber Möglichkeiten zum späteren Aufrüsten bietet.

Daher meine Idee: Brauchbaren gebrauchten Vollverstärker als Schnäppchen schießen, daran Plattenspieler und für die CDs den DVD- Player anschließen. DVD- Player ist nicht das gelbe vom Ei, klar, aber erstmal besser als nix.

Ich würde aus Budgetgründen gerne erst einmal die vorhandenen Boxen weiternutzen, um sie bei entsprechendem finanziellen Spielraum gegen richtige HiFi- Boxen zu ersetzen, aber hier kommt der Trick:

Die 3- Wege- Boxen haben je 4 Anschlusskabel, 2 für Hoch- und Mitteltöner, klar, und 2 für den eingebauten "Subwoofer" . Die alte Anlage bietet quasi 4.2 Anschlusspaare, 2 für die Hochmitten, 2 für zusätzliche "Surround- Speaker" und 2 für die "Subwoofer". Recht ungewöhnlich...

Nun ist die Frage, wie ich diese Boxen an einen HiFi- Amp bekomme.

Hat der Subwoofer nochmal nen Tiefpass vor, sodass ich die beiden Kabel quasi zusammenlöten kann, als würde ich einen BiWiring- Port brücken?
Oder bräuchte ich einen 5.1 Amp, an den ich dann die beiden Subwoofer mono zusammenschließe? Auch keine besonders schöne Lösung...
Ich würde auch ungern zusätzlich zum Verstärker noch eine externe Frequenzweiche kaufen, bin wie gesagt momentan Budgetmäßig sehr beschränkt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand eine Idee zur Lösung hätte!

Vielen Dank

Mechanikles
kimotsao
Inventar
#2 erstellt: 15. Mai 2013, 09:47
hallo

ich denke die Frequenzweiche ist in der Box schon drin...

aber besser du machst ein Bild von der Box mit den Anschlüssen und wir schauen dann weiter...

viele Grüsse
mechanikles
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Mai 2013, 11:36
Danke für die schnelle Antwort!

Meine Vermutung ist halt aufgrund der separaten Anschlusskabel, dass vor Mittel- und Hochtöner zwar eine Weiche steckt, aber die "Subwoofer" alleine separat angesteuert werden. Deswegen bin ich mir unsicher, was an Elektronik für den Sub- Zweig im LS und was im Verstärker steckt.

Aber ich werde heute abend mal ein Foto posten!

Bis dahin!
RocknRollCowboy
Inventar
#4 erstellt: 15. Mai 2013, 15:55

ich denke die Frequenzweiche ist in der Box schon drin...


Das glaube ich eher nicht.
Einige Panasonic Geräte hatten auch diese ungewöhnlichen Anschlussmöglichkeiten.
Bei diesen war die "Weiche" in der Verstärkereinheit.
Dies ist aber nur eine Vermutung.

Am besten die Lautsprecher öffnen und nachschauen.

Hat die Thomson Anlage keinen Aux-In?
Falls Ja, kannst Du hier einen CD bzw. DVD anschliessen.

Falls alle Stricke reißen:
In den Ebay Kleinanzeigen Deiner Umgebung nach Billigtröten für 10€ suchen und diese dann übergangsweise benutzen.
Recht viel schlechter als die Thomson-LS werden die auch nicht sein.

Schönen Gruß
Georg
mechanikles
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Mai 2013, 17:35
So, da kommen die Bilder!
Box von vorne:
BoxFront
Box von hinten:
BoxRear
Typenschild:
BoxType
Anschlüsse: Cinch für die Main Speaker, Rohkabel für die Subwoofer
Stecker

In die LS reinschauen würde ich nur sehr ungern - ohne eine einzige Schraube am gesamten Gehäuse ist das wohl nur per Komplettzerstörung vorgesehen Keine Ahnung wie das Teil bei Thomson zusammengeklebt wurde...

Irgendwelche Vermutungen?

@Georg:

Sowas in der Richtung hatte ich befürchtet...

Edith: Ein Aux ist dran, an dem hängt aber schon der Plattenspieler. Und mein Mischpult im Wohnzimmer um beides betreiben zu können geht optisch beim Management nicht durch


[Beitrag von mechanikles am 15. Mai 2013, 17:42 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#6 erstellt: 15. Mai 2013, 18:07
Geht sowas durch?

Ist jetzt nur ein Beispiel, geht vermutlich noch günstiger.

Schönen Gruß
Georg
mechanikles
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 15. Mai 2013, 18:27
Tolle Idee, danke!

Das würde zwar meinen Plan vereiteln, unauffällig meine Anlage aufzurüsten bzw. den Grundstein für eine brauchbare Anlage zu legen
Aber wenn ich mit den Thomson- Boxen keine taugliche Lösung finde werd ich das auf jeden Fall in Betracht ziehen!

Warum man auf sowas nicht selbst kommt... Sorry!
detegg
Administrator
#8 erstellt: 16. Mai 2013, 09:35
Hallo,

ich habe mir mal den Schaltplan der Thomson Altima 3300 angeschaut. Leider ist dieser etwas unvollständig.

Der SUB-Ausgang hat einen eigenen Verstärkerzweig mit Tiefpass und Entzerrung - also so etwas, wie ein "eingelagertes" Aktivmodul.
Die MHT-Einheit wird über einen Hochpass versorgt. MT und HT werden dann passiv (mit "Weiche") in der Box getrennt.

Kenne ich so auch von anderen Kompaktanlagen.

;-) Detlef
mechanikles
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Mai 2013, 11:19
OK, vielen Dank! Toll wenn man Schaltpläne lesen kann

Was würde denn passieren, wenn ich auf den Subwoofer ein "komplettes" Signal gebe, wie's aus nem HiFi- Verstärker an den B- Lautsprecherausgängen anliegt? Nur weniger Bass oder gibt's da akute Defektgefahr weil die Teile nicht für hohe Frequenzen ausgelegt sind?
RocknRollCowboy
Inventar
#10 erstellt: 16. Mai 2013, 11:57
Dem Sub machts nix.

Aber Du gibst auf die Hochton und Mitteneinheit das volle Signal.
Wenn ich detegg richtig interpretiere, ist in der Verstärkereinheit ein Hochpass integriert, der die tiefen Frequenzanteile für diese Einheit rausfiltert.
Bekommt die HMT Einheit das volle Signal, also mit den Bassanteilen besteht Zerstörungsgefahr für eben diese Einheit.

Ausserdem halbiert sich die Impedanz, wenn Du an den LS-Ausgänge A + B gleichzeitig die Lautsprecher laufen läßt.
Je nach Impedanz der LS mag der Verstärker das bei hohen Lautstärken dann nicht mehr.

Sieh leider schlecht aus.

Schönen Gruß
Georg
mechanikles
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 16. Mai 2013, 14:34
OK, wieder was gelernt! Hätte eher vermutet, dass man LS eher mit hohen Frequenzen kaputt bekommt und die Mitteltöner Bässe besser abkönnen.

Dann wird die Übergangslösung wohl wirklich erstmal DVD- Player an Aux und ne Kompletterneuerung, wenn mal die Rahmenbedingungen stimmen.
RocknRollCowboy
Inventar
#12 erstellt: 16. Mai 2013, 15:37

Hätte eher vermutet, dass man LS eher mit hohen Frequenzen kaputt bekommt und die Mitteltöner Bässe besser abkönnen.

Nö, ist genau andersrum.
Wenn Du Bässe übertragen willst, brauchst Du (grob gesagt) mehr Strom, den die feinen Wicklungen der Hochtönerschwingspulen nicht mehr abkönnen und dadurch durchbrutzeln.

Schönen Gruß
Georg
mechanikles
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 16. Mai 2013, 20:22
Nur nochmal zum Verständnis - sind dadurch nur die kleinen 1"- Hochtöner in Gefahr oder auch das 4-5" Midrange Chassis? Der Hochmitteltonzweig hat ja nochmal ne passive Frequenzweiche.

Nochmal danke für die kompetente und geduldige Hilfe zu meinem Kein- Plan- und Kein- Budget- Problem! Das hab ich an vielen Stellen schon anders erlebt!
RocknRollCowboy
Inventar
#14 erstellt: 16. Mai 2013, 20:43
Wohl eher der Mitteltontreiber, da ja vor dem Hochtöner noch eine passive Weiche sitzt.
Also bekommt der MT-Treiber, an einem normalen Verstärker angeschlossen, den vollen "Strom" des Basssignals ab.
Wird bei Pegeln bis Zimmerlautstärke vermutlich kein Problem geben.
Bei höheren Pegeln könnte es aber Ärger geben.

Schönen Gruß
Georg
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