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Das Elektrostatenprinzip - eine Idee für den Boxenbau?

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Maximalfrequentiertah
Stammgast
#1 erstellt: 26. Feb 2007, 19:08
Hallo Leute!

Habe vor kurzen das Vergnügen gehabt,
die Kombi Stax SR007/SRM717 hören zu dürfen.
Ein außerordentlich beeindruckendes Klangerlebnis - aber mir als nicht wirklich von Ahnung Geplagten was Physik usw. angeht, hat sich sofort eine Frage aufgedrängt:
Das Prinzip Elektrostat ist sowas von präzise,
wäre sowas auch im Boxensektor möglich?
Also eine Box zu bauen, deren Membran von 2 Polen umgeben ist, die diese zum schwingen bringen?

Schreibt mir, was ihr davon haltet bzw. ob das überhaupt möglich oder sinnvoll wäre, evtl. ergeben sich ja Schwierigkeiten mit dem Hub der Membran etc. ...das interessiert mich jetzt halt einfach!

Gruß,
MF
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Feb 2007, 19:32
es gibt elektrostaten, auch für den kompletten frequenzbereich. die bekanntesten vertreter in der richtung sind vermutlich martin logan.

im bassbereich setzt man meist auf normale basschasis.
Peter_Wind
Inventar
#3 erstellt: 26. Feb 2007, 19:40

MusikGurke schrieb:
es gibt elektrostaten, auch für den kompletten frequenzbereich. die bekanntesten vertreter in der richtung sind vermutlich martin logan.

Die kannte ich nicht als erstes, sondern Quad 1970 kennengelernt. Martin Logan kenne ich nicht so lange, hat aber nichts mit der Beantwortung der Frage zu tun.
Meine zuerst gehörten Elektrostaten waren eben von Quad. Damals jenseits von GUT und BÖSE für mich, was den Geldbeutel anbelangte.
Damit ist aber noch nicht die Frage nach "Boxen bauen" beantwortet. da muss ich jetzt passen, bzw, selber im NET umschauen.


[Beitrag von Peter_Wind am 26. Feb 2007, 19:41 bearbeitet]
flexus3
Stammgast
#4 erstellt: 27. Feb 2007, 09:23
markusred
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2007, 10:38
Wer die letzte Lautsprecher-Selbstbaumesse in Gelsenkirchen besuchte, konnte dort die Eletrostaten von Capacity hören und bestaunen. Klanglich ein Traum und dazu noch bezahlbar.

Nähere Infos und Beschreibungen gibts hier in einem oder mehreren Threads (Berichte über die Messe) im LS-Selbstbauforum.

Elektrostaten im Selbstbau von Capacity
Maximalfrequentiertah
Stammgast
#6 erstellt: 03. Mrz 2007, 10:08
Achso!

Von Quad hab ich schonmal was gehört, und sogar entsprechende Boxentests gelesen...

Aber dass es Elektrostaten waren in keinem Wort mitbekommen ^^

nun gut...

Brauchen die auch spezielle Verstärker oder sind die Wattangaben gleichzusetzen mit denen von Otto-Normal-Boxen?
Phil-HIPP
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Jun 2007, 16:40
Die Martin Logans werden z.B. Teil-Aktiv angesteuert. Das heißt, sie haben die (Bass-) Endstufe gleich mit im Kasten. Damit braucht auch für jede Box einen eigenen Netzanschluss.

Ich glaub allgemein kann man sagen, dass Elektrostaten sehr laststabil sein müssen.

Leistung ist glaube ich gar nicht soo wichtig.

Jemand muss es doch genau wissen!!! Sagt ihr was dazu
Don-Pedro
Inventar
#8 erstellt: 09. Jun 2007, 10:04

Ich glaub allgemein kann man sagen, dass Elektrostaten sehr laststabil sein müssen.

Ich nehme an Du meinst hier die Endstufen.


Elektrostaten sind je nach Bauform gutmütig, oder Impedanzkritisch. Ich hatte schon solche und solche.

Strom benötigen ALLE Elektrostaten, da sonst die Hochspannung nicht aufgebaut werden kann.

Grundsätzliche Nachteile von Vollbereichsgeräten:
- Geringer Hub = nicht sehr hoher Grenzpegel
- Folienbeschichtung bei älteren Geräten lässt gerne nach = 300 - 400 Euro
- Häufig das übliche Anpassungsproblem bei Planarhybriden mit konventionellem Basschassis: Bass "hinkt" bissle nach.
- Dipole = Aufstellungskritisch


[Beitrag von Don-Pedro am 09. Jun 2007, 10:14 bearbeitet]
Phil-HIPP
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 09. Jun 2007, 11:32
Upsi, genau ich meine die Endstufen.

Dem geringen Hub kann man doch mit einem schönen Sub unterstützen, oder? Siehe z.B. Final

Was ist denn ein Planarhybrid? So was wie ein Martin Logan: also plane(flache) Hoch/Mittelton Folie mit extra Bass-Abteilung?

Aufstellungskritisch... ich war mal irgendwo in einem Geschäft. Der hat die Logans hingestellt und es war wunderbar. Vll. war die Position aber auch markiert.
Don-Pedro
Inventar
#10 erstellt: 09. Jun 2007, 12:02
@Aufstellungskritisch: Die Boxen brauchen einen definierten Abstand zur Rückwand, damit der rückwärtige Schall am besten von beiden Lautsprechern gleichzeitig auch beim Hörplatz ankommt, sonst funktioniert ein Dipol grauenhaft. Hier ist also mit "aufstellungskritisch" eher "raumkritisch" gemeint.

@Planarhybrid: "Planar" für Flächenlautsprecher = Magnetostaten, Elektrostaten, teilw. Bändchen, "Hybrid", klar = Zwei Technologien verschmolzen, in dem Fall wie Du sagst, siehe Martin Logan, aktives Bassabteil.
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