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Impendanz?

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TobiaRS
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Mrz 2007, 18:20
Hi Jungens und Mädels..

Ich hab da mal eine Verständnisfrage:
Bei Lautsprechern ist ja immr die Impendanz angegeben, da das ja ein Frequenzabhängiger Widerstand ist würde mich mal interessieren, von welcher Frequenz die ausgehen wenn die z.B. 8Ohm angeben...?!

Ist ja kein fester Wert über den gesamten Verlauf. Mein Problem ist, dass ich ein Chassis habe und die Imendanz bestimmen möchte weil ich die nicht in Erfahrung bringen kann und ich habe auch ein R-C-L Meter zur verfügung von 50Hz bis 30kHz, aber was ist da im Verlauf nun die Impendanz?

Wenn ich die Resonazfrequenz am Peak sehen, ab wann wäre es sinnvoll den Mitteltöner einzusetzen?
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 08. Mrz 2007, 18:37
Hallo TobiaRS !

Ich denke, Du solltest auch mal in der Rubrik "HiFi-Wissen" nachschauen.

...von welcher Frequenz die ausgehen wenn die z.B. 8Ohm angeben...
Idealerweise von jeder möglichen Frequenz.
Denn für den Verstärker ist es "angenehmer", wenn der LS immer den gleichen Widerstand hat.
Wenn Du Dir mal Impedanzkurven von LS ansiehst, wirst Du feststellen, daß es aber leider nicht linear / gleichmäßig ist.
Nur näherungsweise, bzw. das Impedanzminimum sollte nicht unterschritten werden
( Norm : maximal 20% weniger als die Nennimpedanz ; also 3,2 Ohm beim 4-Ohm-LS )

Schau z.B. mal hier die blaue Linie im oberen Diagramm :

http://www.dynaudio.de/d/pdf/DYN_Focus140_STEREO.pdf

Gruß
Ex_tangere_Frank
Stammgast
#3 erstellt: 08. Mrz 2007, 21:23
Für die Impedanz gibt es eine steinalte DIN Norm.

Die direkt bei einer bestimmten Frequenz gemessene Impedanz, darf an keiner Stelle im Übertragungsspektrum 80% von der Nennimpedanz unterschreiten.

Auf gut deutsch darf bei einer 8 Ohm Box an keiner Stelle des Impedanzverlaufs 6,4 Ohm unterschritten werden.


Dat is alles.
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 08. Mrz 2007, 21:47

tangere_Frank schrieb:
...Auf gut deutsch darf bei einer 8 Ohm Box an keiner Stelle des Impedanzverlaufs 6,4 Ohm unterschritten werden....

armindercherusker schrieb:
Norm : maximal 20% weniger als die Nennimpedanz ; also 3,2 Ohm beim 4-Ohm-LS

Is´ ja irgendwie dasselbe

@TobiaRS : können wir noch weiterhelfen ?

Gruß
TobiaRS
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Mrz 2007, 15:50
aaaah,ja danke das hilft!

ich habe die heute mal gemessen und die haben tatsächlich in dem von mir gewollten einsatzbereich einen kontinuirlich ansteigenden verlauf von +0,5ohm und auch so ziemlich bei 8ohm,wird dann wohl ein 8ohm chassis sein

die haben eine resonanzfrequenz von 500hz (21ohm) und bei 800hz schon nurnoch 10ohm,bei 900 dann 8 ohm und da bleiben die.

macht das sinn die mit 6db bei 850hz zu trennen?
sind etwas ältere scan speak kalotten..
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 09. Mrz 2007, 16:01

TobiaRS schrieb:
..kontinuirlich ansteigenden verlauf von +0,5ohm ...
Verstehe ich jetzt nicht ganz...

TobiaRS schrieb:
...auch so ziemlich bei 8ohm,wird dann wohl ein 8ohm chassis sein :)...
vermutlich

TobiaRS schrieb:
...macht das sinn die mit 6db bei 850hz zu trennen?...

Kann ich leider nicht kompetent genug beurteilen.
Wenn Du nähere technische Angaben / Berechnungen benötigst, solltest Du ggf. in der Rubrik "Do it yourself" anfragen.

Gruß
das_n
Inventar
#7 erstellt: 09. Mrz 2007, 16:04
um rauszufinden, ob dein lautsprecher eine 4 oder 8-öhmige impedanz hat, reicht es meist, den gleichstromwiderstand zu messen. der liegt eigentlich immer leicht unterhalb der nennimpedanz, zumindest näher am richtigen nennimpedanzwert.
TobiaRS
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Mrz 2007, 17:29
mit +0.5ohm meinte ich,dass er im gesamten verlauf kurz nach der resonanzfrequenz bis 20khz um gerademal 0.5ohm ansteigt und das so ziemlich linear,den frequenzgang werde ich auch noch messen,ich habe mich mal ein wenig durchgelesen und ich denke das ist machbar so wie ich das vorhabe!

ich habe die möglichkeiten auf der arbeit,also hab ich direkt mal den ganzen gang gemessen,hatte mich auch mal interessiert..der gleichstromwiderstand war übrigens 6.8ohm

im arbeitsbereich hat er einen welligen lauf,kann aber auch so gewollt sein,werd ich wissen wenn ich den frequenzverlauf gemssen habe.

DANKE bis hierhin schonmal
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 09. Mrz 2007, 18:52
Gut - also definitiv 8 Ohm.

...im arbeitsbereich hat er einen welligen lauf,kann aber auch so gewollt sein...

Naja - vielleicht nicht gerade gewollt, sodern vielmehr konstruktionsabhängig, aber das ist ja normal.

Gruß
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 10. Mrz 2007, 02:26
Hallo Tobias,

TobiaRS schrieb:
...die haben eine resonanzfrequenz von 500hz (21ohm) und bei 800hz schon nurnoch 10ohm,bei 900 dann 8 ohm und da bleiben die.

macht das sinn die mit 6db bei 850hz zu trennen?
sind etwas ältere scan speak kalotten..


Ganz klar: Nein!

6 dB/8ve = nur Kondensator in Reihe mit LS.
Der 500 Hz Reso-Peak wird immer durchschlagen.

Da hilft ein Hochpass 2. Ordnung, d.h. zusätzlich eine Spule parallel zum LS.
Die schließt den Impedanzpeak ganz oder z.T. kurz, resoniert mit dem C etwas oberhalb 500 Hz,
sodass sich brauchbare Filterkurven und auch Belastbarkeit ergeben .
Ein kleiner zusätzlicher Widerstand in Reihe zur Spule hilft hier die Filterkurve zu soften.

Typische Bauteile für dein erstes 12dB X-over wären C = 15 - 10 µF und L = 1 - 2 mH mit einem R von 0.5 bis 2 Ohm.
Für Trockenübungen ist Boxsim geeignet
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=13496

Deine Kalotte kannst du vorerst durch eine ähnliche von Visaton ersetzen, um schnell ein Gefühl für die Filterauslegung zu bekommen.

Wenn du auch noch akustische Messungen/Simus machst, wirst du schnell feststellen, dass zu deinem Filter noch das Übertragungsverhalten des Mitteltöners dazukommt ( theoretisch ebenfalls 12dB/8ve).
Insgesamt akustisch also 18 - 24 dB/8ve.
Das ist schon recht steil und bedeutet, dass idealerweise dein Tieftöner ebenfalls mit 18 - 24 dB/8ve gefiltert werden muss.
Das wird dann der teure Teil deines Passiv-Filters, da der TT dir i.d.R. nicht den Gefallen tut schon selbst passend abzufallen, im Gegenteil .


Gruss,
Michael

P.S.: 6 dB-Filter sind auch in deinem Fall möglich. Das bedeutet aber erstmal den Resopeak mit einem Saugkreis abzubauen, d.h. 3 Bauteile zusätzlich.
Da ist ein 12dB-Filter allemal effektiver.
TobiaRS
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Mrz 2007, 16:27
na das ist ja mal ne antwort!

hab das auch schon fast befürchtet,dass ich mit den 6db zu nah an den peak komme

der abstand zu den tieftönern ist recht hoch und ich wollte damit die bühne etwas heben und so wenig phasenverschiebungen wie möglich haben aber sooo wild ist das nun auch nicht,sodass ich dann wohl doch mit 12db arbeite,sind ja auch kalotten,die sind vom abstrahlen da eh was günstiger..


man man,da werden ja die bauteile fliegen,das wird teuer
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