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Bringt EQ bei schlechten Räumen was?

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Tapferes_Schneiderlein
Neuling
#1 erstellt: 06. Okt 2003, 15:45
Hallo,

meine LS stehen auf meinem Schreibtisch (auf einem quergelegten CD-Regal), links steht ein großer Kleiderschrank, hinten und rechts ist Wand, 30 cm über den LS (in der Skizze grau) noch ein Regalbrett ... also Ecken über Ecken.



Ohne gemessen zu haben, kann ich schon sagen, daß ich beim Ton A2 (und ein bißchen auch beim B2), also bei ca. 110 Hz, eine wahnsinnige Überhöhung (ca. 12 dB) habe.

Bringt es was, mal rosa Rauschen zu messen und den Frequenzgang per EQ gerade zu bügeln oder ist das nur die Notlösung und ich sollte lieber den Raum optimieren (wenn letzteres, wie)?

Wie macht Ihr das?

Ach so: Die LS sind zwei Roland DS-90A, die über S/PDIF direkt an meinem Rechner hängen.
hififreak2
Stammgast
#2 erstellt: 11. Okt 2003, 17:42
Es ist auf jeden Fall sinnvoller den Raum zu optimieren, bzw. die Aufstellung der Boxen zu verändern. Z.B.: gleiche Abstände der Boxen zu den Seiten-u. Rückwänden. Ein Eq wird nicht viel nützen (es sei denn, Du nimmst einen parametrischen Eq).
Tapferes_Schneiderlein
Neuling
#3 erstellt: 12. Okt 2003, 14:48
> es sei denn, Du nimmst einen parametrischen Eq

Hatte ich eigentlich vorausgesetzt.

Ich habe inzwischen noch ein bißchen mit Sinustönen und -sweeps experimentiert: Ein EQ mit -14 dB Gain bei 110 Hz mit einem Q-Faktor von 80 bringt mir an der Hörposition relativ ausgeglichene Lautstärken (subjkektiv!).

Allerdings habe ich weiterhin festgestellt, daß diese Überhöhung am stärksten an meiner Hörposition ist und das ganze schon anders klingt, wenn ich mal einen Meter zurück oder nach links rolle ...

An der Position der LS werde ich vermutlich kaum was ändern können (Fenster rechts usw.), habe aber mal was über sog. Baßfallen gehört. Kann mir jemand mal ein paar Ansätze dazu nennen (Sinn, Bezugsquellen, Selbstbau ...)?

Vielen Dank.
stadtbusjack
Inventar
#4 erstellt: 12. Okt 2003, 15:04
Moin,

mit einem EQ kann man höchstens an Problemen herumdoktorn, aber sie IMHO nicht lösen. Aber wenn du die Aufstellung absolut nicht ändern kannst, ist es wahrscheinlich die einzige Möglichkeit...
hififreak2
Stammgast
#5 erstellt: 18. Okt 2003, 07:27
In der Zeitschrift "stereoplay" gab es diverse Berichte zum Thema Raumakustik und Bassabsorber. Es gab sogar mal einen einfachen Selbstbauplan für eine "Bassfalle". Dies ist im Prinzip ein Holzgehäuse mit einer Bassreflexöffnung. Durch richtige Abmessungen kann man diese exakt auf die Resonanzfrequenz des Raumes anpassen.
Ob dies viel nützt weiß ich aber nicht. Es gibt einige Firmen, die Bassobsorber herstellen, sind aber sehr teuer, und wirken meist im gesamten Bass.
Bei Dir wird es wahrscheinlich nicht viel nützen.
Die Lösung mit dem par. Eq. scheint die beste und preiswerteste Lösung zu sein
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