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software eq boxenspezifisch einstellen

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maxrichy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Aug 2009, 16:07
hallo liebe hifigemeinde!

ich bin zwar noch ein neuling im hifi bereich, da ich mich erst seit ca. einem jahr ausgiebiger damit beschäftige, aber das streben nach immer besserer wiedergabe hat mich schon erwischt!

so hab ich mir dann vor einem jahr nach besetem wissen und gewissen eine anlage zusammengestellt!

2 heco victa 700
an einem yamaha rx397
mit yamaha cdx 397mk2

das war für mich damals ein "quantensprung" beim musikgenuss
natürlich ist mir klar, dass es nur ein einstieg in den audiophilen hörgenuss darstellt... aber luft nach oben ist immer da

worauf ich eigentlich hinaus will ist eine klangoptimierung zu erzeugen nach dem vorbild der nubert atm bzw abl module!
ich lasse dann meine musik über die soundkarte meines rechners laufen um mit hilfe des shibatch plugins für den winamp player den frequenzgang der victas zu optimieren.
nach einigem rumprobieren ist mir aufgefallen, welches potenzial in diesem plugin liegt!
nach abschalten der loudnessfunktion am verstärker klangen die boxen(erst recht bei niedrigen pegeln)sonst sehr dünn.
mit einigen einstellungen am shibatch konnte ich aber eine unglaubliche dynmik aus den boxen kitzeln.
durch absenken der frequenzen oberhalb von 55 hz und anhebung zwischen 45 und 55 hz und einer zusätzlichen absenkung der frequenzen bis 35. ganz nach dem nubert vorbild.
jetzt suche ich ein diagramm mit dem frequenzgang der victas um genau die pegeleinbrüche bzw. spitzen zu kompensieren die bauartbedingt vorhanden sind!
hoffe es kann mir jemand mit dem diagramm weiterhelfen, da ich es nirgends finden kann!
wer sich mit der thematik auskennt ist herzlich eingeladen

lg
maxrichy


[Beitrag von maxrichy am 22. Aug 2009, 16:11 bearbeitet]
Marsupilami72
Inventar
#2 erstellt: 22. Aug 2009, 16:14
Ein Frequenzschrieb der Victas wird Dir nur bedingt weiter helfen, da in diesem Bereich der Einfluß des Hörraums schon sehr gross ist - Du müsstest also den Frequenzgang an Deinem Hörplatz messen.
maxrichy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Aug 2009, 16:23
das hast du wohl recht, allerdings habe ich dazu nicht die möglichkeiten.
darüberhinaus funktionieren die abl/atm module von nubert auch ohne die variable "hörraum". nüchtern betrachtet will ich nur die physikalisch vorgegebenen grenzen, also pegeleinbruch im niederfrequenten bereich und verzerrte höhen versuchen auszugleichen.

aber danke für die schnelle antwort
ton-feile
Inventar
#4 erstellt: 24. Aug 2009, 16:05
Hi,

Du bräuchtest auf jeden Fall eine Impedanzmessung des Lautsprechers, um die untere Frequenzgrenze für Deine Entzerrungsversuche festzulegen.
So was sollte ja in den einschlägigen Gazetten zu finden sein.

Unterhalb der Frequenz, auf die das Bassreflexrohr abgestimmt ist, solltest Du nicht mehr den Pegel anheben, sonst besteht mechanische Zerstörungsgefahr für die Basschassis.
Diese Frequenz lässt sich aus dem Impedanzgang ablesen.
Wenn Du das beachtest, kannst Du auch mal ein wenig nach Gefühl am EQ schrauben. Dabei wäre ich an Deiner Stelle mit Anhebungen aber generell vorsichtig.
3dB mehr verdoppelt schon die aufgenommene Leistung.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 24. Aug 2009, 16:07 bearbeitet]
maxrichy
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Aug 2009, 13:21
danke rainer! kannst du oder jemand anderes ein programm empfehlen, mit dem ich verschiedene testfrequenzen erzeugen kann?
dann könnte ich ja nach gehör den eq versuchen zu tunen!?
also maximale untere frequenz festlegen, dröhnende frequenzen unterdrücken usw...
wahrscheinlich ist das nicht der beste weg, aber zumindest ein versuch wert. oder was denkt ihr?
ich bin über jede antwort sehr froh!

gruß richi
ton-feile
Inventar
#6 erstellt: 25. Aug 2009, 16:52
Hi,

Klar, versuchen kannst Du es und es bringt Dir sicher Hörerfahrung.
Wenn Du nach Gehör arbeiten möchtest, eignet sich Pink Noise recht gut als Testsignal.

Bei Sinustönen bräuchtest Du imO eher einen stufenlos durchstimmbaren Generator, sonst ist da schwer was zu hören.

Software-Testtongeneratoren gibt es einige. Auch freeware. Da findest Du sicher was über eine Suchmaschine.

Gruß
Rainer
cptnkuno
Inventar
#7 erstellt: 25. Aug 2009, 17:21

ton-feile schrieb:

Wenn Du nach Gehör arbeiten möchtest, eignet sich Pink Noise recht gut als Testsignal.

Bei Sinustönen bräuchtest Du imO eher einen stufenlos durchstimmbaren Generator, sonst ist da schwer was zu hören.

Du kannst bei pink noise gehörmäßig erkennen welche Frequenzen zu laut oder zu leise sind?
Die Geschichte mit den einzelnen Sinustönen macht da eher Sinn, da hörst du wo es lauter oder leiser wird. Wobei du natürlich recht hast, daß das nur eine sehr grobe Methode ist.
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 25. Aug 2009, 18:54
Hi,


cptnkuno schrieb:

ton-feile schrieb:

Wenn Du nach Gehör arbeiten möchtest, eignet sich Pink Noise recht gut als Testsignal.

Bei Sinustönen bräuchtest Du imO eher einen stufenlos durchstimmbaren Generator, sonst ist da schwer was zu hören.

Du kannst bei pink noise gehörmäßig erkennen welche Frequenzen zu laut oder zu leise sind?

Ja, so ist es. Pink Noise finde ich dafür besonders geeignet, weil das Klangbild sehr ausgewogen ist und angehobene Bereiche besonders gut auffallen. Für die Beurteilung des Tieftonbereiches ist es evtl. sinnvoll einen (software)Tiefpass beim Testen zu verwenden, damit der obere Frequenzbereich nicht so ablenkt.

Ich habe einen Hameg-Tonfrequenzgenerator mit dem man im Bassbereich auch gut nach Gehör arbeiten kann, aber der ist eben stufenlos durchstimmbar.
Die SW-Generatoren verlangen oft nach numerischer Eingabe der Frequenz und dann ist es wirklich sehr schwer, per Gehör die Frequenzbereiche zu finden, die besser abgesenkt werden sollten.

Gruß
Rainer
maxrichy
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Aug 2009, 13:59
hi,
könnte mal jemand diese pink noise geschichte etwas genauer erläutern? ich hatte bisher noch nicht die zeit mich damit genauer zu beschäftigen. ich weiß nur, dass es ein rauschen ist. und dass es bei doppelter frequenz halb so laut ist!?
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 27. Aug 2009, 21:53
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