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Wer hört auf Flächenlautsprechern ?

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Autor
Beitrag
ApogeeFreund
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2005, 11:55
Tach zusammen,

Hab grade mal die Bilder der Anlagen durchstöbert und hab dabei keinen Forianer gesehn, der den althergebrachten Kistenlautsprechern entsagt hat und voll auf Fläche abfährt wie ich (ok Scope hat mit seiner Infinity ne Kreuzung aus beidem^^).
Also wenns hier Besitzer von Magnepans, Martin Logans oder Apogees gibt dann meldet euch hier doch bitte mal zu Wort sonst komm ich mir so einsam vor^^

Was hab ich gelesen... ´Geschmack macht einsam ´ ' '



In diesem Sinne auf bald
klingtgut
Inventar
#2 erstellt: 22. Feb 2005, 12:31
Hallo Apogee Freund,

werden Quad Elektrostaten ESL 989 auch akzeptiert ?

http://www.klingtgut-lsv.de/Bilder/esl%20989.JPG

Viele Grüsse

Volker
Helmut
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Feb 2005, 14:02
Gruess Dich, ApogeeFreund
Ich höre mit einem Pärchen Martin Logan Re Quest.
Die hängen an einem Mc Intosh.
Und da ich mit der Kombi fast komplett glücklich bin halt ich
mich hier aus den meisten Diskussionen raus.
Nur damit Du Dich nicht so einsam fühlst.
Vv bx
Helmut
ApogeeFreund
Stammgast
#4 erstellt: 22. Feb 2005, 15:07
Klar zählen Quads auch zu den Flächen. Haben ja fast noch ne längere Tradition als meine Apogee.
Wird dein Modell aktuell noch gebaut oder gehören sie wie meine schon zu den Legenden ? Das bekannteste Modell ist glaub ich die ESL 63 oder ?

Und Martin Logan ist natürlich auch was Feines, obwohl meine
bisherigen Hörerfahrungen mit Martin Logan auf Messen mich nicht so richtig gepackt haben. Das mag aber durchaus an den meist bescheidenen akustischen Vorraussetzungen auf Messen liegen.

Aber schön zu hören, das es noch mehr Leute mit besonderem Geschmack gibt...^^

Lets keep the spirit alive !

Stefan
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Feb 2005, 15:11
hab auch keine von den o.g. - aber trotzdem Flächen
klingtgut
Inventar
#6 erstellt: 22. Feb 2005, 15:18

ApogeeFreund schrieb:
Klar zählen Quads auch zu den Flächen. Haben ja fast noch ne längere Tradition als meine Apogee.
Wird dein Modell aktuell noch gebaut oder gehören sie wie meine schon zu den Legenden ? Das bekannteste Modell ist glaub ich die ESL 63 oder ?

Stefan


Hallo Stefan,

Die ESL 989 sind die aktuellen ESL die Du sogar auch kaufen kannst

Die ESL 63 und 57 sind natürlich Legenden...

Viele Grüsse

Volker
ApogeeFreund
Stammgast
#7 erstellt: 22. Feb 2005, 15:27
Hallo Mister Two,

Deine Hörraumansicht sieht auch interessant aus. Nur leider ist das Bild zu klein, um näheres zu erkennen.

Könntest Du uns Unwissende erleuchten ?


Danke

Stefan
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 22. Feb 2005, 15:35
Hi,

das sind 4 DIS Elektrostaten, 2 Hoch/Mittel und 2 Subs/Bässe


klick mal auf meine Sig, da findest du alles weitere, Bilder usw.
Hubert789
Inventar
#9 erstellt: 22. Feb 2005, 15:59
Na, das wär' natürlich wirklich schade, wenn Du Dir einsam vorkämst.

Ich leiste Dir dann auch schon mal ein bisschen Gesellschaft.

Ich hab' bei mir von Relco den Lautsprecher Venus stehen. Es handelt sich um einen Hybrid-Lautsprecher mit Bändchen für Hoch-/ Mittelton und einem konventionellen Bass (kennt man, glaube ich, auch von Martin Logan). Relco verbaut allerdings Magnetostaten.
Für meien Geschmack hören sie sich klasse an.

Grüße
Hubert


[Beitrag von Hubert789 am 22. Feb 2005, 16:04 bearbeitet]
ApogeeFreund
Stammgast
#10 erstellt: 22. Feb 2005, 16:24
Alles sehr interessant. Da gibts ja viel mehr Elektrostatenhersteller als ich kannte. Was mir aber fehlt sind die Leute mit Vollbereichsbändchen oder Magnetostaten wie etwa Magnepan oder Apogee.
Da dürften doch einige im Umlauf sein. Also kommt aus der Versenkung !^^ ' ' ' '

Viele Grüsse

Stefan
SaschaDeutsch
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Feb 2005, 18:09
Ich höre Musik über 2 Lautsprecher der Firma Martin Logan. Ich hoffe meine beiden Statements gehören dazu. Oder ich höre mal über meine eigendlichen Rearlautsprecher und das sind 2 Accustat Spectra 66. Viel Spaß noch!!! (Gute Frage!!! Weiter so)
Franzii
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Feb 2005, 18:31
Hallo Stefan , ich besitze 2 Apogee - Speakler ! Stehen aber noch im Keller ,muß denen noch ihre Unarten austreiben! Gruß Franzii
Klirrfaktor
Stammgast
#13 erstellt: 22. Feb 2005, 18:39
Hallo ApogeeFreund,

Feine Anlage! Ich fand die Apogee schon immer etwas besonderes

Bei mir sieht es so aus:

Anlage vom Hörplatz aus:
http://img6.exs.cx/my.php?loc=img6&image=Gesamt.jpg

Damit höre ich Musik:
http://img6.exs.cx/my.php?loc=img6&image=Krell.jpg

http://img6.exs.cx/my.php?loc=img6&image=Logan1.jpg

http://img107.exs.cx/img107/1702/Endstufe.jpg

http://img6.exs.cx/my.php?loc=img6&image=Sunfire.jpg

Und das brauche ich für Dolby Digital:
http://img6.exs.cx/my.php?loc=img6&image=Sony.jpg

Meine letzten Updates waren Blotevogel unter die ELS und Vincent! Für den Sunfire sind die Neuen auch schon bestellt
http://img107.exs.cx/img107/8800/ELS.jpg


Die Audioquest Lautsprecher mussten den QED weichen:
http://img107.exs.cx/img107/8360/KabelEndstufe.jpg
http://img107.exs.cx/img107/5594/KabelESL.jpg

So, wie du siehst gibt es mehr Freaks als man denkt die
solche Lautsprecher in die Wohnung stellen!

Viele Grüsse
Rolf


[Beitrag von Klirrfaktor am 22. Feb 2005, 18:51 bearbeitet]
ApogeeFreund
Stammgast
#14 erstellt: 22. Feb 2005, 21:03
@Franzii
Jaaa, ein Apogee Besitzer. Welches Modell hast du und welche ´Unarten´ meinst du ?

@SaschaDeutsch
Die Statement ist natürlich auch ein lecker Lautsprecher.
Hatte leider noch nicht das Vergügen sie zu hören aber im passenden Raum und mit guter Elektronic dürften sie schwer zu
toppen sein...

Und die Anlage von Klirrfaktor ist visuell auf jeden Fall auch schonmal erste Sahne. Und klingen sollte sie wohl auch ´vernünftig´. Wie gesagt hab ich Elektrostaten bisher nur auf Messen gehört, wo die Vorführbedingungen Schrott waren, aber
den losgelösten und räumlichen Klang der fast allen Flächen
eigen ist sollten sie auch haben.
Nur die zweifellos schönen Glasböden sind von der Schwingungsübertragung her leider die schlechteste Wahl.
Aber die Geräte sind ja mit guten Dämpfern entkoppelt.

Da kann ich nur sagen: Ihr habt Geschmack ^^' '


Highendige Grüsse

Stefan


[Beitrag von ApogeeFreund am 22. Feb 2005, 21:12 bearbeitet]
Dipak
Inventar
#15 erstellt: 10. Apr 2005, 16:22
hallo zusammen

höre ziemlich sicher bald auf flächenlautsprechern:
final 0.3 mkII

weiss jemand was der unterschied zu der normalen version ist? habe nichts dazu gefunden und der händler konnte es mir auch nicht sagen.

gruss viktor
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Apr 2005, 16:37
Schau mal hier, vielleicht findest du da was

http://www.audiocircuit.com/index.php
napengam
Stammgast
#17 erstellt: 10. Apr 2005, 17:36
Und noch einer mit Fläche!

Magnepan 1.4

Alt, gebraucht aber bezahlt



Heinz
Dipak
Inventar
#18 erstellt: 10. Apr 2005, 23:04
hallo

danke für den link mister_two, ist nützlich. konnte aber nur die normale 0.3 finden, gefaleen tut mir die mkII ja sowieso, aber hätte mich eben wundergenommen was den unterschied ausmacht..
das angebot dort ist zwar auch sehr interessant aber 999 plus 200 versand plus mindestens 100 zoll, da bin ich bei 1300 und für den preis kriege ich bei meinem händler die mkII-version, als 2-jähriges demomodell mit (laut händler) nicht mehr als 75 betriebsstunden. das ist mir irgendwie lieber..

noch ein paar fragen: der händler hat. angesprochen auf evt. impendanzprobleme, gemeint bei ner älteren grossen ml ok, aber bei diesen final sollte das kein problem mehr sein. so gross sah der t&a amp auch nicht aus, aber ja..
das ist eigentlich meine letzte sorge, da aus gründen knappen budgets die ls erst mal an meinem revox betrieben werden sollten (B 750 MK II) und dieser bei seinem bau vor 30 jahren wohl noch keine schutzschaltung spendiert bekommen hat.. heisst das wenns wirklich mal zuviel werden sollte, könnte es passieren das er irreparabel abrauchen würde?

gruss viktor


[Beitrag von Dipak am 11. Apr 2005, 05:35 bearbeitet]
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 11. Apr 2005, 06:38
Moin,
ich habe ja nicht gesagt, daß du sie da kaufen sollst, es war eben der einzige Link, wo überhaupt was darüber stand.

Hybriden sind i.d.R. nicht so impedanzkritisch, bei den Final's weiß ich es nicht genau, aber die ML kann man z.b. mit jedem normalen Verstärker betreiben.
Verstärker ohne Schutzschaltungen können abrauchen, das ist richtig. Die äussere Größe ist allerdings kein Indiz dafür, ob er das kann oder nicht.
Aber das solltest du den Daten des LS entnehmen können, was da benötigt wird.
Dipak
Inventar
#20 erstellt: 11. Apr 2005, 15:46
hallo

nunja, 50 watt hab ich aber... ich gebe euch mald die daten meines amps:
Revox B750 MK II
ausgangsleistung: 80w/8ohm, 110w/4ohm; beide kanäle ausgesteuert
musikleistung: 140w/4ohm; beide kanäle ausgesteuert
dämpfungsfaktor: grösser als 80 bei 1khz
max. leistungsaufnahme: 550w
kondensator kapazitäten (oder was man sonst noch wissen müsste weiss ich nicht wie ich die herausfinde, weiss nur dass man für die messung der schutzschaltungs-toleranzkurve (oder so) die endstufe mit 2000müfarrad belasten soll, was mir nicht sonderlich viel sagt.
den "schaltplänen" konnte ich aber wenigstens entnehmen dass er doch eine schutzschaltung besitzt, jibi..
weiss jemand per zufall gerade was ein "soar detector" ist?

gruss viktor

ps. das mit dem kaufen wollte ich dir auch nicht unterstellen, war nur eine nebenbemerkung
Dipak
Inventar
#21 erstellt: 02. Aug 2005, 19:28
update:

die final stehen jetzt bei mir zuhause, am revox habe ich noch nicht getestet, aber der kleine nad c340 betreibt sie schon relativ anständig und ohne gross warm zu werden. ein genauer
bericht folgt noch..



viktor
baccchus
Stammgast
#22 erstellt: 07. Aug 2005, 13:17
Hi, schon mal was von Carver Amazing oder AL-III+ gehört? Sind zwar keine Vollbereicher sondern Hybrid-Bändchen, aber klingen meiner Mainung nach fantastisch. Nachdem ich von Apogee 3 Modelle, von Magnepan 4 Modelle, von Logan 4 Modelle, von Acoustat 2 Modelle und von Final 1Modell bessen habe, muß ich sagen, das mir die Carver immer besser gefallen je länger ich sie höre....Insbesonders bekommen sie den Übergang von Bändchen zum herkömmlichen Chassis besser hin wie Martin Logan oder Final. Mit waschechten Vollbereichsbändchen habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die CLS2 von Logan z.B. hat mir dabei gar nicht zugesagt, wogegen die riesige Acoustat 44 (2,38m Höhe!) echt klasse war. Am stimmigsten fand ich die MGII oder 3.6 von Magnepan. Am "beindruckensten" fand ich die Scintilla von Apogee, leider benötigt man hierfür extrem große Räume.... aber was da an tiefem Raum rüberkommt ist ohne Gleichen.
Im übrigen habe ich meine letzen Apogees vor ca.6 Monaten nach Griechenland verkauft (versendet!). Es waren die Caliper Signature Reference. Muß aber sagen das mir die Carver besser gefallen, die machen einfach mehr Spaß, sind weit höher belastbar und optisch fast unschlagbar....
Du siehst, so allein biste gar nich...
gruß Christian
Badhabits
Inventar
#23 erstellt: 07. Aug 2005, 16:34
Hallo

Hab letzte Woche zwei revidierte Magneplanar I gekauft. Dass die gut klingen, wusste ich ja aber dass die auch Bass können (noch) nicht. Ein Freund der neuere Maggies hat, war hiervon ebenfalls überrascht.

Vorläufiges Fazit der Hörsession: die Neuen lösen etwas besser auf, die Alten sind dagegen im Bass deutlich kräftiger. Das mit der besseren Auflösung könnte auch an den verschiedenen Vestärkern liegen (mein Freund hat einen Sony). Ich hab derzeit einen Marantz 1152DC dran. Welcher, wie wir übereinstimmend feststellen konnten, besser läuft als z.B. ein NAD aus der Monitor Serie der etwas zu spitz klingt.

Gruss Badhabits
duke_dave
Stammgast
#24 erstellt: 08. Aug 2005, 08:16
Hallo, bin wieder im Lande und werde demnächst mal den "Martin Logan Thread" aus der Versenkung holen. Habe ML SL3 die ich an einer Densen Vor-/Endkombie Beat 200/Beat 300 betreibe. Als Quelle ein Sony DVP-S735D (zumindest derzeit noch) und ein ausgeliehener Music Fidelity X-DAC V3 Wandler.
Diese Woche werde ich mich mit meinem Händler treffen und mit meinen alten zwei Monoblöcken (Sony 55ES) die Basslautsprecher meiner Hybriden im BiWiring/BiAmping- Verfahren einzeln anzusteuern.
Mal schaun was es bringt..

lg,

Dave


[Beitrag von duke_dave am 08. Aug 2005, 10:03 bearbeitet]
akikomii
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 26. Aug 2005, 07:54
Und noch einer mit Fläche:

Tympani I-D

uralt und auch bezahlt ;o)


akikomii
Amerigo
Inventar
#26 erstellt: 26. Aug 2005, 08:55
Ich selber habe keine, aber ich höre trotzdem viel Flächen, weil ein Freund von mir welche hat:

Apogee Caliper Signature



An einem Sphinx Project 14. Pre-Amp ist von Silvaweld.


Finde ich fantastisch. Und seit neuem gefällt mir Audiostatic.


Gruss

Amerigo
pstark
Stammgast
#27 erstellt: 26. Aug 2005, 09:39
Ich hör auch auf Flächen, allerdings Hybride. Bin mit meinen ML Claritys nach wie vor super zufrieden.






[Beitrag von pstark am 26. Aug 2005, 09:41 bearbeitet]
Friend_of_Infinity
Inventar
#28 erstellt: 26. Aug 2005, 09:56

ApogeeFreund schrieb:
Tach zusammen,

Hab grade mal die Bilder der Anlagen durchstöbert und hab dabei keinen Forianer gesehn, der den althergebrachten Kistenlautsprechern entsagt hat und voll auf Fläche abfährt wie ich (ok Scope hat mit seiner Infinity ne Kreuzung aus beidem^^).
Also wenns hier Besitzer von Magnepans, Martin Logans oder Apogees gibt dann meldet euch hier doch bitte mal zu Wort sonst komm ich mir so einsam vor^^

Was hab ich gelesen... ´Geschmack macht einsam ´ ' '



In diesem Sinne auf bald



Hi Stefan!

Wenn Du die Gammas von -scope- gelten lässt, dann muss ich mich ja eigentlich auch melden, oder?
Don-Pedro
Inventar
#29 erstellt: 19. Jun 2007, 09:09
Ich hoffe alte Threads auszugraben ist besser als neue aufzumachen...

Aber wie siehts denn inzwischen aus? Wie ist die Flächenfraktion jetz so vertreten?

Ich finde das Thema nach wie vor spannend und ich bin generell immer an Konzepten interessiert, die sich von "der Box" abgrenzen.

Kommt mir auch so vor, als hätten sich die Elektrostaten in Hybridform etwas stärker durchsetzen können in den letzten Jahren.
Don-Pedro
Inventar
#30 erstellt: 23. Jun 2007, 15:06
Ist die Fraktion wirklich so ausgestorben oder tummeln sich die Leute wo anders?
hef
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 22. Jul 2007, 17:17
Ein paar von uns leben noch... Meine Kette schaut so aus: Hul Grasshopper Gold, AirTangent 10 b, Basis Debut, Klyne Phonostage, Rowland Coherence II, 2 Model 8 für Biamping, und...Apogee Scintilla. Phonokabel Hul MCS silber (Wechsel zu durchgezogenen Litze von Pickup bis Klyne in Planung), NF, LS und Netzkabel NBS monitor 1, Accuphase 108 Tuner, Stillpoints componenent stands(Basis und Model8), Stillpoints rack (phono und pre). Hab die Scintilla noch in meinen Studententagen gekauft und seitdem eigentlich kaum was gehört, was mir wirklich viel besser gefallen hätte. Eine Grand habe ich mir mal kurz überlegt, war in Nürnberg aus 2ter Hand zu haben. Fand ich enttäuschend, was aber sicher an Aufstellung und Kette lag. Das Leben wäre dann aber noch komplizierter geworden. Was mir an "Kistenlautsprechern" WIRKLICH EXTREM GUT gefallen hat, war die ganz große Avalon (Sentinel?). Superanlage in Nürnberg. Sehr beeindruckend, ungeheuer plastisch, dreidimensional, lebensnah. Gerne hören würde ich mal die MBL 101. Grüße aus Oberbayern!
hef
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Jul 2007, 07:50
Sorry, sollte natürlich Rowland model 8 heißen. Sonst tummele ich mich bei der TV Fraktion (super Infos, wirkliche Experten und Problemlösungen, heiße Sachen wie größere FP in meiner Loewe Glotze) oder lasse mich von Holzohren in der Tuning/Voodoo Ecke beleidigen.
Don-Pedro
Inventar
#33 erstellt: 24. Jul 2007, 15:51
Wo genau ist denn dieses "Oberbayern". Ich selbst wohne da auch und höre eben auf der Duetta... Mich würde aber die Scintilla schon mal interessieren...


[Beitrag von Don-Pedro am 24. Jul 2007, 15:53 bearbeitet]
hef
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 24. Jul 2007, 17:15
Hallo Pedro, siehe private mail! Ein Freund in Nürnberg hatte mal eine Duetta. Die Kette war allerdings mit Burmester 856 Preamp, Sony CD Player und verschiedenen Amps nie so ganz mein Fall, zu technisch, emotional etwas zu zurückhaltend. Am ehesten aber ein Problem der Gesamtkette UND des Raumes. Gruß, Hef.
Don-Pedro
Inventar
#35 erstellt: 15. Aug 2007, 21:47
Ich schätze die schiere Grösse ängstigt die meisten Leute. Davon abgesehen kann ich nicht nachvollziehen was jemanden sonst hindern könnte.
brookdale
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 30. Mrz 2008, 22:04
Ich habe viele Jahre mit Magneplanar MG 1a gehört - bis ich wieder Lust auf die Kalotte bekam. Seitdem stehen bei mir Audio Physic Tempo ... und ein Kumpel hat sich seinerzeit die Maggies geliehen.

Heute stand er vor meinem Büro, mit den Magenplanar, und murmelte was von Umzug und dass die MG zu viel Platz wegnehmen würden - und stellte sie mir an den Schreibtisch.

Jetzt überlege ich, ob ich sie wieder zu Hause aufbauen soll (Auto ungeeignet für den Transport!), obwohl ich gerade das Stereohören mit den Tempo wiederentdeckt habe (neuer Amp, neuer CDP, Möbel umgeräumt etc.) ... oder ob ich sie verkaufe.

Weiß jemand, was ca. 25 Jahre einem Magnetostaten so antun? Äuerlich haben sie zwar ein paar Schrammen, der Stoff ist aber o.k. bis auf ein, zwei Mottenlöcher

Die Farbe von Holzrahmen und Stoff sind ja fast schon wieder schick

Was wird sowas noch wert sein?
Jeremy
Inventar
#37 erstellt: 30. Mrz 2008, 22:15
Diesbezügl. würde ich mal bei Herrn Schneider vom: http://www.dipolstudio.de/Dipolstudio-uebersicht.htm
nachfragen.
Was z. B. passieren kann ist, daß sich die Drähte im Hochtonsegment der Folie gelöst haben - der Klabstoff war bei den frühen Modellreihen noch nicht alterungsbeständig. Das hörst du aber sofort - beim ersten 'Probelauf'.

BG

Bernhard
markusred
Inventar
#38 erstellt: 31. Mrz 2008, 06:18
mittlerweile dürfte es dank Capaciti auch einige Elektrostatenbesitzer mehr geben, siehe im DIY-Bereich, "X2 und "Element 160"
Nachhall
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 01. Apr 2008, 09:10
Hallo zusammen,

als bisher unwissender, der noch keine Elektrostaten gehoert hat, wuerde mich mal interessieren WARUM ihr Flaechen hoert.
Was zeichnet Elektrostaten eurer Meinung nach aus? Was ist das besondere?

Viele Gruesse!
markusred
Inventar
#40 erstellt: 01. Apr 2008, 11:59
Das Besondere ist einmal, dass deren Membran (eine hauchzarte Folie) leichter ist als die Luftmasse, die zur Schallerzeugung bewegt wird. Man kann quasi von "masselos" sprechen. Normale dynamische Wandler haben dagegen eine vergleichbar sehr schwere Membran. Bei großen Basslautsprechern kann die Membran inclusive Schwingspule mehrere hundert Gramm wiegen. Das eine solche Träge Masse einem Eingangssignal/Musiksignal nicht auf die gleiche Weise folgen kann, wie ein quasi masseloser Wandler dürfte logisch sein.

Gerade weil herkömmliche Konusmembranen zu schwer sind, höherer Frequenzen impulsiv und dynamisch wiederzugeben, müssen bei herkömmlichen Boxen mehrere "Wege" eingesetzt werden. Erst durch mindestens ein zusätzliches Chassis (Hochtöner) in Ergänzung zum Tiefmitteltonkonus ist eine zufriedenstellende Wiedergabe möglich - von Exoten wie Breitbändern mal abgesehen.

Die Aufteilung der Schallabstrahlung in mehrere "Wege" ist jedoch mit Nachteilen verbunden, die ein Elektrostat nicht hat: unterschiedliche Schallentstehungsorte, Phasenverschiebungen durch Chassis und Frequenzweichen, Pegeldämpfung durch (passive) Bauteile, Partialschwingungen dadurch dass die Membran nicht auf ihrer gesamten Fläche angetrieben wird, Membranresonanzen durch den steifen Membranaufbau usw. Selbst durch den Einsatz aktiver Filtertechnik bleiben einige grundsätzliche Probleme.

Diese Unterschiede äußern sich im Klang dann so, dass Elektrostaten in der Regel besonders luftig, frei, federleicht, klar tönen. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass auch das (hierbei häufig anzutreffende) Dipolstrahlerprinzip ebenso eine Rolle spielt.

Zum Nachteil von Elektrostaten:
Bisher war es hauptsächlich der Preis. Jedoch gibt es seit neuerer Zeit Vollbereichselektrostaten, die für unter 2000 Euro das Paar eine akustische Qualität liefern, wie noch zu DM-Zeiten damalige Elektrostaten (ESL) für den mehrfachen Preis.

Da die ESL überwiegend als Dipole angeboten werden, liegt ein weiterer prinzipieller Nachteil im akustischen Kurzschluss bei sehr tiefen Frequenzen. Bei herkömmlichen Boxen verhindert das geschlossene oder ventilierte Gehäuse, dass sich die Druckverhältnisse von Vorderseite und Rückseite der Membranen ausgleichen. Ein ESL hat kein Gehäuse, daher kann die Luft den Druck um die ESL herum ausgleichen. Vom Prinzip her würden ESL also zu den Bässen hin immer leiser werden. Es gibt aber Wege, das in zufriedenstellender Weise zu verhindern. Man hebt beispielsweise den Pegel durch die ESL-Elektronik im Bass an oder konzipiert die ESL direkt mit einem Pegelanstieg zu tiefen Frequenzen. Dann kommt der akustische Kurzschluss weniger zum Tragen, je breiter der ESL (einschließlich etwaiger "Verbreiterungen") ist.

Durch das Dipolprinzip strahlt der ESL genauso viel Schall nach hinten ab, wie nach vorn (herkömmliche Box mehr oder weniger bündelnd aber nur nach vorn). Diese Rundumstrahlung bezieht deshalb sehr stark die klanglichen Eigenschaften (Reflektionen, Dämpfung) mit ein. Außerdem dürfen Dipole nicht flach an die Wand gestellt werden. Im Ergebnis gilt es also, eine klangliche Einheit zwischen Raum und ESL zu finden, was die Freiheit bei der Aufstellung etwas einschränkt.

ESL sind kein Allheilmittel, sie sind aber ein Schallwandlerprinzip, dass einige prinzipielle Nachteile herkömmlicher dynamischer Lautsprecher vermeidet. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich das mal anhören.

Bemerkenswert finde ich, dass es nicht wenige Leute zu geben scheint, die nach dem Hören von Elektrostaten nicht mehr mit normalen Lautsprechern klarkommen. Ein wenig gehöre ich auch dazu, der Klang normaler Boxen ist mir irgendwie zu eingeengt, inhomogen, verfärbend und kistig geworden.

Es gibt dennoch Bereiche, wo ich dynamische Schallwandler mit Tauchspulenchassis ESL vorziehen würde, etwa für Beschallungsaufgaben. Bei Parties oder in Diskotheken - pardon, neudeutsch "Club", sind diese Boxen nach wie vor fast ohne Alternative.
Nachhall
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 01. Apr 2008, 12:05
Hallo!

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Probehören (Capaciti X2) ist schon geplant, die Berichte machen einfach zu neugierig!
Bisher kann ich die Beschränkung in Lautstärke und Tiefbass (wenn sie überhaupt existent und relevant ist) nicht einschätzen, insofern bin ich sehr gespannt.

Momentan höre ich mit Duetta ADM und zwar viel Klassik und andere handgemachte Musik.

Grüße!
markusred
Inventar
#42 erstellt: 01. Apr 2008, 13:10
Hallo Nachhall,

ich höre über das schmale Modell "Element 160" überwiegend Unterhaltungsmusik/Pop, also auch mit Schlagzeug und Tiefbass. Selbst damit kommen die Capaciti-ESL gut zurecht.

Erst Recht schafft das die breitere X2. Klassische Musik dürfte dank weniger Tiefbassanteile eh kein Thema sein.

Übrigens sind die Capaciti - anders als die ESL zu früheren Zeiten - ausreichend empfindlich. Man benötigt keine "Verstärkerboliden" und es ist auch eine hohe Lautstärke möglich. Du wirst erstaunt sein...
Nachhall
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 01. Apr 2008, 17:00
Hallo Markus,

toll, das klingt sehr vielversprechend. Dann freue ich mich um so mehr auf das Probehören.

Weiß jemand alternative Elektrostaten in der Preisklasse der X2?

Grüße!
Don-Pedro
Inventar
#44 erstellt: 01. Apr 2008, 18:49
Informiere Dich doch auch mal in Richtung (Pseudo-)Vollbereichsbändchen, wie z.B. Apogee oder Analysis. Diese Konzepte vermeiden die Nachteile der Vollbereichselektrostaten durch deutlich mehr Hub im Bass.

Ich hatte schon beide Konzepte und würde mich immer wieder für das Bändchen entscheiden.
Nachhall
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 01. Apr 2008, 19:54
Danke für den Tipp! Ich werde mich mal umsehen!

Grüße!
Nachhall
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 01. Apr 2008, 20:07
@Don-Pedro:
Hast du auch schon ELS mit ähnlich großer Fläche wie die X2 gehört?
Interessant finde ich gerade Vollbereichselektrostaten. Ich kann mir vorstellen, dass die in punkto Homogenität der Wiedergabe einem hybriden System überlegen sind.
Don-Pedro
Inventar
#47 erstellt: 01. Apr 2008, 20:33
Eine Apogee oder Analysis ist ja kein Hybrid-system. Sowohl Mittelhochton als auch Bass wird über eine Fläche wiedergegeben.
markusred
Inventar
#48 erstellt: 01. Apr 2008, 20:56
Don-Pedro,

hast du mal die Capaciti gehört, z.B. auf den Lautsprechermessen in Gelsenkirchen? Gehe ich richtig, dass du bei denen "Nachteile" durch mangelnden Bass/Hubfähigkeit vermutest? Oder meinst du etwas anderes, z.B. Dopplereffekte? Ausgeprägte horizontale Bündelung der Höhen haben die übrigens nicht, wegen Segmentierung.

Gruß Markus
Thommmy40
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 01. Apr 2008, 21:02
Bewegte Masse ist ein grosses Problem. Daher nutze ich nur Chassis mit Zellaton Membrane. Eine Verwandschaft zum E-Staten lässt sich nicht leugnen.. und mit 20 Watt kommt man locker aus.
Don-Pedro
Inventar
#50 erstellt: 01. Apr 2008, 21:07
@markusred: Ich spreche nicht von "Nachteilen", ich sehe es eher so, dass bestimmte prinzipspezifische "Probleme" nicht vollends gelöst werden können. Der generell etwas eingeschränkte Maximalpegel von Elektrostaten ist sicherlich nur für den ein Nachteil, der hohe Lautstärken fahren möchte.

Das Problem ist bei Vollbereichsmagnetostaten nicht so ausgeprägt.
Frank.Kuhl
Inventar
#51 erstellt: 01. Apr 2008, 21:48
Dem kann ich absolut widersprechen. Ich habe schon Elektrostaten gehört die haben bei so hohen Lautstärken noch souverän geklungen wo andere dynamische Lautsprecher lange dicht gemacht und komprimiert haben. Da hat sich viel getan! Die dazugestellten 46er Dipole machten dann das richtige Fundament.
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