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Klangverschlechterung bei Reihen- oder Parallelschaltung

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Autor
Beitrag
HuaBaer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jul 2007, 19:10
Servus!


Leider bin ich auch nach intensiver Suche nicht auf eine konkrete Antwort zu folgender Frage gekommen: Verschlechtert sich der Klang zweier Lautsprecher, wenn ich sie an einem Verstärkerausgang in Reihe oder parallel anschließe? Kommt es dabei darauf an, ob die Lautsprecher baugleich sind oder nicht?

Gruß


[Beitrag von HuaBaer am 09. Jul 2007, 19:10 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 09. Jul 2007, 19:25
Du darfst nur gleiche Lautsprecher in Reihe schalten.


Generell machen Verschaltungen unterschiedlicher Lautsprecher wenig Sinn.
sakly
Inventar
#3 erstellt: 09. Jul 2007, 19:33
Auch bei baugleichen Lautsprechern gibt es Fertigungstoleranzen, die dazu führen, dass sich die Lautsprecher gegenseitig teils stark beeinflussen (besonders in Bereichen der Resonanzfrequenzen der Treiber) können. Eine Reihenschaltung ist nie zu empfehlen. Technisch gesehen ist nur die Parallelschaltung sinnvoll, da die Einzelfrequenzgänge erhalten bleiben.
Akustisch gesehen ist eine Nutzung von mehreren Lautsprecherpaaren zur Wiedergabe des gleichen Mediums in einem Raum nicht besonders sinnvoll, wenn es um klangliche Ziele geht.
HuaBaer
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Jul 2007, 19:34
Und bei Parallelschaltung ists völlig egal (abgesehen vom Leistungsaspekt)?

Gruß
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 09. Jul 2007, 19:38
Fragen wir doch mal konkreter:
Was hast du vor?
sakly
Inventar
#6 erstellt: 09. Jul 2007, 19:44

HuaBaer schrieb:
Und bei Parallelschaltung ists völlig egal (abgesehen vom Leistungsaspekt)?


Ja, weil die Spannung an beiden Lautsprechern gleichmaßen anliegt, ohne, dass sie sich gegenseitig beeinflussen können (abgesehen von Rückwirkungen auf den Verstärker).
Hier muss man aber auf die Impedanz achten, weil diese mehr oder weniger stark sinkt.
HuaBaer
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jul 2007, 20:00

Amperlite schrieb:
Fragen wir doch mal konkreter:
Was hast du vor?


Ich habe zwei Lautsprecherboxen und einen Passivsubwoofer mit zwei Anschlüssen. Das ganze würde ich gerne mit einem (genügend leistungsfähigen) 2-Kanal-Verstärker bewältigen. Steht hier der Parallelschaltung irgendwas im Wege, außer die Tatsache, dass ich den Subwoofer nicht unabhängig regeln kann?

Gruß
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2007, 21:13
Etwas genauer, bitte.

Benutzt du ein Mono-Signal oder warum willst du zwei Lautsprecher auf einen Kanal hängen?
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 09. Jul 2007, 21:29
Hab´ ich das richtig verstanden : ?

Stereoverstärker

Je Kanal 1 LS anschließen

1 Sub mit Doppelschwingspule, welcher parallel zu den LS angeschlossen wird

Gruß
HuaBaer
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Jul 2007, 06:40

armindercherusker schrieb:
Hab´ ich das richtig verstanden : ?

Stereoverstärker

Je Kanal 1 LS anschließen

1 Sub mit Doppelschwingspule, welcher parallel zu den LS angeschlossen wird

Gruß


Jepp. Sinnvoll? Die LS sind die CT 204, so ein Bausatz von www.lautsprechershop.de und der Sub ist ein McCrypt von Conrad. (Bitte keine Qualitätsmeinungen ;-))

Gruß
eddie78
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 10. Jul 2007, 07:33
Von den elektrischen eigenschaften abgesehen, gibt es innerhalb der Abstrahlungen ja auch Ueberlagerungs- und AUfhebungseffekte (Gleiche Frequenzen heben sich bei ueberschneidung gegenseitig auf). Das kann entsprechend auch negative Effekte auf den Klang haben.
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 10. Jul 2007, 08:20

HuaBaer schrieb:

armindercherusker schrieb:
Hab´ ich das richtig verstanden : ?

Stereoverstärker

Je Kanal 1 LS anschließen

1 Sub mit Doppelschwingspule, welcher parallel zu den LS angeschlossen wird

Gruß


Jepp. Sinnvoll? Die LS sind die CT 204, so ein Bausatz von www.lautsprechershop.de und der Sub ist ein McCrypt von Conrad. (Bitte keine Qualitätsmeinungen ;-))

Gruß

Nur sinnvoll, wenn der Subwoofer eine Weiche hat!
sakly
Inventar
#13 erstellt: 10. Jul 2007, 16:48
Nein, das ist (IMHO) generell nicht sinnvoll, auch dann nicht, wenn der Subwoofer eine Weiche hat.
Insgesamt wird der Verstärker da auch schnell überlastet sein, wenn Du mal lauter machst, es sei denn Du hast 8Ohm-LS und jede Schwingspule des Subs hat 8Ohm.

Klanglich gesehen ist das eine absolute Notlösung. Das sind passiv getrennte Sub immer.
HuaBaer
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Jul 2007, 17:00

sakly schrieb:
Nein, das ist (IMHO) generell nicht sinnvoll, auch dann nicht, wenn der Subwoofer eine Weiche hat.
Insgesamt wird der Verstärker da auch schnell überlastet sein, wenn Du mal lauter machst, es sei denn Du hast 8Ohm-LS und jede Schwingspule des Subs hat 8Ohm.

Klanglich gesehen ist das eine absolute Notlösung. Das sind passiv getrennte Sub immer.


Abgesehen von möglicher Überlastung: Warum sollte eine Parallelschaltung negative Auswirkungen auf den Klang haben? Bei vielen Verstärken sind doch sogar Schaltbilder und Einstellmöglichkeiten für den Parallelbetrieb vorhanden?

Gruß
sakly
Inventar
#15 erstellt: 12. Jul 2007, 15:28
Nicht die Parallelschaltung hat Auswirkungen auf den Klang, sondern die passive Weiche des Subs, weil sie in der Regel sehr schlecht abgestimmt ist. Eine gut abgestimmte passive Weiche für einen reinen Subwoofer kostet mehr als ein gutes Aktivmodul
HuaBaer
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Jul 2007, 04:17

sakly schrieb:
Nicht die Parallelschaltung hat Auswirkungen auf den Klang, sondern die passive Weiche des Subs, weil sie in der Regel sehr schlecht abgestimmt ist. Eine gut abgestimmte passive Weiche für einen reinen Subwoofer kostet mehr als ein gutes Aktivmodul ;)


Mal angenommen ich will den Subwoofer so lassen, dann hätt ich das Problem ja so und so, egal ob parallel geschaltet oder an eigenen Verstärker gehängt ;-) ?

Gruß
sakly
Inventar
#17 erstellt: 13. Jul 2007, 15:04
So sieht es aus
HuaBaer
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Jul 2007, 17:19

sakly schrieb:
So sieht es aus ;)


Die Esssenz ist also, dass Parallelschaltung an sich keine Klangverschlechterung bewirkt ;-) ?
sakly
Inventar
#19 erstellt: 14. Jul 2007, 08:03
So ist es
HuaBaer
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Jul 2007, 15:12

sakly schrieb:
So ist es ;)


Gut gut ;-)

Dann würde mich noch interessieren, warum denn manche Verstärker z.B. die Einstellmöglichkeit zwischen "Normal", "Parallel" und "Brücke" haben. Brücke ist klar, aber was passiert zwischen normal und parallel?

Gruß
sakly
Inventar
#21 erstellt: 16. Jul 2007, 18:59
Einstellmöglichkeiten Normal und Parallel?
Entweder ich stopf hinten zwei Paare dran und die laufen dann parallel oder ich nutze eben nur ein Paar und das läuft dann "normal". Durch den Drehknopp vorne dran schalte ich eben nur die jeweiligen Lautsprecher zu.
Brückenschaltung ist bei Hifigeräten so gut wie nie möglich.
HuaBaer
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 17. Jul 2007, 04:57

sakly schrieb:
Einstellmöglichkeiten Normal und Parallel?
Entweder ich stopf hinten zwei Paare dran und die laufen dann parallel oder ich nutze eben nur ein Paar und das läuft dann "normal". Durch den Drehknopp vorne dran schalte ich eben nur die jeweiligen Lautsprecher zu.
Brückenschaltung ist bei Hifigeräten so gut wie nie möglich.


Tschuldigung, ich meinte "Stereo" und "Parallel". Und mehr PA-Verstärker, z.B. diesen http://www.monacor.d...id=6027&spr=DE&typ=u
Was ändert sich da, wenn ich auf Parallel schalte? Der Verstärker kennt doch gar nicht ob da ein oder zwei Lautsprecher an einem Ausgang sind, für ihn ist es dann einfach EIN Lautsprecher geringerer Impendanz? Seh ich das richtig?

Gruß
sakly
Inventar
#23 erstellt: 17. Jul 2007, 16:06
Ja, wenn man zwei Paare parallel anschließt, sehen die Endstufen nur eine geringere Impedanz.
Was ein Hersteller mit Modi wie "Parallel", "Stereo" oder was auch immer meint, muss man dann entsprechend in Erfahrung bringen. Stereo ist meist der normale Wiedergabemodus. Viele bieten eine Mono-Schaltung, die dan aber idR auch so heißt.
Das alles hat aber nichts mit der Anzahl der LS zu tun.
Jazzy
Inventar
#24 erstellt: 17. Jul 2007, 19:58
Parallel bedeutet in diesem Falle: Signale vom linken Eingang werden auf beiden Kanälen ausgegeben.Der rechte Eingang wird ignoriert.Brücken lassen sich auch öfters HiFi-Endstufen(Rotel,NAD,T&A).Oft sind sogar 4Ohm-Lasten erlaubt(T&A erlaubts).Sonst bei Brücke nur 8Ohm erlaubt!


[Beitrag von Jazzy am 17. Jul 2007, 19:58 bearbeitet]
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