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Audiodata

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d-fens
Inventar
#1 erstellt: 07. Aug 2008, 05:28

JanHH schrieb:
audiodata hab ich glaub ich mal bei jemandem gehört, bei dem ich einen cd-Spieler abgeholt hab.. kleine Boxen auf sandgefüllten Ständern. Klangen recht gut, aber auch etwas basskarg. Eher was zum sezieren als zum rocken. Wie heissen denn die passenden Modelle von audio physik und audiodata? Aber ich schätze ja, das es wieder Elac werden wird.. wohl die FS210A.


Von Audio Physik gibts die Tempo 3i günstig im Netz oder z.B. die Spark.Die aktuelle kostet sogar neu nur 2000 Euro?!
Oder du legst etwas drauf und suchst nach einer gebrauchten Scorpio 1.Die macht auch ordentlich Dampf!
Bei Ingo "Voodoo" Hansen von Phonosophie kannst du Audio Physik in HH probehören.
Du wirst sehen, als Dynaudio Hörer gefällt dir der AP Sound.


[Beitrag von kptools am 17. Aug 2008, 16:56 bearbeitet]
JanHH
Inventar
#2 erstellt: 07. Aug 2008, 21:50
Fragen über Fragen.. es gibt ja doch noch mehr Lautsprecher als man so dachte. Frau ist für Elac, aber was da dann? 210 oder 607? Sehr heisser Kandidat scheint auch die Focal Electra 1027BE zu sein.. hach ja. Man müsste sich entscheiden können. Audiodata Avance scheint ja auch nicht verkehrt (aber offenbar gebraucht nicht zu bekommen, und viel zu teuer). Nubert mag ich gar nicht, ohne es genau begründen zu können.

Aber was hat all das in einem Dynaudio-Thread zu suchen?
d-fens
Inventar
#3 erstellt: 08. Aug 2008, 04:59
Moin Jan

Mir geht es genau wie dir.Kann Nubert auch nicht ab.Der Typ ist mir einfach unsympatisch.

Meine Frage:
Übersteigen Lautsprecher wie de 1027BE nicht dein selbstgestecktes Limit von 2000 Euro, weil selbst gebraucht liegen die Dinger bei 3000 Euro oder so ähnlich.
Bei 2000 Euro brauch man auch nicht mal ansatzweise über die Audiodata Ambiance nachdenken.
Diese kannst du übrigens bei Reifenrath in HH probehören.

Für die 1027BE oder Dynaudio könnte ich dir einen Typ per PM geben, wenn erwünscht.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Aug 2008, 08:30

d-fens schrieb:


Mir geht es genau wie dir.Kann Nubert auch nicht ab.Der Typ ist mir einfach unsympatisch.



ihr sollt nicht den günter sondern die boxen kaufen. wenn überhaupt. den herrn dynaudio soll ja auch keiner kaufen.

d-fens
Inventar
#5 erstellt: 08. Aug 2008, 08:37
Der Ehrenholz hält sich aber meistens schön im Hintergrund.
Der Nubert muss sich und seine Philosophie immer in den Vordergrund drängen.
Dynaudio ist ein anderes Kaliber.Im HiFi Sektor eine Firma mit hervorragenden Weltruf.Das kann man nicht vergleichen.
Für mich ist Nubert fast wie ne Sekte bestehend aus "Fanboy's".
Ich kann Nubert nicht leiden auch wenn die Produkte zugegebenermassen wirklich solides HiFi bieten.Das ganze zu einem guten bis teilweise hervorragenden Preis.
Meine Meinung.


[Beitrag von d-fens am 08. Aug 2008, 08:39 bearbeitet]
d-fens
Inventar
#6 erstellt: 08. Aug 2008, 10:01

JanHH schrieb:
Allerdings sin sie ja auch über den S3.4 einzuordnen, daher ist es Unsinn, sie für die "Zweitanlage" zu kaufen.



Das ist mir neu.Ist preislich dieselbe Liga.
Die heiss umkämpfte 5000 Euro-Klasse.
knollito
Inventar
#7 erstellt: 10. Aug 2008, 16:07

JanHH schrieb:
audiodata hab ich glaub ich mal bei jemandem gehört, bei dem ich einen cd-Spieler abgeholt hab.. kleine Boxen auf sandgefüllten Ständern. Klangen recht gut, aber auch etwas basskarg. Eher was zum sezieren als zum rocken. Wie heissen denn die passenden Modelle von audio physik und audiodata? Aber ich schätze ja, das es wieder Elac werden wird.. wohl die FS210A.



@Jan, es kommt natürlich sehr darauf an, welche klanglichen Erwartungen Du an die Wiedergabe des Lautsprechers hast und ob es ein Kompakt- oder Standlautsprecher sein soll. Auch weiß ich leider nicht, welche Audiodata Du gehört hast. Wenn Du einen Kompaktlautsprecher suchst, der als Ideal die naturgetreue Wiedergabe hat, wirst Du mit der Audiodata Partout II oder der Carré II glücklich - natürlich können diese nicht den Bass einer ausgewachsenen Standbox liefern. Aber hier kannst Du bei Bedarf nachträglich mit einer Soutien nachrüsten. Und dann erhältst Du eine fürwahr erstklassige Performance, die auch im Bass nichts zu wünschen übrig läßt.

Sonus Faber und Audio Physik sind zwar bzgl. der Chassis und des Aufbaus nicht so konsequent; auch verfolgen sie ein anderes Klangideal. Und da sind wir einmal mehr im Bereich des persönlichen Geschmacks. Wer die Klangcharakteristik einer Sonus Faber mag, bekommt sicher einen sehr gut verarbeiteten und wertigen Lautsprecher für sein Geld.
Esche
Inventar
#8 erstellt: 10. Aug 2008, 16:48
Abend,


Wenn Du einen Kompaktlautsprecher suchst, der als Ideal die naturgetreue Wiedergabe hat, wirst Du mit der Audiodata Partout II oder der Carré II glücklich


wie machst du das fest, durch deinen hörgeschmack und den werbetext


Aber hier kannst Du bei Bedarf nachträglich mit einer Soutien nachrüsten. Und dann erhältst Du eine fürwahr erstklassige Performance, die auch im Bass nichts zu wünschen übrig läßt.


Wie sind diese lautsprecher an einen sub anzupassen, um dieses hohe ziel, vor allem mit einem sub. zu erreichen


Sonus Faber und Audio Physik sind zwar bzgl. der Chassis und des Aufbaus nicht so konsequent


Was macht die konstrucktionen von a.p. und s.f. unterlegen, der preis ?


Und da sind wir einmal mehr im Bereich des persönlichen Geschmacks


Ja genau das

Auf info sind wir alle gespannt


[Beitrag von Esche am 10. Aug 2008, 18:07 bearbeitet]
knollito
Inventar
#9 erstellt: 16. Aug 2008, 11:15

Esche schrieb:
Abend,


Wenn Du einen Kompaktlautsprecher suchst, der als Ideal die naturgetreue Wiedergabe hat, wirst Du mit der Audiodata Partout II oder der Carré II glücklich


1. wie machst du das fest, durch deinen hörgeschmack und den werbetext


Aber hier kannst Du bei Bedarf nachträglich mit einer Soutien nachrüsten. Und dann erhältst Du eine fürwahr erstklassige Performance, die auch im Bass nichts zu wünschen übrig läßt.


2. Wie sind diese lautsprecher an einen sub anzupassen, um dieses hohe ziel, vor allem mit einem sub. zu erreichen


Sonus Faber und Audio Physik sind zwar bzgl. der Chassis und des Aufbaus nicht so konsequent


3. Was macht die konstrucktionen von a.p. und s.f. unterlegen, der preis ?


Und da sind wir einmal mehr im Bereich des persönlichen Geschmacks


Ja genau das

Auf info sind wir alle gespannt :prost


zu 1. eine naturgetreue Wiedergabe hat nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sie wird durch die Aufnahmesituationen, Klangfarbe der Instrumente und Stimmen definiert - oder dadurch was manches Mastering daraus macht = das wäre dann eine naturgetreue Wiedergabe des Masterings. Naturgetreu heißt daher realistisch oder dem Original so nahe wie eben möglich kommend. Ob man persönlich dies als anzustrebendes Klangziel möchte, ist wiederum eine Frage des persönlichen Geschmacks. Nur als Beispiel: Röhrenliebhaber haben sicherlich andere Erwartungen an eine für sie optimale Klangwiedergabe.

zu 2. da mache Dich bitte mal bei Audiodata schlau ... auf der Grundlage persönlichen Vergleichstest kann ich Dir aber sagen, dass die Kombination Erstaunliches zu leisten vermag.

zu 3. nein, nicht der Preis: die Entwicklungstiefe, die Qualität der Chassis, der Aufbau der Weichen, die Konstruktion (Innenaufbau, Dämpfung) des Gehäuses (nicht das Design), der Aufwand bei der paarweisen Selektion und Abstimmung der Chassis und Bauteile, etc.
Esche
Inventar
#10 erstellt: 16. Aug 2008, 12:23

zu 1. eine naturgetreue Wiedergabe hat nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sie wird durch die Aufnahmesituationen, Klangfarbe der Instrumente und Stimmen definiert - oder dadurch was manches Mastering daraus macht = das wäre dann eine naturgetreue Wiedergabe des Masterings. Naturgetreu heißt daher realistisch oder dem Original so nahe wie eben möglich kommend. Ob man persönlich dies als anzustrebendes Klangziel möchte, ist wiederum eine Frage des persönlichen Geschmacks. Nur als Beispiel: Röhrenliebhaber haben sicherlich andere Erwartungen an eine für sie optimale Klangwiedergabe.



Schön blumig geschrieben, aber was hat das mit dem bezug auf audiodata-ls :


Wenn Du einen Kompaktlautsprecher suchst, der als Ideal die naturgetreue Wiedergabe hat, wirst Du mit der Audiodata Partout II oder der Carré II glücklich



zu tun

Oder geauer, warum haben diese fähigkeiten nur was mit audiodata zu tun ?

Die von dir genannten kompakten haben z.b. wenig breitbandigkeit im tiefbass und ein eher bescheidenes klirrverhalten bei mauer pegelfestigkeit.
Auch ihre frequenzganglinearität ist nicht so überragend.


zu 2. da mache Dich bitte mal bei Audiodata schlau ... auf der Grundlage persönlichen Vergleichstest kann ich Dir aber sagen, dass die Kombination Erstaunliches zu leisten vermag.



Dir hats gefallen gut, aber deine ziele waren elitärer


Und dann erhältst Du eine fürwahr erstklassige Performance, die auch im Bass nichts zu wünschen übrig läßt


Dazu gehört eine umfangreiche ausstattung und mit nem monosub ist das meilenweit vom ideal entfernt Nicht, dass dies nur audiodata betrifft, ein sub im stereobetrieb ist immer nur eine kompromisslösung.

Auf der audiodataseite steht schon mal nichts schlaues, ein ganz normaler wenn auch sehr teuerer woofer


zu 3. nein, nicht der Preis: die Entwicklungstiefe, die Qualität der Chassis, der Aufbau der Weichen, die Konstruktion (Innenaufbau, Dämpfung) des Gehäuses (nicht das Design), der Aufwand bei der paarweisen Selektion und Abstimmung der Chassis und Bauteile, etc.



Sehr pauschal, was hast du da an greifbarer info, sind chassis eines großserienherstellers (seas) der mittleren preisklasse.

Entwicklungstiefe möchte ich auch der marke canton, magnat zuschreiben, die sogar mittels klippelsym. eingene chassis herstellen und einen superben messparcour haben.

Um im thread zu bleiben, dynaudio stellt auch eigene chassis her und greift nicht auf fertigchassis zurück. Nicht das ich die qualiät der fertigchassis hier absprechen will

Am gehäuse kann ich nichts technisch innovatives erkennen, außer design

Paarselekton findet man heute bei allen bekannten großherstellern zu deutlich günstigeren preisen.
Meinst du, dass andere hersteller ihre weichen nicht auf die chassis abstimmen.

Nein, ich meine es nicht kleinkarriert, aber mehr info zu solch absoluten statements wär schon schön gewesen


[Beitrag von Esche am 16. Aug 2008, 12:45 bearbeitet]
knollito
Inventar
#11 erstellt: 17. Aug 2008, 12:09

Esche schrieb:

zu 1. eine naturgetreue Wiedergabe hat nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sie wird durch die Aufnahmesituationen, Klangfarbe der Instrumente und Stimmen definiert - oder dadurch was manches Mastering daraus macht = das wäre dann eine naturgetreue Wiedergabe des Masterings. Naturgetreu heißt daher realistisch oder dem Original so nahe wie eben möglich kommend. Ob man persönlich dies als anzustrebendes Klangziel möchte, ist wiederum eine Frage des persönlichen Geschmacks. Nur als Beispiel: Röhrenliebhaber haben sicherlich andere Erwartungen an eine für sie optimale Klangwiedergabe.



Schön blumig geschrieben, aber was hat das mit dem bezug auf audiodata-ls :


Wenn Du einen Kompaktlautsprecher suchst, der als Ideal die naturgetreue Wiedergabe hat, wirst Du mit der Audiodata Partout II oder der Carré II glücklich



1.1 zu tun

1.2 Oder geauer, warum haben diese fähigkeiten nur was mit audiodata zu tun ?

1.3 Die von dir genannten kompakten haben z.b. wenig breitbandigkeit im tiefbass und ein eher bescheidenes klirrverhalten bei mauer pegelfestigkeit.
Auch ihre frequenzganglinearität ist nicht so überragend.


zu 2. da mache Dich bitte mal bei Audiodata schlau ... auf der Grundlage persönlichen Vergleichstest kann ich Dir aber sagen, dass die Kombination Erstaunliches zu leisten vermag.



2. Dir hats gefallen gut, aber deine ziele waren elitärer


Und dann erhältst Du eine fürwahr erstklassige Performance, die auch im Bass nichts zu wünschen übrig läßt


Dazu gehört eine umfangreiche ausstattung und mit nem monosub ist das meilenweit vom ideal entfernt Nicht, dass dies nur audiodata betrifft, ein sub im stereobetrieb ist immer nur eine kompromisslösung.

3. Auf der audiodataseite steht schon mal nichts schlaues, ein ganz normaler wenn auch sehr teuerer woofer


zu 3. nein, nicht der Preis: die Entwicklungstiefe, die Qualität der Chassis, der Aufbau der Weichen, die Konstruktion (Innenaufbau, Dämpfung) des Gehäuses (nicht das Design), der Aufwand bei der paarweisen Selektion und Abstimmung der Chassis und Bauteile, etc.



4. Sehr pauschal, was hast du da an greifbarer info, sind chassis eines großserienherstellers (seas) der mittleren preisklasse.

5. Entwicklungstiefe möchte ich auch der marke canton, magnat zuschreiben, die sogar mittels klippelsym. eingene chassis herstellen und einen superben messparcour haben.

6. Um im thread zu bleiben, dynaudio stellt auch eigene chassis her und greift nicht auf fertigchassis zurück. Nicht das ich die qualiät der fertigchassis hier absprechen will

7. Am gehäuse kann ich nichts technisch innovatives erkennen, außer design

8. Paarselekton findet man heute bei allen bekannten großherstellern zu deutlich günstigeren preisen.
Meinst du, dass andere hersteller ihre weichen nicht auf die chassis abstimmen.

Nein, ich meine es nicht kleinkarriert, aber mehr info zu solch absoluten statements wär schon schön gewesen :prost


Ich möchte hier zwar nicht ins Horn anderer blasen, und sicher hast Du auch recht, dass der eine oder andere im Gesamtforum eher fragwürdigem Wissen, schlimmer noch mit geringer Erfahrung glänzt. Aber die oben aufgeführten Bemerkungen beweisen eben leider auch, dass Du nur die Infos eines Außenstehenden hast. Das ist nicht Ehrenrühriges, denn nicht jeder kann sich seit mehr als 20 Jahren beruflich mit HiFi-Tests beschäftigen und daher einen Blick hinter die Kulissen werfen. Trotzdem wäre ich dann mit solchen Äußerungen vorsichtig, zumal bei jemandem der Vergleichstest von über 1.000 HiFi-Produkten hinter sich und so manche Info hat, die nach außen nie kommuniziert wird.

zu den Punkten 1.1 & 1.2 - das hat insofern etwas mit Audiodata zu tun, weil einige aktuellen Modelle dieses LS-Herstellers derzeit dem von mir skizzierten Ideal am nächsten kommen. Die Carre II oder die Partout II plus Soutien sind bereits exzellent, aber die Spitze markiert die teilaktive Avance. Ich habe bis in den sechsstelligen Bereich hinein noch keinen Lautsprecher gehört, der dem von mir skizzierten persönlichen Ideal nähergekommen ist.

1.3 Bezüglich der Pegelfestigkeit gebe ich Dir insofern recht, dass es tatsächlich Lautsprecher gibt, die diesbezüglich mehr zu bieten haben. Nur: mich persönlich interessieren nur Pegel, bei denen mein Gehör mittelfristig nicht geschädigt wird. Und in dem Bereich spielen die genannten Modelle problemlos.

2. Mir gefällts noch immer, weil ich diese Lautsprecher im Heimkinobereich einsetze, wo sie aufgrund der Dualkoax-Chassis eine jederzeit empfehlenswerte Lösung darstellen (es sei denn Dein Wohnzimmer verfügt über 150 Quadratmeter, dann können wir natürlich auch über 7.1-Lösungen mit ausgewachsenen Standlautsprechern reden. Im HiFi-Bereich natürlich die teilaktive Avancé

3. und genau auf diesen und den nachfolgenden Punkt bezieht sich mein einleitender Absatz. Denn hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Dieser Sensor kontrollierte Subwoofer ist der sauberste auf dem ganzen Markt, in dem das über Jahrzehnte gesammelte Know how zweier Hersteller zu einer gelungenen Synergie findet.

4. Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio. Auch die qualitative Umsetzung ist so hochwertig wie bei kaum einem anderen Chassis (was sich leider auch auf den Preis auswirkt) - und das Chassis wurde speziell für die Audiodata-LS, insbesondere die Avance gefertigt, womit Punkt 6 gleich mit beantwortet wäre.

5. Ich kenne die Produkte von Canton und Magnat praktisch seit diese Firmen existieren. Dabei schätze ich insbesondere die clevere Fokussierung von Canton auf Ihre Zielgruppen. Die Chassis aber mit dem Dual-Koax von Audiodata zu vergleichen, halte ich aber – gelinde gesagt - für gewagt.

7. Das Design ist allenfalls eine nette Dreingabe, wenngleich dies in diesem Fall – sehr selten im Audiobereich tatsächlich von einem Designer entworfen wurde (und der einige herstellungstechnische = schreinerhandwerkliche Herausforderungen zu lösen hatte). Das interessante spielt sich eher im Gehäuse ab, das dort u. a. eine nach aerodynamischen Gesichtspunkten optimierte Konstruktion aufweist und über mit 300.000 Stahlkügelchen gefüllten Kammern von jeglichen Resonanzen befreit wurde. Auch das „Auge“ der Avance beispielsweise, was zunächst als reiner Design-Gag scheint, dient bei genauerem Hinsehen einer verbesserten Klangperformance.

8. Richtig ist, das natürlich auch andere Hersteller Chassis paarweise selektieren (die Mehrzahl tut es übrigens nicht, was regelmäßig bei Tests zu Abweichungen von 3dB führt mit den entsprechenden Folgen). Aber auch hier gibt es Unterschiede, wie genau bzw. umfangreich diese Selektion durchgeführt wird: hier mechanisch, elektrisch und akustisch!

Und selbstverständlich stimmen andere Hersteller ihre Weichen auf die Chassis ab; aber wenn Du bei manchen dieser Hersteller verfolgen könntest, wie dies geschieht, würde Dich das Klangergebnis nicht mehr verwundern. Zudem gibt es große Unterschiede in der Qualität der bei einer Weiche verwendeten Bauteile – ebenfalls mit entsprechenden akustischen Folgen.

Ich möchte es hierbei bewenden lassen, da es sonst zu weit off topic führt – gleichwohl lassen sich einige grundsätzliche Ausführungen aber prinzipiell auch auf diesen Thread mittelbar anwenden.
Esche
Inventar
#12 erstellt: 17. Aug 2008, 16:05
Tach,


Ich möchte hier zwar nicht ins Horn anderer blasen, und sicher hast Du auch recht, dass der eine oder andere im Gesamtforum eher fragwürdigem Wissen, schlimmer noch mit geringer Erfahrung glänzt. Aber die oben aufgeführten Bemerkungen beweisen eben leider auch, dass Du nur die Infos eines Außenstehenden hast. Das ist nicht Ehrenrühriges, denn nicht jeder kann sich seit mehr als 20 Jahren beruflich mit HiFi-Tests beschäftigen und daher einen Blick hinter die Kulissen werfen. Trotzdem wäre ich dann mit solchen Äußerungen vorsichtig, zumal bei jemandem der Vergleichstest von über 1.000 HiFi-Produkten hinter sich und so manche Info hat, die nach außen nie kommuniziert wird


Ja, das ist doch mal super jemanden vom fach hier zu lesen und meine erwartungen und ansprüche sind schon ganz groß. Für wen has du denn getestet ?

Nat. bin ich außenstehender hobbyhifist und bin dann auch schon ganz gespannt, was du an fakten und infos zu bieten hast.

Mit welchen äußerungen muss ich denn vorsichtig sei, dass du hier für meinen eindruck einen werbefeldzug für audiodata abziehst.

Aber schaun wir mal was da kommt:


zu den Punkten 1.1 & 1.2 - das hat insofern etwas mit Audiodata zu tun, weil einige aktuellen Modelle dieses LS-Herstellers derzeit dem von mir skizzierten Ideal am nächsten kommen. Die Carre II oder die Partout II plus Soutien sind bereits exzellent, aber die Spitze markiert die teilaktive Avance. Ich habe bis in den sechsstelligen Bereich hinein noch keinen Lautsprecher gehört, der dem von mir skizzierten persönlichen Ideal nähergekommen ist


Also deine subjetktive meinung und dein hörgeschmack mehr also nicht.

Ich dachte schon du kommst jetzt mit fakten, die eine neutrale der aufnahmequalität am wenigst verfälschenden wiedergabemöglichkeit eines unentzerrten passivlautsprecher untermauern. Durch die technische umsetzung des abhörsystems definiert.

Wenn du die avance als spitze definierst, dann schau dir mal ihre abstrahlung/fg auf achse/winkel und ihr zeitverhalten vor allem beim aktivbass an.

Na was will man auch für 9k€ erwarten.

Aber wenn du noch keinen sechstelligen ls gehört hast, der dir so gut gefallen hat, bist du am ende mit der avance angelangt.


1.3 Bezüglich der Pegelfestigkeit gebe ich Dir insofern recht, dass es tatsächlich Lautsprecher gibt, die diesbezüglich mehr zu bieten haben. Nur: mich persönlich interessieren nur Pegel, bei denen mein Gehör mittelfristig nicht geschädigt wird. Und in dem Bereich spielen die genannten Modelle problemlos.



Ja es gibt lautere ls, ca. 90% in dieser preislasse können wenigstens unter 60 hz noch annehmbare klirrwerte und pegel bieten.

Wenn dich pegel >90 db nicht interessieren, hörst du scheinbar nur hörbücher.

Hör dir bitte keinen flügel oder ähliches großinstrument damit an, sonst wirds selbst bei 10db unter originallautstärke sehr eng.

So bleibt dein gehöhr und vor allem die ls langfristig unbeschädigt.


2. Mir gefällts noch immer, weil ich diese Lautsprecher im Heimkinobereich einsetze, wo sie aufgrund der Dualkoax-Chassis eine jederzeit empfehlenswerte Lösung darstellen (es sei denn Dein Wohnzimmer verfügt über 150 Quadratmeter, dann können wir natürlich auch über 7.1-Lösungen mit ausgewachsenen Standlautsprechern reden. Im HiFi-Bereich natürlich die teilaktive Avancé



Was ist denn ein dualkoax und warum ist dieser eine jeweils empfehlenswerte alternative?

Das muss sich dann aber bis zu teufel und co. rumsprechen, deren markt ist schwer gefährdet.


3. und genau auf diesen und den nachfolgenden Punkt bezieht sich mein einleitender Absatz. Denn hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Dieser Sensor kontrollierte Subwoofer ist der sauberste auf dem ganzen Markt, in dem das über Jahrzehnte gesammelte Know how zweier Hersteller zu einer gelungenen Synergie findet.



Hinter den kulissen jetzt wirds insidermäßig

Warum ist dieser sub der sauberste auf dem markt, weil er ähnliches marketinggeplapper wie backes und müller einsetzt ?

Was wenn man einen sub so baut, dass diese spielerei durch sinnvoll eingesetzte chassis gar nicht nötig ist. Mann soll ja nicht alles in cb zwängen.

Sonst ließt sich das sehr werbewirksam, aber du kannst ruhig mit etwas mehr info rausrücken, so ein paar daten und fakten, welche diese führungsstellung untermauern.


4. Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio. Auch die qualitative Umsetzung ist so hochwertig wie bei kaum einem anderen Chassis (was sich leider auch auf den Preis auswirkt) - und das Chassis wurde speziell für die Audiodata-LS, insbesondere die Avance gefertigt, womit Punkt 6 gleich mit beantwortet wäre


So wie viele hersteller das für sich in anspruch nehmen a.p., sonus faber, vienna acoustics, revel......

Also mir fallen auf einen schlag drei coaxe ein, die deutlich besser sind

Jetzt ganz neutral von den daten her.

Aber schön, dass audiodata sich das geleistet hat, stell dir mal vor, man hätte mit b&w oder focal nicht mithalten können

Nicht, dass ich einen koax verteufel, kleines akustisches zentrum und so


5. Ich kenne die Produkte von Canton und Magnat praktisch seit diese Firmen existieren. Dabei schätze ich insbesondere die clevere Fokussierung von Canton auf Ihre Zielgruppen. Die Chassis aber mit dem Dual-Koax von Audiodata zu vergleichen, halte ich aber – gelinde gesagt - für gewagt.



Also wieder ein alter bekannter, ich kenne da niemanden persönlich sondern verlasse mich auf die fakten und die veröffentlichten daten.

Ach komm, auch wenn die zielgruppe jetzt deiner meinung nach den hifipöbel darstellen, sollte / muss man sich doch auch mal über die technischen möglichkeiten dieser marken freuen.

Stimmt, weder canton noch magnat arbeitet mit coaxen, sondern klassisch, dafür sind deren technische ergebnisse nicht schlechter und teilweise sogar besser.

Nat. mit einem für den hifipöbel angepassten preis


7. Das Design ist allenfalls eine nette Dreingabe, wenngleich dies in diesem Fall – sehr selten im Audiobereich tatsächlich von einem Designer entworfen wurde (und der einige herstellungstechnische = schreinerhandwerkliche Herausforderungen zu lösen hatte). Das interessante spielt sich eher im Gehäuse ab, das dort u. a. eine nach aerodynamischen Gesichtspunkten optimierte Konstruktion aufweist und über mit 300.000 Stahlkügelchen gefüllten Kammern von jeglichen Resonanzen befreit wurde. Auch das „Auge“ der Avance beispielsweise, was zunächst als reiner Design-Gag scheint, dient bei genauerem Hinsehen einer verbesserten Klangperformance.


Ja die oberfläche mit nextel hat es in sich, hab da schon selber rumgedoktort. Das design musste halt an schlank und rank mit tannenbaumabstrahlung mit dem rest des marktes angepaßt werden, sieht halt ausschließlich besser aus.

Aerodynamisch ist gut halt stehende wellen vermeiden, oder strömungsgeräusche mindern das weiß man schon seit jahrzehnten, muss sich auch mal bei den studiomonitor herstellern rumsprechen, denn da scheint audiodata ja förmlich davon zu fliegen, da sie ihre kanten abrunden (mehr habe ich dazu nicht gefunden)

Die stahlkügelchen, auch hawaphon genannt habe ich schon vor fast 10 jahren gekannt und bei selbstbau-ls eingesetzt. Kommt aus der industrie und ist ein alter hut.

Auch wirken diese kügelchen nicht sehr breitbandig bei absorbtion und man hätte auch ein besonders leichtes und steifes gehäuse bauen können.

Oder geleich schiefer, ist da deutlich breitbandiger und besser.

Sind wirklich top verarbeitet high end ls, so wie alle marken die sich in diesem markt tummeln.


8. Richtig ist, das natürlich auch andere Hersteller Chassis paarweise selektieren (die Mehrzahl tut es übrigens nicht, was regelmäßig bei Tests zu Abweichungen von 3dB führt mit den entsprechenden Folgen). Aber auch hier gibt es Unterschiede, wie genau bzw. umfangreich diese Selektion durchgeführt wird: hier mechanisch, elektrisch und akustisch!



Also ich habe noch kein fertigchassis gekauft, dass sich drei db unterschied

Habe z.b. von hiquphon ein hochtonpärchen auf 0.1db genau selektiert gekauft, gut hat auch über 100 euro gekostet.images/smilies/insane.gif

Wo hast du denn testergebnisse, welche marken haben da geschludert, würde bestimmt viele hier interessieren.

Was verstehst du unter mechanisch akustisch selektiert, ich messe ein chassis


Und selbstverständlich stimmen andere Hersteller ihre Weichen auf die Chassis ab; aber wenn Du bei manchen dieser Hersteller verfolgen könntest, wie dies geschieht, würde Dich das Klangergebnis nicht mehr verwundern. Zudem gibt es große Unterschiede in der Qualität der bei einer Weiche verwendeten Bauteile – ebenfalls mit entsprechenden akustischen Folgen.



Stimmt manche schludern da, aber welche meinst du denn

Leider kann ich nur das wachsen meiner kinder verfolgen.

Ob teure bauteile auch besser sein müssen, ist eine diskussion bei diy´s , denn da ist auch in den letzten jahren so ein voodoo markt aufgetaucht. Aber bei den preisen von audiodata und konsorten darfs schon auch mal etwas teurer sein.

Aber sag doch mal genau, was die so einsetzen und warum das dann besser klingen soll.


Ich möchte es hierbei bewenden lassen, da es sonst zu weit off topic führt – gleichwohl lassen sich einige grundsätzliche Ausführungen aber prinzipiell auch auf diesen Thread mittelbar anwenden.


Etwas ot ist doch ok und alle wollen noch was lernen bzw. insiderwissen erhaschen. Nur dein bezug und umsetzung von den fakten und infos her sollte doch jetzt mal etwas greifbarer sein.

Denn nur schön werbewirksam ist ja auch a bisserl wenig für uns hifihobbieaner.


[Beitrag von Esche am 17. Aug 2008, 16:24 bearbeitet]
knollito
Inventar
#13 erstellt: 18. Aug 2008, 13:40

Esche schrieb:
Tach,


Ich möchte hier zwar nicht ins Horn anderer blasen, und sicher hast Du auch recht, dass der eine oder andere im Gesamtforum eher fragwürdigem Wissen, schlimmer noch mit geringer Erfahrung glänzt. Aber die oben aufgeführten Bemerkungen beweisen eben leider auch, dass Du nur die Infos eines Außenstehenden hast. Das ist nicht Ehrenrühriges, denn nicht jeder kann sich seit mehr als 20 Jahren beruflich mit HiFi-Tests beschäftigen und daher einen Blick hinter die Kulissen werfen. Trotzdem wäre ich dann mit solchen Äußerungen vorsichtig, zumal bei jemandem der Vergleichstest von über 1.000 HiFi-Produkten hinter sich und so manche Info hat, die nach außen nie kommuniziert wird


Ja, das ist doch mal super jemanden vom fach hier zu lesen und meine erwartungen und ansprüche sind schon ganz groß. Für wen has du denn getestet ?

Nat. bin ich außenstehender hobbyhifist und bin dann auch schon ganz gespannt, was du an fakten und infos zu bieten hast.

Mit welchen äußerungen muss ich denn vorsichtig sei, dass du hier für meinen eindruck einen werbefeldzug für audiodata abziehst.

Aber schaun wir mal was da kommt:


zu den Punkten 1.1 & 1.2 - das hat insofern etwas mit Audiodata zu tun, weil einige aktuellen Modelle dieses LS-Herstellers derzeit dem von mir skizzierten Ideal am nächsten kommen. Die Carre II oder die Partout II plus Soutien sind bereits exzellent, aber die Spitze markiert die teilaktive Avance. Ich habe bis in den sechsstelligen Bereich hinein noch keinen Lautsprecher gehört, der dem von mir skizzierten persönlichen Ideal nähergekommen ist


Also deine subjetktive meinung und dein hörgeschmack mehr also nicht.

Ich dachte schon du kommst jetzt mit fakten, die eine neutrale der aufnahmequalität am wenigst verfälschenden wiedergabemöglichkeit eines unentzerrten passivlautsprecher untermauern. Durch die technische umsetzung des abhörsystems definiert.

Wenn du die avance als spitze definierst, dann schau dir mal ihre abstrahlung/fg auf achse/winkel und ihr zeitverhalten vor allem beim aktivbass an.

Na was will man auch für 9k€ erwarten.

Aber wenn du noch keinen sechstelligen ls gehört hast, der dir so gut gefallen hat, bist du am ende mit der avance angelangt.


1.3 Bezüglich der Pegelfestigkeit gebe ich Dir insofern recht, dass es tatsächlich Lautsprecher gibt, die diesbezüglich mehr zu bieten haben. Nur: mich persönlich interessieren nur Pegel, bei denen mein Gehör mittelfristig nicht geschädigt wird. Und in dem Bereich spielen die genannten Modelle problemlos.



Ja es gibt lautere ls, ca. 90% in dieser preislasse können wenigstens unter 60 hz noch annehmbare klirrwerte und pegel bieten.

Wenn dich pegel >90 db nicht interessieren, hörst du scheinbar nur hörbücher.

Hör dir bitte keinen flügel oder ähliches großinstrument damit an, sonst wirds selbst bei 10db unter originallautstärke sehr eng.

So bleibt dein gehöhr und vor allem die ls langfristig unbeschädigt.


2. Mir gefällts noch immer, weil ich diese Lautsprecher im Heimkinobereich einsetze, wo sie aufgrund der Dualkoax-Chassis eine jederzeit empfehlenswerte Lösung darstellen (es sei denn Dein Wohnzimmer verfügt über 150 Quadratmeter, dann können wir natürlich auch über 7.1-Lösungen mit ausgewachsenen Standlautsprechern reden. Im HiFi-Bereich natürlich die teilaktive Avancé



Was ist denn ein dualkoax und warum ist dieser eine jeweils empfehlenswerte alternative?

Das muss sich dann aber bis zu teufel und co. rumsprechen, deren markt ist schwer gefährdet.


3. und genau auf diesen und den nachfolgenden Punkt bezieht sich mein einleitender Absatz. Denn hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Dieser Sensor kontrollierte Subwoofer ist der sauberste auf dem ganzen Markt, in dem das über Jahrzehnte gesammelte Know how zweier Hersteller zu einer gelungenen Synergie findet.



Hinter den kulissen jetzt wirds insidermäßig

Warum ist dieser sub der sauberste auf dem markt, weil er ähnliches marketinggeplapper wie backes und müller einsetzt ?

Was wenn man einen sub so baut, dass diese spielerei durch sinnvoll eingesetzte chassis gar nicht nötig ist. Mann soll ja nicht alles in cb zwängen.

Sonst ließt sich das sehr werbewirksam, aber du kannst ruhig mit etwas mehr info rausrücken, so ein paar daten und fakten, welche diese führungsstellung untermauern.


4. Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio. Auch die qualitative Umsetzung ist so hochwertig wie bei kaum einem anderen Chassis (was sich leider auch auf den Preis auswirkt) - und das Chassis wurde speziell für die Audiodata-LS, insbesondere die Avance gefertigt, womit Punkt 6 gleich mit beantwortet wäre


So wie viele hersteller das für sich in anspruch nehmen a.p., sonus faber, vienna acoustics, revel......

Also mir fallen auf einen schlag drei coaxe ein, die deutlich besser sind

Jetzt ganz neutral von den daten her.

Aber schön, dass audiodata sich das geleistet hat, stell dir mal vor, man hätte mit b&w oder focal nicht mithalten können

Nicht, dass ich einen koax verteufel, kleines akustisches zentrum und so


5. Ich kenne die Produkte von Canton und Magnat praktisch seit diese Firmen existieren. Dabei schätze ich insbesondere die clevere Fokussierung von Canton auf Ihre Zielgruppen. Die Chassis aber mit dem Dual-Koax von Audiodata zu vergleichen, halte ich aber – gelinde gesagt - für gewagt.



Also wieder ein alter bekannter, ich kenne da niemanden persönlich sondern verlasse mich auf die fakten und die veröffentlichten daten.

Ach komm, auch wenn die zielgruppe jetzt deiner meinung nach den hifipöbel darstellen, sollte / muss man sich doch auch mal über die technischen möglichkeiten dieser marken freuen.

Stimmt, weder canton noch magnat arbeitet mit coaxen, sondern klassisch, dafür sind deren technische ergebnisse nicht schlechter und teilweise sogar besser.

Nat. mit einem für den hifipöbel angepassten preis


7. Das Design ist allenfalls eine nette Dreingabe, wenngleich dies in diesem Fall – sehr selten im Audiobereich tatsächlich von einem Designer entworfen wurde (und der einige herstellungstechnische = schreinerhandwerkliche Herausforderungen zu lösen hatte). Das interessante spielt sich eher im Gehäuse ab, das dort u. a. eine nach aerodynamischen Gesichtspunkten optimierte Konstruktion aufweist und über mit 300.000 Stahlkügelchen gefüllten Kammern von jeglichen Resonanzen befreit wurde. Auch das „Auge“ der Avance beispielsweise, was zunächst als reiner Design-Gag scheint, dient bei genauerem Hinsehen einer verbesserten Klangperformance.


Ja die oberfläche mit nextel hat es in sich, hab da schon selber rumgedoktort. Das design musste halt an schlank und rank mit tannenbaumabstrahlung mit dem rest des marktes angepaßt werden, sieht halt ausschließlich besser aus.

Aerodynamisch ist gut halt stehende wellen vermeiden, oder strömungsgeräusche mindern das weiß man schon seit jahrzehnten, muss sich auch mal bei den studiomonitor herstellern rumsprechen, denn da scheint audiodata ja förmlich davon zu fliegen, da sie ihre kanten abrunden (mehr habe ich dazu nicht gefunden)

Die stahlkügelchen, auch hawaphon genannt habe ich schon vor fast 10 jahren gekannt und bei selbstbau-ls eingesetzt. Kommt aus der industrie und ist ein alter hut.

Auch wirken diese kügelchen nicht sehr breitbandig bei absorbtion und man hätte auch ein besonders leichtes und steifes gehäuse bauen können.

Oder geleich schiefer, ist da deutlich breitbandiger und besser.

Sind wirklich top verarbeitet high end ls, so wie alle marken die sich in diesem markt tummeln.


8. Richtig ist, das natürlich auch andere Hersteller Chassis paarweise selektieren (die Mehrzahl tut es übrigens nicht, was regelmäßig bei Tests zu Abweichungen von 3dB führt mit den entsprechenden Folgen). Aber auch hier gibt es Unterschiede, wie genau bzw. umfangreich diese Selektion durchgeführt wird: hier mechanisch, elektrisch und akustisch!



Also ich habe noch kein fertigchassis gekauft, dass sich drei db unterschied

Habe z.b. von hiquphon ein hochtonpärchen auf 0.1db genau selektiert gekauft, gut hat auch über 100 euro gekostet.images/smilies/insane.gif

Wo hast du denn testergebnisse, welche marken haben da geschludert, würde bestimmt viele hier interessieren.

Was verstehst du unter mechanisch akustisch selektiert, ich messe ein chassis


Und selbstverständlich stimmen andere Hersteller ihre Weichen auf die Chassis ab; aber wenn Du bei manchen dieser Hersteller verfolgen könntest, wie dies geschieht, würde Dich das Klangergebnis nicht mehr verwundern. Zudem gibt es große Unterschiede in der Qualität der bei einer Weiche verwendeten Bauteile – ebenfalls mit entsprechenden akustischen Folgen.



Stimmt manche schludern da, aber welche meinst du denn

Leider kann ich nur das wachsen meiner kinder verfolgen.

Ob teure bauteile auch besser sein müssen, ist eine diskussion bei diy´s , denn da ist auch in den letzten jahren so ein voodoo markt aufgetaucht. Aber bei den preisen von audiodata und konsorten darfs schon auch mal etwas teurer sein.

Aber sag doch mal genau, was die so einsetzen und warum das dann besser klingen soll.


Ich möchte es hierbei bewenden lassen, da es sonst zu weit off topic führt – gleichwohl lassen sich einige grundsätzliche Ausführungen aber prinzipiell auch auf diesen Thread mittelbar anwenden.


Etwas ot ist doch ok und alle wollen noch was lernen bzw. insiderwissen erhaschen. Nur dein bezug und umsetzung von den fakten und infos her sollte doch jetzt mal etwas greifbarer sein.

Denn nur schön werbewirksam ist ja auch a bisserl wenig für uns hifihobbieaner. :prost


Wie ich bereits erwähnte, will ich diese Sache hier nicht unnötig, da solche Diskussionen zu nichts führen, wie der Dynaudio-Thread eindrucksvoll belegt

Nur noch soviel - als wirklich letzte Anmerkungen zu dieser Diskussion. Es gibt leider den einen oder anderen im Forum, der meint, er oder sie könne sich das eine oder andere technische Wissen anlesen und hätte dann allgemeingültige Aussagen. Die Wirklichkeit sieht leider häufig anders aus als die Theorie - leider, sonst wäre vieles einfacher ... das beweisen immer wieder Hör- und Vergleichstests und die daraus erwachsenden Erfahrungen. Und ich bin ausschließlich hier, um von diesen persönlichen Erfahrungen zu berichten und andere davon profitieren zu lassen, wenn sie möchten - auch weil ich weiß, dass viele eben nicht über diese Vergleichsmöglichkeiten verfügen.

Zum Thema Wissenschaft und Erfahrungen sagte übrigens ein durchaus geschätzter Wissenschaftler, der zu Lebzeiten eng mit Mitgliedern der Familie meiner Frau zusammen gearbeitet hat: "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr. Rein logisch gewonnene Sätze sind mit Rücksicht auf das Reale völlig leer." Falls Dir der Autor nicht auf Anhieb einfallen sollte, ja, es war Albert Einstein.

Das ich die genannten Lautsprecher für das von mir formulierte Ziel und damit für meinen persönlichen Geschmack für die besten halte, habe ich glaube ich verständlich formuliert. Für mich ist das Original die Referenz und die Komponenten, die das jeweilige Original am besten reproduzieren können bzw. die Illusion perfektionieren, dass man nicht über eine Anlage, sondern das Original im eigenen Wohnzimmer hört, sind für mich die besten Komponenten. Also meine Referenz. Andere mögen für sich persönlich andere Klangziele definieren.

Zu technischen Daten nur soviel: Sie besagen manchmal viel, manchmal aber auch eher wenig (solange sie eine bestimmte Mindestqualität erreichen). So gibt es genügend Elektronik und Lautsprecher, die sich sich zwar in ihren jeweiligen Messwerten ähneln und nahezu gleichen, aber trotzdem akustisch nicht zu vergleichen sind. Zumal sich die jeweilige Gesamtanlage dann auch noch in den entsprechenden Räumlichkeiten bewehren muss.

Und ohne jetzt - in eine von Dir unterstellte Werbelyrik zu verfallen: Es wird schon einen Grund haben, wenn eine ganze Reihe mir bekannter Kollegen, die tagtäglich nichts anderes machen, als HiFi- oder Heimkomponenten zu testen, zuhause mit Audiodata hören (und besonders gerne über die Partout II), während sich einige Größen aus dem Rock und Pop-Geschäft die teilaktive Avance oder aber eine kleine "Armee" von Carrés in die heimischen Studios und Wohnzimmer einbauen lassen. Wohl bemerkt: keine "DSDS"-Sternchen, sondern wirkliche Größen, die zum Teil seit den 70er oder 80er Jahren im Geschäft sind ... also, Musiker, die sich auch eine Anlage für zwei, drei Millionen Euro kaufen könnten, wenn diese besser klingen würde.

Ich selbst war und bin übrigens nicht markenhörig. Auch kein Stammkunde ... selbst nicht bei Spaghetti oder Socken. Gibt es ein Produkt, dass mein Produktprofil besser erfüllt, wechsle ich den Hersteller. Und das ist im Falle von HiFi und Heimkino genauso. Und sollte mir bei meinen Tests ein Lautsprecher begegnen, der die teilaktive Avance klanglich übertrifft, dann wird diese ersetzen - egal, wie sein Hersteller auch heißen mag.

Überhaupt sind Deine Ausführungen ein wenig bizarr - erst fragst Du was ein DualKoax ist, dann fallen Dir plötzlich auf Anhieb drei Koaxe ein, deren Daten sich besser lesen. Ich kann Dich aber beruhigen: da ich alle Koaxe auf den Markt kenne - ich meine vergleichend gehört habe, nicht nur ein paar Daten gelesen habe - kann ich Dir sagen, dass keiner an den DualKoax von Audiodata heranreicht. Deren Vorteile liegen nicht nur in der Abstrahlcharakteristik, sondern auch in einer sysmtembedingten, faszinierenden Räumlichkeit und körperhaften Wiedergabe begründet.

Ich gebe ja zu, dass Du mich mit den meisten Deiner oben zitierten Ausführungen amüsierst. Nicht nur dass Du Dein Wissen aus Datenblättern beziehst, Du neigst auch gerne zu ironischen Anmerkungen mit denen Du Deine eingeschränkten praktischen (!) Kenntnisse selbst entlarvst.

Beispiel Schalldruck: Es ist ein Unterschied, ob ich eine Dauerbeschallung mit - sagen wir - 110 dB auf mich einwirken lasse, oder kurzzeitige Spitzenpegel diesen Wert erreiche. Und ja, mein geschultes und bis heute sehr leistungsfähiges Gehör ist es mir nicht wert, dies durch eine lärmende (!) Dauerbeschallung zerstören zu lassen. Trotzdem habe ich viel Spass beim Musikhören und Nachbarn regelmäßig auch Sie sind zum Glück ebenfalls musikbegeistert. Die von mir bevorzugten Schallpegel haben zudem einen weiteren Vorteil: Sie lassen eine feine Differenzierung des Musikgeschehens zu, die bei steigenden Pegeln grundsätzlich mehr und mehr verloren geht (warum das so ist, findest Du in guten Lehrbüchern der Sinnesphysiologie erklärt).

Ausführungen wie

Hör dir bitte keinen flügel oder ähliches großinstrument damit an, sonst wirds selbst bei 10db unter originallautstärke sehr eng.

belegen nicht gerade Kompetenz. Ich war zehn Jahre im Musik-Business und Musiktheater tätig, kenne also die Schallpegel der Instrumente (mal abgesehen davon, welche Instrumente alle zuhause vorhanden waren). Nur: Wer legt in einem Konzertsaal, sein Ohr auf einen Flügel? Wie die Lautstärke mit der Entfernung abnimmt, dürfte Dir indes geläufig sein ... dazu gibt es ja wieder Formeln.

Auf Deine Äußerungen zu B&W, Focal und Teufel will ich nicht weiter eingehen, weil das Thema dann um neue Facetten aufgebläht wird. Teufel und Dual-Koax? Würde denen schon einen gehörigen Klangschub verpassen, nur wären die Preise dann wohl nicht mehr konkurrenzfähig. Was den Sensor kontrollierten Bassbereich angeht, empfehle ich dasselbe wie bei den Lautsprechern und jeglicher Elektronik. Nicht geduldiges Papier mit Datenkolumnen lesen, sondern anhören und die Unterschiede selbst entdecken. Es gibt genug Musikkenner, die über wesentlich teurere Lautsprecher verfügen, und u. a. anmerkten, sie hätten noch nie einen derart sauber wiedergegebenen Bass wie bei der teilaktiven Avance gehört. Aber wie gesagt, selbst unter vergleichbaren Bedingungen gegen andere Lautsprecher hören und sich dann ein Urteil bilden.

Frech finde ich indessen Deine Unterstellung, dass ich Canton-Kunden zum HiFi-Pöbel zählen würde. Jeder setzt die im verfügbaren finanziellen Ressourcen anders ein und definiert für sich persönlich, was ihm wichtig(er)ist. Canton baut in seinem Segment sehr ausgereifte Lautsprecher.
Nur kann ich nicht von einem Golf erwarten, dass er dieselben Fahrleistungen wie ein Porsche 911 Turbo oder ein Maybach erbringt. Trotzdem ist der Golf ein gutes Produkt.

Die Form - sowohl innen wie außen - hat im übrigen nicht nur etwas mit Ästhetik, sondern auch mit Gehäuse-Anregungen und dem Abstrahlverhalten zu tun. Und da Du ja ein Fan von Mess-Tabellen bist, ja, wenn man das Design des Avance-Auges ändert, ändert sich auch der Klang - und die Mess-Ergebnisse.

Das Du die Stahlkügelchen gefüllten Kammern schon seit zehn Jahren kennst, wundert mich nicht. Rate mal, wie lange es darauf schon ein Patent gibt und wer dies hält?

Richtig ist, dass Schiefer an sich ein sehr interessantes Material - auch im HiFi-Bereich ist. Ich kenne auch sehr passable Schiefer-LS (fingen die nicht mit F an) - aber auch die konnten die klangliche Performance meiner augenblicklichen Favoritin im direkten Vergleich nicht erreichen.

Beim Kauf Deiner Chassis scheint Du geradezu unverschämtes Glück gehabt zu haben. Meine Erfahrungen sind da andere. Die Performance der daraus letztendlich entspringenden LS würde mich aber doch mal interessieren ...

Nichts für ungut - und bitte entschuldige, wenn ich dies hier nun wirklich für mich abschließe. Aber solange Du nur Datenblätter und keine konkreten Vergleiche mit den daraus resultierenden Erfahrungen anführst, bringt uns das hier nicht weiter. Und dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade.
knollito
Inventar
#14 erstellt: 18. Aug 2008, 13:43
Da kptools schon so nett war, einen eigenen Audiodata-Thread einzurichten, vielleicht möchten auch andere Audiodata-Besitzer oder -interessenten die Gelegenheit nutzen, ihre Erfahrungen hier auszutauschen?
terr1ne
Stammgast
#15 erstellt: 18. Aug 2008, 14:38
OT:
Nur kurz, weil ich das recht amüsant fand, bez. der sehr erfolgreichen Musiker und ihre investitionsbereitschaft in teure Komponenten, wo sie meinen, dass sie besser klingen:
Es gibt genung (zu)hoch bezahlte Musiker, die überhaupt keine Ahnung von vernünftiger Musikwidergabe haben. Es ist manchmal wirklich erstaunlich, welch abstruse Mixe sie in ihrem In-Ear System haben wollen und was sie für eine Vorstellung von einer Akustischen Gitarre haben.
Sie geben vielleicht (sau)viel Geld für ein vernünftiges System aus, haben von Akustik aber (überhaupt)keine Ahnung.
Kurz: Nur weil ein Musiker enorm erfolgreich ist, hat er auch Ahnung von vernünftiger und verfärbungsfreier Widergabe.

@Esche
Machs dir doch einfach...kauf dir ein Interface, Messmikrofon und (sofern nicht vorhanden) Notebook, installier dir die entsprechende Software, ziehe los, leih dir die Luft-Transformatoren aus und Mess sie selbst durch. Am besten in deinem Wohnzimmer um den schlimmsten Musikteufel überhaupt mit einzubeziehen...den Raum.

Genauso solltest du bei Zeitschriften und Webseiten die ihr Geld mit Testergebnissen verdienen, dringenst einen Hintergedanken im Kopf behalten: Sie wollen nicht in die Hände beißen, die sie füttern.
So solltest du auch an gewisse Aussagen hier im Forum umgehen

Ansonsten wurden von knollito entscheidende Punkte angesprochen, die du unbedingt beherzigen solltest...auch wenn seine Aussagen ein wenig selbstverherrlichend daherkommen

Viel Erfolg!

Edit:
PS: Seitlich abstrahlende Bässe sind in den meisten Hörräumen der Tot!


[Beitrag von terr1ne am 18. Aug 2008, 14:42 bearbeitet]
Murray
Inventar
#16 erstellt: 18. Aug 2008, 14:44
Hi,


Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio.


zwei Millionen Euro für ein Chassis? Ne...

Harry
Esche
Inventar
#17 erstellt: 18. Aug 2008, 16:15

Wie ich bereits erwähnte, will ich diese Sache hier nicht unnötig, da solche Diskussionen zu nichts führen, wie der Dynaudio-Thread eindrucksvoll belegt

Nur noch soviel - als wirklich letzte Anmerkungen zu dieser Diskussion. Es gibt leider den einen oder anderen im Forum, der meint, er oder sie könne sich das eine oder andere technische Wissen anlesen und hätte dann allgemeingültige Aussagen. Die Wirklichkeit sieht leider häufig anders aus als die Theorie - leider, sonst wäre vieles einfacher ... das beweisen immer wieder Hör- und Vergleichstests und die daraus erwachsenden Erfahrungen. Und ich bin ausschließlich hier, um von diesen persönlichen Erfahrungen zu berichten und andere davon profitieren zu lassen, wenn sie möchten - auch weil ich weiß, dass viele eben nicht über diese Vergleichsmöglichkeiten verfügen.

Zum Thema Wissenschaft und Erfahrungen sagte übrigens ein durchaus geschätzter Wissenschaftler, der zu Lebzeiten eng mit Mitgliedern der Familie meiner Frau zusammen gearbeitet hat: "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr. Rein logisch gewonnene Sätze sind mit Rücksicht auf das Reale völlig leer." Falls Dir der Autor nicht auf Anhieb einfallen sollte, ja, es war Albert Einstein.

Das ich die genannten Lautsprecher für das von mir formulierte Ziel und damit für meinen persönlichen Geschmack für die besten halte, habe ich glaube ich verständlich formuliert. Für mich ist das Original die Referenz und die Komponenten, die das jeweilige Original am besten reproduzieren können bzw. die Illusion perfektionieren, dass man nicht über eine Anlage, sondern das Original im eigenen Wohnzimmer hört, sind für mich die besten Komponenten. Also meine Referenz. Andere mögen für sich persönlich andere Klangziele definieren.



Eine neue bergpredigt auf politiker art mit null inhalt respekt

Kurz und knapp dir gefallen die ls einfach


Zu technischen Daten nur soviel: Sie besagen manchmal viel, manchmal aber auch eher wenig (solange sie eine bestimmte Mindestqualität erreichen). So gibt es genügend Elektronik und Lautsprecher, die sich sich zwar in ihren jeweiligen Messwerten ähneln und nahezu gleichen, aber trotzdem akustisch nicht zu vergleichen sind. Zumal sich die jeweilige Gesamtanlage dann auch noch in den entsprechenden Räumlichkeiten bewehren muss.


Ja aber warum macht das bei audiodata so gut wie nichts aus und bei anderen marken nicht, so stellst du es dar:

Sie sind "neutrale referenz"


Und ohne jetzt - in eine von Dir unterstellte Werbelyrik zu verfallen: Es wird schon einen Grund haben, wenn eine ganze Reihe mir bekannter Kollegen, die tagtäglich nichts anderes machen, als HiFi- oder Heimkomponenten zu testen, zuhause mit Audiodata hören (und besonders gerne über die Partout II), während sich einige Größen aus dem Rock und Pop-Geschäft die teilaktive Avance oder aber eine kleine "Armee" von Carrés in die heimischen Studios und Wohnzimmer einbauen lassen. Wohl bemerkt: keine "DSDS"-Sternchen, sondern wirkliche Größen, die zum Teil seit den 70er oder 80er Jahren im Geschäft sind ... also, Musiker, die sich auch eine Anlage für zwei, drei Millionen Euro kaufen könnten, wenn diese besser klingen würde.



Ich glaube frau schaffrad (gina) hat emitter

Ja aber jetzt glaube ich alles


Überhaupt sind Deine Ausführungen ein wenig bizarr - erst fragst Du was ein DualKoax ist, dann fallen Dir plötzlich auf Anhieb drei Koaxe ein, deren Daten sich besser lesen. Ich kann Dich aber beruhigen: da ich alle Koaxe auf den Markt kenne - ich meine vergleichend gehört habe, nicht nur ein paar Daten gelesen habe - kann ich Dir sagen, dass keiner an den DualKoax von Audiodata heranreicht. Deren Vorteile liegen nicht nur in der Abstrahlcharakteristik, sondern auch in einer sysmtembedingten, faszinierenden Räumlichkeit und körperhaften Wiedergabe begründet


Deine sind ziemlich konkret, nämlich werbewirksam

Mit dual coax wollte ich dir ein bällchen zuwerfen, um zu sehen, was du vom chassis-system verstehst

Also fangen, was ist denn nun ein dual coax im vergleich z.b. zum normalen seas coax ?


Welche koaxe hast du denn schon im vergleich gehört, um zu diesem absoluten ergebnis gekommen zu sein, du kennst ja alle.

Aber faszinierende räumlichkeit und körperhafe wiedergabe ist schon ne hammer erklärung, ich bin tief beeindruckt.


Ich gebe ja zu, dass Du mich mit den meisten Deiner oben zitierten Ausführungen amüsierst. Nicht nur dass Du Dein Wissen aus Datenblättern beziehst, Du neigst auch gerne zu ironischen Anmerkungen mit denen Du Deine eingeschränkten praktischen (!) Kenntnisse selbst entlarvst.


Sorry, ich muss mich ja mit einem insider auseinandersetzen und mir fiel nach deinen predigerartigen ausführungen mit null sachlichem inhalt nur ironie ein.

So freut es mich nat. dass ich dir ein lächeln aufs gesicht zaubern konnte, nun bist du aber mal drann etwas greifbares zu präsentieren. Ich und einige andere auch warten ganz gespannt.

Mal sehen obs besser wird bis jetzt wars ja ein bildbeitrag ohne "titten".


Beispiel Schalldruck: Es ist ein Unterschied, ob ich eine Dauerbeschallung mit - sagen wir - 110 dB auf mich einwirken lasse, oder kurzzeitige Spitzenpegel diesen Wert erreiche. Und ja, mein geschultes und bis heute sehr leistungsfähiges Gehör ist es mir nicht wert, dies durch eine lärmende (!) Dauerbeschallung zerstören zu lassen


Ja mit einem gehör sollte man vorsichtig umgehen, aber wer hat von einer dauerbeschallung von 110db gesprochen, es ging um die fähigkeiten dieses einzellchassis, (kompakt ls) auch im tiefbass praxisnahe lautstärken zu erziehlen, um den anspruch den du diesen lautsprechern zuschreibst zu erfüllen. Um alles neutral und der aufnahme gerecht wiederzugeben, muss eben auch der tiefbass unter 90hz stimmen.

Das kann solch ein system gar nicht leisten, egal von wem es kommt.

Rest wieder bla bla, was interessieren deine nachbarn hier


belegen nicht gerade Kompetenz. Ich war zehn Jahre im Musik-Business und Musiktheater tätig, kenne also die Schallpegel der Instrumente (mal abgesehen davon, welche Instrumente alle zuhause vorhanden waren). Nur: Wer legt in einem Konzertsaal, sein Ohr auf einen Flügel? Wie die Lautstärke mit der Entfernung abnimmt, dürfte Dir indes geläufig sein ... dazu gibt es ja wieder Formeln.


Aber deine, weil du zehn jahre..... komm hör auf.

Dir sollte auch bekannt sein, dass ein konzertflügel auch direkt aufgenommen wird und nicht im klo unter der bühne.

Schlagzeuge und co im studio wohl auch direkt und nicht hinter der scheibe.


Auf Deine Äußerungen zu B&W, Focal und Teufel will ich nicht weiter eingehen, weil das Thema dann um neue Facetten aufgebläht wird. Teufel und Dual-Koax? Würde denen schon einen gehörigen Klangschub verpassen, nur wären die Preise dann wohl nicht mehr konkurrenzfähig. Was den Sensor kontrollierten Bassbereich angeht, empfehle ich dasselbe wie bei den Lautsprechern und jeglicher Elektronik. Nicht geduldiges Papier mit Datenkolumnen lesen, sondern anhören und die Unterschiede selbst entdecken. Es gibt genug Musikkenner, die über wesentlich teurere Lautsprecher verfügen, und u. a. anmerkten, sie hätten noch nie einen derart sauber wiedergegebenen Bass wie bei der teilaktiven Avance gehört. Aber wie gesagt, selbst unter vergleichbaren Bedingungen gegen andere Lautsprecher hören und sich dann ein Urteil bilden.


Du teufel braucht keine dual coax für seine thx systme, die unterliegen einer definierter thx-norm

Mir ging es nur darum, dass ein teures carré II set sicherlich nicht das non plus ultra, so wie du es darstellst im heimkinobereich ist.

Rest wieder bla bla ....


Frech finde ich indessen Deine Unterstellung, dass ich Canton-Kunden zum HiFi-Pöbel zählen würde. Jeder setzt die im verfügbaren finanziellen Ressourcen anders ein und definiert für sich persönlich, was ihm wichtig(er)ist. Canton baut in seinem Segment sehr ausgereifte Lautsprecher.
Nur kann ich nicht von einem Golf erwarten, dass er dieselben Fahrleistungen wie ein Porsche 911 Turbo oder ein Maybach erbringt. Trotzdem ist der Golf ein gutes Produkt.



So kam es für mich rüber ohne das du was sinniges zu diesem thema gebracht hättest. Ja canton baut ausgereifte lautsprecher für kunden die das kaufen wollen.

Aber deshalb baut audiodata nicht das non plus ultra sondern ist ein high end hersteller unter vielen.

Autovergleiche beantworte ich nicht, haben nichts mit hifi zu tun.


Die Form - sowohl innen wie außen - hat im übrigen nicht nur etwas mit Ästhetik, sondern auch mit Gehäuse-Anregungen und dem Abstrahlverhalten zu tun. Und da Du ja ein Fan von Mess-Tabellen bist, ja, wenn man das Design des Avance-Auges ändert, ändert sich auch der Klang - und die Mess-Ergebnisse.



Jo wobei da design wohl das wichtigste gewesen ist. Warum wohl sonst eine trennfrequenz von 180 hz bei den seitlichen bässen.

Aber schau dir mal die ambiance im test der hifi & records 3/05 an, besonders die messungen

Ja da hat design gesiegt.

Aber sag mal, was hat audiodata bei design getan, um das abstrahlverhalten zu verbessern. Der coax hat übrigens genau die gleichen problemchen, wie sein seas bruder durch die chassisgeometrei des tmt vor dem ht ab 1,4 khz


Rate mal, wie lange es darauf schon ein Patent gibt und wer dies hält?


Wer klär uns auf, wird die firma korff ag interessieren


Beim Kauf Deiner Chassis scheint Du geradezu unverschämtes Glück gehabt zu haben. Meine Erfahrungen sind da andere


Dann haben das andere auch, frag mal murray


Die Performance der daraus letztendlich entspringenden LS würde mich aber doch mal interessieren ...


Echt, komm doch einfach mal vorbei, ich bin ganz zufrieden mit denen. So gut wie ich eben konnte und was ich wollte.


Nichts für ungut - und bitte entschuldige, wenn ich dies hier nun wirklich für mich abschließe. Aber solange Du nur Datenblätter und keine konkreten Vergleiche mit den daraus resultierenden Erfahrungen anführst, bringt uns das hier nicht weiter. Und dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade.


Dafür, dass du wenig zeit hast, schreibt du ganz schon inhaltlose predigten. Außer schaumschlägerei habe ich nichts produktives gelesen.

Aber du hast ja noch die chance was inhaltliches beizutragen und werbung kannst du dann noch besser machen.


[Beitrag von Esche am 18. Aug 2008, 18:12 bearbeitet]
Esche
Inventar
#18 erstellt: 18. Aug 2008, 16:24

@Esche
Machs dir doch einfach...kauf dir ein Interface, Messmikrofon und (sofern nicht vorhanden) Notebook, installier dir die entsprechende Software, ziehe los, leih dir die Luft-Transformatoren aus und Mess sie selbst durch. Am besten in deinem Wohnzimmer um den schlimmsten Musikteufel überhaupt mit einzubeziehen...den Raum


Hab ich schon gekauft, aber durchgemessen habe sie doch schon andere. Aber wär sicherlich der richtige weg, um vergeleichbares bei sich z.h. zu testen.

Das sehr viel vom raum und dem diffusschallfeld des ls abhängt ist klar, aber eine audiodata braucht das scheinbar alles nicht, denn sie ist allen marken überlegen.

Leider fehlt mir hierzu der platz und die zeit, auch habe ich da wahrscheinlich zu wenig vergleichsgrößen. Da vertraue ich den messständen der bekannen hifi-zeitungen genug, da sich dort alle getesteten produkte messen müssen.

Interessant wärs aber trotzdem mal


Ansonsten wurden von knollito entscheidende Punkte angesprochen, die du unbedingt beherzigen solltest...auch wenn seine Aussagen ein wenig selbstverherrlichend daherkommen


Um seinen hörgeschmack ging es mir nie, der sei ihm belassen und steht außer diskussion


Welche punkte sind dir noch aufgefallen ?

Gr.
Haltepunkt
Inventar
#19 erstellt: 18. Aug 2008, 17:25

Esche schrieb:

Autovergleiche beantworte ich nicht, haben nichts mit hifi zu tun.


Ach, was hatten denn die anderen epischen Nichtigkeiten mit Hifi zu tun, auf die Du geantwortet hast?
Esche
Inventar
#20 erstellt: 18. Aug 2008, 17:43
Stimmt das zu erkennen war der antrieb meiner nachfragen
knollito
Inventar
#21 erstellt: 19. Aug 2008, 16:39

terr1ne schrieb:
OT:
Nur kurz, weil ich das recht amüsant fand, bez. der sehr erfolgreichen Musiker und ihre investitionsbereitschaft in teure Komponenten, wo sie meinen, dass sie besser klingen:
Es gibt genung (zu)hoch bezahlte Musiker, die überhaupt keine Ahnung von vernünftiger Musikwidergabe haben. Es ist manchmal wirklich erstaunlich, welch abstruse Mixe sie in ihrem In-Ear System haben wollen und was sie für eine Vorstellung von einer Akustischen Gitarre haben.
Sie geben vielleicht (sau)viel Geld für ein vernünftiges System aus, haben von Akustik aber (überhaupt)keine Ahnung.
Kurz: Nur weil ein Musiker enorm erfolgreich ist, hat er auch Ahnung von vernünftiger und verfärbungsfreier Widergabe.

@Esche
Machs dir doch einfach...kauf dir ein Interface, Messmikrofon und (sofern nicht vorhanden) Notebook, installier dir die entsprechende Software, ziehe los, leih dir die Luft-Transformatoren aus und Mess sie selbst durch. Am besten in deinem Wohnzimmer um den schlimmsten Musikteufel überhaupt mit einzubeziehen...den Raum.

Genauso solltest du bei Zeitschriften und Webseiten die ihr Geld mit Testergebnissen verdienen, dringenst einen Hintergedanken im Kopf behalten: Sie wollen nicht in die Hände beißen, die sie füttern.
So solltest du auch an gewisse Aussagen hier im Forum umgehen

Ansonsten wurden von knollito entscheidende Punkte angesprochen, die du unbedingt beherzigen solltest...auch wenn seine Aussagen ein wenig selbstverherrlichend daherkommen ;)images/smilies/insane.gif

Viel Erfolg!

Edit:
PS: Seitlich abstrahlende Bässe sind in den meisten Hörräumen der Tot! :D



Was die Musiker anbelangt, so gebe ich Dir bei vielen von diesen durchaus recht ... allerdings sind darunter nicht nur Rock- und Popmusiker, sondern auch arrivierte Künstler aus dem Klassikbereich (Sänger, Instrumentalisten), die - entweder als Solisten, aber auch in einigen der best beleumundetsten Symphonieorchester Europas spielen.

Der Anmerkungen zu den Zeitschriften kann und will ich nicht widersprechen Ich habe meine Gründe, warum ich nie einer Redaktion in Festanstellung beigetreten bin.

Selbstverherrlichend sollte es nicht klingen, im Gegenteil, ich hoffe immer, dass meine Tipps oder eben auch Vergleichsmöglichkeiten die eine oder andere kostspielige Enttäuschung ersparen ... mir gehen nur manche Allgemeinplätze und Formulierungen "auf den Senkel", wenn die entsprechenden Verlautbarer sich dazu nur auf irgendwelche Theorien berufen, aber eben nicht wirklich auf umfassende praktische Vergleiche. Das wäre dasselbe als wenn ein Bewohner des tropischen Regenwaldes das erste Mal einen Ferrari und Porsche sieht - und sagt, der Ferrari fährt mit 250 bestimmt besser und leichter lenkbar durch die Kurven, der hat nämlich breitere Reifen. Auch hier sieht die Realität anders aus.

Seitlich abstrahlende Bässe werden überall dort zum Problem, wo ein gewisser Mindestabstand zu den Wänden oder Möbeln nicht eingehalten werden kann. Das kann aber auch bei ganz normalen Dreiwege-Lautsprechern passieren - abhängig von der Geometrie und Einrichtung des Raumes. Der Vorteil bei teilaktiven Lautsprechern besteht auch (!) darin, zumindest in gewissen Maße den Bass-Bereich auf die räumlichen Gegebenheiten abzustimmen.
knollito
Inventar
#22 erstellt: 19. Aug 2008, 16:42

Murray schrieb:
Hi,


Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio.


zwei Millionen Euro für ein Chassis? Ne...

Harry


Für die Entwicklung des Chassis, Harry! Der Preis pro Chassis ist natürlich ein anderer ...
Murray
Inventar
#23 erstellt: 19. Aug 2008, 16:45

knollito schrieb:

Murray schrieb:
Hi,


Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio.


zwei Millionen Euro für ein Chassis? Ne...

Harry


Für die Entwicklung des Chassis, Harry! Der Preis pro Chassis ist natürlich ein anderer ...


War auch gemeint. Rechne mal überschlägig, wieviele Lautsprecher Audiodata verkaufen müsste, um das Geld für die nur für die Entwicklung wieder reinzubekommen. Ich kenn die Großmarktpreise, und wenn Audiodata wirklich 2 Millionen für ein abgewandeltes, bekanntes Chassis bezahlt hat... Jeder größere Hersteller fertigt auch individuelle "Klein"serien, meist ohne Aufpreis.

Harry
knollito
Inventar
#24 erstellt: 19. Aug 2008, 16:59

Murray schrieb:

knollito schrieb:

Murray schrieb:
Hi,


Tatsächlich wird das Dual-Koax-Chassis von SEAS produziert - entwickelt wurde es aber von Audiodata in Zusammenarbeit mit SEAS. Kosten 2 Mio.


zwei Millionen Euro für ein Chassis? Ne...

Harry


Für die Entwicklung des Chassis, Harry! Der Preis pro Chassis ist natürlich ein anderer ...


War auch gemeint. Rechne mal überschlägig, wieviele Lautsprecher Audiodata verkaufen müsste, um das Geld für die nur für die Entwicklung wieder reinzubekommen. Ich kenn die Großmarktpreise, und wenn Audiodata wirklich 2 Millionen für ein abgewandeltes, bekanntes Chassis bezahlt hat... Jeder größere Hersteller fertigt auch individuelle "Klein"serien, meist ohne Aufpreis.

Harry


Ich habe ja nicht behauptet, dass Audiodata die Entwicklungskosten (allein) getragen hat. Im Gegenteil. Bei der Entwicklung ging es auch SEAS darum, auszuloten, was geht, also im Prinzip die Dual-Koax-Technik für Lautsprecher auszureizen. Da ich die Preise der Chassis kenne, hast Du schon recht: da müssen schon einige Lautsprecher verkauft werden, aber man ist dort auf einem sehr guten Weg ...
Murray
Inventar
#25 erstellt: 19. Aug 2008, 17:06
Hi,

was macht denn dieses Chassis soviel besser als das Serienprodukt? Außer, daß es weniger Membranfläche hat... Der Hochtöner ist wohl der gleiche, die Membran besteht aus Magnesium anstatt aus Polypropylen.
In einem anderen Modell finde ich einen Breitbänder: Super Teil, kenne ich persönlich, nur wird da auch wieder von "Spezialanfertigung" geschrieben. Ich wüsste nicht, wie man dieses spezielle Chassis noch verbessern könnte...

Harry
terr1ne
Stammgast
#26 erstellt: 19. Aug 2008, 20:20

Murray schrieb:
Hi,

was macht denn dieses Chassis soviel besser als das Serienprodukt? Außer, daß es weniger Membranfläche hat... Der Hochtöner ist wohl der gleiche, die Membran besteht aus Magnesium anstatt aus Polypropylen.
In einem anderen Modell finde ich einen Breitbänder: Super Teil, kenne ich persönlich, nur wird da auch wieder von "Spezialanfertigung" geschrieben. Ich wüsste nicht, wie man dieses spezielle Chassis noch verbessern könnte...

Harry


Sie haben es vermutlich bei Vollmond mit Katzenmilch eingerieben und ein Huhn geopfert als der Saturn im 7. Haus stand.
Haltepunkt
Inventar
#27 erstellt: 20. Aug 2008, 07:05

Murray schrieb:
...In einem anderen Modell finde ich einen Breitbänder: Super Teil, kenne ich persönlich, ...


Ist das Dein Ernst? Setzt du den für einen Spaßlautsprecher oder bandbegrenzt als MT ein?

Zum Seas-Koax: preislich würde ich mich bei einem 6,5“er an der Kompakten Emes BLACK tvHR orientieren. Eine sauber konstriuerte Aktivbox für 650 EUR/ St. Anselm Goertz meint immerhin, Emes hätte das Maximale aus dem Koax rausgeholt.
Meine Preisbereitschaft für das schlechtere passive Konzept – Modifikation hin oder her - von audiodata läge demnach bei etwa 200 EUR/St. Motivation solch ein Produkt überhaupt zu kaufen, hätte ich natürlich gar keine. Für kostspielige Gehäuse, Design und Werbegeblubber bin ich jedenfalls nicht bereit, Geld auszugeben. Die angesprochene Paarselektion beispielsweise ist bei Aktivboxen ja selbstverständlich.
gambale
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 20. Aug 2008, 09:29

Haltepunkt schrieb:

Murray schrieb:
...In einem anderen Modell finde ich einen Breitbänder: Super Teil, kenne ich persönlich, ...


Ist das Dein Ernst? Setzt du den für einen Spaßlautsprecher oder bandbegrenzt als MT ein?

Zum Seas-Koax: preislich würde ich mich bei einem 6,5“er an der Kompakten Emes BLACK tvHR orientieren. Eine sauber konstriuerte Aktivbox für 650 EUR/ St. Anselm Goertz meint immerhin, Emes hätte das Maximale aus dem Koax rausgeholt.
Meine Preisbereitschaft für das schlechtere passive Konzept – Modifikation hin oder her - von audiodata läge demnach bei etwa 200 EUR/St. Motivation solch ein Produkt überhaupt zu kaufen, hätte ich natürlich gar keine. Für kostspielige Gehäuse, Design und Werbegeblubber bin ich jedenfalls nicht bereit, Geld auszugeben. Die angesprochene Paarselektion beispielsweise ist bei Aktivboxen ja selbstverständlich.


he he 200 Euro, da müßte Audiodata seine PL ja heftig nach unten korrigieren oder Emes entsprechend anheben aber ist ja nichts neues das die sog. High-End Buden ihre Kunden ausnehmen wie die Weihnachtsganz und rel wenig dafür bieten wenn man von der temporär schönen Verpackung mal absieht
Murray
Inventar
#29 erstellt: 20. Aug 2008, 09:37
Hi,


Ist das Dein Ernst? Setzt du den für einen Spaßlautsprecher oder bandbegrenzt als MT ein?


sowohl als auch: Ich unterschiede da zwischen "Spaß machen" und "ernsthaft arbeiten"...
Bald kriege ich diese Tröte hier:



3 Zoll(!)-Koax mit 11mm Gewebekalotte.. Kriegt noch einen kleinen Bass untergeschnallt, ebenfalls im Kompaktgehäuse. Bin gespannt, ob der was taugt. Mit dem wöre die Bepreisung auch realistischer:


audiodata läge demnach bei etwa 200 EUR/St


Selbst beim Emes liegt die Kalkulation so:

- Gehäuse
- Chassis
- Endstufen

Passiv könnte man die also gewinnbringend vielleicht bei 400 Euro/Stück anbieten, gute Chasis sind halt teuer... Die Endstufen kosten nichts, und ein DSP in Großserie ist ein Centartikel.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 20. Aug 2008, 10:04

Murray schrieb:
Hi,


Ist das Dein Ernst? Setzt du den für einen Spaßlautsprecher oder bandbegrenzt als MT ein?


sowohl als auch: Ich unterschiede da zwischen "Spaß machen" und "ernsthaft arbeiten"...
Bald kriege ich diese Tröte hier:



3 Zoll(!)-Koax mit 11mm Gewebekalotte.. Kriegt noch einen kleinen Bass untergeschnallt, ebenfalls im Kompaktgehäuse. Bin gespannt, ob der was taugt. Mit dem wöre die Bepreisung auch realistischer:


audiodata läge demnach bei etwa 200 EUR/St


Selbst beim Emes liegt die Kalkulation so:

- Gehäuse
- Chassis
- Endstufen

Passiv könnte man die also gewinnbringend vielleicht bei 400 Euro/Stück anbieten, gute Chasis sind halt teuer... Die Endstufen kosten nichts, und ein DSP in Großserie ist ein Centartikel.

Harry


ja aber passiv ist doch gemessen an den aktiven oft viel zu teuer, vor allen Dingen wenn man bedenkt, das die nach deiner Meinung billigen Endstufen aber immerhin auf das Chassis abgestimmt sind, und bei Mehrwegelösungen jedes Chassis seine eigene Befeuerung hat.Wenn man das alles zusammengerechnet, ist das PL Verhältnis gerade bei den kleinen guten Aktiven meist unschlagbar....
Murray
Inventar
#31 erstellt: 20. Aug 2008, 10:10
Hi,


ja aber passiv ist doch gemessen an den aktiven oft viel zu teuer


meinen Post hast Du aber gelesen, oder? Die Emes ist preiswert, gleichzeitig ist eine Forderung von 200 Euro für eine Box mit gutem Koax absolut unrealistisch.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 20. Aug 2008, 10:33

Murray schrieb:
Hi,


ja aber passiv ist doch gemessen an den aktiven oft viel zu teuer


meinen Post hast Du aber gelesen, oder? Die Emes ist preiswert, gleichzeitig ist eine Forderung von 200 Euro für eine Box mit gutem Koax absolut unrealistisch.

Harry


klar ging Martin aber doch nur darum, was ihm das ganze persönlich wert sei, dahinter verbirgt sich doch die Aussage, das er von dem ganzen Ansatz dieses Herstellers nichts hält und dessen PL Verhältnis indiskutabel findet wenn man das mit aktiven Lösungen vergleicht. Was ein Anbieter für so ein Produkt verlangen muß, um wirtchaftlich zu überleben, war meiner Ansicht gar nicht Gegenstand einer ernsthaften Betrachtung.Der Tenor war: lohnt sich nicht, braucht man sich nicht zu kaufen, schon gar nicht zum verlangten Listenpreis...
Murray
Inventar
#33 erstellt: 20. Aug 2008, 10:40
Hi,


Der Tenor war: lohnt sich nicht, braucht man sich nicht zu kaufen, schon gar nicht zum verlangten Listenpreis...


so eine schwarz/weiß-Malerei ist "etwas" kontraproduktiv. Da werden absolut unrealistische Forderungen von 200 Euro/Stück gestellt, am anderen Ende die highendige Bepreisung von Audiodata. Irgendwo in der Mitte kann man sich treffen.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 20. Aug 2008, 10:48

Murray schrieb:
Hi,


Der Tenor war: lohnt sich nicht, braucht man sich nicht zu kaufen, schon gar nicht zum verlangten Listenpreis...


so eine schwarz/weiß-Malerei ist "etwas" kontraproduktiv. Da werden absolut unrealistische Forderungen von 200 Euro/Stück gestellt, am anderen Ende die highendige Bepreisung von Audiodata. Irgendwo in der Mitte kann man sich treffen.

Harry


da hast nat recht, aber Audiodata ist wie so viele Hersteller völlig überteuert.

Anderes Beispiel: diese passive Kompaktbox Sonic Argenta kostet je nach Ausf. zwischen 1200 und 1800€/stk.!!??
klar das man da etwas bissig wird und die Kritik überzieht. Es gibt nat auch ne Reihe seriöser Hersteller, wo man die Preisgestaltung eher nachvollziehen kann, weil sie keinen Fan-Aufschlag beinhaltet
Murray
Inventar
#35 erstellt: 20. Aug 2008, 10:55
Hi,


da hast nat recht, aber Audiodata ist wie so viele Hersteller völlig überteuert.


woran definierst Du überteuert? Weil so ein optisch extrem häßlicher Aktivmonitor weniger Geld kostet? Klanglich sind die nicht besser als eine gute passive Version, die Equalizingmöglichkeiten würden mich als Aktivmenschen ebenfalls stutzig machen: Wofür brauche ich einen Höhenregler? Raumaksutik kann man damit auch nicht behandeln...
Sorry, eine Emes mit schönem Gehäuse wäre ok, würde aber schlicht ein vielfaches kosten und nicht besser sein als die gleiche Version in passiv. Bei einem Dreiwegemonitor kann man diskutieren, da lohnt es sich schon, nur ist da der Stückpreis auch gleich ein bißchen höher. Und immer noch mit "Bäh"-Gehäuse...

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 20. Aug 2008, 11:18

Murray schrieb:
Hi,


da hast nat recht, aber Audiodata ist wie so viele Hersteller völlig überteuert.


woran definierst Du überteuert? Weil so ein optisch extrem häßlicher Aktivmonitor weniger Geld kostet? Klanglich sind die nicht besser als eine gute passive Version, die Equalizingmöglichkeiten würden mich als Aktivmenschen ebenfalls stutzig machen: Wofür brauche ich einen Höhenregler? Raumaksutik kann man damit auch nicht behandeln...
Sorry, eine Emes mit schönem Gehäuse wäre ok, würde aber schlicht ein vielfaches kosten und nicht besser sein als die gleiche Version in passiv. Bei einem Dreiwegemonitor kann man diskutieren, da lohnt es sich schon, nur ist da der Stückpreis auch gleich ein bißchen höher. Und immer noch mit "Bäh"-Gehäuse...

Harry


das ist alles Geschmackssache die Sonics Argenta z.B.ist m.M. selbst extrem häßlich

der Rest ist deine pers. Meinung ich habe ne Emes Blue HR die mich 1298/stk gekostet hat, also in etwa so viel wie eine Sonics Argenta. Die Blue bläst alleine in der Bassperformance jede Argenta ins Bermuda-Dreieck, vom Rest mal ganz zu schweigen. Das nur mal dazu....das ich auch auch noch das Geld für den lästigen Vollverstärker o.ä.einspare, kommt auch noch dazu..

Un mit deiner Meinung passiv ist genauso gut wie aktiv stehste ja in der Welt der Techniker auch so ziemlich alleine da, auch wen du wohl selbst LS entwickelst...


[Beitrag von gambale am 20. Aug 2008, 11:20 bearbeitet]
Murray
Inventar
#37 erstellt: 20. Aug 2008, 11:22
Hi,


Die Blue bläst alleine in der Bassperformance jede Argenta ins Bermuda-Dreieck, vom Rest mal ganz zu schweigen.


alleine schon die Tatsache, daß das BR-Rohr vorne verbaut wurde (Mitteltonateile lassen grüßen sowie Phasenschweinereien) und die Tatsache, daß ein 17er Koax mit Tiefbass bis 40Hz gequält wird.... Ne, sorry, DAS ist pure Inkonsequenz und das Gegenteil von "gut". Naja, das Marketing halt.


Un mit deiner Meinung passiv ist genauso gut wie aktiv stehste ja in der Welt der Techniker auch so ziemlich alleine da, auch wen du wohl selbst LS entwickelst...


Ich behaupte schlicht, Du würdest bei dem Koax den Unterschied zwischen passiv und aktiv nicht hören.

Harry
Haltepunkt
Inventar
#38 erstellt: 20. Aug 2008, 11:30

Murray schrieb:
Die Emes ist preiswert, gleichzeitig ist eine Forderung von 200 Euro für eine Box mit gutem Koax absolut unrealistisch.


Hi Harry,

das ist mir durchaus bewusst. Preisbereitschaft muss aus Kundensicht nichts mit reellem Gegenwert zu tun haben.
gambale
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 20. Aug 2008, 11:35

Murray schrieb:
Hi,


Die Blue bläst alleine in der Bassperformance jede Argenta ins Bermuda-Dreieck, vom Rest mal ganz zu schweigen.


alleine schon die Tatsache, daß das BR-Rohr vorne verbaut wurde (Mitteltonateile lassen grüßen sowie Phasenschweinereien) und die Tatsache, daß ein 17er Koax mit Tiefbass bis 40Hz gequält wird.... Ne, sorry, DAS ist pure Inkonsequenz und das Gegenteil von "gut". Naja, das Marketing halt.


Un mit deiner Meinung passiv ist genauso gut wie aktiv stehste ja in der Welt der Techniker auch so ziemlich alleine da, auch wen du wohl selbst LS entwickelst...


Ich behaupte schlicht, Du würdest bei dem Koax den Unterschied zwischen passiv und aktiv nicht hören.

Harry


ist völliger Blödsinn was du da schreibst, 17er Koax??,wer lesen kann, ist klar im Vorteil, zwei 18er TMT + HT
dazu müßte man ja erst mal wissen, welche Chassis da gequält werden, solltest du doch am besten wissen


das du deine Prod für die besten hälts, nimm ich Dir nicht übel..
Marketing halt :-)

aber das die Jungs von Emes als Hersteller von Studiomonitoren keine Ahnung haben und du das Genie der LS-Entwicklung bist, da lächel ih dann doch ein bißchen , sorry

aber wenn ich die Bilder deiner Seite richtig deute was das BR Rohr angeht und dann noch seitliche Bässe o Gott das ist für mich dann auch das Gegenteil von gut, deine Bausätze interessieren mich aber auch eh nicht wirklich


[Beitrag von gambale am 20. Aug 2008, 11:41 bearbeitet]
Murray
Inventar
#40 erstellt: 20. Aug 2008, 11:42
Hi gambale,

kaum wirds technisch, schon gehen Dir die Argumente aus und es wird "persönlich"? Wow, großes Kino.
Das Bassreflexrohr vorne ist ein Kompromiss, den man eingeht oder eben auch nicht, die übliche Rohrresonanz liegt zwischen 800-1500Hz und interagiert mit dem Direktschall der Koaxmembran und sorgt für Auslöschungen. Zum Tiefbass: Der Hochtöner nutzt die Membran als "Waveguide" zur Abstrahlung: Was passiert, wenn die Membran sich plötzlich 3-4mm nach vorne und hinten bewegt?
Die Box im Profil war ein Geschenk für meinen Bruder und meine Schwägerin, so what... Die Optik und auch der Klang war gewünscht, das Ziel also erfüllt. Bei dem Emes als neutralen Studiomonitor sehe ich das nicht. Komm jetzt bitte nicht mit persönlichen Sachen, sondern zerlege bitte objektiv meine oben angeführten "Mängel".

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 20. Aug 2008, 12:03

Murray schrieb:
Hi gambale,

Das Bassreflexrohr vorne ist ein Kompromiss, den man eingeht oder eben auch nicht, die übliche Rohrresonanz liegt zwischen 800-1500Hz und interagiert mit dem Direktschall der Koaxmembran und sorgt für Auslöschungen. Zum Tiefbass: Der Hochtöner nutzt die Membran als "Waveguide" zur Abstrahlung: Was passiert, wenn die Membran sich plötzlich 3-4mm nach vorne und hinten bewegt?
Die Box im Profil war ein Geschenk für meinen Bruder und meine Schwägerin, so what... Die Optik und auch der Klang war gewünscht, das Ziel also erfüllt. Bei dem Emes als neutralen Studiomonitor sehe ich das nicht. Komm jetzt bitte nicht mit persönlichen Sachen, sondern zerlege bitte objektiv meine oben angeführten "Mängel".

Harry


ich habe dich nicht beleidigt, kann mir nur nicht vorstellen, das Emes die Blue als ihr Spitzenprod. ausgibt, wenn die von die geäußerten Mängel wirklich relevant wären. Und noch mal, es handelt sich nicht um eine Koaxmembran.. ich selbst bin kein Techniker, aber habe diese LS im täglichen Gebrauch und mache immer mal den Hin und Her Vergleich zwischen Beyer DT 880 Pro und den Blue ...das dazu auch hin und wieder mit eingekreisten Loops komplexer Jazz bzw Fusion Musik und kann da keine signifikannten Abweichungen bez.Klangfarben, Linerarität,Ausgewogenheit Ortung etc wahrnehmen auch wenn das eine im Kopf Lokalisation und das andere halt davor im freien Schallfeld stattfindet...
Un der Beyer DT 880 ist für mich schon ne Referenz um diese Dinge ansatzweise zu überprüfen. Deine Thesen werde ich mal dem Herr Seipel von Emes vorstellen und seine Antwort an Dich weiterleiten bzw hier im Forum posten..
Murray
Inventar
#42 erstellt: 20. Aug 2008, 12:13
Hi,


wenn die von die geäußerten Mängel wirklich relevant wären.


sind sie. Aber wo bleibt deine Antwort, nachdem Du vorhin schon einen auf Techniker gemacht hast? Der Herr Seipel wird Dir, wenn er konsequent ist, nichts anderes erzählen können.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 20. Aug 2008, 12:25

Murray schrieb:
Hi,


wenn die von die geäußerten Mängel wirklich relevant wären.


sind sie. Aber wo bleibt deine Antwort, nachdem Du vorhin schon einen auf Techniker gemacht hast? Der Herr Seipel wird Dir, wenn er konsequent ist, nichts anderes erzählen können.

Harry


deine Interpretation, habe nicht auf Techniker gemacht, sondern u.A. folgendes gesagt:

aktive Kompakte Studiomonitore bieten meist ein viel besseres PL Verhältnis als vergelichbare passive LS , man spart die Elektronik, Kabel etc.
Produkte wie die Sonics Argenta sind hoffnungslos überteuert gemessen an einer Emes Blue. Die Bassperformance bzw Pegelfestigkeit einer Blue ist ungleich besser als die einer Sonics. Habe diese auf einer Messe mit M E I N E N CD´s gehört.. (Das hat mich allerdings auch nicht überrascht. Ein TMT der Sonics kann gegen zwei aktiv befeuerte 18er TMT´s der Blue nicht mithalten..)Dazu muß man kein Techniker sein....

und der Satz "in der Welt der Techniker stehst du mit deiner Meinung bez. Aktiv und passiv allein da" bezog ich alleine auf die Tatsache, das ich hier schon hunderte von Beiträgen von technisch kompetenten Leuten gelesen habe, in denen auch für Nichttechniker die Vorteile der Aktivtechnik einleuchtend beschrieben wurden...


[Beitrag von gambale am 20. Aug 2008, 12:33 bearbeitet]
Murray
Inventar
#44 erstellt: 20. Aug 2008, 12:42
Hi gambale,

mir gehts um die angesprochenen Dinge "Tiefbass aus einem koaxial aufbebautem Zweiwegemonitor" und "Auf der Front verbautem BR-Rohr sowie dessen Interaktion mit dem Direktschall der Tieftonmembran". Beides "Probleme", die auch die beste Aktivtechnik nicht beheben kann.
Kleiner Test: Bau dir mal so einen Lautsprecher auf und messe mit offenem und geschlossenem BR-Rohr. Weiterhin den Hochtonpegel bei geringer Anregung der Tieftonmembran und dann bei steigendem Pegel, beim zweiten Durchlauf mit Aktivweiche bei ~200Hz nach unten unten begrenzt. Habe ich alles gemacht, und mein Fazit: Koaxialchassis brauchen für gute Neutralität einen echten Tieftöner, ob das passiv oder aktiv erfolgt, ist erstmal zweitrangig.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 20. Aug 2008, 12:52

Murray schrieb:
Hi gambale,

mir gehts um die angesprochenen Dinge "Tiefbass aus einem koaxial aufbebautem Zweiwegemonitor" und "Auf der Front verbautem BR-Rohr sowie dessen Interaktion mit dem Direktschall der Tieftonmembran". Beides "Probleme", die auch die beste Aktivtechnik nicht beheben kann.
Kleiner Test: Bau dir mal so einen Lautsprecher auf und messe mit offenem und geschlossenem BR-Rohr. Weiterhin den Hochtonpegel bei geringer Anregung der Tieftonmembran und dann bei steigendem Pegel, beim zweiten Durchlauf mit Aktivweiche bei ~200Hz nach unten unten begrenzt. Habe ich alles gemacht, und mein Fazit: Koaxialchassis brauchen für gute Neutralität einen echten Tieftöner, ob das passiv oder aktiv erfolgt, ist erstmal zweitrangig.

Harry


daraus würde ich als Nichttechniker ja schließen, das man ein solches Sytem mit Subs unterstützt und möglichst hoch abtrennt, damit der mechanische Hub der eingebauten TMT geringer wird und die Interaktion mit dem HT gemildert wird...
Murray
Inventar
#46 erstellt: 20. Aug 2008, 12:56
Genau.

Harry
gambale
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 20. Aug 2008, 13:06

Murray schrieb:
Genau.

Harry


das hatte ich als Option für die Zukunft bez sehr extremer Pegel bei Base-Drums ohnehin noch auf der Uhr,höre manchmal sehr laut... und insofern passt es dann als Zukunftsplan. Aber glaube mir die Blue ist kein LS mit großen Verfärbungen, ich müßte das im AB Vergleich KH/LS ja sonst hören und habe wirklich unzählige Loops aus Jazz Fusion Funk und Latin,einzelnen Percussionpassagen(z. B den Klang von Cymbals u.Ä.) etc. etc. durchgehört,um genau das zu prüfen, weil mich dieser Vergleich immer schon interessiert hat. Ich höre da keine signifikanten Unterschiede...
Haltepunkt
Inventar
#48 erstellt: 20. Aug 2008, 13:36
Hallo Harry,

die Kiste ist auch für Wandeinbau vorgesehen (und hat dazu auch die notwendige Korrektur der Bafflestep-Entzerrung an Bord). Da bleibt nicht viel Spielraum für die Rohrmontage *). Audiodata hätte offensichtlich diesen Spielraum, entschied sich aber ebenfalls für Frontmontage

Ein LS, der für Nahfeldanwendungen wie Schnittplätze vorgesehen ist, darf auch zu Ungunsten vom Pegel breitbandiger abgestimmt sein, oder? Ist mir allemal lieber als ein LS, der die Möglichkeit der elektr. Entzerrung nicht nutzt. In der Größenordnung entspricht die Emes BLACK der Audiodata Petite. Die kann offenbar weder so laut noch so tief.
Das Directivity-Problem und Modulationseffekte der „beweglichen Schallführung“ sehe ich auch bei der Audiodata. Die Emes setzt immerhin einen Lowcut ein. Was macht wohl die Audiodata für Auslenkungen, wenn sie im Bass ständig überfahren wird, wenn man nicht gerade Violinsonaten hört? Ohne Hubentlastung durch einen Woofer würde ich übrigens mit keiner der beiden hören wollen.
Außerdem hat die Petite noch eine deutliche Hochtonüberhöhung. Könnte als Ausgleich für die rel. schlechte Dispersion der 1“ Kalotte im oberen Übertragungsbereich gedacht sein **). Da macht der HT-Regler der Emes wieder Sinn

Nicht das wir uns falsch verstehen, ich möchte die Emes nicht in den Himmel loben. Neutralitätsgesichtspunkte lasse ich im Vergleich bewusst außen vor.

*) ganz übel sind die von Dir beschriebenen Auslöschungen übrigens bei den Emes Modellen Kobalt und Quarz, mit um den HT verteilten Öffnungen Habe ich auch noch Messungen dazu rumfliegen.

**) Habe ich noch so vom Test der BLACK in Erinnerung. Isobarendiagramm kann ich mal mitbringen. Was sagwen denn Deine Datenblätter dazu?
gambale
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 20. Aug 2008, 15:06

Murray schrieb:
Hi gambale,

mir gehts um die angesprochenen Dinge "Tiefbass aus einem koaxial aufbebautem Zweiwegemonitor" und "Auf der Front verbautem BR-Rohr sowie dessen Interaktion mit dem Direktschall der Tieftonmembran". Beides "Probleme", die auch die beste Aktivtechnik nicht beheben kann.
Kleiner Test: Bau dir mal so einen Lautsprecher auf und messe mit offenem und geschlossenem BR-Rohr. Weiterhin den Hochtonpegel bei geringer Anregung der Tieftonmembran und dann bei steigendem Pegel, beim zweiten Durchlauf mit Aktivweiche bei ~200Hz nach unten unten begrenzt. Habe ich alles gemacht, und mein Fazit: Koaxialchassis brauchen für gute Neutralität einen echten Tieftöner, ob das passiv oder aktiv erfolgt, ist erstmal zweitrangig.

Harry

also der Herr Seipel von Emes interpretiert deine Thesen als auf die Emes Black und nicht auf die Blue bezogen..
Hier sein Original-Kommentar:

"Hallo Herr Rose,
so wie es ausschaut handelt es sich um die BLACK tv (Koaxial-System) - da von einem koaxialen Aufbau die Rede ist (Hochtöner in der Mitte des Tieftöners (im Idealfall, wie bei uns, auf allen 3 Achsen mit identischem Nullpunkt der HT/TT Spulen))!

Tiefbass aus Koax-System:
da spricht nichts dagegen, da sich der Koax-genau so verhält wie ein gewöhnliches TT-Chassis, ob nun mit BR oder ohne, und ob die BR nun auf der Front (was wir zu 100% bevorzugen, gegenüber BR von hinten (Phasenverschiebung und längere Laufzeit (Frontschall zu Rückwertigen Schall - längere Weg heisst Tiefere Frequenz bei der ein eventueller Akustische Kurzschluss entsteht - zumal eine unbeeinflusste Platzierung einer Box mit Rückwertigen BR (BassreflexRohr) weitaus problematischer ist als wenn diese auf der Front montiert ist!
Übrigens benutzen wir bestimmte Dämmmaterialien und Dämmanordnungen (auf die ich hier nicht näher eingehen möchte Filterung der Bewgten Luft durch "Reibung") um einen Akustischen Kurzschluss durch das BR zu vermeiden (das geht bei kurzen Distanzen besser (700 - 1200 Hz (Bessere Reibungbilanz -Wärme) als bei Längeren (rückwertigen) BR's (400-900Hz) (zumal wir da schon langsam in die Übergangsfrequenzen kommen wo der TT schon weniger Schall abstrahlt - zumindest bei EMES (Andere trenne ja immer noch weit höher TT vom HT)!

Ich weiss wohin der Schreiber zielt:
Großer Hub (3-4 Milimeter) und der daraus resultierten "Bewegten Schallwand" für den Hochtöner -
Anmerkung: Das ist nur durch ein "Synthetisches Mess-Signal" (40-50Hz Sinus und 10.000Hz Sinus) mit konstant anhalten Sinustönen zu gehör zu bringen (Effekt einer "Bewegten Schallwand")!!!!
Bei Musikmaterial wird man eine leicht "schlierige" HT-Wiedergabe erhalten da die Frequenzen mit 40Hz moduliert werden (Haas-Effekt)
Anmerkung (3-4mm ist die Maximale Auslenkung des TT-Chassis) und schon verdammt LAUT!!!!!!!
(Musik hat in der Regel mit Impulsen zu tun (Einschwingvorgängen), weniger mit konstanten Schwingungsvorgängen)!

Leider erzählt uns der "Kollege" nicht warum er zu dem Ergebnis kommt - Er stellt lediglich fest was Er daraus resultiert -Vielleicht hat er ja nur ein zu langes undbedämpftes BR-Rohr genommen das an sich (Durch Anregung) schon zu einem "Soundgenerator" wird.
terr1ne
Stammgast
#50 erstellt: 20. Aug 2008, 15:17

(auf die ich hier nicht näher eingehen möchte Filterung der Bewgten Luft durch "Reibung")


Nennt sich sowas nicht schlicht "Poröser Absorber" und wandelt simpel gesagt Schall in Wärme?
Was daran so speziel?
gambale
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 20. Aug 2008, 15:23

terr1ne schrieb:

(auf die ich hier nicht näher eingehen möchte Filterung der Bewgten Luft durch "Reibung")


Nennt sich sowas nicht schlicht "Poröser Absorber" und wandelt simpel gesagt Schall in Wärme?
Was daran so speziel? ;)


ist doch jetzt völlig sekundär, laß mal gut sein, der Beitrag war eh nicht für dich
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