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von 4 auf 8 Ohm umstellen ?

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Autor
Beitrag
Bomberger
Neuling
#1 erstellt: 23. Feb 2009, 14:06
Logbuch 1ter eintrag.. Hallo erstmal vom Frischling Bomberger. Auch auf die Gefahr hin, daß eingefleischte Fachleute und Elektroniker in Lachkrämpfe ausbrechen oder sich die Haare ausreissen, wage ich es, folgende Frage aufzuwerfen:
Ist es grundsätzlich möglich, LS Boxen von 4 auf 8 Ohm umzumodeln, ohne die Charakteristik negativ zu verändern ? Habe dummerweise 4 Phonar 202 Boxen ( 4OHM ) an einen Grundig A 903 Verstärker angeschlossen und dabei schätzungsweise die Endstufen aufgeraucht. Jedenfalls krächzt der AMP jetzt nur noch lustlos vor sich hin. Also bitte nicht ob meiner Dummheit milde lächeln ( oder doch !)
Weiss schon, wenn ich die Dinger in Reihe schalte, komm ich auf 8 Ohm, dann isses mit meinen Elektronikkenntissen aber auch schon wieder vorbei...
By the Way, kann man mit einem Multimeter die tatsächliche OhmZahl einer Box messen ? Bin für jede Antwort dankbar - aber Vorsicht I nix fachchinesisch verstäha...
THKS
EL BOM
lens2310
Inventar
#2 erstellt: 23. Feb 2009, 20:01
Kann man in Reihe schalten, wird aber allgemein nicht empfohlen. Ansonsten kann man das nicht ändern. Mit einem Multimeter kann man nur den Gleichstromwiderstand eines Chassis messen. Dieser liegt niedriger als die Impedanz (Wechselstromwiderstand) eines Chassis. Außerdem ist diese frequenzabhängig und kein fester,statischer Wert.
Dieser Wert wird bei einem Lautsprecher bei einer bestimmten Frequenz gemessen., weiß ich aber nicht genau, man möge mich hier korrigieren.
Bomberger
Neuling
#3 erstellt: 24. Feb 2009, 16:51
Dankefür Deine Antwort. Dannmussich halt damit leben dass man aus 4 keine 8 machen kann.
beste Grüsse
Bomberger
Basshörnchen
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Feb 2009, 17:27
Bei einem Lautsprechers verhält es sich so , das dieser bei jedem Frequenzwechsel auch seinen Widerstand verändert - der Lautsprecher hat über den nutzbaren Frequenzgang ( z.B. 20Hz - 20KHz ) einen Widerstandsverlauf der sich meistens zwischen 2 und 20 Ohm aufhält und in seltenen Fällen (Billigschrott) vereinzelt Spitzen bis über 100 Ohm bzw. unter 2 Ohm aufweisen kann . Letzteres findet man aber auch im sogenannten HighEnd-Segment wo die Verstärker soooo viel kosten und können , das die auch damit fertig werden ohne Abzurauchen .
Dieser frequenzabhänige Widerstandsverlauf wird als Kurvengrafik dargestellt und findet sich in den Datenblättern namhafter Lautsprecher ( nur die Billigen verstecken solche Infos lieber weil zu Grauenhaft ).
Man kann den Nennwiderstand eines Lautsprechers mit einem Multimeter grob deuten : Zeigt das Multi etwas in der Gegend um 2,5 - 3,5 Ohm ist es ein 4Ohm Lautsprecher - Zeigt es hingegen zwischen 5,5 und 7,5 handelt es sich um eine 8Ohm Kiste .
Einen gemessenen Gleichstromwiderstand unter 2,5 Ohm sollte man keinem gewöhnlichen Heimverstärker zumuten - er wird bei zunehmender Lautstärke abschalten oder den Versuch mit Exitus quittieren .
Gemessen wird dabei das Basschassis der Box , da es das einzige Chassis ist , das in der Frequenzweiche keinen Kondensator im Signalweg hat ( in 99,9 % der Fälle ).
Mittel- und Hochtöner haben sowas ( Runde Minidosen aus Blech oder Kunststoff - manchmal auch Plastikblöckchen ) .
Das Multimeter benutzt für die Messung eine Gleichspannung und Kondensatoren im Signalweg sperren diese .
Du kannst natürlich jedes Einzelchassis messen ohne die Filterbauteile davor - direkt am ausgebauten und abgelöteten Chassis - das lohnt aber nur wenn man neue Boxen selbst bauen möchte .

4 und 8 Ohm Chassis sollte man auch nicht mischen - kann man - aber wird sich meistens negativ auf das Ganze auswirken .
Dazu kommt dann noch , das selbst 2 baugleiche Chassis mit unterschiedlichem Widerstand abweichende technische Parameter haben und deswegen unterschiedliche Filterbauteile benötigen und und und . . . .

Ich hoffe diese ausführungen können dir etwas helfen . Raucht die Rübe schon ?

Für den detaillierteren Einstieg in die Materie empfehle Ich ein Buch zu kaufen


[Beitrag von Basshörnchen am 24. Feb 2009, 18:13 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#5 erstellt: 24. Feb 2009, 20:35
Hi,

hier wurde das Thema "Reihenschaltung von Lautsprechern" schon behandelt.
Klick!

Von 4 Ohm auf 8 Ohm umstellen geht leider nicht.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 24. Feb 2009, 20:36 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 25. Feb 2009, 00:44

ton-feile schrieb:
Von 4 Ohm auf 8 Ohm umstellen geht leider nicht.


Hi,
na ja.
Früher hätte man gesagt:
2:1 Breitband-Trafo und gut is .
Aber o.K., der würde bei passender Qualität heute ein Mehrfaches des LS kosten, wenn man überhaupt soetwas noch bekommt.
Notfalls aus alten 100V-Anlagen?


Gruß,
Michael
ton-feile
Inventar
#7 erstellt: 25. Feb 2009, 06:46
Hi,

Mwf schrieb:


Früher hätte man gesagt:
2:1 Breitband-Trafo und gut is .
Aber o.K., der würde bei passender Qualität heute ein Mehrfaches des LS kosten, wenn man überhaupt soetwas noch bekommt.
Notfalls aus alten 100V-Anlagen?


Ganz abgesehen vom Widerstand, dem Tiefpassverhalten, Klirr und deren Folgen für den Klang.

Gruß
Rainer
Bomberger
Neuling
#8 erstellt: 25. Feb 2009, 11:59
WOW, vielen Dank für die zahhlreichen Antworten. Der Grundig Amp ist definitiv abgefackelt, irgendwelche Hybrid IC´s haben den Dienst quittiert, hab ihn einem bekannten gegeben, der ihn mal durcheckt. Hab jetzt nen Technix SU v9 vorn drangehängt, der kommt aber an den Grundig lang nicht hin.
Also Dank nochmals und eine schöne VorKarnevalszeit.
Bomberger
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