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newtronis aktiv ls

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Autor
Beitrag
Lumibär
Stammgast
#1 erstellt: 01. Jun 2010, 17:55

hi,
hi,

wer von euch hat erfahrungen mit aktiven newtronics ls in bezug auf direkten anschluss eines cd players mit variablem ausgang?
kann man das machen? wie ist der klangliche vergleich gegenüber einer "richtigen" vorstufe?
worauf muss ich beim cd player achten?
(den müsste ich mir dann auch noch, wahrscheinlich gebraucht zulegen). kann jemand einen guten cd player für diese zwecke empfehlen (gerne älteres gebrauchtes modell)?
was ist beim nf kabel zu beachten?
danke
stefan
MaxG
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Jun 2010, 20:07
Man sagt der Digitalen Lautstärkeregelung Klangverluste nach, da die Wandler im niedrigeren Bereich nicht die volle Qualität und Dynamik liefern sollen.

Eine Diskussion zum Thema digitale Lautstärkeregelung findest du hier

http://www.hifi-foru...m_id=29&thread=11113
Lumibär
Stammgast
#3 erstellt: 01. Jun 2010, 21:45
ja, das ist mir bekannt.
ich meinte cd- player mit poti an einem reglebaren variablen analogem ausgang. gab es früher z. b. bei den teuren sony geräten.
wie sieht es da aus?
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 02. Jun 2010, 19:41
Hi,
Lumibär schrieb:
...ich meinte cd- player mit poti an einem reglebaren variablen analogem ausgang. gab es früher z. b. bei den teuren sony geräten.
wie sieht es da aus?

Gut bis sehr gut,
wenn das Poti (Gebrauchtgerät) noch o.K. ist (keine Aussetzer, Kratzen).
Klanglich besser (kürzer) gehts nicht!

Evtl. stören Ein-/Aus-Schaltknackse.


Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 02. Jun 2010, 19:42 bearbeitet]
Lumibär
Stammgast
#5 erstellt: 02. Jun 2010, 22:47
ok, danke für die antwort.
weisst du auch ob ich bei der kabelauswahl (cd-playerr zu aktiv ls ) was beachten muss?
es sollte woll möglichst kurz sein, oder?
muss ich auf ein bestimmtes kabelparameter achten, oder kann ich ein "normales" hochwertiges nf-kabel benutzen.
denke die länge wird pro seite zwischen 2- und 3 m sein müssen.
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 02. Jun 2010, 23:31
Hi,
Lumibär schrieb:
...es sollte woll möglichst kurz sein, oder?

Stimmt, das hab ich ganz vergessen.

Wenn das Poti direkt am Ausgang sitzt (d.h. ohne Pufferverstärker /Impedanzwandler), kann die Ausgangsimpedanz bei typisch 10 kOhm Poti auf -6 dB bis auf ca. 2500 Ohm + Entkoppel-R ansteigen.
Mit der worst case-Annahme = 3 kOhm, darf die Kabelkapazität bis zu
...tiptiptip...
ca. 1300 pF betragen, wenn der Höhenabfall bei 20 kHz nicht mehr als 1 dB sein soll (= Grenzfrequenz -3 dB dann bei ca. 40 kHz),

also etwa 400 pF pro m Länge.
Diese Forderung wird IMHO noch von geschätzt 80% der Kabel eingehalten, also noch kein speziell kapazitätsarmes Kabel notwendig.
Aber darauf achten würde ich schon.

Zur Berechnung:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RCglied.htm

Wenn der Player einen vom Poti gepufferten Ausgang hat (z.B. nur wenige 100 Ohm), ist das Kabel frei wählbar.

Gruss,
Michael
Lumibär
Stammgast
#7 erstellt: 06. Jun 2010, 13:18
hi michael,
danke für deine antwort.
da ich leider kein techniker bin
muss ich nochmal genauer fragen.
mein cd player der wahl, ein alter sony aus der esprit reihe, hat lt. angaben einen ausganswiderstand von 200 ohm am variablen ausgang, was ja dann wohl sehr gut wäre(auch mit alps poti )
in der bedienungsnaleitung steht aber, dass der eingangswiderstand der endstufe grösser als 50 kohm sein soll.
wie ernst muss ich das nehmen, da spielt ja dann sicherlich auch die kabellänge eine rolle.
wie hoch ist den "im allgemeinen" die eingangsimpedanz einer endstufe ? oder kann man das nicht so sagen?
du hast ja geschrieben, dass bei wenigen hundert ohm am ausgang die kabelwahl "frei" wäre, aber die endstufe muss schon einen bestimmten wert am eingang haben?
danke
stefan
A-Abraxas
Inventar
#8 erstellt: 06. Jun 2010, 13:23
Hallo,

"Wenn der Player einen vom Poti gepufferten Ausgang hat (z.B. nur wenige 100 Ohm), ist das Kabel frei wählbar. "

passt doch bestens , anschließen und Musik hören !

Nimm' ein Kabel, was Dir gefällt und Du Dir leisten kannst , nennenswerte klangliche Unterschiede sind (bei den in der Wohnung üblichen Längen) nicht zu erhören.

Viele Grüße


[Beitrag von A-Abraxas am 06. Jun 2010, 13:25 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#9 erstellt: 07. Jun 2010, 01:29

Lumibär schrieb:
...in der bedienungsnaleitung steht aber, dass der eingangswiderstand der endstufe grösser als 50 kohm sein soll.
wie ernst muss ich das nehmen,...

Ignorieren (wenn es dort wirklich so steht).

Eine ordentliche Ausgangsstufe treibt auch wenige kOhm ohne Probleme.
Typisch für Endstufen (und Aktiv-LS-Eingänge) sind heutzutage 10 bis 40 kOhm (war früher mehr).

Gruss,
Michael
Lumibär
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jun 2010, 16:29
so, jetzt habe ich meine neuen aktiv ls. habe sie direkt bei herrn hecken (newtronics) gehört und mitgenommen.

nachdem ich sie zuhause hatte, natürlich gleich ausprobiert, und.....
erstmal enttäuscht.
unten und oben im frequenzspektrum schien jeweils eine ganze menge wie abgeschnitten, ausserdem war der klang wenig dynamisch und sehr hart. ich hatte sie an meinen harman hk 680 pre out angeschlossen, als quelle benutze ich einen roksan caspian cd player.
ok, ich dachte mir schon, dass es bei mir vielleicht nicht ganz so gut klingt wie bei newtronics, weil da ein top-vorverstärker und "mörder-kabel" im einsatz waren, aber das war mind. 3 klassen schlechter!
ich hatte ,weil ich kein passendes hochwertiges nf kabel in der länge habe, ein paar billigste beipackstrippen dran, aber selbst unter diesen umständen erschien mir der klangunterschied doch zu groß.
also, habe ich am nächsten tag mal den kopfhörer ausgang des hk 680 benutzt, und siehe da, jetzt war es (fast) wie es sein sollte. ein staubtrockener tiefer bass, dynamik und auflösung wie es meist nur aktivboxen können. fast, weil es, ich denke hauptsächlich aufgrund des billigen nf kabels, noch nicht ganz so gut war wie in der vorführung, und weil ich auch ein relativ lautes rauschen dabei habe. der kopfhörer ausgang hat wohl sehr viel power, selbst auf null stellung des volume reglers hört man noch ganz leise etwas, und mehr als 9 uhr konnte ich den regler auch nicht aufdrehen. das war dann schon sehr, sehr laut.

soweit zur situation jetzt meine fragen:
woher kommmt das rauschen?
kann ich das irgendwie wegkriegen?
woran kann dieser wirklich grosse klanguntershchied pre out und kopfhörer ausgang liegen?
ich dachte eigentlich, dass der ausgangswiderstand eines preamps eien großen anteil an gutem oder schlechtem klang eines peamps hat.der hk 680 hat wohl am kopfhörerausgang einen widerstand von 470 ohm, was ja schon relativ viel ist, oder?
kann mir nicht vorstellen, dass der pre out noch mehr hat, oder gibt es so "schlechte" ausgangsstufen? oder ist für den wesesntlich schlechteren klang gar nicht der ausgangswiderstand zuständig? der kopfhörerverstärker kann ja qualitativ auch nicht so toll sein.
hat es vielleicht auch was mit der ausgangsspannung zu tun, die ist wohl am kopfhörerasufgsang wesentlich höher. leider habe ich zu den anderen werten des hk 680 keine daten im netz gefunden.

ich möchte die aktiv ls eigentlich gern ohne vorstufe direkt an einem sony 557 esd betreiben (den ich leider noch nicht habe). der hat einen ausgangswiderstand von 200 ohm am variablen ausgang, kopfhörerausgang weiss ich nicht.
wenn es am widerstand liegt müsste es damit ja auf jeden fall gut funktionieren, oder?
fragen über fragen...
bin technisch leider nicht so im bilde.
würde einfach mal gerne wissen was ihr darüber denkt, und was für erklärungen es dafür geben könnten.
danke
stefan
audiophilanthrop
Inventar
#11 erstellt: 13. Jun 2010, 19:25
Und du hast welchen Kopfhörer verwendet...?

Ich vermute, dein Hörer ist 'ne Badewanne (bzw. sein Frequenzgang ;)), oder wenigstens biegen die nicht unbeträchtlichen 470 Ohm Ausgangswiderstand am HK das so hin (es ist ein schnöder Endstufenabgriff mit Serienwiderstand, und die Hörerimpedanz kann über der Frequenz stark schwanken, was den Frequenzgang verzieht).

Im Vergleich dazu wird ein neutral spielender Lautsprecher erst einmal enttäuschend klingen. Der Vorführraum war doch bestimmt auch akustisch optimiert, wovon ich bei dir erst einmal nicht ausgehe.

Gerade das Thema Raumakustik sorgt dafür, daß es eben nicht ausreicht, sich gute Lautsprecher zu kaufen. Es gibt nicht umsonst ein Forum "Akustik". In der Hinsicht ist der Kopfhörer-Nutzer klar im Vorteil.


[Beitrag von audiophilanthrop am 13. Jun 2010, 19:35 bearbeitet]
Lumibär
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jun 2010, 22:03
ich habe die aktiv ls über den kopfhörer-ausgang getestet, keinen kopfhörer.
es ging nur um den vergleich zwischen pre out und kopfhöereausgang jeweils mit den aktiv ls.
Mwf
Inventar
#13 erstellt: 13. Jun 2010, 22:19
Hi,
audiophilanthrop schrieb:
Und du hast welchen Kopfhörer verwendet...?

Lumibär hat überhaupt keinen KH benutzt, sondern einen Kopfhörer-Ausgang (Anschluss) anstelle des normalen PRE OUT (Cinch).
Und da wird es mit Erklärungen schwierig.
Lumibärs Vermutungen (Kabel, Ausgangs-R) halte ich für nicht zutreffend.

Einzig logische Ursache:
Du hast eine "Loudness"-Funktion am Amp eingeschaltet, und die wirkt wg. des höheren Pegels am KH-Ausgang (= niedrigere Vol.-Einstellung)
hier stärker (mehr Bass und Höhen), genauso wie von audiophilanthrop für den Badewannen-KH-Sound erklärt.

Falls nicht:
Steck alles nochmal hin- und zurück (mit Pegelausgleich) und sichere Deine ersten Klangurteile ab.
Ist der Klangunterschied real und wirklich so groß?

Gruss,
Michael

----------------------
Btw:
KH-Ausgänge sind i.A. NICHT für anderweitig geerdete (= aktive) Verbraucher gedacht.
Da sind in ihrer Auswirkung schwer vorherzusagende Fehler möglich -- Ausgleichströme zwischen den Geräten --,
aber dass die "gut" klingen


[Beitrag von Mwf am 13. Jun 2010, 22:22 bearbeitet]
Lumibär
Stammgast
#14 erstellt: 13. Jun 2010, 22:57
also, loudness war es nicht, die hat der amp gar nicht

habe heute nachmittag auch nochmal ein bisschen
rumprobiert, und ich muss in der tat zugeben, dass der unterschied nicht so sehr groß war wie ich beim ersten hören meinte.leider aber zum negativen, d.h. , dass ich jetzt den kopfhörerausgang nicht mehr als soviel besser als den preout empfand.
es bleibt noch die frage wieso es bei der vorführung besser geklungen hat. der raum war akustisch nicht besonders toll präpariert, eigentlcih eher labor als hörraum, die quelle würde ich als ungefähr qulitativ gleichwertig zu meiner einstufen.
bleibt nur noch der vv oder die kabel....
von einem höhenverlust, was ja auf ein problem mit zu hohem ausganswiderstand hinweisen könnte, kann ich auch so nicht sprechen. es klingt eher hart und ein bisschen "substanzlos".gibt es endstufen die, abgesehen von einem zu brechenden höhenverlust, besonders empfindlch auf einen hohen ausganswiderstand an der quelle reagieren?

weiss keiner in welchem bereich der harman liegt, so vom ausgangswiderstand her?
ich meine der 690 hätte 500 ohm , was ja schon ganz schön viel wäre.
Lumibär
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jun 2010, 23:00
bth:
herr hecken von newtronics (dipl. ing.) hat mir den tip gegeben auch mal den kopfhörerausgang zu probieren.


[Beitrag von Lumibär am 13. Jun 2010, 23:02 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#16 erstellt: 13. Jun 2010, 23:48

Lumibär schrieb:
...es bleibt noch die frage wieso es bei der vorführung besser geklungen hat. der raum war akustisch nicht besonders toll präpariert, eigentlcih eher labor als hörraum,...

Also doch, wie so oft...

RAUM-Akustik, incl. LS- und Hör-Platzierung.

Häufiges Problem in kleinen bis mittelgroßen Wohnräumen:
Ein für 1a-Stereo-Symmetrie idealer Platz (LS und Hörer), erweist sich im Bass-/Grundton als ungünstig ("Bass-Loch in der Mitte").
Dort ist Chaos prinzipiell besser (oder 7.2 )


Merke:
Vorführungen beim engagierten Händler, Hersteller klingen immer "gut".
Andernfalls würde es sie nicht bzw. nicht mehr lange geben.

Die kennen ihre Sachen und hören sie jeden Tag. Da ist -- auch unbewusst -- Set und Setting -- alles optimal.
Für Vergleiche mit mitgebrachten Fremd-LS ist das immer...
ähm ... ein Besuch in der Höhle des Löwen, Heim-Vorteile ohne Ende...

...und alles durchaus ohne böse Absicht (Täuschung),


ich schweife ab ...,
Viel Erfolg beim Abchecken der Ursachen und Optimieren der Hör-Situation.

Gruss,
Michael


---------------------
P.S.:
Aus akustischer Sicht bedeuten Wohnräume im aktuellen Stil einen klaren Rückschritt gegenüber den Wohn-"Höhlen" früherer Generationen.
Und, .... leider trifft erstaunlich oft zu:
Akustik pur -- die reine Lehre -- ist ... hässlich


[Beitrag von Mwf am 14. Jun 2010, 00:16 bearbeitet]
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