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Fragen zu Quadral Aurum Titan MK VI

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Autor
Beitrag
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Okt 2010, 12:10
Hallo Leute!

Ich habe mir ein paar Quadral Aurum Titan MK VI zugelegt und habe dazu ein paar Fragen - vielleicht könnt ihr mir helfen :-)

Ich bin mit dem Klang der Titanen sehr zufrieden, aber mann kennt das ja. Vielleicht hat man noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und da ich als Berufsmusiker viel Wert auf druckvollen und dynamischen (nicht zu verwechseln mit fetten Bässen und schrillen Höhen) Sound lege, und auch tagtäglich mit realen Instrumenten zu tun habe, versuche ich diesem Ideal natürlich so nah wie möglich zu kommen. Meine erste Annahme, das Hifi für mich zum relaxen sein und lieber einen entspannten und weichen Sound haben soll, führte mich aber immer zu dem Gedanken: So klingt das nicht richtig... Irgendwann konnt ich den verwaschenen, laschen Sound nicht mehr am Kopp haben... ;-)

Ein Schlagzeug authentisch darzustellen hapert natürlich schon an der frequenzbereinigten (gefilterten) Aufnahme, aber dennoch sollte es möglich sein, eine Snare mit dem richtigen Punch und Nachdruck zu projezieren, ohne das Gefühl von Kompression aufkommen zu lassen (hoffe ich zumindest).

Nun zu meinen Fragen:

Titan Innenaufbau

Auf dem Bild kann man erkennen, dass die Frequenzweichen für HT/MT und TT getrennt sind und auf eigenen Platinen sitzen. Heißt das, dass sie ausgehend vom Anschlussterminal auch
nur die für die HT/MT und TT geeigneten Frequenzen durchlassen oder wird das Signal vorher oder innerhallb der Weichen nochmal zusammengeführt (was dann z.B. gegen Bi-Amping spricht und keinerlei Vorteil bringen würde) ?

Sollten sie komplett getrennt sein, macht da Bi-Amping (evtl. 4 Monos) auch Sinn und haben sie jeweils getrennt den gleichen ohmschen Widerstand wie bei einer kompletten zusammengeschlossen Platine?

Wäre es auch möglich die Frequenzweichen zwischen Vor-und Endstufe zu setzen und das jeweilige Signal dann erst zu verstärken, eben jeweils mit Monos und macht das klanglich einen
Unterschied?

Dann hätte ich zumindest schonmal einen Ansatzpunkt für meine Verstärkerwahl, ob es Monos, Stereoendstufen, oder "einfach" ein Vollverstärker sein soll und welche Qualitäten dieser mitbringen muss (z.B. vier Monos mit wenig Leistung oder eine Stereoendstufe mit hoher Leistung usw.)

Würd mich freuen, wenn jemand seinen Senf dazugeben mag ;-)
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Okt 2010, 13:35
Hallo


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Auf dem Bild kann man erkennen, dass die Frequenzweichen für HT/MT und TT getrennt sind und auf eigenen Platinen sitzen. Heißt das, dass sie ausgehend vom Anschlussterminal auch
nur die für die HT/MT und TT geeigneten Frequenzen durchlassen oder wird das Signal vorher oder innerhallb der Weichen nochmal zusammengeführt (was dann z.B. gegen Bi-Amping spricht und keinerlei Vorteil bringen würde) ?


Der Hoch-Mittelton und Bassbereich sind komplett getrennt, ein sogenanntes Bi-Amping wäre möglich.
Ob es einen hörbaren Vorteil bringt, wage ich zu bezweifeln, eine amtliche Stereoendstufe und gut ist.


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Sollten sie komplett getrennt sein, macht da Bi-Amping (evtl. 4 Monos) auch Sinn und haben sie jeweils getrennt den gleichen ohmschen Widerstand wie bei einer kompletten zusammengeschlossen Platine?


Eine Box hat über den gesamten Frequenzbereich nie den gleichen ohmschen Wiederstand, egal welche Betriebsart Du wählst.
Die "Höhen und Tiefen" sind für einen laststabilen Amp aber überhaupt kein Problem, die Titan ist ja auch kein übler Lsp. a la Kappa 9.


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Wäre es auch möglich die Frequenzweichen zwischen Vor-und Endstufe zu setzen und das jeweilige Signal dann erst zu verstärken, eben jeweils mit Monos und macht das klanglich einen
Unterschied?


Nein, das Thema ist viel komplexer als Du vielleicht glaubst, Du müsstest aus einer Passivbox eine aktive Version machen.
Das heisst die passiven Weichen in der Titan entfernen und zwischen Vor und Endstufen eine Aktivweiche schalten usw. usw. ...

Egal, vergiss es einfach, macht keinen Sinn....


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Dann hätte ich zumindest schonmal einen Ansatzpunkt für meine Verstärkerwahl, ob es Monos, Stereoendstufen, oder "einfach" ein Vollverstärker sein soll und welche Qualitäten dieser mitbringen muss (z.B. vier Monos mit wenig Leistung oder eine Stereoendstufe mit hoher Leistung usw.)
Würd mich freuen, wenn jemand seinen Senf dazugeben mag ;-)


Wieso bist Du der Meinung, das wenn Du vier Monos nimmst diese schwächer ausfallen dürfen, das ist eine Fehleinschätzung.

Wie hoch ist denn Dein Budget?

Saludos
Glenn
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 22. Okt 2010, 14:33
Hey Glenn, danke für deine schnelle Antwort! :-)

Den Kappas geht es übrigens sehr gut - habe aber statt einer Endstufe für die 400er diese in das Surround-Set integriert und für reines Stereo mir nun die Titanen geholt. Hab sie durch Zufall gehört und *zack* - das wars. Passte einfach.
Unglaublich plastische Abbildung, als könnte man die Musik (Instrumente) in der Luft anfassen (klingt komisch, ich weiß) - gefällt mir sehr gut.

Obwohl sie einen recht gutmütigen Wirkungsgrad haben, brauchen sie schon etwas Dampf und Laststabilität(500 Wattt/8ohm wäre schon gut - Impedanzminimum der Lautsprecher liegt bei 3 Ohm), daher überlegte ich evtl. 4 Monos mit evtl. 200 Watt/8 ohm pro Kanal zu besorgen. Habe jetzt gedacht, hab dann 400 Watt/8 ohm Leistung pro Lautsprecher bei Bi-Amping.

Mein größtes Anliegen ist, dass die Musik eben druckvoll und differenziert wiedergegeben wird.

Was die Endstufen angeht, habe ich Vincent Sp 995 und die Advance Acoustic Maa 705 ins Auge gefasst. Zumal mir neben dem KLang auch die Optik wichtig ist - ich würd nicht wirklich glücklich werden, wenn ich tausende von Euros ausgebe und hab dann eine kleine, wenn vielleicht auch klanglich überragende, Flunder im Rack stehen.

Als Budget habe ich 6-8 Kiloeuro gedacht - da sollte,wenns geht, aber auch Endstufen, Pre und CDP enthalten sein. Wie gesagt, "klang"lich gibt es bei auch preiswertigen Verstärken (siehe NAD 316BEE) nicht viel zu meckern. Ich habe nur gemerkt, dass sich viele in ihrer "Präsenz" unterscheiden, bestes Beispiel A/V Receiver: Selbst teure Boliden klingen im Stereo Pure Direct wie gehemmt. Aber auch bei Stereoverstärken ist das zu merken. Ein Marantz PM 15 S2 hat, meiner Meinung nach, weniger Präsenz als ein Pio A9. Warum das so ist, weiß ich nicht, an der Leistung kann es ja nicht liegen - der Pio hat weniger Leistung als der Marantz. Ein NAD hat viel Präsenz, wirkt aber auch ein wenig, als würde er die Musik komprimieren. Da fehlt mir die Luft drumherum. Eine MAA 705 spielt straff und direkt, lässt aber etwas Fundament vermissen und betont mir den Bereich um 80-100 Hz zu sehr. Und das, obwohl der Frequenzgang sagt, dass alles linear ist. *schulterzuck*

Deswegen suche ich erstmal nach einer Möglichkeit, meine Lautsprecher mit reichlich Leistung zu versorgen und wenn ich Glück habe, ist auch die Präsenz da... Wenn du Ideen hast, nur zu ;-)
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Okt 2010, 14:55

Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Obwohl sie einen recht gutmütigen Wirkungsgrad haben, brauchen sie schon etwas Dampf und Laststabilität(500 Wattt/8ohm wäre schon gut - Impedanzminimum der Lautsprecher liegt bei 3 Ohm), daher überlegte ich evtl. 4 Monos mit evtl. 200 Watt/8 ohm pro Kanal zu besorgen. Habe jetzt gedacht, hab dann 400 Watt/8 ohm Leistung pro Lautsprecher bei Bi-Amping.


Wieder mal ein Irrglaube, Watt hat nichts mit Laststabilität oder Stromlieferfähigkeit zu tun.
Auch hat nicht jede Endstufe die 2x 200 Watt an 8 Ohm liefert auch 2x 400 Watt an 4 Ohm usw.


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Was die Endstufen angeht, habe ich Vincent Sp 995 und die Advance Acoustic Maa 705 ins Auge gefasst.


IMHO mehr Schein als Sein und weit entfernt von den früheren PLV Krachern....


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Zumal mir neben dem KLang auch die Optik wichtig ist - ich würd nicht wirklich glücklich werden, wenn ich tausende von Euros ausgebe und hab dann eine kleine, wenn vielleicht auch klanglich überragende, Flunder im Rack stehen.


Schade!


Sebi-Wan_Kenobi schrieb:

Als Budget habe ich 6-8 Kiloeuro gedacht - da sollte,wenns geht, aber auch Endstufen, Pre und CDP enthalten sein.

Deswegen suche ich erstmal nach einer Möglichkeit, meine Lautsprecher mit reichlich Leistung zu versorgen und wenn ich Glück habe, ist auch die Präsenz da... Wenn du Ideen hast, nur zu ;-)


Nur mal so am Rande, der Pio A9 hat zwar weniger Watt, was aber wie schon gesagt sekundär ist, liefert aber mehr Strom.
Daher solltest Du dich von viel Watt und den geschönten Herstellerangaben nicht blenden lassen, hier zählen andere Werte.

Meine Tipps werden Dir optisch vermutlich nicht gefallen, sind aber von der Leistung über jeden Zweifel erhaben.
Preislich liegen beide Endstufen deutlich unter den sogenannten High-End Marken, von den Leistungen aber nicht.

Glockenklang Bugatti 400
Anthem P2

Saludos
Glenn
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 23. Okt 2010, 00:13
Nunja, ich bin jetzt kein Verstärker-Fachmann - ich kann in erster Linie meine Ansprüche stellen und darauf vertrauen, dass ich gut beraten werde. Klar, im Endeffekt entscheiden meine Ohren - hoffte nur, mit meiner Anfrage den leidlichen Umstand zu umgehen, viele Endstufe/Pre/CDP- Kombis nach Hause zu schleppen und zu testen.

Wenn der Händler zu mir sagt: "Die Titan spielt auch mit wenig Leistung gut auf, aber um ihr Potential wirklich zur Geltung zu bringen, sollte schon eine Endstufe mit min. 500 Watt an 8 ohm dranhängen." Gut, alles klar, danke für den Tipp... Also, was tun? Sich nach Endstufen umsehen, die diese Leistung bringen. Jetzt vergleich ich mal die Daten eines Vincent oder Glockenklag und was sagt mir das im Endeffekt? Eigentlich nichts. Denn nirgendwo steht "Laststabilität" oder "Stromlieferfähigkeit" - zumindest nicht bei den Herstellerangaben. Und wäre schön, wenn Du das "mehr Schein als Sein" auch begründen könntest...

Was sind also deiner Meinung nach Angaben einer Endstufe, über die man die Qualität bezüglich Druck und Präzision/Transparenz beurteilen kann? Das Raumakustik eine große Rolle spielt, ist mir bekannt, aber wie gesagt, spielt der Pio A9 den LX82 locker an die Wand, also brauch ich erstmal eine gute "Ausgangs" Lage... hmm... ;-)
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Okt 2010, 09:05
Hallo

Nach dem Klang eines Verstärkers solltest Du mich nicht fragen, warum, die Unterschiede sind meiner Meinung nach relativ gering.
Allerdings wenn ein guter Verstärker den Lsp. in jeder Situation absolut im Griff hat, macht sich dies auch klanglich positiv bemerkbar.
Usertipps, egal wie gut sie klingen, ersetzen nicht den persönlichen Test am eigenen Lsp., daher wirst Du ums schleppen nicht herumkommen.

Mehr Schein als Sein, die Aussage kann ich Dir von meiner (subjektiven) Seite gerne erklären:

Beide Marken waren in ihrer Anfangszeit preislich kaum zu schlagen, mit ihrem wachsenden Bekanntheitsgrad, gingen auch die Preise nach oben.
Inzwischen bieten andere (noch unbekannte) Hersteller die gleiche Leistung und Qualitätsanmutung zu einem weit aus günstigeren Preis an.
Die Geräte von Vincent und AA bieten nach wie vor eine fette Optik, die über das nicht besondere Innere hinwegtäuscht, also mehr Schein als Sein.

Hier mal ein intressantes Beispiel, was als preiswerte Alternative mit etwa gleicher Leistung und Qualität zu Vincent und AA möglich ist.

http://www.mindaudio..._virtuemart&Itemid=1
http://www.mindaudio..._virtuemart&Itemid=1

Die Glockenklang Bugatti Serie sind Studioendstufen eines deutschen Herstellers im konsequenten Doppelmonoaufbau und einer hohen Stromlieferfähigkeit.
Der Amp liefert über 120 Ampere Spitzenstrom, wiegt round about 30kg, was für die Größe und dem relativ einfachen Gehäuse schon eine Ansage ist.
Der Innenaufbau ist größtenteils mit starrem Kupfer (6qmm) verdrahtet um die hohen Ströme verlustfrei zu transportieren, hier mal ein Bild:

Glockenklang Bugatti Innenaufbau

Die Anthem P2 ist eine Monsterendstufe, die selbst bei Kurzschluss unter Volllast stabil bleibt, damit kontrolliert sie jeden Lsp. auf dem Markt.
Der Innenaufbau ist vom aller feinsten, auch hier kommt das know how von Profi´s aus dem PA und Studiobereich zum tragen, ein Verstärker für die Ewigkeit.

Mein Tipp aber wäre:

XTZ Class A 100 D3 (Vollverstärker, Nutzung als Vorstufe und Stereoamp für den Hoch-Mitteltonbereich)
XTZ AP 100 (Endstufe, Nutzung als Stereoamp für den Bassbereich)
XTZ CD 100 (CDP)

Für ein Lsp. vom Kaliber der Quadral Titan mehr als ausreichend, echte 500Watt an 8 Ohm (wer hat dir das gesagt) brauchst Du definitiv nicht.

Für 1.640€ Gesamtpreis bietet die Kombi ein überragendes PLV, ein Teil des gesparten Geldes steckst Du in die Raumakustik, bringt klanglich mehr.
Von den gedachten 6-8T € bleibt mit Sicherheit noch einiges übrig, für die schönen Dinge des Lebens, man muss das Budget nicht immer ausschöpfen.


Saludos
Glenn
detegg
Administrator
#7 erstellt: 23. Okt 2010, 09:26

GlennFresh schrieb:
Mein Tipp aber wäre:

XTZ Class A 100 D3 (Vollverstärker, Nutzung als Vorstufe und Stereoamp für den Hoch-Mitteltonbereich)
XTZ AP 100 (Endstufe, Nutzung als Stereoamp für den Bassbereich)
XTZ CD 100 (CDP)

Mit dieser Kombi haben wir letztens bei Hifi-Selbstbau ein knappes Dutzend unterschiedlichste LS beim Contest 2010 verglichen. Kaufempfehlung!

;-) Detlef
Möller
Stammgast
#8 erstellt: 23. Okt 2010, 10:26
Hallo Sebi-Wan_Kenobi,

alle Endstufen von Mark Levinson, besonders die 332 und 333/ Krell FBP Serie.
Alternativ die Vincent SP-998 Monos.

LG Stefan
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Okt 2010, 11:22

Möller schrieb:
Hallo Sebi-Wan_Kenobi,

alle Endstufen von Mark Levinson, besonders die 332 und 333/ Krell FBP Serie.
Alternativ die Vincent SP-998 Monos.

LG Stefan


Wer glaubt mit den überteuerten Edelmarken noch einen Klang oder Leistungsvorsprung zu erzielen, ist dem "High-End Syndrom" unterlegen.

Ich sag da nur, rausgeschmissenes Geld, macht was an der Raumakustik (spreche da aus eigener Erfahrung), das bringt klanglich viel mehr.

Saludos
Glenn
detegg
Administrator
#10 erstellt: 23. Okt 2010, 16:24

GlennFresh schrieb:
Ich sag da nur, rausgeschmissenes Geld ...

Gute LS vorausgesetzt, liegt das vernünftige Budget für die treibende Elektronik bei max. 30% - alles andere ist Augenwischerei.

;-) Detlef
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 23. Okt 2010, 21:12
Ok, danke erstmal für eure Tipps - wobei hier auch wieder Aussage gegen Aussage steht - keine Frage, die Krell sind was fürs Auge und mich würd ja mal wirklich interessieren, ob die "klanglichen" Unterschiede zu einem XTZ so groß sind, wie ihr Preis und Größe suggeriert.
XTZ ist preislich wirklich einer Überlegung wert und auch die Optik sagt mir zu...
Vielleicht wieder eine blöde Frage: Man kann die XTZ AP 100 ja auch im Bridge-Mode auf Mono laufen lassen... (habs irgendwie mit Mono)... dann wird ja die Impedanz der Lautsprecher halbiert (oder so ähnlich): Macht das klanglich überhaupt irgendeinen Sinn die als 4 Monos im Bi-Amping zu fahren und können die Verstärker das ab, wenn die Titan dann unter 2 Ohm (im Bassbereich) fällt?

@Glenn: Mich würd interessiern, warum du dich dann gegen die XTZ entschieden hast - welche Unterschiede hast du zur Bugatti festgestellt?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Okt 2010, 08:32
Moin

Einen 2-Kanal Amp brückt man nicht, das hat nur Nachteile, wie z.B.:

- ein halbierter Dämpfungsfaktor
- Verdoppelung der Minimumimpedanz von 2 auf 4 Ohm
- höhere Erwärmung
- reduzierte Laststabilität

Verabschiede Dich vom Vorteil einer Monoendstufe, es gibt IMHO keine und teurer sind sie auch noch.
Die Glockenklang Bugatti Serie sind übrigens vier Mono-Endstufen im Gehäuse eines 2-Kanal Verstärkers.
Mit dem XTZ Vollverstärker für den Mittel-Hochtonbereich und der Endstufe für den Bass, bist Du bestens gerüstet.

Alternativen sind natürlich denkbar, aber zu dem Preis ist mir keine bekannt, außer vielleicht gebraucht.


Als ich mir die XTZ Elektronik angesehen habe, gab es die Endstufe noch nicht und einen Vollverstärker passte nicht in mein Konzept.
Außerdem harmoniert die Bugatti perfekt mit meinem Lsp. und ist noch mal eine andere Gewichts und Leistungsklasse als der XTZ Amp.
Im Normalfall ist die Bugatti Endstufe aber auch deutlich teurer als der XTZ, ich habe den Amp allerdings zu einem sehr guten Preis gekauft.
Trotzdem würde ich die XTZ Endstufe heute mit ins Kalkül ziehen, das PLV ist IMHO top und der Unterschied zur Bugatti vermutlich nicht so groß.

Demnächst werde ich aus Neugierde mal zwei Endstufen gegen meine Bugatti 400 antreten lassen, die XTZ AP 100 und die Apart Champ One.
Die Endstufen sind eigentlich für Antrieb zweier Passivsubwoofer gedacht, da steht mir ebenfalls noch ein kleines Subwooferexperiment ins Haus.

Mein Fazit, die Glockenklang kontrolliert die vier 25cm Bässe meiner Lsp. perfekt, genau das hat mich so begeistert und restlos überzeugt.
Die Bugatti 400 ist Sicherheit noch um einiges laststabiler als der XTZ, ob man es braucht und es der Aufpreis wert ist, weiss ich demnächst.

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 24. Okt 2010, 08:37 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 24. Okt 2010, 10:44
Hallo,

bei den Beträgen welche hier genannt wurden weise ich gerne mal auf die Möglichkeit von Aktivlautsprechern hin,
welche,
unter Umständen auch mit integriertem DSP,
an die Räumlichkeiten angepasst werden können.

Auf der Homepage von hifiaktiv.at gibt es viel Wissenswertes
zu lesen und anzuschauen.

Vllt ein ganz anderer Gedankengang,
welcher mit Aktivweichen,für die Chassis einzelnen Endstufen,mit DSP und vielen anderen Vorzügen der Passivgeschichte eine Überlegung zum gänzlichen Wechsel darstellt.
Hier noch ein Link.
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=85

Gruss
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Okt 2010, 00:39
@Glenn:

Danke fürs Statement und ich bin wahrlich gespannt, wie sich der XTZ im Vergleich schlägt. Als "Laie" frag ich mich nur, warum es gerade im Hifi-Bereich zu so unglaublich gegensätzlichen und für mich verwirrenden Meinungen kommt.
Das teurer nicht immer besser sein muss, ist ja auch ok (und hab ich ja selber auch feststellen können) und Du selbst hast ja mal gesagt, dass Du noch den Haken an den XTZ suchst ;-)
Und das nicht jeder gleich hört, auch ok. Aber das jemand dann 3000 € für ein bißchen mehr "Transparenz" ausgibt, verstehe ich nicht - und woher soll die Transparenz kommen, wenn alle Verstärker linear abgestimmt sind? Ich suche nur nach Kriterien, die mir die Suche nach vernünftiger Signal-Aufbereitung erleichtern - der Preis wird es wohl nicht sein - oder? Und sollte man dann einen Verstärker gefunden haben - geht dann das gleiche Geschwurbel mit dem CDP los? Das Interessante ist ja auch, dass ich mit meinen Titanen am Pio A9 klanglich super zufrieden bin - nur wenns lauter werden soll, dann wirds undifferenziert. Aber wie gesagt - mittlerweile bin auch gespannt auf die XTZ und wenn ich Glück habe, kann ich auch mal direkt mit den MMAA 705 vergleichen... Nur welche Vorstufe nehm ich da und hat die wieder klangliche...

@Weimaraner

Danke Dir auch für den Tipp, aber meine Lautsprecher sind mir, obwohl ich sie noch nicht lange besitze, so ans Herz gewachsen (können einem Lautsprecher ans Herz wachsen? - darf meine Freundin jetzt auch nicht hören... ), dass ich erstmal versuche, sie adäquat zu versorgen. Ich dachte, das wäre einfacher - aber es würd mich auch nerven, viel mehr Geld für etwas mehr "Transparenz" zu bezahlen...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Okt 2010, 07:53
Moin

Du machst die Angelegenheit durch deine Gedankengänge selbst komplizierter als sie ist.
Die klanglichen Unterschiede von Verstärkern sind IMHO nicht so groß wie oft beschrieben.
Das gilt noch weniger, wenn die Amps genügend Leistung haben um die Boxen zu kontrollieren.

Aber ich will hier keine Verstärkerklang Diskussion lostreten, hier muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Wenn Dir der Pio aber so gut gefällt, dann nimm ihn doch als Vorstufe und spendiere ihm eine bzw. zwei Endstufen.
Alternativ kann man den A9 am Hoch-Mittelton probieren, genau dort gefällt Dir ja der Klang des Pio so gut, oder nicht?
Wenn Du ihn vom Bass befreist beibt er unangestrengter und für die kräftezehrenden Bässe kannst Du eine Endstufe einsetzen.

Dann hat sich auch die Frage nach der passenden Vorstufe erledigt, wieso tauschen, wenn man zufrieden ist?

Was die klanglichen Unterschiede von CDP´s betrifft, so dürften diese wirklich absolut gegen Null tendieren.
Hier sollte man auf die Wunschausstattung, Optik und Verarbeitungsqualität achten, der XTZ ist da ein prima Angebot.
Ich benutze dafür meinen Pio BDP LX71, der bis auf die langen Einlesezeiten keine nennenswerte Fehler beim CD Betrieb nacht

Also, die beschriebenen klanglichen Unterschiede würde ich mehr auf die unterschiedliche menschliche Wahrnehmung und Emotionen zurückführen.
Die klanglichen Unterschiede, wenn die entsprechenden Verstärker stark unterschiedliche Leistung bereitstellen sind für mich dann klar nachvollziehbar.
Aber auch hier spielt noch der Raum (Größe und Akustik), die Lsp. selbst und das Anwendungsgebiet (Pegel und Musikstil) eine nicht unerhebliche Rolle.

Saludos
Glenn
chm1310
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Okt 2010, 10:31
Hallo,

die weiter oben genannten Vincent SP-998 hatte ich auch eine Zeit lang an meinen Aurum Titan VI und fand die eigentlich ganz gut. Leistung hatten die jedenfalls mehr als genug, soviel ist sicher! Gebraucht sind die ja auch schon sehr günstig (unter 2K€) zu bekommen.

Gruß

Christian
Möller
Stammgast
#17 erstellt: 25. Okt 2010, 12:43
Hallo chm1310,,

könntest Du das "eigendlich" ein wenig näher erläutern ?

LG Stefan
chm1310
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Okt 2010, 14:24
Hallo Möller,

ich mag ein sehr rundes und warm klingendes Klangbild, deshalb habe ich die SP-998 gegen ein Hybrid-Vollverstärker (Vincent SV-236MK) ausgetauscht. Der hat zwar ein gutes Stück weniger Leistung, reicht aber immer noch völlig aus und gefällt mir vom Klang besser! Für Liebhaber absoluter Neutralität ist das natürlich überhaupt nichts, aber ich denke die legen sich in der Regel ja auch keine Titan zu.

Das eigentlich bezieht sich ausschließlich auf meinen Geschmack!


Gruß

Christian
weimaraner
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Okt 2010, 17:02

Sebi-Wan_Kenobi schrieb:
@Weimaraner

Danke Dir auch für den Tipp, aber meine Lautsprecher sind mir, obwohl ich sie noch nicht lange besitze, so ans Herz gewachsen (können einem Lautsprecher ans Herz wachsen? - darf meine Freundin jetzt auch nicht hören... ), dass ich erstmal versuche, sie adäquat zu versorgen. Ich dachte, das wäre einfacher - aber es würd mich auch nerven, viel mehr Geld für etwas mehr "Transparenz" zu bezahlen...


Hallo,
ich besitze ja nur die Montan,

das mit ans Herz wachsen kenne ich,
aaaaber...

Auch wenn es für dich im Moment als ausgeschlossen gilt dich von deinen Lautsprechern zu trennen,
rate ich dir trotzdem wenn du die Möglichkeit hast einmal diese Lautsprecher zu hören.

Ich würde wenn ich nicht schon soviel hätte ...

Nein,ganz einfach,
wenn ich nochmal investiere dann gnadenlos aktiv,
zu sehr haben mich die teils gravierenden Vorteile überzeugt,

Das Interessante ist ja auch, dass ich mit meinen Titanen am Pio A9 klanglich super zufrieden bin - nur wenns lauter werden soll, dann wirds undifferenziert.

Genau diese Aussage von dir trifft einen weiteren Vorteil von guten Aktivlautsprecher mit Membrankontrolle,
es geht länger lauter klarer.

Vllt würde ein Telefongespräch mit dem Herrn M. schon das Interesse wecken,
oder begraben.

Nur ein Tip,

Gruss
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 26. Okt 2010, 05:04
Ich kann dazu eigentlich nur sagen, dass hier die Aufnahme das Entscheidende ist. Das es nicht "richtig" klingt, liegt nicht am LS oder sonst am System, sondern ist meist schon von Aufnahmeseite "Mastering" für den Mainstream versaut.

Ich spiele selbst E-Bass, nicht professionell, aber ich weiß wie mein Instrument klingt und wenn ich das Aufnehme und über mein HiFi-System wiedergebe, dann klingt das so, wie es klingen muss.

Dann gab ich das aufgenommene Rohmaterial einem befreundeten Tonmeister und als wir dann meine Version, die fast unbehandelt blieb mit seiner verglichen, waren das Welten und mein E-Bass klang wie der ganze Mainstream-Müll den du auch auf den heutigen Aufnahmen zu kaufen bekommst.

Ihm ist klar, dass es so NICHT richtig sei, aber so würde man auch im Auto, im Radio und auf schlechten HiFi-Systemen mein Instrument abspielen können.

Also auf Grund der "Schwächeren" haben wir zu Leiden, so sieht das leider aus und das nicht nur in Sachen HiFi.

Just my 2 Cent!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 26. Okt 2010, 06:57
Moin

Natürlich spielt die Qualität des Tonträgers noch eine tragende Rolle beim Klang, daran können wir aber wenig bis gar nichts ändern.
Aber wer würde nur noch Musik hören, die ihm eigentlich nicht wirklich gefällt, nur weil die Klangqualität der Scheibe entsprechend hoch ist?
Die Abhörkette, also die Lsp. und Elektronik sowie auch der Raum (Akustik) tragen denoch einen großen Teil dazu bei, wie das Gesamtbild klingt.

Also mit dem Satz von Dir: Das es nicht "richtig" klingt, liegt nicht am LS oder sonst am System gehe ich daher nicht ganz konform.
Insbesondere der A9 kann die Möglichkeiten der Titan nicht voll ausloten, das gilt vor allem dann, wenn hohe Pegel und Kontrolle im Bass gefragt ist.

Das Aktivkonzept ist sicherlich einer der Königswege, das trifft um so mehr zu, wenn man keine optimalen Räumlichkeiten zur Verfügung hat.
Aber zu sagen, das Aktivkonzept ist in jedem Fall besser als das Passive, halte ich jedenfalls für zu pauschal, eine Überlegung ist es aber wert.

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Okt 2010, 07:19
Es nützt dir aber weder das beste System (inklusive RA), wenn die Aufnahme, überspitzt gesagt, schrott ist. Die Titan in Verbindung mit der genannten Elektronik spielt zumindest da, dass sie eine Aufnahme einigermaßen getreu reproduzieren kann. Nütz aber nichts, weil Schrott reproduziert immer noch nach Schrott klingt. Dafür braucht niemand eine gute HiFi-Anlage.

Mein Musikgeschmack hat sich mit verbessern der Anlage tatsächlich dahingehend gewandelt, dass Musik und Aufnahme stimmen müssen. Passt Eines von Beiden nicht, höre ich es mir nicht an.
Scatto
Stammgast
#23 erstellt: 26. Okt 2010, 10:13
Das ist ja auch richtig so.
Für die hochwertige Reproduktion von Musik müsste es daher logischer Weise heißen:

1. Aufnahme
2. Raum
3. Lautsprecher
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 26. Okt 2010, 10:24
Am schlimmsten find ich die Schlagzeugaufnahmen - selbst im Rockbereich wird ordentlich rumgetriggert und Snare und Kick durch Samples von Sound-Modulen ersetzt - echt grausam. Das mit dem Bass kenn ich auch zur genüge - im Proberaum knarzt und drückt er ohne Ende - auf manchen Aufnahmen ist er schön hinten unter die 7-Saiter gemischt und kaum noch zu hören.
Was mich an der Titan fasziniert ist, dass sie den Instrumenten (wenn sie gut aufgenommen sind) einen Körper verleiht, ein "Dasein" - die Instrumente sind greifbar. Und das finde ich wesentlich realistischer als ein "neutrales", bzw. analytisches Klangbild, wo die Musik zwar genau geortet und durchleuchtet werden kann, aber einfach die "Seele" fehlt, die ein Instrument ausmacht. Und das war auch mein "Was ist das?"-Moment, als ich sie zufällig gehört habe. Wichtig ist natürlich, dass diese Körperhaftigkeit nicht durch Frequenzen im Tiefton-Bereich künstlich erzeugt wird...
Werd zu den anderen Sachen auch noch was schreiben - muss nu zur Arbeit ... *grummel*
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 26. Okt 2010, 12:29

HiFi-Tweety schrieb:

Es nützt dir aber weder das beste System (inklusive RA), wenn die Aufnahme, überspitzt gesagt, schrott ist. Die Titan in Verbindung mit der genannten Elektronik spielt zumindest da, dass sie eine Aufnahme einigermaßen getreu reproduzieren kann. Nütz aber nichts, weil Schrott reproduziert immer noch nach Schrott klingt. Dafür braucht niemand eine gute HiFi-Anlage.


Das steht außer Frage, aber zu einer guten Performance gehört nun mal das Gesamtkonzept der Anlage und nicht nur die gute Qualität der Aufnahme.
Der Pio A9, übrigens IMHO ein hervorragender Amp für den Preis, ist aber mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluß bei der Titan, da geht mehr.
Was aber die schlechte Aufnahmequalität insbesondere neuer Musik betrifft, kann ich ebenfalls nur den Kopf schütteln, aber das ist ein anderes Thema.

Was unsere Diskussion betrifft, kann es vielleicht sein, das wir aneinander vorbei reden und im Prinzip aber das gleiche meinen.


HiFi-Tweety schrieb:

Mein Musikgeschmack hat sich mit verbessern der Anlage tatsächlich dahingehend gewandelt, dass Musik und Aufnahme stimmen müssen. Passt Eines von Beiden nicht, höre ich es mir nicht an.


Deswegen ist es meine Meinung, das ein neutraler und ehrlicher Lsp. nicht immer die allerbeste Wahl ist.
Da ich auf gewisse Musik aber nicht verzichten möchte, war für mich auch die passende Auswahl der Lsp. wichtig.

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 26. Okt 2010, 12:50
Das da noch mehr geht, steht außer Frage, allerdings ist das momentane Setup nicht für die schlechte Wiedergabe der Drums verantwortlich.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 26. Okt 2010, 12:57

HiFi-Tweety schrieb:

Das da noch mehr geht, steht außer Frage, allerdings ist das momentane Setup nicht für die schlechte Wiedergabe der Drums verantwortlich.


Wie kommst Du zu der Annahme, da wir weder den Raum (Akustik), die gehörte Musik (Aufnahmequalität) noch die Aufstellung kennen?
Ich bin mir aber sicher, das ein Amp mit mehr Leistung, Stabilität und Kontrolle als der A9, noch etwas mehr aus der Titan herausholen kann.
Das betrifft dann insbesondere die Bassqualität, wie ich bei mir, trotz wirkungsgradstarker Lsp. und optimierter Raumakustik, feststellen konnte.

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Okt 2010, 13:04
Ich meinte das jetzt rein auf den A9 bezogen.
Scatto
Stammgast
#29 erstellt: 26. Okt 2010, 13:18

GlennFresh schrieb:

Ich bin mir aber sicher, das ein Amp mit mehr Leistung, Stabilität und Kontrolle als der A9, noch etwas mehr aus der Titan herausholen kann.



Bei welcher Lautstärke?
detegg
Administrator
#30 erstellt: 26. Okt 2010, 13:31
Moin,

auf dem oben verlinkten LS-Contest wurde eine Studie des heute technisch Machbaren präsentiert.

Die Zoé von Sheffield/ferryman ist ein aktives 3-wege Konzept mit rein per Software (audiovolver) erzeugten FIR-Filtern (120db/oct) und Phasen/Laufzeitentzerrung bis in den TT-Bereich. Der Raum (Nachhallzeit/Moden etc.) wird eingemessen und damit (fast) komplett ausgeblendet.

Zwei(!) PCs für quasi Echtzeitberechnung ohne Latenz und ein Formatkonverter fütterten irgendwelche Standard PA-Endstufen, die genau das machten, was eine Endstufe machen soll - das Eingangssignal am Ausgang verstärkt und unverzerrt wiedergeben.

Von den anwesenden erfahrenen Profis wurde NIE die Frage nach der Verstärkertechnik aufgeworfen - zu unwichtig ist deren Einfluss im Vergleich zur Chassiskombination und Raumeinflüssen.

Mit Verlaub - dass, was hier zum zu den Vor- bzw. Nachteilen diverser teilweise hochpreisiger Endstufentypen in die Diskussion geworfen wird, sollte bei vernünftigen Lautsprechern und Raumoptimierung unter "ferner liefen..." bewertet werden.

Leider ist diese Differenzierung dem Laien nicht möglich und wird von den Marketingabteilungen div. Anbieter teilweise bewusst verschwiegen.

... schade!

;-) Detlef
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 26. Okt 2010, 13:33
Deswegen schrieb ich ja, dass ich das hier momentan als nicht so relevant sehe.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Okt 2010, 13:49

Scatto schrieb:


GlennFresh schrieb:

Ich bin mir aber sicher, das ein Amp mit mehr Leistung, Stabilität und Kontrolle als der A9, noch etwas mehr aus der Titan herausholen kann.



Bei welcher Lautstärke?


Das die gewünschte Lautstärke und die Raumgröße Einfluss nehmen, habe ich weiter oben schon zur Sprache gebracht und versteht sich von selbst.


detegg schrieb:

Von den anwesenden erfahrenen Profis wurde NIE die Frage nach der Verstärkertechnik aufgeworfen - zu unwichtig ist deren Einfluss im Vergleich zur Chassiskombination und Raumeinflüssen.

Mit Verlaub - dass, was hier zum zu den Vor- bzw. Nachteilen diverser teilweise hochpreisiger Endstufentypen in die Diskussion geworfen wird, sollte bei vernünftigen Lautsprechern und Raumoptimierung unter "ferner liefen..." bewertet werden.

Leider ist diese Differenzierung dem Laien nicht möglich und wird von den Marketingabteilungen div. Anbieter teilweise bewusst verschwiegen.


Das die Aufnahme, der Raum (Akustik/Aufstellung) und die Lsp. den mit Abstand größten Einfluss haben, hat hier doch niemand bestritten, oder?

Das ich auch kein Freund von ultrateurer Verstärkerelektronik bin habe ich mehrfach betont.
Ich bestreite aber nach wie vor, das Verstärker keinerlei Einfluss auf den Klang haben sollen.
Das hierbei verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, ohne sie jetzt alle aufzählen zu wollen, ist logisch.

Was erfahrene Profis dazu meinen, ist mir eignetlich ziemlich egal, mir geht es bei Hifi ums geniessen.
Da muss man nicht immer alles mit Professionalität erklären, was meiner Meinung auch keinen wirklichen Sinn macht.
Das ein solcher Thread immer auf das gleiche hinausläuft, finde ich im übrigen etwas Schade, Toleranz ist oft ein Fremdwort.

Für mich ist das Hobby mit Emotionen und Spaß am Musikhören verbunden.
Da muss ich nicht immer alles mit Vernunft erklären, ansonsten kann ich auch mit einer 500€ Anlage hören.

Saludos
Glenn
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 27. Okt 2010, 01:52
Klar, die Faktoren Raumgröße etc. (bei mir z.B. 6x4m) kommen auch ins Spiel, aber ich denke, dass die Elektronik, die den Lautsprecher bedient, auch unabhängig davon bewertet werden kann. Wenn ich da nicht solche Unterschiede wahrgenommen hätte, würd ich mir ja auch garnicht so nen Kopp machen! Verstärkerklang/kontrolle hin oder her - manch einer klingt an dem oder jenem Lautsprecher besser oder schlechter (natürlich subjektiv). Es waren Unterschiede zu hören, die für mich auch schon nicht mehr unter "subtil" liefen. Warum produziert die eine Endstufe "seidige"/weiche Höhen, während die andere schon recht harsch wirkt und vor allem - wo steht das?! Gibt leider keine technische Info dazu . Das verstehe ich halt nicht - wusste vorher auch garnicht, dass es solche Diskussionen über Verstärkerklang ja/nein überhaupt gibt - dachte, das es klar ist, dass jeder Verstärker seinen eigenen Klang hat. Das dieser aber, wie ich nun glaube, nur in Zusammenhang mit den jeweiligen Lautsprechern zu beurteilen ist, machts jetzt auch nicht einfacher... Mein Wunsch für die Titan wäre - platt gesagt - "klanglich" Richtung Pio A9 (direkt und gut aufgelöst) mit mehr Kontrollte bei höheren Lautstärken... Wobei mir einfällt - könnt da sowas das richtige sein?

http://www.stereo.de/index.php?id=231
Möller
Stammgast
#34 erstellt: 28. Okt 2010, 07:33
Ganz klar...

Krell KAV-500i oder den Mark Levinson 383.

Und die suche hat ein Ende.

Dann hast Du was Du willst.

LG Stefan


[Beitrag von Möller am 28. Okt 2010, 07:49 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 28. Okt 2010, 08:11

Möller schrieb:

Ganz klar...

Krell KAV-500i oder den Mark Levinson 383.

Und die suche hat ein Ende.

Dann hast Du was Du willst.


Warum, bist Du etwa Hellseher?

Saludos
Glenn
Möller
Stammgast
#36 erstellt: 28. Okt 2010, 08:31
Nö, aber ich kenne beide an meiner Titan 6.
Wobei der Krell bei mir das Rennen gemacht hat,
der rockt einfach mehr !

LG Stefan
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 28. Okt 2010, 09:06

Möller schrieb:
Nö, aber ich kenne beide an meiner Titan 6.
Wobei der Krell bei mir das Rennen gemacht hat,
der rockt einfach mehr !

LG Stefan


Genau, Du kennst die beiden Amps, dadurch ist Deine Aussage aber noch nicht allgemein gültig und rein subjektiv.
Bevor ich so viel Geld ausgebe, würde bei mir ein direkter Vergleich mit deutlich günstigeren Verstärkern anstehen.
Ob sich die sogenannten und überteurten High-End Amps deutlich absetzen können, bezweifle ich aber doch ein wenig.

Sei es drum, da der TE wohl in anderen Spähren schwebt und unbedingt etwas mehr Geld ausgeben möchte, will ich nicht weiter dagegen steuern.
Des Menschens Wille ist sein Himmelreich und was wäre unser Hobby ohne die ganzen Leute, die sich an den teuren "Edelmarken" erfreuen möchten.

Ein gut abgestimmte Kette bringt meiner Meinung nach noch eine Steigerung, aber dafür muss man nicht zwingend mehrere 1000€ ausgeben, kann es aber.

Saludos
Glenn
Möller
Stammgast
#38 erstellt: 28. Okt 2010, 09:39
Jeder wie er meint...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 28. Okt 2010, 11:17

Möller schrieb:
Jeder wie er meint...


Natürlich, nichts anderes habe ich die ganze Zeit behauptet....

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 28. Okt 2010, 12:33
Auch die Endstufen bringen ihn nicht weiter!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 28. Okt 2010, 12:37

HiFi-Tweety schrieb:

Auch die Endstufen bringen ihn nicht weiter!


Noch ein Hellseher....

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 28. Okt 2010, 12:40
Nein, aber wie oft denn noch, es hängt hier ganz klar an der Aufnahme, nicht am verwendeten Material!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 28. Okt 2010, 12:56

HiFi-Tweety schrieb:
Nein, aber wie oft denn noch, es hängt hier ganz klar an der Aufnahme, nicht am verwendeten Material! :prost


Wie oft denn noch, alles nur Spekulationen, daher sollte man dem TE die Möglichkeit lassen zu testen...

Diese Option scheint es aber bei Dir wohl nicht zu geben, Du kennst das Ergebnis ja schon vorher...

Saludos
Glenn
Möller
Stammgast
#44 erstellt: 28. Okt 2010, 13:03
... ausserdem

sind die genannten Amps Vollverstärker und
der Krell zudem, der stärkste jemals in Serie gerfertigte.

LG Stefan
Scatto
Stammgast
#45 erstellt: 28. Okt 2010, 13:27

Möller schrieb:
... ausserdem

sind die genannten Amps Vollverstärker und
der Krell zudem, der stärkste jemals in Serie gerfertigte.

LG Stefan


Was bringt das, wenn es die Titan nicht braucht?
Nur, weil er der stärkste ist, ist er der beste?

Wenn ein Schlagzeug bei jeder Lautstärke nicht gut klingt, auch bei Zimmerlautstärke, dann kann es einfach nicht am Verstärker liegen. Entweder, es ist dann die Aufnahme oder es ist die LS/Raumkombination.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 28. Okt 2010, 13:51
Ich hatte dieses Problem auch und habe so ziemlich alles ausprobiert, bis ich damals selbst drauf aufmerksam gemacht worden bin.

Da ich selbst Musik mache, weiß ich, was Sebastian vermisst. Und er wird es nicht bekommen, da es in der Tat nur auf den wenigsten Aufnahmen auch so belassen worden ist.

Da nützt rein gar nichts. Kein anderer AMP, kein anderer LS noch Raum. Nur eine gute Aufnahme, die ist das, was Sebastian braucht.
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 28. Okt 2010, 21:23
Also erstmal finde ich es sehr nett von euch, dass ihr hier eure Vorschläge postet und jeder hat nunmal andere Erfahrungen gemacht, die er weitergeben kann und von denen er überzeugt ist. Das Beschäftigen mit dem Thema Hifi ist eben wohl sehr vielfältig - deswegen macht es aber auch Spaß.

Wenn ich ne Krell 500i für 1500 schießen könnte, warum nicht? Ich hätte auch die Titan nie (neu) gekauft, wenn ich sie nicht zu einem guten Kurs bekommen hätte. Für den Klang im Vergleich zu anderen Lautsprechern für mich ein echtes Schnäppchen und ich kann mich ihrer deswegen auch etwas mehr freuen, als wenn ich die UVP bezahlt hätte - denn sie klingen nicht anders für das Geld (geh ich jedenfalls mal von aus, da sie nach den Aussagen des Verkäufers sehr stiefmütterlich behandelt wurden und sogar noch Einspielzeit vertragen könnten...). Manchmal hinken Glenn`s Argumente, auch wenn er es gut meint. Denn auch am Anfang überteuertes HiEnd kann gebraucht schon deutlich günstiger erworben werden und als Tipp für jemand, der ehr unbedarft an solche Sachen rangeht, ist es doch nicht schlecht. Die Bugatti 400 ist preislich neu nun auch schon High-End - aber zum guten Kurs eben wohl nicht zu verachten.

Glenn´s Tipp´s haben bis jetzt, das muss ich auch sagen und was ich davon kenne, ins Schwarze getroffen - sein Tipp mit dem Pio war gut - der Amp "klingt", (abgesehen von der Leistung, die man für doch etwas mehr als "laut" braucht) echt großartig. Ich würde fast sagen - schon ein Amp für Musiker, weil er es schafft, der Musik die realistische Nachdrücklichkeit zu vermitteln und absolut kein "Softie" ist. Getestet hatte ich gegen NAD 355, Marantz pm 15 S2 und Advance Acoustic 405 Endstufe. Klanglich konnte sich nur die Advance absetzen, wenn es "lauter" wurde - sie konnte die Lautsprecher gerade im Bassbereich besser kontollieren, da wurde der Pio doch etwas schwammig. Aber klanglich bei normaler Lautstärker hatte keiner so ein stabiles, frisches und drückendes Klangbild. Der Marantz war kultiviert, soft und einfach... langweilig.

Das Kappa Set (400, 200, Center, Surround) das ich von Glenn übernommen habe, ist im Heimkinobetreib ohne Fehl und Tadel. Der Center ist ne Wucht und bietet realistische und druckvolle Soundabbildung ohne großen Eigenklang. Die 400er im Stereobetrieb waren klanglich, gerade im Bassbereich, schon was feines. Aber der Wucht und Abbildung einer Titan können sie nicht standhalten - und da kommt der Punkt - wenn man sich verbessern will, kann man das vielleicht auch ohne riesige Summen auszugeben - wenn man weiß, was qualitativ so im "Angebot" ist. Von daher ist der Tipp mit der Krell nun nicht falsch, oder? Mal ne Sache, die man ausprobieren kann und schauen, ob sie einem eben das Wert ist.

Ich schwebe auch nicht in anderen Sphären, nur bin auch bereit, etwas mehr auszugeben, wenn ich weiß, dass ich daran meine Freude habe und gerade bei Musik nicht kompromissbehaftet (jedenfalls, das was ich selber beeinflussen kann) ist. Ich habe da aber auch meine Grenze, mein Bauchgefühl sagt mir schon recht schnell, ob ich bereit bin, mehr dafür auszugeben. Das einzige, wo ich sogar bei dem derzeitigen Preis schwach werden könnte, sind die Titan VII in Darth-Vader Optik. Meine Freundin findet die absolut grässlich, aber der Klang der VIer hat diese nun ja auch optisch in annehmbare Gefilde gesteuert...

Ob und wie sich eine teure Endstufe gegen eine günstige schlägt, muss ich halt noch rausfinden. Zumal der Marantz (1800 €) keinen Stich gegen den Pio A9 (400€) machen konnte, zumindest nicht, was in Richtung realistische Instrumenteabbildung geht. (und was auf der Aufnahme davon "übrig" war... leider...)

Und vielleicht habe ich auch geglaubt, mit der Elektronik noch mehr aus dem Übriggebliebenen herrauskitzeln zu können, wobei der Lsp schon gute Arbeit leistet. Aber als Musiker ist man da vielleicht auch ein wenig verflucht - so wie der Regiesseur, der sich der Magie von Filmen garnicht mehr hingeben kann, da er genau weiß, wie alles gemacht worden ist. Will das nicht pauschalisieren, könnt ich mir aber so vorstellen.

Trotz allem finde ich die Tipps hier gut - ich hab dann mal die Möglichkeit Sachen zu testen/in Betracht zu ziehen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre... und euch davon zu berichten, was ja unter den Aspekten vielleicht auch nicht ganz uninteressant ist. Und äh ... sorry für den Roman...
Sebi-Wan_Kenobi
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 28. Okt 2010, 21:25
PS:


Da nützt rein gar nichts. Kein anderer AMP, kein anderer LS noch Raum. Nur eine gute Aufnahme, die ist das, was Sebastian braucht.


Verdammt - schon irgendwie etwas deprimierend... da hilft wohl nur ein ....


[Beitrag von Sebi-Wan_Kenobi am 28. Okt 2010, 21:26 bearbeitet]
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 29. Okt 2010, 06:04
Nimm lieber gleich 2.

GlennFresh
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 29. Okt 2010, 06:48
Moin

Ah Du bist das....sei gegrüßt!

Wir haben ja noch was zu klären, ich habe das nicht vergessen, aber mein Händler oder Infinity lässt mich nach wie vor ein wenig in der Luft hängen.

Also wenn die Infinity Kappa 400 auf Augenhöhe mit der Titan wäre, dann müsste man sich echt fragen, welche Daseinsberechtigung haben teure Lsp.?
Der Preisunterschied der beiden Lsp., ob neu oder gebraucht, ist schon sehr deutlich und es wäre ein Armutszeugnis, könnte sich die Titan nicht absetzen.
Allerdings halte ich die Kappa 400 für einen exzellenten Lsp. vom PLV, deshalb habe ich mir ja ein Paar Kappa 400 behalten und höre noch immer gerne damit.

Wieso hinken meine Argumente, ich gehe erst einmal vom Neupreis aus und bekannte "High-End" Hersteller sind auch gebraucht oft noch relativ teuer.
Eine Glockenklang Bugatti 400 kostet neu um die 2000€, zu dem Preis bekommt man eine "ältere" Accuphase, Krell und Co. ja nicht mal gebraucht.
Natürlich ist der Gebrauchtkauf immer eine gute Option wenn man sich auskennt, aber mir ging es nur darum, braucht man wirklich so teure Amps.
Nimm doch einfach mal das Beispiel Pio A9, da hast Du doch festgestellt, das teuer und "High-End nicht" keineswegs überlegen sein muss.

Mit anderen Sphären meinte ich den riesigen Elektronikpark für viel Geld, den du bereit wärest einzusetzen, das macht selbst gebraucht keinen Sinn.
Die Titan benötigt keine 2x 500Watt an 8Ohm, da sie mit Sicherheit ein 4Ohm Lsp. ist und das Minima wohl noch tiefer liegt, was die Box braucht ist Strom.
Da Dich der Pio A9 wohl klanglich überzeugt und es ihm nur bei hohen Lautstärken an Kontrolle und Kraft fehlt, würde ich mal eine kräftige Endstufe nachrüsten.

Genau das wollte ich Dir im Prinzip vermitteln, daher prüfe wer sich (für viel Geld) bindet....


Zur Aufnahmequalität möchte ich kurz noch etwas sagen, ich habe sehr wohl viele Tonträger, die mich klanglich absolut zufrieden stellen.
Manche sind sogar in exzellenter Qualität, da hört sich ein Schlagzeug sehr wohl live und lebensecht an, wiederum andere lassen zu wünschen übrig.
Wäre es so schwarz wie Hifi-Tweety schreibt, hätte ich sicherlich schon längst den Spaß an Hifi verloren und würde mich mit einer Kompakten zufrieden geben.
Daher kann man nicht immer alles auf die Aufnahmequalität schieben, vielleicht liegt es ja auch an der Auswahl der Lsp., dem Amp und der mäßigen Raumakustik.

Ich jedenfalls habe meinen Raum schon bei der Renovierung akustisch optimiert und eine Kette gefunden die mich jeden Tag aufs neue begeistert und für Gänzehaut sorgt.

Saludos
Glenn
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 29. Okt 2010, 07:06
Kannst du mir bitte mal ein paar, ca. 5 oder 6, nennen? Würde diese gerne einfach mal gegen hören, bin dafür nämlich sehr gerne offen.

Wie gesagt, es ist nicht bei allen Aufnahmen so, aber das Meiste kann man getrost in die Tonne hauen.
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