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Thread für Erfahrungen und Meinungen zu Pointos

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Point_of_Sound
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 07. Feb 2011, 13:32
Hallo

Ich habe die Pointos Materia bei einem Freund ausführlich Probe hören können und habe mir darauf ein Paar bestellt. In Makassar, so nebenbei. Ich erwarte jetzt eigentlich jeden Tag die Anlieferung derer.

Bin sehr gespannt wie sie bei mir zu Hause klingen werden. Der Preis ist bei dieser Verarbeitung superb. Aber natürlich macht Verarbeitung noch keine Musik, schon gar keine gute. Aber das Konzept überzeugt mich.

Werde berichten, sowie ich die Materias aufgestellt und ausführlich gehört habe.

Wer schon Erfahrungen mit irgendeiner Pointos Box hat, oder eine Meinung zum Konzept. (Breibänder, Transmissionlinie) soll doch bitte an dieser Stelle posten.

Ich denke diese LS haben einen Thread verdient.

Viele Grüsse.
Point_of_Sound
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Feb 2011, 10:35
Hallo zusammen

Ich habe meine Materias von pointos audiosysteme nun seit 5 Tagen. Und in diesen 5 Tagen habe ich sehr viel Musik gehört und nach der besten Aufstellung gesucht.

Fazit: Ich bin begeistert. Ich denke, dass das die letzte Box sein könnte, die ich mir kaufe. Herrlich ist das Gefühl auf einmal keine Begehrlichkeiten mehr zu haben. Ich lese nicht mehr in Foren rum, studiere keine Internetseiten diverser Hersteller mehr, ganz einfach weil ich endlich, nach über einem Jahr intensiver Suche die Lautsprecher gefunden habe die es schlicht und einfach "sind..."

Herrlicher straffer trockener und mega-präziser Bass. Mitten herrlich offen, Höhen die nie nerven und bei jeder Lautstärke mit gleicher Präsenz da sind. Die Box ist in sich stimmig wie ich es noch nie erlebt habe. Ausserdem wartet sie mit einer Dynamik auf, die ich schlichtweg für unmöglich gehalten habe; an meinem Yamaha A-S700 mit CD-S700... Ich hatte die B&W DM640, Canton Vento 880, KEF XQ, Epos M22i und einige mehr. Die meisten im Preisrahmen zwischen 2000 und 3000 Euro.

Ein paar davon gefielen mir wirklich gut, aber glücklich macht mich wirklich erst dieser Breitbänder mit Transmissionlinie Gehäuse, die Materia von pointos. Und erst noch in Ebenholzfunier.

Kurzzeitig hatte ich übrigens an den Epos LS Crimson Amps mit zwei Monoendstufen dran, aber diese Kombi, von der der Händler behauptet hatte mehr Dynamik gibts für 4500 Euro (LS und Amp) nicht hats auch nicht echt gebracht. Ein einfacher Boxenwechsel hat genügt (1450 Euro).

Ich bin happy. Wünsche echt jedem seine Traumlautsprecher zu finden. Ich bin so was von froh keinen permanenten unterschweligen Stress in dieser Hinsicht mehr zu haben.

Beste Grüsse.

materia
ton-feile
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2011, 12:19
Hallo Point_of_Sound,

Da sieht man mal wieder, wie verschieden die Geschmäcker sind.

Mir gefallen zB große Breitbänder nicht besonders, weil ich es obenherum lieber weniger bündelnd habe.
Auch die in meinen Ohren generell recht grobschlächtigen und resonanten Brillanzen/Höhen der Whizzer-cones, mit denen oft der Bündelung entgegen gewirkt werden soll, begeistern mich persönlich nicht.

Daran kann man mal wieder sehen, wie wichtig es ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass es "den Lautsprecher" nicht geben kann.
Die klangliche Tugend, die ein bestimmter Konstruktionsansatz besonders gut beherrscht und die den einen Hörer begeistert, lässt den anderen nur müde mit den Schultern zucken, weil ihm uU ganz andere Wiedergabeaspekte wichtig sind.

Meine Gratulation jedenfalls, dass Du Deinen Traumlautsprecher anscheinend gefunden hast.

Wenn das so bleibt, dürftest Du hier eher einer Minderheit angehören.

Gruß
Rainer
Point_of_Sound
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Feb 2011, 15:08
Hallo Ton-Feile

Was verstehst Du unter grossen Breitbänder? Grosses Chassis oder grosses Gehäuse? Das Chassis der Materia, welche ich von den drei pointos Modellen welche bis jetzt auf dem Markt sind mein Eigen nenne, ist mit 160 mm eher kleindimensioniert. Auch das Gehäuse mit ca. 1 m Höhe, samt Spikes ist dank gefalteter Transmissionline sich nicht übergross geraten. Eher durchschnittlich. Was man vom Klang allerdings nicht behaupten kann.

Ich frage mich nur, weshalb die pointos Boxen hier kaum Resonanz finden. Ist es vielleicht der unbekannte Name? Muss da Dynaudio, Audiophysic oder KEF stehen, bis die Leute überhaupt mal hinschauen? Fänd ich schade. Vor relativ kurzer Zeit hat ein Hersteller, der Name ist mir im Moment entfallen, einen Breitbänder herausgebracht welcher allerdings im Fuss noch nen Basstreiber integriert hatte und ein normals Bassreflex-Gehäuse. Also etwa das Selbe was KEF macht. Einfach Hochtonchassis und Mitteltontreiber ineinanderbauen. Plus einen sep. Bass. Aber es ist eindeutig zu beobachten, dass immer mehr Hersteller, auch von sehr hochpreisigen Systemen, versuchen Breitänder zu bauen. Z.B. auch http://www.reson.ch/de/Lautsprecher/reson-rethm
Ausserdem werden auch Geräte gebaut, die das Langzeithören erleichtern. Dies empfinde ich dann aber schon als Eingeständnis, dass Mehrweger einfach nicht "richtig" sein können. Sie strengen beim Hören an. Und vom Klang her konnte ich mittels Umstöpseln direkt die neue Materia mit der noch vorhandenen B&W DM640 vergleichen. Dabei merkte ich, dass die Materia eine andere, ganz spezifische Klangfarbe hatte, während dem die "Engländerin" ziemlich langweilig klang. Offenheit der Mitten und die Angenehmheit der Höhen waren bei beiden etwa gleich. Den Bass brachte die Materia wiederum präziser rüber. Auch trockener, was aber Geschmackssache ist. Ich konnte weiterverkaufen, welche ich wollte. Aber überlegen musste ich keine Sekunde. Nachdem ich eine Woche so getestet habe, beiden Speakern die gleich gute Aufstellung gegönnt habe und auch sonst für möglichst grosse Gleichheit bei den Hörbedingungen gegeben habe, behielt ich die Materia. Abgesehen von der Musikalität, kam mir das Hören dieser einfach ringer, einfacher, stressfreier vor. PS. die B&W hat neu die Hälfte mehr gekostet als
die neue Materia.

Zum Schluss ein Anstoss: Lasst euch doch nicht von bekannten Namen verleiten!!! Und: versuchts doch mal mit einem Breitband-System!

PS. Ich hab mit der Firma pointos nichts zu tun, ausser das ich mir ne Box von dort bestellt habe. Deshalb bringt mir dieses Geschreibe auch überhaupt nichts. Auf jeden Fall nicht materiell. Aber die Befriedigung etwas einer breiteren Masse vorstellen zu können.

Informiert euch doch mal über die pointos LS. Es kostet ja nichts. Selbst probehören zu Hause ist umsonst.

Beste Grüsse an alle.
Tom_Hagen
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 22. Aug 2011, 23:21
Hallo,

dann möchte ich auch mal die Gelegenheit nutzen und meine noch frischen Höreindrücke hier kundtun. Habt etwas Nachsicht, ich mache so was zum ersten Mal

Als Neuling im Selbstbau bin ich momentan dabei mir den Anfänger-Klassiker schlechthin zu bauen, die Needle. Natürlich befasst man sich dann intensiv mit der Materie. Man studiert die professionellen Seiten im Internet und liest eifrig in den einschlägigen Foren mit.
Schnell muss man dann feststellen, dass es keinen renommierten Hersteller gibt, der einen Lautsprecher ähnlich der Needle produziert (damit meine ich Breitbänder gepaart mit einem „ungewöhnlichen“ Gehäuseaufbau). Dabei ist es doch so nahe liegend… die Leute, die Breitbandlautsprecher gebaut haben, schreiben meist nur Gutes. Und auch Leute, die die Lautsprecher gehört, aber eben nicht selbst gebaut haben (den Erbauern könnte man ja immer noch Befangenheit unterstellen), sind in der Regel begeistert.

So war es für mich als Berliner nur logisch den geografischen Vorteil zu nutzen und einen Hörtermin mit Herrn Schur zu vereinbaren. Schon während des E-Mail-Verkehrs haben wir uns nett und angeregt über den Lautsprecherbau unterhalten. Der gute Eindruck von der Person die hinter Pointos-Audiosysteme steckt, setzte sich am Tag des Termins ungemindert fort. Schon bei der Begrüßung an der Haustür (der Termin fand in seinen eignen vier Wänden statt) hatten wir das nächste Thema am Wickel… meinen mitgebrachten Sony MDS-JE 530 samt extra erstellter Test-MD. Oben angekommen wurde ich, nach einer Frage nach dem Wunschgetränk, dann auch sofort ins Wohnzimmer gebeten, wo der Proband schon auf uns wartete.

Zum Hörtermin erschienen ist die Materia, welche sich mir in einer weißen Matt-Lack-Ausführung präsentierte. Dem geneigten Leser der Homepage wird aufgefallen sein, dass eine solche Variante dort nicht zu finden ist. Herr Schur selbst sagte, dass dies dahingehend noch ein Test-Kandidat ist. Test bestanden!... Gerade in Herr Schurs Wohnzimmer passte sich diese weiße Ausführung des Lautsprechers perfekt ein. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber ich muss dennoch sagen, dass mein Geschmack mit der Optik der Materia im Allgemeinen, getroffen ist. Ich mag die nüchterne „Box“-Optik von Lautsprechern.

Aussehen hin oder her (näheres kann man ja den Bildern entnehmen), kommen wir nun zu dem dann doch wichtigeren Teil, den Klang.
Begonnen haben wir mit Stücken von Herrn Schur. Da ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Klaren war, dass ich auch ein paar Zeilen über diesen Nachmittag schreiben will, habe ich vergessen nach Namen und Interpreten zu fragen. Ihr merkt, ich mache so was eben zum ersten Mal
Zunächst hörten wir zwei jazzige, swingige Live-Stücke. Hier kam es dann auch sofort zu dem auf der Startseite der Homepage prophezeiten Schock… WOW… Wo kommt dieser Bass her?
Zwar wusste ich, dass hier, wenn es gut gemacht ist, durchaus eine Stärke der Transmissionslinie liegen kann, aber wenn man nun vor diesem Lautsprecher sitzt, sieht man erstmal nur ein einziges 16er Chassis und ist regelrecht geplättet. Das ist es nämlich was er macht, wenn dieser brillant klingende, gezupfte Kontrabass einem überrollt.
Hier möchte ich auch gleich die nächsten Punkte ansprechen. Der Bass saß neben mir! Das habe ich so noch nicht hören dürfen. Ich habe schon vielen Boxen gelauscht. Den einen gelang es besser, den anderen schlechter eine Bühne aufzubauen. Stets war diese jedoch zweidimensional. Die Materia ist der erste Lautsprecher bei dem ich tatsächlich von Räumlichkeit, also Dreidimensionalität sprechen würde. Vom Breitbänder abgesehen, liegt hier ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion. Ich bin gespannt, ob mich meine Needle, der ja ein ähnliches Gehäuseprinzip zugrunde liegt, in dieser Disziplin genauso überzeugen wird?
Außerdem wurde meine Vorstellungskraft eines Besseren belehrt. Ich tat mir immer schwer mit dem Gedanken, dass ein Lautsprecher, der alle relevanten Frequenzen adäquat darstellen soll, dies auch noch schafft, wenn er nebst anhaltenden und ausdauernden Bass-Salven auch noch fein ziselierte, hohe Töne darstellen soll. Dieser kann! ...und wie! So detailreich und brillant habe ich Lautsprecher selten aufspielen hören. Und das war eigentlich, so dachte ich immer, eine Stärke meiner eigenen Boxen.

Beim Raushören so vieler positiver Dinge, die mir schon nach diesen zwei Aufnahmen aufgefallen sind, dachte ich mir nur…klug ausgewählt Herr Schur! Nach zwei weiteren Songs von Herrn Schur (Live-Aufnahmen von Schiller und Apocalyptica), bei denen sich seine Materia ebenfalls von der besten Seite zeigte, wechselten wir dann flugs den Tonträger und lauschten zuerst der einzigen von mir mitgebrachten CD, Symphonic Star Trek. Meine Annahme, dass dies die qualitativ beste, und für einen Lautsprecher vielleicht anspruchsvollste Scheibe in meiner Sammlung ist, wurde kurzerhand zu Nichte gemacht… zumindest ist sie nicht so unfehlbar wie ich dachte. Zwar ist diese CD sehr dynamisch (krasse Wechsel zwischen langsam und schnell, von laut zu leise und vor allem von sehr hoch zu sehr tief), aber sie ist doch zweidimensionaler als ich dachte. Schade. Aber ich merkte mehr und mehr, dass der Slogan einer anderen renommierten Lautsprecher-Marke in Bezug auf die Schallwandler der Marke Pointos am Besten zutrifft. Es sind einfach „Ehrliche Lautsprecher“! Technisch gesehen, ist dies ja auch schnell belegt. Direkter, kurzer Signalweg ohne jegliche Weichenbauteile… weniger „sounding“ geht nun wahrlich nicht… TOP!!!

Nun wechselten wir nicht nur den Tonträger, sondern auch gleich das Medium. Von den ersten beiden Songs meiner Test-MD erwartete ich viel und wurde diesmal auch nicht enttäuscht. Es ertönte „The Rythm Divine“ von Yello, gefolgt von der Symphonicities-Version von Stings „Englishman in New York“. Dies waren die beiden einzigen Songs auf der MD, die auch schon auf meinem heimischen Setup so etwas wie Räumlichkeit vermuten ließen. Wie sie sich mir jedoch auf der Materia präsentierten, war ganz großes Kino. Mehr Räumlichkeit, mehr Bass und viel mehr Detailreichtum. Vor allem die klare Differenzierung von Shirley Basseys Stimme und dem sanft dahinwummernden Bass beim ersten Song war sagenhaft. Ihre Stimme ertönte so stark und hebte sich so krass vom Hintergrund, dass es schon beinahe wehtat. Das ist keinesfalls negativ gemeint. Es gibt Songs, die sind so kraftvoll, da erwartet man einfach, dass dies auf der Aufnahme adäquat umgesetzt wird. Blöd ist nur, wenn dann der Lautsprecher daheim nicht in der Lage ist, dies auch wiederzugeben

Kleine Anmerkung nebenbei. Beim Ausklingen von Englishmen in New York fing Herr Schur aus dem Nebenzimmer an zu klatschen. Vielleicht weil ihm meine Songauswahl gefallen hat oder doch, weil er selbst über die superbe Darbietung seiner Lautsprecher erstaunt war. Ich fand es jedenfalls gut

Um es nun aber kurz zu machen… es folgten weitere Songs die ich ganz neu für mich entdeckte (z.B. Orange Crush – R.E.M./Ain’t talkin’ `bout love – Van Halen), Songs, die mir noch mehr Freude machten als zuhause (z.B. Absend mind Friend – Moloko/Hyper Ballad – Björk), aber auch Songs, die enttäuschten, weil ich sie anders kannte und ich mir mehr erhofft habe (z.B. Leave me alone – Michael Jackson/The Power of Goodbye – Madonna).
Insgesamt saß ich über dreieinhalb Stunden bei Herrn Schur auf der Couch und hab mich von seinen Lautsprechern therapieren lassen. FAZIT: Die Materia ist meine Referenz.
Ich habe schon viele verschiedene Lautsprecher gehört, aber keiner vermag es, so viele audiophile Eigenschaften zu beherrschen wie die Materia.

+ kräftiger und vor allem enorm sauberer Bass
+ sehr dynamisch
+ unerwartet detailreich
+ grandiose Räumlichkeit

…weiter positiv anzumerken ist

+ fantastischer Wirkungsgrad (hörten mit einem Röhrenverstärker mit knapp über 2 Watt Ausgangsleistung)
+ keine großen Ansprüche an den Hörraum (im Gegenteil, funktioniert hervorragend auch in schwach bedämpften Räumen)

Wer es bis hierher geschafft hat, wird sich nun fragen, ob sich der Rezensent denn auch seine neue „Referenz“ kaufen wird? Würde er gern und wird er auch hoffentlich irgendwann tun können, aber es gibt tatsächlich Dinge, wenn auch nur wenige, die wichtiger sind als das eigene Hobby. Ich bin Student und junger Familienvater. Zwar sind 1450 EUR für ein Paar der Materia alles andere als teuer, dennoch ist es Momentan eine Summe, die ich natürlich nicht aus dem Ärmel schütteln kann… Aber keine Angst Materia, ich vergesse dich nicht!

M.B.

_ACC5000

_ACC5001
sebnest
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Aug 2011, 18:22
Auch wie mein Vorschreiber hatte ich heute Gelegenheit die Materia bei Herrn Schur zu hören.

Herr Schur ist ein sehr netter Gastgeber und man merkt deutlich, dass er sich sehr gut auskennt.

Ich habe ein paar meiner Lieblings CD's mitgebracht, die wir dann auch in Ruhe in zwei Stunden gehört haben:

Yello - Touch
Regy Clasen - So nah (Geheimtipp, tolle Frauenstimme und brachialer Bass)
Jennifer Warnes - Best of First we take Manhattan
Felix Laband - Dark Days Exit
Die Fantastischen Vier - Unplugged MTV


Ich muss sagen, die Materia spielt wirklich jede Art von Musik. Der Hochton wirkt nie angestrengt und spielt sehr detailreich. Der Bass ist schön kontrolliert und baut für die doch eher kleinere Membranfläche des Breitbandchassis gut Druck auf. Das Gesamtkonzept empfand ich als sehr stimmig. Auch hinsichtlich Räumlichkeit und Auflösung hat die Materia sehr gute Arbeit gemacht. Hierfür eignen sich insbesondere das Yello und Felix Laband Album sehr gut.

Begeistert war ich auch von dem hohen Wirkungsgrad und wie gut der LS mit der doch sehr halligen Raumakustik (Klatschtest) zurecht kam. Beim hören merkte man die nicht ganz optimalen Akustikeigenschaften des Raumes nicht. Das liegt wohl an dem Breitband Konzept, da die Schallwellen nicht so breit gestreut werden und dem zu Folge icht von den nackten Wänden zurückgeworfen werden und an dem Transmission Line Konzept. Hier stört keine Bassreflexöffnung am Boden.

Wenn jemand einen Lautsprecher mit einem Breitbandchassis sucht, so kann ich ihm die Pointo Materia nur ans Herz legen.

Gruß,
Sebastian
Direct_&_Pure
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Sep 2011, 18:58
Hallo,

bin durch einen fairaudio Artikel auf Pointos aufmerksam geworden http://www.fairaudio...precher-anima-1.html

Bin auch Fan von (gut umgesetzten) Breitbändern. Die Pointos Anima wären schon was!

Habe etliche Jahre mit Epos ES12 gehört, die vor ca. einem Jahr von Magnat Altea 3 abgelöst wurden. Es liest sich wirklich ketzerisch, aber die Magnat klingen deutlich musikalischer (besser aufgelöster Mittel- und Hochtonbereich, besserers Differenzierungsvermögen im Bass- und Grundtonbereich, neutralerer und authentischerer Klang, vor allem deutlich an Klangfarben rein akustischer Sounds). Und das obwohl die Magnat mich nur ein Bruchteil der Epos gekostet haben. Auf die Magnat kam ich, als ich nach (halbwegs aktuellen) Lautsprechern gesucht habe, deren Treiber nicht aus künstlichen Materialien sondern aus natürlichen gefertigt (wie z.B. Papier/Zellulose, Seide) wurden. (folgender Artikel brachte mich drauf: http://www.mother-of-tone.com/mother.htm)
Bei der Epos wurde ein Kunststofftiefmitteltöner und ein Metallhochtöner verbaut. Im Vergleich zur Magnat klingt sie auch anstrengender, unnatürlicher. Ob das nun komplett auf die Materialien zurückzuführen ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich denke, es wird sicherlich viel damit zu tun haben, denn die Magnaz klingt entspannter und dennoch spannender, natürlicher und lebendiger ohne die Auflösung zu vernachlässigen (meiner Meinung nach DIE Stärke der Epos, Magnat dennoch hörbar gesteigerte Auflösung).

Pointos scheint materialtechnisch alles "richtig" gemacht zu haben. Hinzu kommt natürlich der Vorteil die eine Punktschallquelle nun mal hat. Ohne sie gehört zu haben, denke ich (auch wegen Eurer Ausführungen), dass das ein wirklich musikalischer Schallwandler ist.
Da ich auch in Berlin wohne, werde ich bei Zeiten auch mal einen Hörtermin vereinbaren.
Vorher will ich mir aber noch unbedingt den Abacus Ampino anhören; brennt mir schon länger unter den Nägeln. http://www.fairaudio...ampino-rieder-1.html
Ein Freund von mir hat den Ampino und seitdem verstaubt seine DNM reson Vor/Endstufenkombi, die ein vielfaches der Ampino gekostet hat. Er betreibt diesen an Rehdeko Breitbändern und ist total glücklich damit.
Na mal schauen, ob das auch was für mich ist...
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