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Umfrage
Bi-Wiring /-Amping-Anschlüsse bei LS notwendig?
1. Ja, unbedingt. Ich nutze sie, bzw. möchte sie in Zunkunft nutzen (4.8 %, 1 Stimmen)
2. Nein, überflüssig. (95.2 %, 20 Stimmen)
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Bi-Wiring /-Amping-Anschlüsse bei LS notwendig?

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Autor
Beitrag
Mwf
Inventar
#1 erstellt: 26. Feb 2012, 21:29
Hallo,

aus gegebenem Anlass eine kleine Umfrage.

Nach gut 20 Jahren Praxis im Home Audio-Bereich mit doppelter-Verkabelung bzw. der Möglichkeit mehrere Endstufen pro LS-System einzusetzen,
ist es Zeit für die Gretchenfrage:

Brauchen wir diese Orgien an Mechanik -- und Brückenkonstruktionen (für den Fall des Single-Wiring) -- ,
weil klangliche Vorteile, oder auch nur ein besseres Gefühl, der Lohn sind
,

oder ist es besser, die Verkabelung einfach und gut, auch für Laien einsichtig zu halten ?

Bitte um rege Beteiligung.

Gruss,
Michael
mroemer1
Inventar
#2 erstellt: 26. Feb 2012, 21:31
Ich denke, in der Regel braucht mann diese Anschlüße meißtens nicht.


[Beitrag von mroemer1 am 26. Feb 2012, 21:33 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#3 erstellt: 26. Feb 2012, 22:00
Also ich finde es nett, wenn sie da sind.

Man kann dann so schön die Zweige einzeln messen, ohne an der Weiche fummeln zu müssen.

Gruß
Rainer
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 26. Feb 2012, 22:12
ein guter Verstärker hat kein Bi-Amping nötig!
WENN es damit besser klingt, dann ist das eine schlechte Endstufe. Das Problem ist, wenn man zwei davon nimmt, dann bleiben das schlechte Endstufen und mit einer guten wäre es trotzdem noch besser!

Entweder man macht alles vollaktiv, mit aktiver Weiche vor den Endstufen, oder eben mit einer Endstufe.

B-Amping ist gewollt und nicht gekonnt, für Leute, die sich keine ordentliche Endstufe/Verstärker leisten können/wollen!
JULOR
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2012, 17:54

Mickey_Mouse schrieb:
B-Amping ist gewollt und nicht gekonnt, für Leute, die sich keine ordentliche Endstufe/Verstärker leisten können/wollen!

Sieht aber geil aus mit 4 dicken Kabeln und 2 fetten Endstufen

Noch sinnloser erscheint mir Bi-Wiring. Damit erhöht man nur mal wieder den Kabelquerschnitt. Dann lieber ein "ordentliches" Kabel. Wobei ja auch diese Maßnahme schon relativ ist. (Was ist ein ordentliches Kabel?)
mroemer1
Inventar
#6 erstellt: 27. Feb 2012, 18:04

Noch sinnloser erscheint mir Bi-Wiring. Damit erhöht man nur mal wieder den Kabelquerschnitt.


Aber auch nur dann wenn mann die Brücke bei den LS nicht entfernt.

Zum Theme Bi-Amping, ich habe noch nie mehr als 50Watt/Sinus/Kanal gebraucht, meine LS sind mit einer Sinusbelastbarkeit von 100Watt/8Ohm und einem Wirkungsgrad von 99db/1Watt/1Meter vom Hersteller (wohl etwas zu hoch) angegeben, was würde mir dann Bi-Amping noch bringen?


[Beitrag von mroemer1 am 27. Feb 2012, 18:06 bearbeitet]
audioinside
Inventar
#7 erstellt: 29. Feb 2012, 12:00
Habe trotz besserem Wissen aus Neugierde auch schon alles mögliche ausprobiert und keinen Unterschied feststellen können. Heute geht bei mir nur ein Kabel zum LS.


mroemer1 schrieb:

Noch sinnloser erscheint mir Bi-Wiring. Damit erhöht man nur mal wieder den Kabelquerschnitt.


Aber auch nur dann wenn mann die Brücke bei den LS nicht entfernt.

So ist es! Wird immer gerne geschrieben, aber wenn es die gleichen Kabel sind wird der Querschnitt mit klassischem Bi-Wiring nicht erhöht.
Zaianagl
Inventar
#8 erstellt: 29. Feb 2012, 12:17
Schön wenn sie da sind (Flexibiltät was eventuelles (Teil)aktivieren betrifft, Service bzw Reparaturfreundlichkeit (wenn Weichen ebefalls auf getrennten Platinen)), Lagermöglichkeit von nicht benötigten aber vorhanden LS Kabeln (direkt neben den anderen), Möglichkeit des Erforschens und anschliesenden Dozierens (vorzugsweise in einschlägigen Foren) der Thematik Blechbrückenklang, setzen farbliche Aktzente an den doch in der Regel recht einfach gestalteten LS Rückseiten, bedienen den mechanischen-fetischistischen Aspekt doch etwas mehr als einfache Terminals (Männer, aber vor allem Analogliebhaber schrauben ja gern), und sind einfach nett...
JULOR
Inventar
#9 erstellt: 29. Feb 2012, 12:47

audioinside schrieb:

mroemer1 schrieb:

Noch sinnloser erscheint mir Bi-Wiring. Damit erhöht man nur mal wieder den Kabelquerschnitt.


Aber auch nur dann wenn mann die Brücke bei den LS nicht entfernt.

So ist es! Wird immer gerne geschrieben, aber wenn es die gleichen Kabel sind wird der Querschnitt mit klassischem Bi-Wiring nicht erhöht.

Wahrscheinlich verstehe ich es nicht, aber beim Bi-Wiring (nicht Bi-Amping) sind doch die Kabel am verstärkerseitigen Ende verbunden, was quasi einen "Kurzschluss" bedeutet? Allein dadurch sollte es wurscht sein, ob ich ein oder zwei Kabel nehme, egal ob ich am anderen Ende noch eine Verbindung habe.
Sorry, bin aber kein Techniker.


[Beitrag von JULOR am 29. Feb 2012, 12:47 bearbeitet]
audioinside
Inventar
#10 erstellt: 29. Feb 2012, 13:46

JULOR schrieb:

audioinside schrieb:

mroemer1 schrieb:

Noch sinnloser erscheint mir Bi-Wiring. Damit erhöht man nur mal wieder den Kabelquerschnitt.


Aber auch nur dann wenn mann die Brücke bei den LS nicht entfernt.

So ist es! Wird immer gerne geschrieben, aber wenn es die gleichen Kabel sind wird der Querschnitt mit klassischem Bi-Wiring nicht erhöht.

Wahrscheinlich verstehe ich es nicht, aber beim Bi-Wiring (nicht Bi-Amping) sind doch die Kabel am verstärkerseitigen Ende verbunden, was quasi einen "Kurzschluss" bedeutet? Allein dadurch sollte es wurscht sein, ob ich ein oder zwei Kabel nehme, egal ob ich am anderen Ende noch eine Verbindung habe.
Sorry, bin aber kein Techniker.


Du hast Sie nur an der Verstärkerseite verbunden, aber nicht an der Lautsprecherseite, denn Hoch-/Mitteltonbereich sind elektronisch getrennt.

Hatte das kürzlich in einem anderen Fred beschrieben, daher kopiere ich das mal hier rein:

Erklärung Für Nichttechniker:

Der nutzbare Querschnitt einer Kabelverbindung ist nur dann gegeben, wenn die den Strom verursachenden Elektronen im gleichen Querschnitt vom -Pol zum +Pol fließen.

Damit eine Kabelader flexibel bleibt besteht eine Ader meistens aus vielen Einzeladern die miteinander verdrillt sind, also ein Aderbündel. Nehmen wir zur Vereinfachung ein Aderbündel das aus zwei Einzeladern mit je 2 qmm besteht. Der Querschnitt des Aderbündels ergibt sich aus der Summe der beiden Einzeladern (also 2 x 2 = 4 qmm), aber nur dann wenn die Elektronen den kompletten Weg vom -Pol zum +Pol durch beide Adern fließen! Das Aderbündel welches aus den zwei Einzeladern besteht hat einen Widerstand R1.

Trennen wir nun das Aderbündel 50/50 auf. Aus dem aus zwei Adern bestehenden Aderbündel mit 4 qmm haben nun zwei Einzeladern mit je 2 qmm gemacht. Jedes der Adern hat also nun den halben Querschnitt des ursprünglichen Aderbündels aber damit auch den doppelten Widerstand R2. Würde ich die beiden Enden der Einzeladern mit einander verbinden (brücken) hätte ich wieder das ursprüngliche Aderbündel mit doppeltem Querschnitt und Widerstand R1.

Nehmen wir nun die beiden Einzeladern und schließen sie gemeinsam (an einer Seite gebrückt) an einer Stromquelle an. Die eine Ader mit 2 qmm schließen wir nun an einen Verbraucher A und die zweite Ader mit 2 qmm an einen anderen Verbraucher B an. Obwohl die Stromquelle die gleiche ist hat jede Ader auf jeden der beiden Verbraucher A und B bezogen für sich nur einen Querschnitt von 2 qmm und den Widerstand R2. Den doppelten Querschnitt von 4 qm hätte das Aderbündel nur dann wenn wir die Enden vor den beiden Verbrauchern wieder verbinden (brücken) und somit das ursprüngliche Aderbündel mit 2 x 2 = 4 qmm wieder herstellen.

Und nun bezogen auf unser Bi-Wiring am Lautsprecher zur entscheidenden Frage: Wie schaffen es die Elektronen, selbst mit einem starken Verstärker im Rücken und bestem Willen, vom Querschnitt des Hoch-/Mitteltonbereich auf den getrennten Querschnitt des Bassbereiches (und natürlich umgekehrt) hin und zurück zu fließen?

Wenn es dafür eine Lösung gibt wäre sie wohl Nobelpreiswürdig.

Die pauschale Behauptung mit Bi-Wiring verdoppeltsich der Querschnitt ließt man sehr oft. Trift aber nur dann zu wenn man zwei Kabel nimmt und sie am Ende (also am LS-Terminal) wieder miteinander verbindet oder brückt.

Das ganz kann man natürlich auch leicht mit einem Widerstandsmessgerät nachmessen.

Herr Nubert zu dem Thema: klick (Seite 33, ●Bi-wiring und Bi-amping, erster Absatz)

Zitat:
"Selbst den meisten Fachleuten, mit denen ich mich über dieses Thema unterhalten habe, ist nicht klar, dass Bi-wiring und Biamping für gleich niedrige Kabelverluste grundsätzlich den vollen Querschnitt für jedes der beiden (Hoch- und Tieftönerkabel) erfordern. Das bedeutet also, dass man mit Bi-wiring nur
halb so große Kabelverluste hat, wenn man die Verbindungsbrücken am Boxen-Terminal nicht abnimmt."


[Beitrag von audioinside am 29. Feb 2012, 13:54 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#11 erstellt: 29. Feb 2012, 14:05
Super! Danke!
So hab' ich es auch verstanden. Ein anderes Bsp.: Wenn ich an einer Mehrfachsteckdose zwei Kabel anschließe und damit eine Waschmaschine und einen Trockner betreibe, erhöht sich der Kabelquerschnitt dadurch schließlich auch nicht.
audioinside
Inventar
#12 erstellt: 29. Feb 2012, 15:00
Genau so!
Kenny2011
Stammgast
#13 erstellt: 01. Mrz 2012, 16:50
Also ich kann mich verschiedenen Meinungen anschließen, ein vernünftiger Amp hat bi-amping nicht nötig^^ Und ich stelle auch keinen Unterschied an meinen Vector 77 im bi- oder singleamping^^

Aber: Ich nutze dennoch bi-amping, mein Yamaha DSP-A595a übernimmt die HT/MT und mein AX-550 die TT, warum? Sieht geil aus Ich mag es einfach, nen praktischen Sinn hat es (noch) nicht für mich, erst wenn ich aus 2 Stand-LS 4 machen werde/würde

Grüße
Mwf
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2012, 02:07

Kenny2011 schrieb:
...Aber: Ich nutze dennoch bi-amping, mein Yamaha DSP-A595a übernimmt die HT/MT und mein AX-550 die TT, ...

Vielleicht klingt es doch besser, denn wer weis, ob der AX-550 nicht doch eine Spur höher verstärkt als der A595 und es deshalb fülliger klingt.

Warum hast du nicht mit "JA" gestimmt
Mickey_Mouse
Inventar
#15 erstellt: 02. Mrz 2012, 02:33
um das nochmal klar zu stellen:
ich betreibe meine Audio Physic Avanti 3 im Moment auch im Bi-Amping mit einem Yamaha Z-11 und einem TAG McLaren 60i.

Ob es was bringt?
Wenn Ja, dann nur minimal im Bereich der Einbildung, aber die ist nunmal sehr stark
Ich habe den Stereo-Amp hier halt stehen, er ist mir viel zu sehr ans Herz gewachsen, als dass ich ihn für <10% des ursprünglichen Kaufpreises in der Bucht "verschenke" und dann wird er auch noch eingesetzt.

Was ich nicht verstehe ist:
wenn sich Leute mit Lautsprechern, die schon mit einem Mittelklasse Verstärker überfordert sind, Gedanken darüber machen, wie sie diese "Tröten" möglichst effektiv mit Bi-Amping und Bi-Wiring aufmotzen können. Für mich hat das immer so einen Touch von: "60PS Golf Diesel mit Rally-Streifen". Die Scheiß-Karre wird dadurch auch nicht einen km/h schneller oder wendiger, aber die pubertierenden Fahrer fühlen sich doppelt cool!
Kenny2011
Stammgast
#16 erstellt: 02. Mrz 2012, 03:35

Mwf schrieb:


Warum hast du nicht mit "JA" gestimmt :?


Ich nutz es zwar aber halte es für weniger sinnvoll^^
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