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B&W Hochtöner alters-defekt? Wie herausfinden?

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Beitrag
Retro-Markus
Inventar
#1 erstellt: 10. Mrz 2012, 13:46
Hallo zusammen,

ich habe schon seit 1997 ein paar B&W DM604 S1, mit denen ich nach wie vor sehr zufrieden bin.

Ich habe nun in den letzten Wochen immer wieder gelesen, dass es ein häufiges Problem von B&W-Lautsprechern aus dieser Zeit ist, dass sich die Hochtöner langsam verabschieden, weil das verwendete Ferrofluid sich verhärtet.

Frage ist nun: Wie kann ich feststellen, ob das bei den Hochtönern meiner beiden 604er auch der Fall ist?

Rein klanglich habe ich nichts zu bemängeln, daher könnte ich jetzt nicht sagen, ob da was kaputt ist oder nicht. Da sich dieses Problem aber ja auch schrittweise entwickelt und man sich dadurch evtl. auch schrittweise daran gewöhnt, möchte ich nicht ausschließen, dass der Zahn der Zeit auch an meinen beiden B&Ws genagt hat.

Danke euch für eure Hilfe!

Viele Grüße
Markus


[Beitrag von Retro-Markus am 10. Mrz 2012, 13:55 bearbeitet]
Rüdi74
Stammgast
#2 erstellt: 10. Mrz 2012, 13:50
vielleicht vorsichtshalber noch ein Paar Hochtöner als Ersatzteil bei Seite legen, falls sie bei B&W noch zu bekommen sind. Kannste ja dann immer mal austauschen, wenn du klanglich zweifelst.
Detsi_Bell
Stammgast
#3 erstellt: 15. Mrz 2012, 13:15
Hallo!

Ferrofluide können in der Tat mit den Jahren etwas an Substanz verlieren, abhängig von Alter, Sorte und Wärmebelastung. Normalerweise geht das aber nicht soweit, daß sich eine Art Sumpf bildet, in der die Schwingspule stecken bliebe.

Für eine genaue Aussage müßte man eine Vergleichsmessung mit einem "guten" Exemplar machen. Als Wartungsmaßnahme könnte man auch das Fluid erneuern.

Best: Detsi

PS: Das war mein erster Beitrag als schreibendes Mitglied im Hifi-Forum. Das Thema Ferrofluid hat mich schon öfter zu Stellungnahmen verführt
qawa
Stammgast
#4 erstellt: 02. Apr 2012, 08:46
Hallo Detzi,
wie willst du das ferrofluid erneuern?
1. Hürde: den Hochtöner zerlegen - und wieder zusammenbekommen, wenn er nicht zwangszentriert ist? Kann schon eine 1. Herausforderung sein.
2. Hürde: Altes Ferrofluid entfernen. Magnetisch reagierende Bestandteile in einer öligen Flüssigkeit, die eingetrocknet ist, also zumindest zähflüssig. wenn sich noch etwas bewegt, wird es den starken Drang haben, im Magnetspalt zu verbleiben. Stell ich mir schwierig vor, das Rauszupulen.
3. Hürde: neues Ferrofluid: Woher nehmen?
Oder die alte Flüssigkeit wieder gangbar machen. Aber womit? Sollte schon ein sehr dünnflüssiges und vor allen Dingen alterungsbeständiges Öl sein. Da scheint schon Entfernen und ohne Betreiben sinnvoller,vorausgesetzt Hürde 1 + 2 sind genommen. Aber: Das Zeug hatte ja auch eine Funktion: Entweder Fertigungstoleranzen verschleiern (Zentrierung) oder Abschwächung des Resonanzbuckels in der Weichenschaltung.
Ich mag ja Gebastel, aber :?.
Gruß, Norbert.
Detsi_Bell
Stammgast
#5 erstellt: 02. Apr 2012, 10:52
Hallo gawa!

Deine Hürden sehe ich nicht als solche

1. Nicht zwangszentrierte HT muß man eben beim Zusammenbau zentrieren, nach 5 bis 50 Mal hat man keine Angst mehr davor.
2. Das kann man rausputzen.
3. Zwei Sorten hab ich zuhause, wenn das nicht langt, frag ich jemanden, der noch mehr hat.

Das ist kein Gebastel, sondern eine übliche Methode, Hochtöner zu fertigen. Und kann natürlich nach vielen Jahren des Betriebs als Wartung angesehen werden. Ein Ölwechsel sozusagen.

Best: Detsi
Retro-Markus
Inventar
#6 erstellt: 02. Apr 2012, 11:03

Detsi_Bell schrieb:
Das ist kein Gebastel, sondern eine übliche Methode, Hochtöner zu fertigen.


Ok, auch wenn es für dich vielleicht kein großes Ding ist:

Für den "normalen" Hörer hier ist das DURCHAUS Gebastel Und ich denke mal, da kann man ohne Hintergrundwissen mehr kaputt machen, als man repariert.

VG
Markus
Rüdi74
Stammgast
#7 erstellt: 02. Apr 2012, 20:39
gibts denn kein Ersatz mehr? Kost ja nicht die Welt.
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