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Canton AS 25 SC

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replix
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jan 2004, 12:25
Hi
habe gestern meinen Canton AS 25 sc bekommen. Bin sehr enttschäuscht :-(. Sehr schwammig, dröhnt und hat kein Tiefbass. Wie kann das kommen obwohl er doch so oft so gut getestet wurde ? Hatte vorher nen Elac sub 101 ESp welcher viel tiefer und sauberer spielte. Wie ist das möglich ??+

THX Fabian
anon123
Administrator
#2 erstellt: 18. Jan 2004, 12:45
Hallo replix,

das habe ich mich auch gefragt und ihn am nächsten Tag wieder zurück gebracht. Allerdings: soooo schlimm fand' ich es dann auch nicht.

Beim Subwoofer kann man einiges durch richtige Einstellung und richtige Aufstellung ändern. Der Sub sollte nicht in der Ecke stehen, sondern mindestens 30cm von der Wand entfernt und zwischen den Fronts. Sind beim Canton Füße mitgeliefert (kann mich jetzt nicht erinnern)? Falls ja, solltest Du die montieren. Probiere es auch einmal mit den Einstellungen zu Phase (0/180), da ein gegenphasiger Sub schlecht klingt, sowie mit Grenzfrequenz (die in Abhängigkeit zu den übrigen LS recht tief eingestellt werden sollte) und nicht zuletzt Lautstärke.

Da Du ja schon einen anderen Sub hattest, wirst Du das eine oder andere davon schon kennen. Wenn's nichts hilft, würde ich den Canton zurückschicken. Wenn Du noch den Elac-Sub hast, sollte das ja nicht so schlimm sein. Falls der nicht mehr da ist: Ich bin z.B. nach einigem Hin-und-Her beim B&W AS-1 für mein Wohnzimmer gelandet. Dieses lächerlich winzige Ding für immerhin EUR 360 klingt, wenn bei der Arbeit, alles andere als lächerlich und winzig. Und für mich in Sachen Heimkino dem Canton überlegen. Wenn es auch für Musik präzise sein soll, empfand ich den ASW-300 (EUR 449) als guten Kompromiß zwischen Preis und Leistung.

B&W gibt es übrigens i.d.R. nur im Fachhandel. Böse Überraschungen können so zumindest reduziert werden.

Beste Grüße.
replix
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Jan 2004, 19:21
Ne habe ich schon alles ausprobiert. Welchen soll ich mir jetzt kaufen ? B&W ist zu teuer. Wie sieht es denn mit dem Yamaha sw 320 aus oder soll ich mir wieder den elac kaufen welche ich mal zum test bei mir gehabt habe und sehr sauber spielte. Und was gibs noch für gute Sub`s um die 300 EUR
Shaker
Stammgast
#4 erstellt: 18. Jan 2004, 20:43
Hi , das hört sich ja gar nicht gut an , will mir nämlich gerade einen AS 25 SC kaufen.

Zur Zeit hab ich so einen aktiven PC-Sub , und ich hab gedacht , da wird wird der Canton sicher in einer anderen Liga spielen.

Ich kann mir nicht vorstellen , dass man für 300! Euro , das sind 600 Mark keinen vernünftigen Sub bekommt.
Was für Ansprüche hast du?
Wie groß ist dein Zimmer und wo steht der Sub?

Mir ist er eigentlich nur für Musik 90% wichtig , er dröhnt doch bestimmt nur , weil du die Übergangsfrequenz zu hoch eingestellt hast oder?

Klingt er bei harten Bässen , wie bei Techno wenigsten druckvoll ?

Ich frage nur weil ich mich eigentlich fest für diesen Sub entschieden habe , er hat doch bestimmt positive Seiten oder( zumindest im Vegleich zu meinem 70 Euro PC-Sub mit einem 16er Chassis oder so)?

mfg!
replix
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Jan 2004, 21:09
Also druck und Power hat er wirklich genug. Aber auch wenn ich die übergangsfrequens ganz nach unten stelle dröhnt der Sub. Ich war ja auch so begeistert am anfang wegen den Testberichten us. Aber werde ihn warscheinlich wieder zurückschicken. Der kling wie mein erster Magnat Subwoofer.
magga2000
Stammgast
#6 erstellt: 19. Jan 2004, 11:46
hmm, sehr seltsam. wie hast du den sub den angeschlossen ? über chinch oder hochpegel ? was für andere boxen betreibst du an deiner anlage ? ich frage nur wegen der crossover-frequenz.

hast du evt. auch etwas an der aufstellung deiner boxen geändert ? steht der sub auf spikes oder auf den gummifüßen ?

ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieser sub zum dröhnen neigt bzw. nicht präzise klingt.

ich selbst habe den as50 sc(zugegeben, ein paar nummern größer), aber der dröhnt absolut nicht, sondern liefert ein absolutes brachiales tiefbassgewitter mit super präzision. ich habe meine crossover-frequenz auf ca. 60hz, lautstärke auf 3uhr und die phase auf 0.

gruß
stephan
replix
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Jan 2004, 16:57
habe den sub am chinch angeschlossen und betreibe den sub mit ne canton fonum 701DC.
Habe schon alle Ecken und Kanten vom kleinem Zimmer ausprobiert (15qm).
Stehen auf spikes
absoluterbeginner
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 19. Jan 2004, 17:04
Hallo,

ich war mittlerweile eigtl. auch schon fast soweit, mir einen AS25 als Ergänzung zu meiner Pianocraft zu holen...meint ihr denn, dass der AS40 viel besser ist? Preislich sind's 70 Euro, das wär's mir schon wert .

Ciao, TJB
P.S.: oder der Elac 111.2 Sub, der wäre ja auch ungefähr in dem Bereich(?)...
anon123
Administrator
#9 erstellt: 19. Jan 2004, 17:32
Hallo replix,

wenn Du einen Verstärker hast, der keinen speziellen Subwooferausgang (wie z.B. quasi jeder AV-Receiver) hat, bzw. diesen am Vorverstärkerausgang Deines Verstärkers angeschlossen hast, dann besteht in der Tat die Möglichkeit, daß dieses ein Grund für das Problem sein kann. Vielleicht versuchst Du es mit den LS-Ein- und Ausgängen am Sub (vgl. Bedienungsanleitung). Ich bin bei meiner Antwort davon ausgegangen, daß Du das berücksichtigt hast. Welchen Verstärker hast Du denn? Und wie bist Du auf den AS-25 gekommen? Wo hast Du ihn gekauft?

@absoluterbeginner und andere:

Nun hast Du ja Gottseidank einen Elac genannt. Aber dennoch: Es gibt außer Preis und Internet und Canton auch noch andere Hersteller/Kriterien, die man beim Kaufen berücksichtigen kann. Ein klein wenig davon habe ich in meinem früheren Posting ja schon genannt.

Beste Grüße.
replix
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Jan 2004, 17:36
haben den Yamaha v495RDS mit extra Subwooferausgang
Leisehöhrer
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2004, 19:16
Hi, Subwoofer für Musik ist nicht einfach. Da muß selbst bei guten Subwoofern alles stimmen. Zuerst einmal die Raumakustik,Längenverhältnis zu Breite und Höhe des Raumes.
Dann müssen die Boxen und auch der Subwoofer ideal stehen. Den Subwoofer auf einen Ständer stellen währe auch gut.
Nach meiner Erfahrung sind geschlossene Subwoofer (ohne Basreflex) Bei Musik besser. Dazu kommt auch das die Flankensteilhet der Aktivweiche mit mindestens 24 db
filtern sollte. Ein guter Subwoofer ist nicht billig.
ACT hat für 750 Euro den ACT AL 2, der ist einen Versuch wert. Ob es preiswerter geht mag ich aber nicht eindeutig zu sagen. Ich finde Subwoofer sind eine Modeerscheinung und bei Musik nicht wirklich nötig. Besser währen gute Boxen.
peter63
Stammgast
#12 erstellt: 20. Jan 2004, 00:59
Hallo,

noch als Ergänzung zum Vorredner.
Ich bin grad beim Umrüsten von 1x YST SW300 auf 2x ACT, weil ich mit den beiden Kleinen in der Aufstellung flexibler bin und die zu meinem Raum passen. Mir war zwar vorher bekannt, das Phasenprobleme und Laufzeitunterschiede existent sind. Aber das die so gewaltig hörbar sind, hätte ich nie und nimmer gedacht.

Als erstes spielt ein ACT natürlich sauberer als der Yammi. Aber bei Film oder schön langen schwingenden Bässen (zB.R&B, Hip-Hop) ist der Unterschied ohne A/B kaum bewußt merkbar, da man den Originalton sowieso kaum kennt. Eklatante Unterschiede sind bei Instrumenten, extrem zB. ein Kontrabass.

Aber die Anbindung an die HauptLS empfinde ich noch wichtiger als die Qualität des Sub´s. Jede Kiste hat andere Frequenzgänge und andere Filter. Wenn dort was nicht harmoniert, kann ich einstellen was ich will und es wird einfach nix.
Der Knaller sind aber die Phasenschweinereien! Die kommen zwangsläufig bei mehreren Bassquellen, das die so extrem sind, weiß ich erst jetzt. Der Yammi war mit Trennfrequenz 40Hz in Betrieb (Front geht bis ca. 42Hz-BR) und stand ca. 1,50m links von FRL. Da hatte ich noch keinen richtigen Vergleich, aber mit der Konfiguration wenigstens das vermeintlich optimale raus geholt. Die ACT´s kann ich nun ohne Probleme hoch und runter, rechts und links hinstellen. Die haben nun auch noch Subsonic und Phasensteller zum rumstellen und die Front sollte auch noch mitspielen. Egal welche Einstellungen oder welchen Bass ich ausgeschaltet habe, irgendwo fehlt immer was, war was zuviel oder der Bass hackt im Bad mehr als in der Stube.
Um´s kurz zu machen: Nach unzähligen verschiedenen Einstellungen hab ich die Front letztendlich "kastriert" und als Satellit umfunktioniert. Da spielen die ACT´s am saubersten, druckvollsten und lautesten! Die Anbindung ist perfekt, nichts hackt und den Zeitversatz kann ich einfach durch verrücken der Sub´s in Griff kriegen. Und kein Vergleich mehr zu vorher! Wenn ich zwischen jetzt und vorher umschalte, ich mag´s gar nicht hören Nicht weil die YammiKiste so schlimm klingt, sondern nur die Zeitprobleme und das leichte Hacken+Auslöschungen der Phase. Meine Aufstellung war dann doch nicht so das hohe C.

Als Fazit: Das A und O ist IMHO diese Aufstellung, Anbindung und das Zusammenspiel mit der Front. Kann mich nur allen anschließen die der Meinung sind, das eine sinnvolle Anbindung von Sub´s an die HauptLS nahezu unmöglich ist, außer mit hoher Trennfrequenz als Sub/Sat System. Alles andere scheinen mehr oder weniger nur Krücken zu sein.
Und dann nach Möglichkeit lieber zwei kleinere, da man bei der Aufstellung und Anbindung flexibler ist. Bei Film sicher nicht soooo störend, aber bei Musik geht man wohl immer nur einen Kompromiss ein. Besser wären da gleich potente StandLS oder oben genannte Sub/Sat Verwendung. Die allerdings ist wieder sehr von der Qualität des Sub´s über einen größeren Frequenzbereich abhängig.

Du siehst, es es ein schwieriges Feld. Also nicht einfach wieder wegschmeißen die Kiste sondern lieber mal noch ein bissel probieren und überlegen, für was der Sub gebraucht wird. Da wirst Du ein wenig lernen und üben müssen, sonst wird der nächste Sub vielleicht wieder ein Reinfall. So schlecht kann der Canton doch gar nicht sein. Könnte ja auch sein, die ELAC-Einstellung nur rein zufällig richtig war.
Und ein bissel Ein- und Rumstellen macht schließlich auch Spass, zumindest wenn´s was bringt.
Gruß peter63

ps. schön zum testen: CD Soundcheck, Bass Patrol "Let it Bop". Bassschläge mit unterschiedlicher Tonhöhe, sollten lt. Booklet und Kopfhörer relativ gleich laut und gleich druckvoll und ohne Dröhnen sein. Ist hundeschwer hinzukriegen. Jetzt nicht mehr


[Beitrag von peter63 am 20. Jan 2004, 01:39 bearbeitet]
peter63
Stammgast
#13 erstellt: 20. Jan 2004, 01:14

Also druck und Power hat er wirklich genug. Aber auch wenn ich die übergangsfrequens ganz nach unten stelle dröhnt der Sub....

das klingt mir sehr nach zu laut. Dreh doch bitte den Lautstärkeregler am Sub mal ganz runter, dann basslastige Musik über die Front jagen und den Sub ganz langsam, Raste für Raste hoch drehen. Wenn der Klang voller wird erstmal Stopp und mal 2 Tage Probe hören. Dann eventuell noch eine Raste mehr.
Könnte was bringen, da wir meistens immer etwas zu laut stellen.
peter63
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