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Audio Punkte aus 1995, kann man direkt vergleichen?

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Autor
Beitrag
Aart
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Jul 2012, 14:10
Hallo zusammen,

Kann man wenn ein Lautsprecher 1995 zum Beispiel 75 Klangpunkte (beim AUDIO Magazin) hatte, diese Punkte direkt mit 75 Punkten von den heutigen Tests vergleichen? Oder gab es "Abwertungen"?

Gruss,

Aart


[Beitrag von Aart am 31. Jul 2012, 14:15 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 31. Jul 2012, 14:16
Klangpunkte, egal ob von 1995 oder 2012 sagen rein garnichts darüber aus wie dir die Lautsprecher gefallen könnten.
die kategorisierungen in den Zeitschriften ist nicht objektiv. Oft scheinbar sogar willkürlich bzw. aus monetären Gründen getroffen.
Aart
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Jul 2012, 14:18
Das ist mir schon klar, aber ich möchte mich global orientieren. Deswegen die Frage.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Jul 2012, 14:20
wie willst du dich global orientieren wenn die Punkte in fast allen Fällen auf Basis des Kaufpreises vergeben werden/wurden?

teurer = mehr Punkte kannste an allen Bestenlisten ablesen (mit dem einen statistischen Ausreißer in jeder Tabelle).


[Beitrag von blitzschlag666 am 31. Jul 2012, 14:22 bearbeitet]
Aart
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Jul 2012, 14:23
Eigentlich wollte ich nur wissen ob es "Abwertungen" gab zwischen 1995 und 2012.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 31. Jul 2012, 14:25
ich weiß es nicht genau aber da generell keine/kaum ältere Komponenten in den Listen sind kann man wohl davon ausgehen das die nach einer bestimmten Zeit aus den Listen gestrichen werden. Schließlich muss ja auch der Eindruck aufrecht erhalten werden das noch Fortschritte gemacht werden und neue Ware mehr leistet als die alte.

Sorry das ich das Thema evtl. zu zynisch für dich beleuchte und du das garnicht wissen wolltest.
Aart
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 31. Jul 2012, 14:28
Nein kein Problem, ich orientiere mich ob neue Lautsprecher Sinn machen.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Jul 2012, 14:41
Welche haste denn aktuell?
Wie groß ist der Raum?
Welche Pegel werden gehört?
Wieviel Geld würdest du wenn investieren?
Was stört dich an den jetzigen bzw. was sollen die neuen besser können?

generell kann ich dir aber direkt raten dich mit Musik bewaffnet auf eine Hörreise durch verschiedene HiFi-Studios zu begeben. Die Klangcharacteristik deiner Lautsprecher kennste ja in und auswendig. So erkennt man recht schnell, auch im fremden Raum, ob ein anderes Modell eine Verbesserung darstellen würde.
scirocco790
Stammgast
#9 erstellt: 31. Jul 2012, 14:42
Weniger an Punkten orientiert, aber ich frage mich echt, ob ein LS von vor 15 Jahren, der da 1000DM gekostet hat, und ein LS der heute 500€ kostet so etwa gleichauf liegen, oder ob sich im LS-Bau wirklich was getan hat.
Die Frage stell ich mir wirklich.
Aart
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Jul 2012, 14:44
Ich frage mich ob ein Lautsprecher mit 86 Punkten in 2012 wirklich viel besser is als ein Lautsprecher mit 75 Punkten in 1995.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 31. Jul 2012, 14:44

scirocco790 schrieb:

Weniger an Punkten orientiert, aber ich frage mich echt, ob ein LS von vor 15 Jahren, der da 1000DM gekostet hat, und ein LS der heute 500€ kostet so etwa gleichauf liegen, oder ob sich im LS-Bau wirklich was getan hat.
Die Frage stell ich mir wirklich.

na der TE wird bald in der Lage sein genau das zu beantworten.


Aart schrieb:
Ich frage mich ob ein Lautsprecher mit 86 Punkten in 2012 wirklich viel besser is als ein Lautsprecher mit 75 Punkten in 1995.


na du bist doch in der schönen Lage das zu beurteilen. Zwar nur subjektiv aber immerhin.


[Beitrag von blitzschlag666 am 31. Jul 2012, 14:47 bearbeitet]
Aart
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 31. Jul 2012, 14:50
Die Lautsprecher sind noch nich da, entweder 86 Punkte oder 80 Punkte aus 2012 im Vergleich zu 75 Punkte aus 1995
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 31. Jul 2012, 14:52
um welche Lautsprecher gehts denn jetzt genau? also die alten und beiden neuen?
Aart
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 31. Jul 2012, 14:58
Alt: Infinity Kappa 8.2i (75 Punkte in 1995)
Neu: Heco Celan 901 oder 701 (86 bzw. 80 Punkte in 2012)

Die Kappas sind immer noch gut, aber mir etwas zu sprizig, harsch. Ich möchte weichere Höhen...deswegen. Eben mehr warm/analog.


[Beitrag von Aart am 31. Jul 2012, 14:58 bearbeitet]
TKCologne
Inventar
#15 erstellt: 31. Jul 2012, 21:07
Vergiß einfach die Punktewie z.B. bei AUDIO odersonstigen Publikationen und hör dir die LS an. Die die dir gefallen und ins Budget passen haben 100 Punkte. so einfach ist das.
w-o-d-i
Stammgast
#16 erstellt: 31. Jul 2012, 22:08
Diese Aussage hört man sehr oft hier: "... diese Listen sind total zum Vergessen..."
Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht, dass die Listen total daneben liegen. Mag schon sein, dass gewisse Vorlieben sich in einer kleinen Subjektivität bemerkbar machen. Böse Zungen behaupten auch, dass besonders viel Werbung sich niederschlägt. Nicht einmal das muss stimmen.
Mit Sicherheit werden Marken mit viel Werbung immerhin öfter getestet und die anderen Jahre lang ignoriert. Und, was völlig legitim ist, Deutsche Produkte in Deutschen Zeitungen werden bestimmt nicht extra benachteiligt behandelt, sondern gerne getestet.
Dass bessere Boxen auch teurer sein müssen, ist wohl verständlich. Und dass total edel verarbeitete Boxen etwas teurer sind und nicht ganz so gut klingen wie die schmucklosen aber gleich teuren Konkurrenten kann man auch nachvollziehen.
Generell sind die Geschichten in den HiFi-Zeitungen nicht völlig daneben, sondern ein guter Anhaltspunkt.

Die neuere Generation von guten Lautsprechern verwendet teilweise neu entwickelte Materialien, Computersimulationen helfen den Entwicklern dabei, kleine Fehler zu beseitigen, und gute Lautsprecher haben derart optimale Phasenlagen, wie sie früher nur von guten aktiven Systemen erreicht wurden. Es hat sich schon was getan. Aber der Preis ist mitgewachsen!

"Warm" wird es durch Klirr.
Den erzeigt man am besten mit Röhren-Geräten.

Hast Du Deine Kappas eingewinkelt? Versuche mal einen etwas weiteren Abstrahlwinkel, das nimmt die Höhen zurück.

Hast Du auf der Rückseite Deiner Kappas mit den Drehreglern experimentiert? Drehe mal versuchsweise das Poti für den Polydome etwas zurück.

Wenn das nichts nützt...
Hast Du schon versucht, die Höhen am Amp etwas zu mindern?

Wenn das alles nichts nützt und Deine Liebe zu Deinen Kappas nicht mehr erweckt werden kann, dann hol Dir die Boxen Deiner (momentanen) Wahl zum Vergleich in Dein HiFi-Zimmer.

Und dann ist es egal, was in den Zeitungen steht... dann entscheidet Dein Geschmack!

Meines Wissens hat es einmal eine "Abwertung" vom CD-Player-Ranking gegeben. Bei LS weiß ich davon nichts.

Etwas aus meiner eigenen Erfahrung: Je besser mein Verstärker im Laufe der Jahre wurde, desto mehr war ich mit meinen Kappas zufrieden. Bei guten Aufnahmen überkommt mich immer noch ein Glücksgefühl und ein Gefühl der Zufriedenheit mit meinen Kappas. Aber ich habe Deine LS noch nie gehört und kann daher dazu gar nichts sagen.

Statt DM mit Euros zu vergleichen, solltest Du die 1000DM im Jahr 1995 durch den damaligen Stundenlohn dividieren und diese Stunden mit dem heutigen Stundenlohn multiplizieren. Dann vergleichst Du den Wert von damals mit dem Wert von heute. Um den Klang in Deiner guten Stube zu verbessern, solltest Du zumindest diesen Wert für neue Speaker einkalkulieren!

Wie immer gilt die Formel: 50% des Budgets für die Lautsprecher, 50% für den Verstärker, 50% für die restliche Elektronik und 50% für die Kabel. Den Rest für CDs, Platten und was weiß ich für Quellen und für Live-Konzerte, um sich immer wieder zu justieren!


L.G.!
Wodi
Aart
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 01. Aug 2012, 06:38
Danke für die ausführliche Antwort!
MrJones4470
Stammgast
#18 erstellt: 01. Aug 2012, 07:17
@ w-o-d-i

Live-Konzerte, um sich immer wieder zu justieren?

Inwiefern justieren? Wie schlecht Musik klingen kann? Konzerte sind ja nun in 99,9% aller Fälle wirklich kein Maßstab.
buschi_brown
Inventar
#19 erstellt: 01. Aug 2012, 07:30

w-o-d-i schrieb:
Wie immer gilt die Formel: 50% des Budgets für die Lautsprecher, 50% für den Verstärker, 50% für die restliche Elektronik und 50% für die Kabel. Den Rest für CDs, Platten und was weiß ich für Quellen und für Live-Konzerte, um sich immer wieder zu justieren!


Mal abgesehen davon, dass du damit über 200% des Budgets verplant hast, ist dir schon klar, dass es vollkommener Unsinn ist, für die Kabel genausoviel auszugeben wie für die Lautsprecher!
ingo74
Inventar
#20 erstellt: 01. Aug 2012, 07:43

Aart schrieb:
Danke für die ausführliche Antwort!

vergiss die antwort, auch wenn sie dir gefällt - da ist sind viele falsche aussagen drin..
Aart
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 01. Aug 2012, 07:48
Jemand hat sich die Mühe gemacht eine ausführliche Antwort zu schreiben. Dann kann ich mich doch bedanken?
buschi_brown
Inventar
#22 erstellt: 01. Aug 2012, 07:51
Da hast du natürlich Recht! Allerdings ändert das nichts daran, dass die gegebene Antwort hauptsächlich aus Nonsens besteht.
w-o-d-i
Stammgast
#23 erstellt: 01. Aug 2012, 18:00

MrJones4470 schrieb:
@ w-o-d-i
Live-Konzerte, um sich immer wieder zu justieren?
Inwiefern justieren? Wie schlecht Musik klingen kann? Konzerte sind ja nun in 99,9% aller Fälle wirklich kein Maßstab.


Hi Christian,
Naja, das letzte Konzert, das wir besucht haben, war Peter Gabriel mit dem New Blood Orchestra. Du wirst niemanden finden, der dieses Konzert erlebt hat, der behaupten würde, dass da irgendetwas schlecht geklungen hätte. Es gibt von dieser Tour auch eine CD "Live Blood"... kannst ja mal reinhören, um erahnen zu können, wie sensationell dieser Klang war!

Wodi
w-o-d-i
Stammgast
#24 erstellt: 01. Aug 2012, 18:23

buschi_brown schrieb:
Mal abgesehen davon, dass du damit über 200% des Budgets verplant hast, ist dir schon klar, dass es vollkommener Unsinn ist, für die Kabel genausoviel auszugeben wie für die Lautsprecher! ;)

@ buschi_brown:
Was die 200% angeht... Du kannst schon Spaß verstehen, wenn man Dir erklären tut...?

Was Deine Meinung über Kabel angeht sowie auch die Meinung von Ingo74, so habe ich natürlich mit solchen Reaktionen gerechnet. Es ist mir aber inzwischen egal, was die Mehrheit in diesem Forum darüber denkt. Die Minderheit ( mit ordentlichen Stereoanlagen) gibt eben auch für Kabel das notwendige Geld aus, um in Summe ein stimmiges Gesamtpaket zu betreiben.

Mein Tipp: im HiFi-Studio beraten lassen und dort mal vergleichen....
Ich habe wirklich Verständnis für jeden, der das nicht glaubt... ich war selbst viele Jahre lang ein Obergescheiter, der es nicht für nötig befunden hatte, die Wirksamkeit von guten Stromkabeln auszuprobieren. Der Klanggewinn ist aber sensationell! (Auch richtige Polung ist sehr wichtig und gut erkennbar!)

Freundliche Grüße!
Wodi
buschi_brown
Inventar
#25 erstellt: 01. Aug 2012, 18:38

w-o-d-i schrieb:
Die Minderheit ( mit ordentlichen Stereoanlagen) gibt eben auch für Kabel das notwendige Geld aus, um in Summe ein stimmiges Gesamtpaket zu betreiben.


Naja, zu der gehörst du ja auch nicht (zumindest nicht, wenn ich mir das Geraffel in deinem Profil anschaue).
ingo74
Inventar
#26 erstellt: 01. Aug 2012, 19:09

w-o-d-i schrieb:

Du kannst schon Spaß verstehen, wenn man Dir erklären tut...?

ach so - deine beiträge/aussagen waren als scherz getarnt, das "erklärt" einiges
OliNrOne
Inventar
#27 erstellt: 01. Aug 2012, 19:13
Außerdem, man tut nich tut gebrauchen tun......

Quelle : Frank Drebin in nackte Kanone 33 1/3 ............
bassgott
Inventar
#28 erstellt: 01. Aug 2012, 19:21

buschi_brown schrieb:

w-o-d-i schrieb:
Die Minderheit ( mit ordentlichen Stereoanlagen) gibt eben auch für Kabel das notwendige Geld aus, um in Summe ein stimmiges Gesamtpaket zu betreiben.


Naja, zu der gehörst du ja auch nicht (zumindest nicht, wenn ich mir das Geraffel in deinem Profil anschaue). :L


Wenn man solche Seitenhiebe verteilt, sollte man mMn selbst was entsprechendes vorweisen können, was bei dir nicht der Fall ist.
buschi_brown
Inventar
#29 erstellt: 01. Aug 2012, 19:23
Aber immerhin habe ich es auch nicht nötig damit auf den Putz zu hauen, wenn ich keine Argumente habe!
ingo74
Inventar
#30 erstellt: 01. Aug 2012, 19:24
im prinzip schweift es vom thema ab, wobei eigentlich alles dazu auch schon gesagt wurde
buschi_brown
Inventar
#31 erstellt: 01. Aug 2012, 19:26

ingo74 schrieb:
im prinzip schweift es vom thema ab, wobei eigentlich alles dazu auch schon gesagt wurde ;)


detegg
Administrator
#32 erstellt: 01. Aug 2012, 19:40
... Jenau - also bitte zurück zum Topic !

Detlef
Ralph_P
Stammgast
#33 erstellt: 01. Aug 2012, 19:56
Na die Beleidigung kann ja nur auf Neid zurückzuführen sein. Ich hätte das sogenannte "Geraffel" sehr gerne

Dem TE bringt es allerdings nichts, wenn ihr meint er soll den Beitrag vergessen, weil nur Mist drin steht. Begründet es doch einfach und sagt, was nicht passt.

Ich denke zum Beispiel auch nicht, dass die Audio-Liste völliger Blödsinn ist. Zum Einen ist sie mal ein guter Überblick und zum anderen finde ich deckt sich deren Meinung mit Meinungen aus dem Internet schon oft.
ingo74
Inventar
#34 erstellt: 01. Aug 2012, 20:19
das begründen warum manche aussagen falsch sind, ist hier ot. wer dazu mehr lesen will, der findet sehr schnell die passenden threads unter der suche.

die "besten"listen bieten eine brauchbare übersicht, sind aber klanglich nicht unbedingt als orientierung zu gebrauchen, da meist teuer = gut bedeutet. oftmals trifft das auch zu, allerdings woraus ist die "klang"einteilung begründet und was ist der begründende maßstab..? allein daran hapert es meist schon. und das ganze dann über jahre zu vergleichen..? naja..

und positive stimmen durch geimpfte käufer zu bekommen ist ja wohl kein problem, diesen effekt erkennt man auch sehr hier im forum.
ton-feile
Inventar
#35 erstellt: 01. Aug 2012, 21:46
Hi,


w-o-d-i schrieb:

"Warm" wird es durch Klirr.
Den erzeigt man am besten mit Röhren-Geräten.
Wodi

Magst Du dazu etwas mehr schreiben.
"Warm" durch Klirr würde ja bedeuten, dass es "Subharmonische" gibt.
Durch neue Obertöne wird es immer "kälter".

Gruß
Rainer
buschi_brown
Inventar
#36 erstellt: 02. Aug 2012, 13:23
@w-o-d-i

So, nachdem ich nochmal ne Nacht darüber geschlafen habe, möchte ich mich hiermit ausdrücklich für meine überzogene (und unpassende) Antwort entschuldigen. Zu meinen restlichen Aussagen stehe ich absolut, aber da sind die Pferde dann doch ein wenig mit mir durchgegangen!

w-o-d-i
Stammgast
#37 erstellt: 02. Aug 2012, 18:45

ton-feile schrieb:
Hi,

w-o-d-i schrieb:

"Warm" wird es durch Klirr.
Den erzeigt man am besten mit Röhren-Geräten.
Wodi

Magst Du dazu etwas mehr schreiben.
"Warm" durch Klirr würde ja bedeuten, dass es "Subharmonische" gibt.
Durch neue Obertöne wird es immer "kälter".

Gruß
Rainer


Hallo Rainer,

eigentlich mag ich dazu nicht mehr schreiben. Schon gar nicht in diesem Thread... da passt es gar nicht. Die Freunde von Röhrenverstärkern will ich mit meiner Meinung nicht auch noch vergrämen. Mögen die Freunde des "Röhrenklangs" ihren Spaß haben... ich habe meinen auf der anderen Seite des Klirr-Spektrums... sprich, mir ist wenig Klirr lieber als ein noch so schön warmer k2, k4, k8 (also gemeint ist harmonischer Oberwellenklirr) von dem die Liebhaber des Röhrenklangs so schwärmen und an den sie glauben. [edit: um es klar zu stellen, "harmonische Oberwellen" eingefügt]
(Meine persönliche Meinung zu Röhrenverstärkern ist noch negativer, aber völlig unwichtig. Ich will diesbezüglich weder bekehren noch bekehrt werden.)

Röhrenverstärker oder Class-A - Verstärker... das sind 2 völlig verschiedene Heizkörper. Ich hätte lieber einen Class-A Verstärker, wenn ich mir einen leisten könnte. Damit bin ich aber jetzt OT, wofür ich mich entschuldige.

Mir könnte aber auch kein Lautsprecher "zu präzise" sein. (...oder sonst etwas in der Kette...)
Unpräzise wird's durch Röhrenverstärker jedenfalls, und da die Liebhaber von Röhrenverstärkern so sehr davon schwärmen, habe ich mir gedacht, vielleicht gefällt's auch dem TE. Eine Empfehlung würde ich aber nur abgeben, wenn ich das Empfohlene selbst gut kennen würde, was in Bezug auf Röhrenverstärker keinesfalls der Fall ist.

Gruß!
Wodi

@ Buschi_brown
akzeptiert!


[Beitrag von w-o-d-i am 02. Aug 2012, 20:13 bearbeitet]
fast-surfer
Stammgast
#38 erstellt: 03. Aug 2012, 13:21

scirocco790 schrieb:
Weniger an Punkten orientiert, aber ich frage mich echt, ob ein LS von vor 15 Jahren, der da 1000DM gekostet hat, und ein LS der heute 500€ kostet so etwa gleichauf liegen, oder ob sich im LS-Bau wirklich was getan hat.
Die Frage stell ich mir wirklich.

Hallo, aus meiner Sicht (die hat sich in meinem Fall bestätigt) ist es in 90% der Fälle umgekehrt. Es werden zwar immer neue Modelle mit Pseudo Features und Maketeting Geschwubbel produziert, dass man demnach mit den heutigen LS bereits die Flöhe husten hören müsste, aber das Rad hat noch keiner neu erfunden. Es geht im wesentlichen darum, die Leute in Kauflaune zu halten, damit die Branche nicht stagniert oder einbricht. Wenn man für 1000 Mark gekauft hat, dann legt man heute min. 1000-1500 € an um sich nicht zu verschlechtern. Allderings sind die meisten LS heute optisch ansprechender und wohnzimmertauglicher.

Gruß Erwin


[Beitrag von fast-surfer am 03. Aug 2012, 13:23 bearbeitet]
Igel60
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 05. Aug 2012, 08:23
Da häng ich mich weitgehend dran.

Allerdings geht es auch anders herum, sodass hier die andere Fraktion nicht unrecht hat.
Bestes Beispiel sind die IQ 4180, die ich habe.

Leider sind die nur bei HiFi-Vison getestet worden und es lässt sich schwer auf etwa die Stereoplay-Bestenliste einordnen. Dennoch habe ich mal einen groben Vergleich gewagt und schätze sie auf um 42-43 Punkte bei Stereoplay, wobei ich diese Punktevergabe zwar in rund 25 Jahren zumindest bei Stpl. recht gut nachvollziehen konnte, aber sie nicht überbewerten möchte. Es ist eine grobe Einschätzung der Testjury, imho ein Anhaltspunkt mit einer gewissen Neigung oder Vorlieben der einzelnen Teammitglieder.
Denke mehr sollte und wollte es auch gar nicht sein. - aber das nur nebenbei als Anmerkung meiner persönlichen Einschätzung. (wobei ich die Stereoplay Bestenliste genommen habe, da sie imho die am besten nachvollziehbare und renommierteste sein dürfte!)

Die IQ 4180 und die Canton Chrono9 509 DC etwa sind ein Beispiel, dass es auch anders herum sein kann.
Beide waren/sind in der selben preislichen Liga mit umgerechnet rund 1200€ (ursprünglich) pro Paar.
Die Chrono sind jedoch mit 52 Punkten (von max. rund 70) bei Stpl. eingestuft, was doch ne ganze Ecke mehr ist - so meine Einschätzung der IQs halbwegs richtig ist.

Hier hat die Chrono eher deutlich die Nase vorn, insbesondere, da sie als Auslaufmodell tw. für um 300€ St. inzwischen "rausgeworfen" wird.

Wie so oft, bestätigen also auch hier Ausnahmen die Regel;)
Also im konkreten Fall, ist die neuere Box günstiger und besser...


[Beitrag von Igel60 am 05. Aug 2012, 08:57 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#40 erstellt: 05. Aug 2012, 08:36
sorry - ich kann dir bei deinem gedankengang nicht folgen ..
Igel60
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 05. Aug 2012, 09:04
Hallo Ingo,

habe ich mal wieder zu kompliziert geschrieben?
Ich meinte nur, dass es auch modernste Boxen gibt, die deutlich besser klingen als alte.
Obwohl früher oftmals weniger weggespart wurde und vllt. großzügiger etwa mit Edelmetallen umgegangen wurde und vllt. sorgsamer und mit mehr Handarbeit gearbeitet wurde...usw.
Denke aber auch, dass die heutigen Herstellungsverfahren vieles günstiger machen, sodass heute eine sehr gute Box deutlich günstiger hergestellt werden kann/könnte.

So war das gemeint;)

Schönen Sonntag noch!
ingo74
Inventar
#42 erstellt: 05. Aug 2012, 09:08
gewagte these

genauso wie der vergleich via punkten von lautsprechern zueinander, die nicht gegeneinander gehört wurden, sondern monate, jahe und jahrzehnte später durch andere personen und in anderen räumen.
da braucht man noch nichtmal auf das wertungssystem selber eingehen, um zu wissen, welche aussagekraft dahinter steht..
Igel60
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 05. Aug 2012, 09:15
natürlich, du hast schon Recht.
Es sollte auch nur ein Beispiel sein, wie es anders herum sein kann, mehr nicht.
Es ist auch gar keine absolute Aussage, wie ich ja geschrieben habe.

ich hatte nur versucht, das Ganze in etwa auf Stereoplays Bestenliste zu bringen und wollte damit nur grob die beiden Boxen miteinander vergleichen.
Das war gewagt und auch nur eine grobe Einschätzung meinerseits, das stimmt;)
Für exakte und absolute Aussagen wäre ein direkter Verglich zwingend angebracht, zustimm*
DJ_Bummbumm
Inventar
#44 erstellt: 05. Aug 2012, 09:22

w-o-d-i schrieb:

Naja, das letzte Konzert, das wir besucht haben, war Peter Gabriel mit dem New Blood Orchestra. Du wirst niemanden finden, der dieses Konzert erlebt hat, der behaupten würde, dass da irgendetwas schlecht geklungen hätte. Es gibt von dieser Tour auch eine CD "Live Blood"... kannst ja mal reinhören, um erahnen zu können, wie sensationell dieser Klang war!

Die Musik von Gabriels "New Blood" ist nicht konsensfähig und kann somit nicht als Maßstab für eine klangliche Beurteilung dienen.

BB
(Habe selbst ein Konzert der Reihe besucht und die CD viele Male gehört)
DJ_Bummbumm
Inventar
#45 erstellt: 05. Aug 2012, 09:26

Ralph_P schrieb:

Ich denke zum Beispiel auch nicht, dass die Audio-Liste völliger Blödsinn ist. Zum Einen ist sie mal ein guter Überblick

Was spricht denn dagegen, sich direkt an den Preisen zu orientieren?

Klangpunkte haben den Nachteil, dass sich die Magazine ggf. widersprechen.

BB
Igel60
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 05. Aug 2012, 09:39
Wenn man sich ausschließlich an den Preisen orientiert, kann man ziemlich reinfallen, wenn der Klang ausschließlich das Kriterium sein soll.

Bestes Beispiel wäre Bang&Oluvson: Schick, futuristisch, aber klanglich nur Mittelklasse.
Der Preis ist aber Spitzenklasse.
Aber wie gut herausgestellt, kann/soll die Klangbewertung auch "nur" eine Hilfestellung sein, bzw. eine grobe Orientierung.

Es bleibt ja noch immer die beste Methode sich die Teile selbst einmal anzuhören, was die meisten guten HiFi-Studios ja anbieten, auch wenn es eher selten ist, die versch. Boxen seiner Wahl direkt zu vergleichen, was für den geneigten Käufer am wichtigsten wäre...
Oder einfach nach dem Probehören entscheiden, ob das für einen passt. Letztlich bleibt sowieso immer etwas der eigene Geschmack und die Vorlieben, die in die Beurteilung miteinfliesen werden.


[Beitrag von Igel60 am 05. Aug 2012, 09:46 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#47 erstellt: 05. Aug 2012, 09:52
Wenn man sich vor Augen führt, wie diese Bewertungen entstehen, dann ist viel Erkenntnis gewonnen.

Ich vergleiche das mal mit einem fiktiven Modemagazin:
Dort wird ein Kleidungsstück besprochen. Es wird eingegangen auf die Qualität der Nähte, wie pflegeleicht der Stoff ist, wie und wo das Stück hergestellt wurde.
In der Gesamtbewertung zählt letztlich aber die subjektive Meinung des Testers mit dem meisten Gewicht. Wenn diesem Menschen also rosa Hemden mit großen neongrünen Blumenmustern besonders gut gefallen, dann geht das in die Bestenliste ein. Wenn du denselben Geschmack hast, dann kannst du dich problemlos nach dieser Liste richten. Eventuell trägst du aber lieber unauffällige schwarze Anzüge. Dann wirst du mit dieser Liste nicht viel anfangen können.
Igel60
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 05. Aug 2012, 10:20
naja, also so ganz würde ich das "Kind nicht mit dem Bade ausschütten".

Wir wissen nicht genau wie etwa Stereoplay testet.
Sie sind aber seit weit über 20 Jahre im Geschäft und tun das imho recht kritisch und sorgsam.
Und, was mir am besten gefällt ist, dass sie nicht auf den VK schauen, oder auf bekannte Marken, sondern auch durchaus alternative und auffallend günstige Hersteller mitaufnehmen, die tw. so manchen Spitzenklassen-Vertreter in die Schranken wiesen.
Bestes Beispiel war damals etwa der Kupferlackdraht, oder das RG 214 uam. die in der unteren Preisklasse waren, und tw. in den gehobenen Preissegmenten mitspielten, oder NADs, die damals eher Mittelklassepreise hatten, aber klanglich in der Sp.Kl. eingestuft wurden. Das konnte man hören!

Natürlich bleibt es hierbei für den Käufer nur eine Einschätzung eines Testteams, das Studio-Equipment und viel Erfahrung hat.
Wie du sagts und auch ich schrieb, spielen klar eigene Vorlieben usw. mit rein, so gut die das auch meinen mögen...

Wie erwähnt, würde ich nicht zu letzt jedem empfehlen selbst zu testen oder probezuhören, denn auch die Vorlieben des Käufers sind vielfach unterschiedlich. Was für einen "gut" ist, mag für den anderen "nix" sein.
Alles zusammengenommen kann eine Klangeinschätzung imho jedoch hilfreich sein im Wirrwar der Geräte.
Und wenn sie nur zur groben Einschätung dient.
Ganz verwerfen würde ich sie nicht!

Aber wir schweifen langsam aus, obwohl das sicher nicht irrellevant ist mit der "Klangbeurteilung"
Direkt vergleichen kann man Einstufungen von 1995 zu heute somit eher gar nicht.


[Beitrag von Igel60 am 05. Aug 2012, 10:23 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#49 erstellt: 05. Aug 2012, 10:34

Igel60 schrieb:
Sie sind aber seit weit über 20 Jahre im Geschäft und tun das imho recht kritisch und sorgsam.
Und, was mir am besten gefällt ist, dass sie nicht auf den VK schauen, oder auf bekannte Marken, sondern auch durchaus alternative und auffallend günstige Hersteller mitaufnehmen, die tw. so manchen Spitzenklassen-Vertreter in die Schranken wiesen.
Bestes Beispiel war damals etwa der Kupferlackdraht, oder das RG 214 uam. die in der unteren Preisklasse waren, und tw. in den gehobenen Preissegmenten mitspielten,

Diese beiden Sätze widersprechen sich so sehr, dass es mir beinahe schon körperlich weh tut!
Aber du hast die (nach außen präsentierte) technische Kompetenz hiermit hervorragend auf den Punkt gebracht.
Igel60
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 05. Aug 2012, 10:43
wo wiederspricht sich da was?

Vllt ein Missverständnis, oder schlecht ausgedrückt von mir? - so sorry!


Aber du hast die (nach außen präsentierte) technische Kompetenz hiermit hervorragend auf den Punkt gebracht.

mag sein, dass ich nicht die höchste techn. Kompetenz habe, ich habe das nicht studiert, und dies auch nirgends behauptet,- aber wo habe ich dir einen Grund geliefert persönlich zu werden?
Denke es ist noch immer so, dass man hier seine imho Meinung abgeben kann, auch wenn man nicht der absolute Fachmann ist, etwa die Erfahrung oder eigenen Erlebnisse miteinbringen darf.
Wenn hier nur die fachkundigsten Fachleute/Profis Beträge liefern dürfen, so bin ich hier eher falsch.
Und wenn jedem, der nicht der eigenen Meinung entspricht, gleich die Kompetenz abgesprochen wird, dann weis ich auch nicht.


[Beitrag von Igel60 am 05. Aug 2012, 10:52 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#51 erstellt: 05. Aug 2012, 11:10
Ich spreche nicht dir die Kompetenz ab, sondern der Stereoplay. Dass sie es durch gezielte Manipulation schafft, beim Laien den Eindruck von Kompetenz zu erwecken ist nicht dir anzulasten.
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