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Bi-Amping Kef iq70

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Beitrag
nemo_
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 22. Nov 2012, 19:22
Hallo,

ich habe meine neuen Kef iq70 Lautsprecher im Bi-Amping Modus an meinen Marantz SR 5003 AVR über die hinteren mittleren Surround Kanäle die ich nicht benötige, habe nur 5.0 angeschlossen. Meine Frage ist dieser Betrieb sinnvoll? Der Verstärker hat pro Endstufe 90W Maximalleistung und die Lautprecher sind mit 15-150W angegeben.

Eher ein Grundsatzfrage, wie sind generell die Erfahrungen zu dem Bi-Amping Modus?

Danke!


[Beitrag von nemo_ am 22. Nov 2012, 19:23 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2012, 21:34
Bi-Amping ist ein kontrovers diskustiertes Thema.

Meiner Meinung nach bringt es an einem AVR gar nix.
Da bei einem AVR nur ein Netzteil verbaut ist bekommst Du dadurch nicht mehr Leistung als wenn Du deine Kef´s ganz normal anschliessen würdest.

Sinn macht Bi-Amping für mich nur, wenn z. Bsp. für den Hochton und Mitteltonbereich eine relativ schwache Röhre benützt würde und für den Baßbereich ein potenter Transistor.

Schönen Gruß
Georg
nemo_
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Nov 2012, 07:33
Verstehe ich das richtig, der AVR splittet seine Leistung nicht nach den Enstufen sondern nutzt seine Gesamtleistung für alle angeschlossenen LS? Also würde bei Nichtnutzung z.B. der Surround Back Kanäle automatisch die Leistung auf die anderen Kanäle verteilt?
kempi
Inventar
#4 erstellt: 23. Nov 2012, 08:24
Ich bin zwar kein Surround-Kenner, aber ist es nicht so, das ein AVR die auf einer Surround-CD in verschiedenen Kanälen abgespeicherte Musik auf die jeweiligen Kanäle verteilt?
Dann liefert der AVR auf z.B. den Bass des leinken LS das Signal von hinten links, was doch nicht das vollständige Musiksignal ist.
nemo_
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Nov 2012, 09:49
Der AVR nutzt dann die beiden hinteren Surround Kanäle Endstufen für das normale Front Stereo Signal. Man muss ja auch dem Amp über die Einstellungen klar machen, das Bi-Amping genutzt wird ansonste kommt so ein Signal murks raus wie Du es beschreibst.
Frankman_koeln
Inventar
#6 erstellt: 24. Nov 2012, 02:56
ich zitiere mal "burkm" aus einem anderen thread:


Angesichts der Tatsache, dass grundsätzliche Eigenschaften der Lautsprecherkonstruktion, der LS-Aufstellung und Hörposition und der Hörraumakustik weitgehend das "Klangbild" dominieren, sind solche technischen "Spielereien" eher nebensächlich und uneffektiv, weil nur bei ausgereizter Installation und entsprechenden konstruktiven Voraussetzungen (Direktansteuerung LS-Treiber ohne passive Frequenzweiche, aktive Frequenzweiche in digitaler Filtertechnik vor den einzelnen Treiber-Leistungsverstärkern in Verbindung mit Laufzeit-korrigierender DSP-Technik) hier nur noch - im Verhältnis zu den anderen Massnahmen - marginale Verbesserungen zu erzielen wären.

Ohne diese genannten Voraussetzungen eben nur unwesentliche "Spielerei", übertroffen in Ihrer Ineffektivität nur noch von der "Bi-Wire" Technik / Spielerei.



besser kann man es nicht beschreiben:
ABER:
hätte ich die Endstufen am Amp frei würde ich es "des besseren Baugefühlswegen " auch nutzen

nemo_
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Nov 2012, 08:39
Stimme Dir vollkommen zu, bevor ich die Endstufen frei lasse, kann ich auch doppelverkabeln, da ich eh genug LS Kabel habe
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