B&W 685 Hochtöner - berührt im Betrieb.

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EZann
Neuling
#1 erstellt: 02. Dez 2012, 22:38
Hallo,

ich habe ein kleines "Problem": Ich habe bei meinen neuen B&W Lautsprechern etwas leicht blödes gemacht: Ich habe sie etwas entstaubt und dabei gesehen, dass irgendwas kleines auf einem der Hochtöner hing und das dann mit dem Finger entfernt, leider während die Lautsprecher im Betrieb war...

Danach habe ich irgendwie aus Intresse, und ohne wirklich nach zu denken, leicht mit dem Finger auf den Hochtöner gedrückt und ihn etwa 2-3 mm nach innen gedrückt, während dessen klang der Sound glaube ich etwas komisch, und jetzt im Nachhinein glaube ich, ein leichtes Knacken gehört zu haben, ist aber auch möglich, dass ich mir das nur einbilde...
Ihr könnt mir gerne nochmal sagen, die dumm das war, allerdings weiß ich das selbst und werde ähnliches nicht mehr wiederholen...

Nun bin ich eher auf der Suche nach einer realistischen Einschätzung, ob der Hochtöner darunter irgendwie gelitten hat... Bisher höre ich klangtechnisch keine Einschränkungen, habe allerdings nicht grad ein gutes Gehör für feinste Details, und hatte vorher noch nie wirklich gute Lautsprechrer, bin daher noch in der Lernphase... Außerdem bin ich besorgt, dass irgendwas im Laufe der Zeit schlechter werden könnte, falls es nun irgendwie "locker" ist?

Der dome selbst sieht ok aus, hat zwei kleine "Schlieren", aber keine Knicke oder ähnliches.. Ich habe das Gefühl, er sitzt nicht perfekt zentriert in den Gummiringen, aber falls das keine Einbildung ist, ist die Abweichung sehr klein, vielleicht 1mm in eine Richtung. Was könnte dieses Knacken gewesen sein, falls es keine Einbildung war? Kann mit der "voice coil" irgendwas passiert sein, wenn man ddie Kuppel nur vorsichtig, ohne Schlag, 3 mm nach innen drückt?

Zum test habe ich nochmal ein paar Sinussignale mit 5, 10, und 15 khz auf meinen beiden Lautsprechern einzeln wieder gegeben, und konnte auch dort keinen richtigen Unterschied zwischen den beiden feststellen, auch das 15 khz signal kam noch auf dem Lautsprecher raus (das bedeutet wohl, dass der Tweeter generell noch funktionieren muss, da der Mitteltöner da gar nichts mehr widergibt?).

Hoffentlich lerne ich hieraus, sowas blödes nicht wieder zu machen...


edit: Ich habe auch viele Beiträge von Leuten gefunden, bei denen die Kuppel eingedellt war, mit tips die Dellen mit einem Staubsauger oder Tape zu reparieren, und dort schien der Klang danach nicht deutlich beeinflusst... Der gesamte Hochtöner müsste in diesen Fällen doch mit deutlich mehr Kraft und weiter rein gedrückt worden sein als hier, oder nicht? Muss ich mir trotztdem Sorgen um die voicecoil machen, auch wenn sie meist solche stärkeren "Attacken" zu überleben scheint?

Danke und Grüße,

Erich


[Beitrag von EZann am 02. Dez 2012, 23:15 bearbeitet]
Detsi_Bell
Stammgast
#2 erstellt: 04. Dez 2012, 23:01
Hi !

EZann schrieb:
Kann mit der "voice coil" irgendwas passiert sein, wenn man ddie Kuppel nur vorsichtig, ohne Schlag, 3 mm nach innen drückt?


Naja, können schon, ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Ein bisschen was hält so eine Konstruktion schon aus, so lange bestimmte Grenzen nicht überschritten werden. Wenn die Kalotte nicht eingedellt ist - der Rest stellt sich normalerweise vollständig zurück.


Ich habe auch viele Beiträge von Leuten gefunden, bei denen die Kuppel eingedellt war, mit tips die Dellen mit einem Staubsauger oder Tape zu reparieren, und dort schien der Klang danach nicht deutlich beeinflusst...


Das ist ein ganz besonderes Phänomen und trifft hauptsächlich auf ebay-Verkäufer zu. Bässe komplett ohne Sicke: Macht garnix aus, klingt super! Eingedellte Hochtöner: Kein Einfluß auf den Klang!

Muß man nicht verstehen!


Best: Detsi
ton-feile
Inventar
#3 erstellt: 05. Dez 2012, 16:11
Hallo Erich,


EZann schrieb:
...Ich habe auch viele Beiträge von Leuten gefunden, bei denen die Kuppel eingedellt war, mit tips die Dellen mit einem Staubsauger oder Tape zu reparieren, und dort schien der Klang danach nicht deutlich beeinflusst...

So ein Hochtöner ist dann kaputt. Man kann ihn in manchen Fällen zerlegen und die Knicke von hinten "ausmassieren", aber alle anderen Reparaturversuche sind nur optischer Natur.

Du hast vermutlich Glück gehabt, aber wenn Du das noch mal testen möchtest, solltest Du einen tieferen Sinuston verwenden, damit die Membrane auch ein wenig Hub machen muss.

Am besten wählst du ihn knapp oberhalb der Trennfrequenz des Hochtöners.
Wenn die Trennfrequenz bei 4kHz liegt, haben Deine 5kHz aber gut gepasst.

Dann einfach vergleichen, ob es bei beiden Lautsprechern gleich klingt.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 05. Dez 2012, 16:11 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 05. Dez 2012, 17:19

EZann schrieb:
...Ich habe auch viele Beiträge von Leuten gefunden, bei denen die Kuppel eingedellt war, mit tips die Dellen mit einem Staubsauger oder Tape zu reparieren, und dort schien der Klang danach nicht deutlich beeinflusst...

Dieser Hinweis bezieht sich allerdings üblicherweise auf die Staubschutzkalotten von Konustreibern (Dellen sind hier klanglich irrelevant, optisch jedoch unschön).
Auf empfindliche Kalottenhochtöner ist ein solches Vorgehen keinesfalls übertragbar.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 05. Dez 2012, 17:19 bearbeitet]
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