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Beck BK4

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aoxo1970
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jun 2013, 21:04
Hallo,

ich habe vor einiger Zeit, als die "High-End" noch im Kempinski in Gravenbruch stattfand, den Beck BK 4 gesehen/gehört und war nachhaltig beeindruckt von der Performance. Leider waren die aber damals weit jenseits meines Budgets. Es ergab sich nun die Möglichkeit, diese tollen Lautsprecher günstig in der Bucht zu schiessen und da habe ich nun einfach mal zugeschlagen, nachdem meine Frau das ok für diese doch ziemlich grossen Teile gegeben hat und wir eh auf der Suche nach neuen LS für unser Wohnzimmer waren.

Jetzt wäre es doch sehr fein, wenn jemand ein paar Infos für mich hätte, z.B. Bedienungsanleitung, Tests etc. Leider findet sich dazu hier und im Netz nicht allzu viel.

Auch Verstärkertips sind sehr willkommen. Ich weiß, daß Beck die BK 4 damals mit der hauseigenen Röhrenelektronik vorgeführt hat, da wird aber noch schwerer ranzukommen sein, wie an die Lautsprecher.

Ich habe an was kleines, feines aus der damaligen Zeit gedacht: Naim Nait 3, Meracus Intrare, Creek 5250SE oder ein Myryad MI 120 (der mir bereits empfohlen wurde).

Jetzt mal los mit den Tips/Hinweisen/Empfehlungen
Nick11
Inventar
#2 erstellt: 26. Jun 2013, 20:13
Beck-Lautsprecher waren nach meiner Erinnerung vor ca. 20 Jahren in den Zeitschriften vertreten, aber in den letzten Jahren hat man da nix mehr gehört. Die Fa. scheint noch zu existieren, aber Boxen werden offenbar keine mehr gebaut.

Wenn Du in Sachen Bedienung oder Verstärkertipps nicht weiter kommst, würde ich Herrn Beck einfach mal anrufen. Wer weiß, womöglich hilft er dir sogar gern.

Eine kurze Suche in meinem Archiv ergab, dass meine Erinnerung stimmt: ein Test der BK 4 war in der Stereo 3/1993. Klanglich fand man sie damals ganz gut, nur mit 7.000 DM pro Paar etwas teuer.
aoxo1970
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Jun 2013, 20:27
Wäre es evtl. möglich, den Test zu scannen? Das wäre natürlich fein! Steht da vielleicht drin, mit welchen Verstärkern getestet wurde?

Habe gestern wirklich mal mit Herrn Beck persönlich telefoniert. Sehr netter, hilfsbereiter Mensch, der mir zum Kauf der BK 4 zu dem Preis gratuliert hat.
Verstärkertipps hatte er auch parat, allerdings eher allgemeiner Natur. Wichtig wäre nur, dass der Amp "schön" klingt. Abgeraten hat er mir von Ami- und Asien-Verstärkern. Toll würden Naim, Musical Fidelity und nicht zu schwache Röhren gehen (Beck hatte ja Ende der 90er auch Röhrenverstärker im Angebot).

Hochtöner hätte er im Fall der Fälle sogar noch rumliegen, Tieftöner nicht mehr und die werden auch nicht mehr gebaut, aber nach seiner Erfahrung sollten die eigentlich auch nicht kaputt gehen.

Wäre natürlich schön, wenn sich hier noch jemand finden würde, der einen konkreten Tip aus eigener Erfahrung hätte.
aoxo1970
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Jun 2013, 07:49
Habe mich übrigens für Naim entschieden. Es ist ein Nait 5 geworden. Und gestern wurden dann auch die Lautsprecher abgeholt. Wirklich top gepflegt von einem echten Freak (und das ist in dem Zusammenhang positiv gemeint).

Jetzt stehen die Schmuckstücke hier im Wohnzimmer und ich bin hin- und hergerissen. Der Mittel-/Hochtonbereich ist wirklich toll, Stimmen bringen Gänsehaut, schön räumlich das Ganze, der Klang löst sich wunderbar von den Lautsprechern.
Nur im oberen Bassbereich fehlt eindeutig etwas. Ich habe die Befürchtung, dass mein Wohnzimmer mit 36qm einfach zu gross ist. Und das, obwohl die BK4 ja gewiss nicht gerade zierlich sind.

Habe mal mit einer Test-CD rumprobiert. Also Bass bei 40Hz ist voll da,da gibt es scheinbar auch ne Raummode bei der Frequenz, denn es dröhnt ein wenig, zwischen 50 und 90Hz dann relativ leise, unter unter 40Hz ist auch nicht mehr viel los.

Muss mir wohl überlegen einen zusätzlichen Subwoofer (z.B. der SVS SB-1000) anzuschaffen, oder habe ich eher Probleme mit der Raumakustik und der würde auch nichts bringen?

Lautsprecher stehen vor einem Bücherregal (6m lang). Kann es auch damit zusammenhängen?


[Beitrag von aoxo1970 am 30. Jun 2013, 15:34 bearbeitet]
aoxo1970
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Jul 2013, 12:06
Auch wenn es scheinbar nicht so viele Leute hier interessiert, habe ich inzwischen doch eine Lösung. Habe noch einmal mit Herrn Beck telefoniert und er gab mir den Tip, die Tieftönersicken mit Silikonöl einzureiben und zwar solange und so oft, bis kein gelblicher Rückstand mehr abgetragen wird. Die Gummisicken härten wohl durch langes rumstehen und durch Sonneneinstrahlung etwas aus und mit dem Silikonöl werden sie wieder geschmeidig.

War ne Menge Arbeit, ca. eine halbe Stunde pro Tieftöner, aber es hat sich definitiv gelohnt. Der Bass ist endlich da. Tiefbassmonster sind die BK4 so zwar immer noch nicht, aber das war mir schon vorher klar und so etwas wollte ich auch gar nicht.

Jetzt noch etwas Feintuning bei der Aufstellung und ich werde hoffentlich für längere Zeit einer tollen Anlage lauschen.
kammerklang
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jul 2013, 19:43
Hallo,

Glückwunsch zu den Becks! Ich habe es vor vielen Jahren ähnlich wie Du gemacht und günstig ein paar Bk3 ergattert, mit denen ich recht glücklich bin. Die räumliche Wiedergabe begeistert mich immer wieder. (Wegen der etwas dezenten Basswiedergabe habe ich schon mal mit dem Gedanken gespielt auf die Bk4 aufzurüsten, aber so gigantisch wird der Unterschied von 4 oder 5 dB mehr im Tiefbass vermutlich nicht ausfallen...)

Weil die Becks einen relativ guten Wirkungsgrad haben, machen auch kleine Verstärker daran eine gute Figur. Ein kleiner Naim, den ich mal aus Neugier zum Testen da hatte, ließ bei mir aber bei kräftigen Pegeln die Stereoabbildung einbrechen, der Klang ballte sich bei lauten Passagen in der Mitte der Stereobasis zusammen und blieb nicht offen. Das wirkte mir zu angestrengt. (Außerdem halte ich den technischen Gegenwert, den man bei Naim fürs Geld erhält für ziemlich schlecht, man zahlt für den Kultnamen und das Marketing und bekommt billige Bauteile dafür - Hauptsache - mit rechtwinklig verlegter Verdrahtung??)

Ich hab einen AVM A2 bei dem das Stereoklangbild stabil bleibt und der einem beim Aufschrauben nicht die Tränen in die Augen treibt, sondern innen das hält was er von außen verspricht. Nichts besonders Edles, aber deutscher Hersteller, ehrliche und anständige Bauqualität, und wenn man's je braucht auch erstklassiger Service - passt von daher genau zu den Becks.

Das mit den Sicken kann ich bestätigen, ich habe bisher einen Auto-Gummipflegestift benutzt, wüßte aber jetzt natürlich gern, was für ein Silikonöl Beck empfohlen hat? Wenn es keine neuen LS bzw. Ersatztreiber mehr gibt, muß man sie eben gut pflegen, haben sie verdient :-)

Gruß


[Beitrag von kammerklang am 20. Jul 2013, 19:45 bearbeitet]
aoxo1970
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Jul 2013, 00:30
Es wurde kein spezielles Silikonöl empfohlen, sollte nur hochwertig, ohne Zusätze/Duftstoffe sein. Habe dieses hier genommen: http://www.amazon.de...ywords=silkon%C3%B6l

Der Naim wird wieder verkauft. Gar nicht, weil der so schlecht wäre, sondern weil ich generell umschwenke, nachdem ein kleiner, zigarrenschachtelgrosser Chinaamp für einen offenen Mund und Sprachlosigkeit gesorgt hat. Ist der SMSL SA-50. Unglaublich, was diese kleine Kiste zu leisten im Stande ist.
Werde da in naher Zukunft noch etwas weiter in die Richtung gehen und sondiere grade den Markt im DIY Bereich.
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