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Beck BK4 - Gehört - Gefallen - Gekauft

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azon777
Neuling
#1 erstellt: 25. Sep 2005, 22:09
Hallo Leute,

suchte schon längere Zeit nach neuen Stereo-LS und bekam heute zufällig die gelegenheit die beck bk4 zu hören und zum kauf angeboten.
Tja was soll ich sagen, einfach toll !
Spritzig und doch harmonisch, klar und sehr musikalisch.
Muß dazu doch bemerken das die gesamte kette natürlich stimmte, vom röhrenversterker bis zum reinsilberkabel, und es wird sich noch herausstellen was mein Onkyo 702E und yamaha DVD 2500 in stereobetrieb damit anfangen werden, hab aber spontan 1000€ dafür geboten (NP 3950€ laut rechnung) und sie gekriegt.

So, meine Frage an Euch: Kennt jemand diese LS und wenn ja was haltet ihr davon.
Kennt jemand Testberichte und findet ihr den Preis überzogen für knapp 10 jahre alte LS, wenn so eine frage überhaupt angebracht ist, ist ja doch eine emotionssache,
nicht wahr ?
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#2 erstellt: 26. Sep 2005, 10:16
Hallo azon777,

das war IMHO ein etwas (vor)schneller Kauf.
Der Preis sagt nix über den LS aus.
Und ob er an Deinen Komponenten klingt? Und in Deinem Raum? Gute Frage?

Ich hätte die LS zu Hause probegehört.
Beim Google kann ich die LS nicht finden und kenne sie auch gar nicht.

Ich wünsche Dir viel Glück.

Gruß
BeastyBoy
Inventar
#3 erstellt: 26. Sep 2005, 10:47
Probehören dahemm bei ebay Geboten ist meist schwierig ... .
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#4 erstellt: 26. Sep 2005, 10:55
War das ein Probehören bei Abholung nach dem Kauf???
Man hätte ja auf eBay schließen können, aber da ich
meine Hifi-Geräte lieber nicht als Katze im Sack kaufe, bin ich nicht gleich drauf gekommen.

Gruß


[Beitrag von macke_das_schnurzelchen am 26. Sep 2005, 10:56 bearbeitet]
comeonfc
Stammgast
#5 erstellt: 26. Sep 2005, 12:23
ist ein toller LS - Beck baut wirklich gute LS ...
Inwieweit der Preis ok ist, kann ich aber nicht sagen ...
hoki
Stammgast
#6 erstellt: 26. Sep 2005, 14:46
hallo,

hoffentlich gefallen dir die lautsprecher auch zuhause und nicht nur bei demjenigen, der sie dir verkauft hat, denn raumakustik ist wohl das entscheidendste bei der lautsprecherwahl - insofern hast du mut zum risiko bewiesen

falls sie wider erwarten nicht bei dir klingen sollten: es liegt NICHT an deinen komponenten. vernünftige röhrenverstärker klingen guten transistoren sehr ähnlich und reinsilberkabel.....naja ich sag lieber nix

also viel spaß mit deinem neuerwerb - und nächstes mal am besten VORHER in deinem hörraum probehören
baloo2k
Neuling
#7 erstellt: 27. Jun 2007, 12:26
Hallo,

der Thread ist zwar schon etwas älter, aber trotzdem...

Ich habe die BK4 letztens auch gekauft, und zwar von einem Gebraucht-Hifihändler in meiner Nähe. Dort konnte ich die Box probehören, im Vergleich zu

1) B&W CDM 1
2) Linn Keilidh

Der Proberaum war weit entfernt von Idealmaßen, sehr groß, ungünstige Geometrie, sehr hoch und die Boxen standen etwa 2 m von der Wand entfernt. Sie wurden getrieben über Kimber-Kabel von einem Verstärker Myriad MI 120 und CD-Spieler gleicher Marke.

Die BK4 klang unglaublich präsent, sehr klar mit einer tollen Räumlichkeit. Die Höhen waren trotz der Präsenz niemals hart, die Stimmen wurden natürlich wiedergegeben. Klassische Instrumente wurden sehr detailliert durchgezeichnet, wie z.B. der Anstrich auf Kontrabaß oder Cello. Lediglich das Baßfundament wirkte schwach (besonders für eine so große Box), was ich dem Raum zuschrieb.

Im Vergleich:
1) B&W CDM 1: Stark im Bass, zurückhaltend in den Mitten, fast schon nervig scharf in den Höhen. Dieser Lautsprecher war ganz und gar nicht mein Fall!
2) Linn Keilidh: Sehr musikalisch, detailreich und gut auflösend, mit einem für eine geschlossene Box erstaunlich kräftigen (aber nicht übertriebenen) Bass. Ich habe lange geschwankt, aber letztendlich fand ich die Linn-Box nicht präsent genug, zu englisch halt. (Sie soll mit den Aktivmodulen von Linn aber auch erst richtig ihr Potential entfalten)

Ich konnte die BK4 probeweise nach Hause mitnehmen, und siehe da: das Baßfundament bildete sich in meinem Wohnzimmer gut aus (ca. 28 m³, Laminat, 2,85 m hoch, Wandentfernung ca. 50 cm). Ungeahnter Tiefbaß, dennoch knackig und präzise (Welten entfernt von der bei einem Händler gehörten neuen QUAD-Box 12L mit ihrem unpräzisen, überhöhten Baß). Ob monumentaler Rock (Pink Floyd), Gesangsstimme (Norah Jones, Sade) oder Klassik (Bach-Goldberg-Variationen (Gould), Beethoven Violinkonzert D-Dur (Arthur Grumiaux)): für alle Lagen ein Lautsprecher mit Suchtpotential. Die Musik steht im Raum und zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich.

Einziger Wermutstropfen: mein alter Verstärker (Luxman LV-90) war trotz des hohen LS-Wirkungsgrades von 92 dB/W/m zu schwach auf der Brust, die Musik klang leicht gequetscht. Abhilfe konnte ein Harman PM655Vxi von 3-2-1-meins schaffen, der wesentlich freier aufspielt und prima mit der BK4 harmoniert.

Fazit: ein phantastischer, musikalischer Schallwandler für alle, die nicht unbedingt einen bekannten Namen im Wohnzimmer sehen möchten und etwas mehr Platz als eine Studentenbude dafür haben.

Der Preis für den Spaß: neu knapp 4000€, ich habe 650€ dafür bezahlt (kleiner Furnierschaden)

Daten unter: http://www.hifi-odenthal.de/produkte/beck/bk4.htm

Gruß, Axel


[Beitrag von baloo2k am 27. Jun 2007, 12:31 bearbeitet]
baloo2k
Neuling
#8 erstellt: 16. Mai 2008, 14:56
Nachtrag: habe nochmals aufgerüstet, mit dem Verstärker Harman/Kardon HK1400 (schon beim Erscheinen mein Wunschgerät, aber deutlich über Budget) und ordentlichen Kabeln (Straight Wire Stage). Beides latürnich bei 3-2-1....

Der Verstärker ist (zumindest in seiner Preisklasse) über jeden Zweifel erhaben, absolut sauber un ein guter 'Team Player'. Die Kabel geben dem ganzen noch den richtigen Schliff, bessere Auflösung und ein kräftigeres (aber gut konturiertes) Bassfundament.

Jetzt suche ich noch nach einem besseren CD-Spieler...

Was zeigt uns das: die Lautsprecher müssen nätürlich von guter Qualität sein, die Wiedergabequalität ist aber letztendlich das Ergebnis der ganzen Kette (Binsenweisheit, jaja, aber wieviele Leute betreiben eine teure Anlage und verbinden die Geräte mit Beipackstrippen!?)
HerrRuin
Neuling
#9 erstellt: 14. Jul 2009, 23:00
Glückwunsch! Sehr gute Lautsprecher, mir einem brauchbaren, geschlossenem Subwoofer, eine Traumkombination.

Vor einiger Zeit gab es schöne schwarze BK4 bei ebay, und ich habe mich nicht getraut sie mir zu kaufen. Meine Freundin wäre bei der Größe leider ausgerastet.

In meiner Wohnung stehen BK3, auch sehr gut.

Wenn das hier jemand ließt und mir event. Beck AL4 anbieten kann, dann soll er sich bitte melden!

zum Verstärker:
Dein Harman/Kardon ist leider eine Strafe für diese schönen LS!! Ich denke alle Harman Geräte sind ein absolutes no-go!

Schenke diesen LS lieber ein brauchbares Gerät und lass dich bitte nicht im MediaMarkt beraten. Auch ein Marantz ist unbrauchbar oder Rotel, Lynn, Cambridge, Sony, Denon oder Bryston usw.

Vorschläge mache ich jetzt keine. Ich gebe nur einen Hinweis. Sobald dir jemand im Geschäft "Reinsilber" Kabel oder "Richtungsgebundenes" Kabel anbieten will und anderen Hokuspokus. Dann bist du leider im falschen Geschäft mit den falschen Geräten.


-stephan-
ramses79
Neuling
#10 erstellt: 14. Nov 2009, 11:59
Hallo zusammen,
bin ganz neu hier, habe hier schon viel gelesen und mir Infos geholt. Habe mir nach 2 Lausprecherselbstbauprojekten (Cyburgs Needles und Viech) nun ein Paar Beck BK4 gekauft, vorher HECO Astron.

Folgende Frage habe ich nun zu den Becks:
Die beiden gekauften Lautsprecher sind nicht gleich, in dem einen ist rundum Dämmwolle drin, in dem anderen überhaupt keine. Aufgefallen ist mir das durch das Bassreflexrohr. Daraufhin habe ich ein Chassis ausgebaut. Weiß jemand wie der Originalzustand ist bzw. könntet ihr mal in euer Bassreflexrohr schauen, ob da Wolle zu sehen ist?

Habt ihr auch noch eine Verstärkerempfehlung? Gerne auch Röhrenverstärker. Im Moment laufen Sie an Sony F590ES.

Vielen Dank im Voraus.

Grüße
Ramses
ton-feile
Inventar
#11 erstellt: 14. Nov 2009, 16:11
Hi,


ramses79 schrieb:

Die beiden gekauften Lautsprecher sind nicht gleich, in dem einen ist rundum Dämmwolle drin, in dem anderen überhaupt keine.

Ohne Bedämpfung kommt fast kein Lautsprecher aus.
An Deiner Stelle würde ich den "Leeren" so bedämpfen, wie den "Vollen".

Gruß
Rainer
Nick11
Inventar
#12 erstellt: 14. Nov 2009, 17:44
Existiert die Fa. Beck eigentlich noch? Kann mich erinnern, dass sie Anfang / Mitte der 90'er Jahren hin und wieder in Tests vertreten waren und der Firmensitz in Bayern lag, aber seitdem habe ich nichts mehr gehört.
ton-feile
Inventar
#13 erstellt: 14. Nov 2009, 18:08
Hi,


Nick11 schrieb:
Existiert die Fa. Beck eigentlich noch? Kann mich erinnern, dass sie Anfang / Mitte der 90'er Jahren hin und wieder in Tests vertreten waren und der Firmensitz in Bayern lag, aber seitdem habe ich nichts mehr gehört.

Die Firma gibt es noch.
Beck Elektroakustik

Gruß
Rainer
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