Voigt-Pipes --- geile boxen??

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popkiller
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Feb 2004, 19:31
Hallo alle zusammen...
und besonders die breitbandfans unter euch....

ich habe vor einiger zeit festgestellt das gerade bei Lautsprechern weiniger manchmal mehr ist.....

so bin ich dann zu breitbandsystemen übergegangen....

das hat mit picolinos angefangen die haben aber für meine 20m2 etwas zu wenig bass
....(das 7m2 wohnklo meiner freundin beschallen sie jetzt aber bestens )

dann habe ich ein paar buschhörner mk1 gebaut )(geile einstiegsdroge )

und wollte mir danach eigentlich jericho hörner bauen....
also habe ich erstmal 2 fostex 208 sigma gekauft....

das mit den hörnern habe ich aber aus platzgründen doch erstmal gelassen....

und mir so ein paar voigt-pipes gebaut....
(bin durch zufall darauf aufmerksam geworden)

ich bin damit in meinem wohnzimmer (20m2) sehr zufrieden!!!

man liest aber erstaunlich wenig über diese tollen boxen...
desshalb wollte ich mal hören ob hier jemand erfahrung damit hat....

ich habe den gleichen sperrkreis verwendet der bei den jericho-hörnern für den fostex 208 sigma empfohlen wird....
ist auf jeden fall besser wie ohne...

aber hätte man den an das gehäuse noch besser anpassen können/müssen...und wenn dann wie?
oder ist das so in ordnung ? (in bezug auf möglichst linearen frequenzgang)


ein bekannter von mir ist übrigens so von den dingern begeistert
das er auch gerne welche bauen würde....
er hat aber z.zeit nicht die kohle für die treiber....
hat jemand ne idee was man da sonst verbauen könnte....
sind z.B. die legendären greencones von saba (oder vergleichbares) geeignet
oder ist die idee ganz absurd?

freue mich über jede antwort...

mfg
popkiller
Badhabits
Inventar
#2 erstellt: 01. Feb 2004, 19:42
Hallo Popkiller

Also ich hab mir auch schon überlegt ob ich die Voigtpipe bauen soll, vorallem weil sie relativ einfach zu bauen sind. Dass man eher wenig von diesen Boxen hört, liegt vielleicht auch an dem (jedenfalls für mich) gewöhnungsbedürftigen Design. Wer welche hat ist auf alle Fälle sehr zufrieden.

Vom Einbau der Greencones würd ich abraten, das geht schief. Greencones sind in einer offenen Schallwand besser aufgehoben, da können sie frei aufspielen. Wenn in ein Gehäuse, dann in ein Halboffenes und dünnes Holz verwenden. Das geht so in Richtung Rondo-Clone. Aber ohne Berechnungssoftware und Thieleparameter geht gar nichts. Dann schon bewährt DIY-Projekte nachbauen.

Gruss Badhabits
popkiller
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Feb 2004, 20:31

Dass man eher wenig von diesen Boxen hört, liegt vielleicht auch an dem (jedenfalls für mich) gewöhnungsbedürftigen Design

ist möglich....
für mich war das aber eher mit ein grund für die pipes...
ist nämlich eigentlich genial...
die nehmen dank der kleinen grundfläche nur sehr wenig platz im raum weg...(erhöht den FAF-wert *)
sind dafür aber ein echter blickfang...
und heben sich von den standardboxen (quadratisch, praktisch,gehtso.. ) deutlich ab
und man baut ja nicht selber um was da stehen zu haben was jeder hat...oder?






* FAF-wert gehört zwar nicht zu den Thiele Small parametern
ist aber für den boxenbau mindestens noch wichtiger :D

........( frauen akzeptanz faktor )
PPM
Stammgast
#4 erstellt: 02. Feb 2004, 12:39
Hallo Badhabits,
welche Software berechnet halboffene Gehäuse mit dünnen Wänden und Open Baffles? Ich stelle mir das irre schwierig vor, da ja in diesen Fällen der Hörraum in besonderem Maße berücksichtigt werden muß. Hast Du einen Tip?
Patrick

P.s.: nur mal so ein Gedanke: wird ein Speaker in eine schwingende Wand eingebaut, so muß das gesamte Gebilde als eine vergrößerte, sehr schwere Membran gesehen werden, wodurch sich die TSP drastisch verändern. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
Badhabits
Inventar
#5 erstellt: 03. Feb 2004, 00:29
Hallo PPM

Versuch's mal hier: http://www.audiotreff.de/

Da sind ein pahr Jungs die wirklich Ahnung haben.

Freundliche Grüsse

Badhabits
PPM
Stammgast
#6 erstellt: 03. Feb 2004, 09:33
Hallo Badhabits,
audiotreff kenne ich, aber leider kann man da als unbeleckter Neuling kaum Fuß fassen. Ich habe es ein paarmal probiert, aber wenn man nicht gerade ein Photo eines top erhaltenen Uralt-Schulze postet oder einen exotischen Treiber in die neueste TQWT "reinwirft" - no chance.
Ich habe das Gefühl, die Experten wollen unter sich bleiben, schade eigentlich...
Patrick
Badhabits
Inventar
#7 erstellt: 04. Feb 2004, 00:59
Hallo PPM

Ging mir als Laie in diesem Forum auch so, dachte schon es liegt an mir. Aber Alexander der den Rondo-Clone mit SABA-Greencones gebaut hat, hat mir super Auskunft gegeben. Such mal dort im Archiv nach.

Ich hab da eine Site gefunden mit einem Voigthorn und zwei LS. Siehe hier: http://www.valutronic.se/vh2.html

Vielleicht wär's trotz meiner Bedenken ein Versuch wert, zwei runde Greencones mit den HT's reinzubauen. Die Runden brauchen ja die HT's als Unterstützung.

Mit der Holzdicke bin ich mir aber nicht sicher, da ja die Meinung herrscht, dass die Boxen bei Greencones mitschwingen sollen. Es ist ja Winter - kannst ja das Holz sonst im Cheminée verfeuern

Freundliche Grüsse

Badhabits
popkiller
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Feb 2004, 01:46

P.s.: nur mal so ein Gedanke: wird ein Speaker in eine schwingende Wand eingebaut, so muß das gesamte Gebilde als eine vergrößerte, sehr schwere Membran gesehen werden, wodurch sich die TSP drastisch verändern. Oder bin ich da auf dem Holzweg?


weiss es zwar auch nicht genau ....
aber vermutlich bist du da auf dem holzweg...
ich denke eine mitschwingende holzwand wird eben nicht wie eine membran
steif und im ganzen mitschwingen.....
dann hättest du wohl recht...

sie wird eher in einer vielzahl kleiner weitgehend voneinander unabhängiger bereiche (moden genannt)schwingen...
wie auch der resonanzboden eines klavieres oder einer akkustik-guitarre...

suche doch mal nach nxt-lautsprechern oder nxt technologie (google)
das sind neuartige flächenlautsprecher...bei denen wird eine fläche (kann auch holz sein) durch einen sog. exciter angeregt.....
hab sowas noch nicht gehört....(ausser die bodyshaker unter meinem wasserbett )
aber mal nen sehr interessanten artikel darüber gefunden....
da war viel uber das klangverhalten von resonanzflächen erklährt und ich denke das sich einiges davon auf mitschwingende boxenwände übertragen lässt....

z.b. nimmt ja bei einer punktschallquelle der schalldruck mit der quadrat der entfernung ab......
bei einer fläche ist die abnahme aber nur (nahezu) linear....
und ein bündeln hoher frequenzen findet wohl auch micht statt.....
ein sehr interessanter sachverhalt für gleichmässige beschallung im raum


wie gesagt ohne es jetzt genauer zu wissen....
ich würde sagen die tsp beschreiben das masse-federsystem des cassis inkl. der in der box eingeschlossenen luft.
die schwingende wand wird sicher den klang der box verändern.....
aber die tsp glaub ich nicht.....

aber halt uns auf dem laufenden...falls du konkreteres erfährst

mfg
popkiller
Tong
Neuling
#9 erstellt: 07. Feb 2005, 15:35
Hallo Leute,

schön, daß die VH2 von der valutronic.se auch
anderen gefällt.
Ich will mich mal an den Selbstbau trauen und ich denke,
den mechanischen Teil schaff ich schon.
Aber...

Ich habe daß Gefühl, daß man auf der Seite die Lautsprecher bestellen kann,
die aber erstmal aus Deutschland nach Schweden importiert werden. Ich fänds blöd, das Ganze wieder nach Deutschland
zurück schicken zu lassen.
Jetzt meine Frage:
Geht aus der Seite irgendwie hervor, WAS für Lautsprecher das sind? Kann man aus dem Bild irgendwas erkennen?
Und dann die Chassis einfach hier kaufen?

An eine andere Bestückung trau ich mich heran, ich hab keinen Schimmer, was ich alles ändern müsste und fände es schade, wenn
meine erster richtiger Selbstbau klingt wie ein Blecheimer...


Ach, und wenn ihr der Meinung seid, die VH2 ist nix
für ein Erstlingsprojekt, sagts mir bitte vorher...

Besten Dank

tong
xlupex
Inventar
#10 erstellt: 07. Feb 2005, 20:59
Kuckt euch mal an, was man im Audiotreff jetzt bestaunen kann unter dem Namen Butterfly (für die Greencones!)!
Grüsse
Ralf
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