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2.1 Stereo vs 2.0 Vorteile, Nachteile

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Beitrag
Big_Jeff
Stammgast
#1 erstellt: 11. Sep 2016, 14:06
Welche Vorteile/Nachteile hat denn die Kombination von Satelliten und Subwoofer gegenüber einem Fullrangelautsprecher?

(Bin mir nicht sicher, ob das Gegenteil von Sub+Satelit überhaupt Fullrangelautsprecher ist, mir fällt aber kein besserer Begriff ein. )

Oder anders gefragt, wann greift man besser zu welchem von beiden?
sealpin
Inventar
#2 erstellt: 11. Sep 2016, 14:16
z.B. aus folgenden Gründen (bei Home und HiFi Betrieb):

- die Haupt LS sind klein/müssen klein sein und können daher nicht so tiefen Bass abgeben
- da wo die Haupt LS stehen, werden Moden im Bass ungünstig angeregt. Ein Sub lässt sich freier positionieren

Ciao
sealpin
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 11. Sep 2016, 14:54
Vorteile 2.1:

  1. Meist mehr Tiefgang (lautsprecherabhängig; kann auch nachteilig sein)
  2. meist höhere Pegel möglich (lautsprecherabhängig)
  3. Flexibler in der Aufstellung - Hauptlautsprecher können besser wandnah aufgestellt werden


Vorteile 2.0:

  1. Gleichmäßigere Bassanregung
  2. Einfachere Einrichtung
  3. Guter Übergang auch ohne AVR oder andere aktive Frequenzweiche
Big_Jeff
Stammgast
#4 erstellt: 11. Sep 2016, 15:25
"Für Musikliebhaber sind Standboxen nach wie vor erste Wahl. Kleine Regalboxen mit Subwoofer eignen sich dagegen eher für effektvollen Heim­kino­klang."

Zitat Stiftung Warentest
https://www.test.de/...die-Musik-1833682-0/

Mir scheint das doch eine sehr gewagte Behauptung.
sealpin
Inventar
#5 erstellt: 11. Sep 2016, 15:32
Ich betrachte Lautsprecher schon seit längerer Zeit als "Werkzeug" (auch wenn ich nicht professionell Musik abmisch...) und wähle die Lautsprecher passend zur Anwendung aus. Ob das nun Stand-, Regal-, Wand- oder sonstwas für Bauformen sind, ist nicht wichtig und ergibt sich aus der konkreten Andorderung.

Daher ist die sehr pauschale Aussage von Stiftung Warentest freundlich ausgedrückt semikorrekt (um nicht zumsagen: Thema vefehlt).

Ciao
sealpin
Dadof3
Inventar
#6 erstellt: 11. Sep 2016, 16:46
Nun ja, für jemanden, der sich beim Lautsprecherkauf an der Stiftung Warentest orientiert, mag die Aussage sogar stimmen - wegen Nr. 2/3 aus den von mir oben genannten Vorteilen. Ein 2.1-System gut auf- und einzustellen erfordert schon ein bisschen Know-How und Beschäftigung.
sealpin
Inventar
#7 erstellt: 11. Sep 2016, 16:56
Zitat aus dem Artikel:
"Mit Preisen zwischen 575 und 1 230 Euro gehören die getesteten Sets schon zur gehobenen Klasse."

ich finde das nicht "gehobene Klasse".
Es gibt eine Audio Welt oberhalb von 1230€...

Und gerade bei solchem Budget kann man sehr schöne 2.1 Sets finden...nur nicht zwingend bei "den üblichen Verdächtigen"

Aber beim Thema Setup gebe ich Dir Recht...da sind einige durchaus überfordert.

Ciao
sealpin
Big_Jeff
Stammgast
#8 erstellt: 11. Sep 2016, 17:32

sealpin (Beitrag #7) schrieb:
Zitat aus dem Artikel:

Es gibt eine Audio Welt oberhalb von 1230€...

Und gerade bei solchem Budget kann man sehr schöne 2.1 Sets finden...nur nicht zwingend bei "den üblichen Verdächtigen"

Aber beim Thema Setup gebe ich Dir Recht...da sind einige durchaus überfordert.

Ciao
sealpin



Nenn doch mal ein paar Beispiele. Nur aus Neugier.
sealpin
Inventar
#9 erstellt: 11. Sep 2016, 20:18
Ein Paar JBL LSR305 plus einem JBL LSR310S kostet alles zusammen weniger als €700,-

Wenn Hörabstand und Raumgräße passen ein echtes Budgetschnäppchen.

Nur eines von vielen Möglichkeiten.

Dann mal als Alternative ein 2.0 Set:
2 Stück KRK RP10-3 G3 zum Paarpreis von 1200,-€.

Ansonsten in teureren Sphären Set aus zwei Neumann KH120 und einem XTZ 12.17 Sub, idealerweise alles in weiß, sieht super aus und hat einen recht hohen WAF. Liegt dann nahe an €2000,-

Ciao
sealpin


[Beitrag von sealpin am 11. Sep 2016, 20:30 bearbeitet]
Lichtboxer
Inventar
#10 erstellt: 11. Sep 2016, 21:08
Man könnte quasi als dritte Variante noch 2.2 anführen.

Gemeint ist hier Stereobass und kein 2.1 mit zwei Subwoofern.

Im Prinzip stehen dabei zwei Kompaktboxen auf je einem Subwoofer. Dadurch sind höhere Trennungen möglich, ohne dass die Ortung leidet bzw. die Bühne schrumpft. Bei 2.1 kann das schon mal passieren, wenn die Flankensteilheiten zu flach sind. Ansonsten erlauben höhere Trennungen auch höhere Pegel. Außerdem verbessert sich der Klang, je mehr ein Satellit vom Bass entlastet wird. Je nach Bauform ist ein Sub auch präziser.

Bei Yamaha-AVRs gibt es die Möglichkeit, den Bass der Satelliten passend nach rechts oder links zu packen, je nachdem. Unter 80 Hz sind Aufnahmen zumeist eh mono, auch bei Stereoquellen, so dass unter 80 Hz ohnehin beide Subs angesprochen würden. Schallplatten sind sogar bis 250 Hz mono, damit die Nadel nicht aus der Rille springt. Deshalb sollte man es ruhig mit höheren Trennungen als mit den üblichen 80 Hz (oder was die Boxen halt so hergeben) versuchen.

Allerdings kommt man da (außer dem Beispiel mit Yamaha) mit Fertiglösungen nicht so weit. Da ist 2.1 einfach Standard und man nimmt dann im Zweifel sehr potente Standboxen, die auch im Bass noch knackig (und nicht nur kräftig) klingen.

Im Selbstbau hat man da schon andere Möglichkeiten, die dann auch nicht so teuer sind, aber knackigeren Bass liefern.

Dazu muss man wissen, dass die bei 2.1 praktizierte gemeinsame Einmessung zweier Subs nicht optimal ist. Je nach Standort des jeweiligen Subs regt er unterschiedliche Raummoden an. Gerade bei Auslöschungen hilft es dann, den verursachenden Sub noch weiter abzusenken, damit er den anderen nicht so weit runterzieht. Dann hat man nur eine kleine Senke. Auch kann es bei zwei Subs passieren, dass sie sich einer Frequenz auslöschen, was mit einem nicht passiert wäre.

Ein 2.1-System würde die Stelle entweder gar nicht anrühren oder insgesamt etwas draufgeben, um dann festzustellen, dass die Auslöschung bleibt.

Um das zu entlarven, muss man zumindest mal getrennt messen:
http://www.hifi-foru...6&postID=13403#13403


[Beitrag von Lichtboxer am 12. Sep 2016, 09:41 bearbeitet]
Bontaku
Stammgast
#11 erstellt: 12. Sep 2016, 11:19
[quote="Big_Jeff (Beitrag #8)"]Nenn doch mal ein paar Beispiele. Nur aus Neugier.[/quote]

* KEF LS 50 + XTZ 10/12.17, die Bassunterstützung tut der KEF richtig gut.
* XTZ 99.25 + XTZ 10/12.17, in größeren Räumen hilft der Sub enorm im Fundament

Finde 2.0 mit Kompakten und der Möglichkeit bei Bedarf einen Sub anzuschließen eh am flexibelsten. Zumindest wenn sich die Räumlichkeiten auch noch ändern können (wg. Umzug etc.).


[Beitrag von Bontaku am 12. Sep 2016, 11:20 bearbeitet]
Endman
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Sep 2016, 12:27
Ich würd auch mit einem Paar richtig guter Kompakter anfangen, da ist die Auswahl ja groß. Am besten einige anhören falls das möglich ist. Dann erstmal zu Hause aufstellen, möglichst optimal natürlich und sich ausgiebig einhören. Den Sub würd ich erstmal aufschieben und bei Bassbedarf später zukaufen, am besten mit AVR und Einmessung.
Beispiele für Kompakte gibt es viele. Ich mag KEF, Dali, ach da gibts einfach zu viele...


[Beitrag von Endman am 12. Sep 2016, 12:31 bearbeitet]
std67
Inventar
#13 erstellt: 12. Sep 2016, 18:20
Hi

hat man den Nachteil des aufwändigeren Setups gelöst hat 2.1/2.2 doch eigentlich nur Vorteile?
13mart
Stammgast
#14 erstellt: 13. Sep 2016, 13:20

std67 (Beitrag #13) schrieb:

hat man den Nachteil des aufwändigeren Setups gelöst hat 2.1/2.2 doch eigentlich nur Vorteile?


Nun, auch Standboxen können ein sehr 'aufwändiges' Setup bilden. Im Übrigen
ist die Anfangsfrage zu unspezifisch gestellt: Welcher Raum, welche Lautstärken,
welche Stellmöglichkeiten usw. ...

Gruß Mart
Lichtboxer
Inventar
#15 erstellt: 13. Sep 2016, 13:24
Die Frage lautet: Wann greift man zu welchem System?

Es geht also um allgemeine Kriterien und nicht um eine individuelle Beratung.
13mart
Stammgast
#16 erstellt: 13. Sep 2016, 16:31
... dann wünsche ich viel Vergnügen bei der Suche nach diesen ...
Mart
Big_Jeff
Stammgast
#17 erstellt: 13. Sep 2016, 20:53

13mart (Beitrag #16) schrieb:
... dann wünsche ich viel Vergnügen bei der Suche nach diesen ...
Mart


... macht es doch nicht so spannend. Kann man dazu etwas weniger kryptisches sagen?
Big_Jeff
Stammgast
#18 erstellt: 13. Sep 2016, 21:01
... achso, noch eine Frage. Ist es empfehlenswert einen Sub des gleichen Herstellers wie die Sateliten zu
nehmen oder ist das vernachlässigbar?
sealpin
Inventar
#19 erstellt: 13. Sep 2016, 21:13
Sub vom gleichen Hersteller ist nicht zwingend erforderlich.

Wichtig bei der ganzen Betrachtung ob 2.0 oder 2.1 oder sonstwas, dass die Zielvorgabe klar ist, also was genau will man erreichen. Hörabstand und Raumgegebenheiten spielen eine große Rolle.

Viele sehen Lautsprechertypen zu dogmatisch, es gibt nicht DIE absolut beste Lösung.
Betrachte Lautsprecher einfach als Werkzeug - mehr ist das nicht.
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 13. Sep 2016, 21:16

sealpin (Beitrag #19) schrieb:
Sub vom gleichen Hersteller ist nicht zwingend erforderlich.

Nicht zwingend? Es ist sch...egal!
sealpin
Inventar
#21 erstellt: 13. Sep 2016, 21:30
So radikal wollte ich es nicht ausdrücken, immerhin habe ich selber weiter oben ein Setup komplett von JBL aufgeführt (welches IMHO immer noch ein ziemlich cooles P/L Verhältnis hat). Es geht also auch alles vom gleichen Hersteller, nur ist das halt - nicht zwingend.
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 13. Sep 2016, 21:40
Ja, das wäre auch kurios, wenn es vom selben Hersteller NICHT ginge.
HannoverMan31
Inventar
#23 erstellt: 14. Sep 2016, 05:09
[quote="sealpin (Beitrag #7)"]Zitat aus dem Artikel:
"Mit Preisen zwischen 575 und 1 230 Euro gehören die getesteten Sets schon zur gehobenen Klasse."

ich finde das nicht "gehobene Klasse".
Es gibt eine Audio Welt oberhalb von 1230€...


Für die meisten ist das schon viel Geld und da sich Stiftung Warentest mehr an die Allgemeinheit, das Durchschnittsvolk, wendet, ist die Bezeichnung der gehobenen Klasse schon recht passend gewählt.
Für viele besser Verdiener wie hier im Forum oder auch sonst wo, beginnt damit natürlich erst die Einstiegsklasse. Aber da der Preis am Ende meist eh nichts aussagt, sollten diese Klassenunterschiede gar nicht mehr so betont werden.


[Beitrag von HannoverMan31 am 14. Sep 2016, 05:11 bearbeitet]
13mart
Stammgast
#24 erstellt: 14. Sep 2016, 11:10

Big_Jeff (Beitrag #17) schrieb:
Kann man dazu etwas weniger kryptisches sagen?


ich kann mich gerne wiederholen: deine Anfangsfrage
ist unspezifisch gestellt: Welcher Raum, welche Laut-
stärken, welche Stellmöglichkeiten usw. ... dazu kommt
deinerseits gar nichts.

Ich bin mir sicher, das ist kein Zufall.
Mart
Dadof3
Inventar
#25 erstellt: 14. Sep 2016, 12:14
Ihr redet aneinander vorbei.

Die Frage ist unspezifisch, weil das Interesse allgemeiner Natur ist.
Big_Jeff
Stammgast
#26 erstellt: 14. Sep 2016, 21:14

Dadof3 (Beitrag #25) schrieb:
Ihr redet aneinander vorbei.

Die Frage ist unspezifisch, weil das Interesse allgemeiner Natur ist.


... genau. Um in der Werkzeugmetapher zu bleiben: Ich weiß, wann ich eine Zange nehme, und wann ich einen Schraubenzieher nehme.
Auch wenn es unterschiedliche Schrauben gibt und unterschiedliche Anwendungen für eine Zange.

Bei LS weiß ich nicht, was die "Zange" ist und was der "Schraubenzieher".
Lichtboxer
Inventar
#27 erstellt: 14. Sep 2016, 21:20
Das müsstest Du jetzt aber inzwischen wissen.
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