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An die Profi's: Einstellschraube B&W Nautilus 804

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Melzman
Inventar
#1 erstellt: 05. Mrz 2004, 17:08
Hi alle zusammen?
Ich besitze seit 4 Jahren meine heiß geliebten Nautilus 804 von B&W. Wer sich auskennt der weiß, dass sich an der Gehäuserückseite eine Einstellschraube für den Kevlar-Mitteltöner befindet. Wie ist denn diese in ihrer Spannung denn nun genau einzustellen? Selbst der Deutschlandvertrieb in Halle/Westphalen wußte keine eindeutige Antwort darauf. Mein Händler empfahl mir 2 1/2 Umdrehungen zurück vom Geht-nicht-fester-Punkt.
MfG
Melzman
gada
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Mrz 2004, 18:34
schreib doch mal b&w direkt an, auf ihrer homepage, die müssten es wissen...
Melzman
Inventar
#3 erstellt: 06. Mrz 2004, 09:45
danke dir, hast wahrscheinlich recht. dachte mir aber, dass jemand damit schon richtig Erfahrung gemacht hat.

Fledermaus
Stammgast
#4 erstellt: 15. Mrz 2004, 09:35
Hi Melzmann
Da ich selber auch 2 N804 besitze, würde mich die Antwort von B&W sehr interessieren.
Ich weiss nicht wie gut Dein Englischwissen ist aber schau Dir mal den folgenden Link an:

http://www.bwspeakers.com/index.cfm/fuseaction/local.faq/ObjectID/A4AD2D63-66CF-11D4-A68100D0B7473B37

Grüsse von
Fledermaus
Fledermaus
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mrz 2004, 09:49
Hallo Melzmann
Etwas würde mich noch interessieren. Da Du Deine B&W schon seit 4 Jahren besitzt, möchte ich Dich fragen, wie lange Deiner Meinung nach die Einspielzeit dauerte?
Ich besitze meine Babys nun seit knapp einem Jahr und finde, dass nun langsam der Höhepunkt erreicht ist. Vor allem der Bassbereich wurde immer ausgeprägter.
Am Anfang war ich über den Bass eher entäuscht da dieser doch sehr dünn klang. Dies wird auch hier im Forum oft über die N804 geschrieben.
Doch seit etwa 2 Monaten sind die Bässe druckvoll und wenn nötig auch Sofarüttelnd.
Ich habe weder die Kabel noch das restliche Equipment verändert.
Meine Vermutung ist eher, dass die meisten Nautilus-Schallwandler bei den Händlern einfach nicht lange genug eingespielt wurden.
Grüsse von
Fledermaus
Melzman
Inventar
#6 erstellt: 15. Mrz 2004, 11:38
Hi Fledermaus !

Die Einspielzeit bei den 804 beträgt ungefähr 8 Wochen bei täglicher Nutzung. Mein Händler hatte sie damals (4/2000) nicht auf Lager, sie kamen direkt aus England. Du hast recht, man kann die klanglichen Veränderungen während der Einspielzeit gut nachvollziehen. In meinem Hörbereich (ca. 16qm)reichen die zwei 16'er Tieftöner pro Kanal locker aus, einen druckvollen und präzisen Bass zu produzieren. Ansonsten mußt du darauf achten, dass der Raum durch Möbel (Couch,Teppich usw.) gut bedämpft ist. Hat sich bei mir akustisch sehr positiv bemerkbar gemacht.
Übrigens- meine Englischkenntnisse sind nicht weit her.
Was betreibst du denn für Elektronik an deinen Nautilus ???

Gruß Melzman
deivel
Stammgast
#7 erstellt: 15. Mrz 2004, 16:52
It is important that the tension on the rod is set correctly. It is preset at the factory and should not require adjustment, except if the driver has to be removed for one reason or another, but sometimes it may get altered by mistake. ...

Kurz gesagt .. im normalfall ist es nicht nötig an der Schraube rumzudrehen. Wenn doch, dann wenden sie sich an ihren B&W Händler
Fledermaus
Stammgast
#8 erstellt: 15. Mrz 2004, 17:52
Hallo Melzman
Ich betreibe meine N804 an einem Denon AVC-A1SE, welcher auch noch meine 2 N805 (Surround) und meinen HTM2 (Center) füttert. Als Discplayer (DVD und CD) dient ein Denon DVD-2900.
Mit was werden denn Deine B&W befeuert?
Gruss
Fledermaus
Melzman
Inventar
#9 erstellt: 16. Mrz 2004, 10:28
Hi Fledermaus!
Dann könnten wir zwei glatt als Zwillinge durchgehen.
Habe auch den gleichen Verstärker am gleichen Surroundsystem. Vom Update auf SR habe ich abgesehen, weil mir THX Ultra 2 bei dem musikalischen LS-System nix bringt. Wollte so gut es geht Stereo und Surround auf hohem Niveau kombinieren. Auch wenn andere (reine 2 Kanal-Hörer)nörgeln mögen, ich bin mit dem Stereo-Klang in Verbindung mit den Nautilus recht glücklich. Werde später vielleicht mal eine gehobene Multikanal Vo/Endstufen Kombi in Betracht ziehen. Lautsprecher kommen mir keine anderen ins Haus. Wie bist du denn mit dem Hifi-Klang deines Verstärkers zufrieden ?
Ich betreibe die Wiedergabegeräte
SACD : Sony XA 333ES
DVDA : Technics DVD A10
an den zwei Mehrkanaleingängen des Denon. Bin somit auch an kein Format gebunden und kann einfach nur Musik geniessen. Habe eventuell noch vor, den Sony bei Clockwork tunen zu lassen. Wäre dann das Höchste der Hifi-Gefühle.

Melde dich ja wieder
Gruß Melzman

Tommy_Angel
Inventar
#10 erstellt: 16. Mrz 2004, 14:00
das war interessant, dann dürfte das für die 803 auch wohl stimmen (nix ändern am Mitteltöner)
Melzman
Inventar
#11 erstellt: 16. Mrz 2004, 14:41
Naja, nix verändern

Bei welcher Einstellung der Schraube soll man denn nix verändern? der Händler hatte diese bei Lieferung der LS nach eigenem Erfahrungsstand eingestellt. Das bezog sich aber auf den Hörraum in seinem Geschäft.
Mein Resümee ist jetzt, dass es keine Referenzeinstellung gibt. Jeder Nautilus- Besitzer muß das für sich selbst herausfinden. Aber Vorsicht: Nicht zu weit zurückdrehen, sonst fällt im Innerern der Box die Gewindestange nach unten was sehr teuer werden kann.

Gruß Melzman
jock
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Mrz 2004, 15:42
Also ich habe bei meiner CDM 9NT etwa 1/4 Umdrehung aufgedreht. Gefällt mir besser so, kann aber auch Einbildung sein. Die Dinger kamen direkt aus dem Karton, also mit Werkseinstellung. Ich hab das beim Händler beim Ausstellungsteil das ich mir angehört hab nochmals verglichen ( auf der Rückseite auf die Mutter drücken und die Bewegung auf der Vorderseite beobachten ). Er hatte die Muttern auch geringfügig gelockert. Die Werkseinstellung ist m.E. ziemlich stramm. Die Mutter weiter anzuziehen, hatte sofort negative Effekte.

Vor dem rumprobieren habe ich natürlich die Werkseinstellung aufgeschrieben.

mfg jock
Melzman
Inventar
#13 erstellt: 16. Mrz 2004, 15:53
Danke jock, das hilft mir etwas weiter.

Fledermaus
Stammgast
#14 erstellt: 18. Mrz 2004, 09:31
Hallo Melzman
Zufälle gibts? Nun, mein Denon arbeitet ganz Ok. Vor allem über den analogen Surroundeingang und dann in pure direct Schaltung. Im normalem Stereobetrieb, egal über welchen Eingang, rauscht das Ding einfach zu stark.
Hast Du selber auch dieses Problem?
Mein Gerät klingt nur in der pure direct Schaltung rauschfrei. Bin aber nicht sicher, ob es sich hier um einen Defekt handelt, oder ob das einfach so ist.
Gruss
Fledermaus
Fledermaus
Stammgast
#15 erstellt: 18. Mrz 2004, 09:46
Also ich persönlich würde niemals an den Schrauben herum spielen. Auch mein Händler hält dies nicht für eine gute Idee. Die Schrauben sind von Werk aus perfekt justiert. Natürlich braucht auch der Mitteltöner seine Einspielzeit.
Ich bin aber der Meinung, dass die Einstellung vom Werk kein Durchschnittswert ist, sondern vielmehr ein perfekt eingemessener Wert für die wiederzugebenden Frequenzen.
An meinen N804 hat niemand herumgedreht und die Schrauben auf der Rückseite sind nicht beide in der gleichen Position.
Schon dies zeigt mir, das jeder LS einzeln eingemessen wird und nicht einfach ein Standardwert gesetzt wird.
Meine N804 klingen so wie sie sind für mich perfekt. Es gibt keinen vernünftigen Grund an den Dingern rumzuspielen, ausser man ist einfach zu neugierig.
Am Auto lockere ich ja auch keine Schrauben um zu sehen wie sich das Fahrverhalten verändert. Da sind sich alle sicher, dass das Werk richtige Arbeit geleistet hat, was ja dann leider nicht in jedem Falle zutrifft, oder?
Somit Finger weg von den Schrauben und lernt richtig zu höhren.
Grüsse von
Fledermaus
Macintosh
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 18. Mrz 2004, 16:30
Fledermaus hat total recht!
MH
Inventar
#17 erstellt: 18. Mrz 2004, 22:41
hi,

warum sollte ein Hersteller Einstellschrauben an eine Box basteln wenn diese bitte nicht zu verändern sind? Ich hoffe doch, dass mehr dahinter steckt als nur ein Verkaufsargument.

Gruß
MH
Fledermaus
Stammgast
#18 erstellt: 18. Mrz 2004, 23:04
Moment MH
Ich habe noch nie irgendwo gelesen, dass B&W mit der Argumentation wirbt, dass man bei der Nautilus-Reihe den Mittelton nach seinem Geschmack justieren kann.
Es handelt sich hier einfach nur um eine inovative fixiertechnik des Mitteltöners.
Genausogut könnte man ja mal mit Kleber auf den Basssicken experimentieren. Vieleicht klingt der Bass ja besser wenn man die Sicken mit etwas Klebstoff verhärtet.
Freiwillige vor!!
Grüsse von der
Fledermaus
MH
Inventar
#19 erstellt: 18. Mrz 2004, 23:24
hi Fledermaus,

warum sollte BW dem Konsumenten eine schraube zur Verfügung stellen wenn dieser bitte nicht daran drehen soll. Gib mir eine Schraube, ich drehe dran, ist doch normal. Ob das eine innovative Fixiertechnik für den Mitteltöner ist oder eingeklent besser klingen würde - keine Ahnung. BW will, dass ihr dran dreht oder zumindest darüber redet.

Gruß
MH

PS. ich warte immer noch auf den Schraube locker Witz
Docker
Stammgast
#20 erstellt: 19. Mrz 2004, 01:40
Hi

Wenn du also an deinem Auto irgendwo eine Schraube findest, dann ist die nur deshalb dran,
damit du (der Kunde) dranrumdrehen kann
Fledermaus
Stammgast
#21 erstellt: 19. Mrz 2004, 01:58
Hallo Docker
Danke, genau das habe ich gemeint. Zum Glück hat man bei den Autos den Vergaser durch Elektronik ersetzt sonst würde wohl das Auto von MH öfters stehenbleiben
So long und gute Nacht
MH
Inventar
#22 erstellt: 19. Mrz 2004, 09:42
hi,

ich habe jahrelang 2 dicke, rote Schrauben im Aschenbecher spazierengefahren.

Gruß
MH
Melzman
Inventar
#23 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:46
Da hab ich ja was angerichtet mit meiner Anfrage wegen der Nautilus- Schraube.
Jetzt ist bei allen langsam "eine Schraube locker" (Spass).

Habe mich jetzt festgelegt und belasse die Einstellung bei 1 Umdrehung minus Festwert. Gruß und danke an alle, die mir helfen wollten!!!

Steffen
Melzman
Inventar
#24 erstellt: 19. Mrz 2004, 15:50
Hi Fledermaus !

Mein A1SE rauscht auch etwas, aber nicht nervend. Ist bei dir an der Vorstufe vielleicht was nicht in Ordnung?
Ansonsten bin ich auch recht zufrieden, da man den analogen Zwei- und Mehrkanaleingang auf Pure Direct schalten kann. Das garantiert dann keine Klangbeeinflussung durch die Schaltkreise und ist im Sinne der Hifi-Lehre.

Was für einen Subwoofer betreibst denn du ??

Steffen
Fledermaus
Stammgast
#25 erstellt: 19. Mrz 2004, 17:39
Hallo Steffen
Ich habe mal bei der Denon-Reparaturstelle nachgefragt. Dort teilte man mir mit, dass in der normalen Schaltung alle Signale via Digitalplatine laufen und dadurch ein Rauschen entstehen kann.
Schon traurig, dass ein Gerät in dieser Preisklasse nicht rauschfrei gebaut werden kann.
Im Moment betreibe ich noch einen "alten" Technics Sub. aus meinem ehemaligen Surroundsystem.
Bin aber schon kräftig am suchen nach einer neuen Lösung.
Womit lässt Du denn das Wohnzimmer erzittern?
Gruss
Andy
Geräteuser
Stammgast
#26 erstellt: 20. Mrz 2004, 14:15
Also ich denke mal das B&W einfach die starken abweichungen der Serienstreuung mit dieser Einstellmöglichkeit vorbeugen will.

War nur ein Witz.

Ich glaube das man mit der Einstellung die untere Grenzfrequenz des Chassies einstellen kann.Wenn ich den härter einstelle fängt der Lautsprecher nicht mehr bei (sagen wir man) 600 Hz an, sondern erst bei 700 oder 750 Herz.
Versteh ich nicht so ganz, weil ja eigentlich die Weiche dafür zuständig seien sollte.Außerdem währe das "maß" nach dessen die Voreinstellung auf (welches ?) das Optimum justiert wurde auch noch erwähnenswert.Also nach welchen Kriterien wird denn genau eingemessen? Nach geschulten Gehör oder nach trockener Theorie die sich zb. in diagrammen wiederspiegelt.Das ein mit den anderen nicht unmittelbar was zu tun haben muß weiss wohl jeder.Vielleicht ist es ja auch wirklich nur ein Gag wo mal was ausprobiert wurde dessen "Vorteil" (in Anführungsstrichen) aber nicht weiter ins Gewicht viel, und so vielleicht nur die Leute mit ein bischen erschreckt?!
Ich hatte mal ähnliche Lautsprecher früher gehabt, waren ein paar Breitbänder dessen Membran man vorne mittig im Polkern mit einer Schraube spannen oder lockern konnte.(Klangfilm)
Es gab auch Basschassies dessen Zentrierspinne konnte man mit einer verschraubung "klanglich" anpassen, diente vielleicht aber auch nur zur besseren Montage von Membran&Co.
Melzman
Inventar
#27 erstellt: 21. Mrz 2004, 15:10
Hi Andy!
Im Moment ist es noch der Yamaha YST 800. Geht in meinem Raum bei Film ganz schön ab.
Damit's aber in der Familie bleibt werd ich mir dieses Jahr noch den unverschämt guten B&W ASW CDM zulegen. Ist dann auch für Mehrkanalmusik die Endlösung für mich.
Das mit dem Rauschen liegt vermutlich an der kompletten Serie AVC A1SE. Schon der Nachfolger SR hat eine wesentlich rauschärmere Vorstufe eingebaut.
Schick mir mal über PM deine Emailadresse bitte !

Steffen
Fledermaus
Stammgast
#28 erstellt: 27. Mrz 2004, 18:35
Hier eine Aussage von B&W Schweiz zum Thema:

a) Der optimale MT-Anpressdruck wird im Werk eingestellt und solange niemand an der Schraube dreht ist auch keine weitere Einstellung notwendig.

b) Wurde an der Schraube gedreht, oder die Lautsprecher ohne Transportsicherung transportiert wird eine Nachjustierung notwendig. Hierzu ist eine Portion Erfahrung notwendig, da kein Drehmomentschlüssel/Werte verfügbar sind. Als Faustregel gilt:

- leichter Anpressdruck, den Sie am besten mit einer 1-Franken-Münze erzeugen - auf keinen Fall satt festziehen, die Schraube darf sich andrerseits auch nicht ohne -
Kraftaufwand bewegen lassen. Somit lässt sich die Schraube, wenn sie sich in der richtigen Position befindet mit einem leichten Kraftaufwand in beide Richtungen
drehen.

Durch den Gebrauch über eine längere Zeit ist es möglich, dass sich die Chassischrauben an Bass und MT leicht lockern. Die Basschassis können sie mit einem Inbusschlüssel satt nachziehen und den MT wie oben beschreiben kontrollieren, respektive nachziehen. Mann kann auch beim MT die Position des Schraubenschlitzes markieren und so Abweichungen über die Zeit feststellen.

Gruss
Fledermaus
Melzman
Inventar
#29 erstellt: 29. Mrz 2004, 10:12
Hi Andy !

Wenn ich dich nicht hätt... danke
Wir "hören" uns!

Gruß Steffen
bulldog™
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 31. Mai 2005, 22:35
quelle: http://www.bwspeaker...1D4-A68100D0B7473B37

Frage:
Auf der Rückseite meines Lautsprechers – hinter dem FST-Mitteltöner – befindet sich eine große Schlitzschraube. Wozu dient sie, und sollte ich sie nachstellen?

Antwort:
Außer im CM6 besitzt unser FST-Mitteltöner eine ungewöhnliche Montagelösung. Das Chassis ist durch flexibles Gelmaterial in der Befestigungskonstruktion mechanisch vom Gehäuse getrennt, und zwar sowohl bei den speziellen runden Kopfeinheiten als auch bei den konventionelleren Gehäusen. Um diese mechanische Trennung zu optimieren, wird ein einzelner Sicherungsstab eingesetzt, der von der Rückseite des Chassis zur Gehäuserückseite verläuft. Die Spannung dieses Sicherungsstabs (die wiederum den Druck auf die flexiblen Gelkomponenten steuert) wird durch eine große Schlitzschraube auf der Rückseite des Gehäuses eingestellt. Um stärkere Bewegungen des Chassis durch Stöße während des Transports zu verhindern, wird über dem Schraubenkopf eine Klemmscheibe befestigt und durch eine zentrale Kreuzschlitzschraube fixiert. Beim Aufbau werden diese Klemmscheibe und die zentrale Schraube entfernt, so wie es in der illustrierten Anleitung auf dem Anhänger an der Baugruppe beschrieben ist.

Es ist wichtig, dass die Spannung des Stabs richtig eingestellt ist. In der Fabrik wird sie voreingestellt und sollte keine weitere Justierung erfordern, es sei denn, das Chassis muss aus dem einen oder anderen Grund entfernt werden. Manchmal wird sie auch aus Versehen verstellt. Vielleicht weil es ein natürlicher Instinkt ist, herumzuspielen und zu sehen, was passiert. Gelegentlich hat auch das Entfernen der Transportsicherung die Hauptschraube gelockert, wenn das Gewinde festsaß.


Wenn einer dieser Fälle eingetreten ist, kontaktieren Sie bitte ihren B&W-Händler, um die Spannung wieder richtig einstellen zu lassen. Wir bitten Sie, das nicht selbst zu versuchen!
Draven
Stammgast
#31 erstellt: 30. Dez 2006, 12:46
Ist zwar schon ne Weile her dieser Thread, aber vielleicht plagen sich noch immer ein paar B&W´ler mit dieser "Feststellschraube"?!

Ich habe folgendes gemacht:

1. Den LS mit der Rückseite auf das Sofa legen -damit der Mitteltöner nicht herausfallen kann-, aber mit soviel Überstand, dass diese Feststellschraube frei auf den Boden zeigt.

2. Dann die Schraube komplett herausdrehen

3. Darunter ist eine messingfarbene Hülse, welche man VORSICHTIG herauskippelt (klebt ein bischen an dem darunter liegenden Gummi) und vorsichtig von diesem Gummi löst, welcher von B&W als "Gel-Halterung" bezeichnet wird.

4. Mit einen kleinen Schraubendreher an der Kante zwischen Holz und Gummi langfahren und dann mit dem Mittelfinger VORSICHTIG diesen Gummi herausziehen. Kann ein bischen verklebt sein und es besteht die Gefahr, dass man den Gummi kaputt macht... also mit BEDACHT!

5a. Neuen Gummi bestellen, wenn dieser platt ist oder sogar kaputt (wird porös mit der Zeit)!

5b. Wenn der Gummi ok aussieht, aber im Laufe der Zeit keine Spannkraft mehr hat, dann kann man diesen "reanimieren"!

6. Gummi in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergiessen und 5min ziehen lassen (Kein Quatsch!)

7. Danach unter kaltem Wasser abschrecken.

8. Den Gummi trocknen und dann mit Vaseline oder ähnlichem einreiben... auch die Hülsenöffnung i.d. der Gummi gesessen hat.

9. Gummi auf die Messinghülse und wieder einsetzen.

10. Die berüchtigte Feststellschraube genauso festziehen, wie B&W Schweiz hier empfohlen hat, also leicht-fest, aber die Schraube muss in beide Richtungen noch mit ein wenig Kraft beweglich sein! Es ist aber echt nicht wichtig, ob das jetzt 5mm mehr oder weniger sind, das weiss man ja spätestens jetzt, wo man das Prinzip dieser "sickenlosen" Aufhängung verstanden hat! Der Gummi darf eben NICHT zusammengepresst sein, sondern muss noch "federn", der Sinn von diesem Prinzip!


Ich habe diesen Rat von "höchster" Stelle bei B&W, aber natürlich operiert jeder seinen LS auf eigene Gefahr,... aber bitte WAS soll passieren?!

Das diese Schraube mit einem bestimmten Drehmoment festgezogen sein soll, halte ich echt für ein Gerücht ;-)

Viel Spass und ein schönes 2007!


[Beitrag von Draven am 30. Dez 2006, 13:00 bearbeitet]
Draven
Stammgast
#32 erstellt: 11. Jan 2007, 08:19
Update:

Wenn man sich neue Gummis bestellt, dann erhält man neu konstruierte Gummis, d.h. die innere Messing-Hülse kann man wegwerfen, denn der neue Gummi besitzt eine Art Skelett und ist auch insgesamt nicht so wabbelig, sondern eher wie man Gummi eben kennt. Dieser Gummi wird direkt auf die Öffnung und die innere Gewindestange aufgesteckt und dann mit der silbernen Aussen-Hülse (Schraube) wie beschrieben fixiert.

... aber wahrscheinlich interessiert das hier anyway niemanden mehr! ;-)


[Beitrag von Draven am 11. Jan 2007, 08:20 bearbeitet]
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