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Testbericht Canton Reference 6

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Gurgel0
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jan 2005, 22:07
Testbericht Canton Reference 6 (4 Tage alt ca. 25 Betriebsstunden )

Technische Daten:

Prinzip 3-Wege Bassreflexsystem mit Passivmembran Nenn-/Musikbelastbarkeit 250/380 Watt Wirkungsgrad (1 Watt/1m) 88 dB übertragungsbereich 20...30.000 Hz übergangsfrequenz 150/3.200 Hz Tieftonchassis CW 220 220 mm, Cellulose/Graphit Membran Mitteltonchassis 2 x AM 130 Reference 130 mm, Aluminium Membran Hochtonchassis ADT 25 Reference 25 mm, Alu-Mangan Kalotte Impedanz 4...8 Ohm Abmessungen (BxHxT) 21 x 100 x 37 cm Gewicht 26.0 Kg


Verstärker : Denon AVC 11SR
CD-Player : Sony CDP X -77 ES
Boxenabstand = 2.50m und 3.20m zum Hörplatz
Kabel: CD-AMP mit Koax von Freitag / LS – Kabel Singlewire 6mm2 Noname
Raumgrösse = 25m2 bei 2.50m Raumhöhe
Parkettboden (alt = unten leider mit Speiss aufgefüllte Hohlräume)

Test-CDs:

1.Kuschelrock 15 ( 2 CD Track 19)
Sarah Connor (für Stimme/ Gitarre/ Percusion)

2.Dire Straits verry best of…(Track N° 5)
Private Investigation

3.Gladiator (Track N° 3 )
The Battle

4.Brian Adams unplugged (Track N° 1 und 12)
Summer of 69
Heaven

5.Höreindrücke von Classic-Cds sowie von Vollenweider (Jazz und Harfe) sowie Seal, andere Filmmusik (1492/ Vangelis) usw. kann ich sofern gewünscht nachreichen….einfach melden und ich hör mal rein für Euch…



ICH MUSS GESTEHEN, ICH WAR SKEPTISCH !!!!!! Was kann aus so einer Box schon rauskommen (mit 2 13er Mitteltönern und einem 22 Bässchen????)

Da war ich vorher mit deutlich mehr Membranfläche ausgestattet (Jamo THX 2 mit 2 geregelten 38cm Aktiv- Woofern (D6) ja selbst die Sateliten hatten mit den je 2 x 16er Tiefmitteltönern bald mehr Punch…………..so glaubte ich….

Mit der ansprechenden Form und den winzigen Abmessungen fügt sich die REFERENCE in jedem Wohnraum blendend ein und sieht noch hübsch aus! Und günstig (knapp 1800.- Euro für ein 1 Woche altes Lautsprecherpaar; mit Quittung und Garantie…) waren Sie auch ! (Der Verkäufer bekam 1 Woche nach dem Kauf von seinem Vater die B&W 802 als Geschenk….der arme !!!)



Zuerst sei erwähnt, dass bei Canton offensichtlich richtige „Frauenversteher“ am Werk waren, als die Reference 6 konstruiert wurde. Ich habe meine Frau noch selten von einem Lautsprecher gut reden gehört (Nautilus und Kef mit komischem „Bommel“ obendrauf / Holzfarben nicht passend; Quadral Aurum Serie viel zu gross; Thiel = Pfui Teufel usw…)


Ausserdem ist sie meiner Meinung nach sehr aufstellungsfreundlich. Ein Lautsprecher (rechts) ist sehr nahe ( 25cm) an der Seitenwand platziert, was zu Folge hat, dass der andere (links) mit 2 db mehr angesteuert werden muss, sodass die Balance wieder stimmt. So hört es sich wieder absolut schlüssig an. Durch die passive Membran kann die REF unmittelbar an die Wand gestellt werden (ohne Bassüberhöhung als Folge bei Reflexöffnungen).


Hörtest:

Ich empfinde die REF als grundehrlichen Lautsprecher der sämtlichen Schwachstellen einer CD und deren Aufnahme schonungslos herausstellt NEIN HERAUSSCHÄLT IST WOHL RICHTIGER.


Angefangen habe ich mit der CD von Nu Pagadi „Poison“ (oder wie die heissen) das war als kurze Unterbrechung beim Rosarauschenunterbrechen so nach 2 Stunden (bei meinem Sohn an dem Technics SU10 Receiver)

Ich habe mit vielem gerechnet… aber nicht mit dem!!!! Meine Frau kommt von der Küche rein und gibt sich äusserst verwundert über den „Brachialen Durchzug“ der „Boxen“ (konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht antworten war noch unter dem Schreibtisch und habe geschaut ob nicht doch der aktive Woofer (Infinity Tesimal SW 10) noch eingeschaltet ist…war er nicht!!!! (Aha Bass Boost war noch drin; Sohnemann eben…!!).

2te Reaktion war: „ Das muss eine Saugute Aufnahme sein“ rüber an die Jamo THX (da waren die BEIDEN Woofer (38er!!!) noch dran…. – das war der Zeitpunkt, bei dem ich wusste, dass das System komplett verkauft wird (wollte einen Woofer behalten für den Druck untenraus).

Nach 6 langen Stunden **Rosarauschen (ob`s wirklich was bringt weiss ich nicht aber besser ich mache zu viel als zu wenig) endlich der Anschluss an den „guten“ Denon AVC 11SR









1.Dire Straits rein und MEIN Stück Private Investigation geniessen.

Das Klavier wirklich körperhaft, die Bühne tief aber vollkommen realistisch; Becken und Gitarre genau von der Aufstellung her zuzuordnen (Becken mehr links und nach hinten versetzt) und ein Tieftonfundament. Druckvoll aber in keiner Weise aufgeblasen, füllig und STAUBTROCKEN!!!! Einfach der Oberhammer!

Und schnell ist die REF. Auf Dynamiksprünge wartet die regelrecht.

Kommentar von meinem Bruder (AVC 11 SR Sony CDP X-77 ES mit 2 Omega 380er und den Vitage 650 SET)…. Da sind niemals nur 22er Treiber am arbeiten.

Hätte uns das irgendwer vorher erzählt, wir hätten es beide nie geglaubt…

2.Sarah Connor (Stimme hat mich interessiert) I`ll find you in my heart

Gezupfte Saiten der Gitarre zu Anfang (genial) und dann das einsetzen der Stimme….es wird richtig greifbar. Die Percusion wirkt wie frisch polliert.

3.Gladiator Film-CD Soundtrack

Erstes Stück „Progeny“ erzeugt via REF sofort ein Gänsehaut-Feeling. Unendliche Tiefe des Raumes (vorher, obwohl auf Kinoton optimiert mit den THX nicht zu hören) und ein unerschütterliches Tieftonfundament (nicht einfach nur Bass) sondern ein „getragen werden“ der Musik, die Musik ruht auf diesem Fundament (ist noch echt schwierig für gewisse Eindrücke Worte zu finden)

Stück Nummer 3 „The Battle“ Trommeln tief, straff und doch enorm differenziert, Bass abgrundtief und sauber….Das einsetztende Horn in keinster weise einen Ansatz von nervigkeit oder schrille….

Stück 15 – 17 ist einfach nur noch ein Genuss… so, dass ich den Notizblock weggelegt habe und mich den sicher schon 100 mal gehörten Stücken hingegeben habe.

4.Brian Adams unplugged

Ich muss gestehen, dass mir das Notizenmachen immer schwerer viel, je länger ich hinhörte. Also Stück Nummer 1 „Summer of 69“

Ein richtiges perlen aus den Lautsprechern wenn die Gitarre gezupft wird und dann die Stimme… man hört jeden Atemzug, die noch etwas heisere oder besser noch die noch leicht belegte Stimme beim ersten Lied und die Anstrengung, dies kaschieren zu wollen… Einzigartig!!!!

Stück Nummer 12 „heaven“

Da kommt ein richtiges Live-Gefühl auf (Pfeifen johlen „….zugabe“ ) alles wird nahezu greifbar; Raumgrösse ist stimmig; Tiefe der Bühne….


Fazit:

Eine frauenfreundliche Alleskönnerin die selbst eingefleischten Bassfetischisten (Bruder)ein ungläubiges Kopfschütteln entlockt und mich ins absolute Klangelysium geführt hat.
Ein Lautsprecher welcher nur eines nicht mag: schlechte Aufnahmen (dann hört sie sich fürchterlich EHRLICH an; oder anders rum; Das Ehrliche hört sich dann fürchterlich an….) Gruss Gurgel0
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