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Es wird Zeit ...

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swirdzeit
Neuling
#1 erstellt: 08. Dez 2005, 18:40
mir endlich mal meinen lang gehegten Wunsch zu erfüllen.

Mein einziges Vorhaben 2006:

Ein eigenes Musikzimmer mit entsprechender Anlage.

Habe früher etwas rumgebastelt, gestehe aber heute nicht mehr HiFi technisch auf dem Stand zu sein.

Meine Eigenbaulösung die mich die letzten mehr als 14 Jahre begleitet hat kann mich heute ob meines veränderten Musikgeschmacks auch nicht mehr so überzeugen.

Bisherige Anlage:

Akai Verstärker (gebraucht) mit zwei Eigenbauboxen in denen jeweils ein JBL 375 Horn, ein JBL 075 Hochtöner werkeln (aus einer Disco Insolvenz)sowie Mittel und Tieftöner aus 2 gebrauchten SonoBull Boxen.


"Smoke on the water" hat einem sehr schön am Beginn das Gehirn "zersägt" und dann bei Einsetzen des Schlagzeuges das Zwerchfell massiert.

Abgesehen von der Tatsache das der Verstärker jedes Jahr ein Säckchen Glasrohrsicherungen schluckte (mit zunehmenden Alter weniger ) und die Einspielgeräte nach und nach moderner wurden (LP und Tape, später CD und MD, heute Apple mit ITunes) hat sich an der Kombination seither nichts mehr verändert.


Naja, die Jahre vergingen, ich mußte tun was ein Mann so tun muß (Bäume pflanzen, Haus bauen (besser renovieren) etc ..) ....

Jedenfalls 2006 soll das Jahr sein.
Ich bin eher ein Anhänger der Theorie:
Einmal ... und dafür ordentlich.

Ich habe folgenden Raum noch im Altzustand zur Verfügung und möchte diesen zum Musikzimmer umbauen.

Ehemaliger Getreidespeicher im erstem Stock:
8 Meter x 8 Meter
Holzboden auf Holzträgern (österr: Dübelbäume).
Decke ebenfalls Holzträger.
Wände, kleinformatige Ziegelsteine, Wandstärke 80 cm.
Putz: Lehmputz auf Schilfträger mit Kalkfarbe.

Außer das der Raum ausgeräuchert, die Holzdecke mit einem Rieselschutz versehen und alle verbliebenen Getreidekörner mit Staubsauger entfernt wurden (der Mist aus so 150 Jahren eben ) wurde baulich noch nichts verändert.

Raumhöhe: 3 Meter.
Eine Eingangstür (wenn Raum gedanklich nach Norden ausgerichtet) rechts unten sowie 2 Fenster nach Norden und 2 Fenster nach Osten.

Durchgeführte subjektive Soundtests im Raum haben ergeben:

Meine Anlage hat zuwenig Fundament im Bassbereich für die 64 Quadratmeter (obwohl sie Schlagzeugmäßig gut kickt) und was die Verwandtschaft so bei Mediamarkt und Co gekauft hat, hat für dieses Raumgröße subjektiv zu wenig Dampf.

Zusätzlich ist der Raum im aktuellem Zustand "zu nackt" und reflektiert zu stark.

Was alles rein soll:

Mein uralter speckiger .. pardon das nennt sich heute Patina "Nachdenk" Lederwohlfühlsessel, ein macmini der sich die Lieder aus der gesharten ITunes Library übers Netz holt, mein Sony CD Player und natürlich ein Verstärker mit passenden Boxen.

Um alle High End Hifi Puristen vorzuwarnen:
Nach einem kleinem Unfall mit einem 25 bar Druckbehälter höre ich ehrlich gesagt nicht mal bei klassischer Musik einen besonderen Unterschied zwischen mp3 und CD

Ich lege dafür eher Wert auf "Dampf" und Dynamik.
Sprich ein leises Streichersolo oder einzelne Chorstimmen sollen ebenso gut rüberkommen wie ein Orchhit oder das tiefe Grummeln am Anfang von Basil Poledouris "Destruction of Roger Young".

Was so in etwa meinem Musikgeschmack entspricht, klassisch-dynamische Filmmusik oder Klassik im Wagner - Beethoven Stil. Gelegentlich auch mal etwas 80er Rock und Metal, da darf es dann auch mal was von Slayer sein

Kurz: Bevor ich mich in die Unkosten werfe wäre ich für jeden Tipp oder Erfahrungswert dankbar.

HiFi mit Power oder doch besser gleich PA ?
Wände in ihrer rauen Oberfläche belassen ?
Mit Trockeneis auf das Ziegelwerk runter Sandstrahlen ?
Teppichboden ist klar.

Die Anlage muß nicht gleich den Wert eines Kleinwagens erreichen, da kann ich immer noch nachrüsten wenn der Raum erstmal fertig ist.

Also ...
Gesucht wird eine gute Verstärker - Boxen Kombi die für den Anfang die 5000 Euro Grenze nicht übersteigen soll (macmini, CD-Player vorhanden) und Tipps für die Raumgestaltung.


Allen Antwortern möchte ich im voraus schon mal herzlichst für ihre Zeit und Mühe danken !!!

mfG
swirdzeit
Murray
Inventar
#2 erstellt: 08. Dez 2005, 18:44
Moin, klingt nach Pegelfetischismus! Wie wäre es mit einem Mehrwegehorn?

Harry

Edit: Preis gesehen!


[Beitrag von Murray am 08. Dez 2005, 18:50 bearbeitet]
swirdzeit
Neuling
#3 erstellt: 08. Dez 2005, 18:51

Moin, klingt nach Pegelfetischismus! Wie wäre es mit einem Mehrwegehorn? Was darfs denn kosten?


Also die 5000 Euro sind so das alleroberste Limit und entspricht in etwa dem Betrag dem ich mir für die schon lange erträumte Anlage so zur Seite gelegt habe.

Eventuelle Umbau und Tuningmaßnahmen des Raumes verschwinden dem Hausdrachen zuliebe im Posten "Renovierung und Instandhaltung"

Das der Raum mal ein "Musikzimmer" wird habe ich immer schon so gesagt und damit gelegentliche weibliche Platzgelüste sofort untergraben.
Murray
Inventar
#4 erstellt: 08. Dez 2005, 19:03
Jetzt mal zur Orientierung, und ich denke, das Teil könnte zu deinen Pegel, aber auch Klangvorlieben passen:



Zwei große Tieftöner in Bassreflex, darüber Mittel und Hochtonhorn.

http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_845_6_1.html

Wiue gesagt, als grobe Orientierung! Ist halt Selbstbau, aber das kannst du ja!

Harry
technicsteufel
Inventar
#5 erstellt: 08. Dez 2005, 19:16

Wände in ihrer rauen Oberfläche belassen ?
Mit Trockeneis auf das Ziegelwerk runter Sandstrahlen ?


Noch ne Frage vorweg: Bist du sicher, dass der dir der Denkmalschutz keinen Strich durch die Rechnung macht?


Putz: Lehmputz auf Schilfträger mit Kalkfarbe


Das hört sich nämlich danach an!

Gruß Rolf
swirdzeit
Neuling
#6 erstellt: 08. Dez 2005, 20:03

Zwei große Tieftöner in Bassreflex, darüber Mittel und Hochtonhorn.


Hau mich weg.

Abgesehen davon das bei mir die Hörner in der Box sitzen wobei das große Horn wegen seines Gewichts nicht nur an der Wand verschraubt sondern zusätzlich von oben abgehängt ist und natürlich meine Tieftöner *hüstel* nur 20 cm durchmessen und ich auf Baßreflex (damals war Bass noch nicht das Maß aller Dinge) verzichtet habe könnten das fast meine Boxen sein.

Wenn sie in mausgrauen Stoff gewickelt wären

Der Bauplan sieht 19mm Spanplatten vor ...

Ich hätte da (mal für einen besonderen Verwendungszweck schneiden lassen) einen Stapel so 5cm starke Bretter vom Stamm eines Birnbaumes.

Da laut Bauplan da eigentlich nichts breiter als 508mm wird müßte sich da was machen lassen.
Gilt die Regel noch: Schwere Boxen = besser ?

Maße müßte man abwandeln ... aber kein unlösbares Problem.


Noch ne Frage vorweg: Bist du sicher, dass der dir der Denkmalschutz keinen Strich durch die Rechnung macht?


Manche Teile des Gebäudes stammen zwar nachweislich aus dem Jahre 1250 (zumindest gibt es eine schriftliche Erwähnung im Rahmen einer kirchlichen Schenkungsurkunde) aber da hier eigentlich jede Generation gebaut hat (immer im Kreis herum) ist da jetzt nicht wirklich erhaltunswürdiges mehr vorhanden.

Eigentlich ist die Bude für heutige Verhältnisse viel zu groß und der Niedrigenergiehausbefürworter wendet sich mit Grausen aber ein "gewachsenes" Gebäude kann man schlecht "aufreißen" ... höchstens behutsam reno- und modernisieren.

Und viele Besucher staunen nicht schlecht was sich in ein so altes Gebäude alles an moderner Technik integrieren läßt ohne Veränderungen an der Optik.

Sprich:

Habe hier z.B. überall W-LAN ... aber zum Bilder aufhängen braucht es zwei Schrauben ... einer der das Bild hält und einer der das Bild unten an die schiefe Wand hält weil rechte Winkel gibt es hier nirgendwo
Dafür schöne Gewölbe über Fenstern und Türen.
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