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B&W FPM Flachlautsprecher

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Autor
Beitrag
Andi76
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Mrz 2006, 21:13
Hi,
kennt jemand von euch die FPM-Serie von B&W ?
Ich wollte mir fürs Schlafzimmer die Mikroanlage Teac CR-H255 kaufen und bin im Moment auf der Suche nach passenden Lautsprechern.
Bin dabei auf die Flachlautsprecher FPM 2 von B&W aufmerksam geworden aus einem ganz bestimmten Grund.
Die könnte man nämlich super hinter das Bett in eine Holzrückwand einbauen.
Die Frage ist nur, ob so ein Flachlautsprecher überhaupt einigermassen gut klingen kann.
Die Ansprüche sind in diesem Fall jetzt sowieso nicht übertrieben gross, nur wenn zwischen einem gleich teuren Regallautsprecher und so einem Flachlautsprecher klangtechnisch mehrere Welten liegen, wäre doch wieder zu überlegen, ob ich die optisch und praktisch interessante Lösung zu Gunsten des Klanges dann aufgeben sollte.
Wird wahrscheinlich mal wieder nicht einfach sein, ein Geschäft zu finden, wo man so einen Flachlautsprecher Probehören kann.

Gruß
Andreas
ROBOT
Inventar
#2 erstellt: 25. Mrz 2006, 10:38
Hallo,

welche Einbautiefe steht denn zur Verfügung? Weil wenn die ausreichend ist könnte man doch gleich InWall LS verwenden, so wie es die Amis so gern machen.

Vorteil: Höchstwahrscheinlich gestaltet sich der Einbau bei InWalls wesentlich einfacher und schicker.

Elac IW 1230 zum Beispiel. Gibts auch von B&W
schlack
Stammgast
#3 erstellt: 25. Mrz 2006, 11:22
Hi andi,

ich hab diese http://www.creaktiv-hifi.com/creakustik/start.htm

hier im Schlafzimmer hängen.
Vielleicht wär das ne´option für dich.


Gruß Schlack
Andi76
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Mrz 2006, 17:31

schlack schrieb:
Hi andi,

ich hab diese http://www.creaktiv-hifi.com/creakustik/start.htm

hier im Schlafzimmer hängen.
Vielleicht wär das ne´option für dich.

Gruß Schlack



Auch nicht schlecht. Aber die kosten ja noch ein ganzes Stück mehr als die FPM2 von B&W.
Wie machen die sich denn vom Klang her und welchen Klangcharakter haben die Lautsprecher ?

Gruß
Andreas
anon123
Administrator
#5 erstellt: 25. Mrz 2006, 18:35
Hallo,

als zufriedener B&W-Hörer und unter dem Vorbehalt, daß man das selbst hören soll: So manches Mal scheinen B&W doch die Pferde durchzugehen. Mal ehrlich, ein Flachböxchen mit einer "Schallwand" in DIN A5-Größe und einem "Tief"mitteltöner kleiner als eine CD, und dann EUR 800/Paar? Und das soll Substanz etwa im Grundton liefern, von Bass ganz zu schweigen? Und ist es nicht ein wenig unverhätnismäßig, wenn man dieses Pärchen an einer gerade mal halb so teuren Minianlage betreibt?

Auch von B&W gibt es Kleines, etwa die Serien VM und LM, die man aber immer noch mit einem Sub (z.B. dem AS-1) kombinieren sollte. Der AS-1 ist sein Geld schon wert, aber die Sats der Reihen LM und VM scheinen mir überteuert (auch wenn sie ganz gut klingen). Für dieses Geld bekommt man schon eine Paar gute Kompakte. Ein Paar ausgewachsener 601 S3, z.B., kostet EUR 120 weniger (sic) als ein Paar VM1 (und die Hälfte (sic) eines Paares FPM2). Die klanglichen Unterschiede sind enorm -- zugunsten der 601.

Übrigens gibt es von B&W auch Einbaulautsprecher, und auch z.B. von Canton. In den Reihen Ergo und LE gibt's von denen auch Flachmänner. So zum Vergleich. Für's Schlafzimmer sollte das schon reichen.

Beste Grüße.
Andi76
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Mrz 2006, 18:35

anon123 schrieb:
Übrigens gibt es von B&W auch Einbaulautsprecher, und auch z.B. von Canton. In den Reihen Ergo und LE gibt's von denen auch Flachmänner. So zum Vergleich. Für's Schlafzimmer sollte das schon reichen.

Beste Grüße.



Hallo,
besten Dank für den Tipp. Die Ergo 601 sieht ja sehr geeignet aus. Leider wird sich wohl kaum ein Geschäft finden, dass Flachlautsprecher zum Probehören vorrätig hat. Canton hatte ich in letzter Zeit immer prinzipiell etwas ausser Acht gelassen, da man immer wieder hört, dass die Lautsprecher von Canton vom Klangbild her etwas kühl abgestimmt sind. Aber für diese spezielle Anwendung kommt es da vielleicht nicht so darauf an. Würde mal gerne zum einen die B&W gegen die Canton probehören, zum anderen aber auch die Ergo 601 gegen die Ergo 602, um festzustellen, wieviel Klangeinbussen man sich mit dem Einbauvorteil und in diesem Fall auch ganz sicher optischen Vorteil der flachen Box erkauft.
Eine Frage vielleicht noch. Teac gibt an, dass man Lautsprecher mit 6 Ohm verwenden soll. An anderer Stelle im Forum wurde mir empfohlen, 8 Ohm Lautsprecher zu nehmen. Canton gibt an für die Ergo 601: Impedanz: 4...8 Ohm. Wie kann denn ein Lautsprecher 4-8 Ohm haben ? Irgendwo habe ich gelesen, dass man bei so einer Angabe von 4 Ohm ausgehen kann. Könnte das noch zu Problemen führen ?


Gruß
Andreas


[Beitrag von Andi76 am 26. Mrz 2006, 18:39 bearbeitet]
Andi76
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Apr 2006, 18:13

anon123 schrieb:
Mal ehrlich, ein Flachböxchen mit einer "Schallwand" in DIN A5-Größe und einem "Tief"mitteltöner kleiner als eine CD, und dann EUR 800/Paar? Und das soll Substanz etwa im Grundton liefern, von Bass ganz zu schweigen?



Hat denn jemand diesen Lautsprecher schon mal gehört ?
Ist schwierig hier in der Gegend nen Händler zu finden, wo ich den LS mal probehören könnte.
Desmoo
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 07. Apr 2006, 21:07
Hallo,

ich habe die FPM´s bei mir laufen, da bei mir die Platzverhältnisse nicht so berauschend sind. Die FPM2 habe ich im Surround laufen. Als ich sie bekommen habe, hab ich sie mal Stereo an meiner Schlafzimmeranlage laufen lassen. Für die geringe Größe klingen die kleinen Dinger absolut phantastisch, besser als die billigen Holzkisten die sonst im Schlafzimmer dienst tut. Das die FPM´s keinen Bass bringen ist klar, selbst die FPM6 will durch einen vernünftigen Sub unterstützt werden. Aber für die Baugröße ist der Klang top. Auch sollte man den Preis der FPM´s nicht mit normalen Standlautsprechern vergleichen, da gibt es vergleichbares wesentlich günstiger.

Gruß Desmoo
Andi76
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Apr 2006, 12:06

Desmoo schrieb:
Hallo,
Das die FPM´s keinen Bass bringen ist klar


Hi Desmoo,
dass die LS im Bassbereich nicht viel bringen können, ist mir klar,
dafür gibt es schliesslich Subwoofer.
Was mich interessiert ist, wie ansonsten der Klang ist und mit welcher Preisklasse von normalen Lautsprechern sie klanglich ungefähr vergleichbar sind, um ungefähr sagen zu können, ob man jetzt 25%, 50% oder 75% des Preises nur für das Design investiert hat. Dann kommt halt die schwere Entscheidung, wieviel das einem letztlich wert ist. Ein bischen was ist es mir jedenfalls schon wert.
Interessieren würde mich vor allem der Klangcharakter der LS.
Ich mag es nicht so, wenn LS zu kühl oder zu schrill klingen, aber ich befürchte mal, dass LS mit so kleinem Klangkörper wohl leider eher nicht so einen warmen Klang haben, wie ich es mir wünsche ?
Ansonsten hört sich Deine Beurteilung ja schon mal sehr vielversprechend an. Das bewegt mich doch dazu, die LS auch weiterhin in Betracht zu ziehen. Vom Anwendungskomfort find ich die nämlich schon super für meine Situation. Als nächstes ist dann wohl zu klären, ob sie besser sind als die Flachen von Canton, die ja nur die Hälfte kosten. Aber gerade Canton steht ja wieder in dem Ruf, etwas zu kühl und höhenbetont zu klingen.

Gruß
Andreas


[Beitrag von Andi76 am 08. Apr 2006, 12:08 bearbeitet]
Desmoo
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 08. Apr 2006, 18:32

Andi76 schrieb:
nur wenn zwischen einem gleich teuren Regallautsprecher und so einem Flachlautsprecher klangtechnisch mehrere Welten liegen, wäre doch wieder zu überlegen, ob ich die optisch und praktisch interessante Lösung zu Gunsten des Klanges dann aufgeben sollte.


Da liegen keine Welten dazwischen.
Erst wenn Du anfängst die FPM mit ausgewachsenen Standlautsprechern zu vergleichen fallen sie ab. Den preislichen Designaufschlag würde ich auf ca. 33% beziffern. Wie die Cantons klingen weiß ich nicht, ich kann daher keinen Vergleich ziehen. Den Klang zu beschreiben ist sehr schwer. Ich würde ihn als sehr spritzig mit sehr klaren Höhen beschreiben. Keinesfalls klingen sie schrill. Wie schon beschrieben hätte ich den kleinen Dingern diesen klaren Klang nicht zugetraut. Um in Zimmerlautstärke im Schlafzimmer Musik in guter Qualität zu hören wird es bei der Baugröße schwer etwas günstigeres/besseres zu finden. Wie sieht es bei Dir platztechnisch mit der FPM4 aus?

Gruß Desmoo
Andi76
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Apr 2006, 16:34

Desmoo schrieb:
Wie sieht es bei Dir platztechnisch mit der FPM4 aus?


Hm, die FPM4 ist aber ein ganzes Stück teurer als die FPM2. Da stellt sich erstmal wieder die Frage, wieviel die FPM4 besser klingt als die FPM2. Und ob einem der Mehrpreis das Wert ist. Ein brauchbarer Subwoofer beispielsweise wäre für weniger als die Preisdiffernz zwischen den beiden zu bekommen, denke ich mal.
Aber dennoch, wenn Du die Vergleichsmöglichkeit hast, würde mich auf jeden Fall sehr interessieren, wie die beiden sich im Klang unterscheiden.
Von der Größe her wäre die FPM2 natürlich schöner, zumal der Hörabstand teilweise recht gering ist.

Gruß
Andreas
Desmoo
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 10. Apr 2006, 19:33
Ich habe gerade mal geschaut, die FPM4 ist ja wirklich um einiges teurer, ich hätte gedacht das die 2er und 4er dichter beieinanderliegen.
Ich habe die FMP2 gerade mal an meiner Schlafzimmeranlage laufen lassen, da es auch schon eine Weile her ist wo ich sie bekommen habe. Sie klingen halt sehr sauber, bauartbedingt fehlt es etwas an Volumen.
Wenn Du sie aber hinter/über Dir anbringst ist Deine Hörposition doch auch nicht so optimal, machst Du Dir daher nicht eh etwas zu viele Gedanken?
Das einfachste wird sein, Du bestellst die Boxen in einem Onlineshop. Sollten sie Deine Erwartungen nicht erfüllen schickst Du sie halt zurück.
Andi76
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Apr 2006, 18:59

Desmoo schrieb:
Wenn Du sie aber hinter/über Dir anbringst ist Deine Hörposition doch auch nicht so optimal, machst Du Dir daher nicht eh etwas zu viele Gedanken?


Hi Desmoo,
da hast Du natürlich vollkommen recht. Die Hörposition ist nicht ideal. Vor allem der räumliche Klangeindruck stimmt dadurch wahrscheinlich überhaupt nicht. Ob aber ein Lautsprecher unangenehm schrill oder angenehm warm klingt, spielt rotzdem eine Rolle. Aber da spielt dann ja auch noch der Verstärker mit eine Rolle.
Auf jeden Fall besten Dank für Deine Mühe, dass Du die LS noch mal Probe gehört hast. Wenn ich das richtig verstanden habe, schwächeln die FPM2 wohl im unteren Frequenzbereich etwas mehr als die FPM4. Das lässte sich evtl. durch einen Subwoofer ausgleichen. Die FPM4 sind mir aber wirklich etwas zu teuer und auch zu gross.

Gruß
Andreas
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