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High-End-Lautsprecher für entspanntes und dennoch anspruchvolles Musikhören? Gibt's das?

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Autor
Beitrag
HifiErmittler
Neuling
#1 erstellt: 04. Dez 2006, 04:20
Frage an alle High-Ender mit Hörerfahrung:

Nachdem ich nunmehr über 3 Jahre Musik mit KEF Reference 205 höre und in dieser Zeit diese LS sowohl als faszinierend empfinde, als auch immer wieder als zu anstrengend und zu direkt -und der permanente Versuch unternommen wurde durch diverse Tuningmaßnahmen, dieses für mich doch zu präsente Klangbild abzumildern-, frage ich mich jetzt, welche LS (auch preislich günstigere) eine geeignete Alternative darstellen könnten, die meinem Hörempfinden am nächsten kommen.

Ich suche nicht die ultimative Seziermaschine, die einem jeden Ton um die Ohren haut, sondern bevorzuge ein harmonisches angenehmes in sich geschlossenes Klangbild, das sowohl fasziniert als auch zum Dauerhören ohne Ermüdungserscheinungen einlädt.

Manch einer kauft, durch einschlägige Zeitschriften motiviert, den superneutralen alle Schwächen der Aufnahme aufzeigenden Lautsprecher, hängt daran auch noch teure analytische Elektronik und wundert sich, daß damit auf Dauer überhaupt keine Musik genossen werden kann -wofür HIFI/HIGH-END aber doch eigentlich da ist, und verkauft völlig gefrustet die teuren Anschaffungen oder verteidigt eifrig seine teuren Errungenschaften gegenüber neutralen Hörern/Kritikern, da sich ja 3-5 CD's aufgrund der tollen Aufnahmetechnik so wunderbar anhören. Der große Rest der bis dahin auf Normaloanlagen sich gut angehörte CD-Bestand wird, weil er klanglich einfach keinen Spaß mehr macht, aussortiert...

Ich für meinen Teil hoffe auf echte EndverbraucherHörErfahrungen, die nicht nur aufgrund von Zeitschriften oder eine Stunde Musikhören im raumoptimierten Hifi-Geschäft zustande kommen. Denn erst, wer einen Lautsprecher zu Hause in einem durchschnittlichen Wohnzimmer über längere Zeit gehört hat, kann m. E. ernsthaft mitteilen, wie diese LS Musik zu Gehör bringen.

Mein Interesse gilt einem
-entspannten
-homogenen
-rundem und
-musikalischem Klangbild (damit auch B-Klangliga-CD's hörbar sind)
-mit angenehmen Höhen; eher zurückhaltend, niemals spitz.
-und einem satten, vollen, aber konturierten Bassbereich, sodaß auch wandnahe Aufstellung möglich ist.

Eine kleine Vorauswahl hätte ich anzubieten und würde gern wissen, ob zu den folgenden Lautsprechern eine fundierte Aussage von Kennern möglich ist:

-ALR Note 9
-Revel F52
-Wharfedale Opus 2 oder 3

Sollte es Alternativen geben, bin ich, sofern das nicht völlig ausufert, auch für weitere Tipps dankbar.

Euch vielen Dank für's Lesen und evtl. Kommentare.

Gruß
Andree
Dr._Dirt
Stammgast
#2 erstellt: 04. Dez 2006, 08:07
Hallo Hifi-Ermittler,

dein Klangwunsch hört sich zu 100 % englisch an.
Du solltest dir daher passend zu deinem Hörraum besonders Lautsprecher von Spendor oder Quad genauer anhören.

Sie klingen unaufdringlich und sonor. Außerdem haben sie einen schönen musikalischen Fluss. Die Höhen sind nie aufdringlich und trotzdem klingen beide nicht bedeckt.

Insbesondere die Spendorboxen wären meine erste Wahl, wenn ich deine Anforderungen hätte. Man hat das Gefühl, dass man in die Musik reinschauen kann, sie haben als einzige die ich kenne keinerlei Nervösität im Klangbild.
Die SP 100 wäre wohl dein preisliches Kaliber.

Gruß
Dr. Dirt


[Beitrag von Dr._Dirt am 04. Dez 2006, 08:08 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 04. Dez 2006, 08:18
Hi!

Die Revel würde ich streichen.
Habe sie zwar selbst noch nicht gehört, aber bei allem was ich bisher über deren LS gelesen habe, soll es sich um eher neutrale, gut auflösende LS handeln.

Konträr zu Deiner Anfrage empfinde ich persönlich Abhörmonitore aus dem professionellem Studiobereich (K+H, ME Geithain) als extrem entspannt und homogen klingende LS mit sehr geringem Nervfaktor - trotz der gebotenen Neutralität und Analytik. Vielleicht auch eine Empfehlung für Dich?

Grüße

Hüb'
LaVeguero
Inventar
#4 erstellt: 04. Dez 2006, 08:39
Hi!

Ich habe mal die kleine Revel M22 gehört und war davon schwer beeindruckt. Passt aus meiner Sicht in Dein Schema, außerdem sind die Boxen per Kippschalter im Frequenzgang anpassbar. Damals habe ich sie jedoch an einer Röhre gehört.

Als Alternative: Vielleicht Sonus Faber?
klingtgut
Inventar
#5 erstellt: 04. Dez 2006, 09:45

Dr._Dirt schrieb:

Insbesondere die Spendorboxen wären meine erste Wahl, wenn ich deine Anforderungen hätte. Man hat das Gefühl, dass man in die Musik reinschauen kann, sie haben als einzige die ich kenne keinerlei Nervösität im Klangbild.
Die SP 100 wäre wohl dein preisliches Kaliber.

Gruß
Dr. Dirt


Hallo,

alternativ zu Spendor würde ich mir auf jeden Fall noch Harbeth anhören.Imho etwas bessere Auflösung des Klangbilds ohne scharf zu werden.

Viele Grüsse

Volker
Cha
Inventar
#6 erstellt: 04. Dez 2006, 09:53

klingtgut schrieb:

Dr._Dirt schrieb:

Insbesondere die Spendorboxen wären meine erste Wahl, wenn ich deine Anforderungen hätte. Man hat das Gefühl, dass man in die Musik reinschauen kann, sie haben als einzige die ich kenne keinerlei Nervösität im Klangbild.
Die SP 100 wäre wohl dein preisliches Kaliber.

Gruß
Dr. Dirt


Hallo,

alternativ zu Spendor würde ich mir auf jeden Fall noch Harbeth anhören.Imho etwas bessere Auflösung des Klangbilds ohne scharf zu werden.

Viele Grüsse

Volker


Wollte ich auch grad nennen.

Studiomonitoren kann ich imho nicht länger als 15 Minuten am Stück zuhören.
Aber da unterscheiden sich die Hörgewohnheiten und Geschmäcker auch einfach drastisch
LogisBizkit
Stammgast
#7 erstellt: 04. Dez 2006, 09:58
Vielleicht solltest du dir auch mal Sonus Faber und Dynaudio anhören...
ProPulsion
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Dez 2006, 09:59
Wie wäre es mit Chario? Ich habe die kleine Academy Millenium 1 (2-Wege, kommt für Dich sicher nicht in Frage) in der kleinen Kette und finde diese Lautsprecher sehr entspannt.
Ich wollte Dir gerade eine Academy Grande vorschlagen, aber ... leider scheint Chario das Academy-Programm umgestellt zu haben. Die neuen LS kenne ich nicht, aber wenn sie so gut klingen wie die älteren Modelle, wäre das meine Empfehlung.
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 04. Dez 2006, 09:59

Cha schrieb:
Studiomonitoren kann ich imho nicht länger als 15 Minuten am Stück zuhören.
Aber da unterscheiden sich die Hörgewohnheiten und Geschmäcker auch einfach drastisch :prost

Nur so aus Interesse - will keine OT-Diskussion lostreten - welche Modelle hast Du schon gehört?

Grüße

Hüb'
ProPulsion
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Dez 2006, 10:13
Noch eine Idee vielleicht: Tannoy Super Red, wenn Du eine irgendwo auftreiben kannst. Ich hatte das Glück einige Monate in einem Studio mit diesen LS als Hauptmonitor zu arbeiten und würde mir die ohne zu überlegen ins Wohnzimmer stellen, allerdings werden die schon lange nicht mehr gebaut und sind damit kaum noch zu bekommen.

Aber bevor hier alle Möglichen LS vorgeschlagen werden, sollten wir vielleicht doch nochmal nach dem Raum fragen. Wenn der nur aus kahlen Wänden, Glas und Fliesen besteht, dürfte das Problem mit einem neuen LS eventuell nicht gelöst sein. Die LS müssen zum Raum passen! Wie sieht der Raum aus und wie sind die LS aufgestellt?
Cha
Inventar
#11 erstellt: 04. Dez 2006, 10:42

Hüb' schrieb:

Cha schrieb:
Studiomonitoren kann ich imho nicht länger als 15 Minuten am Stück zuhören.
Aber da unterscheiden sich die Hörgewohnheiten und Geschmäcker auch einfach drastisch :prost

Nur so aus Interesse - will keine OT-Diskussion lostreten - welche Modelle hast Du schon gehört?

Grüße

Hüb'
:prost


Grüß Dich Hüb,

Will nicht aussagen, dass ich genug gehört hätte, um sagen zu können, dass es nicht evtl. welche geben könnte, die mir doch sehr gut gefallen würden!!!!!

Ich war aber mal zwei Tage mit meinem Bruder zusammen im Musik Store in Köln (ich weiß, ist nicht der beste Laden der Welt). Mein Bruder spielt Gitarre und hat sich zwei neue gekauft und ich hab die Zeit genutzt, um mir mal so einige Aktivmonitore anzuhören (dazu muss ich aber sagen, dass die Hörbedingungen in dem Laden auch nicht wirklich optimal sind)
Es waren auf jeden Fall 3 unterschiedlich große Genelecs dabei und 2 paar Alesis.
Außerdem nen paar Mackies und die K+H O300 (diese stand aber an nem Mischpult mitten im Raum -> erst Recht keine guten Bedingungen).

Achja und ich war schon 2 Mal auf der Musikmesse in Frankfurt und hab mich auch dort etwas umgehört.

Fazit war 1. dass die Lautsprecher dafür, dass sie doch eigentlich alle genau wiedergeben sollen, was die Aufnahme hergibt, alle verdammt unterschiedlich klangen und 2. mich bisher noch keine wirklich "packen" konnte.
Wobei ich mir gern mal so ein paar Studiomonitore in nem normalen wohnzimmer anhören würde. Das würde wahrscheinlich direkt nen anderen Eindruck vermitteln.

Gruß

David
skully
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Dez 2006, 10:48
Hallo Andre,

Deine Kriterien lassen sich nicht alle parallel erfüllen. Zum Beispiel ein Lautsprecher, der zurückhaltend und entspannt aufspielt,
kann keinen runden (interpretiere ich als warmen) Klang gleichzeitig bieten.
Für ersteres empfehle ich Audiodate (Ambiance wäre 205er Level) und ProAc, für letzteres Sonus Faber (kommt eigentlich nur Cremona in Frage).
Ambiance und Cremona konnte ich im Vergleich mit der 205 hören, wo mir die Ambiance am Besten gefiel.
Ich empfand die 205 jedoch nicht als spitz, sondern als zu fade, emotionslos!
Die Ambiance schafft es die Musik in den Mittelpunkt zu stellen und sich selbst zurückzuziehen ohne ins Fade abzugleiten.
siehe Infos über Ambiance

Wenn ich Dir Händler im Westen Deutschlands empfehlen soll, wo Du die Lautsprecher hören kannst, dann schick ne PM.
Gruß, Detlef
HifiErmittler
Neuling
#13 erstellt: 04. Dez 2006, 12:38
Hallo Leute:

Besten Dank für die bisherigen Tipps; die genannten Lautsprecher kenne ich nur vom Namen her; gehört habe ich davon noch keine.

Da noch einige „Daten“ nachzutragen sind, hier meine Ergänzungen und bisherigen Erfahrungen:

Der Hörraum/Wohnzimmer mißt etwa 22 qm, Parkett, gut bedämpft, nahezu quadratisch. Die KEF machen hier keine Probleme, obwohl sie sogar wand- und einmal ecknah stehen.

Gehört habe ich, was mir zumindest spontan einfällt (aber ältere Eindrücke ausschließlich in kurzen Sessions und auch mit einer Ausnahme nur bei Händlern):

Revel F50: sauberes Klangbild, jedoch im Vergleich zur KEF zunächst weniger Faszination; erst durch Hinzuschalten eines B15 löste sich das Klanggeschehen nunmehr von den Boxen und überflügelte die KEF; Klang hier nach meiner Erinnerung (vor 3 Jahren) durchaus angenehm trotz Auflösung; preislich mit Subwoofer mir aber zu kostspielig und Sub mit derartigen Ausmaßen nicht stellbar.

Quadral Platinum M (habe ich zu Hause gehört): im Vergleich Hochtonabstimmung angenehmer; Faktor Faszination/Gänsehaut wollte sich aber nicht einstellen. Die KEF machen mehr Atmosphäre; der Bassbereich ist viel differenzierter.

KEF 207: ähneln –wie nicht anders zu erwarten- der KEF 205; alles ein wenig druckvoller, noch präziser; auch sehr direkt und dynamisch (für die Freunde der Dynamiker sicherlich ein Top-LS); vielleicht im Hochton etwas bessere Abstimmung; Preis und Größe aber für mich indiskutabel.

Quadral Vulkan: siehe Platinum; aber mehr Bass; angenehme Abstimmung; m. E. aber Probleme mit der Löslösung des Klangbildes vom Lautsprecher (keine idealen Hörbedingungen – SATURN!).

Nubert NUWAVE 125: massiger boxentypischer Lautsprecher; daher schon von vornherein leichte Abwehrhaltung ;-) Etwa 10 Tage gehört, daher noch nicht einmal eingespielt; Vorsichtiger Eindruck: klanglich opulent, Höhen klar und direkt, vielleicht schon zu bassmächtig; der „filigrane“ Höreindruck blieb ein bisschen auf der Strecke. Die KEF spielen dagegen viel luftiger, feiner, wenn auch ähnlich direkt.

Isophon Vertigo: in Erinnerung geblieben ist der mächtige Bass; nachdem der Händler meinte, die Europa hätten sie bassmäßig überhaupt nicht in den Griff bekommen, war das Thema für mich schnell erledigt angesichts meines allenfalls mittelgrößen Hörraums.

B & W 804 (älteres Modell/nicht die aktuelle): empfand ich klanglich etwas dünn; Tendenz zur helleren Abstimmung (will mich aber nicht festlegen; Höreindruck liegt schon länger zurück); für’s Geld empfand das Gebotene als deutlich zu wenig.

Daneben habe ich noch einige Sachen von Canton (Karat, RCA), JBL (Ti6 K), KEF (Q 65) und Mordaunt Short (908) gehört; konnten mich klanglich aber nicht überzeugen.

Elektronik zunächst von TAG McLaren (60irv + 100P + CD 20); nicht ideal für die KEF; zu dünn, zu wenig musikalisch und auch zu unterdimensioniert. Getestet wurde danach Vincent ( ich meine die SP 100 –Hybridmonoblöcke + Vorstufe + CD-Player von Vincent); Klangbild wuchs, Bass aber labberig, zu unkonturiert. Dann eine gebrauchte Röhre Vaic/Ayon 300B mit 320B-Röhren gekauft, weil Röhrenverstärker ja so in den Himmel gelobt werden; optisch wunderschön, klanglich aber leicht enttäuschend; Tendenz auch hier eher hell, weniger Substanz im Klangbild, dafür meinetwegen „atmosphärischer“; aber auch nicht das wahre, also wieder -mit Verlust ;-) verkauft.

Nunmehr eine Kette von North Star Audio (CD-Laufwerk + Sampler (192 khz) und Vor-Endstufen); das bis dato beste, was ich gehört habe; räumlich, aber auch Tiefe im Klangbild, schnell und Bass-kontrolliert und dennoch musikalisch; aber sicherlich -typisch High-End- kein „Schönfärber“, sondern Wiedergabe dessen, was auf der CD ist. Davon möchte ich mich jedenfalls nicht trennen, auch wenn ein Händler mir empfahl, speziell für die KEF den aktuellen Luxman ins Auge zu fassen (Händler: besser als der Accuphase E-530!?).

Daneben habe ich noch Erfahrungen gemacht mit CD-Player von Rotel RCD 971 (stämmiger Klang, aber nicht so fließend musikalisch wie z. B. im direkten Vergleich der CD 20 von TAG), getunter Marantz CD-63 SE (war gut), Furutech RD2 (wirklich gut -Musikübertragung ist tatsächlich entspannter), verschiedene CD-Matten (nicht alle gut; ausprobieren! Mit Toplader keine Probleme, sonst aufpassen), Alternative: CD-Spray und „Aufkleber“ von Agile (Wiedergabe ist m. E. in Nuancen besser), Enacoms am Hochtöner (verrundet etwas den Hochtonbereich; manche sagen, selbiger wird einfach gekappt), verschiedenste (auch teuerste) LS-Kabel (Unterschiede waren vernehmbar; die teuersten -schlauchähnliche Größen- und umworbensten waren teilweise ihr Geld nicht wert; also wieder retour gesandt) und NF-Kabel (Shunyata empfehlenswert) und Netzkabel (keinen Unterschied gehört); Wertiges Hifi-Rack (Pagode) zugelegt; Tri-Wire-Adapter angeschafft und vernünftige StromLEISTE (hörbar! und Geräte ausphasen). Die letzte Investition waren Gerätefüße von Swoboda; klanglich tatsächlich ein Fortschritt in meine angestrebte Richtung (Preis aber heftig).

So, jetzt habe ich Euch genug zugetextet,
musikalische Grüße
der HIFI-Ermittler ;-)
armindercherusker
Inventar
#14 erstellt: 04. Dez 2006, 12:54

HifiErmittler schrieb:
...Mein Interesse gilt einem
-entspannten
-homogenen
-rundem und
-musikalischem Klangbild (damit auch B-Klangliga-CD's hörbar sind)
-mit angenehmen Höhen; eher zurückhaltend, niemals spitz.
-und einem satten, vollen, aber konturierten Bassbereich, sodaß auch wandnahe Aufstellung möglich ist....

Das Einzige, was Probleme machen könnte, ist die Wandnahe Aufstellung.

Und da empfehle ich mal : Dynaudio

Egal, ob Audience-, Contour- oder Focus-Serie : einfach Top für entspanntes und dennoch anspruchsvolles Musikhören. . .

Gruß
Onemore
Inventar
#15 erstellt: 04. Dez 2006, 17:26

HifiErmittler schrieb:
Hallo Leute:

...

So, jetzt habe ich Euch genug zugetextet,


Das sehe ich auch so.


Gruss Bernd
Esche
Inventar
#16 erstellt: 04. Dez 2006, 17:30
ein bekannter

gr
ProPulsion
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Dez 2006, 17:40

HifiErmittler schrieb:

Der Hörraum/Wohnzimmer mißt etwa 22 qm, Parkett, gut bedämpft, nahezu quadratisch. Die KEF machen hier keine Probleme, obwohl sie sogar wand- und einmal ecknah stehen.


Das finde ich eigentlich recht erstaunlich. Was heisst "gut bedämpft"? Hast Du irgendwelche raumakustischen Maßnahmen gemacht oder machen lassen?
Ich hoffe, daß Du es nicht als dreist empfindest, aber ich würde doch gerne mal das ein oder andere Photo Deines Raumes sehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man, speziell als Kosnument (nicht böse gemeint) nicht immer hört, welchen Einfluss ein Raum auf den Klang hat. Der Raumeinfluss geht auch über den Bass hinaus, speziell bei wandnaher Aufstellung.

Zu harte Höhen bzw. das Empfinden, daß dem so ist, führe ich eigentlich immer auf den Raum oder die Aufstellung (Hörposition) zurück, auch wenn es nicht bei jedem (logisch) LS gleich stark auftritt. Wenn man dann Laminat, Parkett oder Fliesen (Steinboden) hat und die Decke auch vollkommen unbedämpft ist, würde ich vermuten, daß es damit zumindest auch zusammenhängen könnte. Ich drücke mich absichtlich vorsichtig aus, weil die Daten, die ich habe, für eine echte Anamnese (kleiner Scherz) / Analyse absolut unzureichend sind. Ist also nur als Hinweis auf mögliche Ursachen zu verstehen, nothing more.

Allgemein - nichts gegen Dich HifiErmittler - bin ich hier im Forum echt überrascht, wie viel Geld für die Stereoanlagen und wie wenig Geld für die Akustik ausgegeben wird, obwohl doch eigentlich klar sein sollte, daß die Akustik einer der limitierenden Faktoren für die Musikwiedergabe ist.

Zugegeben, sind mit Noppenschaumstoff zugekleisterte Wände nicht gerade schön, aber es gibt auch dezentere Lösungen, die durchaus Verbesserungen bringen. Dazu gibt´s hier im Forum genügend Infos.

Naja, vielleicht sind es ja auch wirklich nur die LS, das ist aus der Ferne absolut nicht beurteilbar. Ein schöner, wenn auch vielleicht etwas albern wirkender Test ist, wenn man mal langsam durch den Raum läuft und fest in die Hände klatscht (sollte natürlich ansonsten ruhig sein, keine Musik oder sonstige Umgebungsgeräusche) und sich anhört, wie lange es dauert, bis der Schall bzw. das Klatschen im Raum abklingt. Daraus lässt sich auf jeden Fall schonmal sehr grob ableiten, ob es etwas mit dem Raum zu tun haben könnte. (lange Nachhallzeit ist meistens schon ein Indiz). Mag albern klingen, kostet aber nichts und hat mir schon des öfteren geholfen, erste Ansätze zu finden, wo das Problem liegen könnte. Mit etwas Übung kann man aus der Art, wie das Klatschen klingt und an welcher Position man im Raum ist, auch noch mehr ableiten, ersetzt aber sicher nicht gute Berechnungen und Messtechnik.
MH
Inventar
#18 erstellt: 04. Dez 2006, 17:41
ich würde es mal mit ein paar Hochtonabsorbern versuchen oder einen sanften Verstärker (Mcintosh oder Pass) versuchen.

Gruß
MH
Onemore
Inventar
#19 erstellt: 04. Dez 2006, 17:49
Bevor es noch jemand nicht bemerkt:

Der "HifiErmittler" sucht doch nicht wirklich irgendwelche Ratschläge. Entweder er möchte euch nur ein wenig veralbern oder produziert mit seinem Beitrag einfach nur ein bischen Suchmaschinen-SPAM. Spätestens mit der Aussage
Zitat:
"Frage an alle High-Ender mit Hörerfahrung:

Nachdem ich nunmehr über 3 Jahre Musik mit KEF Reference 205 höre und in dieser Zeit diese LS sowohl als faszinierend empfinde, als auch immer wieder als zu anstrengend und zu direkt -und der permanente Versuch unternommen wurde durch diverse Tuningmaßnahmen ... "

sollte doch eigentlich alles klar sein.

Ich vermute es ist auch nicht der erste Versuch in dieser Richtung. Hat er eure Vorschläge beachtet oder gar kommentiert? Nein, natürlich nicht. In diesem Sinne: Don't feed the troll.


Gruss Bernd
Klirrfaktor
Stammgast
#20 erstellt: 04. Dez 2006, 17:59
Hast du die Phonar Credo schon mal zu Ohren geführt!


Gruss
Rolf
xlupex
Inventar
#21 erstellt: 04. Dez 2006, 18:05
Cha schrieb:

Außerdem nen paar Mackies und die K+H O300 (diese stand aber an nem Mischpult mitten im Raum -> erst Recht keine guten Bedingungen).

Wie sollen die Lautsprecher denn stehen???
Raummittig ist doch schon mal sehr vernünftig!

Ich schließe mich Hüb an, Musikelektonik Geithain erfüllt die geforderten BEdingungen sehr gut. Nerven tut da nix-
Und für echte Highender mit geilen Amps gibts jetzt auch passive 3-Weger.
Cha
Inventar
#22 erstellt: 04. Dez 2006, 19:19
Geh mal auf einen Besuch in den Musik Store. Dann ist sehr schnell klar, dass mitten im Raum nicht wirklich ideal ist.
HifiErmittler
Neuling
#23 erstellt: 04. Dez 2006, 19:50
Hallo Bernd,
ich danke Dir für Deinen Beitrag, kann diesen aber so nicht unkommentiert lassen.
Deine Annahme, mich würden die Beiträge nicht interessieren, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Einerseits hatte ich mit Beginn des Themas meine konkreten Hörerfahrungen geschildert und um Tipps gebeten, mit welchen (guten) Lautsprechern echte Alternativen möglich sind, ohne das die Faszination der Musikübertragung eingebüßt werden muß.
Zum Anderen wollte ich meine persönlichen Erfahrungen zum Thema HiFi einmal schildern und kann so zur Meinungsbildung einiger angesprochener Produkte beitragen.
Letztlich helfen die Tuningmaßnahmen aber nicht in dem Umfang, das die Musikübertragung genau die Richtung annimmt, wie man es sich persönlich vorstellt; daher der angedachte Lautsprecherwechsel.
Den Hörraum kann ich allerdings nicht mit irgendwelchen Absorbern vollstellen (es ist halt ein Wohnraum für die ganze Familie); hier endet bei mir das machbare, auch wenn bekannt ist, daß der Raum ungemein wichtig ist; normal bedämpft heißt nichts anderes, wie übliche Möblierung über Schrank, Wohncouch, Läufer, Vertigo etc., also nicht hallig.

Im übrigen aber ein Dankeschön für die prompten bisherigen Tipps zu alternativen Lautsprechern(nichts anderes hatte ich angefragt), auch im Rahmen der PMs. Ich werde mal sehen, welche von den genannten man sich im Umfeld anhören kann. Nur schade, das zu den von mir auserwählten Lautsprechern es offenbar keine umfangreicheren Erfahrungen gibt.

Gruß
Andre
chris30
Stammgast
#24 erstellt: 04. Dez 2006, 20:00
Hallo,
Dynaudio wurde zwar schon genannt, jedoch ... höre ich mit meinen Contours 1.4 sehr entspannt mit Bass, Details, Raum und allem was dazu gehört. Sollten also einen Versuch (1.4 oder halt die 3.4) wert sein
Grüße
Chris
Onemore
Inventar
#25 erstellt: 04. Dez 2006, 22:22

HifiErmittler schrieb:
Hallo Bernd,
ich danke Dir für Deinen Beitrag, kann diesen aber so nicht unkommentiert lassen.
Deine Annahme, mich würden die Beiträge nicht interessieren, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Einerseits hatte ich mit Beginn des Themas meine konkreten Hörerfahrungen geschildert und um Tipps gebeten, mit welchen (guten) Lautsprechern echte Alternativen möglich sind, ohne das die Faszination der Musikübertragung eingebüßt werden muß.


Hallo Andre,
deine Ausführungen entsprechen eben dem üblichen Gerede, was den so "High End" sein könnte oder sein müsste.

Zitat; "Der Hörraum/Wohnzimmer mißt etwa 22 qm, Parkett, gut bedämpft, nahezu quadratisch."

Bei solchen Bedingungen würde ich mir zunächst einmal Gedanken darüber machen was überhaupt möglich ist. Das Philosophieren über Geräte und LS bringt dich da doch keinen Schritt weiter. Alle noch so gut gemeinten "Tipps" laufen doch völlig ins Leere. Wenn du z.B. einen sauber konturierten Bass haben wolltest, dann mußt du zwangsläufig erstmal die Nachhallzeiten in eine akzeptable Größenordnung bringen. Mit den zu erwartenden Nachhallzeiten in einem üblichen Wohnraum ist eine gute Basswiedergabe mit keinem LS machbar. Grundsätzlich ist es ebenso unabdingbar den LS nach den Aufstellungsmöglichkeiten auszusuchen. Da schweigen sich aber die üblichen Hersteller darüber aus, wie denn ihr LS am besten aufgestellt werden kann. Eine sinnvolle Anpassung bei tiefen Frequenzen bieten sie ohnehin nicht an.

Mir bleibt der Eindruck, daß es bei solchen Diskussionen nicht um das tatsächlich am besten Machbare geht, sondern daß es wichtiger ist über Geräte und LS zu "diskutieren", deren Namen einem persönlich am besten gefallen.


Gruss Bernd
ProAktiv
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Dez 2006, 22:36
Hallo Andre,

ich lese, dass du schon viel Zeit und Geld in die Verbesserung deiner Anlage gesteckt hast. Erwarte aber bitte keine Wunder durch neue Lautsprecher, denn deine spezifische Raumakustik läßt sich kaum durch "Empfehlungen" überwinden!

Mein Tipp: investiere EUR 500 bei WVier in eine Analyse deines Hörraumes. Dann hast du eine Ausgangsbasis, von der aus du viel zielgerichteter vorgehen kannst.

Desweiteren solltest du dir einmal mit Hilfe eines Equalizers vor Ohren führen, was Veränderungen im Frequenzgang gehörmäßig ausmachen. Vor allem wirst du durch die Beschäftigung mit dem Equalizer lernen, wie sich dein Raum verhält.

Mit einem Notebook, der Mess-Software CARMA (Freeware von Audionet), einem Messmikrofon ECM 8000 von Behringer und einem Mikrofon-Preamp (beides zusammen für ca. EUR 100,00 bei Thomann oder Music Store erhältlich) kannst du noch einen Schritt weitergehen und überprüfen, wie sich raumakustische Maßnahmen bzw. Equalizereinstellungen auf deinen Frequenzgang auswirken.

CD-Player, Verstärker, aber viel mehr noch Racks, Kabel, Netzfilter etc. sind im Vergleich zu diesen Einflussgrößen wirklich nur "Peanuts"!

Viele Grüße,
Rudolf


[Beitrag von ProAktiv am 04. Dez 2006, 22:41 bearbeitet]
con_er49
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 05. Dez 2006, 00:16
@ ProPulsion

Ein schöner, wenn auch vielleicht etwas albern wirkender Test ist, wenn man mal langsam durch den Raum läuft und fest in die Hände klatscht (sollte natürlich ansonsten ruhig sein, keine Musik oder sonstige Umgebungsgeräusche) und sich anhört, wie lange es dauert, bis der Schall bzw. das Klatschen im Raum abklingt. Daraus lässt sich auf jeden Fall schonmal sehr grob ableiten, ob es etwas mit dem Raum zu tun haben könnte. (lange Nachhallzeit ist meistens schon ein Indiz). Mag albern klingen, kostet aber nichts und hat mir schon des öfteren geholfen, erste Ansätze zu finden, wo das Problem liegen könnte. Mit etwas Übung kann man aus der Art, wie das Klatschen klingt und an welcher Position man im Raum ist


Volle Zustimmung .

Kostet nichts . Und so mancher mag sich wundern wie viele Echos es doch in seinem vermeintlich gut bedämmten Raum gibt .

@ ProAktiv


Kabel, Netzfilter etc. sind im Vergleich zu diesen Einflussgrößen wirklich nur "Peanuts"!

Habe gerade andere Erfahrungen gemacht . Nachdem ich die Netzfilter wieder angeschlossen habe .


Mein Tipp: investiere EUR 500 bei WVier in eine Analyse deines Hörraumes. Dann hast du eine Ausgangsbasis, von der aus du viel zielgerichteter vorgehen kannst.


Für das Geld würde ich mir CD's oder Schallplatten kaufen .


Und was mir in all den Diskussionen immer wieder fehlt ist die Psycho - Akustik .

Denn ein Lied kann heute Hochstimmung erzeugen . Weil frisch verliebt . Ich sauge jedes Detail förmlich in mich auf .

Und morgen sowas von ätzend klingen weil einen die Geliebte verlassen hat . So eine schlechte Aufnahme hat man ja noch nie gehört .

Es wird immer so getan als wenn der Mensch zwei Mikro's am Kopf sitzen hätte .
cincinnatus
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 05. Dez 2006, 01:29
@con_er49

Na das ist doch mal 'n schöner Kommentar .
Der Mensch hat nicht nur Stimmungen sondern auch Schnupfen; zudem Allergien, Verschiedenheiten in der Anatomie der Hörorgane, diverse Krankengeschichten und vieles mehr.
Das spielt hier im Forum aber anscheinend alles keine Rolle.
Tage, an denen ich wirklich vollendet und beglückend höre, sind bei mir so selten wie bei anderen die berühmten lichten Momente. Selbst die großartigsten Lautsprecher an der besten Technik haben für mich mit der entsprechend ungünstigen persönlichen Verfassung schon so bedauerlich geklungen, dass es zum Weinen war.
Der größte Scheißdreck hingegen, bei Freunden oder im Studio gehört, hatte mich manchmal fast schon so weit, mein gutes eigenes Equipment einfach nur aus dem Fenster zu hauen.
N' Tag später war dann alles wieder umgekehrt .
Na ja,

Grüße cincinnatus.
Golog
Inventar
#29 erstellt: 05. Dez 2006, 01:58
@ HifiErmittler

Wenn ich dich richtig Verstanden habe möchtest du keine andere Elektronik verwenden und auch nicht die Raumakustik optimieren?
Dann sehe ich keine andere Möglichkeit als ein Lautsprecherwechsel.
Ich persönlich würde eine Harbeth empfehlen.
Von Revel kenne ich die F30 und die Ultima Studio.Von der Klangfarbe der Kef sehr ähnlich, von der Spielweise emotionsloser, mir persönlich spielen sie zu langweilig.

Ich habe auch die Kef Reference 205. Die Kef ist nunmal ein Lautsprecher der direkt und lebendig spielt und somit nach Aufmerksamkeit verlangt. Sich einfach
nur berieseln zu lassen, dafür ist die Kef weniger geeignet. Auch die Elektronik spielt bei der Kef eine große Rolle und es ist schwer da etwas passendes zu finden. Die Elektronik die du hast kenne ich nicht, daher ist es schwer zu sagen ob deine Probleme daher kommen.
Da du eine sehr hochauflösende Anlage hast könnte es sein das die vielen Details im Klangbild dich überfordern und du dadurch die Musik nicht entspannt genießen kannst.Manchmal ist weniger mehr.Der musikalische Fluß muß deswegen nicht verloren gehen.


[Beitrag von Golog am 05. Dez 2006, 02:09 bearbeitet]
ProAktiv
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 05. Dez 2006, 08:44

con_er49 schrieb:
Und was mir in all den Diskussionen immer wieder fehlt ist die Psycho - Akustik .


Da kann ich dir nur zustimmen. Abgesehen von der eigenen Hörverfassung gibt es aber auch interessante Elektronik zu diesem Thema. Ich persönlich finde den "Vitalizer" von SPL sehr interessant (gibt es auch in einer HiFi-Version als "PSD 4000"). Mit ihm lassen sich Stimmungen bzw. Klangfarben erzeugen, die den eigenen Vorlieben entsprechen.

Mit dem Vitalizer ist es z.B. sehr schön möglich, Jazz-Aufnahmen zu einem knackigen Bass zu verhelfen bzw. umgekehrt Klassikaufnahem mit einem warmen Grundton auszustatten - ohne im Übrigen den Charakter der Wiedergabe zu verändern. Dies ist ohne Vitalizer mit ein und demselben Lautsprecher nur schwerlich möglich. Zur Korrektur der Raumakustik allerdings nur bedingt empfehlenswert...

Viele Grüße,
Rudolf
ProPulsion
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 05. Dez 2006, 09:24

HifiErmittler schrieb:

Letztlich helfen die Tuningmaßnahmen aber nicht in dem Umfang, das die Musikübertragung genau die Richtung annimmt, wie man es sich persönlich vorstellt; daher der angedachte Lautsprecherwechsel.
Den Hörraum kann ich allerdings nicht mit irgendwelchen Absorbern vollstellen (es ist halt ein Wohnraum für die ganze Familie); hier endet bei mir das machbare, auch wenn bekannt ist, daß der Raum ungemein wichtig ist; normal bedämpft heißt nichts anderes, wie übliche Möblierung über Schrank, Wohncouch, Läufer, Vertigo etc., also nicht hallig.


Das ist dann wohl ein klassischer Fall von Beratugsresistenz. Da für Dich anscheinend ohnehin nur ein Lautsprecherwechsel in Frage kommt, kann man Dir nur viel Glück wünschen, daß Du zufällig einen LS findest, der in Deinem Raum halbwegs akzeptabel klingt, mehr würde ich nicht erwarten. Von daher hat sich die Diskussion schon fast erledigt, denn kein Mensch wird Dir unter diesen Bedingungen sagen können, wie der ein oder andere LS bei Dir im Wohnzimmer klingen wird, auch wenn das einige behaupten werden. Insofern bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dir LS auszuleihen, sie bei Dir unter den genannten Bedingungen anzuhören und dann eben zu entscheiden, ob es die richtigen LS sind oder nicht.
ProAktiv
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 05. Dez 2006, 10:09
Hallo Andre,

so wenig höflich ProPulsion es formuliert, Recht hat er leider!

Vielleicht sind ja die Raumkorrektursysteme von TacT bzw. Lyngdorf etwas für dich. Wenn du fit bist mit dem PC, gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Raumanpassung mittels sog. "Convolvern". Dazu muss man sich aber schon intensiver mit der Materie der Schallreproduktion in geschlossenen Räumen befassen.

Ansonsten bleibt der zwar angenehmere, aber stets teurere Weg, sich immer wieder neue Lautsprecher ins Wohnzimmer zu schleppen - und anfängliche Begeisterung mit späterem Frust zu kombinieren!

Viele Grüße,
Rudolf
ProPulsion
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 05. Dez 2006, 10:45

ProAktiv schrieb:
so wenig höflich ProPulsion es formuliert, Recht hat er leider!


Sorry, war gar nicht unhöflich gemeint, bin nur etwas genervt, daß der Punkt "Akustik" kategorisch ausgeschlossen wurde, obwohl es da durchaus auch schöne Haushaltmittel oder eben dezente Lösungen gäbe.
HifiErmittler
Neuling
#34 erstellt: 05. Dez 2006, 14:43
Sicherlich werden ProPulsion und ProAktiv Recht haben. Wenn die Raumakustik nicht optimiert werden kann, was, wie ich bereits gesagt habe, schwer umzusetzen ist, da es sich nicht um einen ausschließlichen Hörraum handelt, werden der alternativen Lautsprecher Grenzen gesetzt sein.

Die Spielart der KEF, und bitte nicht mißverstehen, es handelt sich hier um einen faszinierenden Lautsprecher, der allerdings aufgrund seiner direkten und offenen Spielweise auch einen bestimmten Hörertyp anspricht und äußerst glücklich machen kann, wird auch durch Raumoptimierungen nicht anders Musik servieren, sondern seine grundlegende Abstimmung immer beibehalten.

Insofern macht es Durchaus Sinn, sich über einen Wechsel Gedanken zu machen.

Und an "Onemore" gerichtet: die Basswiedergabe der KEF ist einwandfrei; es gibt da in meinem "Hörraum" nichts zu bemängeln. Ich habe nur im Laufe der Zeit festgestellt, das ich doch eine andere, nämliche zurückhaltendere Abstimmung bevorzugen würde und mich deswegen nach Alternativen umsehen/hören will. Das es dadurch letzlich reduziert wird auf die Diskussion von Stärken und Schwächen einzelner Geräte und Marken, finde ich nicht unbedingt kritikwürdig, auch wenn man vielleicht bestimmte Probleme, z. B. die der wichtigen Raumakustik dadurch außen vor läßt. Dies gilt aber in erster Linie demjenigen, der ein Problem mit dem Raum hat; der wird sicherlich nicht umhin kommen, diesen raumakustisch erheblich zu verbessern, denn sonst wird sich kein einziger Lautsprecher vernünftig anhören.

ProAktiv hat natürlich Recht; letztlich muß man (nach einer gewissen Vorauswahl und dann Entscheidung) hoffen, das es paßt und der spätere Frust ausbleibt ;-)

Beste Grüße
Andre
luxus
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 05. Dez 2006, 16:04
Hallo,

meine Empfehlung wären Epos- Lautsprecher
in Kombination mit Arcam- oder Creek-Elektronik.

Wunderbar entspanntes Musikhören, sehr gut aufgelöster
Mittenbereich mit leichter Betonung der oberen Mitten.
Dadurch sehr schöne Stimmenwiedergabe. Außerdem
sehr gute räumliche Abbildung.

Auch schlechtere Aufnahmen klingen nie nervig. Der Baßbereich ist sehr trocken, dadurch sind die Epos auch hervorragend mit einem Sub zu ergänzen.

Gruß
Luxus
crickelcrackel
Stammgast
#36 erstellt: 05. Dez 2006, 22:34
Ganz unkonventioneller Tipp; Network-Serie von speaker heaven aus Duisburg. Kommt zwar aus der Selbstbauszene ist es jedoch wert, sich Gedanken drüber zu machen. Wenn grundsätzlioch in Frage kommend mehr, ansonsten werde ich mich aus diesem Thema raushalten.
con_er49
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Dez 2006, 23:02
@ cincinnatus

Tage, an denen ich wirklich vollendet und beglückend höre, sind bei mir so selten wie bei anderen die berühmten lichten Momente. Selbst die großartigsten Lautsprecher an der besten Technik haben für mich mit der entsprechend ungünstigen persönlichen Verfassung schon so bedauerlich geklungen, dass es zum Weinen war.
Der größte Scheißdreck hingegen, bei Freunden oder im Studio gehört, hatte mich manchmal fast schon so weit, mein gutes eigenes Equipment einfach nur aus dem Fenster zu hauen.
N' Tag später war dann alles wieder umgekehrt


Auch wenn das hier nicht das eigentliche Thema ist .

So hat es mit innerer Zufriedenheit zu tun .

Immer die jagt nach etwas besserem spült nur dem Handel und der Industrie ordentlich Profit in die Kassen .

Egal wieviel Geld man auch ausgibt . Es gibt immer etwas besseres .

Manchmal genügt es die LS ein paar Zentimeter zu verücken damit alles klanglich passt .

Wenn man sich dann noch auf den eigentlich Sinn einer Anlage besinnt .

Musik zu hören .

So ist sie nur Mittel zum Zweck .
con_er49
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 05. Dez 2006, 23:09
@ cincinnatus

Wenn grundsätzlioch


Ist jetzt die *Schweizer* Aussprache "grundsätzli" gemeint .

Oder nach welchem Loch sollte man schaun ?
cincinnatus
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 06. Dez 2006, 00:58

con_er49 schrieb:
@ cincinnatus

Wenn grundsätzlioch


Ist jetzt die *Schweizer* Aussprache "grundsätzli" gemeint .

Oder nach welchem Loch sollte man schaun ? :D



Du meinst doch nicht etwa crickelcrackel ?


Grüße cincinnatus.


[Beitrag von cincinnatus am 06. Dez 2006, 01:02 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#40 erstellt: 06. Dez 2006, 21:12
Ahoi!
Der SPL ist ja nicht gerade billig - was ist denn von einem Behringer zu halten?
doominator
Stammgast
#41 erstellt: 09. Dez 2006, 21:30
Hallo,

für vollendeten hifi- oder highend-sound führt kein Weg an einer Optimierung der Raumakustik vorbei. Aber es gibt Lautsprecher, die im Hochton nerven. Mein Weg zu meinen Traumlautsprechern, die ich nie wieder hergeben werde, hat mich über JM-Lab 806 (extrem schriller Hochton), Sonus Faber Domus (sehr natürlich, eher schlank im Bass aber etwas sehr sanft im Hochton), B&W (705, 805, sehr ausgewogen und entspannt, aber nicht ganz mein Geschmack und nicht sehr feinauflösend) bis hin zur Sonics Anima
.
(Bild alt, hat einen anderen Tief-/Mitteltöner von Seas)
Einfach ein Traum und genau das was Du suchst:
- Rund, luftig und entspannt (eher warm)
- sehr natürlich und feinauflösend
- eine Räumlichkeit, wie man Sie sonst wohl nur KEF nachsagt

Nachteil:
Kompaktbox und bei weitem nicht so laut und Pegelfest wie die KEF 205. Aber es gibt auch eine Standbox zur Anima von Sonics, die Aguilla.

das wichtigste: egal wie eine box bei irgeneinem händler klingt: IMMER ZU HAUSE TESTEN

Gruß,

doominator
Titan-Phonologue
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 09. Dez 2006, 22:00
Hallo Themenersteller,

du hast geschrieben, dass du eine Vulkan gehört hast. War das die Alte MK VI oder die Neue MK VII?

http://www.aurumspeakers.de

Gruß Sascha
HifiErmittler
Neuling
#43 erstellt: 10. Dez 2006, 13:45
Hallo Sascha,
ich habe nur die "alte" Vulkan gehört; zu der neueren Generation kann ich leider nichts sagen.

an Doominator zu

Nachteil:
Kompaktbox und bei weitem nicht so laut und Pegelfest wie die KEF 205. Aber es gibt auch eine Standbox zur Anima von Sonics, die Aguilla.


Da ich gerne auch laut höre, Musik muss nach meinem Empfinden auch emotional zu spüren sein, konzentriere ich mich hauptsächlich auf Standlautsprecher; Sonics kenne ich gar nicht, werde mich aber mal informieren.

Viele Grüße

Andree
Titan-Phonologue
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 10. Dez 2006, 13:49
Hallo HifiErmittler,

dann bitte tu mir einen Gefallen. Höre dir die Neue einmal an. Bitte, bitte, bitte.

Du wirst nicht entäuscht sein.

Gruß Sascha
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