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rotel ra1070/AVM Evolution a2 Möchte Erfahrungsberichte über diese Amps hören

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Autor
Beitrag
anbrass
Stammgast
#1 erstellt: 03. Apr 2007, 17:11
Hallo

ich möchte von Euch Erfahrungsberichte über
den Rotel RA1070 und den AVM Evolution a2 hören,

egal ob ihr die Geräte noch habt oder ob ihr sie wieder verkauft habt. Wichtig sind mir nur eure persönlichen
und es sei ausdrücklich erwähnt, subjektiven Erfahrungen !

Also los, füllt diesen Threat mit euren Eindrücken !


Andi
risko
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 03. Apr 2007, 20:54
Hallo,

ich hatte Zeitlang einen AVM A2-Aludition.
meine subjektive Eindrücke:
+ geniale Räumlichkeit (viel besser als eine Luxman M-03 Endstufe)
+ feinste Hochtonauflösung
+ sehr feindosierbare Lautstärkeregelung
+ voreinstellbarer Setup
+ Verarbeitung nur vom Feinsten
+ super Support

- optionale FB
- ich bin kein Bassfanatiker, aber der A2 ist unter einer gewissen Lautstärke einfach "Bassschwach".Die Bassqualität nahm unproportional zu Lautstärke ab. In dieser Disziplin war schon ein NAD C352 einfach besser.

Gruß
anbrass
Stammgast
#3 erstellt: 03. Apr 2007, 22:00
Vielen Dank Risko für deine
sehr detaillierte und gute Beschreibung !!

Aber das wird doch wohl nicht der einzige Besitzer oder ehemalige Besitzer der beiden Amps sein.

Also schreibt eure Erfahrungen !!

Gruss Andy
Zero_Hour
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Apr 2007, 07:18
Ich habe seit 2 Jahren ebenfalls einen AVM A2 und kann riskos Eindrücken nur zustimmen. Neben der fantastischen Räumlichkeit (was eine saubere Kanaltrennung so alles hörbar macht) macht er wirklich feinste Details hörbar, da wird nichts verschluckt, allenfalls muß man dann doch zu noch deutlich teureren Geräten greifen, wenn man noch Besseres will.

Für mich ist es der absolute Traumverstärker und das sage ich ganz bewußt, nachdem ich vorher eine NAD Vor-/Endstufen Kombination hatte. Zwischen NAD (ich denke, Rotel geht klanglich mehr in die Richtung von NAD) und AVM liegen klanglich definitiv Welten, was natürlich bedeutet, daß es eine Geschmacksfrage ist.

Bei AVM erwartet dich auf jeden Fall ein heller/analytischer Klang; NAD/B&W Fans etc. mögen gerade diese Klangfarbe nicht - ich war mit NAD hingegen (trotz ebenfalls analytisch klingender T+A Lautsprecher) nie glücklich.

Zum Thema Baßschwäche: Es stimmt, ein Baßwunder ist der A2 nicht, da "drückt" jeder größere NAD schon ganz anders. Mir persönlich war die NAD-Urgewalt allerdings zu groß (24qm Raum), im Gegenteil kann ich jetzt sogar lauter als vorher hören. Der NAD hatte mir auch bei geringeren Lautstärken einfach zuviel Baßkraft.

Ein Tip: Ich empfehle zum A2 umbedingt die optionale "Soundkarte" zu nehmen, mit der man neben einer Klangregelung auch eine (mehrstufige) Loudness-Regelung erhält. Damit kann man die relative Baßschwäche bei niedrigen Laustärken durchaus kompensieren.
Vermutlich kommt demnächst ein Nachfolgerät zum A2 raus, da er auf der aktuellen Homepage gar nicht mehr aufgeführt wird.
Vitrus
Stammgast
#5 erstellt: 04. Apr 2007, 09:51
Hallo,

dann will ich auch mal meinen Senf zum A2 abgeben, obwohl fast alles bereits gesagt wurde. Stimme den Vorschreibern 100% zu.

Allerdings zur Bassschwäche habe ich andere Hörerfahrungen. Im Ersten Moment meint man, da fehlt tatsächlich das Bassfundament. Obwohl Töne unter 100Hz ja nicht mehr ortbar sind, schafft es der A2 irgendwie klar aufzuzeigen, welches Instrument und wo in der "Klangbühne" die Bassanteile herkommen.
Mal ein Beispiel; hab jahrelang mit einem Luxman L-410 gehört. War/ist ja kein schlechtes Teil. Tolles Bassfundament, klar da spielt ja irgendwo ein Bassist. Über den A2 - der Bassist steht mitten im Raum und spielt einem seine Läufe vor.
Auch hier Löst der A2 gnadenlos auf.

Hier liegt aber auch die Gefahr, mit dem A2 unzufrieden zu sein. Es ist manchmal zuviel des Guten. Es kann anstrengend sein, auch den letzten Ton seziert in den Raum gestellt zu bekommen.
Manchmal möchte man doch einfach nur SOUND, knallbund mit wums hören .

Trotzdem, ich will das so hören bzw. entdecke lang nicht mehr gehörte Aufnahmen neu. Eine Verstärkerfrage hat sich für mich in der Zukunft erübrigt. Mal sehen wie lange so ein A2 hält . Ich hoffe Jahrzehnte.

Es gibt einen A2 Nachfolger, heißt A3N glaube ich. Wurde Anfang des Jahres in der Audio getestet. Auf der AVM-Seite steht darüber aber tatsächlich nichts.

Fast vergessen, der Kopfhörerausgang ist ebenfalls hervorragend. Ein gepimter B-tech (mal im KH-Forum suchen) kommt da auch nicht ran bzw. es ergeben sich die gleichen Unterschiede, wie über Lautsprecher.

Grüße

Eric


[Beitrag von Vitrus am 04. Apr 2007, 09:59 bearbeitet]
anbrass
Stammgast
#6 erstellt: 10. Apr 2007, 15:04
Danke Vitrus,

war ein sehr aufschlussreicher Bericht von Dir.

Aber noch einmal an ALLE !!

Dieser Threat ist doch noch etwas spärlich.

Bitte füllt ihn doch noch weiter !!!!

Es kann doch nicht sein, dass noch keiner Erfahrungen mit dem Rotel RA1070 gemacht hat.

Gruß
Andi
crickelcrackel
Stammgast
#7 erstellt: 10. Apr 2007, 16:36
Der RA 1070 ist meines Wissens nach ein aufgebohrter RA 1060. Die Vor- und Endstufensektion soll identisch sein. Der größte Unterschied ist demnach in der Systemfernbedienung und dem großen Display zu sehen.

Ich besitze einen RA 1060 und bin vollkommen zufrieden damit. Neben einer guten räumlichen Abbildung ist dies ein Verstärker für jegliche Art von Musik. Er spielt Rock kernig und erhält bei Jazz die aus meiner Sicht notwendige Atmosphäre. Er ist gegenüber den AVM sicherlich nicht so hochauflösend und vor allem im Hochtonbereich runder bzw. wärmer klingend. Er geht somit eindeutig in Richtung NAD. Als Bassmonster würde ich den RA 1060 in der Urversion nicht bezeichnen. Eher alles an den Frequenzenden verrundend. Freunde des analytischen Klangbildes werden ihn deshalb nicht mögen!

Ich habe den RA 1060 meinen Vorstellungen entsprechend durch einen Fachhändler manipulieren (Highender würden modifizieren sagen) lassen. Dies war aufgrund des übersichtlichen Platinendesigns problemlos möglich. Nun klingt mein RA 1060 weiterhin relativ warm mit einer excellenten Räumlichkeit (soweit der Tonträger diese hergibt) und der für mich so wichtigen Dynamik.

Ich erhebe hier jedoch kein Urteil über besser oder schlechter. Dies sollte jeder in einem persönlichen Hörtest für sich selber entscheiden. Mein Tip: Freundin oder Ehefrau mitnehmen. Die sind viel objektiver und sagen unabhängig vom Namen oder irgendwelcher Testergebnisse des Verstärkers klingt oder klingt nicht.
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