Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Verstaerker fuer B&W 684

+A -A
Autor
Beitrag
Jestor
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jun 2010, 09:33
Hallo!

Nachdem ich jahrelang nicht mehr 'richtig' Musik gehört habe, hab ich mich nach meinem Umzug entschlossen meine Anlage, die ich seit dem Studium habe, gegen etwas richtiges auszutauschen.

Ich hatte bzw. habe eine typische Studentenanlage bestehend aus

Kenwood KA-3060r
Kenwood DP-5060
MB Quart One.
(nicht die Welt, ich weiß)

Nach etwas Probehören habe ich mich dann für die B&W 684 Lautsprecher entschieden, die für mich erschwingbar waren und trotzdem einen guten Klang liefern.
Die betreibe ich jetzt seit gut einer Woche an der alten Anlage, und war schon mal positiv überrascht. Die Dynamik ist eine ganz andere.
Allerdings hören sich für mich viele Songs noch arg "matschig" an, besonders in den mitten.
Alben wie "Tubular Bells", "90125" oder "Powerslave" von Iron Maiden klingen Super, wobei viele der neueren Alben sich einfach mies anhören.
Ich denke nicht daß das nur an der Abmischung liegt, sondern wohl auch am Verstärker und der Raumakustik.

Inzwischen habe ich den Raum durch Teppich, Regale etc. "entschärft", so dass die Raumakustik für mich im Moment annehmbar ist.

Jetzt stellt sich bei mir die Frage nach einem guten und günstigen (<1000€) Verstärker.

Ich habe im Moment zwei davon im Auge, den Rotel RA-06 und den Naim Nait 5i.

Eine Weile habe ich auch mit dem Gedanken an den Naim Uniti gespielt, aber der ist mir im Moment einfach zu teuer.

Was haltet ihr davon?

Gruss
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 08. Jun 2010, 09:54
Hallo und willkommen im Forum,

du hast eine entscheidende Erfahrung gemacht. Der alles limitierende Faktor beim Klang einer Stereoanlage ist in der Tat die Aufnahme. Aufnahme schlecht = Klang schlecht da nützt die beste Anlage nichts. Im Gegenteil. Je besser die Anlage, desto weniger verzeiht sie schlechte Aufnahmen.

Viele aktuelle Aufnahmen sind einfach nur Murks. Abgestimmt auf die Wiedergabe mit mittelprächtigen Kopfhörern auf MP3-Playern oder Computer Tischhupen. Diese klingem dann auf der Anlage oft grausam. Da kann weder deine Box noch deine Elektonik etwas für

Dein alter Kennwood Amp ist so schlecht nicht und mit 2x 70 Watt an 4 Ohm für die meisten Lautsprecher völlig ausreichend.

Die B&W hat einen Wirkungsgrad von 90 dB und eine Minimalimpedanz von 3,0 und stellt daher an den Verstärker keine großen Ansprüche. Dementsprechend fällt die die Verstärkerempfehlung von B&W aus Amps zwischen 25 und 150 Watt an 8 Ohm.

Ferner ist der Klangeinfluss der Elektronik weit geringer als viele glauben. Ich denke, das du mit einem Verstärkertausch keine großen Klangfortschritte erzielen wirst....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 08. Jun 2010, 10:45 bearbeitet]
Jestor
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jun 2010, 07:10
Vielen Dank für die Antwort.

Gestern habe ich tatsächlich meine "matschigen" oder auch zu dominanten Mitten in den Griff bekommen.

B&W liefert vier Sätze Schaumstoffringe und -pfropfen mit, mit denen man durch verschliessen der Reflexöffnungen den Klang etwas regulieren kann.
Bisher hatte ich mich immer gescheut, die Stopfen zu verwenden, und nur mit den Ringen rumprobiert.
Nachdem ich jetzt die hintere Öffnung komplett getstopft habe, sind die mitten weit nicht mehr so dominant und die LS sind um ein vielfaches angenehmer zu hören.

Ich bin begeistert

Irgendwann wird auch der neue Verstärker kommen, aber es drängt erstmal nicht mehr.
Jestor
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jun 2010, 07:49
Nochmal ich.

Es stellte sich heraus, dass die matschigen Mitten tatsaechlich auf meinen Verstaerker zurueckzufuehren waren. Der war wohl schlicht und ergreifend manchmal 'zu langsam'.

Habe mir jetzt einen Rotel RA-06 fuer einen guten Preis zugelegt, und damit klingt die Anlage ein _gutes_ Stueck besser.
lorric
Inventar
#5 erstellt: 16. Jun 2010, 07:55

Jestor schrieb:

Der war wohl schlicht und ergreifend manchmal 'zu langsam'.


Che?

Moin,

wie soll das ^^ denn gehen? Der AMP sendet doch nicht "frequenzselektiv" wenn man das mal so nennen will.

Oder meinst Du damit, dass dein alter AMP nicht genug Leistung für die B&W hatte?

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 16. Jun 2010, 07:56 bearbeitet]
mroemer1
Inventar
#6 erstellt: 16. Jun 2010, 08:03
Muß schon wieder die "alle Verstärker klingten gleich Diskussion" aufkommen, die den TE auch noch verunsichert?

Er hat einen neuen AMP, ist mit dem Klang zufrieden und dabei sollte mann es auch lassen und wenn es wirklich nur eine rein subjektive Empfindung des TE ist, was aber erst noch zu beweisen wäre.


[Beitrag von mroemer1 am 16. Jun 2010, 08:06 bearbeitet]
Jestor
Stammgast
#7 erstellt: 16. Jun 2010, 08:30

lorric schrieb:

wie soll das ^^ denn gehen? Der AMP sendet doch nicht "frequenzselektiv" wenn man das mal so nennen will.


Ich hab keine Ahnung wie das gehen soll
Vielleicht war da ja auch einfach der falsche Ausdruck, oder mir viel dieser Effekt auch einfach nur bei gewissen Frequenzen auf oder ist dort eben hoerbarer.



Oder meinst Du damit, dass dein alter AMP nicht genug Leistung für die B&W hatte?


Hm - vielleicht.
Der Kenwood hat 70W and 4 Ohm, der Rotel 70W an 8 Ohm.
Wie man das auf die 8 Ohm der Lautsprecher umrechnet -k.A.
lorric
Inventar
#8 erstellt: 16. Jun 2010, 08:38

mroemer1 schrieb:
Muß schon wieder die "alle Verstärker klingten gleich Diskussion" aufkommen, die den TE auch noch verunsichert?




Auf was soll sich das überhaupt beziehen? Den Thread? Beitrag von Bärchen? Mein Beitrag? Wo genau interpretierst Du jetzt eine "alle Verstärker klingen gleich Diskussion" hinein?
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 16. Jun 2010, 08:44
Nun, genügend Leistung sollte der Kenwood haben.

Das Hifi auch immer ein Stück weit mit Autosuggestion zu tun hat, ist auch bekannt. Das Auge und das Herz hören mit

Und wenn Auge und Herz melden, das olle Gelumpe von Elektronik kann gar nicht mehr gut klingen, geht einfach nicht, dann ist das so.... Ist dann was neues drann, sind auch Augen und Herz zufrieden und alles klingt supi, obwohl evtl ein Messmikro keinen Unterschied feststellen kann....

Nun ja, die Hifi-Händler wollen auch leben.....
mroemer1
Inventar
#10 erstellt: 16. Jun 2010, 08:52

lorric schrieb:

mroemer1 schrieb:
Muß schon wieder die "alle Verstärker klingten gleich Diskussion" aufkommen, die den TE auch noch verunsichert?




Auf was soll sich das überhaupt beziehen? Den Thread? Beitrag von Bärchen? Mein Beitrag? Wo genau interpretierst Du jetzt eine "alle Verstärker klingen gleich Diskussion" hinein?



Dein Beitrag hat so eine gewisse Tendenz dazu.

Wenn es nicht so gemeint war, dann

Was solls, sein neuer AMP hat mehr Leistung, da hast du recht mit deiner Vermutung gehabt, vielleicht ist dies ja der Schlüssel zu besserem Klang beim TE.


[Beitrag von mroemer1 am 16. Jun 2010, 08:57 bearbeitet]
Jestor
Stammgast
#11 erstellt: 16. Jun 2010, 10:54

baerchen.aus.hl schrieb:

Und wenn Auge und Herz melden, das olle Gelumpe von Elektronik kann gar nicht mehr gut klingen, geht einfach nicht, dann ist das so.... Ist dann was neues drann, sind auch Augen und Herz zufrieden und alles klingt supi, obwohl evtl ein Messmikro keinen Unterschied feststellen kann....


Hmk...

In dem Fall haben sowohl meine Ohren, als auch die meiner Frau, die von diesem ganzen 'Stereoglump' nicht sehr ueberzeugt ist, einen Unterschied bemerkt.

Ich mag meinen alten Verstaerker, und hab nix ueber den kommen lassen. Ich finde es ist immer noch ein gutes Geraet, und werde den auch (in einem anderen Zimmer, zusammen mit den alten LS) weiterverwenden, aber der neue ist eben einen guten Tick besser.

Vielleicht ist es subjektiv, aber wenn dann trifft das sowohl den euphorischen kaeufer, als auch der Anschaffung sehr kritisch gegenueberstehende *hust* Aussenstehende :p
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 16. Jun 2010, 11:12
Wie habe ich oben geschrieben?


baerchen.aus.hl schrieb:
. Ich denke, das du mit einem Verstärkertausch keine großen Klangfortschritte erzielen wirst....


Ich habe nicht geschrieben, das du keine Fortschritte machen kannst. Wenn dir der Fortschritt die Investition in einen neuen Amp wert ist... bitte schön.....
Hifi-Tom
Inventar
#13 erstellt: 16. Jun 2010, 12:50
Jestor schrieb:


In dem Fall haben sowohl meine Ohren, als auch die meiner Frau, die von diesem ganzen 'Stereoglump' nicht sehr ueberzeugt ist, einen Unterschied bemerkt.


Hallo Jestor,

laß Dich nicht verunsichern u. trau Deiner eigenen Wahrnehmung. Leistung ist nicht alles u. reine Wattangaben sagen gar nichts aus! Da gibt es viel mehr, was den Klang bei Verstärkern noch beeinflussen kann, z.B. der Dämpfungsfaktor, die Bauteile, das Schaltungslayout.... Bauteile altern u. dann werden die Kisten, Amps eben lahm u. klingen auch so. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, die Lautsprecher gut zu kontrollieren, sozusagen straff zu führen. Ich denke, das ist genau das, was Du gehört hast.


Allerdings hören sich für mich viele Songs noch arg "matschig" an, besonders in den mitten.

Gestern habe ich tatsächlich meine "matschigen" oder auch zu dominanten Mitten in den Griff bekommen. B&W liefert vier Sätze Schaumstoffringe und -pfropfen mit, mit denen man durch verschliessen der Reflexöffnungen den Klang etwas regulieren kann. Bisher hatte ich mich immer gescheut, die Stopfen zu verwenden, und nur mit den Ringen rumprobiert.
Nachdem ich jetzt die hintere Öffnung komplett getstopft habe, sind die mitten weit nicht mehr so dominant und die LS sind um ein vielfaches angenehmer zu hören.


Neben der unterschiedlichen Aufnahmequalität der Software ist vor allen Dingen eines ganz entscheidend..., die Raumakustik sowie die Aufstellung der Lautsprecher samt Wahl des Hörplatzes! In Deinem Falle hast Du wahrscheinlich mit Raummoden, Überhöhungen im Bassbereich zu kämpfen, eventuell auch mit frühen Reflektionen. Dies kann man bekämpfen, indem man die Lautsprecher relativ frei aufstellt, also genügend Abstände zu den Seiten & Rückwänden! Auch ganz wichtig, zum hören nicht direkt an der Rückwand sitzen, ein Abstand von ca. 1m hinter dem Hörplatz wird die gesamte Klangperformance erheblich verbessern!

B&W Lautsprecher sind ziemlich warm u. ein wenig basslastig abgestimmt, hier wäre ein neutral abgestimmter Amp, der nicht auf der warmen Seite ist, hilfreich.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Welcher Verstaerker mit B&W 703
Krauti25 am 11.02.2007  –  Letzte Antwort am 12.02.2007  –  7 Beiträge
B&W CM1 oder anderer Verstaerker?
daniel111 am 07.09.2010  –  Letzte Antwort am 22.04.2012  –  35 Beiträge
Creek Evol + B&W 684
am 12.02.2009  –  Letzte Antwort am 13.02.2009  –  4 Beiträge
Verstärker für B&W 684
Nymo am 21.06.2012  –  Letzte Antwort am 10.07.2012  –  10 Beiträge
B&W 683, 684 oder CM7
karif am 12.09.2007  –  Letzte Antwort am 15.09.2007  –  4 Beiträge
Stand-LS bis 500 ? - B&W 684?
Aasterinian am 23.11.2008  –  Letzte Antwort am 23.11.2008  –  4 Beiträge
B&W (684) + Yamaha (ax497) = Geht das ?
flame19 am 08.03.2009  –  Letzte Antwort am 08.03.2009  –  2 Beiträge
KEF iq7se vs. B&W 684 - Mittelweg?
Loch am 30.04.2010  –  Letzte Antwort am 05.05.2010  –  21 Beiträge
Marantz pm5003 an b&w 684 ?
deggaed am 10.08.2010  –  Letzte Antwort am 14.08.2010  –  21 Beiträge
Welcher Verstärker für B&W 684
oekode am 19.12.2010  –  Letzte Antwort am 21.12.2010  –  11 Beiträge
Foren Archiv
2010

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Bowers&Wilkins
  • MB Quart
  • Kenwood
  • Rotel
  • Naim Audio

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.883 ( Heute: 16 )
  • Neuestes Mitgliedschlodi
  • Gesamtzahl an Themen1.346.079
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.677.429