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Neue Stereo-Anlage gesucht

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Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Nov 2010, 17:47
Hallo,

ich verfolgte schon seit längerem das Hifi-Forum. Jetzt ist aber die Zeit gekommen mir selbst auch mal was neues zu gönnen. Seit 4 Jahren besitze ich eine Kette aus Yamaha-Elektronik (AX-496, CDX-396, TUX-496) und Heco (C)Elan 300 Lautsprechern. An für sich klingt die Kombi auch ganz gut, ausgewogen, ordentliche Bässe (manchmal etwas zuviel des Guten), gute Auflösung und nie nervig und genau da liegt das Problem. Über die Kette lässt sich sehr gut Musik hören oder auch mal nen Film schauen (da bin ich eher Purist und brauche kein Surround ne gute Stereokette macht da mehr her als ein billiges Surroundset) aber mehr auch nicht. Mittlerweile fehlt mir ein bisschen das Fesselende, die Frische. Manchmal klingt die Musik nur wie ne Hintergrundmusik, die vor sich hindudelt, aber nicht wirklich packend ist, besonders wenn man leise hört. Ja kurzum, so langsam könnte mal was neues her, eine Kette die mehr fesselnd und mitreißend aufspielt.
Als Klangbild bevorzuge ich einen dynamisch-klaren Klang mit guter Auflösung und strukturieten Bässen. Ich bin kein Bassfetichist, der mega Bässe braucht mit denen man alles zum Wackeln bringt, da würde ich sagen eher Qualität vor Quantität, aber sie sollten schon tief runter gehen. Mein Budget hatte ich mal auf 2000 € angesetzt, ich hoffe für den Betrag lässt sich was gutes finden. Mein Musikgeschmack ist sehr breit gefächert, aber hauptsächlich diverse Jazz-Varianten (Nu-, Acid, Big-Band), Pop, aber auch mal Elektro oder House. Der Raum ist etwa 26qm groß mit rechteckigem Grundriss. Über Anregungen würde ich mich sehr freuen, wobei ich weiß Probehören ist Pflicht und werde ich auch demnächst in Angriff nehmen.
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2010, 17:51
wenn ich das so lese denke ich Du solltest auf jeden Fall mal was von Klipsch probehören
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Nov 2010, 18:58
Klipsch, ok da kenne ich nur die Heresy, die hat mein Schwiegervater an ner Atoll-Kette. Das hört sich schon sehr gut, aber die Anlage ist seiner Meinung nach und soweit ich das mithöre sehr wählerisch, was den Musikgeschmack angeht. Also Jazz, Rock hören sich gut an, Klassik zum Beispiel nicht so gut, aber das wäre ja schon mal ne Möglichkeit. Da muss ich mal schauen, wo es im Rhein-Main-Gebiet nen Klipsch-Händler gibt. Was hat Klipsch denn so im Sortiment? Und was für Elektronik passt denn zu Klipsch, denn die wollte ich auch austauschen, die ist schon etwas älter als die Lautsprecher und hat schon 10 Jahre auf dem Buckel
*YG*
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2010, 19:10
kauf dir nen paar ACR eckhörner, sind genau so wie die KLIPSCH.
oder KLIPSCH RF 63,RF 82,RF 83, RF 7 sind zu empfehlen.
Cogan_bc
Inventar
#5 erstellt: 08. Nov 2010, 19:22
alte Geräte sind manchmal besser als der neue Krams.
Klipsch ist auch nicht so wählerisch was die Elektronik angeht. Wegen des guten Eirkungsgrades kommen sind Röhren eine Möglichkeit. Aaron wird auch oft empfohlen.
Heresy eignet sich eigentlich für alles, braucht aber je nach Räumlichkeit einen Sub.
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Nov 2010, 11:43
Hallo,

so ich war mal bei einem Hifi-Händler Probehören, um mir mal einen Überblick zu verschaffen, welche Lautsprecher und Elektronik für mich in Frage kommen würden.
Nach dem ich ihm mein Anliegen geschildert hatte, ging es dann auch sofort los. Ich hatte für die Hörprobe eine eigene CD von mir mitgenommen, gehört hatten wir die Campari Lounge Vol. 2 von Deluxe-Music.
Angefangen hatten wir mit den Canton Chrono 580sl an NAD 326 und 515. Das klang in meinen Ohren schon sehr fein, schön frisch, klar, gut strukturierte Bässe, kein Vergleich zu dem was ich von mir zu Hause gewohnt war. Das kam meinen Vorstellungen schon sehr nahe. Dann haben wir mal auf die B&W 684 gewechselt. Uh, das war nicht schlecht, jedenfalls ganz anders als über die Canton. Die B&W klangen den Heco sehr ähnlich, hat mich aber nicht sehr überzeugt. Dann wieder zurück zur Canton, ja das klang wieder gut, schön fein, sauber, detailreich. Dann haben wir mal auf die Elac Fs247 gewechselt, das war eigentlich ein Lautsprecher, von dem ich sehr viel erwartet habe. Aber leider hat sich schnell Ernüchterung breit gemacht. Das Klangbild war zwar sehr fein und super aufgelöst, nicht nervig und mit einem satten Bass, aber irgendwie empfand ich es als unausgewogen, die Bässe waren fasst einen Tick zu kräftig und ich konnte den Klang nicht so richtig zu fassen bekommen, das hat mich nicht so angesprochen. Ähnliches bot sich auch bei der Elac Fs 137, nur nicht ganz so fein aufgelöst wie die Fs 247. Da hat sich gezeigt, mit Elac kann ich mich im Moment nicht recht anfreunden, obwohl es bestimmt Top-Lautsprecher sind, keine Frage. Dann wieder zur Canton, alt gewohntes Bild, super so soll es sein. Dann haben wir uns noch die B&W XT4 angehört. Nach dem Erlebnis mit B&W 684 war ich erst misstrauisch, aber das Gegenteil hat sich herausgestellt. Sie klang sehr aufgeräumt, klar mit schönen Höhen fast sogar etwas hell, ner schönen Räumlichkeit und einen für die Größe sehr guten Bass. Dann habe ich diese mit der Canton verglichen. Leider konnte die XT4 aber nicht ganz mit der Chrono 580 mithalten, diese hatte doch ein satteres Bassfundament und auch so klang sie etwas freier und dynamischer. Dann hatte der Verkäufer gemeint, wenn ich möchte könnte ich mir noch die B&W CM7 anhören. Klar wollte ich, deshalb war ich ja da (mittlerweile ne halbe Stunde oder noch länger). Als dann die CM7 dran war, dachte ich, wow sehr fein. Die CM7 klang sehr fein, mit einer guten Auflösung und Räumlichkeit und einem voluminösen Bassfundament. Im Grundcharakter etwas dunkler als die Canton aber auch sehr fein. Dann haben wir die beiden Lautsprecher noch ein bisschen miteinander verglichen. Dann meinte der Händler, so jetzt machen wir mal das Ausschlussverfahren, auf welche Lautsprecher es denn hinauslaufen sollte. Erst die XT4, ne, das habe ich schon besser gehört, ebenso die beiden Elacs, also blieben nur noch die Chrono 580 und die CM7 übrig. Als Elektronik werde ich mich wohl für die NADs entscheiden. Wir hatten zwischendurch auch mal auf den Yamaha A-700 gewechselt. Das war nicht schlecht, sehr fein und klar über im Vergleich zum NAD, nicht mein Fall.
Ja um mal zum Schluss zu kommen. Also wirklich überzeugt haben mich die Chrono 580 und die CM 7 an der NAd-Kombi. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, welche Lautsprecher es werden sollen. Entweder das frische, klare, "live-haftige" der Canton, oder das relaxte, feine, "Jazzclub-feeling" der B&W.
Es hat sich auf jeden Fall gezeigt, Probehören ist Pflicht um seinen Geschmack zu finden und man sollte auch sehr offen sein, bezüglich der Marken und Hersteller, da hat jeder seine eigenen Abstimmungen.
So jetzt muss ich mir mal Gedanken machen, was ich nehmen soll.
Habt ihr denn noch andere hörenswerte Vorschläge für mich?
YelloJazz
Stammgast
#7 erstellt: 10. Nov 2010, 12:48
Hallo Musikfreund,

ich stehe genau vor der selben "problematik".

Mir sind meine Hecos auch im luafe der Zeit irgendwie zu langweilig geworden.Das ist zwar extrem Überspitzt ausgedrückt da sie es immernoch täglich schaffen mich zu begeistern,aber möchte ich doch auf Dauer etwas mehr "Frische".

Aus diesem Grund möchte ich mir dieses Jahr noch mal was von Quadral/Aurum anhören.Vielleicht wär das ja auch was für Dich?

Gruß

Lars
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Nov 2010, 13:49
Hallo YelloJazz,

ja da haben wir wohl das gleiche Problem mit den Hecos, die hören sich wirklich schön an, allerdings fehlt da mit der Zeit die Frische und der "Aha-Effekt". Mit welcher Elektronik betreibst du denn deine Hecos? Hast du die Quadral schon mal gehört, bzw. welche Kette würde denn dazu passen, auch die NAD? Was hast du denn bisher so gehört. Nach meiner Hörsession habe ich dann auch noch mal die Musik zu Hause über die Hecos gehört und da wurde mir klar, also da müsste wirklich langsam was neues her. Sowohl die Canton als auch die B&W klangen wesentlich besser in meinen Ohren als die Hecos, gut ist auch ne andere Preisklasse, aber es war doch ein deutlicher Unterschied hörbar.
YelloJazz
Stammgast
#9 erstellt: 10. Nov 2010, 14:00
Meine XT901 spielen an einem Cayin A-100 und leider habe ich hier im Umkreis von mind. 100km nichts wo ich was probehören kann.
Deswegen muss ich die nächsten Wochen mal zu meinem Cayin Händler reisen um dort mal die Aurum Orkan 8 zu hören.
Desweiteren hat er noch Monitor Audio im Programm.
Bin gespannt was dabei rauskommt.

Etwas Wehmütig bin ich jetzt schon,da mir kein einziger LS bisher optisch so gut gefällt wie die XT.
Naja mal schaun,wenn mich die Kandidaten Klanglich nicht wirklich vom Hocker haun dann bleiben die Hecos.

Denn eines ist klar,ich habe auch einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack,von Elektro über Rock,Blues bis Jazz ist alles dabei und ein LS zu finden der auch bei eher schlechteren Aufnahmen noch Spass macht ist sehr schwer zu finden.Das sehe ich nämlich nicht ein,nur der Aufnahme wegen Musik zu hören,sondern ich will alles hören können was mir Spass macht.Und das kann die Heco sehr gut.
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Nov 2010, 14:26
Hallo YelloJazz

ok, die XT901, die sind bestimmt sehr fein, dazu noch Cayin, das ist doch ne Röhre oder? Aber die Quadral Aurum liegen wahrscheinlich über meinem Budget.
Da muss ich dir voll zustimmen, die Hecos sind gute Allrounder und verzeihen auch mal ne schlechte Aufnahme. Unser Musikgeschmack ist wohl sehr ähnlich, da ist es echt schwierig ne Box zu finden, über die sich alle verschiedenen Stile gut anhören. Wie hoch liegt denn dein Budget, wenn ich fragen darf?

Grüße Lutz
YelloJazz
Stammgast
#11 erstellt: 10. Nov 2010, 14:33
Naja,max. 3000EU.Irgendwann muss auch mal Schluss sein.

Wenn Du wieder Kompakte suchst haben die noch diese hier:

http://www.aurumspea...VIII.html#contenttop

Wie die sind kann ich aber nicht beurteilen.Liegen so bei 6-700EU/STK.
<gabba_gandalf>
Stammgast
#12 erstellt: 10. Nov 2010, 15:04
Hallo,

wo hast du denn die Altan MK VIII für 700€ gesehen? Das wäre echt ein sehr guter Preis!

Für den TE halte ich sie aber etwas zu klein ... der Raum hat immerhin 26m² ... da würde ich eher auf einen Standlautsprecher setzen.
Mit einer Wotan wäre das Budget jedoch schon komplett ausgeschöpft mit 2000€/Paar

Eine Mögliche Alternative wäre jedoch die neue Quadral Platinum M4, mit 1400€ wäre noch genügend Luft für die Elektronik. Das ist wirklich ein audiophiler Spaßmacher.

@TE
Ein konkreter Vorschlag zum Probehören wäre also die gerade genannte Quadral, hier zu finden.
Ein weiterer Vorschlag, welcher einen Tick in Richtung B&W geht, wäre eine Dynaudio DM 3/7
imho auch sehr gut für den Preis sind zum einen die Monitor Audio Silver RX 8 oder RX 6 zum anderen vielleicht auch eine Swans Diva 4.2

Viel Spass beim Probehören

Gruß
firephoenix28
Inventar
#13 erstellt: 10. Nov 2010, 15:12
Bei Saturn hab ich die für 700 gesehen (Altan)
<gabba_gandalf>
Stammgast
#14 erstellt: 10. Nov 2010, 15:17
Top Preis, hätte ich nicht schon tolle Lautsprecher oder würde ich welche brauchen, hätte ich da zugeschlagen.

Diese LS sind wirklich toll, waren mir damals aber leider zu teuer ... aber bin mit meinen LS trotzdem überglücklich.

Wenn der TE doch die Kompaktlautsprecher-Schiene fahren will, warum auch immer, wären diese Lautsprecher auf jeden Fall einen Hörer wert.
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Nov 2010, 15:35
Ich würde doch eher zu Standlautsprechern tendieren. Kompakte gingen zwar auch, habe ich im Moment ja auch, aber da braucht man dann auch nen Ständer, ja dann doch lieber Standlautsprecher, das passt auch gut zur Raumgröße, meinte auch mein Hifi-Händler, bei der Größe würden Standlautsprecher mehr Sinn machen als Kompakte. Aber die von euch vorgeschlagenen Alternativen klingen auch sehr gut, mal schauen, wo man die hier bei mir in der Gegend Probehören kann.
firephoenix28
Inventar
#16 erstellt: 10. Nov 2010, 15:38
Viel Glück dabei
YelloJazz
Stammgast
#17 erstellt: 10. Nov 2010, 16:09
Wie geschrieben der Stückpreis,zumindest dieser Seite nach:

http://www.player.de...fur-audiophile-user/

Der TE hat ja jetzt auch "nur" die Celan 300.


[Beitrag von YelloJazz am 10. Nov 2010, 16:10 bearbeitet]
firephoenix28
Inventar
#18 erstellt: 10. Nov 2010, 16:30

Der TE hat ja jetzt auch "nur" die Celan 300.


Woher weißt du das?
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Nov 2010, 16:49
Ich habe "nur" die Celan, aber für die Kompaktbox spielt die schon sehr erwachsen. Damals als ich die mir gekauft habe, hatte ich sie gegen die Quantum 505, die JBL E80, die KEF IQ3 und die B&W 604 gehört und da hatte mir die Heco am Besten gefallen. Nach den Monitor Audios und den Dynaudio werde ich mal schauen, vielleicht gibts die hier in der Nähe, die Hersteller kommen im Forum ja auch ganz gut weg.
firephoenix28
Inventar
#20 erstellt: 10. Nov 2010, 16:52
Dynaudio Standboxen sind zu teuer, bei anderen gibt es halt die normalen Marken wie HECO, Canton, ...

Grüße
YelloJazz
Stammgast
#21 erstellt: 10. Nov 2010, 16:54

firephoenix28 schrieb:

Woher weißt du das?


Weils in seinem Eröffnungspost steht
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 10. Nov 2010, 17:01
Naja die weiter oben vorgeschlagenen Dynaudio DM3/7, könnten mit ein paar Prozenten vielleicht schon ins Budget passen, hat die schon mal jemand gehört und kann mir sagen wie die ungefähr klingen?
<gabba_gandalf>
Stammgast
#23 erstellt: 10. Nov 2010, 17:30

YelloJazz schrieb:
Wie geschrieben der Stückpreis,zumindest dieser Seite nach:

http://www.player.de...fur-audiophile-user/

Der TE hat ja jetzt auch "nur" die Celan 300.

Upps, das "/STK" habe ich irgendwie überlesen


Dynaudio Standboxen sind zu teuer

Auch ohne Prozente würde die Dynaudio ins Budget passen.

Hier könntest du aber auch mal nach einem Preis für einen Aussteller nachfragen: http://shop.strato.d...st%C3%BCcke/Dynaudio

Gruß
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 11. Nov 2010, 13:14
Hallo,

ich habe da noch mal ne Frage, wie sind denn eigentlich die Chrono 580 und die CM7 so einzuordnen. Beide klangen ja sehr sauber und auf ihre Art sehr gut und faszinierend, beide waren auch gut verarbeitet und haben eine elegante Erscheinung, aber wie ist denn so die allgemeinen Meinungen über diese Lautsprecher?
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 11. Nov 2010, 15:31
Hallo,

stünde auch auf dem Programm, nur die Elektronik zu wechseln? An sich halte ich die Celan 300 einer Canton Chrono SL in Summe mindestens für ebenbürtig, gegenüber einer B&W CM 7 finde ich die Celan neutraler. Du hast ja letztlich neben anderen Boxen auch einen anderen Raum "gehört", sowie andere Elektronik.

Ob die Boxen, die Dir im Vorführraum an der verwendeten Elektronik auch zu Hause noch gefallen, kommt auf die heimische Hörprobe an.

Ich würde ´mal - wenn auch nur zum Erfahrungen sammeln - die Heco Celan 300 mit einem Marantz PM 8003 (Auslaufmodell) oder mit einem Onkyo A-9555 hören. Diese Verstärker sind mit hellerem Klangcharakter etwas spritziger und feiner als Dein Yamaha AX-497.

Im direkten Vergleich ordne ich die CM 7 und die Chrono SL etwa gleich hoch ein. Die Canton finde ich neutraler und "dynamischer", die B&W detailreicher und etwas "träge", dafür im Bassbereich tiefreichender.

Mir fehlt an der B&W CM 7 schlichtweg im Präsenzbereich etwas Energie, wodurch mir bspw. Trompeten nicht genug "Metall" ("James-Last-Trompetensound") und E-Gitarre nicht genug "Aggessivität" bieten.

Carsten
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 11. Nov 2010, 15:47
Hallo Carsten,

das wäre mal natürlich auch ne Möglichkeit, mal die Hecos an ner anderen Elektronik zu testen, Onkyo und Marantz hört sich zumindest sehr interessant an, vielleicht kann ich die ja auch mal mit der B&W und der Canton hören. Lässt sich damit der Klangcharakter aber soweit verändern, normal haben doch die Lautsprecher den grösten Einfluss auf den Klang. So ist es mir zumindest bei meiner Hörprobe aufgefallen, dass man durch nen Elektronikwechsel eher noch Feintunning betreiben kann. Mir kam es auch so vor, dass die Canton und die B&W ebenbürtg sind. Wie du schon geschrieben hast, die Canton etwas dynamischer und neutraler, die B&W feinfühliger und wärmer. Ich empfinde es aber so, dass die Chrono SL und die B&W CM etwas über der Heco Celan angesiedelt sind oder mir hat einfach deren Klang mer zugesagt.

Grüße Lutz
<gabba_gandalf>
Stammgast
#27 erstellt: 11. Nov 2010, 17:03
Also ich bin auch der Meinung, dass man eher Veränderungen in Richtung Lautsprecher machen sollte.
Die Elektronik wirkt zu einem Gewissen Teil schon mit, jedoch nur in Nuancen. Der Großteil des Klangbildes hängt eben von den Lautsprechern und der Raumakkustik ab.

Lautsprechertechnisch wurden ja schon ein paar Möglichkeiten genannt.
Ein guter Standlautsprecher für run 1200-1400€ und den Rest in die Elektronik ... ich denke, da hat man für die nächsten paar Jahre ausgedient.

Gruß
firephoenix28
Inventar
#28 erstellt: 11. Nov 2010, 17:08

Ein guter Standlautsprecher für run 1200-1400€ und den Rest in die Elektronik ... ich denke, da hat man für die nächsten paar Jahre ausgedient.


Stück- oder Einzelpreis?

Wie viel ist denn der "Rest"?


Grüße
<gabba_gandalf>
Stammgast
#29 erstellt: 11. Nov 2010, 17:15
Beim Budget des TEs (2000€) wohl eher Stückpreis
Der Rest wäre demnach ca. 600€

Ich sehe das als ganz gutes verhältnis an. 1400€ LS, 600€ Elektronik.
Da hat man kein wirklich schlechtes Glied in der Kette. Nimmt man jedoch Lautsprecher 1800€ uns muss sich von den restlichen 200€ noch einen Verstärker und einen CD-Player erknausern, dann wäre das imho suboptimal.
Das gleiche übrigens auch umgekehrt.

By the Way ... wäre eigentlich Gebrauchtkauf eine Option für dich?

Gruß
firephoenix28
Inventar
#30 erstellt: 11. Nov 2010, 17:30

Beim Budget des TEs (2000€) wohl eher Stückpreis
Der Rest wäre demnach ca. 600€


Achso, ok^^


... wäre eigentlich Gebrauchtkauf eine Option für dich?


Dazu muss ich sagen das die meisten Geräte noch sehr gut erhalten sind.
CarstenO
Inventar
#31 erstellt: 11. Nov 2010, 20:03
Andere Elektronik an der Elan 300:


Musikfreund27.10 schrieb:
Lässt sich damit der Klangcharakter aber soweit verändern, normal haben doch die Lautsprecher den grösten Einfluss auf den Klang.


Den größten Einfluss hat das Zusammenspiel aus Lautsprecher und Raum (=korrekte Auswahl der Größe, korrekte Aufstellung), den zweitgrößten das Zusammenspiel aus Lautsprecher und Verstärker.

Das ist aber sehr theoretisch, insbesondere dann, wenn so unterschiedlich klingende Boxen wie Canton Chrono SL 580, B&W CM 7 und Heco Elan 300 in unterschiedlichen Räumen an unterschiedlicher Elektronik gehört werden.

Nach meinen Erfahrungen kann ein unpassender - nicht zwingend schlechter - Verstärker eine gute und zum Raum passende Box unter Wert spielen lassen. In Deinem Fall - Yamaha AX-497 an Heco Elan 300 - könnte dies so sein.


Musikfreund27.10 schrieb:
So ist es mir zumindest bei meiner Hörprobe aufgefallen, dass man durch nen Elektronikwechsel eher noch Feintunning betreiben kann.


Da kommt es darauf an, was da konkret zusammen gestellt wird. Allgemein gültige Aussagen könnte ich hierzu nicht bestätigen.


Musikfreund27.10 schrieb:
Wie du schon geschrieben hast, die Canton etwas dynamischer und neutraler, die B&W feinfühliger und wärmer. Ich empfinde es aber so, dass die Chrono SL und die B&W CM etwas über der Heco Celan angesiedelt sind oder mir hat einfach deren Klang mer zugesagt.


Lutz, ich denke, Dir hat der Klang der Cantons und der B&Ws im Vorführraum des Händlers an der dort verwendeten Elektronik besser gefallen, als die Heco Elan 300 an der recht einfachen Yamaha-Elektronik bei Dir zu Hause. Das wäre für mich noch nicht das "Aus" für die Hecos, weil erst das Ergebnis bei mir zu Hause zu einer Kaufentscheidung führen würde.

(Habe gerade die Erfahrung gemacht, wie zufriedenstellend der Schritt vom Creek 5350 SE auf den Creek Destiny 2 ist. Die Boxen sind geblieben.)

Folgende Versuche wirst Du unternehmen müssen, um zum Abschluss zu kommen:

1.) Cantons und B&Ws in Deinem Hörraum an Deiner Elektronik mit den Hecos vergleichen.
2.) Cantons und B&Ws in Deinem Hörraum an anderer (=besserer) Elektronik mit den Hecos vergleichen.

Gerade Letzteres muss aber nicht bedeuten, dass die Elektronik, die die Chronos zur Höchstform treibt, dies auch bei der B&W und der Heco tut. Sicher bin ich mir, dass die Yamaha-Elektronik keine der genannten Boxen klanglich ausreizen wird. Leistungsmäßig sähe ich bei keiner der Boxen eine Hürde für den AX-497.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 11. Nov 2010, 20:23 bearbeitet]
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 12. Nov 2010, 09:47
Hallo,

"Ich sehe das als ganz gutes verhältnis an. 1400€ LS, 600€ Elektronik".

Ja so ungefähr wollte ich mein Budget aufteilen, was ja auch mit den Canton und B&W an NAD ganz gut hinkommen würde. Der Händler hatte mir ja auch mal nen Komplettangebot gemacht und das würde passen.

Gebrauchtmöchte ich nicht kaufen, ich denke bei dem Budget bekommt man schon gute neue Geräte.

@ Carsten
Das kann gut sein, dass der Klang der Heco unter dem Yamaha leidet. Vielleicht sollte ich die mal zu einer Hörsession mitnehmen, da könnte ich auch gleich mal die Hecos an ner anderen Elektronik hören, vielleicht lässt sich da noch was an Klang rauskitzeln. Ich hatte ja auch mit dem Händler darüber gesprochen und er meinte, dass NAD eher nicht zu den Hecos passen würde, da bräuchte man schon nen lebendigeren Verstärker. Was wäre denn für Elektronik empfehlenswert für die Hecos, bei dem Händler gesehen habe ich noch Rotel, Myryad, Marantz, Yamaha und Denon. Wobei ich sagen muss, irgendwie gefallen mir vom Design her Standlautsprecher besser als Kompaktboxen, aber vielleicht sollte ich die Hecos mal passende Ständer stellen, im Moment stehen die auf naja, ich sage mal nicht ganz so schönen Ständern, die haben zwar die Maße wie die original Heco-Ständer, sehen aber längst nicht so toll aus.
CarstenO
Inventar
#33 erstellt: 12. Nov 2010, 10:17

Musikfreund27.10 schrieb:
Hallo,

"Ich sehe das als ganz gutes verhältnis an. 1400€ LS, 600€ Elektronik".

Ja so ungefähr wollte ich mein Budget aufteilen, was ja auch mit den Canton und B&W an NAD ganz gut hinkommen würde. Der Händler hatte mir ja auch mal nen Komplettangebot gemacht und das würde passen.


Was ist an so einem Verhältnis gut? Sind alle Produkte einer unverbindlichen Preisempfehlung gleich gut und gleich passend? Sorry, das wäre mir zu oberflächlich.


Musikfreund27.10 schrieb:
Gebrauchtmöchte ich nicht kaufen, ich denke bei dem Budget bekommt man schon gute neue Geräte.


Ja, sehe ich auch so.


Musikfreund27.10 schrieb:
Das kann gut sein, dass der Klang der Heco unter dem Yamaha leidet. Vielleicht sollte ich die mal zu einer Hörsession mitnehmen, da könnte ich auch gleich mal die Hecos an ner anderen Elektronik hören, vielleicht lässt sich da noch was an Klang rauskitzeln.


Wenn er ein Händler ist, der den Kundenwunsch 1:1 umsetzen möchte, kommt er mit anderer Elektronik zu Dir nach Hause, berät Dich in der Aufstellung Deiner Anlage und führt Dir vor Ort die Unterschiede zwischen Deiner und einer Alternativelektronik vor. Ist der Heimvergleich vor dem Kauf, bzw. eine kostenneutrale Rückgabe nach dem Kauf nicht möglich, wäre es für mich kein Händler für einen Einkauf.


Musikfreund27.10 schrieb:
Ich hatte ja auch mit dem Händler darüber gesprochen und er meinte, dass NAD eher nicht zu den Hecos passen würde, da bräuchte man schon nen lebendigeren Verstärker. Was wäre denn für Elektronik empfehlenswert für die Hecos, bei dem Händler gesehen habe ich noch Rotel, Myryad, Marantz, Yamaha und Denon.


Zur Heco Elan 300 (für mich) ganz klar Marantz PM 8003 und SA 8003. Falls die Geräte optisch gemischt sein dürfen, würde ich zum PM 8003 lieber von NAD den C 545 BEE als CD-Player wählen. Der kostet weniger und klingt besser, so man sich mit CD-Player-Klang befassen möchte.


Musikfreund27.10 schrieb:
Wobei ich sagen muss, irgendwie gefallen mir vom Design her Standlautsprecher besser als Kompaktboxen, aber vielleicht sollte ich die Hecos mal passende Ständer stellen, im Moment stehen die auf naja, ich sage mal nicht ganz so schönen Ständern, die haben zwar die Maße wie die original Heco-Ständer, sehen aber längst nicht so toll aus.


Das ist eine geschmackliche Angelegenheit, wo ich Dir nicht bei helfen kann. Bei 26 qm kämen sowohl Stand-, als auch Regalboxen in Betracht. Beide Formate brauchen Wandabstand, Standboxen brauchen i.d.R. wegen ihrer weiter auf der Schallwand verteilten Chassis mehr Hörabstand für eine räumliche Abbildung in Breite und Tiefe. Übrigens eine Eigenschaft, die die Elan 300 m.E. besser kann als Chrono SL und CM 7.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 12. Nov 2010, 10:19 bearbeitet]
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 12. Nov 2010, 11:46
Hallo Carsten,

ich möchte es mal so sagen, bei meiner Vorstellung einer neuen Kette aus NAD und Canton oder B&W ist kein schlechtes Glied in der Kette erkennbar, so dass die Budgetaufteilung 1400€ Lautsprecher und 600€ Elektronik passen würde. Ich muss aber gestehen, da dass Angebot des Händlers auf das Komplettpaket ist, weiß ich gar nicht genau wie das Budget aufgeteilt ist, aber gut, so wie ichs gehört habe hat sich das klasse angehört. Ob der Händler jetzt für eine erste Auswahl zu mir kommt oder ob ich meine Boxen nehme und sie mal mit zu ihm nehme, das wäre mir egal. Zweiteres hätte sogar den Vorteil, ich könnte mal meine Hecos ganz unterschiedlicher Elektronik hören und dann immer wieder mit den Canton und B&W vergleichen. Der Marantz 8003 ist aber nicht ganz günstig, würden es denn auch kleinere Marantze tun, wie der 5003 oder der 6003. Gut wegen dem Design, das muss ich mir noch überlegen. Die Hecos sind in Buche und so von der Materialanmutung sind die top, sauber funiert, die Chassis schön eingepasst mit Aluminiumrahmen und das Gehäuse macht einige her auch gewichtsmäßig, knappe 10 kg sind ordentlich für ne Kompaktbox finde ich. Aber die B&W und die Canton sehen auch sehr elegant aus, wobei klavierlack schwarz fast besser zum Rest des Wohnzimmers passen würde.

"Bei 26 qm kämen sowohl Stand-, als auch Regalboxen in Betracht. Beide Formate brauchen Wandabstand, Standboxen brauchen i.d.R. wegen ihrer weiter auf der Schallwand verteilten Chassis mehr Hörabstand für eine räumliche Abbildung in Breite und Tiefe. Übrigens eine Eigenschaft, die die Elan 300 m.E. besser kann als Chrono SL und CM 7".

Wie groß sollte den der Hörabstand bei Standlautsprechern im Vergleich zu Kompaktlautsprechern sein?
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 12. Nov 2010, 12:00
Noch ne kurze Frage habe ich noch, würde der Onkyo A-5VL auch zu den Hecos passen, sowohl klanglich als auch technisch. Den habe ich mal vor längerer Zeit spaßeshalber im Mediamarkt gehört, Lautsprecher weiß ich gar nicht mehr genau, entweder Heco oder Magnat. Der Onkyo hat mir vom äußeren auch gut gefallen, klanglich wars auch sehr gut, soweit sich das beurteilen lässt. Aber Onkyo soll ja eher etwas luftig agil klingen, das könnte doch ganz gut zu den Hecos passen.
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 12. Nov 2010, 13:06

Musikfreund27.10 schrieb:
Hallo Carsten,

ich möchte es mal so sagen, bei meiner Vorstellung einer neuen Kette aus NAD und Canton oder B&W ist kein schlechtes Glied in der Kette erkennbar, so dass die Budgetaufteilung 1400€ Lautsprecher und 600€ Elektronik passen würde.


Das kannst Du (wieder) nur im heimischen Hörvergleich ermitteln.


Musikfreund27.10 schrieb:
Der Marantz 8003 ist aber nicht ganz günstig, würden es denn auch kleinere Marantze tun, wie der 5003 oder der 6003.


Gerade den PM 6003 finde ich auch gut, der ist aber "softer" und "fülliger" abgestimmt, als der PM 8003. Dieser ist derzeit in vielen Elektrofachmärkten preisreduziert.

(Von wo kommst Du? Falls aus dem Raum Ruhrgebiet, könnte ich mit meinem PM 8003, der zurzeit brachliegt, vorbei kommen.)


Musikfreund27.10 schrieb:
Wie groß sollte den der Hörabstand bei Standlautsprechern im Vergleich zu Kompaktlautsprechern sein?


Also, ich betreibe meine Kompaktboxen (siehe Profil) mit einem Abstand von 2,20 m und einer Basis von 1,80 m. Wandabstand ist 80 cm. Die CM 7, die ich seinerzeit auch zu Hause hörte, brauchte schon 3,50 m, um ein von den Boxen gelöstes Klangbild zu erzielen.

Meine Erfahrung, hoffentlich nicht mit Pauschalaussagecharakter, ist, dass ich bei den meisten Dreiwege-Boxen einen größeren Hörabstand brauchte, als bei reinen Zweiwegeboxen, um die Eigenschaften der räumlichen Abbildung ausschöpfen zu können. Das kann aber wirklich mit den verwendeten konkreten Modellen zusammen hängen, ohne dass das prinzipiell so sein muss.

Die Celan 300, die gegen die (teurere) Dynaudio Audience damals den zweiten Platz belegte, konnte auch mit 2 m Abstand bei gleich großer Basis überzeugen. Alle Hörversuche fanden in meinem 32 qm großen Raum statt.

Der Onkyo A-5VL ist ausstattungsmäßig wegen seiner Digitaleingänge weit vorne. Klanglich finde ich ihn schlechter als den für unter 300 EUR erhältlichen Onkyo A-9355. Beide Onkyos würden tonal und leistungsmäßig sicher passen, jedoch m.E. klanglich in Bezug auf Detailreichtum und Räumlichkeit (bei beiden wenig räumliche Tiefe) viele Kompetenzen der Elan 300 brach liegen lassen.

Ob Dein klanglicher Eindruck wirklich einzig vom Onkyo A-5VL herrührt, dürfte schwer zu beurteilen sein, vor allen Dingen, wenn der Eindruck in fremden Räumlichkeiten entstand.

Dass Onkyo eben nicht grundsätzlich "luftig" und "agil" klingt, könntest Du bei einem Quercheck mit TX 8222 oder A-9377 feststellen. Letzteren finde ich bezogen auf den Preis unterdurchschnittlich.

Gruß, Carsten
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 12. Nov 2010, 14:00
Hallo,

ich komme aus Darmstadt.

Hmm, das heißt der PM 8003 ist anders abgestimmt als PM 6003, aber so wie du schreibst könnte dann eher der PM 8003 passen. Ist der nicht sogar schon etwas überdimensioniert für meine Hecos?
3,5 Hörabstand für die B&W, da hatte mein Händler gemeinst 2,5 das sollte reichen. Ich hatte das auch mal beim Probehören getestet, mich mal unterschiedlich weit weg von den Lautsprechern gestellt. Dabei wurde es unter 2m nicht mehr so gut, da hat das losgelöste gefehlt. Für die Canton habe ich ähnliches festgestellt.
Mein Stereodreieck hat ungefähr ne Basis von 1,7m der Hörabstand dürfte sobei 2,3-2, liegen. Ist jetzt die Frage, ob ich da doch mit Kompakten besser bedient bin als mit Standlautsprechern.
Das muss ich noch mal überdenken, ob ich nicht doch meine Hecos behalte und mir nur ne neue Elektronik zulege. Ansich sind ja die Hecos sehr gute Lautsprecher, mir fehlt halt nur auf dauer etwas mehr pepp.
Wie sieht es denn eigentlich mit den Pioneers aus, dem A-AJ6, ist der auch was für die Hecos?
CarstenO
Inventar
#38 erstellt: 12. Nov 2010, 14:09

Musikfreund27.10 schrieb:
Hmm, das heißt der PM 8003 ist anders abgestimmt als PM 6003, aber so wie du schreibst könnte dann eher der PM 8003 passen. Ist der nicht sogar schon etwas überdimensioniert für meine Hecos?


Nein. Die Elan 300 ist eine gute Box, wenn sie tonal den Hörgeschmack trifft.


Musikfreund27.10 schrieb:
Mein Stereodreieck hat ungefähr ne Basis von 1,7m der Hörabstand dürfte sobei 2,3-2, liegen. Ist jetzt die Frage, ob ich da doch mit Kompakten besser bedient bin als mit Standlautsprechern.


Einfacher wird es mit Kompaktboxen. Aber auch kleine Standboxen, wie RS 5 von Monitor Audio oder Quad 21L2 könnten da ganz gut gehen.


Musikfreund27.10 schrieb:
Das muss ich noch mal überdenken, ob ich nicht doch meine Hecos behalte und mir nur ne neue Elektronik zulege.


Nicht überdenken, sondern hören.


Musikfreund27.10 schrieb:
Wie sieht es denn eigentlich mit den Pioneers aus, dem A-AJ6, ist der auch was für die Hecos?


Ich konnte aus meinem Fundus weder für den Pioneer A-A6J, noch für den A-A9J MK II Boxen finden, die passten. Es gibt aber auch überzeugte Nutzer dieser Verstärker. A-A6J hätte mir zu wenig Leistung, um "Pepp" ins Geschehen zu bringen.

Gruß, Carsten
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 12. Nov 2010, 15:03
Da hilft nur, ich werde mal meine Hecos untern Arm schnappen und zu meinem Händler gehen und mal verschieden Hörproben machen. Dann werde ich auch mal Quervergleiche mit den Hecos, den Cantons und den B&W machen.
CarstenO
Inventar
#40 erstellt: 12. Nov 2010, 15:31

Musikfreund27.10 schrieb:
Da hilft nur, ich werde mal meine Hecos untern Arm schnappen und zu meinem Händler gehen und mal verschieden Hörproben machen. Dann werde ich auch mal Quervergleiche mit den Hecos, den Cantons und den B&W machen.


Dann weißt Du, wie´s beim Händler klingt. Und zu Hause?

Nun gut, ich habe mein Pulver verschossen.

Viel Spaß bei der Auswahl,

Gruß, Carsten
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 13. Nov 2010, 20:59
Hallo,

so ich war heute noch mals unterwegs. Zuerst im MM hier in der Nähe, die hatten leider gar nichts von dem was ich mir so vorstelle, ich hatte nur die Elac Fs 67 an dem Onkyo TY-8255 gehört, das hat sich gar nicht schlecht angehört. Schöner ausgewogener Klang mit für die Größe der Boxen gutem, voluminösem Bass. Aber das wäre jetzt nichts für mich, da meine jetzige Anlage doch in meinen Ohren besser klingt. Dann habe ich noch 2 Bose-Sets gehört, eins für 1700€ und noch eins für 2500€. Die haben zwar nicht schlecht geklungen, aber nicht für den Preis, da hat sich in meinen Augen das Onkyo/Elac-Gespann deutlich besser angehört. Dann kam auch noch ein Verkäufer dazu und wollte mir dann Bose als das Maß aller Dinge verkaufen, naja dann hieß es nur noch nichts wie weg.
Dann bin ich mit ein paar CDs zu meinem Hifi-Händler gegangen, aber ohne die Hecos, das folgt auch noch. Dort habe ich mir die Canton und die B&W mal unterschiedlichen Musikstilen angehört. Da war schon sehr beeindruckend, was da auch den Lautsprechern rauskam. Als CDs hatte ich Tom Gäbel, Diana Krall, Brand new heavies, Moca und die XXl-Clubnight mitgenommen. Und die kamen über die Boxen sehr, wobei jede Box ihre eigenen Stärken hatte. Keiner dieser Stile hatte über eine der Boxen schlecht geklungen, aber immer anders, bei B&W waren mal die Stimmen besser, bei den Cantons kamen die Instrumente besser. Als wir dann die Clubnight gehört hatten, wurde ich noch mal 10 Jahre zurück versetzt. In die Zeit, als es hier noch den Paramount Park gab. Über die B&W hat es sich angehört wie in dem kleinen Club eher so nen bisschen "underground"-mäßig. Über die Canton hat es sich angehört wie im großen Club, sehr präsent und man wurde sofort zum mitwippen animiert. Das hat mich schon sehr beeindruckt. Ja jetzt bin ich mal gespannt auf den Quertest mit meinen Hecos, wie die sich schlagen auch gerade mit ner anderen Elektronik, die ein bisschen mehr aus den Boxen rausholen kann, als meine Yamaha-Kombi.
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 16. Dez 2010, 09:26
Hallo,

so nach langer Zeit, wollte ich nochmals ein paar Hörerfahrungen weitergeben. Ich war vor einer Woche in Bremen und habe mich dort mal ein wenig umgehört. Gefunden habe ich dort einen Saturn in der Innenstadt, der war im Vergleich zu den Saturnmärkten hier in Darmstadt und Umgebung sogar "hifimäßig" ganz gut bestückt mit nem abgetrenten Hörraum, das kenne ich von hier so nicht. Dort habe ich zuerst die Canton Ergo 620 an nem Marantz Stereo-Receiver gehört. Das hat sich gut angehört, saubere Wiedergabe der Musik, sehr dynamisch und klar mit strukturierten und differenzierten Bässen, das hat mit sehr gut gefallen. Als ich in Darmstadt Marantz zusammen mit Canton gehört habe, hatte ich das Gefühl die Kombi passt nicht zusammen, aber hier hat sich das Gegenteil gezeigt, die Ergos habe sehr gut zum Marantz gepasst. Vielleicht passt auch einfach nicht die Chrono SL zu Marantz. Dann habe ich noch eine Quadral gehört, ich glaube, das war die Platinum M5, an nem NAD-Verstärker, das war auch ganz ordentlich, aber mir hat da irgendwie das mitreißende gefehlt, die Musik an sich klang sehr sauber, mit klaren Höhen, typisch Bändchenhöchtöner und einem guten Bassfundament, aber mir hat irgendwie die Emontionalität gefehlt, wenn man das so sagen kann. Dann habe ich noch nen Quervergleich, wenn auch nicht ganz fair zwischen der Heco Celan 901XT und der Canton Vento 820 an nem Marantz PM 8003. Die Vento an dem Marantz das hat sich traumhaft angehört. Die Wiedergabe war sehr klar, keinesfalls aufdrängend, sehr dynamisch und die einzelnen Instrumente klar herausgearbeitet und eine super Stimmenwiedergabe. Das Bassfundament war auch angesichts der Größe der Box super und die Bässe waren sehr differenziert und klar. Die Lautsprecher haben auch angesichts der räumlichkeiten eine sehr gute Bühne aufgebaut, man hatte eher das Gefühl die Musik wird live vor einem gespielt, anstatt das sie aus den Lautsprechern kommt. Die Hecos hingegen haben mir gar nicht gefallen, gerade im Vergleich zur Canton klang das sehr dumpf, fasst als hätte jemand die Lautsprecher wieder in ihren Karton zurückgepackt, das Bassfundament war auch sehr druckvoll und füllig, aber im Vergleich zu den anderen Lautsprechern (Vento und Platinum) kaum differenziert, sondern eher wie so ein Brei.
Ja soweit ist jetzt der Stand, ich muss sagenmir gefällt das dynamisch-klare Klangbild, wie es zum Beispiel von Canton wiedergegeben wird sehr gut. Sehr wahrscheinlich werden es Lautsprecher in dieser Richtung. Ich wollte mich hier mal noch umschauen nach den kleinenStandlautsprechern der Serien Ergo, Karat und Vento von Canton, die Chrono SL hatte ich ja schon gehört. Wie stehen denn die Chrono SL im Vergleich gerade zu den Ergos oder Karat, diiese Serien gibt es ja schon wesentlich länger auf den Markt, die Vento wäre natürlich auch Klasse, liegt aber wahrscheinlich mit Elektronik außerhalb des Budgets. An Elektronik denke ich würde NAD oder Marantz sehr gut passen, das muss sich dann wahrscheinlich im Hörtest zeigen oder es gibt irgendwo ein schönes Angebot. Vom äußerlichen muss ich sagen machen die Marantz schon etwas mehr her als die NAD, gerade Marantz in dem Silberton gefählt mir gut. Könnt ihr vielleicht noch andere Lautsprecher empfehlen, die ähnlich klingen wie die Canton?
Musikfreund27.10
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 21. Jun 2011, 20:14
Hallo,
nach längerer Pause wollte ich meine Fortschritte bezüglich meines Projektes "Neue-Stereo-Anlage" berichten. Ich war heute mal wieder ein Paar Lautsprecher und Verstärker Probehören. An Verstärkern hatte ich gehört, Yamaha AS-700, NAD C315 und Marantz PM 5004/6004.
An Lautsprecher hatte ich gehört:

KEF Q500: Die kleinen KEFs hatten einen schönen Mittel- und Hochtonbereich mit schöner Räumlichkeit, allerdings fehlte es doch deutlich im Bassbereich und an den Pegelreserven. Mit dem Yamaha klang sie sehr sauber und klar, allerdings war es im Hochton deutlich hell, nicht schrill, aber doch sehr höhenbetont. Mit dem NAD änderte sich dies, das Bassfundament wurde etwas größer, die höhenbetonung zurückgenommen. Mit dem NAD klangen sie zwar nicht mehr ganz so klar wie mit dem Yamaha, aber dafür etwas dynamischer. Aber insgesamt fehlte es mir doch am Bassfundament.

KEF Q700: Klanglich war sie der kleinen Schwester sehr ähnlich, aber mit einem deutlich satteren Bassfundament und einer besseren Dynamik. Die Tendenzen bei der Verstärkern waren auch hier festzustellen, Yamaha klarer, NAD dynamischer. Die KEF Q700 gefiel mir schon sehr gut, sie ließ nur wenige Wünsche offen, gerade in Kombination mit dem NAD spielte sie sehr simmig.

ELAC FS 247: Von ihr war ich etwas enttäuscht, sie klang zwar nicht schlecht, sehr klar mit toller Auflösung und Räumlichkeit und einem soliden Bassfundament. Aber irgendwie fehlte die Lebendigkeit, sie spielte sehr nüchtern, der Funke wollte niht überspringen. Ich konnte mit der ELAC nicht warm werden.

KEF XQ30: Sie klang nochmals klarer als die Q500 und Q700 mit einer nahezu perfekten Räumlichkeit, besonders die Mitten und Höhen gefielen mir. Aber auch hier machte sich die fehlende Größe bemerkbar, mir fehlte es am Bassfundament.

Leema Xone: Von diesem Lautsprecher wurde ich sehr positiv überrascht. Obwohl sie eine der kleinsten Lautsprecher im Test war, hatte sie ein gutes Bassfundament. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein kleiner Lautsprecher solch ein Bass entwickeln kann. Sie klang ähnlich wie die KEF XQ30, allerdings mit einem deutlich größeren Bassfundament. Mit dem Marantz fehlte es ihr etwas an Leben, diese Kombination passte nicht gut, ebenso wie mit dem Yamaha. Aber mit dem NAD blühte sie richtig auf. Die Mitten und Höhen klangen klar und dynamisch, der Bass passte einfach dazu. Es machte richtig Spaß dieser Kombination zu lauschen. Auch die Pegelfestigkeit ließ keine Wünsche offen.

Canton Chrono SL 580: Die Canton klang sehr klar und präsent, sie ist so eine Box: "Wumm hier bin ich". Das Bassfundament sehr klar und dynamisch, die Mitten und Höhen klangen klar. Mit dem Yamaha klang sie etwas hell, dass passte nicht so gut. Der NAD hauchte ihr deutlich mehr Dynamik ein, manchmal sogar etwas zuviel des Guten, da wurde sie schon sehr präsent, aber die Höhen wurden nicht mehr so stark betont wie mit dem Yamaha. Der MArantz passte ebenfalls sehr gut zur Canton, sie klang nicht ganz so präsent wie mit dem NAD, mit dem Marantz klang sie etwas relaxter, sehr stimmig wie ich fand.

Am Ende gefiel mit die Leema Xone und die Canton am Besten, danach kam die KEF Q700 und dann die anderen. Die Leema gefiel mir am NAD am Besten, die Canton am Marantz. Hier hatte ich auch noch einen weiteren Test gemacht. Die ganze Zeit hatte ich den Marantz PM 6003 gehört, dann hatte ich mal den PM 5004 gehört, allerdings war hier für mich nur ein minimaler, wenn überhaupt ein Unterschied feststellbar. Mit der Leema hatte ich den gleichen Test gemacht, hier merkte man doch deutlich einen Unterschied zwischen den Verstärkern. Ich werde versuchen mir noch weitere Lautprecher und Verstärker anzuhören. Meine Favoriten wollte ich dann auch bei mir zu Hause hören, aber erstmal will ich noch etwas an Hörerfahrung sammeln. Bis jetzt sind die Leema am NAD und die Canton an Marantz gesetzt. Über weitere Vorschläge würde ich mich sehr freuen.
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