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Tolle Standboxen - Geht´s auch ohne Boxentuning?

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WattWanderer
Neuling
#1 erstellt: 16. Nov 2010, 13:46
Hallo Leute

Ich bin auf der Suche nach einer neuen Stereoanlage (2.0) inclusive Boxen und habe 0 (in Worten: Null) Ahnung von der Materie. Ich höre sehr gerne Musik, aber interessiere mich eigentlich überhaupt nicht für die ganze Technik, die damit verbunden ist. Das möchte ich auch in Zukunft so belassen und bin deshalb mehr als froh, dass es im Internet Plattformen wie diese gibt, in denen ich bei anderen nachlesen und nachfragen kann, die wesentlich mehr von Hifitechnik verstehen als ich. Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.

Ich höre für mein Leben gerne schwarze Musik, also sehr viel Jazz, schwerpunktmässig rhythmische Latinoklänge, Mojo aus den 60/70ern, aber auch modernen Elekrojazz, sowie Soul und hin und wieder auch experimentellen oder psychodelischen Sound. Bin halt mit Pink Floyd, ELP, Weatherreport etc. groß geworden. Von Sythesizerklängen bis zu Handgemachtem mit Akustikgitarre, Bandoneo und Kontrabass...

Meine finanzielle Obergrenze liegt bei 2.000 Euronen, wobei ich ca. 800 Euro für Verstärker + CDP ausgeben wollte und für Boxen 1.200 Euro einplane. Als Verstärker schwebt mir der Marantz PM 6003 eventuell der PM 7003 aufgrund seiner höheren Leistung vor, als CDP der 6003.

Durch Empfehlungen eines Freundes, der eine Standbox aus der mittlerweile nicht mehr gefertigten NuWave Reihe besitzt, bin ich auf Nubert gekommen und habe mich auch recht schnell durch den Kultstatus um die Böxlebauer aus Schwaben mitreißen lassen. Die Firmengeschichte, die wie so viele Hifilegenden in einer Garage begann, hat irgendwas freakiges, was mich schon sehr angesprochen hat. Für die Wahl einer Box im 21. Jahrhundert sollte es aber sekundär sein, schließlich produziert Nubert auch schon lange nicht mehr in Garagen und der einst so überzeugte Zweiwegeprophet hat ja mittlerweile auch entdeckt, dass man an Dreiwegeboxen auch sehr gut verdienen kann.

Da ich gerne eine Standbox haben möchte und auch das äußere Erscheinungsbild eine Rolle spielt kommen aus dem Hause Nubert für mich nur zwei Boxen in Frage, wobei die NuLine 102 mit einem Paarpreis von 1.450 Euro schon 250 Euro über meinem Budget liegt. In die NuLine 82 könnte ich mich eigentlich auf Anhieb verlieben, wenn es da nicht ein paar Dinge geben würde, die mich ein wenig irritieren: Die Größe der Box ist für einen Standlautsprecher phantastisch, zumindest wenn man wie ich neben der Stereoanlage auch noch Möbel in sein Wohnzimmer (ca. 4x5 Meter) stellen möchte. Der in nur 60 cm Höhe angebrachte Hochtöner gibt mir allerdings zu denken, zumal sowohl Nubert in seinen Informationen zur Box, als auch i-fidelity, die diese Box getestet haben, auf die Option eines Sockels von 20 -30 cm zu sprechen kommen. Nubert bietet einen solchen Sockel leider nicht an und wenn man ihn bräuchte, müßte man ihn selber bauen, was ich ehrlich gesagt in einer solchen Peisliga nicht gerade angebracht finde, zumal es für jede Nubertbox entsprechende Stative gibt. Meine erste konkrete Frage deshalb: Wie wichtig ist die Platzierung des Hochtöners auf dem Schallwandler in Bezug auf einen ca 2,5 bis 3 Meter von ihm entfernt sitzenden Hörer, damit dieser einen optimalen Stereoklang genießen kann?

Meine zweite Frage bezieht sich auf das bei Nubert vielbeschworene Boxentunig durch ATM. Bei Tuning muss ich als technisch unterbelichteter Mensch automatisch an Autos denken und als erstes fällt mir da immer der Fuchsschwanzbestückte Opel Manta ein, der im letzten Jahrhundert über Deutschlands Straßen rollte, als man noch Boxen in Garagen baute. Mein subjektiver Eindruck ist eigentlich der, dass in den letzten Jahrzehnten im Stereobereich die Möglichkeiten der "Spielereien" immer mehr in den Hintergrund getreten sind zugunsten dessen, was man gemein hin als Purismus bezeichnet. Eine Loudnesstaste beispielsweise findet man nur noch selten. Die einen mögen auf eine solche Fubktion nicht verzichten wollen, andere schwören darauf, dass man eine solche Funktion nicht braucht, weil man auch ohne sie zu einem perfekten Musikgenuss kommen kann. Das Beispiel habe ich bewußt gewählt, weil Nubert das ATM gerne mit diesem Feature vergleicht. Also: Was ist dran am Boxentuning? Klingt eine NuLine 82 beispielsweise auch ohne ein ATM oder ist das Teil ein Muss?

Mich stört ein wenig der Gedanke, dass ein Lautsprecher für weit über 400 Euro/ Stück ein 250 Euro teures Zusatzteil benötigt um zu seinem besten Klang zu gelangen. Die beste Box, die Nubert ja immer bauen wollte, dürte nach meiner Vorstellung wirklich nur eine Box sein, an der man die Lautsprecherkabel ansteckt und nicht mehr. Ich habe wie gesagt keine Ahnung von der Materie und lasse mich gerne eines besseren belehren, frage mich aber, wieso es all die anderen Lautsprecherhersteller nicht nötig haben, ein Tuningmodul für ihre Schallwandler zu entwickeln.

Ein ATM würde bespielsweise auch bedeuten, dass ich Möglichkeiten des Verstärkers, wie beispielsweise seine Fernbedienbarkeit gar nicht mehr voll ausnutzen könnte, da ich das ATM nur zwischen Quellgerät und Verstärker einschleifen kann und ich mich wahrscheinlich ewig darüber ärgern würde, dass zwischen den schwarzen Marantzbausteinen ein silberfarbenes Nubert ATM steht. Nubert baut zwar auch schwarze ATMs, aber die sind der NuVero Linie vorenthalten. Für NuLines gibt es die Dinger nur in silber, auch wenn mir die ATMs von NuVero und NuLine vom Gehäuse her gleich erscheinen. Natürlich könnte ich mir die Marantzkombi auch in silber holen, damit das farblich wieder harmonisiert und natürlich könnte ich mir auch einen anderen Verstärker holen als den Marantz.

Aber vielleicht braucht man auch gar kein ATM, um die vielbeschworene Tiefbasswiedergabe und die detaillierte Bühne hinzubekommen. Deshalb meine letzte Frage: Gibt es Lautsprecher bis 1.200 Euro, nach Möglichkeit in schwarz und mit einer Höhe bis ca. 1 Meter, die diese Effekte wie ausgezeichneten Tiefbass und wunderbare Bühne auch ohne Tuning hinbekommen und trotzdem natürlich und unverfälscht die Musik wiedergeben?

Auch wenn es den Eindruck macht, dass ich mich preislich, farblich und in Bezug auf die Zuspieler bereits festgelegt habe, bin ich noch für alles offen. Eine höhere Investition etc. würde allerdings bedeuten, dass ein Unterschied auch wirklich deutlich hörbar wäre, also beispielsweise über die Möglichkeiten eines perfekten Einschleifens von Tuningmodulen hinausgehen. Wie gesagt. Ich habe von Technik, Tuten und Blasen keine Ahnung, aber möchte nach Möglichkeit ohne viel Zusatzschnickschnack wunderbar Musik hören können.

Euch allen schon mal im Vorraus vielen Dank.

Jo
Rubachuk
Inventar
#2 erstellt: 16. Nov 2010, 14:33
Zum Thema ATM: Dies kann auch - wenn man den richtigen Amp kauft - zwischen Vor- und Endstufe eingeschleift werden (Stichwort auftrennbare Vollverstärker) und man ist nicht auf eine oder max. 2 Quellen beschränkt.
Zum Thema Box: Hätte spontan an die teilaktive Ergo RC-A gedacht; die hat das Modul quasi fest hinten eingebaut und nur der Hoch- und Mitteltonbereich wird vom Amp versorgt. Farbe schwarz ist kein Problem, auch der Preis stimmt aber sie ist zu groß (1,15m hoch) und aller Wahrscheinlichkeit nach für 20m² überdimensioniert...
Hast du mal über ähnlich den Nubert neutral ausgelegte aktive Studiomonitore nachgedacht? Es würde nur noch eine Vorstufe benötigt, da in den Boxen schon Endstufen verbaut sind, Tiefbass ist bei 8 Zoll Tiefmitteltontreibern auch gegeben und bei 5 x 4 Metern Grundfläche sind diese auch gut (auf Ständern) zu positionieren. Vielleicht mal die neue ADAM A8X testen, die bei deiner Hörentfernung von 2,5 - 3m noch gut gehen sollte.
anymouse
Inventar
#3 erstellt: 16. Nov 2010, 14:55
Anstelle des Marantz 7003 würde ich hier lieber den Marantz PM 7001 empfehlen, der hat wohl eine echte auftrennbare Vor-/Endstufen-Schaltung, wo Du das ABL einschleifen kannst.


frage mich aber, wieso es all die anderen Lautsprecherhersteller nicht nötig haben, ein Tuningmodul für ihre Schallwandler zu entwickeln.


Eine (einstellbare) Tiefbassanhebung ist bei vielen (v.a. höherpreisigen) Subwoofer-Modulen drin -- das entspricht dem ABL. Ansonsten gibt es noch Equalizer, das ist ein ABL in flexibel
Meischlix
Inventar
#4 erstellt: 16. Nov 2010, 17:17
Hi,

jede Nubert-Box klingt auch ohne ATM (ABLs gibt es übrigens seit neustem nicht mehr) gut, was aber natürlich abhängig vom Geschmack ist. Viele meinen, das Nubert-Boxen laut den technischen Daten nicht soweit hinunter kommen wie wie (günstigere oder gleich teure) Boxen anderer Hersteller.

Dem ist meist nicht so, nur gibt Nubert die untere Grenzfrequenz beim -3 dB-Punkt an und nicht z.B. beim -6< dB-Punkt wie andere Hersteller (wenn sie überhaupt einen angeben, tiefe Hz-Zahlen sind eben ein gutes Verkaufsargument).

Hier meine Gründe für ein ATM

1) Die ATMs dienen dazu, den Frequenzgang einer Box linear nach unten zu erweitern, wodurch selbst bei schlanken und relativ bassschwachen Boxen oftmals ein Subwoofer überflüssig wird (natürlich abhängig von den Hörvorlieben), jedoch auf Kosten des Maximalpegels. Für die großen Standboxen von Nubert ist diese Erweiterung ein recht schwaches Argument, jedoch klingen meine 122er mit ATM auch bei wirklich tiefer Orgelmusik jetzt überraschend authentisch.
Wo andere einen Sub für Stereo kaufen, kaufen Nubert-Besitzer eben oft ein ATM, das spart Platz und die Mühen den Sub gut in ein Stereo-System zu integrieren. Die Leistung eines ATMs kann übrigens kaum mit einem EQ erreicht werden, denn es gibt nicht umsonst für jede Nubert-Box ein extra Modul (die technische Begründung dazu findet man im Technikbereich auf der Nuberthomepage). Canton hatte übrigens meines Wissens auch so ein Modul im Angebot.

2) Das ATM ermöglicht es die Box an den Raum und oder an die Hörvorlieben des Besitzers anzupassen. Zwar ist es wichtig und richtig beim Neukauf eine Box zu erwerben die ohne ein solches Modul im Hörraum gut klingt, aber was ist wenn ich von einem warmen Raum in einen kühlen (=viele schallharte Flächen) umziehe muss (Wohnungswechsel)? Dann kann das ATM die Box an den neuen Raum adaptieren und macht mitunter einen Boxenwechsel unnötig.

3) Anpassung der Aufnahme (eigentlich ein Unterpunkt zu 2). Es gibt leider durchaus Aufnahmen, die z.B. im Hochtonbereich schlecht abgemischt sind. Solchen Aufnahmen kann man mit einem ATM die unangenehme Schärfe nehmen. Dies hört sich sogar sehr harmonisch an, da die Absenkung auf die Mitten abgestimmt ist und diese teilweise miteinbezieht. Ein guter EQ schafft das wahrscheinlich auch, aber ohne viel Wissen und Übung wird es schwer das ATM zu erreichen (diebzgl. ist das ATM ein EQ für unbedarfte).

Für ein ATM gibt es aus meiner Sicht also 2 Gründe:
- Frequenzerweiterung in Kombination mit einer hohen
- Flexibilität

Grüße
Meischlix


[Beitrag von Meischlix am 17. Nov 2010, 07:16 bearbeitet]
double__t
Stammgast
#5 erstellt: 16. Nov 2010, 23:40
moin!

bei deinem budget von 2000€ würde ich mal über die klipsch heresy oder die klipsch rf-63 nachdenken!

mfg
WattWanderer
Neuling
#6 erstellt: 17. Nov 2010, 15:18
Vielen Dank für eure Antworten.

Die Möglichkeiten und Leistungsmerkmale des 7001 sind schon verlockend, aber er scheidet leider aus, weil ich gerne möchte, dass die einzelnen Bausteine miteinander harmonieren. Vor 20 Jahren wäre mir das wahrscheinlich egal gewesen, aber mit dem Alter gesellt sich zu einem gesunden Pragmatismus bezüglich der Ohren auch der Wunsch nach Harmonie für das Auge. Der 8003 macht optisch sehr viel her und weil Marantz erst jüngst das Design seiner Geräte verändert hat, gehe ich davon aus, dass das für die nächsten Jahre erst einmal so bleiben wird. Mit dem 8003 kann man sich den späteren Ausbau bezüglich 5.1 als Option sehr gut offen halten und ich bezweifel, dass Marantz in diesem Bereich zu einer geraden Front, wie es dem 7001er eigen ist, zurückkehren wird...

Einen Equalizer hat Marantz glaube ich auch nicht im Programm...

Die Möglichkeit der Raumanpassung ist mir allerdings bezüglich ATM noch nicht richtig bewußt gewesen. Ich habe bei diesen Modulen eigentlich immer in Richtung Tiefbass und Subwoofer gedacht und weniger in Richtung Equalizer...

Soweit ich weiß produziert Nubert seine Geräte noch zum größten Teil in Deutschland, was ich sehr spannend finde, gerade weil im Hifibereich deutsche Namen immer mehr in den Hintergrund treten und manches Unternehmen, das zu meinen Jugendzeiten ein Begriff war, völlig verschwunden zu sein scheint. Gibt es neben Nubert eigentich auch noch andere Hersteller in unseren Gefilden, die Lautsprecher oder gute Hifikomponenten bauen? Ich will mit dieser Frage nicht unterstellen, dass im Ausland schlecht produziert wird. Es wird schon einen Grund haben, wieso deutsche Geräte immer mehr vom Markt verschwinden. Aber als ich jung war, war Hifi made in Germany ein Begriff. Und ich frage mich halt gerade, was davon noch übrig geblieben ist.
Chohy
Inventar
#7 erstellt: 17. Nov 2010, 15:33
Hey


es gibt durchaus noch einige Hersteller die in Deutschland fertigen, dazu gehören solche die zumeist in höherpreisigen Gefilden anzutreffen sind so wie z.b. Silbersand oder Backes und Müller
Bei Herstellern die in großer Stückzahl für den Mainstream produzieren ist es (leider) einfach nicht mehr rentabel bzw. nicht renditeträchtig genug in Deutschland zu produzieren.

gruß chohy
WattWanderer
Neuling
#8 erstellt: 17. Nov 2010, 16:01
War gerade mal bei Silbersand auf der HP. Sieht ein wenig aus wie Lego-Duplo, nur noch größer. Und als ich dann die Preise sah, war mir klar: Silbersand ist für Kinder, die schon alles haben.
RobN
Inventar
#9 erstellt: 17. Nov 2010, 16:48

WattWanderer schrieb:
Mit dem 8003 kann man sich den späteren Ausbau bezüglich 5.1 als Option sehr gut offen halten

War nicht eben noch die Entscheidung zwischen 6003 und 7003? Vom 8003 würde ich, zumal bei beschränktem Budget, abraten. Das ist letztlich nur ein 7003 in etwas "aufgebohrter" Version. Auch beim CD-Player würde ich stattdessen eher zum CD5003 greifen, falls du nicht unbedingt einen USB-Anschluss brauchst.


Ein ATM würde bespielsweise auch bedeuten, dass ich Möglichkeiten des Verstärkers, wie beispielsweise seine Fernbedienbarkeit gar nicht mehr voll ausnutzen könnte, da ich das ATM nur zwischen Quellgerät und Verstärker einschleifen kann

Hast du in absehbarer Zeit geplant, noch weitere Geräte ausser dem CD-Player anzuschließen? Falls nein, hielten sich die Einschränkungen ja in Grenzen. Die Fernbedienung zumindest der Lautstärke wäre auch bei der Variante möglich, nur die eventuelle Umschaltung der Eingänge bei mehreren Geräten müsste dann ggf. über das ATM laufen (zumindest die für die nuLine-Serie haben ja meines Wissens drei Eingänge)


Meischlix schrieb:
Die Leistung eines ATMs kann übrigens kaum mit einem EQ erreicht werden,

Grundsätzlich schon, mehr als ein EQ mit festgelegten Einsatzfrequenzen und Pegeln ist ja auch ein ATM letztlich nicht. Man müsste "nur" die genauen Parameter kennen (welche Anhebung/Absenkung bei welchen Frequenzen), und genau die wird Nubert sicherlich nicht so ohne weiteres rausrücken. Und natürlich ginge sowas nur mit voll parametrischen EQs, nicht mit den Spielzeugen mit leuchtenden Schiebereglern, die auch als Grafik-EQ bekannt sind...
Chohy
Inventar
#10 erstellt: 17. Nov 2010, 17:19
Hey

ja die sog. "exklusiven" Hersteller versuchen sich durch ein ebensolches Design vom Marktumfeld abzusetzen, obs gefällt ist letzten endes geschmackssache... die Backes& Müller Produkte sehen dann aus deiner sicht wahrscheinlich um einiges wohnraumtauglicher aus
Diese Hersteller Produzieren vornehmlich auch nur aktivboxen
Und die günstigere Variante von Backes&Müller ist KS Digital, nur so zur info

Ansonsten würd ich dir auch eher zum 7003er raten wenns denn ein Marantz sein soll, denn du wirst ja nicht am laufenden Band durch 3 quellen schalten wollen, oder doch?^^

gruß chohy
WattWanderer
Neuling
#11 erstellt: 17. Nov 2010, 18:51
@ Chohy

ich habe als Kind selbst jahrelang mit Lego gespielt und kein Problem damit, wenn es das alles jetzt in viel größer gibt und sogar Musik raus kommt. Aber von dem Geld für die Silbersandboxen würde ich mir lieber zwei bis drei Autos kaufen, oder ein halbes Haus bauen...

@ RobN

Natürlich meinte ich den PM 7003 und nicht den 8003er. Aber auch wenn er nicht zur Debatte steht würde mich interessieren, was Du mit "aufgebohrt" meinst. Ist denn beim 8003 nicht alles Gold was glänzt?...

Den CD 6003 wollte ich gerade wegen des USB-Ports, weil auf meiner Laptopfestplatte einiges an Musik schlummert, was es leider nur noch als mp3 zu erwerben gibt.

Ein Radio soll auch irgendwann wieder an den Verstärker, weil ich auf Fiehe einfach nicht verzichten kann. Wer den Plattenpapst kennt, weiss die Sendung Sonntagabends von 22 bis 1 Uhr zu schätzen. Ansonsten bräuchte ich wirklich kein Radio, weil 1live und was der WDR sonst noch an Sendern zu bieten hat, bis auf Klaus Fiehe nicht des Hörens wert ist.
Ich gehöre auch zu den Menschen, die noch Langspielplatten hören. Allerdings nicht, weil ich davon überzeugt bin, dass sie besser als CDs klingen, sondern weil da soviele Erinnerungen dran hängen. Meinen ersten CD Spieler kaufte ich mir 1988 von meinem Zivigehalt. Meine erste Schallplatte 8 Jahre zuvor von meinem Taschengeld. Und weil fast mein ganzes Taschengeld immer für Schallplatten drauf ging, kam da in 8 Jahren gut was zusammen. Phono und Radio muss also auch an den Verstärker bzw das ATM und dafür gibts leider keine Fernbedienung. Aber wenn ich es mir recht überlege: CD wechseln und Schallplatte umdrehen geht damit auch nicht.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Nov 2010, 19:13
Hallo TE,

mein Tip wäre jetzt ,
versteif dich doch nicht nur auf die Nubert Lautsprecher,
andere Hersteller würden dir und deiner Musik vllt noch besser gefallen,
ich rate dir zu diversen Händlern zu tingeln und einige Lautsprecher im Budgetbereich anzuhören,

natürlich mit deinen CDs,dann wirst du sehn(hören) wo du hängenbleibst.

Ob das von Monitor Audio ne RX 8 (6)wird,
ne Heco Celan XT (701),
ne Quadral Platinum M,
ne Canton Chrono SL 590(570),
ne KEF Q500,
ne Swans Diva 4.2(5.2),
oder ,oder,.....
lass dich von deinen Ohren leiten.


Zu der Loudness sei gesagt,
für Leisehörer eigentlich ein Muss,
der Mensch nimmt bei geringen Lautstärken vor allem tiefe aber auch hohe Frequenzen weniger stark wahr,
deshalb hilft es hier ein stimmiges Klangbild zu erhalten.

Zum ATM,

in meinen Augen das beste Gerät welches Nubert herstellt,
ich betreibe es an Nubertfremden Lautsprechern (die Lautsprecher sind nicht mein Ding),
um die Höhenwiedergabe meiner Tagesform,meinem Befinden,meiner "Lust",meinem Raum,meinen Aufnahmen,

anzupassen.

Lustig finde ich aber ,
das von Nubianern meistens das zuregeln des Tiefbasses erwähnt wird,
für mich die absolut zweitrangige Funktion des Geräts,
wenn ich einen Lautsprecher neu kaufe dann kann ich mir doch gleich einen kaufen welcher die tiefen Frequenzen in dem Bereich überträgt welchen ich haben möchte.
Es wird übrigens nicht der gesamte Bassbereich angehoben,
es wird der spiegelbildliche Frequenzgang des Lautsprechers zugeführt.
Mit Loudness hat das somit nicht viel am Hut.

Gruss
RobN
Inventar
#13 erstellt: 17. Nov 2010, 21:44

WattWanderer schrieb:
auch wenn er nicht zur Debatte steht würde mich interessieren, was Du mit "aufgebohrt" meinst. Ist denn beim 8003 nicht alles Gold was glänzt?

Natürlich ist der 8003 auch ein feines Gerät, das "aufgebohrt" war auch nicht abwertend oder negativ gemeint. Aber tatsächlich ist er nur eine leicht verfeinerte Variante des 7003, ausser einem anderen Trafo (Ringkern statt EI) und minimal größeren Elkos sind die restlichen Unterschiede nur kosmetischer Natur (Kupferchassis, Klangregler und Lautsprecherklemmen aus Metall). Früher lief sowas bei Marantz zumindest in Europa unter dem Namen des Basismodells mit dem Zusatz "KI".

Für diese kleinen Unterschiede finde ich den doppelten Preis etwas happig (ok, ursprünglich waren es nur ~200 Euro, das ist etwas eher gerechtfertigt)

Ok, wenn du MP3 von Stick oder Festplatte über den Player abspielen möchtest, macht natürlich USB Sinn. Auch wenn das natürlich weit unkomfortabler ist als Streaminglösungen(gerade was die Navigation angeht).
RobN
Inventar
#14 erstellt: 17. Nov 2010, 21:48

weimaraner schrieb:
wenn ich einen Lautsprecher neu kaufe dann kann ich mir doch gleich einen kaufen welcher die tiefen Frequenzen in dem Bereich überträgt welchen ich haben möchte.

Das wird aber nicht unbedingt so einfach, wenn du beim Kauf durch z.B. Abmessungen oder auch den Preis eingeschränkt bist. Versuche mal, etwas z.B. in der Größe der kleinen Standboxen der nuLines zu bekommen, dass die 30 Hz (-3dB) erreicht - da wird die Luft sehr, sehr dünn.

Ich habe letztlich Alternativen gefunden, sonst wäre es mit einiger Wahrscheinlichkeit auch irgendwann auf Nubert hinausgelaufen.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 17. Nov 2010, 22:04
Hallo,

klein sind die Nuline 82 schon,

aber dann wird selbst von Nubert empfohlen die Lautsprecher 40-60cm von der Wand wegzustellen sowie einen Sockel unterzusetzen,

somit halte ich Grösseneinschränkungen nicht unbedingt für relevant.

Zum Preis,
ne Magnat Monitor Supreme 2000 soll schon ab 18Hz spielen,für 137€.Ist nat. klanglich kein Vergleich:

Will jetzt aber nicht mit derartigem Auffahren,
wenn der Wunschlautsprecher nicht im Budget liegt,
dann kann man sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen,
dann passt der Preis wieder.
Das ATM ist ja auch nicht günstig.

Gruss


[Beitrag von weimaraner am 17. Nov 2010, 22:05 bearbeitet]
bud2212
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Nov 2010, 22:05
Als Lautsprecher Alternative würde ich noch die KEF IQ90 vorschlagen. Da sie mittlerweile eine Nachfolgerin hat, ist sie zur Zeit für knapp 12oo Euro zu haben....
RobN
Inventar
#17 erstellt: 18. Nov 2010, 13:48

weimaraner schrieb:
ne Magnat Monitor Supreme 2000 soll schon ab 18Hz spielen,für 137€.Ist nat.

Naja, im Ernst - bei -30dB? Das hat Magnat netterweise vergessen, zu erwähnen... der -3dB-Punkt dürfte wohl eher bei 50-60 Hz liegen. Und eben den gibt Nubert ja an, wie einige andere Hersteller auch.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Nov 2010, 19:52

RobN schrieb:
Naja, im Ernst - bei -30dB? Das hat Magnat netterweise vergessen, zu erwähnen... der -3dB-Punkt dürfte wohl eher bei 50-60 Hz liegen..


Das die 2000er die 18Hz nicht ohne einbruch spielen dürfte klar sein,
aber die 50-60Hz ist eine recht fantasievolle Schätzung die eher auf die 200er zutrifft.

Und was Nubert oder auch andere Hersteller hinschreiben,
das glaube ich schon lange nicht mehr,
ich glaube mehr den Testönen und Pegelmessgerät

Bei meinen Sonics Argenta ist der -3db Punkt auch recht heftig verrutscht,
wie eigentlich immer so auch hier,
in die eine bestimmte Richtung

Gruss


[Beitrag von weimaraner am 18. Nov 2010, 19:52 bearbeitet]
Meischlix
Inventar
#19 erstellt: 18. Nov 2010, 21:30
Hi,

nun ja, mir ist kein Hardwaretest (also klangliche Eindrücke außen vor) bekannt bei dem der angegebene Frequenzgang der Nuberts angezweifelt worden wäre. Auch einige User haben nachgemessen und die Angaben scheinen realitätsnah zu sein. Ich denke auch, dass sich renomierte Hersteller solche falschen Angaben über die Werte bei einem definierten dB-Punkt nicht leisten können, denn das läßt sich viel zu leicht überprüfen (anders als nur die Frequenzgangangabe).

Ich habe kürzlich einen Test der größten aktuellen GLE-Standbox 490 von Canton gesehen, und die schaffen meiner Erinnerung nach auch nur ~55 Hz bei -3 dB und ich denke nicht das die Magnats da wesentlich drunter liegen. Ich denke also, das die Schätzung hinkommen könnte.

Grüße
Meischlix
RobN
Inventar
#20 erstellt: 18. Nov 2010, 22:13

weimaraner schrieb:
aber die 50-60Hz ist eine recht fantasievolle Schätzung die eher auf die 200er zutrifft.

Naja.. ich gehe fast jede Wette ein, dass ich damit aber zumindest deutlich näher an der Realität liege als mit 18 Hz. Und selbst wenn sie die 50 Hz schafft, viel tiefer wird es mit einiger Sicherheit nicht sein. Zumindest kenne ich das von Konzernbruder Heco so, aus der preislich ähnlichen Victa-Serie kommt kein Modell nennenswert unter 60 Hz (bei -3dB, wohlgemerkt)


Und was Nubert oder auch andere Hersteller hinschreiben, das glaube ich schon lange nicht mehr,

Na gut, wirklich vergleichbar ist es natürlich nicht. Jeder misst anders, und sicher nicht zu seinem eigenen Nachteil...

Aber Nubert ist meines Wissens wirklich für relativ realistische Angaben bekannt.


Meischlix schrieb:
Ich denke auch, dass sich renomierte Hersteller solche falschen Angaben über die Werte bei einem definierten dB-Punkt nicht leisten können, denn das läßt sich viel zu leicht überprüfen (anders als nur die Frequenzgangangabe).

Denke ich auch. Sicherlich, ein wenig werden sie meist schon daneben liegen, aber nicht so dramatisch. Ich habe zwar leider keinen Pegelmesser, aber zumindest nach Gehör scheinen meine LS (wenn auch nicht von Nubert) ihren angegebenen -3dB-Punkt schon halbwegs zu erreichen.
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