Phonar - welcher Verstärker?

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Wattbutscher
Neuling
#1 erstellt: 02. Feb 2011, 21:16
Moin Moin

Nach zwei Besuchen in HiFi-Studios, habe ich mich zum Kauf von Standlautsprechern "Phonar p5" entschieden.

Eine Vorführung erfolgte mit dem Verstärker/CD-Player
NAD C326 / NAD C545

Bein anderen Händler bestand die Kombination aus
Music Hall A25.2 / Music Hall CD25.2


Bin mir jetzt unsicher, welchen Verstärker/Player ich nun kaufen soll.

Gibt es zu diesen beiden Versionen noch Alternativen, welche nach Möglichkeit nicht hochpreisiger ausfallen sollten!

Muss allerdings sagen, dass ich in beiden Fällen keine gravierenden Unterschiede feststellen konnte.

Zu ergänzen wäre, Musikrichtung fast ausschließlich Oldies der 60er - 80 er Jahre.

Über Vorschläge wäre ich dankbar.
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 02. Feb 2011, 21:36
Hallo,

mit den Geräten von Music Hall würdest du die deutlich besseren Geräte kaufen. Nicht wegen dem Klang, sondern wegen des Materialaufwandes, der Materialqualität und Qualität der Verarbeitung......

Nur minimal teurer als die NAD aber imho besser in Optik und Haptik die Geräte von AMC (gleiches Mutterhaus wie NAD)
http://www.audiovisi...nfo/AMC/amc_xcdi.htm
http://www.audiovision-shop.de/Preise/Produktinfo/AMC/amc_xia.htm

Gruß
Bärchen
Hifi-Tom
Inventar
#3 erstellt: 02. Feb 2011, 22:05

Nach zwei Besuchen in HiFi-Studios, habe ich mich zum Kauf von Standlautsprechern "Phonar p5" entschieden. Eine Vorführung erfolgte mit dem Verstärker/CD-Player NAD C326 / NAD C545 Bein anderen Händler bestand die Kombination aus Music Hall A25.2 / Music Hall CD25.2

Bin mir jetzt unsicher, welchen Verstärker/Player ich nun kaufen soll. Muss allerdings sagen, dass ich in beiden Fällen keine gravierenden Unterschiede feststellen konnte.


Beider Geräte sind eher warm u. etwas weicher abgestimmt, daher sind sie in ihrer Ausrichtung sehr ähnlich. Da bereits Phonar eher warm u. rund abgestimmt ist, würde ich beim Verstärker eher zu einem neutraleren Vertreter seiner Art raten.


Gibt es zu diesen beiden Versionen noch Alternativen, welche nach Möglichkeit nicht hochpreisiger ausfallen sollten! Über Vorschläge wäre ich dankbar.


Ja, z.B. von Yamaha, Audiolab, Cambridge Audio, Advance Acoustic, Audio Analogue.


[Beitrag von Hifi-Tom am 02. Feb 2011, 22:08 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#4 erstellt: 02. Feb 2011, 22:07

mit den Geräten von Music Hall würdest du die deutlich besseren Geräte kaufen. Nicht wegen dem Klang, sondern wegen des Materialaufwandes, der Materialqualität und Qualität der Verarbeitung......


Nun die kommen aus der gleichen Schmiede wie Shanling, werden also in China gefertigt u. kochen auch nur mit Wasser.
Wattbutscher
Neuling
#5 erstellt: 02. Feb 2011, 22:53
Zuerst einmal "Danke" für die Antworten.

HiFi-Tom, du sprichst von einer weichen Abstimmung bei den Phonar. Daher sollten die anderen Komponenten neutraler sein.
Dabei führst du verschiedene Hersteller an.
Wäre es zuviel verlangt, mir von den Anderen genaue Gerätebezeichnungen zu nennen.
Die dann in Verbindung mit den Boxen eine vernünftige Harmonie ergeben.

Bin einfach auf das Fachwissen von Profis angewiesen, weil ich keinerlei Erfahrungen im HiFi-Bereich, was die Technik angeht, besitze.

Nochmals vielen Dank.
Hifi-Tom
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2011, 23:55

Wäre es zuviel verlangt, mir von den Anderen genaue Gerätebezeichnungen zu nennen.


Also:

Audio Analogue: Amp Crescendo
Advance Acoustic: MAP 102
Cambridge Audio: 550 od. 650A
Yamaha: A-S700 od. AX-497
Audiolab: 8000S od. SE
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 03. Feb 2011, 10:06

Hifi-Tom schrieb:

Nun die kommen aus der gleichen Schmiede wie Shanling, werden also in China gefertigt u. kochen auch nur mit Wasser. :)


Was kommt heute nicht ganz oder teilweise aus China/Asien?



Audio Analogue: Amp Crescendo
Advance Acoustic: MAP 102
Cambridge Audio: 550 od. 650A
Yamaha: A-S700 od. AX-497
Audiolab: 8000S od. SE


Alles meher oder weniger Asiaten. Heute kein Makel mehr. Was nicht an der Tatsache ändert das Music Hall in optik und Haptik weit vor den Plastikkisten von NAD liegt

Audiolab hat inzwischen neue Modelle herausgebracht. Die alte 8000er Serie gibt im Fachhandel, nur noch in Restbeständen, was sie aber Preislich durchaus attraktiv macht....
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 03. Feb 2011, 11:19

Die dann in Verbindung mit den Boxen eine vernünftige Harmonie ergeben



Nun, der Klang einer Anlage wird hardwareseitig vom Lautsprecher, dessen Aufstellung und dessen Zusammenspiel mit der Raumakustik "gemacht". Die Elektronik hat da vergleichsweise einen sehr bescheidenen Einfluss. Viele stehen sogar auf dem Standpunkt die Elektronik hätte, wenn sie gut ist, gar keinen Einfluss auf den Klang. Ähnliches hast DU ja bereits festgestellt...

Wie dem auch sein. Wenn ein Einfluss vorhanden ist, so die Beurteilung dieses Einflusses subjektiv. Sprich das Tom einen "neutraleren" Amp vorschlägt entspricht eventuell seinem Geschmack, muss aber noch lange nicht deinem entsprechen. Verlasse dich auf deine eigenen Ohren und Augen und nimm die Elektronik bei der du das bessere Gefühl hast.....
Fred_Clüver
Stammgast
#9 erstellt: 03. Feb 2011, 11:28
Ist der/die Audiolab nicht etwas zu schwach auf der Brust ?
Die P40 , der Vorgänger der Veritas benötigt laut Phonar 75 Watt Sinus an 4 Ohm. Viel weniger mag denn die Veritas bestimmt auch nicht . Liegt da Audiolab mit 60 Watt nicht ein wenig drunter ??
Hifi-Tom
Inventar
#10 erstellt: 03. Feb 2011, 12:06

Alles meher oder weniger Asiaten. Heute kein Makel mehr. Was nicht an der Tatsache ändert das Music Hall in optik und Haptik weit vor den Plastikkisten von NAD liegt


Nein, nicht ganz, Audio Analogue z.B. fertigt in Italien. Und was die Optik anbelangt, so ist es keine große Kunst, die Geräte von NAD zu übertreffen, wobei natürl. gerade diese Frage stark vom persönlichen Geschmack des einzelnen abhängt. Auch NAD hat seine Anhänger.


Audiolab hat inzwischen neue Modelle herausgebracht. Die alte 8000er Serie gibt im Fachhandel, nur noch in Restbeständen, was sie aber Preislich durchaus attraktiv macht....


Genau deshalb habe ich sie auch erwähnt.


Nun, der Klang einer Anlage wird hardwareseitig vom Lautsprecher, dessen Aufstellung und dessen Zusammenspiel mit der Raumakustik "gemacht".


Das ist natürl. richtig u. der Löwenanteil. Aber gerade das Zusammenspiel Lautsprecher & Verstärker ist wichtig u. kann auch klangentscheidend sein.


Die Elektronik hat da vergleichsweise einen sehr bescheidenen Einfluss. Viele stehen sogar auf dem Standpunkt die Elektronik hätte, wenn sie gut ist, gar keinen Einfluss auf den Klang. Ähnliches hast DU ja bereits festgestellt...


Geredet wird viel, Verallgemeinerungen helfen hier aber gar nicht weiter. In Abhängigkeit vom Lautsprecher u. dessen Anforderungen, die er an den Amp stellt, sowie den Fehlern, die er macht (den perfekten Lautsprecher gibt es nicht) hört man teilweise sehr genau was da für ein Amp drann hängt. Nicht jeder hört dies od. will/kann dies hören, das steht aber wieder auf einem anderen Blatt u. hat diverse Gründe.


Wie dem auch sein. Wenn ein Einfluss vorhanden ist, so die Beurteilung dieses Einflusses subjektiv. Sprich das Tom einen "neutraleren" Amp vorschlägt entspricht eventuell seinem Geschmack, muss aber noch lange nicht deinem entsprechen. Verlasse dich auf deine eigenen Ohren und Augen und nimm die Elektronik bei der du das bessere Gefühl hast.....


Selbstverständlich ist mein Vorschlag nur eine Anregung, genau diese wurde ja erbeten. Ich empfehle immer selber zu hören und zu testen!
Hifi-Tom
Inventar
#11 erstellt: 03. Feb 2011, 12:11

Fred_Clüver schrieb:
Ist der/die Audiolab nicht etwas zu schwach auf der Brust ? Die P40 , der Vorgänger der Veritas benötigt laut Phonar 75 Watt Sinus an 4 Ohm. Viel weniger mag denn die Veritas bestimmt auch nicht . Liegt da Audiolab mit 60 Watt nicht ein wenig drunter ??


Die P5 hat ein Impedanzminimum von 3.7 Ohm u. einen Wirkungsgrad von 89 dB, das ist kein Problem für den Audiolab. In mittleren Räumen also so um die 25 qm, kann man damit auch richtig Krach machen.
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 03. Feb 2011, 15:15
Hallo,

um den Audiolab mache dir mal keine Sorgen, der schafft die Phonar schon.

In Sachen Audiolab lohnt sich immer ein Blick nach Groß Britannien. Dort ist Audiolab eine Allerweltsmarke wie bei uns Denon oder Marantz und wird in den großen Elektromärkten verramscht.. Geräte von Audiolab sind in GB teilweise bis zu 70% billiger als in Deutschland.

In einer früheren Phase der Firmengeschichte wurden die Geräte von Audiolab noch in GB gebaut, wurden in Deutschland unter den Namen Camtech vertrieben und hatten einen hervorragenden Ruf. Dann verfiel man den Größenwahn, schloss sich mit einer Exklusivmarke zusammen und viel mächtig auf die Nase. Mit der überarbeiteten 8000er Serie aus früheren Tagen wurde dann unter neuer Regie aber mit dem alten Namen das Comeback gestartet. Der Unterschied ist, die Geräte werden jetzt in Asien gefertigt. Audiolab hat versucht in Deutschland vom alten Camtechnimbus zu profitieren. Was aber nicht so recht geklappt hat. Viele Händler haben Audiolab wieder aus dem Programm genommen, weil die in China gefertigten Geräte in der Fertigungsqualität nicht an die alten Camtechs herankommen. Unser örtlicher frühere Camtech-Händler geht mit Audiolab ganz hart in Gericht.... und sagt, die hätten nicht mal mehr NAD Niveau. Ganz so extrem sehe ich es nicht aber an die alten Camtechs kommen sie nicht an.

Darin mag dann der große Preisunterschied zu England zu erklären sein. Am Wechselkurs liegt die Preisersparnis jedenfalls nicht. Geräte anderer Marken, wie z.B. Cambridge oder Creek sind in GB etwa genauso teuer wie in Deutschland...

So kostete der Vollverstärker 8000S in Deutschland 1100-1200 Euro und wird derzeit im Ausverkauf für 800-900 Angeboten, ist er in GB incl Versand nach Deutschland derzeit für rund 480 Euro zu haben

http://www.avbristol...vkimkp5g1kb0mtdu7q3#

Risiko? Gering bis nicht vorhanden! Das Fernabgabegesetz, das wenigstens 1 Jahr Gewährleistung und 14 Tage Rückgaberecht vorsieht, gilt, da EU-Recht, auch in GB. Bei der freiwilligen Herstellergarantie (die imho fast nichts Wert ist) kauft man na klar nach britischen Bedingungen, die sich meines Wissens praktisch nicht von den Deutschen unterscheiden....

Ferner würde ich von Audiolab nur nach dem 8000S gucken. Der 8000SE ist zwar günstiger aber nicht Fernbedienbar.

Wenn dich eine fehlende Fernbdienung nicht stört, wäre evtl der Rotel RA 04 noch eine Option
http://www.rotel-hifi.com/products/ra04se.htm Der RA05 unterscheidet sich vom RA04 nur durch die Fernbedinbarkeit. Die Fermbedienbarkeit läst sich Rotel mit 200 Euro Aufpreis fürstlich bezahlen. Dennoch liegt auch der Rotel RA05 noch in deinem Budgetrahmen. In Sachen Material- und Verabeitungsqualität liegen die Rotels imho weit vor Audiolab, Cambridge, Advancce Acoustic und Yamaha

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 03. Feb 2011, 16:39 bearbeitet]
15345Klaus
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 17. Feb 2011, 15:05
Hallo, ich verkaufe gerade einen audiolab 8000S in schwarz auf

http://kleinanzeigen...orf/audiolab/k0l9777

PS: Der Verstärker liefert an 4 Ohm (mit dieser Angabe arbeiten übrigens die meisten LS) weit über 100 Watt!!!

Bei Interesse bitte eine PN an mich.

Beste Grüße


[Beitrag von 15345Klaus am 17. Feb 2011, 15:09 bearbeitet]
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