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Verstärker/CDP-Kombo gesucht

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bennybaum
Neuling
#1 erstellt: 08. Sep 2011, 11:54
Hallo,

ich bin neu hier und möchte deswegen erstmal Moin sagen.
Und ich habe gleich mal eine Frage.

Aktuell besitze ich die in meinem Profil niedergeschriebene Anlage, welche in einem kleinen ca. 13m² großen Zimmer betrieben wird. Dabei möchte ich den Verstärker und im selben Zuge den CD Player gegen etwas neues austauschen, das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Verstärker. Die gehörte Musik ist dabei hauptsächlich Metal und etwas Rock.
Budget sind 400€.

Ausgesucht habe ich mir folgende Kombos, welche schon häufig genannt werden:

- Denon PMA510AE + Denon DCD510AE (ca.400€)
- Onkyo A-9155 + Onkyo DX-7355 (ca.300€)

Das Problem ist, der Onkyo wird häufig als etwas Leistungsschwach beschrieben, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Schließlich hat der Onkyo 65Watt (4 Ohm) und der Denon 70Watt (4 Ohm), also im Prinzip gleich, somit egal meiner Meinung nach. Ich hatte mal einen kleinen Kenwood KR-A2080 mit 50Watt (4 Ohm), welcher schon zu leise war für meine MBQuart (Poti auf 2/3). Der jetzige gebraucht gekaufte ist mit seinen 65 Watt (8 Ohm) hat da schon mehr Reserven (Poti auf 1/4).

Grundsätzliche Frage, reichen die beiden aus, um meine aktuellen MBQuart Boxen vernünftig anzutreiben und in Zukunft welche vom Kaliber Nubox481 oder Onkyo SC-60 II (vielleicht zu erben), sobald ein größeres Zimmer zur Verfügung steht? Oder muss ich mich nach was größerem Umschauen?

Danke und Gruß
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 08. Sep 2011, 14:27
Hallo & willkommen!


bennybaum schrieb:
Dabei möchte ich den Verstärker und im selben Zuge den CD Player gegen etwas neues austauschen, das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Verstärker.

Warum? Ist eines der Teile kaputt?
Falls dir der Klang nicht (mehr) gefällt: der wird zum größten Teil durch die Lautsprechern (und die Raumakustik) bestimmt, der Austausch der Elektronik (gerade des CDPs) wird dort m.E. nicht viel ändern.


bennybaum schrieb:
Schließlich hat der Onkyo 65Watt (4 Ohm) und der Denon 70Watt (4 Ohm), also im Prinzip gleich, somit egal meiner Meinung nach. Ich hatte mal einen kleinen Kenwood KR-A2080 mit 50Watt (4 Ohm), welcher schon zu leise war für meine MBQuart (Poti auf 2/3). Der jetzige gebraucht gekaufte ist mit seinen 65 Watt (8 Ohm) hat da schon mehr Reserven (Poti auf 1/4).

Mal angenommen, die Zahlen stimmen alle (auf die Herstellerangaben kann man sich nur begrenzt verlassen, sie werden auch nicht unbedingt nach einheitlichen Standards erhoben), vergleichst du z.T. 'Äpfel mit Birnen': Wenn dein jetziger Verstärker 65 Watt an 8 Ohm leistet, dann leistet er an 4 Ohm vermutlich um die 100 Watt (theoretisch könnten es 130 sein, aber das wird das Netzteil vermutlich nicht hergeben).

Da LS-Potis nicht genormt sind, ist der 'Stellungsvergleich' auch bestenfalls ein Indiz für eventuell vorhandene Reserven.


bennybaum schrieb:
Grundsätzliche Frage, reichen die beiden aus, um meine aktuellen MBQuart Boxen vernünftig anzutreiben und in Zukunft welche vom Kaliber Nubox481 oder Onkyo SC-60 II (vielleicht zu erben), sobald ein größeres Zimmer zur Verfügung steht?

Für Gehörschäden in einem 13qm Zimmer dürften alle genannten Verstärker ausreichen. Ob es für deinen Geschmack reicht, kannst du letztlich nur selbst ausprobieren.

Wenn es dir auf hohe Lautstärke ankommt, solltest du beim zuküftigen Boxenkauf (neben dem Klang) v.a. auf den Wirkungsgrad achten (denn mehr Verstärkerleistung kostet relativ viel und bringt relativ wenig: für eine Verdopplung der Lautstärke ist eine Verzehnfachung der Leistung nötig). Die genannten Nuberts haben mit 87 dB/W/m (bei 1 W herrschen in 1 m Abstand 87 dB) einen relativ niedrigen Wirkungsgrad. Von Klipsch beispielsweise gibt es etliche Boxen mit einem Wirkungsgrd um 100 dB/W/m, die sind bei gleicher anliegender Leistung mehr als doppelt so laut (+ 10 dB). Um die 100 dB zu erzielen müsste der Verstärker an den Nuberts statt 1 W schon 20 W leisten (und für eine weitere Verdopplung der LS dann eben 200 W...).


Jochen


[Beitrag von jopetz am 08. Sep 2011, 14:28 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#3 erstellt: 08. Sep 2011, 14:32
Hallo,

wo das Poti steht, hängt auch von der Linearität des Potis ab, also in welchen Schritten die Lautstaerke angehoben, wird, btw. wie feinfühlig sie ist. In Deinem kleinen Raum reicht die Leistung völlig aus, du kannst also völlig relaxt zum Onkio greifen. Die benötigte Leistung vom Amp ist auch abhängig vom Wirkungsgrad der Lautsprecher sowie deren Impedanzminimum u. den gefahrenen Lautstärken. Nubert hat z.B. keinen so guten Wirkungsgrad bei seinem Lautsprechern, da kann ein wenig mehr Leistungsreserve nich schaden.
bennybaum
Neuling
#4 erstellt: 08. Sep 2011, 15:15
Hallo und vielen dank für die schnellen Antworten!

Kaputt ist keines der Teile. Sie sind nur alt, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Ich möchte nur Neue haben aus einer Linie mit Extras wie Fernbedienung und einer besseren Optik.

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist es egal welchen Verstärker ich nehme. Beide müssten von der Leistung ausreichen, also wohl auch an größeren LS wie den von mir genannten und in einem größeren Zimmer ( so 25m² anstelle von ca. 13m²) genug Reserven haben.

Das Hauptproblem ist eigentlich, ob die Verstärker auch für größere LS und einen größeren Raum ausreichen? Ich höre eigentlich meistens so in gehobener Zimmerlautstärke, richtig laut eigentlich selten.

Gruß
weimaraner
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Sep 2011, 17:02
Hallo,

um für die Zukunft gerüstet zu sein würde ich keinen der beiden Modelle wählen,
schon gar nicht wenn ich mit Lautsprecher von Nubert liebäugle.

In dem kleinen Raum ist das im Moment natürlich kein Problem,
das ist ganz einfach deine Entscheidung.

Du bewegst dich halt in einem Preisbereich bei welchem 100 oder 200€ + einiges ausmachen,
wenn es unbedingt Neuware sein muss.

Ein Denon PMA 700 und ein DCD 500 kosten nicht viel mehr als die aktuelle Kombi aus den 501eern,
wenn überhaupt.

Vllt kannst du aber auch höher einsteigen,
der Yamaha AS 700 mit dem 300er CDP wäre nochmal eine Investition für die Zukunft,

gebraucht gäbe es auch noch andere Sachen....

Gruss
Hifi-Tom
Inventar
#6 erstellt: 09. Sep 2011, 09:13

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist es egal welchen Verstärker ich nehme. Beide müssten von der Leistung ausreichen, also wohl auch an größeren LS wie den von mir genannten und in einem größeren Zimmer ( so 25m² anstelle von ca. 13m²) genug Reserven haben.



Das Hauptproblem ist eigentlich, ob die Verstärker auch für größere LS und einen größeren Raum ausreichen? Ich höre eigentlich meistens so in gehobener Zimmerlautstärke, richtig laut eigentlich selten.


Wie schon beschrieben, hängt dies vom Wirkungsgrad der Lautsprecher, der Größe des Zimmers und den Lautstärken, in denen gehört wird, ab. Ich würde also um für die Zukunft (größeren Raum, andere Lautsprecher) gut gerüstet zu sein, schon einen Amp mit 2 x 100 Watt an 8 Ohm anpeilen.
bennybaum
Neuling
#7 erstellt: 10. Sep 2011, 10:43
Moin!

Also ich habe mir überlegt, ich behalte meine aktuelle Combo erstmal und spare auf was größeres. Ich habe den Onkyo 9155 und den Denon 510ae mal im Laden rein Verarbeitungsmäßig/optisch verglichen und da finde ich Onkyo besser verarbeitet sowie schicker als Denon. Mal gucken vielleicht spare ich erstmal auf den Onkyo A-9377.
Gebraucht suche ich einen vernünftigen guten Kenwood KR-990, hatte mein Vater mal, ist leider kaputt gegangen, war aber ein super Teil.

Gruß
bennybaum
Neuling
#8 erstellt: 02. Okt 2011, 18:52
Nabend!

Ist jetzt doch der Onkyo 9155 geworden und ich bin hoch zufrieden. Verarbeitung in meinen Augen sehr gut, Ausstattung für mich ausreichend.
Die Leistung ist völlig ausreichend, um in einem 30m² Raum Hörschäden verursachen zu können an zwei Onyko SC 60 MK II, also auch für die Zukunft ausreichend.

Gruß
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