HiFi Standboxen oder Nahfeldmonitor für Musik über PC?

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Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 15. Dez 2011, 15:03
Hallo zusammen,

Ich habe mich hier im Forum und auf anderen Seiten mal ein wenig informiert, da
Ich mir in nächster Zeit meine ersten "anständigen" Boxen zulegen möchte und denke einige von euch können mir da sicher bei der Suche beratend zur Seite stehen
Da dies kein Thread a la " Suche beste Box bis XY Euro " werden soll werde ich mein Anliegen etwas ausführlicher Beschreiben.
Ich werde Sie fast ausschließlich zum Musik hören verwenden, wobei ich die Musik von meinem PC abspielen will. Auf Grund dessen, dass ich als angehender Stundent nur ein beschränktes Budget zur verfügung habe soll es erstmal "nur" ein 2.0 System werden, wobei die klangliche Qualität deutlich im Vordergrund steht und mir die Optik/Haptik weniger wichtig ist. Ich kenne bisher nur Systeme im "Consumer" Bereich (Logitech Z5500/Teufel in ähnlichem Preisbereich) , möchte aber wie gesagt für meine Ansprüche lieber ein verhältnissmäßig (!) gutes 2.0 System.
Preislich sollte das benötigte Equipment ( Soundkarte/Audi Interface/Boxen?? keine Ahnung was man da noch so braucht) im Rahmen zwischen 350-1000 Euro liegen. Ich weiß das der Bereich etwas groß ist aber da ich mir nochnicht Sicher bin ob Standboxen/Nahfeldmonitore und was ich noch so brauche habe ich mir erstmal etwas Spielraum gelassen, auch gebrauchte Ware kommt für mich evtl. auch in Frage.
mein Musikgeschmack ist ziemlich breit gefächert nur Rock höre ich kaum bzw. Metall garnicht, ich denke aber das ich aus monetären Gesichtspunkten am besten damit fahre erstmal mit 2.0 zu beginnen und später wenn mal wieder etwas Geld übrig ist evtl. noch um einen kleinen Sub zu erweitern.
Da ich bald noch mindestens 1mal umziehen werde auf Grund des Studiums ist die Raumsituation noch unklar, es wird aber wohl auf etwa 25qm² Studentenzimmer hinauslaufen, ich denke Pegelfestigkeit ist also unwichtig da ich eh eher humane Lautstärke bevorzuge.
Nun stellt sich die Frage ob es mehr Sinn macht sich im HiFi Bereich nach einem par Standboxen umzusehen ( bekommt man die ohne unverhältnissmäßigen Kostenaufwand an den PC angeschlossen )
oder besser im Studiobereich bei aktiven Nahfeldmonitoren?

Als Idee schreibe ich jetzt einfach mal 2-3 Boxen/hersteller/Anbieter hier rein und würde mich über Anregungen freuen.
Krk Rokit RP5, Adam A5x wären so Ideen im Monitorbereich.
Im HiFi Bereich habe ich mir diese Anbieter bisher angeschaut
http://www.iad-audio.de/?id=207
http://www.raum-ton-kunst.de/
http://www.nubert.de/ ( gehört irgendwie in beide Bereiche )

Als langjähriger Schlagzeug/Geigenspieler mache ich eh 1-2 mal im Jahr einen kleinen Ausflug zum Musikstore da werde ich dann beim nächsten Besuch auch mal n bischen was an Boxen testen, wobei es dort zb. ja keine HiFi Boxen gibt.

Wie gesagt, das war bewusst so ausführlich, an alle die sich die Mühe gemacht haben das zu lesen schonmal vielen dank!


[Beitrag von Musicseemscomplicated am 15. Dez 2011, 15:05 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Dez 2011, 15:14
ja, das a und o ist das hören.

verschaff dir einen überblick über so viele lautsprecher wie möglich.

wenn du noch schreibst wo du herkommst können leute aus der gegend dir anlaufstellen nennen für verschiedene lautsprecher.

für standlautsprecher (bzw. jedwede passive lautsprecher) brauchst du natürlich einen verstärker der auf die eine oder andere art mit der soundkarte verbunden ist. entweder hat dann der verstärker einen dac oder die soundkarte. denn es muss von digital nach analog gewandelt werden.

als verstärker würde z.b. der onkyo tx 8050 einfallen der auch nocht eine million andere features beherrscht (bei ihm kommt einem tatsächlich die eierlegende wollmilchsau in den sinn). ob man das alles braucht ist eine andere frage. der würde ca. 400€ kosten. blieben 300€/Stück für passive lautsprecher. der vorteil dieser kombi wäre das man eine "billige" usb-soundkarte mit digital-out (15€ oder so) nehmen kann da die wandlung im onkyo passiert.

aktiv monitore mit eingebautem dac gibts auch. alternativ eine soundkarte mit brauchbarem dac. oder ein vorverstärker.
mA5Ximus
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Dez 2011, 15:25

Musicseemscomplicated schrieb:

Krk Rokit RP5, Adam A5x wären so Ideen im Monitorbereich.

Zwischen den beiden genannten liegen imho klangliche Welten. Habe beide gegeneinander gehört und mich klar für die A5X entschieden.

Bei deinem Budget würde ich nach einem Aktiven Nahfeldmonitor Ausschau halten. Da brauchst du keinen Verstärker. Nubert, deren Homepage du bereits genannt hast, bietet in dem Segment die A-10 und nuPro A-20 an. Die 20-A scheint dem Vernehmen nach auch gute Qualitäten über das Nahfeld hinaus zu besitzen.

Kann dir insgesamt aber auch nur den Rat geben: Probehören, Probehören & Probehören ...

Wünsche dir viel Spaß dabei!
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 15. Dez 2011, 15:31
Das ging ja fix
Also hab ich das jetzt richtig verstanden, dass Standlautsprecher grundsätzlich Passiv sind, weil klanglich, so zumindest hab ich das verstanden, "müssten" sie mehr draufhaben da mehr Volumen oder?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Dez 2011, 15:40
nein, standlautsprecher sind nicht grundsätzlich passiv

allerdings kosten voll- bzw. teilaktive standlautsprecher meist deutlich mehr als dein budget hergibt
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 15. Dez 2011, 16:06
Ah ok das minimiert schonmal die Optionen also eigentlich nicht unbedingt schlecht.
Nur mal aus interesse was genau heißt Teilaktiv, dachte es wäre entweder mit oder ohne Verstärker.
Teilaktiv müsste dann ja mit nem halben sein...
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Dez 2011, 16:22
teilaktiv bedeutet das nicht alle chassie des lautsprechers über einen eigene aktive frequenzweiche + verstärkung verfügen. oftmals ist z.b. nur die bassabteilung aktiviert und mitteltöner und hochton werden weiterhin über eine passive frequenzweiche + verstärker angetrieben.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 15. Dez 2011, 16:37
Ah ok und danke
Also habe ich es auch richtig verstanden, dass ihr der meinung seit das es sich für mich mehr lohnt mich nach 2 Monitoren umzuschauen als zb. 2 Wharfedale Diamond 10.5 ( je 299€ ) + Verstärker oder etwas ähnlichem?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 15. Dez 2011, 16:42
ich denke es ist beides vertretbar.

wichtig ist das du dir einen klanglichen überblick verschaffst und erst dann entscheidest.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 15. Dez 2011, 16:52
Das werde ich, nur ist es schwer HiFi/Studiomonitore in einem Laden anzuhören zumindestens kenne ich da noch keinen und von daher würde ich mich gerne vor dem Ladenbesuch zumindestens mal auf einen Bereich Festlegen bzw. auf einen Typ von Boxen. Außerdem stellt sich mir die Frage, ob man, wenn man die A3x und die A5x von Adam ( nur mal als Beispiel ) vergleicht klanglich einen Unterschied bemerken kann wenn man sie mit einem Subwoofer betreibt ( der kommt irgendwann sicher dazu )? Ohne ist es natürlich klar das bei sehr kleinen Boxen einfach die Tiefen frequenzen tendenziell nicht so weit hinunter gehen, Pegelfestigkeit spielt wie gesagt eh keine Rolle.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 15. Dez 2011, 17:00
ob du nen sub brauchst hängt natürlich auch von der gehörten musik ab.

wo kommste denn her (grob)? dann finden wir schon möglichkeiten was zu hören.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 15. Dez 2011, 17:04
Wuppertal/Düsseldorf/Köln/Mülheim/Essen
Das wäre so die Ecke wo ich mal in n Laden fahren könnte.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Dez 2011, 17:07
für nen generellen überblick würd ich mal beim hifi-schluderbacher in willich einfallen

in düsseldorf und köln gibts nen adam audio händler (guck mal bei denen auf der homepage für mehr infos).
mA5Ximus
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Dez 2011, 18:03

Musicseemscomplicated schrieb:
Außerdem stellt sich mir die Frage, ob man, wenn man die A3x und die A5x von Adam ( nur mal als Beispiel ) vergleicht klanglich einen Unterschied bemerken kann wenn man sie mit einem Subwoofer betreibt ( der kommt irgendwann sicher dazu )?

Das können nur deine Ohren entscheiden.

Mir hatte die A3X, um bei deinem Bsp. zu bleiben, alleine zu wenig Bass. Mit dazu gehörendem Adam Sub7 und idealer Aufstellung hat mir das Klangbild gar nicht gefallen. Bei der A5X hingegen ist der Bass (für meine Hörgewohnheiten) ausreichend.

Einem möglichst homogenen Klangbild zuliebe, würde ich mich generell eher für größere (tiefer spielende) Lautsprecher als für einen zusätzlichen Sub entscheiden. Bei o.g. Bsp. also eher eine A7X als A5X + Sub7. Das scheint aber Geschmackssache zu sein!

Hilft nur Ausprobieren ...
Morgan06
Stammgast
#15 erstellt: 15. Dez 2011, 19:19
Also in der Abteilung "Nahfeldmonitore" würde ich mir auch mal die Abacus A-Box 5 bzw. A-Box 10 anschauen.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Dez 2011, 19:20
hallo,

recht entscheidend ist doch auch dein hörabstand.

wo werden die lautsprecher platziert,
wo sitzt du beim hören,
abstände der lautsprecher zueinander und zu den wänden,

desweiteren rauschen doch sehr viele aktive lautsprecher,
auch die von dir genannte nupro,
inwieweit dich das stört,wie empfindlich du bist,
das wissen wir ja nicht.

willst du die lautstärke fernbedienen?

wenn du dich für einen amp und passiv entscheidest,
wähle am besten einen mit digitaleingang,
neben onkyo biete da auch h&k zwei modelle an.

gruss
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 15. Dez 2011, 21:52
Also Rauschen in sehr geringem Maß wäre noch ok mehr finde ich selbst bei meinem für HiFi Verhältnisse sehr kleinen Budget einfach schon unangemessen.

"Einem möglichst homogenen Klangbild zuliebe, würde ich mich generell eher für größere (tiefer spielende) Lautsprecher als für einen zusätzlichen Sub entscheiden. Bei o.g. Bsp. also eher eine A7X als A5X + Sub7. Das scheint aber Geschmackssache zu sein! "

Das müsste doch implizieren, dass Standlautsprecher auch einem verhältnissmäßig kleinen Studiomonitor vorzuziehen sind aus deiner Sicht oder?
Klar ist es immer ein Stück weit geschmackssache.

Musik höre ich überwiegend über den PC daher ist eine Fernbedienung nicht zwangsläufig erforderlich, außerdem ist alles was nicht zu besseren Klang beiträgt bzw. nicht unbedingt erforderlich ist ( zb. Anschluss für PC irgendwie ) ja erstmal auch ein vermeidbarer Kostenpunkt, upgraden kann man ja bei Bedarf.
Erik030474
Inventar
#18 erstellt: 15. Dez 2011, 23:53
Ich denke, bei aktiven Studiomonitoren bist du gut aufgehoben und da bietet sich der www.musicstore.de in Köln geradezu für dich an.

Die folgenden würde ich mir mal genauer anhören:
ADAM A7 (X)
EVENT 20/20
YAMAHA HS 80
MACKIE MR 8 Mk II

Dazu ein Soundinterface mit dem du auch die Lautstärke regeln könntest und das nicht zwingend auf den PC angewiesen ist (damit du auch mal eine DVD oder LP über die LS hören könntest), z. B.:
ESI Dr. DAC
Beresford CAIMAN Versand unproblematisch, hatte den CAIMAN auch mal
NUFORCE ICON HDP

Je nach Zusammenstellung wäre der finanzielle Rahmen zwar ausgeschöpft, aber eine richtig feine Anlage lässt sich so zusammenstellen.
Körk
Stammgast
#19 erstellt: 16. Dez 2011, 00:18
Kann dir HiFi Schluderbacher in Willich sehr empfehlen.
Bin selber Neuling und hab mich da beraten lassen. Hab mich richtig gut aufgehoben gefühlt. Konnte mich in die Studios setzen und so lange hören wie ich wollte. Lautsprecher wurden mir nach Wunsch um- und aufgestellt!
Mach da auf jedenfall mal nen Termin und so.

Ne direkte Empfehlung zu Lautsprechern oder so kann ich leider nicht geben, dafür hab ich zu wenig gehört und kenn mich auch nicht gut genug in der Materie aus.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 16. Dez 2011, 00:32
Vielen dank für die Tipps

300+ Euro finde ich im Verhältniss zum Gesamtbudget recht viel für ein Audiointerface, aber hab da ja auch keine Ahnung von da lass ich mich dann im Laden nochmal beraten war eher so von 200€ ausgegangen, aber daran solls nicht scheitern.
Die genannten Boxen werde ich dann beim nächsten Ausflug zum Musicstore sicher mal testen ( soweit das Möglich ist ).
Wie sieht es denn mit einer Soundkarte aus? Mein Notebook ( Asus G73J ) hat nur eine billige, soweit ich weiß Onboard Karte, übernimmt das Audio Interface dann die Funktion, oder bräuchte ich noch eine gute externe Soundkarte bzw. bräuchte ich sonst noch irgendetwas um die genannten Monitore am PC nutzen zu können oder wäre evtl. die Adam Artist Serie besser, wobei die etwas teurer sind es keinen 7er gibt und der 6er ein Standlautsprecher ist der mir persönlich schon etwas zu teuer wäre.

Der Musikstore besuch steht auf Grund anderer Dinge eh bald an, wenn ich mir danach nicht sicher bin was am besten passt gehts nochmal nach Willich.


[Beitrag von Musicseemscomplicated am 16. Dez 2011, 00:34 bearbeitet]
mA5Ximus
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Dez 2011, 11:55

Musicseemscomplicated schrieb:


"Einem möglichst homogenen Klangbild zuliebe, würde ich mich generell eher für größere (tiefer spielende) Lautsprecher als für einen zusätzlichen Sub entscheiden. Bei o.g. Bsp. also eher eine A7X als A5X + Sub7. Das scheint aber Geschmackssache zu sein! "


Das müsste doch implizieren, dass Standlautsprecher auch einem verhältnissmäßig kleinen Studiomonitor vorzuziehen sind aus deiner Sicht oder?

Nicht unbedingt. Es gibt auch Monitore die 'ausreichend' tief können. Dazu ein Zitat von Hifi Aktiv:

Der tiefste Ton, den ein Akustik- oder ein 4-saitiger Elektrobass erzeugen kann (E-Saite), beträgt 41,2Hz. Ein 5-Saiter (H-Saite) reicht bis 30,8Hz hinunter. Diese Saiten werden aber fast nie “leer” gezupft, sondern meist gegriffen, also höher gespielt. Die Basstrommel eines Schlagzeuges (Kickbass) wird auf etwa 50- 55Hz gestimmt. Konzertflügel, Orgeln und Synthesizer reichen zwar noch etwa eine Oktave tiefer, werden aber praktisch nie in diesen Bereichen gespielt, weil auch Bühnenlautsprecher nicht in der Lage sind, derartig tiefe Frequenzen mit hohem Schalldruck abzugeben.

Hierzu die Daten und Beispiele anhand der Adams Family:

  • A3X - Frequenzgang 60 Hz - 50 kHz
  • A5X - Frequenzgang 50 Hz - 50 kHz
  • A7X - Frequenzgang 42 Hz - 50 kHz
  • A8X - Frequenzgang 38 Hz - 50 kHz

Auch wenn das arg theoretisch ist, so erklärt sich allein aus o.g. Daten, weswegen mir bei meiner Musik (Hard'n Heavy + Eurodance) der Bass der A3X nicht ausreichte. Einzig beim Eurodance (künstlich tiefe Töne) vermisse ich ab und zu mehr Tiefgang auch an der A5X. Den könnte mir wahrscheinlich eine A7X oder A8X bieten. Leider habe ich aber, vom Budget jetzt mal abgesehen, auf dem Schreibtisch nicht den Platz für die Teile.

Eine nuPro A-20 käme bei kleiner Baugröße zwar auch bis auf 39Hz (-3db) - aber leider passten mir die angebotenen Farben nicht.

so long ...
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 16. Dez 2011, 13:56
Ok jetzt bin ich schon ein wenig schlauer.
Damit fallen die Adam A3x schonmal raus da ich als Schlagzeuger auch des öfteren mal Schlagzeug/Percussion höre.
Ich hätte folgendes Modul zu Hause ( fürs Edrum )
http://www.musicstor...-/art-DRU0010317-000
ließe sich dieses evtl als Audiointerface/Soundkartenersatz verwenden ? Über den Pc Musik darüber laufen zu lassen mache ich auf jeden Fall regelmäßig, allerdings spiele ich diese dann über Kopfhöhrer ab.
Außerdem müsste ich noch wissen wie das bei den Adam Artist Boxen und den Nubert aussieht, könnte ich diese ohne Zubehör an den PC anschließen bzw. macht es für mich um bei Adam zu bleiben, mehr Sinn mich nach den Normalen oder nach den Modellen der Artist Reihe umzusehen?
mA5Ximus
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Dez 2011, 14:56

Musicseemscomplicated schrieb:

Außerdem müsste ich noch wissen wie das bei den Adam Artist Boxen und den Nubert aussieht, könnte ich diese ohne Zubehör an den PC anschließen (...)

Ja, die beiden können über USB angeschlossen werden.

Vergleichstest hier im Forum: nuPro A-20 VS Adam ARTist 5


Musicseemscomplicated schrieb:
(...) bzw. macht es für mich um bei Adam zu bleiben, mehr Sinn mich nach den Normalen oder nach den Modellen der Artist Reihe umzusehen?

Die Artist sehen 'wohnraumtauglicher' aus. Ob das und etwaige Klangverbesserungen(?) durch den USB-Anschluss den Aufpreis wert sind vermag ich nicht zu beurteilen.

Da meine direkt vor einer Wand stehen, ging ich davon aus, dass nach vorne öffnende Bassreflexöffnungen für diese Situation besser geeignet seien. Ob das aber tatsächlich relevant ist - ich weiß es nicht!
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 16. Dez 2011, 18:01
Das sie einen USB Anschluss haben ist klar, nur was mir immer nochnicht ganz klar ist:
Sind die Artist Boxen nicht auf eine gute Soundkarte angewiesen?
Und ersetzt ein Audio Interface eine Soundkarte oder sind das 2 verschiedene Dinge die man beide benötigt?
Wenn man das beides bei den Adam Artist nicht bräuchte würde sich der etwas höhere Preis ja egalisieren, da man kein Zubehör mehr kaufen müsste.
Oder ( wenn man bei den Artist sonst nichts braucht und ne onboard Soundkarte reicht )
wäre der Ton dann schlechter als bei den "normalen" Adam+Zubehör?
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 16. Dez 2011, 18:08
wenn du die per usb betreibst würden die im pc als soundkarte erkannt. die haben einen eingebauten dac.
mA5Ximus
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 16. Dez 2011, 18:15
Den Einfluss eines Audio-Interfaces kann ich mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen. Da müsstest du die Klangfetischisten fragen "wie viel" so ein Teil an Klangperformance bringt.

Ein befreundeter Toningenieur und auch der Berater im Musikfachgeschäft meinten beide, ich bräuchte kein Audio-Interface. Und bis jetzt vermisse ich auch nichts.

Vielleicht meldet sich ja jemand aus dem Forum, der das mal "objektiv" getestet hat ...
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 17. Dez 2011, 16:45
Ok kann mir da jemand weiter helfen?
pecus86
Stammgast
#28 erstellt: 18. Dez 2011, 14:43
Ein Interface (oder DAC) mit regelbaren Ausgängen ist für aktive Lautsprecher ohne "vollwertige" eigene Lautstärkeregelung schon sinnvoll. Je nach erforderlicher Funktions- und Anschlussvielfalt (und Voodoofaktor) wirds dann eben teurer.

Soweit ich das gesehen habe, kannst du die Lautsprecher über den (regelbaren) Master OUT am Roland anschließen. Alternativ hilft auch ein Blick ins Handbuch.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 20. Dez 2011, 18:52
Ich hab mich noch ein wenig informiert und habe mich für aktive Nahfeldmonitore entschieden.
Nach dem ich diesen Thread gelesen habe,

http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=16&t=2048

wo die Adam A5x+Sub sehr gelobt wurden und hier im Thread die Vorteile größerer Boxen ( ohne Sub ) genannt wurden, habe ich mich entschieden dieses Experiment kurz nach Weihnachten im Musicstore selber zu machen um zu sehen was für meine Ohren besser klingt.
Außerdem werde ich noch 2-3 andere Hersteller von aktiven Nahfeldmonitoren in diesem Segment testen.
Könntet ihr mir evtl. 2-3 passende Subs vorschlagen die ich dazu testen könnte?
Sub kommt dann Budget bedingt eh erst in 2-3 Monaten oder evtl. auch direkt wenns mit den Monitoren nicht so teuer wird^^
Wichtig wäre mir dabei vorallem ein guter Tiefgang und der Sub sollte halt den Tiefmitteltöner der Monitore entlasten können bei den Mitteltiefen Frequenzen. ( denke so um die 80-100 Herz als Trennfrequenz ist realistisch oder? )
Preislich sollte der Sub auch nich zu hoch liegen sind 400€ da realistisch?
Erik030474
Inventar
#30 erstellt: 20. Dez 2011, 20:09

Musicseemscomplicated schrieb:
Ich hab mich noch ein wenig informiert und habe mich für aktive Nahfeldmonitore entschieden.
Nach dem ich diesen Thread gelesen habe,

http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=16&t=2048


Aber nicht die von mir weiter oben empfohlenen Lautsprecher vergessen!


denke so um die 80-100 Herz als Trennfrequenz ist realistisch oder?


Ich würde eher auf eine Trennfrequenz von 60 - 80 Hz hinarbeiten.

Ein Freund von Sub-Sat-Kombis bin ich aber auch nicht, ein Setup mit entsprechend potenten Hauptlautsprechern ist deutlich einfacher zu handhaben.

Die EVENT, ADAM A8 und auch die MACKIE bieten da das entsprechende Potential. Einen Hörtest wäre - wo du schon im Aktivforum unterwegs bist dürfte dir der nicht entgangen sein - auch die ABACUS Abox 10 wert.
Musicseemscomplicated
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 29. Dez 2011, 00:14
Heute habe ich meinen geplanten Ausflug zum Musicstore nach Köln gemacht und wollte euch mal (kurz) von meinen Eindrücken berichten:

Leider war es recht voll, allerdings bekam ich trotzdem die Möglichkeit einige Boxen anzuhören und wurde gut beraten.
Es war auf jeden Fall ein spannender Tag ich hätte mir nicht träumen lassen dass die Unterschiede zwischen den Boxen derart groß sind wobei es nicht leicht für mich war diese Unterschiede als "besser" oder "schlechter" zu definieren.
Meine Eindrücke waren natürlich sehr subjektiv und ich kenne im Vergleich zu den meisten von euch auch keine High End Anlagen die ich als Referenz hätte nehmen können. Ich habe zu Beginn noch mit und ohne zugeschaltetem Sub getestet, allerdings fand ich den Klang auch nicht sonderlich homogen und mir wurde vom Verkäufer auch empfohlen in einem nicht optimierten Wohnraum besser zu potenteren Boxen zu greifen als zu einem Sub da das leichter zu händeln sei.
Also habe ich dann ausschließlich ohne Sub getestet.


Kandidaten:
1) Genlec 8010,8020,8030,8040
2) Adam A5x und A8x ( A7x war leider nicht zum anhören da )
3) Mackie HR 624 MKII
4) JBL LSR 2328P
5) Yamaha HS 80M
6) KRK rp5 G2 und KRK RP10-3 Rokit
7) Event 20/20


Eindrücke:

1) Die Genelec Boxen gefielen mir insgesamt vom Klang her am besten, da sie alle Musikrichtungen für meine Ohren so spielten wie es sein sollte. Allerdings, mal abgesehen von den 8040ern so ziemlich ohne Bass. Die 8040 ist auch mein persönlicher "Tagessieger" bei ihr gelang es mir nicht, eine Schwäche auszumachen, allerdings spielt sie auch Preislich in einer anderen Liga. Die 6010 ist einfach zu klein und das hörte man ihr auch an ( kein Bass und einfach ein etwas zu "flacher" Sound ). Die 6020 und die 6030 waren sich sehr ähnlich, weshalb ich mich innerhalb dieses Duos für die 6020 entscheiden würde. Das bischen an Bass, das die 6030 mehr lieferte ist für mich den Mehrpreis einfach nicht wert, andere Unterschiede konnte ich nicht feststellen. Ich musste übrigens bei allen Genelecs am PC sehr hoch aufdrehen und den Pegel raufzubekommen, außer halt bei der ganz großen. Die 6040 ist wie gesagt klarer Tagessieger nur ist es auch unfair diese hier miteinzubeziehen da sie preislich in der nächsten Liga liegt und wenn ich mich entschließen sollte mein Budget auf max. 2000€ anzuheben würde man evtl. auch einen "würdigen Gegner" finden ( die Möglichkeit besteht leider... )


2) Die Adams waren quasi mein Favorit bevor ich den Laden betrat und sind ihrer "Favoritenrolle" teilweise wirklich gerecht geworden. Gerade bei ruhigeren Stücken, im Besonderen solchen ohne Gesang zeigten sie ihre Stärken durch die besten Höhen im Test ( wobei dort die Unterschiede kleiner waren als bei den Mitten und im Bass ) und schön definierte aber recht "unspäktakuläre" ( im Positiven Sinn ) Bässe. Partyboxen sind die Adams sicher nicht aber laut kann die große Adam auf jeden Fall aufspielen und auch ihr kleiner Bruder bringt "ausreichend" Druck für humane Pegel.
Was mir an den Adams nicht gefiel war eine gewisse "Dämpfung" beim Gesang ins besondere tiefe Männerstimmen kamen sehr bedeckt rüber. vom Konzerterlebniss, sprich räumlichem Klang befanden sich die Adams im oberen Mittelfeld dieses Tests hinter den Event 20/20.
Ich persönlich würde bei Adam wohl die A5x wählen, da sie ein wirklich gutes Preis/Leistungsverhältniss bot. Die A8x wäre mir preislich zu nah an der um längen besseren Genelec 8040, ( wie gesagt ist natürlich alles Subjektiv ) und bot "nur" etwas mehr Bass/Pegel/ "Bühne" als die A5x das wäre es mir nicht wert, wenn man andere Präferenzen hat kann ich es aber durchaus nachvollziehen wenn man die Größere bevorzugt, evtl. kämen für mich auch die A7x in Frage da noch nicht ganz so dicht an den großen Genelec ( preislich ).

3&4) Hier kann ich mich eigentlich kurz fassen...
Jede der beiden Boxen kurz angehört, aber beiden konnten mich nicht überzeugen.
Auf Grund dessen möchte ich hier auch nicht viel zu schreiben, sie entsprachen klanglich einfach nicht meinem Geschmack, trotzdem kann ich mir vorstellen das sie für andere Leute durchaus Super klingen können, daher habe ich sie schnell wieder zur Seite gestellt um den langen Musicstore Aufenthalt nicht noch verwirrender zu machen als er eh schon war...

5) Die Yamaha würde ich mal als Adam mit kleinen "Schönheitsfehlern" bezeichnen^^
Ich fand den Klang durchaus dem der Adams sehr ähnlich, nur das die Höhen nicht ganz so klar waren ( minimal ) und es ihr im Vergleich zur großen Adam an Bass fehlte. Im Vergleich zur kleinen Adam bot sie aber meines erachtens mehr Bass. Das oben geschilderte Problem der "bedeckten" Stimmen hatte allerdings auch die Yamaha.
Im Vergleich zur Adam A5x muss man sich entscheiden:
Die super klaren Höhen der Adam, oder den etwas "fetteren" Bass der Yamaha, in meinem Fall würde die Wahl wohl auf die Adam fallen.

6) Die rp5 habe ich ähnlich wie die Boxen von Mackie und JBL nur mal ganz kurz angehört, aber mich aus anderen Gründen dagegen entschieden. Die KRKs sind einfach erstaunliche "Partyboxen" mit denen man sicher viel Spaß haben kann, nur sind sie halt einfach nicht das wonach ich gesucht habe.
Die große KRK fesselte mich dann doch etwas länger.
Sie ist irre lautstark auch schon bei ganz geringen Einstellungen am PC. Sie hatte schöne Höhen, Mitten und Bässe und überwätigte einen mit ihrem kraftvollen Klang. Auch die Instrumente konnte sie klar trennen. Allerdings hatte sie entwas metallisches oder rauschiges im Klang, ich kann es nicht so richtig beschreiben, auf jeden Fall war es die einzige Box bei der es mir auffiel, auch die kleine KRK hatte dieses Problemchen nicht. Ein weiteres Problem waren die Frequenzübergänge zwischen Tief/Mittel- und Hochtöner. Man konnte immer exakt hören aus welchem "Töner" ( wie heißen die Dinger eigentlich ?? ) der Ton kam, das machte den klang etwas unrund.

7) Leider habe ich die Event erst gesehen als ich wieder fahren wollte, aber ich habe denke ich dennoch einen guten Eindruck von dieser Box gewinnen können.
" beeindruckend schöne Matsche " , das wäre meine Beschreibung für diese Box.
Sie ist der "Konzertmeister" unter den getesteten Boxen. Keine andere Box vermochte es solch eine Bühne zu schaffen, auch die 6040 nicht. Ich hatte das Gefühl in einem 3* so großen Raum zu sitzen und ein Konzert dargeboten zu bekommen. Allerdings ging dieser große Vorteil stark zu gunsten ihrer Feinauflösung. Sie produzuzierte irgendwie eine Tonsoße, diese war allerdings echt schön und hüllte einen quasi in die Musik ein. Wer abend nach der Arbeit zum abspannen ein par Chill Out/Pop Tracks hören will und dabei nicht mega analytisch vorgeht, der wird diese Box lieben:)
auch der Bass ist ziemlich ordentlich.

Fazit:
Immer noch keine neuen Boxen aber eine Menge an neuen Eindrücken.
Ich lass mir mal n par Tage Zeit und denk nochmal drüber nach was für mich am besten passt.
Als Preis/Leistungs Sieger sind die Genelec 6020 und die Adam A5x im Rennen.
Auch die Event 20/20 ist noch nicht raus sie war einfach die Individuellste im Test, wobei ich denke das sie im Hifi Handel wohl besser aufgehoben wäre als im Studio.
Die Alternative zu diesen "Vernunftssiegern" , wäre eine Ausweitung des angedachten Budgets, da ich das Gefühl hatte die Genelec 6040 spielen in einer anderen Liga. Das es in dieser Liga bestimmt wieder einige gute Konkurenzboxen gibt kann ich mir schon denken...

Vielen dank an alle die mir bei meiner Suche und Vorauswahl behilflich waren!!!


[Beitrag von Musicseemscomplicated am 29. Dez 2011, 00:15 bearbeitet]
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