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Flac-Dateien von Mediaplayer auf LS Arcus AS 8: digitaler Verstärker sinnvoll?

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Autor
Beitrag
RC1966
Neuling
#1 erstellt: 22. Feb 2012, 23:14
Hallo,

meine Klassik-Sammlung liegt als FLAC-Dateien auf einem Mediaplayer Raidsonic IB-MP3011plus (Chip: RealTek RTD1185). Als LS habe ich Standboxen Arcus AS 8. Gesucht wird ein neuer Verstärker.

Bringt ein Verstärker/Receiver mit Digitaleingang, bspw. Onkyo A-5VL oder TX-8050, oder Teac A-H01 eine hörbare Verbesserung gegenüber einem analogen Verstärker?

An den digitalen Verstärker würde ich logischerweise den Player digital-optisch anschließen, sodass erst der Verstärker die D-A-Wandlung macht. Beim analogen Verstärker müsste ja schon der (vermutlich weniger hochwertige) DAC des Players das Signal wandeln.

Hört man den Unterschied, oder gilt die alte Regel, dass der Klang fast nur von LS und Raumakustik bestimmt wird?

Danke für eure Meinungen!

Ralf
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 23. Feb 2012, 08:08

RC1966 schrieb:
An den digitalen Verstärker würde ich logischerweise den Player digital-optisch anschließen, sodass erst der Verstärker die D-A-Wandlung macht.


Hallo Ralf,

der Gedanke an sich ist gut. Unter den genannten Modellen verstecken sich unterschiedliche Produktkategorien:

1. Schaltverstärker (häufig als "Digitalverstärker" bezeichnet, arbeitet aber analog) mit eingebautem Digital-/Analogwandler = Onkyo A-5VL und Teac A-H 01
2. konventioneller Class-A-/B-Verstärker mit analogem Empfangsteil, eingebautem Digital-/Analogwandler und Netzwerkfunktion für Streaming und Internetradio = Onkyo TX-8050

Jedes dieser Geräte nimmt wie von Dir gewünscht ein Digitalsignal nach dem Verfahren "Sony-/Philips Digital Interface" entgegen, wandelt es in ein Analogsignal und verstärkt dann analog. Onkyo A-5VL und Teac A-H 01 arbeiten als Schaltverstärker mit wenig Wärmeentwicklung, zeigen sich aber prinzipbedingt speziell im Hochtonbereich anfälliger gegenüber Impedanzschwankungen als die meisten konventionellen Transistorverstärker. Du benötigst also als Unterstützung zur Kaufentscheidung User, die eine Einschätzung zum Impedanzverlauf Deiner Boxen abgeben können. Oder entscheidest dies über eine Hörprobe. Manchmal kann ja die "richtige Fehlanpassung" durchaus den Geschmack treffen.

Der Onkyo TX-8050 böte funktional die Möglichkeit, eine Netzwerkfestplatte als Musikquelle zu betreiben und deren Steuerung über die Fernbedienung und das eingebaute Display vorzunehmen. Ob das Ganze Deinem klanglichen Anspruch genügt, bzw. die genannten Modelle das Klangpotenzial Deiner Boxen (ich gehe davon aus, dass die Boxen zu Raum und Hörgeschmack passen und korrekt aufgestellt sind) heben, kannst Du nur durch eigene Hörvergleiche heraus finden. Mit dem Onkyo A-5VL habe ich bspw. die Erfahrung gemacht, dass dessen eingebauter D-/A-Wandler nicht die Möglichkeiten des Verstärkers an sich ausschöpft. Sprich: Mit einem externen PS Audio DL-III oder Atoll DAC-100 und analoger Verkabelung ging ein Hauch mehr an klanglichen Details. Sein Geld (ab 299 EUR) ist er aber meiner Meinung nach in jedem Fall wert. Wenn er zu den Boxen passt.


RC1966 schrieb:
Bringt ein Verstärker/Receiver mit Digitaleingang, bspw. Onkyo A-5VL oder TX-8050, oder Teac A-H01 eine hörbare Verbesserung gegenüber einem analogen Verstärker?


Nein. Zumindest nicht, wenn es der Idee geschuldet ist, auf dem Signalpfad möglichst lange "digital" zu bleiben. Prinzipiell kannst Du mit einem Schaltverstärker genau so gute Ergebnisse erzielen, wie mit einem Röhrenverstärker oder mit einem herkömmlichen Transistorgerät.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 23. Feb 2012, 08:10 bearbeitet]
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