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Optimale Lösung für geringe Lautstärken ?

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groebner
Neuling
#1 erstellt: 08. Apr 2012, 17:48
Servus Miteinander,

Ich bin auf der Suche nach einer neuen Anlage (Elektronik und Lautsprecher). Seitens Anlage finde ich aufgrund des Konzepts die CD Tuner Linn Classik Music (habe ich vor Jahren mal zusammen mit der Katan gehört und hat mir gut gefallen) oder AVM Inspiration C8 recht ansprechend. Bei den Boxen könnte ich mir die Dali Ikon 5 MK II, die Nubert nuVero11, oder B&W CM5 vorstellen, von dem was ich bisher gelesen habe. Mein Problem ist, dass ich recht weit zu fahren hab bis zum nächsten HiFi Laden und es daher mit umfangreichem Probehören wahrscheinlich nicht so einfach wird, weswegen ich vorab eine überschaubare Anzahl von sinnvollen Setups zusammenstellen will, die ich dann vor Ort vergleichen möchte. Vielleicht sind die von mir ins Auge gefassten Lösungen für meine Bedürfnisse aber auch vollkommen ungeeignet ? Ich bin für alle Vorschläge offen !

Wichtig sind mir folgende Punkte:

Dynamische und genaue Abbildung der Musik ohne übertrieben analytischen "Lupen" Effekt und tiefe Bässe bereits bei geringer Lautstärke (richtig laut höre ich nie). Die Musik sollte sich gut van den Laustprechern lösen und die Anlage sollte im Oberton Bereich nicht verven. Die Lautsprecher sollten unkritisch bzgl. der Aufstellung sein. Und das alles, wie gesagt, bereits bei geringer Lautstärke.

Freu mich auf Eure Rückmeldungen !

Markus
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 08. Apr 2012, 18:30

Vielleicht sind die von mir ins Auge gefassten Lösungen für meine Bedürfnisse aber auch vollkommen ungeeignet ?


Ich würds mit nem Verstärker probieren der ne Loudness-Funktion hat.
SFI
Moderator
#3 erstellt: 08. Apr 2012, 18:51
Servus,

so eine Nubert mit ATM wäre doch ganz nett, da kannste dann deinen Geschmack individuell einstellen.
Octaveianer
Stammgast
#4 erstellt: 08. Apr 2012, 20:41
guten abend Markus,

wo liegt den Preislich Dein Limit ?
groebner
Neuling
#5 erstellt: 08. Apr 2012, 22:26
Danke für die Antworten einstweil ...... .

Ich hab bisserl im Forum rumgestöbert und gesehen, dass meine Anfrage im Vergleich doch recht indifferent ist - sorry hierfür.

Loudness kenn ich schon und hatte mein aktueller Amp auch bereits - sogar regelbar - ist aber nicht das, was ich mir vorstelle.

Ich versuch mal das an Beschreibung nachzuholen, was ich im Vorfeld versäumt hab. Aktuell höre ich über die schon in die Tage gekommene Kombination aus YamahaAX-390, Harman Kadon HD 710 und Magnat TriStrar. Das Ganze hat auch mäßig gut funktioniert, obwohl ich - seit ich mal die Linn hörte - wusste, dass es eher das untere Ende der Fahnenstange ist. Aber immerhin löst sich die Musik von den Boxen und in einem kleinen Raum gings so weit ganz gut. Nun sind wir umgezogen und die Räumlichkeiten haben sich stark verändert und gleichzeitig möchte ich auch wieder mehr Musik hören, was wiederum das Qualitätsthema in den Vordergrund bringt.

Ich bin relativ breit gestreut, was meinen Musikgeschmack angeht. Von Pink Floyd über Red hot Chili Peppers und Fu Fighters, Guano Apes, Everlast und Santana gehts vorbei an Faithless, Bran Van und Davit Guetta. Ich mag aber auch die Brandenburgischen Konzerte von Bach, Jaco Pastorios oder ........ . Schwerpunkt liegt aber sicher bei der ersten Fraktion.

Der Raum ist glaube ich eher schwierig: 6 x 5 m, Holzdielenboden und 80 % Fensterfläche bei einer Raumhöhe von 2,80. Dazu geht das Zimmer nahezu nahtlos über in den Rest des Untergeschosses, dass eigentlich - so bisserl Loft-mäßig - aus einem großen L-förmigen Bereich besteht und rund 90qm hat und Deckenhöhe bis 3 m. Das Ganze nach oben noch mit einer Galerie verbunden, da gehts dann 6 m hoch (gerne Bilder, wenn benötigt). Aktuell wäre es aber so, dass wir im 30 QM Wohnzimmer hören würden mit einem Abstand zu den Lautsprechern von rund 3m. Ich hab gelesen, dass es Lautsprecher gibt, die extrem auf den Aufstellungsort reagieren. Da ich mich hier unsicher fühle, würde ich Lautsprecher bevorzugen, die diesbezüglich etwas toleranter sind. Abstand von der Wand ist anpassbar.

Die Frage nach dem Limit. Ja, die habe ich mir auch gestellt und bin nicht ganz sicher. Ist eher eine Frage nach Preis Leistung, glaube ich. Ich würde ne gebrauchte Loewe (Linn) mit passenden Lautsprechern nehmen, wenn es gut klingt, wenn es aber die AVM sein soll, bin ich auch nicht abgeneigt. Es muss auch nicht unbedingt eine baulich so kompakte Anlage sein - ich war nur durch den Eindruck der Linn Classik damals eingefangen und hab an diesem Ende angefangen das Ganze wieder aufzuspinnen. Ich denke, bei 7000 ist dann definitiv schluss.

Wie gasagt, ich hätte gerne was, was auch leise funktioniert. Ich hab früher als Bassist sehr viel Musik gemacht und mir dabei Gehörprobleme zugezogen (drum hab ich lange nur gnz wenig Musik gehört), ich komme mit meinen Problemen aber immer besser zurecht und Musik macht mir - mit dem Problem des Lautstärkenlimits - wieder Spass, was mich zu der neuen Anlage und damit zu meiner Anfrage treibt.

Vielleicht bin ich damit ausreichend genauer geworden, so hoffe ich jedenfalls.

Danke Euch und liebe Grüße,

Markus
Pannekopp1989
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Apr 2012, 01:02
mhh... schwierig.

die aufstellung ist nie unkritisch, doch bei diesen maßen und genügend wandabstand sind die bässe meist nicht das problem, sondern der hochton und da reagieren eigentlich alle boxen empfindlich.

bei so viel glasfläche wären lautsprecher gut die relativ stark bündeln.

denn der indirekte schall macht das klangbild diffus.

kann mich aber bis auf breitbänder nur auf herstellerangaben stützen und da will ich keinen unsin erzählen.
rein vom prinzip bündeln airmotiontransformer stark, aber auch breitbänder.

zum leisehören hätte ich gerne eine PMC twenty 24.
die transmissionline soll auch bei kleinen pegeln schönen bass machen.
wie es mit der bündelung aussieht weiß ich nicht.
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 09. Apr 2012, 09:56
Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass Du nicht unbedingt den ganzen Raum mit Klang ausfüllen möchtest/musst, sondern das sich dies im wesentlichen auf deine Musikecke reduziert. Bei deinem Budget und deiner Klangvorstellung würde ich mal die Kombi Naim Elektronik mit Kudos Lautsprechern ins Visier nehmen. Ich konnte vor kurzem z.B. mal die Kudos C2 mit dem Naim UnitiQute hören.... Das war gerade bei geringen Lautstärken ein absoluter Traum...

Gruß
Bärchen
groebner
Neuling
#8 erstellt: 20. Apr 2012, 09:41
Hallo zusammen,

zunächst vielen Dank für Eure Antworten. Dann wollte ich noch ein wenig über meine Fortschritte berichten:

AVM mit Martin Logan: Transparent aber irgendwie "zergliedert". Die Musik kommt nicht aus einem Guss, sondern ich hatte das Gefühl, dass das Fundament nicht mit den Mitten und Höhen harmonietrt, es stabd irgendwie für sich allein. Ausserdem hat es sich oftmals müde angehört, ohne groove.

AVM mit Focal Boxen. Hat schon gegroovt, aber die Bässe waren irgendwie etwas schwammig. Das Ganze auch noch mit Naim, aber da hat mir der Klang mit beiden Lautsprechern nicht gefallen.

Dann eine ganz andere Linie:

Erst ein Ayon Röhrenverstärker mit den Martin Logan. Etwas müde. Dann der Octave V40 mit KT 88 Röhren an der Martil Logan - Welten !! Auf einen Schlag Dynamik. Aber immer noch die "Zergliedertheit" der Musik. Dynaudio Boxen - hmmmm. Und noch ein paar andere, hab vergessen was es war.

Und dann die Traumkombination aus Vorführgeräten: Verstärker Octave V40 SE mit KT 88 Röhren, CD Player Raysonic CD138, an Verity Audio FINN Lautsprechern. Der Waaaaahnsinn !! Enormer groove und Dynamik schon bei ganz geringer Lautstärke. Trockene, tiefe Bässe und das ganze derart lebendig und gräumig - hat mich umgehaun.

Vor dem Hintergrund, was ich in den letzten 2 Wochen alles über HiFi gelernt habe, kommt mir meine ursprüngliche Anfrage absolut beknackt vor ! Man kann nur eins tun: Hören, hören, hören !! Es gibt so viele individuelle Faktoren ..... wahnsinn. Ich hatte das Glück bei zwei Händlern und bei Beratern mit unterschiedlichen Ansätzen hören zu können, wobei sich das Equipment zum Teil überschnitten hatte. Keiner der Berater hatte mich in irgendeine Richtung gedrängt, sondern immer nur auf meine Kommentare zur jeweiligen Kombination reagiert und das Setup entsprechend verändert, bis wir schließlich am Ziel waren. Mein Budget ist jetztz zwar gesprengt, aber ich bin wirklich begeistert !! In 2 Wochen hab ich dann alles daheim - ich kanns kaum noch erwarten ....... .

Liebe Grüße,

Markus
XdeathrowX
Inventar
#9 erstellt: 20. Apr 2012, 09:48
Beim Thema Leise-Hören muss ich immer an die ZU Audio Omen denken - ist ein exotischer Breitbänder aus dem US und A. Erfahrungen wurden im fremden Forum beschrieben Pauls Reference ZU Audio Omen soll an kleinen feinen Röhren super klingen
Octaveianer
Stammgast
#10 erstellt: 20. Apr 2012, 14:01
AVM mit Martin Logan: Transparent aber irgendwie "zergliedert". Die Musik kommt nicht aus einem Guss, sondern ich hatte das Gefühl, dass das Fundament nicht mit den Mitten und Höhen harmonietrt, es stabd irgendwie für sich allein. Ausserdem hat es sich oftmals müde angehört, ohne groove.



Tausche den AVM gegen eine Octave V-70 + Super Black Box ( evtl. sogar gebraucht? ) mal aus

welche Martin logan hast gehört?

Gruß
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 20. Apr 2012, 14:30
Ich empfehle "zur Kontrolle" nochmal blind probehören an nem T-2024 Tripath.

Yamaha AX 390 zu Octave V40 SE könnt dann doch... naja, lassen wir das.


[Beitrag von Detektordeibel am 20. Apr 2012, 14:31 bearbeitet]
Octaveianer
Stammgast
#12 erstellt: 20. Apr 2012, 15:13
@Detektordeibel das ist dann ein anderer thread
groebner
Neuling
#13 erstellt: 12. Mai 2012, 16:01
Hab jetzt seit drei Tagen alles daheim und tüftel mit der Aufstellung rum. Obwohl ich sicher noch nicht die optimale Aufstellung der Lautsprecher gefunden habe (und ja die Komponenten noch lange nicht eingespielt sind) bin ich jetzt schon absolut begeistert !! Und das Ganze wie gewünscht bereits bei geringster Lautstärke - Hammer.

Platz- und Mobiliarbedingt hab ich jetzt mal mit nem gleichseitigen Dreieck von 3,5 m begonnen. Wandabstand ist noch ein Thema. Weiter weg ists transparenter, aber zu wenig Bass - näher an der Wand passts im Bassbereich, aber die Musiker rücken gefühlt enger zusammen. Verity empfiehlt bei meiner Raumhöhe rund 1,6 m Wandabstand. Ich hab jetzt gute 30 cm ..... .

Tipps ?
XdeathrowX
Inventar
#14 erstellt: 13. Mai 2012, 11:42
Was ist es denn für Equipment geworden?
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 13. Mai 2012, 11:49

XdeathrowX schrieb:
Was ist es denn für Equipment geworden?


wenn ich recht verstanden habe diese Kette


groebner schrieb:
Und dann die Traumkombination aus Vorführgeräten: Verstärker Octave V40 SE mit KT 88 Röhren, CD Player Raysonic CD138, an Verity Audio FINN Lautsprechern. Der Waaaaahnsinn !! Enormer groove und Dynamik schon bei ganz geringer Lautstärke. Trockene, tiefe Bässe und das ganze derart lebendig und gräumig - hat mich umgehaun.


Das diese Kombi gut klingt kann ich nachvollziehen. Ich habe die DIY Variante der Verity Audio Finn im Einsatz....
XdeathrowX
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2012, 15:00
@baerchen
Jupp, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

@groebner
Versuch doch mal ein nicht gleichseitiges Dreieck, bei dem der Basisabstand (Boxen zueinander) 0,8x der Länge zum Hörplatz beträgt bzw. spiele mit diesen Abständen.

Die 30cm Wandabstand sind allerdings, Aufgrund des Bassreflexrohres, wenig....

Hast du schon mit dem Endrehen der Lautsprecher experimentiert?
groebner
Neuling
#17 erstellt: 15. Mai 2012, 20:00
Ich hab jetzt auf 50 cm Wandabstand erhöht und mit dem Eindrehen der Lautsprecher experimentiert. Verity empfiehlt hier die Lautsprecher auf die Schultern auszurichten. Das hab ich auch probiert ist aber nicht ganz einfach. Bisserl zu weit nach innen und die Bühne fällt zusammen, bisserl zu weit nach aussen und das Ganze wird zwar sehr groß, aber in der Mitte wirds dünner ..... . Ausserdem hab ich bisserl Probleme mit den Höhen. Rechts ist der Raum offen und geht in in einen weiteren raum mit nach oben offener Gallerie über, links ist (so wie hinten) eine Menge Glas (große Fenster, ca. 85% der Fläche). Ich hab das Gefühl, dass es rechts einfach keine direkten Reflexionen gibt, weswegen die Höhen nur über den Direktschall des Lautsprechers rüber kommen. Könnte das so sein ?

Danke Euch !
XdeathrowX
Inventar
#18 erstellt: 15. Mai 2012, 21:25
Direktschall ist das, was du anstrebst - jede Art von reflektiertem Schall gilt es zu vermeiden. Deine letzte Frage kam bei mir jetzt nicht eindeutig an....

Link zu Aufstellungshinweisen


[Beitrag von XdeathrowX am 15. Mai 2012, 21:27 bearbeitet]
groebner
Neuling
#19 erstellt: 10. Dez 2012, 22:16
Hallo Zusammen,

Jetzt hab ich mich meine Stereoanlage schon über ein halbes Jahr und wollte jetzt nach der Einspielzeit (immerhin 400 h für die Lautsprecher) doch mal meine Erfahrungen berichten, die ich in den letzten Monaten gemacht habe.

1) Lautsprecheraufstellung: Ich hab die Lautsprecher glaube ich an fast jedem erdenklichen Ort in meinem Wohnzimmer aufgestellt, alles hin und her geschoben und hab jetzt den (rrelativ zu den Möglichkeiten) optimalen Aufstellort gefunden. Wandabstand seitlich rund 1,5m, nach hinten rund 1,1m, rund 18° eingewinkelt. Abstand Lautsprecher zu Hörabstand ca. 1,2. Leider hab ich genau am Hörort, wenn ich mich anlehne, einen deutlich vernehmbaren Verlust im Tiefbassbereich. Wenn ich mich nach vorne auf die Sofakante setze, ist es gut auch wenn ich aufstehe, wirds deutlich besser und das Ganze ist unabhängig vom Standort der Lautsprecher. Das ist aber die beste mögliche Lösung, alles andere gibt deutliche Verluste in der Dynamik, Auflösung oder Körper der Musik.

2) Verkabelung: Leider musste ich für die Aufstellung eine Todsünde begehen und meine 2x3m Black Rhodium Jive Kabel gegen - jetzt kommts - 2x15m Kabel tauschen. Ja, ich weiss, es ist eine Todsünde, aber es ging einfach nicht anders. Ich hab viel gelesen, welchen Einfluß die Kabel haben (oder auch nicht) und hab mich deswegen zuerst mal für eine kostengünstige Lösung mit 2x6qmm Kupfer/Silber Verdrahtung entschieden und nicht gleich 1000EUR auf den Tisch gelegt. Ich bilde mir ein, daß diese Verkabelung ein wenig den Punch aus den Bässen genommen hat. Kann es aber nicht beschwören. Vielleicht har sich noch die Auflösung minimal verschlechtert - aber auch hier kann ich nix beschwören.

3) Quellen: Da hab ich mir zu meinem Raysonic einen Plattenspieler gegönnt. Ein Koplettpaket von Project mit Orthophon Bronze und Evolution Tonarm und Röhrenvorverstärker. Absoluter Hammer, wie ich finde und eine deutliche klangliche Verbesserung zum CD Spieler - obwohl günstiger. Wesentlich konturierter und lebendiger und mit mehr Druck im Bass und das, obwol der Raysonic ja schon recht dynamisch spielen soll (hab keinen Vergleich an meiner Kette ..).

4) Röhren: Der V40SE bietet ja die Möglichkeit verschiedene Röhren zu verwenden - was ich auch musste, da der mitgelieferte Satz an KT88 von Svetlana leider aufgrund von Fertigungsproblemen nach 6 Wochen den Geist aufgaben. Ersetzt wurden sie Herstellseitig von Sovtec 6550. Diese fand ich zwar ganz gut, vor allem was die Dynamik im Bass angeht, aber doch recht kalt im Vergleich zu den KT88. Ich habe dann die 6550 winged C ausprobiert - Welten ! Totale Kontrolle im Bass und weit weniger kalt im Mittenbereich. Allerdings hab ich mir noch etwas mehr Bass gewünscht. Daher habe ich dann die KT88 Gold Lion ausprobiert, die eine weitere Bühne bescherten, aber weniger Druck im Bass. Aktuell hab ich KT120 drin - der Hammer !! Deutlich mehr Bass ganz guter Druck, leider etwas weniger Punch als die 6550, aber viel Fleisch am Knochen über den gesamten Frequenzbereich. Mein aktueller Liebling - mit dem Punch der 6550 winged C wären sie perfekt. Jetzt denk ich über die Super Black Box nach ...... . Ich muss sagen, das Ganze macht riesig Spass, aber die Folgekosten sind doch sehr deutlich, wenn man sich auf das Spiel mal eingelassen hat - da hätte ich mir nen Zettel mit den Nebenwirkungen auf der Verpackung gewünscht.

Interessant fand ich meine Erfahrungen in den Foren. Ich bin erstaunt, wie erbittert man hier um die "richtige" Meinung kämpfen kann und wie schnell es persönlich wird. Auch interessant für mich dabei, daß ich oftmals sehr ähnliche Beschreibungen bzgl. der Röhrencharakteristika gefunden habe nachdem ich meine Erfahrungen gemacht und mich mit meiner Partnerin darüber ausgetauscht hatte. Was die Kabel anbelangt bin ich immer noch unschlüssig, ob ICH einen deutlichen Unterschied höre - ich GLAUBE aber schon, dass meine Anlage bzgl. Transparenz und Punch ein ganz klein wenig Federn gelassen hat. Bei den Röhren bin ich sicher ! Auch wenn ich festgestellt habe, dass das Hören bei mir Tagesform abhängig ist und die gespielte Musik ebenfalls Einfluß auf die bevorzugte Röhre hat. Kompliziert - aber SEHR Spannend.

So weit meine Erfahrungen als Rookie.

Freu mich auf die staate Zeit und wünsch Euch allen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Liebe Grüße,

Markus
Octaveianer
Stammgast
#20 erstellt: 11. Dez 2012, 15:45
JUCHUUUU YEAH noch ein Octavianer

Gruß
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