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Canton GLE 470.2 an Pioneer A109 - Anfängerfrage

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Nymo
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 22. Mai 2012, 17:49
Als Einstieg in die HiFi-Welt habe ich meinem Sohn vor einiger Zeit einen Pioneer A109 als Verstärker gekauft, den er bis jetzt mit meinem alten Plattenspieler, eiinem CD-Player und meinen alten Boxen nutzt. Mehrere Zeugnisse und eine Konfirmation später will er nun bei den Latsprechern einen Riesensprung machen, nach Probehören tendiert er zu den Canton GLE 470.2.

Jetzt meine Anfängerfrage: Was ich mittlerweile nach Lesen im Forum verstanden habe ist laienhaft formuliert,, dass Leistung von Verstärker und Lautsprecher in einem gesunden Verhältnis stehen müssen. Ist die geschilderte Kombination aus Eurer Sicht sinnvoll (auch um später evtl. Beim Verstärker nachzulegen) oder ist der Verstärker so "schwach" dass die Gefahr die LS kaputt zu machen besteht? Habt Ihr evtl. Sogar Alternativen die ihr empfehlen würdet. Musikrichtung: Rock/Pop gitarenlastig der Raum hat ca. 15 m2 aber im Dachboden, also Dachschrägen.
Danke für die Unterstützung!
trude_a
Stammgast
#2 erstellt: 22. Mai 2012, 18:29
hallo,
generell ist es richtig, verstärker und lautsprecher müssen in einem gesunden verhältnis zueinander stehen.
die canton sollten mit dem pioneer noch harmonieren. andersrum: solange er den verstärker nicht an der lastgrenze laufen lässt und bässe dazusteuert garkein problem!
generell wären lautsprecher mit höherem wirkungsgrad dann sinnvoll (hörner)
klipsch hat hier gute besonders im bereich rock/pop sollten die mit wenig leistung bereits druckvoll spielen.
sonst pioneer verkaufen, günstigen gebrauchten alten yamaha auf ebay ergattern (ca. 80W RMS an 8ohm).
gruß
Nymo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Mai 2012, 20:45
Hallo zurück und Danke für Deine Antwort. Wenn der Junior mitspielt werde ich den KlipschVorschlag mal weiterverfolgen. Hast Du / habt ihr da Modelle die preislich im Bereich der Canton liegen? Gruß und Danke
trude_a
Stammgast
#4 erstellt: 22. Mai 2012, 22:40
hier das ist so das günstigste was ich auf die schnelle von klipsch gefunden habe
http://audio-markt.de/_markt/item.php?id=8968345903&
mit etwas handeln vl für 550€ zu haben. damit zwar immernoch teurer als die canton, aber ich denke der sohnemann wird mit den klipsch deutlich mehr spaß haben, mit zwei 8"ern kann er wenn er älter ist auch mal die ein oder andere party beschallen (:
gruß simon
Nymo
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Mai 2012, 16:46
Der Klipsch-Vorschlag spielt nach meinem Eindruck nochmal eine Liga drüber, trotzdem Danke, werde ich am Wochenende weiterverfolgen.
Was mich noch beschäftigt sind gerade drei Fragen:

Die Formulierung Lastgrenze: Können schon einmalige Spitzen die Boxen beschädigen können oder ist das eigentlich erst bei dauerhafter Ùberlastung möglich?

hast Du/habt Ihr andere Vorschläge in dieser Preisklasse mit dem genannten höheren Wirkungsgrad.

Und nicht zuletzt: Als Alternative wurde mir im Handel der ELAC FS 67.2 vorgeschlagen.Nach dem technischen Datenblatt (Verwendbarkeit an Verstärkern 4-8 OHM / empfohlenene Verststärkerleistung 20-150 W pro Kanal / Nominalimpedanz 6 Ohm / Minimalimpedanz 5,2 OHM ) müsste der doch gut zu dem Pioneer A109 passen - oder ist das nur Werbegeklingel?

danke Euch!
trude_a
Stammgast
#6 erstellt: 23. Mai 2012, 17:18
eigentlich hört man es, wenn der verstärker nicht mehr das bringt was ihm abverlangt wird. dann sollte man sich eben etwas unter dieser lautstärkeeinstellung aufhalten.
die elac sind aber auch um einiges teurer als die canton oder? (660€)
und ob die elac oder die canton dürfte gerade ziemlich egal sein: Empfindlichkeit 88 dB bei 2,83 V und 1 m.
88dB wird die canton auch haben. zumind nicht deutlich weniger.
alle boxen mit wirklich hohem wirkungsgrad sind nunmal hörner, und die meisten andern die nur auf wirkungsgrad gezüchtet sind haben oft nachteile im tiefbass.
das mit der verstärkerleistung ist nicht wirklich aussagekräftig. klar laufen sie mit 20W, bis zu einer gewissen lautstärke möglicherweise auch sehr gut, wenn man allerdings bis obenhin aufdreht, höhen und bässe rein, der verstärker "überfordert" ist könnte es durchaus wieder zu schäden kommen.
gruß
weimaraner
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Mai 2012, 17:50
Hallo,


das mit den Lautsprechern habt ihr anfangs ganz richtig gemacht,
ihr habt Probegehört.

Macht jetzt nicht den Fehler was auf gut Glück zu kaufen,
und stellt den Pio dabei auch nicht so weit in den Vordergrund,

Lautsprecher klingen sehr unterschiedlich.

Auf 15qm sollte die Leistung des Pio bei den meisten Lautsprechern ausreichen,
einfach dem Sohn einbleuen den Amp nicht über die Hälfte aufzudrehen,
wenn die Lautstärke dann nicht ausreicht macht man sich über nen anderen AMP Gedanken.

Auch bei Klipsch scheiden sich die Geister,
die Einen lieben sie,
die Anderen hasse sie.

Die RF 82 ist vllt etwas voluminös für den kleinen Raum ,
da reicht eine RF 62 DICKE!

Also,
weiterhin probehören,viel Spass dabei.



Gruss
Nymo
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Mai 2012, 22:33
Dann versuch ich erstmal eine Zusammenfassung

1 Der Pio wirds schon schaffen (das er es überhaupt in den Vordergrund geschafft hat ist die Sorge um die LS! Deshalb:)
2 Die LS werdens aushalten - wenns schlimm klingt : runterdrehen
3 vertraut auf Eure Ohren beim Lautsprecherkauf - und hört Klipsch LS an (sorry, für mich ist das regelrecht exotisch - ich bin gespannt)
4 die Preise in den großen Märkten (da liegen die von uns genannten LS sehr nah beieinander) und Preise im INet haben nicht unbedingt miteinander zu tun

Danke an die Tipgeber (passt das so?) Über weitere Hinweise freuen wir uns, Gruß und Danke
Stereo33
Inventar
#9 erstellt: 26. Mai 2012, 18:35
Ist der A109 überhaupt für 4 Ohm ausgelegt?
Ausserdem bezweifel ich daß es sich dabei um einen kompetenten Verstärker handelt,
aber für den Anfang reichts.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 26. Mai 2012, 19:18
Hallo,

sonst könnte er über 90 der lautsprecher gar nicht betreiben...

Man sollte zwar auf die Impedanz achten,
aber nicht überbewerten,
hier für den dens interessiert:

http://www.nubert.de/downloads/ts_impedanz.pdf


Gruss
Stereo33
Inventar
#11 erstellt: 26. Mai 2012, 19:20
Das habe ich schon gelesen. Ein guter Artikel.
Aber mir würde es missfallen 4 Ohm-Boxen (real vielleicht 3,5) an einen Verstärker zu betreiben
der real nur ~ 4,5-5 Ohm ab kann.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 26. Mai 2012, 19:31
Viele AVRs haben in der Bezeichnung auch 6 Ohm stehen,
und selbst echte 6 Ohm Lautsprecher sind seltener natur,
also nicht so eng sehen,
bei 2-3 Ohm wird dann mal richtig kritisch....

Gruss
Nymo
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Mai 2012, 19:46
Jetzt nochmal für mich: Ich dachte das kann für die Lautsprecher gefährlich sein - aber wie ihr jetzt klingt geht's um den Verstärker? Das der nur ein Einstieg ist und dann irgendwann was neues ran muss ist schon.
Stereo33
Inventar
#14 erstellt: 26. Mai 2012, 20:06
Wenn du dich beeilst:
http://www.alternate...40883/?tk=10&lk=2224

Der hat vor einer Weile noch 300-400 gekostet und läuft aus.
Der klingt auch einiges besser als der kleine Pio.

So lange du nicht zu laut hörst, sollte dem Verstärker aber nichts passieren.
Zu wenig Widerstand heisst, die Endstufe läuft mit zu hoher Spannung was
aber nicht immer Probleme machen muss.

Vielleicht hat Pioneer auch nur keine 4 Ohm angegeben um mehr 209R zu verkaufen ;-
Huberts
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Mai 2012, 20:46
Zudem würde ich dir zu den GLE490 raten. Da inzwischen die 2. unnötige Generation erschien (GLE490.2) sind sie teilweise gebraucht echt günstig zu ergattern.
Ich habe die GLE470 und GLE490 (je 1. Gen.) hier und der Unterschied ist zur Preisdifferenz vollkommen unverhältnismäßig.
GLE490 deutlich höhere Belastbarkeit.


Ist aber deine Entscheidung.



Gruß Huberts
Nymo
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 26. Mai 2012, 21:04
(ein wenig verzweifelt): gerne auch die 490. Ich habe nur keine Lust, dass die LS schrott werden weil der Verstärker nicht passt.
Nymo
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 26. Mai 2012, 21:10
Das soll nicht unfreundlich klingen!!!!! Aber mir geht's eben auch um die Kompatibilität von LS und Verstärker.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 27. Mai 2012, 05:59
Hallo,

mal grundsätzlich,
muss man unterscheiden zwischen Überlastung des Verstärkers,
wenn man z.B. zwei Lautsprecherpaare an einen Amp klemmt,
je 4 Ohm Paare,
dann verändert sich die Gesamtimpedanz auf 2 Ohm,
und das ist für einige Verstärker doch sehr heikel was bei hoher Lautstärke zur Überlastung des Amps kommen kann.

Das zerstören von Lautsprechern(Chassis),
geschieht doch zumeist durch Clipping,
der Verstärker liefert kein sauberes Signal mehr,

das krieg ich fast mit jedem Amp hin,
man muss nur weit genug aufdrehen,
beim einen Amp also früher,beim anderen später.

Wichtig ist IMMER vernünftiger Umgang mit der gesamten Anlage.

Zu den Canton,
die .2 Serie ist für mich die klar angenehmere Serie,
nicht mehr ganz so unangenehm spitz im Hochton wie bisher.


Gutmütig zum Verstärker wäre auch ne Klipsch RF 62,
sowie ne Elac FS 58 bzw. 68.

Wie schon gesagt,
die Lautsprecher können am Pio betrieben werden,
bis zu einer gewissen Lautstärke die auch nicht gering ist,
auch mit dem Denon geht das nicht doppelt so laut,nicht das das wer denkt.
Doppelte Lautstärke,zehnfache Leistung...

Gruss
Nymo
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 09. Jun 2012, 16:24
Wie Ihr empfohlen habt suchen und hören wir uns durch verschiedene LS. Heute - wohl eine Preisklasse höher - sind wir bei einer B&W 684 gelandet. Da mir der Hersteller eigentlich nichts sagt - habt Ihr zum Hersteller und speziell diesem LS eine Meinung? Euch Danke für die Unterstützung!
weimaraner
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Jun 2012, 00:01
Hallo,

B&W ist ein sehr bekannter Hersteller,
ne wichtige Frage,wie hat euch der Lautsprecher gefallen??


Gruss
Nymo
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 10. Jun 2012, 08:01
Ja das zu vergessen .... Wirklich gut hat sie uns gefallen, wirkte auf uns eher warm und präzise, und das bei verschiedener Musik. Die Canton hatte vergleichsweise "mehr Bumms", klang aber weniger warm, eher metallisch.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 10. Jun 2012, 08:09
Hallo,

das habt ihr schon richtig wahrgenommen,
das mit dem weniger "Bumms" würde sich in eurem kleinen Raum relativieren,
da hier der Bassbereich noch zulegt.

Eine B&W sollte man sich auch mal übers Wochenende nach Hause ausleihen können,
da weiss man dann genau was einen erwartet.

Gruss
Fanta4ever
Inventar
#23 erstellt: 10. Jun 2012, 08:24
Hallo,

als bekennender Dali Fan muss ich natürlich die Zensor 5 in den Raum werfen
Natürlich (am besten zu Hause) Probehören.

Den Pio kenne ich nicht, aber mit 40W RMS an 8 Ohm würde ich mir keine Gadanken machen.
Discopegel werden wohl nicht drin sein, aber ich denke die max. erreichbare verzerrungsfreie Lautstärke auf 15m² müsste schon ausreichend sein.

Gruß Karl
Nymo
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 19. Jun 2012, 17:21
Danke für die Tips und Hinweise: wie empfohlen haben wir viel gehört und schliesslich ist es die B&W 684 geworden. Der Verstärker bleibt erstmal aber auf jeden Fall brauchen wir neue Kabel. Deshalb - wie wichtig sind die und was würdet Ihr empfehlen (das Geld ist jetzt allerdings doch eher knapp).

Gruß und Danke
weimaraner
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 19. Jun 2012, 17:28
Glückwunsch zu den neuen Speakern,

Kabel,reicht 2x 2,5qmm von der Rolle.

Wenn du Cordial Kabel oder ein fertig konfektioniertes Kabel mit Bananas suchst,
da hätte ich noch was...seit ich aktivlautsprecher habe sind da welche arbeitslos.

Gruss
Stereo33
Inventar
#26 erstellt: 19. Jun 2012, 17:36
Ich rate vom Pioneer ab.
Er ist offiziell nicht für 4 Ohm freigegeben und leided häufiger an Defekten.
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