Alte Lautspecher besser als neue?

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Fastburn
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jul 2012, 14:04
Hallo alle, mich würde mal Interessieren wieso es immer heist das Lautspecher aus den 70er und 80er besser sind als heutige (mainstrem) ware? ich kann mir fast nicht vorstellen das heutige Lautspecher nicht mit denen von frühr mithalten können! (ich spechen nur von Stereo Lautspecher nicht Surround usw.)
Auch der preis ist bei Alten Lautspecher (in der bucht) immer extrem hoch!
Vllt. kann mir das mal jemand erklären.

Gruß
Chris...
sternendeuter
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Jul 2012, 14:25
Also ich würde mal sagen, dass heutige HiFi- LS locker mit älteren LS mithalten können. Vielleicht ist damit gemeint, das der Markt heutzutage von billig- LS überschwemmt wird (z.B. Logitech- PC Boxen, obwohl es da auch gute gibt), welche einfach schlecht klingen. Außerdem gibt es auch billige alte LS, da lassen sich definitiv Schnäppchen schießen. Wenn alte LS noch sehr teuer sind, gibt es dafür eigentlich nur 3 Gründe: 1.Es handelt sich um HiFi- Klassiker, 2.sie sind in sehr gutem Zustand und ihr Geld wert oder 3.die Marke wird zurzeit gehypet.
Soundfreak85
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jul 2012, 14:52
Ein weiterer Vorteil von älteren Lautsprechern ist die häuffig sehr breite Schallwand und ein großes volumen. Wie zum Beispiel bei der original Infiniti Kappa Serie (hier) Sind übringsten eines von den positiv Beispiel für alte Lautsprecher die ihr Geld wert sind. Solche Lautsprecher sind ja heute kaum noch zu bekommen und wenn dann doch mal kosten sie ein Vermögen.


[Beitrag von Soundfreak85 am 13. Jul 2012, 14:52 bearbeitet]
RaumKlang20
Stammgast
#4 erstellt: 13. Jul 2012, 15:04
Noch ein Vorteil war damals das bei der Akustik von Breitbandlautsprecher (z.B Summit typ 3050 nachträglich Heco) ein nicht
all zu tiefes Gehäuse aber mit breiter Schallwand ,recht viel Dämmung aus
Glaswolle verwendet wurde,was heutzutage ja nicht mehr so ist(z.B
Noppenschaum)
Ich glaube dies bringt ein feineren Klang ohne viel zu brummen und dröhnen.


[Beitrag von RaumKlang20 am 13. Jul 2012, 15:08 bearbeitet]
Fastburn
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jul 2012, 15:09
erstmal danke für eure meinung, welchen LS währen für einen Pioneer A-717 MKII und einer Raumgröße ca.30qm empfehlenswert? mir geht es dabei NICHT um Lautstärke sondern es soll sauber klingen aber nicht mehr als 300-400 Euro kosten! (paar)

Chris...
RaumKlang20
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jul 2012, 15:14
Wahrscheinlich Lautsprecher mit Kalottenmitteltöner und Kalottenhochtöner und Basskonus in guter Qualität wie Infinity Kappa.
RocknRollCowboy
Inventar
#7 erstellt: 13. Jul 2012, 16:10
Das Thema wurde schon öfter behandelt.

Das hier spuckt die Suchfunktion aus.

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Schönen Gruß
Georg
Möller
Stammgast
#8 erstellt: 13. Jul 2012, 16:19
Was soll den an einer " breiten " Schallwand gut sein ?

LG Stefan
Soundfreak85
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jul 2012, 16:32

Möller schrieb:
Was soll den an einer " breiten " Schallwand gut sein ? LG Stefan

Es passen große Chassis rein und die haben mehr Volumen zum atmen. Zudem hat die abstrahlung eine breitere Basis, so das der man dem Wandeinbau nahe kommt, was ohne zweifel am besten wäre. Es ist nämlich keine Bafflestep korrektur nötig und kantenreflexion werden geringer.


[Beitrag von Soundfreak85 am 13. Jul 2012, 16:33 bearbeitet]
Möller
Stammgast
#10 erstellt: 13. Jul 2012, 16:39
" Es passen große Chassis rein und die haben mehr Volumen zum atmen. Zudem hat die abstrahlung eine breitere Basis, so das der man dem Wandeinbau nahe kommt, was ohne zweifel am besten wäre. Es ist nämlich keine Bafflestep korrektur nötig und kantenreflexion werden geringer. "

Also das mit den grösseren Chassis, leuchten mir ja noch ein... obwohl man das bei neuen LS auch schön eleganter lösen kann, siehe Aurum Titan 6 z.B..

Das den Rst kenn ich genau umgekehrt, man hat eine flacherre Abstahlung, keine tiefenstaffelung
und heftige Kantenreflextionen, deswefen wurden die Fronten breiter LS früher auch oft mit Stoff oder Samt bezogen... ???


LG Stefan
Soundfreak85
Stammgast
#11 erstellt: 13. Jul 2012, 16:46
Wie das halt immer so ist, es gibt immer ien für und ein wieder. Ist vielleicht auch Philosophie.
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Jul 2012, 19:26
Man könnte immer weiter diskutieren, zu einem Ergebnis kommt man nicht.
Ich sage es mal so, es gibt heute viel Schrott auf dem Markt, den gab es aber auch schon früher. Nicht alles was alt ist, ist auch gleich gut
Aber die Leute wussten auch schon vor einigen Jahrzehnten wie man gute Ls baut. Meine derzeitigen haupt Ls sind fast 35 Jahre alte Yamaha NS-1000M, die meine nicht einmal 10 Jahre alten Klipsch rf-5 vom Thron gefegt haben.
Man kann es aber nicht pauschalisieren
RocknRollCowboy
Inventar
#13 erstellt: 13. Jul 2012, 19:37

Man kann es aber nicht pauschalisieren


Das sehe ich genauso.

Meine alten Heco Precision 400 haben die Klipsch Heresey III niedergemacht.
OK, der Vergleich ist nicht besonders real, da die Heresey ja eigntlich noch älter sind. (Die III´er sind aber noch aktuell Neu zu kaufen)
Hab also 2 alte Säcke miteinander verglichen.

Meine Meinung:
Wenn man guterhaltene alte LS kauft, hat man ein bedeutend besseres P/L Verhältnis als bei Neukauf.
Mann muss dazu aber auch sagen, dass Gebrauchtkauf immer ein bestimmtes Risiko darstellt.
Bei den Heco´s kratzte anfangs eine Mitteltonkalotte.

Schönen Gruß
Georg
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 13. Jul 2012, 20:55

Bei den Heco´s kratzte anfangs eine Mitteltonkalotte.


Genau das Problem hatte ich bei meinen auch. Ließ sich aber mit Hilfe von Sinustönen und lockern der Frontplatte recht leicht beheben.

Im übrigen bin ich auch Stolzer Besitzer zweier Ketzer Päärchens. Einmal die Ur Version, und einmal die aktuelle.

Ich sollte wirklich aufhören so viele Ls zu "bunkern". Ich habe bald schon mehr Ls als meine Freundin Schuhe
weimaraner
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Jul 2012, 21:36

Fastburn schrieb:
erstmal danke für eure meinung, welchen LS währen für einen Pioneer A-717 MKII und einer Raumgröße ca.30qm empfehlenswert? mir geht es dabei NICHT um Lautstärke sondern es soll sauber klingen aber nicht mehr als 300-400 Euro kosten! (paar)

Chris...



Hallo,

dafür bekommt man mit Glück schon ein Paar Quadral Montan mit den genialen Bändchenhochtönern......


Gruss
RocknRollCowboy
Inventar
#16 erstellt: 14. Jul 2012, 00:29
Hallo P.W.K. Fan.


Im übrigen bin ich auch Stolzer Besitzer zweier Ketzer Päärchens. Einmal die Ur Version, und einmal die aktuelle.


Ich kenne nur die aktuelle Version der Ketzer.

Mich würde Deine Meinung zum Vergleich der 400er Hecos zu den aktuellen Hereseys interessieren.
Von der Größe her kann man sie ja gut vergleichen.
Ungefähr gleiches Volumen, 30cm Baßtreiber bei beiden.

Bei den Hecos fiel mir ein besserer Tiefgang auf.
Bei gitarrenlastiger Rockmusik hatte die aktuelle Heresey die Nase etwas vorne.
Im Gesamtkonzept fand ich aber die Hecos für mich angenehmer.

Schönen Gruß
Georg
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 14. Jul 2012, 11:56
Im Vergleich gefallen mir die Klipsch ein bisschen besser. Die Heresy klingen recht "rotzig" gerade im Mittelton. Während die Heco´s eher ausgeglichen spielen. Gerade im Bass und im oberen Hochton Bereich bieten die Heco´s imho mehr.
Meine Grundtendenz geht schon sehr in deine Richtung, nur das mir persönlich das "quirrlige" Klangbild der Klipsch etwas mehr zusagt. Obwohl ich sagen muss, das es auch sehr Musik abhängig ist. Ich höre viel Bluesrock, das macht über Hörner schon richtig Spaß. Bei klassischer Musik hat wieder die Heco die Nase vorne, da klingt es mehr wie aus einem Guss. Etwas schwer zu beschreiben, es klingt einfach authentischer.
Schlecht sind beide Ls nicht, jede hat aber eigene Vorzüge und Nachteile.

Viele Grüße
Robert


[Beitrag von P.W.K._Fan am 14. Jul 2012, 11:57 bearbeitet]
SharPei1
Stammgast
#18 erstellt: 15. Jul 2012, 11:01
Moin,
das Thema wurde bereits diverse Male erörtert. Eine pauschale Aussage kann man nicht treffen, im unteren und mittleren Preissegment sind heutige Produkte durchweg als besser einzustufen (mit wenigen Ausnahmen), hier sind alleine schon technische Weiterentwicklungen und günstigere Produktionsmöglichkeiten maßgebend.
Im Bereich des maximal Möglichen ist eine Beantwortung nur sehr differenziert möglich.
Im Bereich der aktiven Monitore sind die heutigen von Geithain, K&H, usw. angebotenen Lautsprecher auf einem Niveau von dem man vor 20/30 Jahren nur träumen konnte.
Für die doch große Anzahl von Musikliebhabern welche sich mit der Klangperformance der Monitore nicht anfreunden kann sind Spitzenprodukte aus den 60igern und auch 70igern (JBL Paragon, Quad ESL, Klipschorn, OHM F, Infinity Servo-Static), wenn diese technisch noch einwandfrei sind, von keinem modernen Lautsprecher in der akustischen Gesamtdarstellung zu toppen.
Gruß Ralph
Zaianagl
Inventar
#19 erstellt: 15. Jul 2012, 11:19

Möller schrieb:
" Es passen große Chassis rein und die haben mehr Volumen zum atmen. Zudem hat die abstrahlung eine breitere Basis, so das der man dem Wandeinbau nahe kommt, was ohne zweifel am besten wäre. Es ist nämlich keine Bafflestep korrektur nötig und kantenreflexion werden geringer. "

Also das mit den grösseren Chassis, leuchten mir ja noch ein... obwohl man das bei neuen LS auch schön eleganter lösen kann, siehe Aurum Titan 6 z.B..

Das den Rst kenn ich genau umgekehrt, man hat eine flacherre Abstahlung, keine tiefenstaffelung
und heftige Kantenreflextionen, deswefen wurden die Fronten breiter LS früher auch oft mit Stoff oder Samt bezogen... ???



LG Stefan



Die Beflockung hat in erster Linie Einfluss auf die Hochton und bedingt auf die Mitteltonwiedergabe.
Nen extrem breit strahlenden HT in ne sehr breite Schallwand einzubauen ist natürlich eh Schwachsinn.
Aber eine entfallende Bafflestepkorrektur (weil gar nicht vorhanden), ein gerichteter Mittel und Hochton, und nicht zuletzt die Halbraumstrahlercharakteristik im Baß sind elemtare Vorteile, gerade bei komplexer und dynamischer Musik (Rock bis Metal).
Nach wie vor ist die Idealform eines LS die "unendliche Schallwand"...!
Ein diffuses Klangbild, wie es die meisten LS heute bieten ("Hallsoßenwerfer") ist bei vielen Usern aber als angenehmer empfunden und wirkt sich je nach Musik auch nicht so massiv aus.

Imho der grundsätzlich beste LS: "Best of both Worlds", klassische, breite Bauweise mit modernen, passenden und technisch ausgereiften Chassis...


[Beitrag von Zaianagl am 15. Jul 2012, 11:29 bearbeitet]
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